Habe mal, aufgrunde von stehendem wasser auf der wiese, mit den stangen der lagerabspannung eine unterlage gebaut.Im prinzip einfach dicht nebeneinander gelegt. Das bringt ein paar zentimeter in der höhe.
Ansonsten könnte man aus knüppelholz aus dem wald eine unterlage so zusammenlegen das man etwas vom boden weg kommt.
Wenn Du VIEL Tannenreisig hast mußt du viel aufschichten. Tannenreisig hat den vorteil das es sich nicht so schnell platt liegt und viel Volumen hat. Aber dazu muß man erstmal viel davon haben)-: Ist in tannenberg(der name ist im prinzip völlig falsch gewählt denn da gibt es fast keine tannen mehr)ein echtes problem!!
Aber solange du keine pfützen auf dem boden hast kommst du mit Stroh schon gut klar. Ein strohsack braucht schon eine weile bis er so voll gesogen ist das er nicht mehr so schön ist.
Wenn alles nichts hilft muß man sich wohl ein trockenes plätzchen in burg oder wo anders suchen um trockener zu nächtigen.
Solange du nicht in einer kompletten senke lagerst, versuche mit abflußkanälen das wasser was sich vielleicht gesammelt hat, abfließen zu lassen(in eine andere senke umzuleiten).
Aber manchmal gilt auch…improvisiere!!
Wir hatten schon mal einen scheißefluß im lager und habe das auch irgentwie bewältigt!!
Thomas*gerade mit einer sehr guten Metlaune am schreiben sein tun((((----:::*
Ich weis nicht ob man so einfach pauschalisieren kann das dann grundsätzlich ganz auf dem boden geschlafen wurde??. O.K. mit einer dicken guten wolldecke ist es auch möglich frost und friefrei recht gut zu übernachten. Aber wenn man absehen konnte das man etwas länger lagert gab es schlichtweg genug was man unterlegen konnte. Dazu ist ein strohsack ja nicht zwingend notwendig.
Aber Tannenreisig, Gras, blattwerk und laub, lockere erde, dornfreies gestrüpp ect ect. sind schnell gefunden und es braucht nicht viel zeit.
Das sind aber jetzt mal einfache vermutungen und soll kein beweis oder beleg sein!!
Was ich zugeben muß, ist das wir heute zu sehr an betten gewöhnt sind. Selbst mit einer einfachen isomatte braucht man schon einzwei tage um sich an die härte zu gewöhnen.
Aber das schlimmste ist, wenn man in einer burg, nur mit einer dünnen wolldecke auf steinboden liegen soll und dann noch schlafen muß.)-:
Unsere altforderen waren bekanntlich etwas zäher, keine frage.
stellt euch ein spätmittelalterliches Heer von ca. 2000 Mann vor und jeder hat ein eigenes Bett dabei! Wie groß müsste da der ohnehin schon gewaltige Troß erst sein. Selbst Stroh wird es in ausreichender Menge nur in den seltensten Fällen gegeben haben. Der einfache Soldat schlief schlicht und ergreifend einfach auf dem Boden, und zwar ohne Isomatte. Wer noch die Möglichkeit hat, sollte den Großvater (falls Kriegsteilnehmer) dazu befragen. Mein Vater konnte nach 2 Jahren Nordafrika und Italien bei einem Aufenthalt im Lazarett wochenlang nicht schlafen, das Bett war einfach zu weich! Fazit: Für ein wirklich authentisches Lagerleben sind die meisten von uns nicht abgehärtet genug!
Ob man auf Strohmatratzen gut liegt oder nicht, hängt von mehreren Faktoren ab:
- Was man für Stroh zur Verfügung hat. Alexandra hat es ja schon beschrieben, Langstroh ist klasse. Aber anderes geht auch.
- Wie man stopft. Man braucht ein bißchen Erfahrung, um zu wissen, wie es denn nun gut ist. Nimmst Du zuwenig Stroh, drückst Du es im Laufe der Nacht nach außen und liegst dann doch auf dem Boden. Nimmst Du zuviel, kann es sich nicht gut verteilen, und Du liegst auf einem Hügel. Ganz schlimm war es bei mir mal, als ich direkt von einem Strohballen aus in den Strohsack gefüllt habe: Es ging zu einfach, also wurde ich zu gierig, habe vielleicht zu viel genommen und auch das gepresste Stroh nicht auseinandergezupft. Deshalb hatte ich große Klumpen, die zusammengepresst blieben, und die sich nicht verteilen ließen. Also: Darauf achten, viel, aber lockeres Stroh zu nehmen, dann kann es sich gut verteilen.
