Bei der Ganzen Sache darf man nicht vergesen d, dass Schuppenpanzer nicht gleich Schuppenpanzer ist. Dabei muss man bedenken wie groß die Schuppen sind (bei den römischen Loricae squamatae waren die z.b winizg; unter 1 cm länge und unter 0,4cm Breite) denn je kleiner desto aufwendiger. Dann ist wichtig wie die Schuppen untereinander und mit dem Trägermaterial (das man natürlich auch bedenken muss) verbunden sind. hier sämtliche möglichkeiten auf zu zählen würde sowohl den Rahmen dieses Threads als auch den meines gesicherten Wissens sprengen. Nur so viel es gab Schuppenpanzer bei den jede Schuppe mit den sie umgebenden Schuppen und dem trägermaterial verbunden waren.)
Generell würde ich nur sagen, dass der Vorteil der Kettenhemden im geringeren Gewicht und der besseren Wartungseigenschaften (oftmals reicht das zurechtbiegen von ein paar Ringen als feldmäßige Reparatur schon aus.)
Billiger waren sie wohl nicht.
Hallo,
es erscheint mir doch sehr fraglich, ob ein Schuppenpanzer tatsächlich billiger in der Herstellung war, schließlich fallen die Plättchen/Schuppen nicht vom Himmel, sondern müssen erst hergestellt und bearbeitet werden, ganz zu schweigen vom Anbringen am Trägermaterial, Anpassen des ganzen Gelumps an den künftigen Träger etc. Nachdem erst mit der Industrialisierung respektive dem Industriezeitalter die Arbeitszeit der wesentliche Kostenfaktor geworden ist, muss man da schon vorsichtig mit solchen Pauschalbehauptungen sein. Abgesehen davon ist genau Deine Fragestellung auch bei Wikipedia Diskussionspunkt.
Wolfgang Ritter
Ich habe mir gerade den Wikipedia-Artikel zum Thema Schuppenpanzer durchgelesen und dabei festgestellt, dass Schuppenpanzer angeblich sowohl billiger herzustellen waren als auch besseren Schutz boten als Kettenhemden. Nun stellt sich mir die Frage: Warum ist man dann doch zu Kettenhemden übergegangen?