Die Burgführungen dieser lustig angezogenen Damen ist so ziemlich jedem Menschen, der Ahnung über das Mittelalter hat, ein Dorn im Auge.
Für mich ist es verwunderlich, daß diese Führungen mit ihren Lügen und schwachsinnigen Äußerungen nach wie vor bestehen.
Die Damen sollten vielleicht mal einen Burgführerkurs bei der deutschen Burgenvereinigung belegen und viel(!) über das Mittelalter und Burgen lesen.
Achim v. Hohenberg gen. de Clavis oder Wernhard oder Groschi
Ja ein paar Worte möchte ich trotz allem Zeitdruck hier auch noch loswerden:
Die Veranstaltung war sehr schön gewesen, wenn auch etwas kalt aber das liegt an der Witterung und der Jahreszeit.
Noch sind nicht Hopfen und Malz verloren, auf der Ronneburg. Noch nicht... Auch andere Veranstaltungen die nicht als Markt tituliert werden auf der Ronneburg sind gut. Hier zu betonen: Es gibt auch 13. Jahrhundert veranstaltungen und so weit ich es auch erfahren habe eine Gruppe mit 15. Jahrhundert...
Bruder Gilbert von Bärenfels
Grade der Punkt mit der Burgführerin ist mir persönlich (und da steh ich nicht alleine denk ich) ein persönlicher Vorbeimarsch.
Der Schotte (der nach eigener Aussage 11Jhd macht "Ich bin zu alt für euch" - "Zu alt? Eher zu jung" - "Wieso zu jung?" - "Was nach uns kommt ist doch jünger." - "Aber ich bin doch elftes" - "Niemals.... [insertquellendebatte]") war wie ein paar andere Besucher, und auch der Burgführungen zweifelhaften Inhalts (also denen, die nicht von Olli gemacht wurden) dem Umstand geschuldet, daß Hausrecht und Einlaßpolitik weiterhin bei der Ronneburg lagen.
Anders wäre es uns auch lieber gewesen, aber der Punkt war nicht verhandelbar.
Umsoschöner, daß wir offensichtlich glaubwürdiger waren, ich werte das als Sieg.
Gruß, Ivain
Als zwei Freundinnen, die von der "Mittelalterszene" hörten und mich darum baten, sie mal auf einen Markt mitzunehmen, habe ich glaube ich gut daran getan, sie zu dieser Veranstaltung zu begleiten. Vor allem musste ich mir nicht den Mund fusselig reden, was nun alles historich gesehen Blödsinn ist und was nicht ;) (Gut, ja, beim Burginventar kam das Problem dann teilweise doch wieder auf...).
Ich hoffe jedenfalls sehr, daß das Beispiel Schule macht und noch weitere (vielleicht auch aus anderen Jahrhunderten) folgen werden. Der konsequente Verzicht auf irgendwelches Marktsprech und der schon angenehm knappe Zeitrahmen (weniger hätte wohl die Gruppenzahl zu sehr geschrumpft) hat dem Ganzen auch sehr gut getan.
Mich persönlich hat dann auch sehr erfreut, daß meine Begleiterinnen mit Null Mittelaltererfahrung gegen Ende der Veranstaltung die Burgführerin mit einem Blick als "falsch" entlarven konnten :)
Was hatte eigentlich der Renaissance-Schotte mit Trinkhorn am Gürtel und getarnten Armeestiefeln auf *der* Veranstaltung verloren?
Letztlich will ich noch sagen, daß es mir regelrecht Hoffnung gemacht hat, daß es neben dem unsäglichen Markt-Müll noch solche Veranstaltungen gibt...ein großes Dankeschön darum an alle beteiligten Gruppen.
ja, sehr schön ist´s gewesen!
dankeschön an die organisationsmannschaft, die sich hier - teilweise trotz krankheit - sehr rein gekniet hat, um das möglich zu machen.
einzig nervig war diese trümmerliese, die sich selbst "burgführerin" nannte. man hätte sie besser in ihr viel zitiertes "angstloch" geworfen. *g*
besonders möchte einen satz von alex aufgreifen:
"Die Veranstaltung hat gezeigt, daß das 14.Jhd in Deutschland sich nicht verstecken muß, und was wir leisten können, wenn wir zusammen arbeiten."
danke alex, das spricht mir aus dem herzen...
und ich würde mich wirklich sehr freuen, wenn eine solche veranstaltung in wiederholung auch mit more majorum und diu minnezit stattfinden könnte, denn die haben hier wirklich gefehlt. :-)
Am 20. und 21. Oktober fand auf der Ronneburg eine große, das 14 Jhd umspannende Veranstaltung unter Zusammenarbeit vieler Gruppen statt.
Im einzelnen auf alle Leistungen einzugehen würde in eine ewig lange Lobliste ausarten, das will ich daher euch und anderen ersparen.
Meinen besten Dank daher an alle, die ihren Einsatz geleistet haben, um diese doch sehr schöne - für uns und die Besucher, was man so zu hören bekommt - Veranstaltung in dieser Form möglich gemacht haben.
Ich habe den Austausch mit bekannten und neuen Gesichtern sehr genossen, und hoffe doch, dies auf weiteren Veranstaltungen dieser Art (vielleicht an anderem Ort, ohne Hexen... *seufz*) noch vertiefen zu können.
Am besten auch mit all denen, die es diesmal nicht geschafft haben, die Veranstaltung aktiv zu besuchen.
Die Veranstaltung hat gezeigt, daß das 14.Jhd in Deutschland sich nicht verstecken muß, und was wir leisten können, wenn wir zusammen arbeiten.