Es war ein Markt, mit einem auf das 14 Jhd beschränktem Zeitfenster.
Es war auch kein Mittelaltermarkt in dem Sinne, sondern es wurde rein Handwerk und Handelswaren eben aus diesem Zeitraum präsentiert, Souvenirs für den modernen Besucher (um es mal nett zu formulieren) gab es keine. Dazu Moden- sowie Rüstschau und Führungen.
Und nach "Feierabend" eben ein wunderbares Treffen.
Bitte entschuldigt, ich meine das jetzt ganz ehrlich und ohne irgendwelche Polemik:
war die Veranstaltung nun ein "Markt" oder war das ein Treffen (oder ein Zelttreffen) von 14.Jahrhundert-Darstellern?
Die schönen Schilderungen deuten eher auf ein Treffen hin und weniger auf einen Markt. Was ich persönlich ja ganz wunderbar fände, das wäre endlich mal ein weiterer Schritt hin in die richtige Richtung.
Ich möchte mich auch auf diesem Wege für die ausserordentlich gelungene Veranstaltung bedanken.
Wir haben es zu keiner Zeit bereut den weiten Weg in den hohen Norden gereist zu sein.
Es war schön ein harmonisches Wochenende bei phantastischem Wetter mit allen Beteiligten zu verbringen.
Das Bankett mit der Mondfinsternis war der Hammer.
@Andreas: Ich hoffe du hast nicht zu genau gezählt ;0) ich war nur ein oder zwei mal Nachschlag holen.......
Ich hoffe das wir nächstes Jahr wieder die Gelegenheit bekommen diese tolle Atmosphäre zu genießen ;0)
Das gute Wetter während des Seeth-Ekholter Marktes in einem ansonsten verregneten Sommer hatte schon beinahe Tradition!
Aber so viel Mühe, wie die Peregrini sich mit der Orga gegeben haben, wird eben auch "von oben" belohnt.
Es war eine rundum gelungene Veranstaltung mit einigen neuen Gesichtern, die das Niveau der Veranstaltung wunderbar ergänzt bzw. im Vergleich zum letzten Jahr sogar noch gehoben haben.
Der Platz hat uns sehr gut gefallen, und dass uns sogar noch die Mondfinsternis geboten wurde, war quasi "der Punkt auf dem i".
Viel mehr konnten wir uns für eine 14.-Jahrhundert-Veranstaltung nicht wünschen.
Leider konnte ich manbgels Urlaub erst Freitag spät in Seeth Eckholt aufschlagen, und mußte sonntag zeitig los, aber trotzdem hat sich die Strecke mehr als gelohnt.
Auch hier hat offensichtlich die Vorarbeit der VA sehr gut getan, die Besucher, die kamen, wollten spürbar genau das, was wir ihnen bieten konnten. Das schlug sich dann auch in vielen sehr gezielten und fachlich "höherwertigen" Fragen, langen Diskussionen und einem generell sehr hohen Wissendurst nieder.
Desweiteren habe ich sehr oft das Lob - teils direkt an Darsteller, teils nebenher in Gesprächen von Besuchern - gehört, daß sie es toll finden, einen Ansatz abseits der Spektakel zu sehen zu bekommen.
In dem Zusammenhang fand ich den Austausch mit Besuchern, die aus anderen Zeiten (inklusive Western) kamen, sehr erbaulich.
Man merkt, auch ein Konzept ohne Klischees unterhält und geht auf, sobald man mit klaren Ansagen arbeitet.
Das Miteinander der Gruppen war gewohnt gut, kann man schon fast sagen, viele davon waren ja bereits bekannte Gesichter, die man aber ob der räumlichen Verteilung selten sieht, die Wiedersehensfreude entsprechend groß. Und auch die neuen Bekanntschaften kann ich nur als Gewinn verbuchen.
Das Bankett war - neben der somit angenehmen Gesellschaft - einfach bombastisch, ich fühle mich heute noch satt. (ICH! Das will was heißen)
Einzig findet das Umfeld Anlaß zur Kritik.
Andreas sprach die sanitären Anlagen an, ein Umstand, mit dem ich mich - auch durch den Service des nebenliegenden Hotels - persönlich schon mehr anfreunden konnte als mit der Lage an sich.
Die Wiese hatte sicher ihre Vorteile, aber durch große Strommasten an beiden Seiten, sowie einer in Hörreichweite befindlichen Autobahn wurde das Ambiente doch arg strapaziert.
Dazu kam, daß die Wiese doch sehr zerlöchert war, was nicht nur bei einigen Zelten Probleme machte, sondern auch für einige Besucher mit Rollstuhl oder Krücken eine arge Belastung war.
Ich habe keine Ahnung, wie die Platzlage in der Region ist, aber wenn da noch was zu machen wäre, wäre meine Begeisterung noch größer.
Insofern, ich freue mich schon auf den nächsten Markt der Tohopesate, egal wo.
vergangenes Wochenende fand nun der 2. Seeth-Ekholter 14. JH. Markt statt.
Was letztes Jahr als kleine aber feine Veranstaltung begann, hat sich zu einer der besten 14. Jh. Veranstaltung, die für Darsteller wie auch für Besucher wirklich sehr lohnenswert ist, gemausert.
Das Gelände mit seiner trockenen Wiese war einfach ein Traum. Die ca. 60 Darsteller zeigten einen qualitativ hochwertigen Einblick in das Alltagsleben, Mode, Handel, Handwerk und Militär des 14. Jahrhunderts.
Die Besucher waren sehr interessiert, es gab kaum die üblich nervigen Fragen, eine Frau war eine halbe Stunde bei uns im Lager und hat sich hinterher aufs herzlichste bedankt.
So macht "Erklärbär-Reenactment" Spaß!
Herzlich war auch die Aufnahme durch die Veranstalter, Historia Peregrini, die uns Freitag Abend und jeden Morgen aufs Wunderbarste versorgten.
Vielen Dank noch einmal mal dafür!
Ein Traum dann das Samstag Abend Banquett im Nebel bei Mondfinsternis. Tolle verschiedenste Speisen und eine Atmosphäre, die ich so noch nicht erlebt habe!
Das fantastische Wetter tat dann ein übliches zum Erfolg der Veranstaltung bei.
Was zu meckern gibt's immer: Ein Wasserwagen oder eine Waschgelegenheit bei den Toiletten wären meiner Meinung nach wirklich notwendig gewesen.
Fazit: Eine rundum gelungene Veranstaltung, die hoffentlich von den Peregrinis, trotz viel Schweiß und Tränen, in zwei Jahren wiederholt wird!
Eine Sache erfreut mich am Rande ganz besonders:
Das lange verschmähte 14. Jahrhundert erfreut sich bei vielen Darstellern wohl größter Beliebtheit, denn sonst kann man sich diesen Zulauf in (Nord-)Deutschland aus anderen Zeiten und neuen Gesichtern wohl kaum erklären. Dadurch hat sich eine qualitativ hochwertige Szene gebildet, die sich durch die Tohopesate hervorragend vernetzt hat.