Thema als Feed (RSS 2.0) Thema als Feed (ATOM 1.0) Swastikas im FrüMi

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Eintrag #167 vom 11. Jan. 2008 11:13 Uhr Fabian Lange  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um Fabian Lange eine Nachricht zu schreiben.

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Hallo,
gerade gefunden. Eine Infobroschüre des Verfassungsschutzes. Sie liefert ausreichend Hintergrundinformationen und listet alle verbotenen und nicht verbotenen Zeichen und Kombinationen.
Leider beantwortet sie nicht alle Fragen, aber ich denke durchaus für “betroffene” Darsteller (insbesondere des FMA) recht interessant.
www.berlin.de/imperia/md/[…]/info_symbole_5._aufl.[…] [PDF]
Fabian

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Eintrag #166 vom 16. Feb. 2007 21:40 Uhr Monica Freya Jüptner  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um Monica Freya Jüptner eine Nachricht zu schreiben.

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Ich kann Katrin im Beitrag 140 nur Zustimmen.
Es ist nicht ausschlaggebend was wir wissen, es ist ausschlaggebend was beim Zuschauer als Botschaft ankommt!
Und das ist im alltäglichen Leben doch so. Hier nur drei Beispiele.
Wenn ich heute ein Kreuz sehe, denke ich zuerst an die christliche Kirche und nicht an die Keltische Nutzung. Dafpür denke ihc beim Fisch eher an Essen und weniger an Christen. Wenn ich einen “Angebissenen Apfel” sehe fallen mkjir Computer ein. Wer weis was das vor 50 Jahren für eine Assoziation ausgelöst hätte?
Liebe Grüße, Moni (Geamradh)

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Eintrag #165 vom 25. Jan. 2007 13:59 Uhr Oliver (Nachname für Gäste nicht sichtbar)   Nachricht Bitte einloggen, um Oliver eine Nachricht zu schreiben.

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Ich denke wir sind uns weitestgehend einig.
Obwohl ich mein Hobby anscheinend anders sehe.
Von wegen mit alten Sachen beschäftigen. Ich versuche halt aus alten Sachen für die Zukunft zu lernen, dabei bringt mir ein alter Schuh allerdings weniger, wie von alters her verwendete Problemlösungsstrategie, Philosophie etc-..
*G*
Das mit den Durchsetzen, das HK ist das beste Beispiel wie “Deutsche” was prägen können oder?
Sascha

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Eintrag #164 vom 25. Jan. 2007 13:31 Uhr Peter (Nachname für Gäste nicht sichtbar)   Nachricht Bitte einloggen, um Peter eine Nachricht zu schreiben.

