Thema als Feed (RSS 2.0) Thema als Feed (ATOM 1.0) Muss die NS- Zeit tabusiert werden?

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Eintrag #46 vom 22. Jan. 2009 16:18 Uhr Frank (Nachname für Gäste nicht sichtbar)   Nachricht Bitte einloggen, um Frank eine Nachricht zu schreiben.

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@ Peter,
ich würde ja eher von einer Plutokratie mit demokratischer Maske, mit beginnenden faschistoiden Zügen.
“Der neue Faschismus wird nicht sagen: Ich bin der Faschismus. Er wird sagen: Ich bin der Antifaschismus” Ignazio Silone

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Eintrag #45 vom 22. Jan. 2009 13:41 Uhr Antje Stephan  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um Antje Stephan eine Nachricht zu schreiben.

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Also ich find alle drei Zeitungen sehr spannend…
Wer ist dafür? Wer dagegen?
;o)

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Eintrag #44 vom 22. Jan. 2009 12:46 Uhr Peter (Nachname für Gäste nicht sichtbar)   Nachricht Bitte einloggen, um Peter eine Nachricht zu schreiben.

nach oben / Zur Übersicht Wandel

“Deutschland hat den Wandel von einem autokratischen System zur Demokratie vorbildlich hinbekommen. Das Problem waren nur die 100 Jahre dazwischen…”
Wo habe ich das bloß neulich gelesen?
Wollen wir nochmal über das für und wieder der Zeitungsfaksimiles reden?

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Eintrag #43 vom 22. Jan. 2009 09:49 Uhr Andrej Pfeiffer-Perkuhn  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um Andrej Pfeiffer-Perkuhn eine Nachricht zu schreiben.

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“Ein 18 Jähriger hat heute (auch wenn er sich noch so sehr dagegen gewehrt hat ;o)) wahrscheinlich mehr Wissen, bzw. Bildung, als damals ein 30 Jähriger.”
Das wage ich mal zu bezweifeln. Die Bildung ist sicher eine andere aber weder der Mensch des Mittelalters noch der dreissige Jahre des letzten Jahrhunderts waren doof. Auch der Mensch damals lernt Zeit seines Lebens, nur eben andere Dinge.

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Eintrag #42 vom 22. Jan. 2009 08:16 Uhr Iris Gillessen-Brandt  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um Iris Gillessen-Brandt eine Nachricht zu schreiben.

nach oben / Zur Übersicht Politisches Denken

Wenn man sich mit der Frage befasst, wie es die NS geschafft haben, ihr System zu etablieren, dann sollte man tatsächlich mit einbeziehen, wie die Menschen damals politisch geprägt waren. Die eigentliche Etablierung der NSDAP als feste Größe in der damaligen Deutschen Parteienlandschaft begann in den 20ern. Die Menschen waren geprägt durch ein militärisch überspanntes, obrigkeitshöriges Kaiserreich, in dem Titel und Rangordnung zum höchsten Gut der Zivilisation verklärt wurden und das durch die “Schmach” des Friedens von Versailles zersprengt wurde. Außerdem hatten sie in den 20ern die Möglichkeit, live und in Farbe mitzuerleben, wie die ersten Versuche von Demokratie scheiterten und zwar an sich selbst, durch Politiker, die ob ihrer Unerfahrenheit irreparable Fehler machten. Das gewohnte System war also aufgelöst, das neue brachte die größten wirtschaftlichen Schläge, die in der damals jüngsten Vergangenheit bekannt waren und dann erschienen Männer in Uniformen(!), die dem altgewohnten neue Kraft und Inhalte gaben (Stichworte “1000-jähriges Reich”, “Militär-geprägt”, etc) und die “Schmach” der Demokratie-Versuche zu sühnen bereit waren. Hitler bezieht sich bei seinen Aussagen zu seinen Feindbildern, seien es Juden, Ostbevölkerung, das “Recht auf neuen Lebensraum” oder die Angriffe der Alliierten während des Krieges immer wieder auf Versailles, DAS Trauma der Deutschen nach dem ersten Weltkrieg. Unter all diesen Einflüssen ist die Bereitschaft der Bevölkerung, die NS zu wählen, nachvollziehbar. Es wird doch deutlich, dass sich das Land immer noch im politischen Wandel nach der langen Zeit der Monarchie befand und die Menschen offen waren für Neues, nachdem die Demokratie sich kurzfristig nicht als optimale Lösung gezeigt hatte.

