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Eintrag #67 vom 23. Jun. 2004 14:57 Uhr Christoph (Nachname für Gäste nicht sichtbar)   Nachricht Bitte einloggen, um Christoph eine Nachricht zu schreiben.

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www.reenactment-bedarf.de
Sehr guter Zeltmacher!!!!
Christoph

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Eintrag #66 vom 23. Jun. 2004 11:23 Uhr Jens (Nachname für Gäste nicht sichtbar)   Nachricht Bitte einloggen, um Jens eine Nachricht zu schreiben.

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“Wer ein wirkliches A-Zelt will dem bleibt wohl nur selbermachen…”
-Oder Lutz ( /tempus-vivit/bibliothek/wappenrolle/wappenrolle.php?id=ls016 ) fragen ;)
Gruss, Esca

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Eintrag #65 vom 23. Jun. 2004 11:10 Uhr Tobias Seybold  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um Tobias Seybold eine Nachricht zu schreiben.

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Hallo zusammen,
nachdem ich das ganze auch gerade bei uns fürs LARP zusammentrage poste ich einfach mal die ganzen Links auch hier und fasse den Rest gleich zusammen.
Wer ein wirkliches A-Zelt will dem bleibt wohl nur selbermachen. Bezugsqullen für Zeltleinen findet man hier im Thread mehrere:
z.B. www.froehlich-wolff.de
Als Alternative dazu gibt es die ganzen Ritterzelte, je nach Hersteller in unterschiedlicher Qualität und Preisklasse:
www.past-tents.demon.co.uk
-sieht man nicht ganz richtig, gibt es in verschiedenen Größen und Ausfertigungen.
Ein Tip noch zum Süd-West Versand. Einmal im Jahr, meist April/mai findet bei Langenau, Nähe Ulm, eine Zeltschau statt. Dort kann man sich die ganzen Zelte aufgebaut anschauen und auch direkt verbilligt mitnehmen.
Grüße Tobias Seybold

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Eintrag #64 vom 16. Jun. 2004 08:38 Uhr Klaus Hofbauer  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um Klaus Hofbauer eine Nachricht zu schreiben.

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Hallo alle zusammen,
da ich in diesem Thread mehrfach den Namen Dichtl gelesen habe kann ich nur eins empfehlen:
Kauf euch eure Zelte irgendwo!
Aber NICHT bei Dichtl.
Diese Firma ist echt das ALLERletzte.
Schlechte Qualität (hier sei nur folgendes erwähnt: farben waschen sich aus bei regen, undicht, und bleichen aus wie Sa… obwohl als “lichtecht” verkauft)
Und viel zu teuer.
Ich kann den anderen nur zustimmen. Was man früher in DM bezahlt hat zahlt man jetzt in EURO und mittlerweile auch noch mehr!
Spreche da aus leidvoller Erfahrung!
Hatte mein Zelt gekauft → Undicht → Nachgebessert → Undicht → Nachgebessert → Undicht.
Leihzelt für über 1 Jahr!!!!!
Neues Zelt → leicht undicht → schlechte Verarbeitung → bleicht aus
Mehr muss ich glaube ich nicht schreiben
Grüße
Klaus

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Eintrag #63 vom 09. Jun. 2004 13:34 Uhr Jens (Nachname für Gäste nicht sichtbar)   Nachricht Bitte einloggen, um Jens eine Nachricht zu schreiben.

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…dass solche Dreieckszelte in _dieser_ Form für keine Zeit des Mittelalters belegbar sind (mir is jedenfalls nix bekannt). _ßhnliche_ sind für das Fürhmittelalter belegbar (Sächsisches).
13tes/14tes: Kegel, Pavillion, Doppelpavillion
Ab ca. 1400: Doppelkegel, Kegel, Pavillion, Doppelpavillion
Dichtl, Famwest und co. kann ich nicht empfehlen, weder Konstruktion noch Material sind historisch.
Ich rate dringend das Zelt anhand der Zeit und der Darstellung (auch des “Lagergrundes”) genau auszusuchen.
Gruss, Esca

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Eintrag #62 vom 09. Jun. 2004 10:16 Uhr Ranes Haduwolff  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um Ranes Haduwolff eine Nachricht zu schreiben.