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Der Ursprungsschild, der Auslöser dieser Diskussion, ist nicht akzeptabel. Ich denke darauf habe wir uns eigentlich schon geeinigt. Auch Christian wird dieser Aussage zustimmen. Diese Runde hat sich von diesem Thema bereits weg entwickelt. Es geht hier doch in der Zwischenzeit um das HK an sich, mit besonderem Augenmerk auf der historischen Darstellung.
Legen wir also den unsäglichen Schild vom Anfang zu den Akten. Obwohl ich mir sicher bin, würde heute genau dieser Schild mit dieser Bemahlung ausgegraben, die Puristen unter den HK-Gegnern hier würden seinen Nachbau samt Benutzung verbieten wollen.
@Christian: Du hast mich richtig verstanden. Deine Erklärungen entsprechen meiner Intention beim schreiben.
@Sascha:
In unserem Hobby befassen wir uns doch eigentlich ständig mit “alten und unaktuellen” Dingen. Auch dein letzter Eintrag bietet mir in dieser Hinsicht Angriffsfläche:
“Unaktuell ist das HK als absichtliches Element für den gemeinen 21. Jahrhundert Menschen.”
Wenn wir statt “das HK als absichtliches Element” irgend einen anderen Bereich der Geschichtsdarstellung einfügen, zweifeln wir den Sinn unser Hobby an sich an. Etwa so:
“Unaktuell ist die Musik/die Bewaffnung/das Schuhwerk im MA für den gemeinen 21. Jahrhundert Menschen.”
Also entweder beschäftigen wir uns mit alten und unaktuellen Dingen, eben der älteren Vergangenheit, oder eben nicht. Dabei Teilbereiche auszusparen ist inkonsequent und unprofessionell.
Halt, das muß ich anders formulieren. Natürlich kann jeder Teilbereiche aussparen, die ihn nicht interessieren. Aber zu sagen, mit diesem und jenem Teilbereich darf man sich (als Deutscher) nicht beschäftigen, in unakzeptabel. So ist es verständlicher.
Wir sind tatsächlich überall von KHs umgeben. Und jetzt erzählt mir nicht, man könnte die z.B. Lautsprecheröffnung nicht anders formen. Wer zum Thema HK mal ein bischen googelt wird auf sehr interessante Diskussionen stoßen, gegen die ist unsere hier gar nichts! Aber Achtung, bei dem Stichwort wirft auch Googel viele Seiten von Betreibern mit zweifelhaftem Ruf aus.
Es gibt eine wahre Hetze von Leuten, die überall HKs finden und entfernen lassen wollen. In Belgien sollte z.B. ein wenige Jahrzehnte alter Brunnen abgerissen werden, der nur aus der Luft wie ein HK aussieht.
Da scheinen Leute unter Verfolgungswahn zu leiden.
In der Flagge des finnischen Präsidenten befindet sich sogar ganz offen ein HK. Kein Finne regt sich auf. Das geht doch so nicht weiter, wir sollten einen Militärschlag gegen dieses EU-Mitglied durchführen!
Nochmal: Eindeutige HK-Symbole, die nur aus dem 3. Reich stammen, oder meinetwegen aus dem 19. Jhd., sind natürlich für eine MA- oder Antikendarstellung nicht zu akzeptieren.
@Ivain: Diese Diskussion ist unerwartet sachlich, ganz gegen die TV-Tradition. Sinnlose Polemik war bisher nicht zu sehen. Ggf. etwas Provokation, aber sowas schadet einer guten Diskussion nicht.
Wir leben in einer globalisierten Welt. Langfristig können wir nicht hier ein Symbol als des Teufels ansehen und 8 Flugstunden weiter ist es das Symbol des höchsten Glücks. Wo ziehen wir die Grenze? Hinter Pakistan, vor der Türkei oder erst in Serbien? Deswegen glaube ich auch nicht, daß das HK langfristig(!) unbrauchbar ist.
Zum Abschluß noch zwei Zitate von Sascha, die ich nicht verstehe:
“ist nicht das erste mal das sich ”Deutsche“ versuchen (gegen den Rest der Welt) durchzusetzen.”
“Ich nehme mich (…) ernst.”
Ich finds nicht langweilig hier. Könnten wir uns im Chat treffen?

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Eintrag #163 vom 25. Jan. 2007 11:06 Uhr Oliver (Nachname für Gäste nicht sichtbar)   Nachricht Bitte einloggen, um Oliver eine Nachricht zu schreiben.

