Also an sich sieht das zwar nicht schlecht aus, aber meines Wissens nach ist der tatsächliche Aufbau von Gefrensen bislang nicht eindeutig geklärt. Die Mehrzahl der Hinweise deuten aber meines Wissens nach erstmal auf Seide als Material hin. Desweiteren wird spekuliert, dass die Fransen angewebt bzw. angeknüpft sind, und nicht aufgezogen. Insbesondere das Band scheint der Mehrzahl der Quellen nach eher mehr oder weniger rigide gewesen zu sein, d.h. aus Draht.
Leider kann ich dir dazu jedoch nichts konkretes sagen, und leider schweigt sich die Seite über jedliche Quellen aus.
Ich würde daher auf die Herstellungsmethode ohne Quelluntermauerung erstmal nicht viel geben, und weiterrecherchieren.
ich habe vor geraumer Zeit dieses Gefräns auf der Seite einer Schweizer MA-Gruppe gefunden, weitergehende Hinweise zur authentischen Herstellung eines Gefränses jedoch leider nicht.
Falls ich auf die Homepage nochmal treffen sollte, kann ich sie Dir gerne mitteilen.
Gruß
Hallo Wolfgang,
danke für Deine schnelle Antwort. Das wird es wohl sein, ich werde mich mal gleich daran versuchen.
Ich dachte schon, dass es eine Art fingerlooping ist.
ich bin neu in diesem Forum und habe auch gleich eine erste Frage.
Bei meinen Recherchen über Kopfbedeckungen und/oder Haarschmuck fand ich Bilder eines sog. Gefräns, die mittels eines Bandes um den Kopf befestigt werden. Dieses Band wird durch "tünteln" hergestellt.
Dieser "Technik" ist mir neu, ich kann leider damit nichts anfangen. Es muss wohl eine Art "fingerhäkeln" sein o. ä.
Kennt es jemand oder hat eine Ahnung, wie diese Bänder mit Gefräns noch hergestellt wurden?