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Hallo Detlev,
www.ceridisches-faehnlein.de/pics/[…]/DSC07908.htm[…]
…die kleinen Zelte gibt es bei Süd West für 69,-
Ars Militia - Euer Haduwolff

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Eintrag #61 vom 09. Jun. 2004 07:58 Uhr Detlev Birkholz  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um Detlev Birkholz eine Nachricht zu schreiben.

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Also ich sah gerade dichtel speichenradzelt für 800 DM
heute ist der Preis bei ca 700 900 euro,
das heist ich zahle wiedermal wie überall das doppelte, mann wird doch nur verarscht,
irgendjemand zockt gewaltig ab,
nun In japan waren Kaufleute von samurai Rittern nicht gerade angesehen !
Wir als Ritter sollten das ähnlich machen !
Pack eben,schlimmstes Pack
Wie gut mein Schmied hat noch faire Preise !
aber 800 900 euro für Ritterzelte die mal gleiches in DM kosteten phu is viel viel Geld !
Famwest.de ist ein hersteller der mir immer wieder empfohlen wird, weil dichter als Dichtel,
generell gelten Dichtel in der MA Welt als undichtels.
Preise wie Famwest, also was würdet ihr empfehlen ?
Bitte nicht selberbauen vorschlagen wie das dann aussieht sieht man immer wieder!
ist schwehr stoffe zu nähen in der Größe !
Ich möchte am liebsten ein Zelt mit einer Stange,
Alex Zelte sind aber nicht so schön wie die von Famwest aber wesentlich günstiger,
schlimm die Preise !
gruß
detlev
Detlev (Birkholz)

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Eintrag #60 vom 16. Aug. 2002 13:06 Uhr Michael Maué   Nachricht

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Schade, daß Frank noch keine Antwort hat, mich interessiert das nämlich genauso. Bei uns steht in nächster Zeit auch eine Zeltanschaffung ins Haus. Wäre natürlich superbequem, wie viele Bekannte ein Vawra zu nehmen. Klasse einzurichten, kein ßrger mit Abspannen oder Häringen – aber halt nu mal sowas von un-“A”…
Vielleicht weiß ja jemand was über diese Glockenzelte. Interessant sind für uns Zelte, die um 1220 von reicheren Handwerkern bzw. einfachen Bürgern benutzt worden wären. Merci!
Wilmont v. Spira

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Eintrag #57 vom 19. Feb. 2002 18:47 Uhr Dr. Frank Dierkes  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um Dr. Frank Dierkes eine Nachricht zu schreiben.

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Tach auch.
Ich habe sowohl bei Past Tents als auch bei anderen Anbietern mehrfach ein sog. “Glockenzelt” gesehen (auch schon live auf Treffen). Gerade für diese Form habe ich bislang aber noch keine Belege gefunden. Von daher:
1. Ist diese Form belegt für das HMA von 1100 -

 1350, noch besser für die Zeit UND die Region 

 des heutigen Nord-West-Deutschlands?

2. Hat jemand diese Belege und kann sie posten?
Gruß und Danke
Frank
+PAX! Fr. Hermann ab Monastre, Cellerarsgehilfe zu Werden

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Eintrag #56 vom 18. Feb. 2002 13:18 Uhr Ranes Haduwolff  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um Ranes Haduwolff eine Nachricht zu schreiben.

nach oben / Zur Übersicht Alle Klarheiten bereinigt!

Grüß Euch,
ich denke, daß alle Misshelligkeiten bereinigt sind. Sorry, wenn mein Posting so missverständlich war.
Euer Haduwolff

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Eintrag #55 vom 18. Feb. 2002 08:57 Uhr Joachim Meinicke  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um Joachim Meinicke eine Nachricht zu schreiben.