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Unaktuell ist das HK als absichtliches Element für den gemeinen 21. Jahrhundert Menschen.
Es sei denn er vertritt politische oder religiöse Interessen damit.
Klar da sich Zufallsmuster ab und an ergeben.
Aber ein Kleiderständer der zufällig designed wurde oder die Asia Reispackung sind für mich Drittrangig im Vergleich zu Kriegspielzeug (was ich auch massenweise Besitze), dessen eheste und vor allem oft einzige Entsprechung in diversen Symbolen aus dem dritten Reich ist (so etwas widerstrebt mir), aber den vordergründigen Anspruch erhebt wesentlich ältere Vorbilder zu haben.
Der Anstoß zu dem Thema war ein auf einer HP gezeigtes Schild, dessen Design, seine eheste Entsprechung in einem Bandenbekämpfungsorden hat. Meiner Meinung nach ist das nicht recht zu fertigen.
Abgesehen davon sehe ich die Hauptgefahr von Legendbildungen, wie das oben genannte Schild wäre historisch korrekt, weil ein HK historisch ist.
So eine Legende ist bei vielen Leuten schon zur schwarzen Sonne vorhanden.
Das wäre die gleiche Sache, wie mit den berühmten Steckstühlen, einer hat gesagt-
Von daher ist Aufklärung wichtig.
Verbannung und Tabu auch.
Richtiger Umgang mit historischen Gegebenheiten. Wie Vorlagen von Nazi HK, welche auch historisch wesentlich älter BELEGBAR sind im strengsten Zusammenhang auf, ich sage einfach mal hoch “A” Veranstaltungen. Dies ist bei einen Nazi HK auf einem Schild schon mal generell nicht der Fall.
Zu “erlaubten” HKs, nicht jede Form wurde im dritten Reich genutzt.
Das liegt daran, da sie einfach recht vielfältig sind und oft nur auf zweiten oder dritten Blick erkennbar, ich denke hier ist Toleranz wohl angebracht.
Die sich aber auch wandeln kann je nachdem wie aktuelle “politische” Strömungen sind.
So wie mit der schwarzen Sonne, sie ist nicht von irgendwelchen § betroffen, gilt aber als Substitut eines HK, bei politischen Gruppen. (abgesehen das sie eh nicht historisch ist)
Das Thema ist sicherlich komplex und nicht einfach zu beantworten.
Sascha

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Eintrag #162 vom 25. Jan. 2007 10:10 Uhr Christian Schluck   Nachricht

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Ivain,
den vergleich den du als sinnfreie Polemik bezeichnet, ist traurigerweise ein realer, lächerlicher Umgang mit dem Hakenkreuzsymbol. Da werden Parkanlagen umgestaltet die durch Google Map in der Vogelperspektive an Hakenkreuze erinnern, ganze Supermarktketten und andere Geschäfte umgestalltet, weil Regal bestimmte Formen aufweisen usw. … ich fand dieses Beispiel (oder womit wurde verglichen? Peter hat nur die zufälligen Hakenkreuze aufgezählt und die Reaktion als Beispiel genannt), gut, schon fast ein wenig komisch. Zumal Polemik hier nur an einen Eintrag zu bemängeln, ist wohl eher sinnfrei (“Es ist so wie ich es sage, denn so sehen es alle und Ende !!!!” um mal einige Beiträge verkürzt zusammenzufassen).
@Sascha Natürlich geht es nicht darum Zufallsmuster zu verbieten, aber es wird ja bereits getan.
Es schweift zwar ab, aber ist ein gutes Beispiel für das Verhältniss der Deutschen zu dem Hakenkreuz (ein sehr angespanntes).
Und das “alt und unaktuell” fand ich auch etwas seltsam. Ich glaube was Peter damit sagen wollte (denn wer weis ob er sich selbst nochmal meldet) ist, dass deine Aussage etwas widersprüchlich ist, denn Dinge die reenactet werden (Ritter, Spielleute, Adelige etc.) sind auch “alt (und unaktuell)”. Unaktuell mal in Klammern, da ja Reenactment aktuell ist, genauso wie der Streit über Hakenkreuze und seine Abwandlungen, ja selbst das durchgestrichene Hakenkreuz als Zeichen des Antirassismus ist verdammt aktuell. Vermute mal ihr beide meintet jeweils was anderes.
ßbrigends, interessant dass du nun, in Verbindung von Kriegsspielzeug “Nazi HKs” statt einfach nur HKs schreibt. Darum geht es mir ja die ganze Zeit, den Unterschied zwischen Nazi HKs (klar erkennbar an der Verbindung zu Nazis) und anderen Hakenkreuze. (War das jetzt verständniss von deiner Seite oder einfach nur Zufall?).

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Eintrag #161 vom 24. Jan. 2007 21:17 Uhr Kilian (Nachname für Gäste nicht sichtbar)   Nachricht Bitte einloggen, um Kilian eine Nachricht zu schreiben.

