Thema als Feed (RSS 2.0) Thema als Feed (ATOM 1.0) Tüchtiger Kaufmann sucht Rat

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Eintrag #13 vom 02. Sep. 2008 09:38 UhrBettina Drexler Profil

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Oh, natürlich, dass hatte ich übersehen. Klar, dann ist für 1482 keine Vanille erhältlich.
Danke, ich Dussel hätte das ja auch selber nachlesen können....

Ansonsten bin ich schon ganz gut ausgestattet, auch mit Gewürzen, die man heute nur schwer bekommt.
Probleme gibt es des öfteren, wenn man die Originalrezepte durchsieht, da die Bezeichnungen der Gewürze doch des öfteren von den heute üblichen abweichen und eine genaue Identifizierung nicht immer möglich ist.

Gruß
Schoferin

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Eintrag #12 vom 18. Aug. 2008 11:10 Uhrastrid hornig Profil

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Hallo Konrad,

da ich nun einmal ein hilfsbereiter Mensch bin, hier ein paar kurze Infos (aber wie Hilmar schon schrieb, ist eine detaillierte eigene Recherche natürlich unerläßlich):

Die Seidenstraße war seit dem 2. Jahrhundert VOR Christus bekannt und führte von China durch Zentral- nach Westasien und Indien.
Sie umging die Wüste Ost-Turkestans in einem südlichen und einem nördlichen Zweig.
Eine Karawanenreise vom Mittelmeer nach China und zurück dauerte 6 - 8 Jahre.
Auf der Seidenstraße wurden allerdings überwiegend Glas, Edelmetale und Seide nach Europa transportiert.
(Quelle: dtv-Lexikon)

Marco Polo reiste 1271 über Bagdad zum Persischen Golf, von Hormus aus durch den Iran zum oberen Oxus und durch den Pamir am Lop-nor vorbei nach Nord-China und Peking.
Er gewann die Gunst des Mongolenherrschers und machte in dessen Auftrag ausgedehnte Reisen nach China.
1292 kehrte er per Schiff durch das Südchinesische Meer, die Sunda-Inseln, um Vorderindien herum nach Hormus, von hier über den Iran, Armenien und Trapezunt nach Venedig zurück.
(Quelle: dtv-Lexikon)

Aber wie gesagt, diese Art Recherche kannst Du auch gut selbst durchführen.

Bezüglich Gewürzen empfehle ich Dir, ein Kochbuch des Jahrhunderts, welches Du explizit darstellen möchtest, zu kaufen.
Darin kann man wunderbar nachvollziehen, welche Gewürze zu jener Zeit in Gebrauch waren.
Leider habe ich hier keine konkreten Titel, da ich mich lediglich im 14. Jahrhundert auskenne.

Wende Dich doch wirklich mal ans Gewürzmuseum in Hamburg (Link habe ich Dir schon mitgeteilt), die können Dir bestimmt mehr sagen.

Im Übrigen NEHME ICH AN (!), dass es im HoMi in Deutschland an einheimischen Kräutern überwiegend das gab, was es heute auch gibt, also die bekannten Gartenkräuter wie Petersilie, Schnittlauch, Liebstöckel, Minze etc.
Dies aber nur UNTER VORBEHALT, denn HoMi ist nicht mein Ressort.

Was die Importgewürze betrifft, kenne ich mich wie gesagt im HoMi nicht aus, da bedarf es einer sorgfältigen Recherche von Deiner Seite.

Grüße,

Astrid

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Eintrag #11 vom 16. Aug. 2008 18:07 UhrHilmar Becker Profil

nach oben / Zur ÜbersichtHintergrundwissen weitergeben wollen...

... aber keines haben, das klingt für mich nach einem tollen Plan.

Konrad, hast du schon irgendwas recherchiert? Irgendwelche Bücher gelesen?

Bei Amazon gibts bücher über Gewürze, sogar sowas mit dem tollen Titel "Lexikon der Gewürze" (enthält Geschichte und Herkunft von Gewürzen) www.amazon.de/exec/obidos/ASIN/[…]/tempusvivit-21 für wenig Geld.

Ansonsten könnte eine Google- bzw Wikipedia-Suche schon mal eine grobe Richtung vorgeben.

Und dann gibts da noch das Karfunkel "Küche im Mittelalter"-Heft, mit einem Artikel zur Geschichte der Gewürze, mit Literaturangaben.