nach oben / Zur Übersicht muß ja nicht immer ein Pavillon sein

OK, Hadu, dann waren unsere beiden Formulierungen halt leider ungünstig gewählt, sprich: ich habe Dir genauso wenig vorgeworfen, daß Du Lutz der Wucherei bezichtigst, wie Du Lutz der Wucherer nicht bezichtigst hast.
Mein Posting war übergreifend gemeint, denn es soll ja auch Leute geben, die sich über 25 Euro für ne Gürtelschnalle schon aufregen. Nachdem das nu endlich geklärt ist, der Friede wieder eingezogen, noch kurz zu Lutz:
Du sprichst Da einen wichtigen Punkt an: Klar, kann man für ein Zelt 5000 Euro zahlen. Nur was bekommt man dann für ein Zelt, bzw. wer hätte damals so ein Zelt besessen. Doch nur der Adel, wenn nicht gar schon der Hochadel. Und wer so was darstellen will, muß halt auch konsequent sein, und das Geld für ein entsprechendes Zelt zahlen wollen/können. Oder halt andere Rolle wählen. Außerdem waren die großen Zelte doch oft auch Mannschaftszelte, sprich, man kann sich das Geld teilen. Und wenn man ein Zelt für sich alleine haben will, kann man ja jederzeit auf ein Kegelzelt ausweichen. Das bleibt bezahlbar, trotz Leinen, trotz Lutz :-)
Also Ritter, Söldner, Handwerker usw., kommt mal ein wenig von den markttypischen (bunten) Pavillons weg, es gibt Alternativen. Und daß Pavillons sich so herrlich einrichten lassen (…) ist keine Ausrede.
Grüße
Joachim

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Eintrag #54 vom 15. Feb. 2002 20:43 Uhr Lutz Schmidt  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um Lutz Schmidt eine Nachricht zu schreiben.

nach oben / Zur Übersicht Mißverständnis, kriegt euch wieder ein!

Hadu und Joachim,
“Ich will Lutz nichts wegnehmen, aber wenn ”A“ gefordert wird, dann muss es auch erschwinglich sein.”
Auch ich hatte das so interpretiert wie Joachim, schlecht formuliert Hadu! ;O)
Wucher hat er _so_ direkt nicht behauptet Joachim! ;O)
“Und das heisst in diesem Fall selbermachen, oder zum Sattler gehen - oder zu Lutz.”
Der Teil hier tut sein ßbriges um den ersten Mißzuverstehen…. Die Reihenfolge; Verbunden mit der Aussage “a”, Unerschwinglich. Leider nicht so geschickt formuliert insgesamt, Hadu ;O)
Meine Zelte sind auch nicht 100% “A”…. Das kann auch ich leider nicht liefern, oder es wird _wirklich_ unerschwinglich! ;O
-Zig Meter (knapp 500m an einem Zelt wie unten beschrieben!!!) Handnaht , wer zahlt dem Verrückten der es näht die Zeit??? ;O)
Aber Nun ist mal wieder Ruhe hier! Ich denk es ist nun verständlicher…
Falls du wie du sagst, schon selbst welche genäht hast, weißt du was für eine Arbeit das ist. Und Ich mache alles an meinen Zelten selbst, incl. Fällen der Bäume für die zukünftigen Masten im Wald, und dem Schmieden der Heringe oder Schnitzen derselben aus frischer Eiche. Dass dann ein Zelt von 5×7m und 4,7m Höhe, was ja nicht gerade klein ist, eben 5000 Euro kostet, das geht wohl jedem ein, oder?
Wer sich so ein großes Zelt nicht leisten kann, der sollte halt auch nicht einen Hezog oder einen Hochadeligen darstellen, denn dann kann er sich auch die zu dieser Darstellung gehörige Klamotte nicht leisten!
Für bescheidenere Leute gibt es auch kleinere Zelte, und die kosten entsprechend weniger!
“Stattdessen halt nur Pasttents (auch zu teuer?)”
ZU Teuer? Qualität hat ihren Preis! Past Tents _sind_ qualitativ hochwertige Zelte! (auch wenn man sich über den “A”-Faktor streiten kann!)
“und Tschechenbuden?” “Alexe”?? Und das aus deinem Mund Hadu? No further Comment! ;O)
Was sind Französische Nähte Hadu?? Ist das wieder so eine Kulinarische Köstlichkeit der Wagges? ;O)
Mein Angebot mit der Hilfe steht nach wie vor, allerdings geht meine Nächstenliebe nicht so weit, das ich hier nun eine Bauanleitung veröffentlichen werde! ;O) Interessierte können mich gerne anmailen.
Gruß Lutz ;O)

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Eintrag #53 vom 15. Feb. 2002 11:42 Uhr Ranes Haduwolff  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um Ranes Haduwolff eine Nachricht zu schreiben.

nach oben / Zur Übersicht Wucher?

