Thema als Feed (RSS 2.0) Thema als Feed (ATOM 1.0) Zu Jung für das Mittelalter?

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Eintrag #20 vom 07. Dez. 2003 00:56 UhrJens Börner Profil

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An deiner Stelle würde ich mich nicht verrückt machen lassen. Beschäftige dich erstmal eingehend mit der Materie, liess, liess und liess noch mehr, das ist ohnhin besser, als auf Teufel komm raus mit Leuten auf irgendwelche Märkte zu fahren, die dann mit Mittelalter doch nix zu tun haben ;)
Wenn Du dann eine Weile Dich eingelesen und recherchiert hast, kannst Du dann in Ruhe Dir eine Zeit und Darstellung aussuchen, und schonmal beginnen, Dir Gedanken zu machen, wie Du sie zusammenstellst.
Ich meine, mit 12 dürfte Dich das trotz allem einiges an Fleiss und Geduld kosten, da Du kein regelmässiges Einkommen hast und das Hobby erfahrungsgemäss Geld kostet. Nicht nur die Ausrüstung, die man als 12jähriger durchaus stemmen kann, sondern halt auch die Kosten für die Veranstaltungen, Vereinsmitgliedschaft etc.
Derweil kannst Du ja dann mal in Ruhe Vereine und Gruppen abklopfen, die für Dich interessant sind.
Sieh es nicht als Hinderniss, sondern als Chance, denn zu viele wollen gleich darstellen, anstatt sich erstmal hinzusetzen und zu lesen ;)

Ausserdem dürfte die Auswahl an Gruppen besser sein, wenn man mit entsprechenden Zielen und Vorwissen anklopft, als wenn man dies vollkommen ohne dies tut. :)
Gruss, Esca

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Eintrag #19 vom 07. Dez. 2003 00:16 UhrHarald Sill Profil

nach oben / Zur Übersichte.V.

Du könntest mal Dein Glück bei nem eingetragenen gemeinnützigen Verein versuchen, so einer für Dich erreichbar ist.
Könnte sein dass man da bei der Verantwortlichkeit leichter was machen kann.
Es gibt ja genug Sportvereine wo Jugentliche unter 16 auf Veranstaltungen sind.

Gute Tage
Harwalt von Biberach, freie Ritterschaft Baden

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Eintrag #18 vom 06. Dez. 2003 12:49 UhrJulian Hefter Email

nach oben / Zur ÜbersichtNa gut...

Ehrlich gesagt kann ich euch gabz gut verstehen, obwohl ich weiß, das ich absolut keine probleme machen würde.Aber ich kann das 100 mal sagen und jedesmal lügen.....
Also, ich frag mich jetzt nur , ob es sinn mach mir Jetzt schon mal alles zuzulegen un d es dann in 4 Jahren wieder auszupacken...


Muss weg
Julian der Strohige

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Eintrag #17 vom 05. Dez. 2003 10:31 UhrSusan Sziborra Profil

nach oben / Zur ÜbersichtWo hast du denn das her?

Hallo Martin,
auch ich habe lange Kinder und Jugendliche auf Ferienfahrten betreut, und dein Argument, Jugendliche unter 16 hätten um 22:00 im Bett zu sein ist mir völlig neu. Tatsächlich dürfen nach 22:00 uhr ohne Eltern oder aufsichtsführende Personen keine öffentlichen Veranstaltungen besucht werden (mit Ausnahme spezieller Veranstaltungen von Trägern der Jugendhilfe oder anderer spezieller Jugendveranstaltungen), aber von Bett- oder Nachtruhe konnte ich da nirgens was finden. Und es stellt sich hierbei die Frage, ob der Verbleib in einem Lager, das u.a. zum Zwecke der Übernachtung errichtet wurde auch nach 22:00 uhr gleichzusetzen ist mit dem Besuch einer Veranstaltung, oder ob das nicht vielmehr als privater Raum gilt.
Nichtsdestotrotz finde ich es grundsätzlich auch sinnvoll "Alleinreisende" erst ab 16 Jahren mitzunehmen, und auch dann behielten wir uns immer vor, das nur mit ausdrücklicher Genehmigung der Eltern (schriftlich) zu tun. Denn auch mit 16 oder 17 hält das JuSchG noch einige Stolpersteine für Betreuende bereit. In einem Einzelfall hatten wir allerdings auch schon einen 11-jährigen dabei, dessen Mutter wir allerdings gut kennen, und der sich dann ausdrücklich als "Besucherkind" geführt hat und durchaus angemessen auf Verbote und Regeln reagiert hat.