Mir klingt das bis jetzt zu sehr nach "gebt mir all euer Wissen, am Besten sofort, ich mag nicht suchen".

Ich würde mich freuen, eines Besseren belehrt zu werden.

Gruß

Hilmar

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Eintrag #10 vom 16. Aug. 2008 10:23 UhrKonrad Schrader Profil

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Moin,
danke Astrid für das angebot! Da hätte ich auch gleich eine frage. Welche Geürze wurden denn am Ende des Homis gehandelt und in welchem umfang war die Seidenstraße schon vorhanden?

Konrad

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Eintrag #9 vom 15. Aug. 2008 15:53 UhrClaudia Gross Profil

nach oben / Zur ÜbersichtVanille

Also die Gewürzvanille wird laut Wikipedia (und auch anderer Verzeichnisse im Internet - in Büchern konnte ich das noch nicht gegenprüfen) HEUTE auch in Asien angebaut, aber ursprünglich stammt die Pflanze aus Amerika. Ist also Essig mit Vanille im MA.

de.wikipedia.org/wiki/Gewürzvanille

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Eintrag #8 vom 15. Aug. 2008 15:16 UhrBettina Drexler Profil

nach oben / Zur ÜbersichtGewürze um 1500

Hallo Astrid,

das würde mich auch sehr interessieren, welche Gewürze in Deutschland noch nicht ansässig waren, denn ich bin bei uns für die Lagerküche zuständig und deshalb immer an Infos über Gewürze interessiert. Die Frage nach Vanille stellt sich allerdings, denn die kommt auch in Asien vor und wäre somit über die Seidenstraße erhältlich gewesen...


Gruß
Schoferin

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Eintrag #7 vom 14. Aug. 2008 14:40 Uhrastrid hornig Profil

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Hallo Konrad,

meine Gewürze beziehe ich unter anderem bei Thieme's Gewürzbazar (www.gewuerz-bazar.de) bzw. halte immer mal in Teegeschäften oder bei mobilen Gewürzhändlern auf Flohmärkten die Augen auf, ob die was haben, was mir noch fehlt (wenn ich das belegen kann, natürlich nur).

Zum Thema Recherche können gute Kochbücher aus Deiner dargestellten Region, die Rezepte EINER Zeitperiode haben, weiterhelfen bzw. - wie Alex schon ansprach - Zollisten oder ähnliches.

Sehr interessant ist auch das Gewürzmuseum in Hamburg, die können einem auf jeden Fall Hilfestellung leisten (www.spicys.de).

Wir verkaufen unsere Gewürze eigentlich nur zum Selbstkostenpreis, da wir das Verkaufen nur machen, um innerhalb unserer Darstellung authentischer zu sein.

Ich habe kleine Leinensäckchen genäht, in denen ich die Gewürze präsentiere.
Und gelegentlich möchte mal jemand ein Gewürz ausprobieren, das er noch nicht kennt, dann wiege ich was auf meiner Kaufmannswaage ab und wickle das in Stücke von Leinenstoff ein.

Pro Veranstaltung nehmen wir so 30,- oder so ein, aber damit haben wir kaum was verdient, sondern nur die Anschaffung wieder raus.

Wichtig ist, dass man im Rahmen des Hoch- / Spätmittelalters keine Gewürze im Sortiment hat, die aus Südamerika kommen!
Columbus hat die Neue Welt ja bekanntlich erst 1498 entdeckt, und somit fallen fürs Dinge wie Vanille oder Piment vorerst leider flach.

Marco Polo hat im 13. Jahrhundert die Handelswege nach China / Indien / Indonesien erschlossen, daher kommen viele Importgewürze aus dieser Ecke.

Und - das habe ich übrigens auch erst kürzlich gehört - viele Gewürze, die wir als mittelalterlich ansehen, wuchsen damals in Deutschland noch gar nicht, sondern wurden auch aus dem Mittelmeerraum importiert.

Frag mir ruhig Löcher in den Bauch, wenn Du Fragen zu einzelnen Gewürzen o.ä. hast - es ist etwas schwierig, sich allgemein zu halten.

Gruß,

Astrid

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Eintrag #6 vom 14. Aug. 2008 00:20 UhrKonrad Schrader Profil

nach oben / Zur ÜbersichtBeides!