Grüß Euch,
Joachim, ich habe Lutz keinen Wucher vorgeworfen, mach mal schööön langsam!
Ich schrieb weiter unten:
“Ich will Lutz nichts wegnehmen, aber wenn ”A“ gefordert wird, dann muss es auch erschwinglich sein. Und das heisst in diesem Fall selbermachen, oder zum Sattler gehen - oder zu Lutz.”
Und das ist eine klare ßusserung zu den bestehenden Alternativen. Und ich kann nur jedem empfehlen, der sichs leisten kann, bei Lutz zu kaufen. Der Preis für das Fertigprodukt ist allemal gerechtfertigt.
Ich hab auch nie behauptet, Zelte-nähen wäre einfach. Da ich selber Zelte genäht habe, weiss ich, wie weh das tut.
Aber 8-10.000,– DM tun auch weh, und das sind halt Preise, die sich nur die allerwenigsten leisten können. Das sind die Realitäten des 21. Jhdt!
Stattdessen halt nur Pasttents (auch zu teuer?) und Tschechenbuden?
Dann lieber Leinenzelte, französische Nähte und blutige Finger, statt Leichtbaumwolle und Alexe…
ßberhaupt, wo liegt das Problem: Lutz hat seine Hilfe jedem bei der Zeltbastelei zugesagt, der Hilfe braucht. SO verhält sich kein geldgieriger Markthandwerker, sondern einer, der Interesse an der Sache hat!
Da sollten sich einige ein Scheibchen abschneiden!
Euer Haduwolff

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Eintrag #52 vom 15. Feb. 2002 08:35 Uhr Joachim Meinicke  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um Joachim Meinicke eine Nachricht zu schreiben.

nach oben / Zur Übersicht Stundenlohn

Unsere (leidvollen) Erfahrungen decken sich mit Lutz seinen Aussagen. Wenn ich nur daran denke, was für Zeit mit Recherche und Miniaturmodellen draufgegangen ist. In der Zeit hätte man viele Kleidungsstücke nähen können. Ich denke, Lutz, Du mußt Dich hier nicht weiter rechtfertigen. Jeder der dieses Hobby wirklich betreibt, kann abschätzen, wie viel Stunden in einem korrekten (!) Zelt stecken. Ich kenne ja Deine Materialkosten in etwa. Teile ich die übriggebliebende Summe durch die anfallenden Stunden, komme ich auf einen Stundenlohn, für den ich keinen Finger krumm machen würde. Und schon gar nicht bei dieser sch..-Arbeit. Das sollte bitte mal bedacht/durchgerechnet werden, bevor man einigen Handwerkern Wucherei oder sonst was vorwirft. Leute, der normale Stundenlohn für einen Handwerker/Monteur liegt in Deutschland knapp unter 50 Euro. Bedenkt das mal! Und dann schaut mal, was einige engagierte Handwerker verdienen. Die träumen von solchen Stundensätzen.
Joachim

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Eintrag #51 vom 14. Feb. 2002 13:51 Uhr Lutz Schmidt  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um Lutz Schmidt eine Nachricht zu schreiben.