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ich hoffe ich hab nich nur übersehn, daß es schon wo stand. lohnt sich,…
rüdiger sünner, “schwarze sonne - entfesselung und missbrauch der mythen in nationalsozialismus und rechter esotherik” herder (spektrum band 5205; isbn: 3451052059)
der östlichste auf tv. garantiert!

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Eintrag #160 vom 24. Jan. 2007 10:14 Uhr Oliver (Nachname für Gäste nicht sichtbar)   Nachricht Bitte einloggen, um Oliver eine Nachricht zu schreiben.

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“Wir sind auch heute von HKs umgeben, schaut euch Kleiderständer, Abflußdeckel, Telefonhörer usw. an, aber ich schweife ab.”
Ist nur die Frage, ob sich die Muster ergeben oder mit einer Absicht da sind? Ich glaube auch nicht, dass es darum geht Zufallsmuster generell zu verbieten, von daher ist der Einwurf sehr abschweifend.
“Für einen ernstzunehmenden Reenactor interessante Aussagen. Besonders das ”alt und unaktuell“ ist in diesem Zusammenhang spannend”
Ja sehr spannend, danke, aber was soll mir das jetzt sagen? Bitte mehr Input.
Ich nehme mich zumeist jedenfalls ernst.
“Ein paar Millionen Deutsche werden sich mit ihrer Einstellung kaum gegen den Rest der Welt durchsetzen. ”
Finde schon, dass es hier Möglichkeiten gegeben sind, ist nicht das erste mal das sich “Deutsche” versuchen durchzusetzen.
Ist nur die Frage inwieweit man Christians Reis verbieten muß oder soll (meiner Meinung nach ist das völlig egal). Ich denke Asiatischer Reis ist nicht so ein Problem oder auch der Telefonhörer nicht, aber Leute die auf Kriegsspielzeug Nazi HKs machen und sagen wir spielen Germanentum authentisch nach und von sich Bilder ins Netz stellen. *G*
Ich finde das Thema weiterhin spannend. Auch wenn es für manche langweilig ist.
Sascha

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Eintrag #159 vom 24. Jan. 2007 10:03 Uhr Alexander Klenner  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um Alexander Klenner eine Nachricht zu schreiben.

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An einer Stelle möchte ich jetzt doch einhaken…
Es ist doch wohl ein deutlicher Unterschied zwischen Elementen, die funktionsbedingt oder zufällig eine Form ergeben, die man als HK interpretieren kann, oder einem bewußt, deutlich und zweifelsfrei als solchem zu erkennenden Schmuckelement.
Der Vergleich ist in meinen Augen sinnfreie Polemik, und bis hierher ging es eigentlich auch größtenteils ohne eine solche.
Könnte das bitte so bleiben ?
Gruß, Ivain

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Eintrag #158 vom 24. Jan. 2007 08:56 Uhr Christian Schluck   Nachricht

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Okay, ihr beide habt es gut auf den Punkt gebracht (Roland und Peter) wobei ich auch nicht glaube gegen Windmühlen zu kämpfen. Denn die Riesen die ich hier zu bekämpfen versuche sind für mich real, auch wenn sie für euch wie Windmühlen (bringt nichts gegen anzukämpfen) aussehen.
Es sei denn hier kommt wieder die Vermutung auf ich möchte alle unbedingt von meiner Meinung überzeugen. Dass ist nicht der Fall. Ich höre gerne sofort auf meine Meinung hier klar zustellen, so lange ich aber hier angesprochen werde, antworte ich auch.
@ Roland, du hast vollkommen recht dass es jedem frei steht selbst zu entscheiden wie er mit dem Hakenkreuzen in der öffentlichkeit umgeht und selbst die Konsequenzen tragen muss.
Ziemlich logisch … und ich werde immer noch keine Hakenkreuze in Bereichen wie Reenactment verwenden, da es ja nach wie vor durch mangelnde Bildung (und bestimmter Art von Erziehung) fehlinterpretiert wird.
@Peter Genau den Punkt den du da ansprichst mein ich ja. ßberall sind Hakenkreuze zu finden, wenn man lange genug sucht findet man sie überall. Daher ja der Ruf nach Aufklärung, statt empörung über verdächtig wachsendes Gartengemüse oder politsch unkorekte Kleiderständer.

