...war eine tolle VA im HGM Wien. War die 5 Stunden Fahrt (beide strecken) echt wert! Man erhielt einen guten Überblick über die Militärgeschichte vom ende dess MA bis zum ersten WK. Also: Ja es ist möglich, wenn auch schwerer zu organisieren als ein "normaler" Markt. Das größte Problem ist IMHO nicht authentische Gruppen zu finden, sondern eher authentische Verkaufsstände aufzutriben. Und eine VA ohne Marktstäde ist nun einmal kein Markt :-)
Wenn ich mich recht erinnere, dann war Goslar ab 1000 n.C., weil der Ort erst 922 gegründet wurde. Ich kann mich aber nicht erinnern, ob da wirklich erst ab 1000 die Zeitinsel da war oder ob das 10. Jhdt. nicht auch vertreten war....
Werla hatte nach meiner Erinnerung auch Frühmittelalter vor 1000.
Grundsätzlich ist das ja auch nur eine Frage ds Aufwandes, sprich wieviele Zeitinseln kann ich organisieren.
Warum war Regensburg "nicht so ganz öffentlich"? Wenn das nur auf die geringe Besucherzahl anspielt (ich weiß es nicht, ich war nicht dabei), liegt das vermutlich eher an der Bewerbung/Marketing bzw. daran, dass es - wenn ich richtig liege - regelmäßig am Tag des offenen Denkmals stattfindet, wo ja nun diverse Angebote vorhanden sind.
Grundsätzlich zeigen die genannten Angebote doch sehr wohl, dass eine solche MUltiperiod-Veanstaltung durchaus möglich ist und auch angenommen wird.
Dies zudem in verschiedenen Veranstaltungsgrößen und auch Konzepten.
So ist bereits Rabenstein doch schon deutlich etwas anderes als die üblichen MA-Märkte, obwohl Rabenstein sich durchaus als diesem Segment zugehörig betrachtet.
Diverse Veranstaltungen haben doch längstens bewiesen, dass auch qualitätsvolle historische Darstellungen das Publikum begeistern können.
Es geht daher doch weniger um die Frage des Ob, sondern um die Fragen Wer und Wo etc. das organisiert und wen als Veranstalter/Partner auftun kann....
Kleine Anmerkung. Nur das Regensburg nicht so ganz öffentlich war. Und bei Goslar ging es erst mit 1000 n. Chr los. Zu Werla kann ich leider nichts sagen.
Thorsten (Dagobert, Ministrie et Miles Karls des Großen)
Für das Land Franken z. B. gibt es das allerdings noch nicht. Und darum wird es Thorsten wohl gehen. Wäre doch nett, wenn neben den immer schlimmer werdenden Fantasymärkten, die vor dem Publikum in die Knie gehene ("Die Besucher wollen doch Klischees...") mehr und gescheitere "Gegenveranstaltungen" erwachsen.
Achim v. Hohenberg gen. de Clavis oder Wernhard oder Groschi
Mir brennt schon seit einiger Zeit etwas auf den Nägeln. Währe es möglich eine Veranstaltung, mit hohem Anspruch zu organisiere, die einen Querschnitt des Mittelalters wiedergibt. Dies währe, gerade in der Entwicklung der Bekleidung, für ein interessiertes Publikum hochinteressant. So eine VA, an einem zentralen Punkt in Deutschland veranstaltet währe doch ein Kontra gegen die vorherschende Meinung zum Thema Mittelalter.
Grüsse
Thorsten (Dagobert, Ministrie et Miles Karls des Großen)