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Hadu,
Bitte mißverstehe meinen vorigen Eintrag nicht falsch, dieser sollte weder der Rechtfertigung meiner Preise, noch der Verunglimpfung deiner Initiative zu besseren Zelten dienen.
Nur führten deine Beiträge unkommentiert zu der irrigen Annahme, Zelte bauen sei einfach!
Das geht leider auch gegen dein Verständnis von Qualität in der Szene!
Daher möchte ich den Zeltbauinteressenten doch lieber die Augen öffnen, was da alles dazukommt, woran niemand gleich denkt!
Natürlich kann jeder selbst ein Zelt bauen, kein Problem, wenn er sich die entsprechenden Gedanken drum macht.
Aber grade in Bezug auf den Kitguide solltest du auch daran denken dass nicht jedes Zelt nur weil es selbstgemscht ist, auch gut ist für die Darstellung!
Eine Abbildung als Vorlage in ein 3-dimensionales Gebilde umzusetzen ist schon für etwas unspektakuläres wie einen Tonkrug nicht einfach! Wie schwer ist es demnach eine statische Konstruktion wie ein Zelt umzusetzen, alleine schon was seine Form angeht……
Wenn man also ein wirklich für die Darstellung brauchbares Zelt bauen will steckt auch da jede Menge Recherche drin!
Leider sieht man erst was man da so alles für tun muß, wenn man es getan hat!
Und dann kann man ja mal die Rechnung machen ob sich das mit dem Selbermachen gelohnt hat, und ob das dann noch erschwinglich ist, wenn man die ganze Arbeit rechnet!
Wenn man so ein Hobby ernsthaft betreibt, kann man, wie die meisten Leute sagen würden, die Arbeit nicht rechnen, Klar!
Sollte man aber über die (un)erschwinglichkeit seiner Ausrüstung nachdenken, so _muß_ man die Stunden sehr wohl rechnen.
Unerschwinglichkeit ist in erster Linie eine Frage der persönlichen Opferbereitschaft, anders gesagt: Wieviel ist mir mein Hobby _wirklich_ wert?
Bezogen auf den Fall, man baut ein Zelt, ist es einem das wirklich wert, ein Zelt selbst gebaut zu haben wo es hier und da nicht klappt, da oder dort ein Fehler in der Verarbeitung ist, oder die Form der Vorlage nicht getroffen ist weil einem die Erfahrung beim Zuschnitt gefehlt hat???
Da geht man doch lieber zum Sattler, der hat zumindest Erfahrung mit der Verarbeitung und ist sicher günstiger als der mißglückte Selbstversuch!
Ja, es geht nicht alles in die Hose, wie ich es hier so schwarz sehe, aber dann bleiben immer noch investitionen, die Zwar nicht direkt in die Zeltkosten einfließen können, aber trotzdem zu Buche schlagen
BSP: man benötigt 35m² Stoff, kriegt es aber nur Ballenweise à 50m da bleiben 15m übrig, die man kaufen muß, aber nicht braucht. Für ein Zweites zelt ist der Rest zuwenig, und darum kriegt man’s dann vielleicht auch nicht mehr los.
Es ist auch möglich sich ein Auto selbst zu bauen, sieht Anfangs auch günstiger aus, aber auch wenns dann fährt, man sieht immer das ist selbstgemacht, wahrscheinlich kaufen deshalb die meisten Leute ihr Fahrzeug bei einem Autohaus wo sie wissen, da krieg ich ein echtes AUTO ;O)
Das ist kein Polemischer Spruch, sondern nur mal so als Vergleichs-Beispiel aus dem wahren Leben zu sehen!
Grüße Lutz ;O)

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Eintrag #50 vom 14. Feb. 2002 12:43 Uhr Lutz Schmidt  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um Lutz Schmidt eine Nachricht zu schreiben.