- Was man drauftut. Wer sehr dichten Stoff für seinen Strohsack nimmt, hat schon mal ein vermindertes Pieks-Risiko. Wer es noch bequemer haben will, sollte noch zusätzlich was drauflegen, etwa ein zweites Leintuch, oder auch eine Wolldecke. Ich gehöre zu den sogenannten “Frostbeulen”, deshalb habe ich in letzter Zeit sogar noch drei Schaffelle zum Draufliegen. Glaub mir, da durch piekst kein Halm.
Strohsack als Nachtlager ist echt ne klasse Sache: Das Stroh ist total warm, was ich von Betten nicht behaupten kann. Und ich empfehle Langstroh. Wenn man es nicht selbst anbauen kann, dann kann man es z.B. in Bad Windsheim oder im Museumsdorf seines Vertrauens beziehen. Das schön hineingelegt ist auch ganz glatt. Und man kann - sofern man ein langes Fahrzeug hat - das ganze gleich gestopft mit auf die VA nehmen. Denn auch im Museum ist nicht überall Langstroh zur Verfügung. Am besten ungeknicktes.
Mal ne frage von mir zum thema betten. Ein kollege hat mal ein mobiles bett gebaut, das so in der art in einem kleinen Spanischen museum stehen soll.
Im Prinzip sind zwei runde längsstangen jeweils am kopf und am fußende mit zwei querhölzern zusammengesteckt so das sich ein Rahmen in etwas liegegröße ergibt.
In den runden längshölzern sind in regelmäßigen abständen, weweils nur von ausen rillen eingeschnitz.
Der lattenrost ist im prizip auch gewickelt(seilsystem) in dem nun zwischen den runden längshölzern hin und her gewickelt wird. Damit die seile nicht verrutsche sind eben von außen die eingeschnitzten rillen im Holz worin die seile laufen. Versteh ihr was ich meine ???
Diese konstruktion soll wie erwähnt in einem spanischen? museum stehen und aus dem 13jhd sein???
Kann mir jemand dazu was sagen oder zumindestens einen tip geben ob das plausibel klingt??
Im Prinzip, je dicker desdo besser. O.K. macht bei einer wirklich angedachten mobilität irgentwann keinen sinn mehr(-;.
Ich habe ja 50mmx70mm balken genommen die sich “leicht” verbiegen. So viel das man es gerade sehen kann. Aber hängt davon ab wie fest man wickelt. Man müßte mal ausprobieren wie unterschiedliche seilspannung sich auswirkt.
Ich gehe jetzt mal davon aus das Du ein einmann Bett baust.
Wenn Du dein Holz im Baumarkt(BM) holen willst könnte es da ein problem geben. Das standartmaß für ´bretter´ist eine stärke von min/ca.18mm das ist definitiv zu DßNN. Soll es stärker werden hatt das ganze dann nicht mehr Brettform sondern eher balkenform richtung qaudratisch
Was Du als alternative versuchen kannst sind gerüstbohlen. Die sind glaube ich min 28mm stark.
Die gibt es aber manchmal auch stärker.
Ich würde für die seitenteile mindestens 30mm empfehlen.
Die gerüstbohlen sind ungehobelt und du müßtest sie glatthobeln oder schleifen.
Mein Rat. Plane ausreichend vor und vergleiche. Nimm dir zeit und fange ein projekt nicht zu eiforisch an. ßberlege was du wirklich machen willst und wie gut es werden soll. Manchmal macht sich ein offendsichtlich passender kompromis stark nachteilig bemerkbar. und das kann viel geld kosten( z.B. für neues holz eines neuen bettes weil das erste schlecht war)
Freunde dich mit dem gedanken an, manchmal vieleicht mehr geld für material ausgeben zu müßen als man zuerst möchte, hinterher aber eine bessere qualität gebaut hat die fast ewig HßLT.
Lass dich z.B. in einem guten holzhandel ausreichend beraten und informier dich über das material. Erzähl ihnen was du vorhast. Und wenn sie aufgeschlossen für die sache sind bekommt man meist hilfreiche Tips. Ziehe einen guten holzhandel einem BM vor(persönlich meinung)
Solange du keine eiche benutzen möchtest. bekommst du einfache fichte/Tanne balken in vielen stärken. Sägerau oder gehobelt.