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Eintrag #157 vom 24. Jan. 2007 08:32 Uhr Peter (Nachname für Gäste nicht sichtbar)   Nachricht Bitte einloggen, um Peter eine Nachricht zu schreiben.

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Na ihr Dogmatiker, immer noch am diskutieren?
Zitate von Sascha:
“Aufklärung ist gut, aber was danach (…)folgen soll, ist mir nicht verständlich.”
“Andere Formen die ab und an mal auftauchen sind einfach alt und unaktuell, somit vernachlässigbar.”
Für einen ernstzunehmenden Reenactor interessante Aussagen. Besonders das “alt und unaktuell” ist in diesem Zusammenhang spannend.
Wir sind auch heute von HKs umgeben, schaut euch Kleiderständer, Abflußdeckel, Telefonhörer usw an, aber ich schweife ab.
Egal, wenn ich sowieso schon dabei bin:
“Ich konnte gerade noch Schlimmeres verhindern. Durch eine boshafte Laune der Natur entwickelten sich die Radischen in meinem Gemüsebeet in Hakenkreuzform. Die seelische Gefährdung von Vorübergehenden war durchaus gegeben. Nach der Zubereitung eines Salates befand sich der Garten wieder in politisch korrektem Zustand.”
Zitiert aus einem anderen Forum
Im übrigen bin ich nicht der Meinung das Christian einen Kampf gegen Windmühlen führt. Seine Meinung wird sich langfristig durchsetzen. Ein paar Millionen Deutsche werden sich mit ihrer Einstellung kaum gegen den Rest der Welt durchsetzen.
Allerdings werden wir, die wir hier diskutieren, daß sicherlich nicht mehr erleben.
Schönen Tag noch!

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Eintrag #156 vom 23. Jan. 2007 19:58 Uhr Roland Schulz   Nachricht

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Ich verfolge grad eine ähnliche Diskussion in einem anderen Forum, wo es zwar um ein anderes Thema geht, dieses aber nicht oder nur etwas weniger emotional aufgeladen ist.
Alle sinnvollen und weniger sinnvollen Argumente sind meiner Ansicht nach vorgebracht worden. Hier wie da.. ;-)
Die meisten (auch hier wie da..) haben ihren Standpunkt verständlich machen können.
Genau jetzt wäre der Zeitpunkt anzuerkennen, dass es unterschiedliche Meinungen zum Thema gibt, die man auch durch noch so häufiges Wiederholen des eigenen Standpunkts nicht ändern wird.
Warum denn auch?
Genau das ist das Recht auf Meinungsfreiheit, eine andere zu haben als mein Nebenmann.
Und solange das alles im gesetzlichen Rahmen ist - Voila, sehr schön für alle, oder nicht?
Entscheidend ist nur, wie man das Ganze in der ßffentlichkeit handhabt und auch das steht jedem frei, solange er auch mit den Konsequenzen leben kann.
Die Konsequenz würde hier im Zweifel für die einen bedeuten, dass man sich unendlichen Diskussionen stellen muss, in besonderen Fällen einer bestimmten Spezies zugeordnet wird, mit der man eigentlich gar nichts zu schaffen hat und dass der Onkel Staatsanwalt irgendwann vielleicht Interesse daran hat - da bei solchen Geschichten dann ein “öffentliches Interesse” mit Sicherheit vorliegt.
Ab diesem Zeitpunkt wird es teuer und unangenehm.
Christian, du führst einen Kampf gegen Windmühlen, wenn ich dir das mal sagen darf.
Wenn du diese Energie, die du hier einsetzt, an passender Stelle bringst, dann bist du zu Spitzenleistungen fähig, davon bin ich überzeugt. ;-)
Gruß,
Roland
Leben und Handwerk
www.leben-und-handwerk.de

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Eintrag #155 vom 23. Jan. 2007 16:42 Uhr Christian Schluck   Nachricht

