....aus...vorbei...endlich...JETZT kann ich fröhlich sein, Leute mit Süssigkeiten beglücken und feiern.
Der Herdenauftrieb Bekloppter ist vorbei!
Ars Militia - Euer Haduwolff
Du hast mein vollstes Mitgefühl Julia! Das ist echt hart wenn man zwangsweise auf solchen Veranstaltungen sein muss.
Dafür muss ich mir zu Hause immer die Büttenreden von meinen Vater anhören wenn er die wieder einmal einstudiert.
Dabei sind 90% der "Gags" nur zum gähnen, da inzwischen ziemlich abgegriffen. Da werden meist nur bekannte lahme Witze genommen, geringfügig abgeändert und sinnlos aneinandergereiht.
Das Phämomen lässt sich auch im Fernsehen bei jeder Karnevalssitzung beobachten.
Daniel (der sich auf Aschermittwoch freut)
Also für mich klingt das irgendwie nach dem "Mittelaltermarkt" im Angelbachtal *g*
Beste Grüße, Knuti (der eigentlich Knut heißt), oder auch Mr. Schleiertuch (NICHT zu verwechseln mit Mr. S, das issn Anderer!), oder auch Knut(i),...Knut-Schleiertuch...MQZ...ich glaub, das wars erstmal
Dem stimme ich mal so zu.
Da hast aber noch vergessen die kulturell wertvolle Musik mit höchst anspruchsvollen Texten zu erwähnen gegen die selbst ***** alt aussieht.
(Bei ***** bitte wahlweise die Musikrichtung eintragen.)
Was ich gegen Karneval habe? Na, zumindest nichts wirksames!
Tötö tötö tötö! Helau, Alaaf oder was auch immer.
Gruß
Daniel
Auch Westfale und mit einer karnevalsbegeisterten Familie gestraft.
Er ist wieder da, der Karneval. Ja fast schon ist er wieder weg, der Gute.
Doch auch wenn er nur eine kurze Zeit des Jahres beansprucht, für manche Verweigerer vielleicht gar keine, so wollen wir uns doch einmal seiner selbst widmen.
Was ist Karneval überhaupt?
Alle Jahre wieder versammeln sich ansonsten recht normale bis übersehbare Menschen an Plätzen und Stellen, um sich in mehr oder weniger lustlos zusammengeflickte oder sogar gekaufte Kostüme zu pressen, ähnlich einer Zwiebelmettwurst im Plastikdarm.
Sie ziehen lärmend und singend, dabei viel Müll hinterlassend, durch Innenstädte und urinieren in Vorgärten, um sich dann an einem zuvor ausgemachten Platz zum gemeinsamen, traditionellen Erbrechen einzufinden.
Geplagt von überschnellem Genuß diverser Alkoholika oder einfachem Brandbeschleuniger, finden sich sogar einzelne Exemplare dieser Gattung Menschen wild kopulierend in irgendwelchen Hausecken oder Kellerschächten.
Selbst widrige Witterungsbedingen und erzürnte Hausbesitzer können diese Unerschrockenen nicht von ihrem Tun abhalten. Es muß getan werden, was seit Generationen Brauch und Unsitte ist.
Opfer wie einige wenige, vom Umzug überfahrene Rentner oder stark alkoholisierte Teenager, können hierbei getrost unterschlagen werden. Bei ihnen handelt es sich eh nur um schädliche Elemente. Wenn der Prinz im Funkemariesche kommt, die gefrorenen Kamelle Granatensplittern gleich unschuldige Zuschauer niedermähen oder mindestens ob ihrer Konsistenz, Fensterscheiben splittern lassen, dann lacht des Karnevalisten Herz.
Der Jeck überwindet hier gesellschaftliche Normen und Traditionen um sie gegen ein lasterhaftes Ausleben seiner Urtriebe einzutauschen, wenigstens für ein paar Tage oder Stunden.
Und am Aschermittwoch ist alles vorbei.
Die Stadtsoldaten fegen Müllberge zusammen, wenden gefrorene Alkoholtote und entsorgen alles zusammen in der städtischen Müllverbrennungsanlage. Die Wärme aus Karnevalsmüll und Teilnehmern erfüllt unsere Häuser mit wohliger Gemütlichkeit.
Seien wir also dankbar für dieses wunderbare. alljährlich wiederkehrende Fest der Sinne und Wärme.
So sieht es der Verfasser. Aber vielleicht gibt es andere Meinungen dazu...