liebe Grüße
Suse Sziborra
familia ministerialis - Alltagsleben um 1280

www.familia-ministerialis.de

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Eintrag #16 vom 05. Dez. 2003 09:43 UhrAlexander Klenner Profil

nach oben / Zur ÜbersichtAusbildung...

Ein gutes Stichwort, auch wenn Ameli es nur im Nebensatz erwähnte.

Vereine mit geregelter Jugendarbeit (ich kann hier nur von (Jugend-)Feuerwehr und Handball reden, denke aber mal das bleibt sich gleich) 'nötigen' ihre Jugendbetreuer/Trainer zu diversen Lehrgängen.

Für die Jugenfeuerwehr wärens insgesamt drei, einer davon allein für "Rechte und Pflichten" des Ausbilders, und dieser dauert drei oder gar 4 Tage.

Langer Rede kurzer Sinn:
Ich schließe mich Martin und Ameli an, wenn in 'normalen' Vereinen die geregelte Jugendarbeit (von Ämtern wie Jugendwart etc noch mal ganz zu schweigen) mit solchem Aufwand verbunden ist, würde ich mir Jugendliche auch nicht einfach so ans Bein binden wollen.
Gruß, Ivain

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Eintrag #15 vom 05. Dez. 2003 08:21 UhrAmeli Ganz Profil

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Hallo,

gut formuliert, Martin!
Es macht einen Riesenunterschied, ob man jugendliche Familienmitglieder im Lager hat oder alleinreisendes Jungvolk.

Ich habe selbst jahrelang national und international Jugendarbeit gemacht (mit Übungsleiterausbildung und allem was dazu gehört...) und kann Martins Argumentation nur unterstreichen.

Nachwuchs gerne! Mitsamt den Eltern auf der Veranstaltung - kein Problem!
Ansonsten: erst ab 16 alleinreisend.

Gruß
Ameli

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Eintrag #14 vom 04. Dez. 2003 22:48 UhrMartin Heidenreich Profil

nach oben / Zur ÜbersichtIch nun wieder....

Salvete,

ich oute mich: ich bin derjenige, der Julian "abgewiesen" hat. Gründe hierfür wurden bereits genannt, deshalb nur einen ganz entscheidenden:

Wenn man Jugendliche unter seine Verantwortung nimmt, dann gilt für einen das Jugendschutzgesetzt. Dieses ist ziemlich streng, was einerseits viele Steine in den Weg legt (wer von uns hat nicht mit 15 den großen Bruder geschickt, um Bier zu kaufen ;o)? ), andererseits aber auch zu gewissen Teilen sinnvoll ist.

Wenn Eltern Ihre Sprößlinge jedweden Alters an "Ausnahmetagen" nach zehn Uhr noch munter herumspringen lassen, so wird das eben als Ausnahme angesehen. Für alle Verantwortungsübernehmer gilt jedoch: Zapfenstreich für die Kinder ab 22.00 und zwar von derart, das ab dann Nachtruhe gelten muß. Machen wir uns nichts vor: ich bin seit 16 dabei und hab noch keine Veranstaltung gesehen, bei der ab 22.00 Nachruhe gem. JuSchG eingehalten wurde.

