Thema als Feed (RSS 2.0) Thema als Feed (ATOM 1.0) Hinrichtung von Kriegsgefangenen durch die Bauern

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Eintrag #8 vom 03. Mrz. 2008 16:40 UhrWilfried Masberg Profil

nach oben / Zur Übersichtgegen ein anderes Land

Na, gegen so viel andere konnten die guten ja nicht ziehen. Es gab da nur das Deutsche Reich, lag drumrum. Und dagegen einen veritablen Krieg anfangen hieße Selbstmord , oder?
Wilfried

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Eintrag #7 vom 16. Feb. 2008 19:37 UhrPatrick Fobian Profil

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Als bei der Schlacht um Hemingstedt gegen die Schwarze Garde wurde alles was nicht aus Dithmarschen kam nieder gemacht. Ersäuft in den Überfluteten Feldern und Gräbern oder auf der Flucht erschlagen. Aber ich hab dort nichts gelesen das Trossweiber oder Kinder niedergemacht wurden. Fuhrknechte und ähnliches vom Tross waren ganz hinten in der Reihe und waren schon längst geflohen als die Garde noch aufgerieben wurde.

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Eintrag #6 vom 16. Feb. 2008 17:43 UhrMatthias Pfeiffer Email

nach oben / Zur ÜbersichtEine Ergänzung zu meinen vorigen Eintrag.

Trifft das auch auf Troßbuben, Pagen usw. zu, die die feindliche Heere (z.B. die Schwarze Garde) u.ä. bei sich hatten?

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Eintrag #5 vom 16. Feb. 2008 17:21 UhrMatthias Pfeiffer Email

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"Selbst bei Blutfehden, die in Dithmarschen noch bis in 16 Jhd. reichten, haben die Geschlechter eigentlich nie mit Absicht eine Frau oder ein Kind etwas getan. Das waren in ihren Augen diejenigen die es zu Schützen galt."
Trifft das auch auf Troßbuben, Pagen usw. zu die die feindliche Heere u.ä. bei sich hatten? Oder galten diese auch als Angreifer und daher auch über die "Klinge springen" mußten?

MfG Matze67

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Eintrag #4 vom 16. Feb. 2008 16:45 UhrPatrick Fobian Profil

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Meistens führten die Dithmarscher einen Abwehkrieg gegen Invasionen aus Dänemark und Schleswig Holstein. Sie plünderten hin und wieder mal in Friesland und Eiderstädt war ihr bevorzugtes "Einkauszentrum" um mal eben etwas zu holen das einem nicht gehört. Aber so wirklich mal in einen Krieg in ein anderes Land sind sie nie eingefallen.

Aber ich muss ehrlich zugeben das mir keine Begebenheit einfällt in dem die Dithmarscher im Spätmittelalter Frauen und Kinder hingerichtet hätten. Selbst bei Blutfehden, die in Dithmarschen noch bis in 16 Jhd. reichten, haben die Geschlechter eigentlich nie mit Absicht eine Frau oder ein Kind etwas getan. Das waren in ihren Augen diejenigen die es zu Schützen galt.

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Eintrag #3 vom 16. Feb. 2008 14:37 UhrMatthias Pfeiffer Email

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Verschonten die Dithmarscher Bauern Frauen und Kinder, oder wurde alles niedergemacht?

MfG Matze67

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Eintrag #2 vom 16. Feb. 2008 08:33 UhrPatrick Fobian Profil

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(1) Die Dithmarscher schlugen die Gefangenen, zumeist Holsten, einfach tot. Je nachdem wie der Mann bewaffnet war. Bevorzugte Bewaffnung der Dithmarscher Bauern war die Tzake(langes Messer/Bauernwehr, Schwert, Fausthammer und der lange Spieß.
(2)Einen Ketzter, also einen "evangelischen Priester" Heinrich (aus) Zütphen, Student aus Wittenberg bei Luther, haben sie auf eine Leiter gebunden, ein Dithmarscher (angeblich Johannes Holm) hat ihm mit einem großen Hammer die Gleider zerschlagen und dann wurde der Mann mit Leiter auf einen Scheiterhaufen geworfen.

1 Quelle: Walter Lammers "Die Schlacht bei Hemmingstedt" wird mehrfach auf Diversen Seiten erwähnt.
2 Quelle: Nis R, Nissen "Kleine Geschichte Dithmarschens" Seite 62

Gruß Wulf

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Eintrag #1 vom 15. Feb. 2008 20:24 UhrMatthias Pfeiffer Email

nach oben / Zur ÜbersichtBlutgerichte usw.

Wer Arten von Todesstrafen vollzogen Hussiten, die Bauern aus Diethmarschen usw. an ihren Kriegsgefangenen, sofern sie welche machten? Mir ist u.a. das Blutgericht von Weinsberg, geschehen am 16. April 1525, bekannt (Wurden hier die gefangenen Ritter usw., wie in einigen Büchern zu lesen ist, nackend durch die Spieße gejagt?). Wurden Pagen, Troßbuben usw. verschont?

MfG Matze67

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