Du kannst ja auch 1,5 cm Nahtzugabe nehmen. Ich bin mit 1 cm ausgekommen. Aber das ist Geschmacksache. :-)
Nein, ich habe nicht vorgestochen, mit einer Ahle kann es Dir passieren, daß Du die Fäden nicht nur auseinander drückst , sondern sie anschneidest und dann reißen sie.
Du brauchst sehr stabile Nadeln ( eine spitze Sticknadel, o.ä.) Und ja, das merkt man schon an den Fingerspitzen, aber das Gute daran: das nächste Kleid nähst Du mit viel mehr Freude ;-)
Hast Du die Stücke auch vor dem Zusammennähen erst komplett umsäumt? Und 1cm Nahtzugabe hört sich verdammt wenig an - bei all meinen Kleidern (Handgenäht) habe ich 1,5cm Nahtzugabe (ideal - manchmal wars auch nur 1 cm…).
Wo bekommt man denn das Garn, von dem du sprichst? Ich fand es schon etwas kompliziert, Leinenzwirn aufzutreiben…
Und nochwas - hast Du die Löcher vorgestochen (mit ner Nähahle)? Sonst bluten einem doch bei der Stoffdicke nach einem Meter die Finger…? ;-)
Vielen Dank jedenfalls, jetzt bin ich schon optimistischer… :)
Es besteht aus Leinen und ist sehr schwer und dick. Mit einer normalen Nähmaschine wäre es unmöglich zu nähen gewesen. Du bräuchtest zum umsäumen also eine Ledernähmaschine.( die hatte ich nicht, deshalb komplett mit Hand)
Zu der Naht: 1 cm Abstand, die 2 Stücke aufeinanderlegen ( die Innenseiten nach außen) dann nähe mit dem Steppstich einmal durch die ganze Länge und wieder zurück.die Abstände nicht größer als 0,5 cm. Fest ziehen, damit das auch dicht wird.
Dann auseinander klappen , flach drücken. Innen steht dann noch die Nahtzugabe über. Diese flach umlegen und annähen ( auch mit doppeltem Stepstich) So kann später kein Wasser in die Naht laufen.
Nähgarn: dickes , bereits gewachstes Garn aus Hanf ( Leinen reißt leicht, bleibt Dir überlassen , ob Du diesen Kompromiss eingehst).
Bis jetzt ist mein Zelt dicht gewesen…toi, toi, toi…:-)
Man könnte die Nähte aber zusätzlich noch mit Bienenwachs wachsen.
Ich hoffe, daß hat Dir etwas geholfen.
Wenn Du noch Fragen hast schicke mir einfach eine Mail.
Vergessen: Als Holz würde ich auch Lärche empfehlen, ist zwar teuerer als Fichte, aber durch seinen hohen ßlgehalt auch extrem Wetterbeständig und trotzdem nicht zu schwer..
Ich bin mitten in der Planung für mein erstes Wiki-Zelt und hab irgendwie ganz schön Bammel, das ich es beim Nähen versaue. Vielleicht kann mir jemand, ders schon mal gemacht hat sagen, was er für Nähte gemacht hat (ich nähe es mit der Hand…), wieviel Platz er bis zum Stoffrand gelassen hat, wie wie er den Rand versäumt hat, welches Garn oder Zwirn er verwendet hat, wie man die Nähte nachbehandeln sollte etc. Ausserdem erwäge ich, die einzelnen Zeltteile nach dem Zuschneiden erst mal mit der Nähmaschine erst mal komplett zu umsäumen und dann erst zusammenzunähen und so weiter - Meinungen?
Bin zwar inzwischen recht schnell und routiniert im Handnähen, habe aber keine Lust, mir umsonst Arbeit zu machen…
Ich hab auch schon Messingringe gesehen die an den Dübel und Steckverbindungsstellen eingelassen waren, somit war das aufquellen der Hölzer nicht so tragisch und es kam auch zu keinen dehnungsrissen mehr, messing weil rostet nicht..
Generell sollte die durchführung nicht zu knapp sein, sonst bekommt man auch aus einem Messingring ein aufgequollenes Holz schwer raus.
bisher hab ich mich nur umgesehen und mir Ideen zum Zeltbau geholt, mir fehlt es einfach am Geld für das Material um das Projekt anzugehen,
natürlich kann man sich ein billigZelt zusammenschustern dann hat man aber diverse Probleme die ich umgehen möchte und so ist leider schon das 3te Jahr ohne Zelt ins Land gegangen :-(
Hallo, zur Holzfrage: Eiche wäre zwar am haltbarsten, ist aber (genauso wie Nußbaum) schlichtweg SAUTEUER und schwer. Buche ist schwer, teuer und überhaupt nicht witterungsbeständig. Kiefer und Fichte rotten gerne weg, außer sie sind mit Farbe geschützt - nicht so ´ne tolle Lösung. LßRCHE ist wahrscheinlich am besten geeignet, da von den Nadelhölzern am witterungsbeständigsten, relativ leicht und preiswert. Für die Firststange eignet sich Esche, da dieses Holz sehr elastisch ist. Für den Holzschutz empfehle ich Hartöl (z.B. von Auro oder Livos), das ist ein aus Naturstoffen gemixtes ßl, das beim Trocknen hart wird und das Holz sehr gut gegen Wasser schützt, aber kein Lack ist. Wenn man Keile mit diesem Zeug behandelt, quellen sie nicht so auf und lassen sich auch nach einem feuchten Markt noch gut rauskloppen.