Des weiteren habe ich noch keinen Markt gesehen, bei dem nicht ein jeder ohne weiteres an Alkohol gekommen wäre, auch eine heikle Geschichte, gerade wenns wirklich noch Kinder sind. Es gibt noch VIELE weitere Dinge zu beachten und wer mich jetzt Pedant oder Spaßbremse nennt, mag das von mir aus tun, denn...

Fazit: Ich kann in Regreß genommen werden, wenn der Bub/das Mädel auch nur einen Tropfen Alkohol zu sich nimmt. Und wie manche Eltern unterwegs sind, wenn ihrem Goldschätzchen auch nur das kleinste Unbill zustößt weiß ich von meiner Mutter, welche ihres Zeichens langjährige Grundschullehrerin ist. Wenn solche Eltern auch noch das Gesetz auf Ihrer Seite haben... macht euch nichts vor... da ist für Euch nichts mehr zu holen! Das gibt ne Menge Ärger und diverse Bußbescheide frei Haus!

Und zum Schluß (sorry für den langen Eintrag): Viele Eltern haben nicht die entfernteste Ahnung, wie so eine Veranstaltung verläuft!

Das ist der Grund, warum wir uns das nicht ans Bein hängen (nichts gegen Dich persönlich, Julian). Wer´s macht, mag das gerne tun...

Beste Grüße,
Euern
Wolf von Miroldes

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Eintrag #13 vom 04. Dez. 2003 19:14 UhrJulian Hefter Email

nach oben / Zur ÜbersichtVom bauern zum Knappe?

Hallöchen,
auch ich bin erst 12 und wurde bei einer Gruppe eben mit " leider erst ab 16..." abgewiesen. Ich bin so fasziniert vom MA, das ich jetzt halt 4 Jahre warte. Aber wenn ich halt mal auf nem Markt ne Gruppe gesehen hätte und die hätten gesagt "wart` mal 4 Jahre" hätt ich gesagt "Leck am a***h!" und würd jetzt Yo-Gi-oh! spielen.
Aber ich bin eh ein bisscchen anders als der großteil meiner altersgruppe. Dazu kurs ne Frage:Irokesenschnitt im MA?Ich mein damals gab es auch schon verückte... Ich hab da noch 2 probleme: 1. Meine Eltern haben echt garnichts mit MA am Hut. 2. Ich hab meine Rolle schon festgelegt.Ich bin Bauernsohnweise(Was sonst ohne Eltern?). Was allerdings die Kosten für Kleidung, Waffe(Welche Waffe?)und Rüstung(Welche Rüstung?),Reitstunden(Welches Pferd?)und natürlich Schwert-kampf-übungs-stunden(Welches Schwert?)um einiges senkt.

Keine ahnung.Ich mein vom bauern zu Knappe (überhaupt nich A...)

Tschööö euer
Julian der Strohige

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Eintrag #12 vom 13. Mrz. 2000 16:13 UhrJens Ruge Profil

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Hi, Leute, auch bei uns ("Theatrum speculare") gibt es einige Kinder. Sie haben die gleichen Rechte und Pflichten wie die Erwachsenen. D.h. ihre Ideen und Vorschläge für die Stücke, die wir aufführen, werden akzeptiert und so wie bei den Ideen der Erwachsenen in das Spiel mit einbezogen. Da gibt es überhaupt keine Unterschiede. D.h. natürlich auch, dass die Kids auch entsprechend gefordert werden. Aber alles läuft so ab, dass es für jeden Beteiligten Spass macht. So machen wir bei unseren Proben auch mal Pausen, in denen sich jeder mal auf seine Weise beschäftigen oder miteinander quatschen kann. Bei Auftritten ergibt sich das in den Zwischenzeiten sowieso. Wenn wir unsere Kinderspiele durchführen, dann gibt´s auch von der Seite her noch zusätzliche Abwechslung. Mein Fazit (ebenfalls): Für´s MA ist niemand zu jung!
gehabet iuch wol! iuwer Jaromar

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Eintrag #11 vom 13. Mrz. 2000 12:15 UhrFrank Browers Profil