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Aufklärung, Wissen, Bildung ist doch an sich schon wichtig. Die Auswirkungen die ich mir dadurch erhoffe ist ein respektvoller und vernünftiger Umgang mit der Geschichte.
Es gäbe nicht mehr diese Verständisslosigkeit oder diesen Ekel gegnüber Rekonstruktionen einer Römerwohnung mit Svastikamotiven, es gäbe keine empörung mehr über Schloß Benrath oder sonst irgendein Denkmal mit Svastikas. Denn diese Empörung ist ungerechtfertigt und schlichtweg falsch.
Für mich ist es wichtig, das man sich auch in Geschichte hineinfühlt. Mit unsererm pädagogischen Hintergrund wird es für uns alle schwer fallen, das Gefühl von Wohlfühlen und Geborgenheit in einem römischen Zimmer mit Hakenkreuzmotiven zu sehen (ich bestreite ja noch nichtmals dass es mir nicht auch so geht).
Konsequenz wäre ja eigentlich, das römische Zimmer mit Hakenkreuz nicht mehr zu zeigen, da es falsche Gefühle weckt. Würde man dies tun, würde man aber auch die Information nicht weitergegeben, dass das Hakenkreuz auch unabhänig und weit vor der NSDAP gegeben hat. Ausserdem erhoffe ich mir dadurch dass die Opfer von Nazis, oder solche die es in der Zeit geworden wären, auf Denkmäler und der gleichen schauen können, ohne gleich ein bedrückendes Gefühl zu haben. Und man sieht nicht mehr überall Nazis wo keine sind (auch ich wurde sofort wieder an die Verbindung von der DB und den Nazis erinnert, wo ich im Krefelder Hbf an der Decke überall verschnörkelte Svastikas gesehen habe. Aber ob sie aus diesem Grund noch da sind ist zu bezweifeln).
Was ich danach nicht will, ist ein sinnloses behängen mit diesem Symbol, ein Werbung machen für etwas hinter diesem Zeichen. Auch möchte ich kein neuen Lebensraum für Neo Nazis geben, im Gegenteil, dieses Problem sollte endlich beseitigt werden, zumindest durch ein eindeutiges Verbot. Auch ein Vergessen des Hakenkreuzes im dritten Reich und diesen übetriebenen Symbolfetisch den die Nazis betrieben haben sollte niemals eintreffen.
Ich bin der Ansicht das sowas gut und möglich wäre. Nicht heute und vielleicht auch nicht morgen, aber vielleicht in 1 oder 2 Generationen.

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Eintrag #154 vom 23. Jan. 2007 15:32 Uhr Oliver (Nachname für Gäste nicht sichtbar)   Nachricht Bitte einloggen, um Oliver eine Nachricht zu schreiben.

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Tja warum ist es so wichtig ein Zeichen rein zu waschen, wem nützt es?
Was willst Du danach?
Aufklärung ist gut, aber was danach bei Dir folgen soll, ist mir nicht verständlich.
Sascha

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Eintrag #153 vom 23. Jan. 2007 15:19 Uhr Christian Schluck   Nachricht

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“Hey Christian, das HK
in seiner Form im weißen Kreis auf rotem Grund ist ein Zeichen für das absolut böse.
Daran will ich nichts ändern!!!!!!!!!!!!!!”
Ich auch nicht !!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!! (scheint Spaß zu machen so viele Ausrufezeichen hintereinander zu setzen). Ich habe genau diese Form ebenfalls als, für auf ewig tabuisiert bezeichnet. Allerdings kann man es dir auch nicht übel nehmen dass du es nicht gelesen hast, weil ich bereits eine Menge Artikel zu dem Thema geschrieben habe und wir drehen uns tatsächlich im Kreis.
Nun ja, ich halte an meinen neu gewonnen standpunkt fest und werde nicht gleich jemanden verächtende Blicke zuwerfen, wenn er auf einer Reenactmentveranstaltung, oder einem Neopaganistentreff oder ähnlichem, ein Hakenkreuz trägt, sondern ihn drauf ansprechen. Wen ihr meint gleich rumbrüllen zu müssen (und sei es nur in geschriebener Form) wenn man versucht ein emotionales Thema objektiv zu betrachten, versucht zu überlegen welche Gründe die Verachtung für dieses Symbol hat und welche Probleme sich dadurch ergeben (das Denkmal und Museumsbeispiel möchte ich jetzt nicht wiederholen) dann macht eine Diskussion wirklich kein Sinn mehr. Ende, Aus und Over. Viel vergnügen noch bei eurer Diskussion.
Keine Macht den Nazis und keine Macht der Dummheit. Meine Kinder werden bei dem Anblick eines römischen Fliesenbodens (oder sonstigen, historischen Hakenkreuzornament vor Hitler)zumindest nicht gleich “Ihh Nazis schreien” (sondern erst, wenn sie wirklich welche sehen).

