Thema als Feed (RSS 2.0) Thema als Feed (ATOM 1.0) Nahkampf eines Armbrustschützen

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Eintrag #9 vom 18. Jul. 2006 16:34 UhrRudolf Markus Fink Profil

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Das kann ich mir gut vorstellen ...

Ich hab auch schon Mal gehört, dass, um sich Kavallerie und Infanterie vom Leib zu halten, sogenannte Krähenfüsse eingesetzt wurden. Funktionieren ähnlich wie die bei der Polizei. Jede Person hatte um die 10 Stück bei sich und die wurden dann "ausgestreut" und durch die tetraedische Form zeigt immer ein Dorn nach oben (egal wie man sie warf). Somit ergab sich ein "Minenfeld", durch dass man besser langsam ging, wenn man keinen 5cm Stachel im Fuss haben will. Fernkampf-Einheiten hatten dadurch genügend Zeit um noch Schüsse abzugeben, die Sekundärwaffe zu ziehen oder einfach nach hinten zu fliehen. ;-)
Marcus

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Eintrag #8 vom 15. Jul. 2006 13:52 UhrJohann Anton Mattes Profil

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Über Armbruster direkt kann ich dir jetzt nix sagen. Aber über die guten alten englischen Langbogenschützen. Die hatten nämlich die Angewohnheit große Holzhämmer mit zu führen.
Die dinger wurden primär dazu benutzt die Stellung der Bogner durch das in den Boden rammen von Holzpflöcken gegen Kavallerieangriffe zu sichern. Sekundär konnte man die Dinger dem Feind auch relativ effektiv auf die Birne hauen.
Also meine Anregung: Holzhammer, Axt oder ähnliches Mehrzweck-Schanz-Zuhau-gerät.




Mfg: Johann

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Eintrag #7 vom 08. Jun. 2006 13:45 UhrRoland Schulz Email

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Auch wenn Obi Wan immer zu Luke gesagt hat, er solle sich von seinen Gefühlen leiten lassen..:-)
Ich fürchte hier täuschen dich deine Gefühle.
Saxmesser sind mir bislang zumindest für diese späte Phase noch nicht über den Weg gelaufen, weder als Fund, noch als Abbildung oder in irgendwelchen Textquellen.
Wie immer gilt natürlich auch hier: Ich lasse mich gern eines besseren belehren. :-)


@ Rudolf Markus
Wenn du deinem Armbruster ein übliches Schwert oder auch Falchion mit auf den Weg gibst, dann bist du meiner meinung nach schon auf dem richtigen Weg damit. Zumindest ist so etwas auf diversen Abbildungen des öfteren zu erkennen, sowie in Rüstlisten (die allerdings nach deiner Zeit, soweit mir bekannt!) zu lesen.

Gruß,
Roland

Leben und Handwerk
www.leben-und-handwerk.de

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Eintrag #6 vom 08. Jun. 2006 13:15 UhrFabian Dörner Profil

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Wie wäre es mit einem Sax?

Wie benutzen die Saxe beim Training als Beiwaffe für die Lanzenträger.
Saxe sind klein und als notdürftige Verteidigungswaffe durchaus geeignet. Allerdings muß ich eingestehen dass ich keinen blassen Schimmer habe in wie fern diese Waffe in die Zeit passt.
Rein gefühlsmäßig finde ich es aber akzeptabel.

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Eintrag #5 vom 02. Mai. 2006 13:57 UhrChristian Brandt Profil

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Ich Verwende für meinen Armbruster um 1300 diese Art Falchion (jedoch von einem anderen Schmied) Bin recht glücklich mit der Form, ist Brachial genug für eine Infanteriewaffe, aber auch wieder führig genug für saubere Kamftechniken.

Kuckst Du hier:

www.berbekuczviktor.hu/kardok_elemei/ek33.html
Christian zu Weddele

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Eintrag #4 vom 01. Mai. 2006 22:38 UhrRudolf Markus Fink Profil

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Als ich das Falchion als "Hiebwaffe" bezeichnet habe, habe ich genau diese Form gemeint (wußt nur nicht in welcher Quelle ich diese Form gesehen habe).

Soweit ich weiß, ist eine Schlagseite angeschärft und leicht nach vorne geneigt. Der Rücken eher gerade und stumpf. Die "Spitze" wird dadurch breiter und ist mit teil geschliffenen Spitzen besetzt. Diese Form verschwindet allerdings Mitte 14Jhd. zugunsten der geschwungenen Form, da diese besser an Rüstungen abgleiten kann und nunan nur mehr für Schnitte eingesetzt wird und nicht mehr für den Hieb.

So schön wie auch Kurzschwerter sind, ich kann mich nicht ganz von dieser doch "brachialen" Form des Falchion abwenden.

Aber ich bin weiterhin dankbar für Ratschläge oder Alternativen!!

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Eintrag #3 vom 01. Mai. 2006 22:05 UhrJohannes Kulick Profil

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Frühformen des Falchion findest du auch in der Kreuzfahrerbibel.

Hier zum Beispiel hinten rechts:

www.monacensis.de/galerie/sonstiges/index.php?[…]
Johannes - www.hildensia.de

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Eintrag #2 vom 01. Mai. 2006 20:49 UhrWolfgang Ritter Profil

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Hallo,
hmmm, Du hast die Antwort doch schon mehr oder weniger selbst gegeben oder? Ich würde auf das Kurzschwert mit Scheiben- oder Radknauf setzen.
Jedenfalls hat der Katzbalger definitiv nichts, aber auch gar nichts im 13. Jahrundert verloren. Dieses (Kurz-)Schwert wird ja im wesentlichen durch die typische Form der Kreuzstange definiert , nämlich dieses typische S oder eine 8); das ist ab dem beginnenden 16 Jhdt. gegeben.
Grüße, Wolfgang
Wolfgang Ritter

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Eintrag #1 vom 01. Mai. 2006 20:24 UhrRudolf Markus Fink Profil

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Hallo ...
Ich bin etwas genervt, weil ich seit längerer Zeit schon auf der Suche nach einer passenden Nahkampfwaffe für meinen Armbrustschützen bin.

Die Zeit, die es betrifft, ist rund 1280-1300. Ausrüstung ist soweit klar, nur der berühmte letzte Satz eines Armbrustschützen ist doch: "Wozu brauch ich ein Schwert?"

Lange hab ich hin und her überlegt was ich nun nehmen soll und hoffe, dass ihr mir weiterhelfen könnt.
Ich habe mir eine Auswahl zwischen Katzbalger und Kurzschwert, Falchion und einem langen Dolch genommen.
Aber Katzbalger, denke ich, sind doch noch etwas verfrüht; der lange Dolch unrealistisch für offenen Feindkontakt; das geschwungene Falchion auch zu früh; Falchion als Hiebwaffe oder das Kurzschwert ...

Oder fällt Euch noch eine Alternative ein.
Wäre toll ein paar Antworten zu haben.

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