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seid mir gegrüßt Ihr Edlen und Gemeinen, auch bei Milites Crusis, der Gruppe laufen Minderjährige herum. Abgesehen von meinem Sohn, hat Manuela ( Lady de Moreville) noch ihre beiden Kids dabei. Doch unser erster Minderjährige hatte keine Eltern in unserer Grp. es war ein Jugendlicher der mich in der Schatzkammer ansprach ob ich ihm nicht etwas erklären könnte, naja lange rede kurzer Sinn Stephan ist jetzt die dritte Session mit dabei und hat spaß an der Sache. Wichtig ist bei der ganzen Sache das die Kids mit eingebunden werden und auch nicht die ganze Zeit Mami und Papi ersatz da vor sich haben sondern als volles Mtg. zählen Gott zum Gruß Sir robert de Clare

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Eintrag #10 vom 24. Nov. 1999 13:52 UhrCarsten Kreutner Email

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seid gegrüßt alle miteinander also unser jüngster lagerbewohner ist satte 10 wochen und unsere namensgeberin namens helena wird im januar 2 jahre. und ich kann nur sagen es macht ohne ende spaß, fazit, jung fürs mittelalter gibt es nicht! pax vobiscum jeremias von helenas Knechten

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Eintrag #9 vom 22. Nov. 1999 13:00 UhrNorbert Fritscher Profil

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Bei uns hat´s immer reichlich Kinder im Lager, keine Probleme damit. Bei Turnieren werden ohnehin die kompletten Familien angerückt sei und im Troß eines Heerzuges werden auch Kinder mitgezogen sein. Knappen - sollte man tatsächlich jung in Dienst nehmen ( man hat dann länger etwas davon). Vielleicht als Anregung: ich handhabe das mit meinen Kappen so auf den Veranstaltungen bin ich für Verpflegung, Unterkunft und Ausrüstung verantwortlich und er leistet Kappendienste und hat das Anrecht auf Unterweisung. Ist eine schöne Methode Leuten den Einstieg zu ermöglichen.
Gruß Norbert

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Eintrag #8 vom 11. Nov. 1999 22:45 UhrGer von der Osten - Sacken Email

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Moin allerseits, neben all dem hier gesagten, hängt es meiner Meinung nach auch ein wenig von der Größe und der Organisationsform der Gruppe ab. Eine recht große Gruppe, die evtl. noch eher Vereinsmäßig organisiert ist, hat wohl weniger Probleme eine regelrechte Kinder-/Jugendarbeit aufzuziehen (Das scheint ja nach Thorstens Aussage z.B. in der SCA zu funktionieren). Auch Gruppen, die so 30 - 40 Aktive haben, können wohl auch immer jemanden ´erübrigen´, der sich mit den Jüngeren beschäftigt. In den kleineren Gruppen hängt es wohl sehr davon ab, von jemanden, der in der Gruppe aktiv ist, ´mitgeschleppt´ zu werden, der dann wohl auch so eine Art ´Bezugsperson´ darstellt. Weiteres Problem (bei kleinen Gruppen) ist natürlich auch der häufige Interessenwechsel bei Jugendlichen, durch den bei manchen eine kontinuirliche Eingliederung schwierig wird. Vielleicht ist MA für ein paar Wochen/Monate unheimlich ´Cool´, aber dann läßt das Interesse nach (vielleicht auch, wenn das Ganze in ernsthaftes Arbeiten an der Sache ausartet). Ich will hier aber keinesfalls alle über einen Kamm scheren - in Gegenteil: Sicher wird es genug Leute unter 18 geben, die mit viel Energie und Engagement an der Sache dabei sind und andererseits kenne ich genug Beispiele von Leuten (deutlich) über 18, auf die oben Genanntes genauso zutrifft... Bis denne! Ger

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Eintrag #7 vom 11. Nov. 1999 22:30 UhrRanes Haduwolff Profil