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Eintrag #41 vom 22. Jan. 2009 00:46 Uhr Andreas Pilz   Nachricht

nach oben / Zur Übersicht Solche Sätze

wie “Man hätte Widerstand leisten müssen” oder “den Anfängen wehren” lassen sich aus heutigem Abstand sehr einfach sagen. Ich persönlich weiß nicht, wie ich in einer solchen Situation gestanden hätte, denn es darf niemals vergessen werden, daß die Menschen “damals” deutlich anders sozialisiert gewesen sind, als der durchschnittliche heutige Mensch. Obrigkeitshörigkeit, patriarchalisch- autoritäre Familien- (und Gesellschaftsstrukturen) waren zu dieser Zeit noch deutlich verbreiteter als heute. Eine Tradition freiheitlich- demokratischer Werte gab es dort so noch nicht. Deswegen kann wohl niemand ernshaft von sich behaupten können, wie er zu dieser Zeit gehandelt hätte..

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Eintrag #40 vom 22. Jan. 2009 00:41 Uhr Daniela (Nachname für Gäste nicht sichtbar)   Nachricht Bitte einloggen, um Daniela eine Nachricht zu schreiben.

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Ich hoffe Hendrik, Deine Frage “wie kam es dazu” ist rein rhetorisch. Denn dies sollte zur Allgemeinbildung gehören.
Vielleicht solltest Du Dir mal den Film “Die Welle” ansehen, ich persönlich kenne zwar nur die amerikansche Version, aber der neuere hat es zumindest auch geschafft, eine Gruppe 16-19 Jährige eine Stunde “Mundtot” zu machen.
Welche Dynamik eine Idee, bzw. Gruppengefühl entwickeln kann, ist schon beängstigend.
Auch die Frage “was hättet ihr getan”, ist nicht wirklich zu beantworten. Es sind zwar nicht einmal ganze 80 Jahre vergangen, und doch liegen Welten dazwischen.
Ich würde 1930 nicht vor einem Plastekasten sitzen und über Geschichte debattieren. Ich muß doch um 5 Uhr aufstehen und schon einmal den Waschkessel vorheizen (hoffentlich hat meine Gatte schon Holz gehackt), auch den Herd muß ich anfeuern, Frühstück für meinen Mann und die Kinder machen, dann ab in die Waschküche. Hoffentlich schaff ich das in 4 Stunden, muß doch noch den restlichen Haushalt erledigen und noch in der Schlange vor dem Lebensmittelladen stehen, und…..
Ein 18 Jähriger hat heute (auch wenn er sich noch so sehr dagegen gewehrt hat ;o)) wahrscheinlich mehr Wissen, bzw. Bildung, als damals ein 30 Jähriger.

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Eintrag #39 vom 21. Jan. 2009 17:56 Uhr henrik brede  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um henrik brede eine Nachricht zu schreiben.

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und wie kam es dazu daas die nazis so mächtig wurden?
das kam ja nicht über nacht.
natürlich ist es fast unmöglich ein eingefahrenes “perfektes” system zu verändern oder zu stürzen. jedenfalls nicht ohne hilfe von außen.
deshalb:
wehret den anfängen
klingt zwar kitschig, ist aber so

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Eintrag #38 vom 21. Jan. 2009 07:51 Uhr Dietrich (Nachname für Gäste nicht sichtbar)   Nachricht Bitte einloggen, um Dietrich eine Nachricht zu schreiben.

nach oben / Zur Übersicht Welche Art von Widerstand?

Ich habe schon häufig die Aussage “Widerstand leisten” gehört. Das ist zwar gut und richtig, aber doch etwas- pauschal.
Was mich mal interessieren würde: Wie hättet ihr, in eurer derzeitigen gesellschaftlichen und sozialen Position, in der damaligen Zeit aktiv Widerstand geleistet? Mit den Mitteln der Zeit, unter den bekannten Voraussetzungen?
Und ich meine jetzt konkrete Maßnahmen, keine Pauschalaussagen wie “ziviler Ungehorsam” oder “verbale Mißfallensäußerungen”.
Wobei- das Erzählen regimekritischer Witze würde ich anerkennen :-)

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Eintrag #37 vom 21. Jan. 2009 01:42 Uhr Daniela (Nachname für Gäste nicht sichtbar)   Nachricht Bitte einloggen, um Daniela eine Nachricht zu schreiben.

nach oben / Zur Übersicht Oh, Henrik!