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Eintrag #152 vom 23. Jan. 2007 12:23 Uhr Gerhard Holzinger  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um Gerhard Holzinger eine Nachricht zu schreiben.

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Das HK wird seit dem 2. Weltkrieg nicht mehr verwendet. Klar isses noch auf Denkmälern, usw. zu finden, aber nur weil die schon vor den Nazis da waren.
Die Nazis haben sich das HK als “ihr” Symbol ausgesucht und nach dem Ende des Krieges war Schluss mit dem Hakenkreuz und anderen bei den Nazis beliebten Symbolen.
Und weil es immer noch Nazis gibt, die das HK als “ihr” Symbol ansehen, wird es wohl so schnell auch keine sachliche Diskussion darüber geben.
Natürlich wäre es gut sachlich über derlei Dinge zu diskutieren und etwas gegen einseitiges Wissen zu tun, aber das Symbol ist für Otto Normalbürger zu negativ besetzt.
Ganz allgemein denke ich, dass Symbole einfach zu mächtig sind, als das man ihre Wirkung unterschätzen sollte. Siehe bisherige Diskussion, wo es sich fast keiner vorstellen konnte, irgendwo auf den eigenen Sachen ein HK anzubringen.
Ein krasses Beispiel zur Mächtigkeit von Symbolen wäre, wie es ist, mit einer israelischen Fahne durch ein palästinensisches Armenviertel zu laufen.
holzi, der militante Mechatroniker

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Eintrag #151 vom 23. Jan. 2007 11:35 Uhr Niels-Olaf Lüders  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um Niels-Olaf Lüders eine Nachricht zu schreiben.

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Zitat Christian: “Eine Person aus der Antike, oder des Mittelalters kann doch unmöglich Hemmung davor haben, von Symbolen umgeben zu sein die heute verpönt sind.”
Häh? Wen meinst Du denn damit?
Also ich kenne keine Person aus der Antike oder dem Mittelalter, die in diese Verlegenheit hätte kommen können. Da sprechen die Gesetzmäßigkeiten der Biologie irgendwie dagegen.
Und wer heute Geschichte darstellt, ist deshalb selbstverständlich auch keine Person aus der Antike oder dem Mittelalter, der hemmungslos die ihm natürlich bekannte dazwischenliegene Geschichte ausblenden kann und darf.
Ansonsten dreht es sich hier tatsächlich seit einiger Zeit gewaltig im Kreis, nachdem anfangs viele interessante Standpunkte geäußert wurden.
Niels

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Eintrag #150 vom 23. Jan. 2007 11:28 Uhr Oliver (Nachname für Gäste nicht sichtbar)   Nachricht Bitte einloggen, um Oliver eine Nachricht zu schreiben.

