Das mit den Vierkanthölzern habe ich schon gesehen und es scheint mir auch stabil zu sein. Alte Kistenbretter sind es bei unserem Zelt zwar nicht, aber das Holz scheint wohl mehr für den Innenausbau in trockenen Räumen geeignet zu sein (vermutlich Fichtenbretter). Welche Holzart eignet sich eigentlich besonders gut? Eure Tips bestätigen meinen Verdacht, daß unser Zeltbauer keine Ahnung von Wikingerzelten hat. Und wir haben damals auch zuwenig Ahnung gehabt, das sofort zu erkennen. :((( Ich werde jetzt gleich die Holzdübel gegen Metallgewindestangenteile ersetzen, das ist nicht a., aber vielleicht übersteht das Teil dann wenigstens noch Tannenberg. Danach muß ein neues Gestell gefertigt werden.
Olm "Grottenschlecht" Björnsson
Moin Gerhard! die Konstruktion von meinem "Testbau" kannn ich Dir gerne erklären. Ein Tip vorher: Keine alten Kistenbretter nehmen weil das Holz reißt. Unser Zelt ist (war) schwarz, hat eine rote Holzkonstruktion und an allen vier Ecken sind sog. "Brett-Männchen" angebracht. Näheres dann auf Tannenberg. Sylvia (Dragomira)
Moin! Die mir als langlebig geläufige Methode ist die, für die Längsstangen Vierkanthölzer zu nehmen, die auf den letzten 20 bis 30cm abgerundet werden. Somit können die Firstbretter gar nicht mehr verrutschen, und es kann auf einen fragilen Dübel, der diese Aufgabe übernimmt, verzichtet werden. Der verrundete Teil wird dann mit einem Schlitz für die Keilverbindung versehen. Länge des Schlitzes und des verrundeten Teils an sich sollte natürlich der Dicke der verwendeten Firstbretter angepaßt werden. Zum Thema a. kann ich bei dieser Bauweise nichts sagen, sie scheint mir aber die stabilste Lösung zu sein, da das einzige, was bei dieser Lösung im Falle von Aufbau in unebenem Gelände passieren kann, eine leichte Verrundung der Anschlagkante ist, die der Strabilität keinen Abbruch tun dürfte. Neugierig auf weitere Vorschläge, Gruß Ivo
Hallo Gerhard!
Zum Thema optimlae Konstruktion eines Wikinger-Zeltes: Schau dich am Besten einfach in Tannenberg um, da werden wohl - so weit ich weiss - alle nur denkbaren Loesungsvorschlaege auftreten und diejenigen, die das jeweilige Zelt gebaut haben dir auch bestimmt gerne Tips geben!
Gruss, Eydis
Ich fange den Thread aus einem besonderen Grund an, denn unser Wikingerzelt ist nach nur einer Saison bereits so ramponiert, daß ich es morgen früh zum zweiten Mal reparieren muß, damit wir in Tannenberg ein Dach über dem Kopf haben. Meine Frage ist: welches ist die optimalste und möglichst authentische Lösung für die Verbindung der Holzelemente? Der Zeltmacher, der unser Zelt gebaut hat, hat für die Verbindung der waagerechten Hölzer mit den Seitenbrettern in lange Rundhölzer eine Art Holzdübel (ist keiner, sieht aber so aus, 10 mm dick) gesetzt, dieser soll verhindern, daß die Seitenbretter nach hinten rutschen, wenn vorne ein Keil eingeschlagen wird. Was nach einiger Zeit passierte war daß die Holzdübel durch die auftretenden Verwindungen bei unebenem Gelände und Wind gebrochen sind. Nach meinem Dafürhalten ist diese Konstruktion schlichtweg unbrauchbar und dürfte nur in der Theorie funtionieren. Derzeit sind wir dabei, bei dem Zeltmacher, Peter Loose aus Unterrthinggau, zu reklamieren. Er kommt aus der Westernszene, hat aber angeblich schon einige Wikingerzelte gebaut. Ist er jemandem hier bekannt oder hat wer ein Zelt von ihm? Hält es noch??? Wir werden die Holzkonstruktion bis zur nächsten Saison möglichst ganz austauschen, deshalb können wir guten Rat gebrauchen.
Olm "Grottenschlecht" Björnsson