Du solltest Dein Wissen über diese Zeit vielleicht noch weiter vertiefen.
Nach einem Blick auf die Uhr fasse ich mich kurz.
Verbales Mißfallen:
“Den Gang zur Wahl kann man sich doch sparen, man weiß für wen alle Stimmen gezählt werden”
Resultat: 3 Wochen Dunkelhaft, Verhöre, Mißhandlungen.
Ziviler Ungehorsam:
(Hitlers Geburtstag, morgens 8 Uhr)Uch, ich hab gar keine Fahne am Fenster. Ach egal, den kann ich eh nicht leiden. - 9.30 Uhr zwei Ledermäntel stehen vor der Tür-
“Sie haben eine Stunde Zeit eine Fahne aus dem Fenster zu hängen, ansonsten dürfen Sie uns begleiten!”
Diese beiden Menschen vermieden nun “unangenehm” aufzufallen und überlebten.
Pickten später Steine, halfen ihren Familien und Nachbarn. Sie arbeiteten hart und konnten später ihre Tochter zu einem Menschen erziehen, der seine Umwelt bewußt betrachtete, andere Menschen wertschätzte.
So das dieser Wahnsinn hoffentlich nie wieder eine Chance hat.
Meine Großeltern haben nie versucht sich zu rechtfertigen, aber sie haben versucht vieles zu erklären.
Von uns würde niemand einfach nur zusehen wie ein anderer verprügelt wird. Aber was ist wenn der Täter 20 Freunde bei sich hat und Du bist allein? Dies Beispiel hinkt auf beiden Füßen Henrik und walte ein gnädiges Schicksal, dass niemand von uns jemals in diese Situation gerät!
Gute Nacht!

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Eintrag #36 vom 20. Jan. 2009 18:00 Uhr henrik brede  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um henrik brede eine Nachricht zu schreiben.

nach oben / Zur Übersicht warum?

warum diese auflistung?
ich habe mit keinem wort gesagt das die verletzung von menschenrechten eine eigenschaft der deutschen ist.
so sollte es auch nicht verstanden werden.
wichtig ist nur die konsequenz die man draus zieht.
entweder kann ich sagen: “war ja alles nicht so schlimm, alle anderen machen das ja auch”
oder:
“egal wer, egal wo, sowas kann man nicht durchgehen lassen”
und dabei muss es schon bei den anfängen beginnen. dazu gehört übrigens auch menschen mit anderer politische einstellung nicht als dreck zu bezeichen.
und das bedeutet ja nicht das man zwangsläufig auf die straße gehen muss. das ist ja nur eine form des widerstandes.
das geht von verbalen mißfallensäußerungen,über demaonstrationen, zivilem ungehorsam bis zur direkten aktion.
es also nicht jeder in die gewehrläufe blicken.
aber mal zurück zu den zeitungsnachdrucken. wie wir festgestellt haben hat jeder von uns seine meinung zu diesem thema. und ich bezweifle das diese zeitungsnachdrucke tatsächlich dazu bewegen können ihre meinung zu ändern. vielmehr wird doch jeder leser viel mehr eine besätigung seiner meinung finden wollen.
wie gesagt, meine einschätzung.

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Eintrag #35 vom 20. Jan. 2009 09:30 Uhr Frank (Nachname für Gäste nicht sichtbar)   Nachricht Bitte einloggen, um Frank eine Nachricht zu schreiben.

nach oben / Zur Übersicht Sind alle Dänen Täter?

wissen.spiegel.de/wissen/dokument/dokument.html?[…]
Wenn der dänische ßrzteverband und das Rote Kreuz gegen eine Versorgung entschieden, dann ist das ein Kriegsverbrechen.
Sind deswegen alle Dänen kaltherzige Monster? Oder war es die Entscheidung Einzelner?
Nach der damals gültigen HLKO und den Genfer Konventionen stellt diese Art der Hilfeverweigerung ein Kriegsverbrechen dar. Es waren Zivilisten, Flüchtlinge, Kinder, Alte, Kranke… Und man hat sie in Konzentrationslagern verrecken lassen… so wie die Rheinwiesenlager.
Sollen wir das nun moralisch beurteilen? Sollen wir die Messlatte anlegen, mit dem Gewissen, das jedes Verbrechen singulär ist?
Sind nun alle Täter? Oder die meisten doch nur Opfer der Umstände?
Geschichte muss, mit allen Informationen, aus allen Blickwinkeln beurteilt werden. Nur so können wir daraus lernen und die Zukunft besser gestalten.