Allerdings kann das mit suchen verbunden sein. Denn meist ist die Baumarktqualität nicht immer grade und man muß viel suchen bevor man einen geraden balken bekommt. Besser wäre holzhandel oder ein schreiner. Da bekommt man bessere qualität, eine größere auswahl, aber leider auch zu gehobeneren preisen.
Kommt also auf deinen Anspruch drauf an!
Warscheinlich ist mein problem mit dem durchhängenden seilsystem der umstand das mein bett 1,60 breit ist. Schließlich will man ja platz zum spielen haben(-:
Aber die zusätzlichequerspannung werde ich mal ausprobieren.
hier wird noch ein spannsystem beschrieben, versteh aber ncht ganz…
Ich habe mir überlegt in die äuseren schlaufen der Saulkonstrucktion einfach Holzkeile rein zu schlagen, damit die seile weiter gespannt werden können.
Habe mir !für zuhause! eine bettkonstruktion mit seil gebaut.
Nachteil bei der seilmethode- man schläft im prizip immer in der mitte weil man durchhängt. Zu zweit ist das natürlich zwecks kuscheln recht praktisch.(-:
In dem link finde ich die bolen recht dünn gehalten. Ich habe zwar nur fichte/tanne genommen,Eiche dürfte da das bessere material gewesen sein, aber die “Balken” die ich verwendet habe waren 70mm auf 50mm.
Wenn man die liegefläche recht stabiel haben will muß man fest spannen. Und dabei biegen sich jetzt schon meine “Balken” leicht durch.
Oder muß man bei dieser geschichte eher locker wickeln??? Das wäre im prinzip noch die frage???
Falls jemand da einen tip hat wäre ich dankbar.
Um das bett zu spannen habe ich ca 80meter seil gebraucht und einen ganzen tag zum durchfädeln.
Ich finde die lösung zwar praktisch im sinne von bodenfreiheit damit es von unten nicht kalt und nass ist, aber ob diese konstruktion wirklich reise/lagertauglich ist, bezweifel ich
(persönlich meinung).
Mit festen bohlen oder brettern sieht das schon anders aus. Schneller im aufbau und stabieler!!!
In kanzach waren es anstatt der bohlen Haselnußruten die auf spannung längs und quer ins seitliche holz gesteckt waren! coole sache. Nur sind diese betten so verdammt klein(mein kreuz)
Egal auf welche konstruktion man sich jetzt bettet. Es bedarf im prizip einer matratze!! Die ist im prizip ein !ausreichend dicker! strohsack der entsprechend gestopft ist. Ich denke, das damit auch das problem des durchhängens gelöst wird!?. Denn die gestopfte Strohmatrazze bietet bei dem seilsytem zusätzlichen halt!!
Soweit mein grips dazu! Falls jemand andere tips für das seilsytem hat bitte schicken. Mein bett zu hause ist trotz dicker Neuzeitmatratze noch verbesserungwürdig(-:…aber wenigstens groß genug!!
nun, ich habe ein bisschen gerechnet und mir das alles angesehen, und werde die Liegefläche wohl mit Seilen verspannen, und wenn das gnaze durch schlechtwetter (Luftfeuchtigkeit) lasch wurd hau ich in die äuseren ösen einfach holzkeile rein um es nachzuspannen. die methode mit den seilen ist etwas platspaarender. Ich werde nur allein für eine seite schon fast 40m seil brauchen… :/
Die Grundkonstruktion lässt sich leicht nachbauen (sieht man mal von den Schnitzereinen am Kopfende ab *verzeweifel*) und zum Transport sehr platzsparend zerlegen (die Latten sind zum quer reinstecken, also kein starrer Rost).
Man hat diese Betten nur in den beiden Schiffsgräbern gefunden. Ich weiß nicht. ob das schon ein Argument dafür ist, dass sie auch wirklich auf Reisen mitgenommen wurden. ßber die Auflage weiß man, glaube ich, nichts. Ich weiß auch nicht, ob die Konstruktion im HMA noch gebräuchlich war.
das mit dem Strohsack ist auch so eine sache… Habe mal im Stoh geschlafen (also wirklich das grobe Stohlamähnliche harte zeug, kein weiches Heu!) und das piekte selbst durch meinen Schlafsack! auserdem wird leider nicht auf jedem event stroh gestellt, und wenn dann ist es manchmal nass!!