Grüß Euch, wir haben bei uns einen 8eigentlich 2) Normannen, d.h. die HM-Version eines Dachzeltes, die kommt mit genau drei Stangen aus, steht genauso sicher, ist Windfest und hat ein nettes Packmaß. Rezept: Firststange, gehalten von zwei Vertikalstangen mittig an der Vorder- u. Rückseite. Nachteil: Seile vorne u. hinten, und etwa 8-12 Haken im Boden an den Zeltseiten, die so gehalten werden. Dennoch, eine “A”-Lösung, die auf den ganzen Bretterstapel verzichtet. Wir haben diese Zelte auch schon mit Stangen aus dem Wald aufgebaut, gute Sache, besonders bei meiner Vergeßlichkeit.
Als Holzart kann ich Euch auch Lärche empfehlen, es ist sehr gut für den Aussenbau geeignet und leichter, als auch billiger als Eiche oder Nußbaum (?). Ist ausserdem ziemlich zäh. Unser Marktstand ist aus Lärche und hat schon einiges mitgemacht, hält aber bestens! Für die Keile würde ich Eiche nehmen, dann halten sie länger. Grüße
Mea culpa, mea maxima culpa … Hast ja recht, Ivo, es war vor allem mein Frust, der sich während der Saison angestaut hat, weil ich das marode Teil immer wieder neu verspannen mußte. Andererseits erwarte ich von jemanden, der seine Leistungen nicht erst seit kurzer Zeit anbietet auch ein wenig Können, und da hapert es wohl, was sich neben der unmöglichen Konstruktion auch in einigen viel zu kurz gegriffenen Nähten offenbart, die sich mittlerweile aufgelöst haben und jeden Aufbau zu einer Orgie von Flüchen gemacht haben. Daß ich den Namen erwähnt habe hatte vor allem den Grund, daß ich hoffte, jemanden zu finden, der auch ein Zelt von ihm hat, denn mich hätte mal interessiert, ob nur unser Wicki sich zerlegt. Aber bis jetzt hat sich ja keiner gemeldet. Ich habe jetzt mit eurer Hilfe eine gute Vorstellung, wie ein vernünftiges Zelt gebaut werden könnte und werde diese Tips im Rahmen meiner Mängelliste weitergeben.
Moin, alle! Wie wäre es, wenn man, statt den Zeltmacher öffentlich zu diskreditieren, ihm eine Skizze der neugewonnenen Erkenntnisse mitzubringen, auf daß er ein besseres, haltbareres Zelt zum Freundschaftspreis baut und sein Programm mit dieser Variante qualitativ hebt? Seine Preisgestaltung scheint ja okay gewesen zu sein, warum ihn also hier schauschlachten? Ich für meinen Teil sehe bei allem, was ich kaufe, immer zu, ein gutes Verhältnis zu meinen Händlern zu haben, was dann etwaige Umtauschaktionen bei eventuellen Qualitätsmängeln erleichtert und gegebenenfalls späteren Kunden bessere Qualität liefert. Das halte ich persönlich für ehrlicher, direkter und fruchtbarer, als den jeweiligen Anbieter im Nachhinein zur Sau zu machen und hier in aller ßffentlichkeit zu diskreditieren. Nobody is perfect. Meinung? Gruß Ivo
Das mit dem Metallstangen scheiterte übrigens daran, daß ich die Dübelreste nicht mehr herausbekommen habe - da hab ich wohl etwas zu fest geleimt … Na ja, mit etwas Seil ging es dann noch ein letztes Mal für dieses Jahr. Bessere Konstruktionen sah ich auch zuhauf, jetzt werde ich erstmal den Zeltmacher sein Geraffel vor die Füße schmeißen und schauen, was sich da ergibt. Nächstes Jahr werden wir wohl alle in der Gruppe mit besseren Zelten an den Start gehen. Man lernt eben nie aus.
Ja ja die Technik …../----/ …— So in etwa liegt hinter den eigentlichen Bretter noch ..“ ” eines zur Verstärkung das jeweils mit der erwähnten .“ ” Methode befestigt ist _ /__/ so sollte es aussehen
Hallo Wie ich höre sind hier ein paar Experten anwesend . priuma .Ich habe folgendes Problem und zwar habe ich ein zerlegbares Wiki ( will heißen man kann die Bretter nochmals halbieren ) da das Zelt sonst nicht in meinen Kleinwagen gepasst hätte . Nun habe ich die Einzelteile sehr un a mit Flüggelmuttern und Schrauben verschraubt . Soweit so Gut , die Konstruktion hält nun schon ein Jahr , aber mir gefällt diese Lösung nicht besonders . Fällt vielleicht jemanden dazu etwas ein wie man das ganze historisch besser lösen könnte ? wenn ja bin für Vorschläge sehr dankbar . Gruß Mario P.S /----/ — So in etwa liegt hinter den eigentlichen Bretter noch “ ” eines zur Verstärkung das jeweils mit der erwähnten “ ” Methode befestigt ist _ /__/
Am stabilsten ist wohl Eiche oder diverse Nußhölzer. Wenns nur um die Dübel geht würde ichs damit mal probieren. Aber achte auf die Ausrichtung der Maserung.