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Eintrag #34 vom 20. Jan. 2009 09:07 Uhr Peter Dietl  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um Peter Dietl eine Nachricht zu schreiben.

nach oben / Zur Übersicht nicht einige wenige, aber auch nicht alle

Irgendwelche Formeln oder Zahlen, wieviele wirklich mitgemacht haben und damit dieses unmenschliche System erst möglich gemacht haben, gibt es sicher nicht. Es waren nicht wenige, sonst wäre das System nicht gelaufen, aber auch nicht alle,schon garnicht ein ganzes Volk, sonst könnte man ja automatisch von einer “Blutschuld, es steckt den Deutschen einfach im Blut, andere umzubringen” (bitte nicht absichtlich falsch verstehen) sprechen….in letzteren Falle wundere ich mich, daß es noch Deutsche gibt, den zimperlich war man sicher nicht…außerdem, wann wäre denn dann diese Schuld ausgeglichen, den Römern trägt man es nicht mehr nach, Alexander schon gar nicht, selbst Napoleon ist ja bereits zum ßberbringer der Freiheit geworden…(m.E. es müssen mindestens 100 Jahre sein, denn im München werden derzeit die StraßeNamen nach denen, an der Niederschlagung des Herero-Aufstandes(!sic, ßhnlichkeiten zu Gaza,Buren, Algerien o.ä. bestehen natürlich nicht, es handelt sich ja um Deutsche) geändert, bzw. gestrichen, von Trotta in Herero usw.).
Abgesehen, ich kann mich an die Bilder der 68er Demonstrationen erinnern, da waren neben Che auch Bilder von Mao zu sehen, kann heute noch jemand bestreiten, daß das ein Massenmörder war, merkwürdigerweise war er zu deiser Zeit eine Kultfigur?!
Weiterhin, der Begriff der Verpflichtung zum persönlichen Widerstand ist natürlich heute, in einer Zeit, in der möglichst alles per Versicherung abgesichert wird, schon fast absurd….würdet Ihr wirklich, selbst unter dem Wissen der historischen Konsequenzen (vom Horizont des im damaligen Umfeld lebenden Einzelnen ganz zu Schweigen)euer Leben, das eurer Familie oder eure wirtschaftliche Existenz so einfach aufs Spiel setzen…ich glaube nicht, daß jeder zum Helden geboren ist, aus der historischen Ferne sieht das zu einfach aus…, natürlich, wenn damals, wie die Menschen der DDR auf die Straße gegangen wären, dann hätte es dieses Regime nicht mehr lange gegeben, aber in die Läufe von Gewehren sehen?…ich würde mir einfach ein bisserl weniger Schwarz-Weiß-Denken, sondern etwas mehr Grau wünschen, die Guten sind/waren nicht nur Gut, die Bösen sind/waren nicht nur absolut böse, also keine Diabolisierung, aber auch keine Glorifizierung bitte.

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Eintrag #33 vom 20. Jan. 2009 09:05 Uhr Frank (Nachname für Gäste nicht sichtbar)   Nachricht Bitte einloggen, um Frank eine Nachricht zu schreiben.

nach oben / Zur Übersicht Wir wollen hier eigentlich keine solche Debatte führen...