Moin,
Ich hatte vor beides zu machen! Denn will ich nciht nur verkaufen, sondern auch authentisch sein und Wissen weitergeben!

Hinweise zu Gewürzen wär schon toll! Wo bekommst du denn deine Gewürze her?

mfg Konrad

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Eintrag #5 vom 13. Aug. 2008 22:05 Uhrastrid hornig Profil

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Hallo Konrad,
bevor Du Dich in die Darstellung stürzt, wäre es aus meiner Sicht für Dich nützlich, Dir über folgendes im Vorwege klar zu werden:

Willst Du das Ganze eher zum Verkaufen oder mehr zum Vorführen darstellen?

Wenn Du ersthaft verkaufen willst, empfiehlt es sich, wie Timm schon andeutete, etwas feilzubieten, was man woanders schwer bekommt, z. B. besondere mittelalterliche Gewürze (wie etwa Langer Pfeffer), die man nicht an jeder Ecke kaufen kann, oder eigene Gewürzmischungen.

Es bringt auch eher mehr, sich auf EINE Schiene festzulegen und sich nicht zu sehr mit verschiedenen Dingen / Waren zu verzetteln.

Wir stellen auch Gewürzhändler (spätes 14. Jahrhundert) dar, haben uns einen Marktstand nach einer Abbildung gebaut und intensiv recheriert, welche Gewürze es in unserem Zeitfenster gab.
Diese stellen wir an unserem Stand aus und verkaufen sie auch (aber nicht kommerziell).

Wenn Du konkrete Fragen zu Gewürzen hast, stell sie mir gern, ich werde versuchen, Dir bestmöglich darauf zu antworten.

Gruß,

Astrid

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Eintrag #4 vom 13. Aug. 2008 09:58 UhrAlexander Klenner Profil

nach oben / Zur ÜbersichtWas nu?

Willst du einen Händler _darstellen_ oder willst du ein Händler _sein_?

Wenn du einen Händler darstellen willst, dann brauchst du die wichtigsten Waren auf alle Fälle im Sortiment, sonst wird er unglaubwürdig.
Der Vorteil ist ja, daß viele Gewürze heute recht günstig sind, du dich damit also nicht arm machst, selbst wenn du sie nicht loswirst.

Persönlich würde ich schauen, ob du an Stapellisten oder Zollabrechnungen deiner Zeit kommst, da könntest du Anregungen zu den gehandelten Waren finden.

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Eintrag #3 vom 12. Aug. 2008 23:51 UhrKonrad Schrader Profil

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Gut, danke schonmal.
An Himalaya Salz oder Meer Salz könnte ich rankommen.
Wird denn sowas gekauft? Wie gesagt, habe noch keine Erfahrung. Was kann man denn für so etwas nehmen? Möchte ja nicht überteuern Oo

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Eintrag #2 vom 12. Aug. 2008 21:26 UhrTimm Esemann Profil

nach oben / Zur ÜbersichtMischungen

Wie ich mal erlebt habe, gehen insbesondere Würzmischungen, z.B. für Würzwein ganz gut.
Evtl. kann man auch sowas wie Weihrauch dazu packen. Mit Glück kannst du auch richtiges grobes Siedesalz oder Bayen(?)-salz auftreiben, das könnte auch klappen. Wenn du sowas in hübsche kleine Leinenbeutel tust, sind das nette kleine billige Mitbringsel.
Gruß,
Timm

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Eintrag #1 vom 12. Aug. 2008 20:21 UhrKonrad Schrader Profil

nach oben / Zur ÜbersichtHilfe bei einem Marktstand

Hallo Leute!
Also, ich plane einen Gewürzhändler des späte Homiś bzw. frühen Spätmittelalters darzustellen. Mit entsprechendem Marktstand!.
Allerdings habe ich selber noch keine erfahrung was MA'märkte angeht und deshalb bitte ich um eure hilfe.

1. Hat schon jemand erfahrung mit Gewürz/ Tee ständen? Ständen allg.?

2. Welche Geürze würden am meisten sinn machen (Klar, solche sachen wie Salz und Pfeffer lohnen sich nicht, die bekommt man überall günstiger)


3. Was könnte man sonst noch anbieten?

Ich wollte den Stand sehr ambiente mäßig halten, unteranderem wollte ich mir eine Karte der Seidenstraße machen, da ich auch Hintergrundwissen weitergebeben möchte.


Ich bedanke mich schonmal im voraus

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