mir ist das gleich auch schon passiert! ich halte für saugefähhrlich solche experimente zu machen!
selbst wenn das ding nicht qualmt und rußt.
kohlenstoff monoxid siehst, hörst, schmeckst und riechst du nicht. du wachst einfach morgens nicht mehr auf.
zumal es sich am boden sammelt und die meisten schlafstätten ebenfalls am boden sind.
dann doch lieber die unten erwähnten stein und eisenkugeln. auch wenn die nicht belegt sind.
oder einfach nen wemen stein mit ins bett um es vorzuwärmen.
wir haben mit einer Kohleschale beinahe mal 3/4 unserer Truppe erstickt:
Das Teil stand im Zelt, machte herrlich warm und als des Nachts Feuchtigkeit aufzog qualmte es gar erbärmlich. Leider sxchlief im Zelt schon alles und merkte das nicht.
Erst einem Nachtschwärmer der auf seinen Schlafplatz wollte fiel der undurchdringliche Qualm auf und er kloppte die jämmerloich hustenden Schläfer aus den Federn.
Jens,das ist die Schale die ich Fotografiert habe und in die Gallerie gestellt habe.Du erinnerst dich?
Also war diese Schale eine Wärmequelle sprich ein Ofen den man aufhängen konnte?Und die Quelle über den Verwendungszweck ist: /tempus-vivit/taverne/thread.php?tid=3825&action=addvisit
?
Warum hat man dies nicht auf dem Hinweisschild im Schaukasten des Museums vermerkt?
Als ich das letzte mal in Bad Windsheim war,machte ich ein Foto von dieser Schale.Auf dem Hinweisschild der Schale stand nur eine grobe Datierung 12./13.Jhrdt.,aus dem Heilsbronner Raum.
Und Verwendungszweck war unbekannt.
Um so mehr würde ich mich freuen,wenn der Verwendungszweck nun aufgeklärt wäre.
Gruß Thom
Ich wei zwar nicht mehr genau woher, aber ich hab gehört(oder wars gelesen?) dass man Räumlichkeiten oft mit erwärmten Steinen oder Eisenkugeln(sogar Kanonenkugeln waren im Gebrauch) beheitzt hat, der Feuergefahr wegen.
Ob das auch für Zelte zutrifft, weiß ich nicht.
Gruß, Constantin
Abbildungen von diesem "Topf" sind im Buch "Bauernhäuser aus dem Mittelalter".
Erhältlich über das Freilandmuseum in Bad Windsheim.
Gruß
Hilmar
Bauernhäuser aus dem Mittelalter
Ein Handbuch zur Baugruppe Mittelalter im Fränkischen Freilandmuseum
Konrad Bedal, Hermann Heidrich
ISBN 3-926834-38-2, 316 S., zahlr. Farb- und SW-Abb., 1997
Preis: 15,00 EUR
Also zumindest die Gebäude in Bad Windsheim sind nach meiner Erinnerung auf das 14. und 15. Jhdt. datiert. Das sagt zwar nichts zu dieser Feuerbecken-Konstruktion aus, gibt aber vielleicht eine Anhaltspunkt.
Im Freilichtmuseum Bad Windsheim gibt es in der Mittelalterabteilung ein ausgegrabenes Kohlebecken: Schale wie Zylinderstumpf, weitere Seite nach oben und mit "Henkeln" - kleine aufgesetzte Tondreiecke mit Loch in der Mitte; zum aufhängen? - versehen.
hallo,
im Frankfurter Städel-Museum hängt ein Bild eines italienischen Meisters, meines Wissens zweite Hälfte 15. Jhdt. Dort sieht man ein fahrbares Kohlebecken. Rechteckig, den Proportionen nach zu urteilen grob 30 m x 50 cm, mit vier kleinen massiven Rollen von ca Handbreit Durchmesser. Ist schon eine Weile her, dass ich im Städel war, daher kann ich Dir leider keine genaueren Angaben machen.
Wolfgang Ritter
Nicht nur auf Grund der jahreszeitlich unüblich absolut grausligen Temperaturen suche ich derzeit nach Funden bzw. erhaltenen Originalen, Erwähnungen und Text und Bild, kurzum Belegen für (mobile) Wärmequellen für nicht anderweitig beheizte Räume, Zelte, so denn mal verwendet, usw.
Zeitraum grob 1200-1500, Region pauschal Europa, Schwerpunkt allerdings aus Europa stammende Produkte und Region Deutschland und Frankreich mit Schwerpunktszeitraum 1250-1380.
Bin für alle Hinweise dankbar, und denke, das könnte ein allseits nicht uninteressantes Thema in unserem leider oft sehr zeltlagerlastigen Hobby sein.
Eine Bitte: keine modernen Lösungen oder "ich nehme dies und das, das funzt gut, weiss aber nicht, ob das belegt ist", ich frage explizit nach _Quellen_ ;)
Gruß, Jens