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Hey Christian, das HK
in seiner Form im weißen Kreis auf rotem Grund ist ein Zeichen für das absolut böse.
Daran will ich nichts ändern!!!!!!!!!!!!!!
Andere Formen die ab und an mal auftauchen sind einfach alt und unaktuell, somit vernachlässigbar.
Warum also aufklären?
Damit irgendwelche moderne Heinis mit so einem “schönen” Ding auf der Jacke wieder rumlaufen können ohne schlechtes Gewissen?
Mir persönlich kommt schon das Kotzen wenn ich irgendwelche Leute mit Irminsul oder schwarze Sonne rumlaufen, weil ist ja auch alt. Hat ja jemand gesagt und es ist ein schöner Ausdruck fürs anders sein.
Sascha

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Eintrag #149 vom 23. Jan. 2007 10:36 Uhr Alexander Klenner  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um Alexander Klenner eine Nachricht zu schreiben.

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Merkt hier eigentlich keiner, daß es sich seit Tagen nur im Kreise dreht ?
Gruß, Ivain

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Eintrag #148 vom 23. Jan. 2007 10:29 Uhr Christian Schluck   Nachricht

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Ulli
Mir geht es nicht in erster Linie um eine Verwendung des Hakenkreuzes, sondern um eine Aufklärung bezüglich dieses Symbol. Deine Forderung HK-Motive einzig und allein in Museen (und Fach-und Lehrliteratur) zu lassen ist ja bereits jetzt unmöglich, da man auf Hakenkreuze ebenfalls bei Denkmäler antrifft.
Eine Verwendung des Hakenkreuz ist ja auch meiner Meinung nach derzeit nicht zulässig, da Hakenkreuze für die meisten nur eine Bedeutung haben (was ja falsch ist) selbst für Schulklassen (die es nicht besser wissen) wenn sie vor Denkmälern oder dem von mir erwähnten Boden im römisch-germanischen Museum Köln stehen und sich in Form von “Bah, guck mal. Die Römer waren auch schon Nazis” äussern. Solche Kommentare habe ich tatsächlich schon gehört und dass ist ja wohl eine absolute “fehl bildung”. Ebenso geschichtsverfälschend wäre es, das Hakenkreuz als schmückendes Element an Denkmälern zu verbieten, genauso, wie zu verneinen dass es ein Zeichen der Nazis war. Mir geht es nicht um ein verharmlosen der Geschichte oder ähnliches, sondern um Aufklärung betreffend der Wahrheit und die Wahrheit ist nun mal “Nicht überall wo Hakenkreuz drauf ist, ist auch Nazi drin” (bezogen auf geschichtliche Darstellung, sei es im Museum, an Denkmälern, oder sonst wo).
ßbrigends bezweifel ich dass es sich in uns reingefressen hat als absolutes Zeichen des Bösen, sondern denke eher, dass es uns eingeprügelt wurde als absolutes Zeichen des Bösen. Daher ja die Hemmung bei Museumsbesuchen, betrachten von Denkmälern (aus der Zeit vor den Nazis) und Reenactment Darstellung. Wo Hakenkreuze ohne Nationalsozialistischem Hintergrund verwendet werden.
Und ausserdem will ich ja schon gar nicht mehr überzeugen, sondern mich überzeugen lassen. Mich interessiert eure Meinung dazu um daraus zu lernen. Mein Fazit ist ja bereits, die unmöglichkeit der Verwendung von Hakenkreuze bei Reenactment Veranstaltungen. Der Grund dafür ist für mich aber immer noch Unwissenheit und einseitige Bildung. Und dies führt zu Hemmungen, die historische Realität darzustellen. Wenn das kein Problem sein soll, weis ich auch nicht weiter.
Ist euch denn schon mal aufgefallen wie wenig überzeugend euer Argument “Das Hakenkreuz ist das Zeichen für das absolute Böse” sein sollte? Gab es keine Geschichte vor dem dritten Reich? Was macht ihr alle dann eigentlich? Berurteilt ihr etwas Dinge die um 500 waren mit dem was danach geschehen ist? Eine Person aus der Antike, oder des Mittelalters kann doch unmöglich Hemmung davor haben, von Symbolen umgeben zu sein die heute verpönt sind.
Dass kann nur der Besucher, doch hat er damit, in Bezug einer “Vor den Nazis” Darstellung denn überhaupt Recht?
Daher ja mein Ruf nach Aufklärung, der ja irgendwie ungehört verhallen zu scheint.

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