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Hi Hadu,
Das was du so über das Material gesagt hast, hört sich saugut an, ich werd mal die Quelle für mich prüfen…
Auch ich verwende bisher Leinensegeltuch, 100% Leinen, 540g/m² und habe damit beste Erfahrungen gemacht.
Klar, ist das schwer….da wiegt eine Zeltplane schnell mal 20 Kg selbst bei einem kleinen Zelt.
Eine normale Haushaltsnähmaschine, sei sie nun von Aldi, oder ein Markenfabrikat schafft das Material, wie du sagst, nur bedingt, 2 Lagen aufeinander, das kann ich mir vorstellen, auch wenn die Maschine dabei wahrscheinlich ächzt, aber eine Kappnaht wird schon schwer für so ein Teil! Das Problem werden die Säume im Bereich der Kappnähte, und ähnliche Stellen wo sich Nähte kreuzen, da ist Schicht mit Aldi und Co. Und von Hand wird’s ein echter Spass!
Das andere Problem wird sein, dass die kleinen Maschinen nicht genug Freiraum bieten unter dem Maschinenarm, wenn man also das Zelt fast zusamman hat, kriegt man selbst wenn die Maschine das packt, die letzten Nähte nicht mehr gemacht, weil die Masse an Stoff einen daran hindert die Plane unter der Maschine durchzukriegen.
Normale Maschinen haben nur Untertansport, bei dem Gewicht des Stoffes, schafft der es aber meistens nicht alleine, eine Maschine mit 2- oder 3-fachTransport wäre sicher besser geeignet, sonst braucht man mehrere Knechte die dem Näher das Material über die Maschine bewegen. ;O)
Wenn du diese Problemstellen alle von Hand machst, dann wird so ein Zelt auch nicht mehr erschwinglich, weil du massig Zeit reinsteckst. Time is Money!
Nett, dass du mir nix wegnehmen willst, ;O) Hab ich auch ehrlich gesagt keine Befürchtungen diesbezüglich!
Leider hört es sich in deinem Posting so an als verlangte ich utopische Preise; Ich bin sicher nicht der große Kalkulator, aber reich werd ich nicht mit meinen Zelten, für den Stundenlohn gehen andere lieber Stempeln.
Klar, ganz billig sind meine Zelte sicher nicht, das weiß auch ich, aber du scheinst dir leider ein sehr verklärtes Bild von der Arbeit zu machen die in so einem Zelt steckt.
Meine bisherigen Kunden sagen sie wären Preiwert!
Man kann natülich auch gschwind mal ein paar Stücke Stoff zusammennähen, einen Stecken drunter, uns ein paar Stricke dran machen, aber das ist nicht das was man ein Zelt nennen könnte, da steckt leider etwas mehr (auch Hand-) Arbeit drin als sich die meisten Menschen ausmalen können.
Ich kenne nun schon einige Leute die das selbst probieren wollten mit dem Nähen, _alle_ haben resigniert und es den Profi machen lassen (Sattler oder einen Zeltmacher), oder gleich den Riesenschritt zum “A” gemacht und es ganz von Hand genäht!
Klar, selber machen ist gut, und auch ich unterstütze den Enthusiasmus derer, die das tun wollen, aber auch im Mittelalter legte man Wert auf Erfahrung. Denn das Material ist Heute wie damals teuer, und wenns nicht klappt, den Kram in die Tonne kloppen, weil’s verschnitten ist und man es doch nicht durch die kleine Pfaffmaschine (KL ;O) ist die Hauptstadt der Pfaff-Nähmaschinen!) gequält kriegt……. das tut weh (nicht nur finanziell!)
Leider, das wissen die meisten Leute hier aus Erfahrung, kostet Try&Error in diesem Hobby viel Geld, und ich möchte verhindern, dass Enthusiasten für ein Zelt diesmal _richtig viel Geld_ in den Sand setzen, und dann die Schnauze voll haben vom Hobby! Stellt sich dann nicht die Frage ob _das_ erschwinglich ist?? ;O)
Es ist leider nicht _so_ einfach ein Zelt zu machen, wenn man nicht allzuviel Erfahrung hat.
Auch ich hab da mein Lehrgeld zahlen müssen, als ich anfing Zelte zu nähen, und das ging schnell mal in’s 4-stellige, wer kann sich das leisten?
Mal so ein bisschen was zu der Arbeit und den Kosten für die Herstellung eines Zeltes:
Materialkosten(Stoff) + MWST +Fracht
Dito (Garn)
Dito (Holz)
Dito (evtl. Leder für Verstärkungen)
Dito (Eisenteile falls nötig)
Recherche über historische Zelte, deren Form und Verarbeitung!!!! (ganz wichtig!!!!!)
Vorüberlegungen zur Form und zu Details, wie löst man die und die Ecke am besten damit es so wird wie auf der Abbildung etc….
Zuschnitt mit allem was dazugehört, ausrollen abmessen, anzeichnen, ausschneiden, zusammenlegen und sortieren der Teile……
Vernähen der Teile incl. versäubern der Nähte umsäumen der Kanten; Schlaufen, Taschen, Verstärkungen etc. anbringen; Das was mit Maschine nicht mehr erreichbar ist von Hand nähen (ist mehr als man denkt!) Faden spulen und der ganze Kleinkram der so selbstverständlich nebenher anfällt…….
Heringe aus Holz herstellen, oder aus Eisen schmieden…..
Spannseile verspleißen und anbringen….
Mast(en) herstellen; und den evtl. Rest des Gestänges machen…….
……..
Und all das was ich vergessen hab, und das was eben so noch nebenbei dazugehört…..
Wie ich bereits sagte: Time is Money
Lasst euch die Freude nicht nehmen und probiert es aus!
Kleiner Tipp: vorher Stoffprobe organisieren, und mal 16 Lagen (die hat man auf Nahtkreuzungen schnell zusammen!!!!) durch die Maschine jagen, wenn sie bei dem kleinen Musterstück schon ächzt, sucht euch eine Andere!
Grüße Lutz ;O)

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Eintrag #49 vom 14. Feb. 2002 12:26 Uhr Sylvia Crumbach  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um Sylvia Crumbach eine Nachricht zu schreiben.

