Eintrag #3 vom 15. Nov. 2007 13:16 UhrRobert Rietschel 
nach oben / Zur ÜbersichtHeinrich I und Konrad. Sachsen oder Franken?
nee kanns net, das Mittelalter hat mit der Wahl Konrads ("...einen aus ihrer Mitte...") einen Punkt erreicht bei dem es nicht mehr um Stammesherzöge ging, welche durch Schutzversprechen an ihre Gefolgschafft ihre Herrschaft behaupten. Sondern um einen politisch legitimierten Führer eines rationalen Zusammenschlusses von mehrern Fürsten und damit der Anfang des Lehnswesen. (und gleichzeitig den Beginn des deutschen Föderalismus)
Heinrich wurde gewählt weil er mächtigste Fürst der damaligen Zeit war. (Konrad hatte ihn designiert.)
Sein Sohn Otto wurde dann als erster vom Papst gesalbt und war demnach Kaiser.
Die Wahl des Kaisers im Mittelalter basierte im wesentlichen in der Quantität seines Hausgutes... Der Kaiser verteilte nach belieben Ländereien um sich des Beschänkten Loyalität zu sichern.