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Grüß Euch, ein zu jung gibt es nicht. Wir haben bei Ars Militia auch einige Teens, die bei uns wichtige Arbeit tun, und sehr ausgereifte Rollen einnehmen. Gerade die neueren Anwärter, die eben unser "Nachwuchs" sind, gehen mit viel Enthusiasmus und Einsatz an die Sache ran, egal wie jung sie sind. Das mit den Knappen ist ein weiterer positiver Effekt, aber ich glaube, daß nicht jeder Ritter und Herr gleich einen Schwung an Knappen hatte, so kann ich auch auf Knappen verzichten, und akzeptiere auch junge Knechte, Mägde und Kämpfer. Durch unsere Museumsarbeiten kommen wir immer mehr in Berührung mit Kids, und das läßt mich doch hoffen, daß nicht alles im Cyberspace aufgeht. Echt ist doch etwas anderes! VIel schwieriger in der Darstellung finde ich es, wenn Heerlager mit Kleinkindern bevölkert sind, und den Eindruck eines Familienurlaubes machen (wurde an anderer Stelle schon mal angesprochen). Eine Lösung ist da gefragt.
Euer Haduwolff

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Eintrag #6 vom 11. Nov. 1999 21:29 UhrAndreas Endlich Profil

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hallo meine freunde, ich find es ziemlich gut das so reger gesprächstoff gibt. aber um eins vorneweg zu nehmen. auch ich bin erst 18 jahre alt habe mit ein paar freunden einen verein gegründet der sich "Avalons Erben" nennt. Und wir nehmen jeden auf, der jünger ist mir persönlich ist es sehr wichtig daran den kindern auch mal was anderes zu bieten, als nur tv. Ulrich sagte das mitt den pagen und knappen auch ich habe einen solchen, zwar wurde ich erst letztes jahr zum ritter geschlagen hatte davor aber eine ausbildung as knappe und page die 5 1/2 jahre dauerte auch ich habe mit der zeit die regln der ritter in mir verinerlicht, und das hat mich schon oft vor nem unglück bewahrt. Nun zu dem Thema nennen wir sie mal kinder, mit dem umgang mit waffen. ich nhme an jedem seminar teil das ich griegen kann, und das was ulrich macht mit dem zahlen der reitkosten find ich supergut groses lob. wir lassen unsere kinder auch erst ab 16 an stahlwaffen, aber noch nicht mit ihnen in die schlacht. geübt wird bei uns mit latexwaffen, die jeder wohl aus dem larp kennt. und wegen dem lagerleben find ichs auch wichtig, das kinder dabei sind. also mir macht es spas denen zuzusehen wie die sich auch ohne tv amüsieren. bin ja sowieso kinderlieb. also mich freut es das alle so positiv geschrieben haben. p.s. besucht mal www.avalonserben.notrix.de und schreibt ins gästebuch würde mich freuen.
Mit Ritterlichem Handschlag Orlando von Endlich

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Eintrag #5 vom 11. Nov. 1999 20:17 UhrAngharad Beyer Email

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Seid gegrüßt, liebe Vorredner, ich stimme euch zu. Den eigenen Nachwuchs mitzunehmen und einzubinden, ist sicher die beste Methode, das Hobby am Leben zu halten. Wenn manche Gruppen keine Jugendlichen zulassen, liegt das wahrscheinlich daran, daß die meisten Mitglieder zu jung sind und /oder keine eigenen Kinder haben. Fremde Kinder mitzunehmen scheitert tatsächlich oft an der Verantwortlichkeit - wer will denn schon einen Sack Flöhe hüten?!? Dann kommt noch das Problem der Mitfahrgelegenheit dazu. Wenn der/die betreffende Jugendliche nicht in der Nähe eines Vereinsmitgliedes wohnt, bzw. alle Leute ihre Autos vollhaben, wird es schwierig. Das ist sicher nicht fair dem interessierten Jugendlichen gegenüber. Wenn ich in dem fraglichen Alter einen solchen Verein gefunden hätte, und er hätte mich wegen "zu jung" abgelehnt, wäre ich am Boden zerstört gewesen. Vielleicht würde ich heute bei den Indianern mitmischen - will sagen, so macht man sich interessierte Leute "kaputt". Die meisten Vereine, besonders die, die auf Gemeinnützigkeit aus sind, haben auch "Jugendarbeit" in der Satzung stehen. Leider beschränkt sich diese in vielen Fällen auf Auftritte in Schulen und bei Museumstagen. Die tatsächliche Arbeit mit Jugendlichen ist dann doch zu mühsam... Gruß,
Richildis de Schwerdtlauken

