Was ich gur fand war der extra Gewandeteneingang, an dem am Eingang der Rabat festgelegt wurde, ob man einigermassen Historisch Korekt gekleidet war oder nicht ( vor mir war ein Schotte, der sich beschwerte warum ich den halben Preis zahle und er den vollen). ich finde so etwas sollte Schule machen, es würde die Qualität der Veranstaltungen heben, und mach einem ein Schups in die richtige richtung sein.
Thorsten Seifert ( Dagobert )
mach ich ja nur ungern aber da muss ich Claus zustimmen ;-)
Herzberg ist ein Treffpunkt die Messlatte zum Thema A muss man zuhause lassen. Positive Ausnahmen sind da eher ein Bonus. Ist aber von so einer Veranstaltung auch nicht zu erwarten, würde man versuchen eine wirklich harte A-Linie zu fahren würde man die Veranstaltung vermutlich zerstören.
Das soll jetzt aber nicht als harsche Kritik aufgefasst werden, es war trotzdem ein schönes Wochenende und ich komme immer gerne wieder. Die Orga hat wie immer saubere Arbeit geleistet und darf sich gelobt fühlen.
Was ich allerdings etwas eigenartig fand, war das einige Gruppen praktisch im Hinterhof aufgebaut hatten. Ob das jetzt so gewollt war oder nur unglücklich gelaufen ist kann ich nicht beurteilen.
Also dann, möge das zarte Pflänzlein der historisch Korrekten Gruppen auch auf Herzberg weiter wuchern.
ich war gestern auch in Herzberg, zum wasweißichwievielten Male. Leggins und moderne Sandalen gehören auf so einer Veranstaltung eher zur Regel denn zur Ausnahme, wenn das der einzige Kritikpunkt an der persönlichen Ausstattung der Darsteller wäre, dann wäre das fast eine Museumsveranstaltung.
Die Musik von Aliquando ist sicherlich nicht nach jedermanns Geschmack, sie hat aber gegenüber dem Sackpfeifengedudel und pseudohistorischen Trommelpunk der meisten restlichen Grußßen den Vorteil, daß sie auf historischen Noten und Texten beruht ;-)
Der "Burgherr" läuft in Polyester, Pannesamt und wasweißich rum, dies auch schon seit Jahren, und die Veranstaltungen wie Turnier, Belagerung etc. sind reinstes Markt- bzw. Hollywoodmittelalter.
Nichts auf Herzberg erhebt Anspruch auf historische Korrektheit - mit Ausnahme einiger engagierter Gruppen, die auf Wiese eins aufgebaut hatten, aber natürlich neben blinkenden Polyesterwämsern und verzinkten Kettenhemden meist untergehen.
Insofern ist es m.E. müßig, über die Ausstattungsqualität von Mitwirkenden zu urteilen.
Was mir persönlich gut gefallen hat, ist, daß die Anzahl der "Unmöglichkeiten" (Steckstuhl, Campingdreibeingrills, Emaillegeschirr, Alex-Zelte etc.) deutlich abgenommen hat.
Der eine oder andere wirklich gute Händler war da und Herzberg war, was es in den Jahren zuvor auch war: Eine Möglichkeit, Leute, die man nur aus dem Internet kennt, persönlich kennenzulernen und alte Bekannte wiederzutreffen.
Also ich war mal wieder als Tourist auf der Burg Herzberg. Vorher war ich schon dreimal dort als ich noch ein kleiner Junge war.
Gleich zu Anfang war ich bei Aliquando, was mich sehr entäuscht hat. Der "Lehrling" das Gruppe hatte eine Leggins an und moderne Sandalen. Die Musik fand ich perönlich nicht besonders ansprechend.
Danach bin ich ein bisschen über den Markt gelaufen und habe mir dann die Vorführung mit dem Burgherrn angesehen. War sicherlich lustig, mir kam nur der Bogenschütze etwas respektlos gegenüber dem Burgherrn vor.
Das Tunier war auch ganz gut und das Bogenschützentunier hat mir sehr gut gefallen. Die Belagerung fand ich etwas uninteressant, aber ich weiß dass man sowas natürlich nur schwer darstellen kann.
Ich muss sagen, dass ich mich mehr auf die Veranstaltungen konzenriert habe und weniger auf die Darsteller in den Zelten, was ich aber nachholen werde nächstes Jahr.
natürlich sollte eine Kritik nicht so beginnen, doch mich treibt um, dass ich Herzberg mein Mobiltelefon entweder auf dem Parkplatz unten oder auf dem Weg dahin verloren habe. Es handelt sich um ein silbernes Samsung-Klapp Telefon. Wer es findet oder etwas dazu weiß möge sich doch bitte via Mail oder unter 0641-9722395 bei mir melden. Der ehrliche Finder soll nicht leer ausgehen!