nach oben / Zur Übersicht Leinen

Hallo Joachim,
ich hatte mir (nach 3 Zelten und einem Sonne/Regendach) bei allen Heiligen/Götter/was auch immer/ geschworen, nie wieder ein Zelt zu machen.
Aber nach einem Kostenvoranschlag beibt das Nähen wohl doch an mir hängen :-(.
Was die Dichtigkeit angeht, habe ich die Erfahrung gemacht, daß auch unbehandelte Baumwolle von mitterer Schwere dicht sein kann. Wichtig ist die Schräge der Zeltbahn. Je je steiler der Winkel, desto dichter die Plane. Ein weiter Punkt sind einige Tricks beim Aufbauen. Wenn wir das Zelt aufbauen und es ist Regen in Sicht, ist es gut dass Zelt auf den feuchten Rasen zu legen und vorquellen zu lassen. Gegen etwas Nieseln im Zelt kann man bei Naturstoffen leider wenig machen. Das scheint am Material zu liegen. Aber Decken etc. sind in Zelt eigentlich immer klamm. Hier hilft nur eine Walkwolldecke als obere Schicht oder besser eine Seehundfellüberdecke.
Versagt hat unser Zelt bisher nur bei waagerechtem Regen (in Bremen möglich!) und bei plötzlichem Platzregen nach knalliger Sonne (aber zum Glück nur für einige Minuten).
Sylvia
Projekt Folgari

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Eintrag #48 vom 14. Feb. 2002 09:02 Uhr Ranes Haduwolff  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um Ranes Haduwolff eine Nachricht zu schreiben.

nach oben / Zur Übersicht Leinen...

Grüß Euch,
…also, das Leinen ist Zeltplane, d.h. wird in diesem Bereich eingesetzt, ist wasserdicht und sehr schwer. Burkhart Schaffrath hat aus diesem Tuch schon Zelte angefertigt, und ist sehr zufrieden, und alles stöhnt unter dem Gewicht….
Das Rohleinen wiegt 530 Gramm/qm
das imprägnierte wiegt 650 Gramm/qm
Natürlich packt das eine Billig-Nähmaschine von Aldi nicht unbedingt, aber es geht. Dachstösse und so - von Hand nähen.
Ich will Lutz nichts wegnehmen, aber wenn “A” gefordert wird, dann muss es auch erschwinglich sein. Und das heisst in diesem Fall selbermachen, oder zum Sattler gehen - oder zu Lutz.
Euer Haduwolff

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Eintrag #47 vom 14. Feb. 2002 08:28 Uhr Joachim Meinicke  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um Joachim Meinicke eine Nachricht zu schreiben.

nach oben / Zur Übersicht Leinen ist nicht Leinen

Vorsicht, Hadu, hast Du Dir eine Probe schicken lassen? Jeder, der mal mit Leinen gearbeitet hat, weiß, das Leinen nicht Leinen ist. Und das meiste, daß ich bisher in der Hand hielt, taugte für Zelte (die länger als 2 Jahre halten sollen) nichts. Ganz zu schweigen davon, daß sie nicht wasserdicht sind. Ohne jetzt Werbung machen zu wollen, ich habe den von Lutz verwendeten/verkauften Leinenstoff in der Hand gehabt und muß sagen, daß mir etwas derartiges in Sachen Leinen noch nicht untergekommen war. Steif wie ein Brett das Zeug. Auch kein Vergleich zu den üblichen Baumwollstoffen. Also probiert bitte erst mal aus, bevor ihr jetzt vielleicht viel, viel Geld in den Sand setzt.
Und noch kurz dies: wir nähen gerade die Zelte selber und das ist ein Schmerz im Arsch. Jeder der sich daran wagt sollte viele Helfer haben, noch mehr Zeit, viel, viel Platz, ein Maschine die leistungsstärker als ein Mähdrescher ist oder unendlich viel Geduld für Handnähte. Gerade bei der Nähmaschine werden 99% aller Geräte verrecken. Lutz nannte mir mal den Gebrauchpreis für sein Modell, davon kann man sich schon einen Gebrauchtwagen kaufen…
Joachim

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Eintrag #46 vom 13. Feb. 2002 16:21 Uhr   Nachricht

nach oben / Zur Übersicht Interesse durchaus.

Hi,
auf das Angebot mit dem “Ballen teilen” käme ich wahrscheinlich zurück. (Wir würden ca. 30 - 35 m² brauchen.) Frage: Wann brauchst Du die definitive Zusage, weil wir zunächst noch ein Modell bzw. zumindest einen Grundschnitt für unser Zelt machen müssen. (Zum Bei-Versuchen-verheizen ist das Zeug schlicht zu teuer.)
Frank

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