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Eintrag #4 vom 11. Nov. 1999 11:08 UhrDietrich Pott Profil

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Moin Andreas. Ähnlich wie in der SCA ist das auch bei der Company of Saynte George geregelt; Kinder und Jugendliche sind vollwertige Mitglieder und haben ihren eigenen Platz und ihre eigene Darstellung im Rahmen der Gruppe. Unsere beiden Jüngsten können noch nicht einmal laufen (aber sehr schnell krabbeln, ei der Daus!), und von da ab geht es altersmäßig eigentlich ohne größere Brüche bis hin zum Erwachsenenalter. Der große Vorteil einer mittelalterlichen Darstellungsgruppe ist schließlich, daß man ohne großen Erklärungsnotstand die gesamte Familie mitspielen lassen kann. In die Kampfdarstellung werden die Racker allerdings nicht mit eingebunden. Ab einem bestimmten Alter bekommen sie schon mal eine kleine Halmparte in die Hand gedrückt und dürfen am Drill teilnehmen, oder Meister Markus triezt die Kleinen in der Fechtschule, aber meistens ist ihnen das zu langweilig, und sie spielen ihr eigenes Mittelalter. In den militärischen Bereich rutschen sie, sofern es Jungen sind, so mit 15 oder 16 rein, meistens mit ihren älteren Freunden oder an der Hand ihrer Väter. Das ist bei uns nicht verbindlich geregelt, und die Grenzen sind etwas fließend. Es gibt allerdings einige unumstößliche Regeln, an die wir uns eisern halten. Wir nehmen zwar höchst selten an "Schlachten" teil, aber wenn, gilt für Hand-to-Hand- Kämpfe: Keine Teilnahme für unter 16jährige, über 16 nur unter Aufsicht von "Erziehungsberechtigten". Erst ab 18 kann man alles allein machen. Das hat haftungs- und versicherungsrechtliche und die bereits von Thorsten erwähnten wachstumsbedingten Gründe. An den Kanonen kann man als Jugendlicher an einigen "ungefährlichen" Stationen schon früher mitspielen, aber Kontakt mit Schwarzpulver haben nur Leute über 18, die im Besitz eines Sprengstofferwerbsscheines sind. Zum Thema "Jugendliche im Hobby" allgemein: Unbedingt. Nachwuchs muß man sich rechtzeitig sichern und heranziehen. Wie ich an anderer Stelle schon mal schrieb: Das sind schließlich die Burschen, die mir in 20 Jahren die Bank ans Feuer rücken und mich mit Kaltgetränken versorgen sollen. Oder den Bart kraulen, so sie weiblich sind.
Dietrich

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Eintrag #3 vom 11. Nov. 1999 10:14 UhrUlrich Scheunemann Profil

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Gott zum Grusse ! Vielen Dank das du das Thema aufgreifst. Ich selber bilde 1 Knappen(12 schon 3 Jahre dabei) und einen Pagen (10) aus. sehr zum Bedauern muss ich es immer wieder sehen das Ritter hochgestellte Persönlichkeiten usw. ohne Knappen rumlaufen (sehr "a"). Die beiden haben sich an ihre Aufgaben gewöhnt und ich finanziere beiden eine Reitausbildung. Meiner Meinung nach ist das der beste Einstieg in das Thema Mittelalter. Die beiden sehen das ganze auch nicht als Wochenend Spaß an sondern sind sehr bemüht ihren Pflichten nachzukommen. Es ist natülich manchmal etwas nervig zugegeben. Aber wie will man gescheiten Nchwuchs heranbilden ohne eine solche Ausbildung durchlaufen zu haben ? Der Ritterschlag war ja auch früher in der Regel das Ende einer langen und beschwerlichen Ausbildung. Heute brauche ich nur so um die 18 zu sein mir ein Schwert und ein bisschen Ausrüstung zu kaufen und schon bin ich Ritter. Das kanns letzt endlich nicht sein (auf lange Sicht gesehen). Ulrich von Erckenrode Komtur der Johanniter
Pro Fide, Pro Utilitate Hominum

