Thema als Feed (RSS 2.0) Thema als Feed (ATOM 1.0) Papst spricht Templer frei

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Eintrag #8 vom 16. Okt. 2007 15:27 UhrBenedikt Hallinger Profil

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Klar, nur kann "Templer" auch als Gruppenbezeichnung benutzt werden, beinhaltet also eine gewisse Doppeldeutigkeit, die leider allzu oft missverstanden wird.

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Eintrag #7 vom 12. Okt. 2007 23:15 UhrGerald Luck Profil

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Ausserdem hat er sie auch nur um Vergebung gebeten und nicht "freigesprochen." Der "Freispruch" ist eine daraus folgende Interpretation.

Viele Grüsse
Gerald von Ameningen

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Eintrag #6 vom 12. Okt. 2007 23:11 UhrGerald Luck Profil

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Benedikt, die Meldung lautet: "Papst spricht Templer frei", und nicht "Papst spricht Templerorden frei". Demnach sind durchaus Individuen gemeint, und nicht die Institution.

Nicht, dass es ihnen viel genützt hätte ...


Viele Grüsse
Gerald von Ameningen

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Eintrag #5 vom 11. Okt. 2007 09:00 UhrBenedikt Hallinger Profil

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Weil er rückfällig wurde.
Er hat ein Geständnis abgelegt, in dem er seine Schuld beteuert, diese dann aber später revidiert.
Dieser Rückfall brachte ihn, den damaligen Gesetzen zufolge, auf den Scheiterhaufen.

Das hat aber mit dem Orden an sich nichts zu tun - man muss da zwischen der Institution selber und den Menschen in ihr unterscheiden.

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Eintrag #4 vom 10. Okt. 2007 19:39 UhrClaudia Gross Profil

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Was mich daran stutzig gemacht hat: Wenn schon 1312 festgestellt wurde, daß sie nicht der Ketzerei schuldig waren, warum wurde dann 1314 der Großmeister verbrannt?
Oder hab ich da jetzt was in den falschen Hals gekriegt?
Gruss, Claudia

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Eintrag #3 vom 08. Okt. 2007 11:29 UhrBenedikt Hallinger Profil

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Es ändert sich an der bekannten Geschichte nichts.
Es kommt nun lediglich ein Buch heraus, dass das ganze nochmal aufgreift, aber freigesprochen wird der Orden dadurch nicht, ebenso wenig wie durch das Chinonpergament.
Der Orden wurde als solches nie verurteilt, kann also nicht freigesprochen werden.

templerforum.de/thread.php?threadid=3192

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Eintrag #2 vom 08. Okt. 2007 11:02 UhrRanes Haduwolff Profil

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Moinzusammen,

...ein bisserl spät....naja, die waren ja nie die schnellsten...

Gruß
Hadu
Ars Militia - Euer Haduwolff

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Eintrag #1 vom 07. Okt. 2007 14:54 UhrDaniel Schulz Profil

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Vatikan-Buch spricht Tempelritter frei

700 Jahre lang galten sie als Ketzer, jetzt schreibt der Vatikan selbst einen Teil seiner Geschichte um. Ein lange verschollenes Dokument, das jetzt veröffentlicht werden soll, belegt: Der Papst hat die Tempelritter schon 1314 vom Vorwurf der Gotteslästerei freigesprochen - und um Verzeihung gebeten.

Berlin - Sie haben unzählige Bestseller inspiriert und für Millionenerfolge in Hollywood gesorgt. Doch für die Katholische Kirche sind die Tempelritter seit dem 14. Jahrhundert nur eins: Ketzer. Sie sollen auf das Kreuz gespuckt und die Existenz von Jesus geleugnet haben - ihr Orden wurde darum 1314 von Papst Clemens V. brutal aufgelöst. Hunderte wurden gefoltert und getötet.

Diese historische Gewissheit wird nun von höchster Stelle erschüttert - durch ein Buch aus dem Vatikan. Das am 25. Oktober erscheinende Werk "Processus contra Templarios" basiere auf neuen Dokumenten aus dem Geheimarchiv des Vatikan und wasche die Tempelritter von allen Vorwürfen rein, berichtet der britische "Daily Telegraph".

"700 Jahre lang haben wir geglaubt, dass die Tempelritter als verfluchte Menschen starben. Dieser Fund spricht sie frei", sagte Professorin Barbara Frale, Angestellte des Geheimarchivs, der Zeitung.

Das Buch basiert auf dem "Chinon-Pergament", benannt nach dem französischen Ort Chinon. Das Dokument war lange verschollen, weil es laut Frale falsch archiviert war. Erst 2001 entdeckte die Vatikan-Archivarin das Pergament, jetzt wird es öffentlich gemacht. Es enthält die Protokolle der Anhörungen der Tempelritter vor Papst Clemens und endet laut "Daily Telegraph" mit der päpstlichen Absolution für den Orden.

Der Kreuzritterorden der Tempelritter war 1119 in Jerusalem gegründet worden, mit dem Ziel, christliche Pilger auf dem Weg in die Heilige Stadt zu schützen. Ihre Zentrale schlugen sie in der eroberten al-Aksa-Moschee auf dem Tempelberg auf - daher der Name Tempelritter.

Das Ende des Ordens kam 1307, als der französische König Philipp IV. die reichen Templer ins Visier nahm, ihre Häuser durchsuchen ließ und ihr Vermögen beschlagnahmte. Der Vorwurf lautete auf Ketzerei. Nach dem Einschalten der Inquisition verbot Papst Clemens V. den Orden im Jahr 1314.

Laut "Daily Telegraph" enthüllt das "Chinon-Pergament", dass der Papst damals wider besseres Wissen und nur unter dem Druck des Königs handelte. In den Anhörungen hätten die Templer zwar bestätigt, dass zu ihren Aufnahmeriten auch das Spucken auf das Kreuz und das Leugnen Jesu' zähle. Damit hätten sie jedoch nur die Demütigungen nachgeahmt, die sie erleiden würden, wenn sie in muslimische Hände fielen.

Der Papst habe sich gezwungen gesehen, die Tempelritter nach den Anhörungen um Vergebung zu bitten, sagte Frale dem "Daily Telegraph". "Dies ist der Beweis, dass die Tempelritter keine Ketzer waren."

cvo

Quelle: www.spiegel.de/panorama/[…]/0,1518,509859,00.html

gruß: der Daniel

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