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Eintrag #2 vom 11. Nov. 1999 10:09 UhrThorsten Piepenbrink Profil

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Moin Andreas, ich selber komme aus einem Verein, der SCA, der seit über 33 Jahren existiert und demgemäß auch viele jüngere und jüngste Mitglieder hat. Ich persönlich halte es eher für eine Bereicherung Kinder und Jugendlcihe in der Gruppe zu haben. Ich erinnere mich an eine sehr interessante Begegnung mit zwei amerikanischen Jugendlichen, die von Kindheit an mit den Werten der SCA aufgewachsen sind und das einfach verinnerlicht haben. Aber auch für die Kinder ist so ein Verein ein echter Abenteuerspielplatz. Viele der MA-Gruppen sind jedoch selber noch recht jung und haben deshalb oft Probleme im Umgang mit Jugendlichen. Weiterhin gibt es auch ein paar rechtliche Probleme, wenn die Eltern oder Erziehungberechtigte nciht mit in der Gruppe sind und die Afsicht übertragen werden muß (kenn ich noch aus meiner Zeit der Jugendarbeit). Weiterhin muß den Eltern auch klar sein, daß - je nach Typ und Ausrüstungsstandard der Gruppe - auch einige Kosten auf die Jugendlcihen zukommen können (Ich denke nur an die Jugendlcihen bei den 1476ern - wie heißt Patricias Sohn noch mal?). Was das Waffengefuchtel angeht, so spreche ich einer Menge Leute ab sleber vernünftig mit den Stahlwaren umzugehen. Und die sollen Jugendlcihen das beibringen? Möglcihst noch uns Hermann - mi graust davor. Bei uns in der SCA dürfen Jugendliche erst ab 16 Jahren am "Heavy Weapon Kampf" teilnehmen, da zu diesem Zeitpunkt das Knochengerüst zum größten Teil ausgewachsen ist und es keine orthopädischen Probleme mit Treffern und Rüstungstragen geben kann. Ich möchte auch davon abraten Jugendliche an den zu schweren Schaukampfwaffen auszubilden, sondern wenn sie denn mittrainiern müssen, ihnen Holzwaffen zu geben (was ich auch anderen zum Training rate - siehe Thread Holzwaffen), die sich mehr am realen Gewicht einer Waffe orientieren. Bis dann Thorsten

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Eintrag #1 vom 11. Nov. 1999 03:58 UhrAndreas Endlich Profil

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Hallo Liebe Freunde des mittelalters, ich habe mal eine frage was ihr davon haltet. letztes jahr sprach mich ein 15 jähriger an und fragte ob es verboten sei mit 15 schon einem verein des mittelalters verboten sei da er schon 2 absagen bekamm. mit der begründung: Sorry Kleiner, kinder brauchen wir nicht. Also ich mach das schon seit ich mit 12 in den knappenstand meines Onkels ging, und ich war 12 !!! also nun meine fragen was haltet ihr davon jüngere in die Vereine zu lassen. Man mus sie ja nicht gleich an die waffen lassen aber mal so einführen in unser schönes gemeinsames hobby jeder braucht ne chance anzufangen. So kann man den jüngeren gleich die richtige menthalität geben und den umgang mit waffen auch richtig beibringen. auf rege diskusion freue ich mich
Mit Ritterlichem Handschlag Orlando von Endlich

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