Aber um die Würze aus dem ganzen zu nehmen…
Lieber henrik,
Gewalt und Unterdrückung von Minderheiten, Genozid, Völkermord sind zu verurteilen. Da sind wir uns sicher einig.
Aber bitte, Geschichte muss man verstehen… nicht verklären und für sich einnehmen.
Und das gilt für beide Seiten… für den braunen Sozialistendrecke, wie für den roten Sozialistendreck.
Im Irak gibt es gerade einen Völkermord… Schiiten gegen Sunniten, die zusammen gegen Kurden und alls Moslems gegen Christen, und so es sie noch gäbe, mit voller KRaft gegen Juden.
Hussein war ein Kriegsverbrecher und Mörder…
Aber war er “schlimmer” als der Vietcong? Pol-Bot? Stalin? War er schlimmer als die USA? Als die Türken?
Putin wird von unseren Ex-Kanzler mit dem dicken Sack gerne als lupenreiner Demokrat bezeichnet… Waren Jelzin und Putin nicht auch Kriegsverbrecher in Tschetschenien?
Jedes Verbrechen ist singulär. Aber man rächt ein Verbrechen nicht mit einem anderen Verbrechen…
Sicherlich hat Israel ein Verteidigungsrecht. Aber müssen dafür, wenn wir all die pro-pali und pro-arabische Propaganda abziehen, 600-800 zivilie Opfer sterben?
Irak… der Genozid… ja… 12.000 Christen… was fällt der EU ein? Sie leisten eine ethnischen Säuberung Schützenhilfe, da sie selber sagen, wir müssen die restlichen 12.000 Christen die noch leben, nach Europa holen, denn wenn sich Sunniten & Schiiten & Kurden sich nicht gegenseitig erschiessen oder in die Luft sprengen, dann jagen sie mit Vorliebe Christen, denn Juden gibt es schon lange keine mehr dort.
Unter Hussein ging es den Christen, für ein arabisches Land, relativ gut… Sie durften ihre Messen halten, sie durften Priester ausbilden und sie konnten Gebäude offiziell als Kirchen nutzen…
Das geht in der ach so demokratischen Türkei bis heute nicht, ging nie und wird auch nie gehen… Denn Erdogan, da wären wir beim nächsten…
Davon abgesehen, das die Türken bis heute sich gebehren, wie ein Derwisch, wenn es auf das Thema Armenier kommt, sind die Herren in der Türkei, eifrige Völkermörder… Denn für die Türkei gibt es keine Kurden… nur abtrünnige Provinzen voll mit Bergtürken.
Ich hoffe, und das möchte ich ein für allemal klarstellen, du und andere, können eine Erklärung von einer Rechtfertigung unterscheiden…
Zu rechtfertigen gibt es an dem allen nämlich gar nichts… weder an Mord und Terror Deutscher zu Zeiten des zweiten Weltkrieges, noch am Terror Stalins oder der Alliierten und Russen in Deutschland, noch an Pol Pot, Hussein, Irak, USA und sonstigen… und da habe ich in allen die Kolonialpolitik europäischer Länder noch gar nicht drin.
Zu erklären, damit man es versteht und einordnen kann, da gibt es sehr viel. Aber um es zu verstehen, muss man selber schauen, was und wo, wer getan hat und darf Geschichte nicht mit heutigen moralischen Maßstäben messen.
Es liegt an uns, daraus zu lernen, den Frieden zu bewahren und gegen braune und rote Sozialisten zu kämpfen.
Amen
Edit:
Und um nochmal die Würze rauszunehmen…
Du bist auch Schuld an der Finanzkrise… oder hast du, als es anfing, 2006, dagegen gekämpft. Die Leute aufgeklärt, versucht etwas zu ändern, die Fehler aufgezeigt?
Hast du es? Nein?
Also… du bist Schuld… ich kann meine Hände dagegen in Unschuld waschen…
Nochmals… eine Erklärung… man muss lernen zu unterscheiden, was eine Erklärung und eine Rechtfertigung ist.

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Eintrag #32 vom 20. Jan. 2009 00:56 Uhr Sven Wolfgang Pfeifenberger  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um Sven Wolfgang Pfeifenberger eine Nachricht zu schreiben.

nach oben / Zur Übersicht Autsch!

Schön langsam treten, junger Freund!
Den letzten deiner Ach-so-prosaischen Sprüche kann ich ja durchaus mittragen, aber mach mal halblang:
1. hat niemand behauptet Mitläufer wären unschuldig und Wegsehen wäre befürwortenswert
2. hat niemand behauptet, dass Gewalt von Angestellten des Staates gegen Unschuldige zu rechtfertigen sei
3. Informier Dich über eine Zeit, bevor Du moralische Urteile darüber fällst!
Mit den besten Grüßen aus einer Familie, denen ein Mitglied in Bögermoor gestorben ist.
SWP

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Eintrag #31 vom 20. Jan. 2009 00:10 Uhr henrik brede  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um henrik brede eine Nachricht zu schreiben.

nach oben / Zur Übersicht einige wenige

du willst mir erzählen das die greueltaten der nazis nur von eingen wenigen begangen wurden.
das wären dann die bösen.
andererseits sind nur einige wenige gegen das system angegangen.
das wären dann die guten.
und die millionen von untätigen, mitläufern, wegsehern, was sind die dann?
unschuldig?
wie unschuldig ist ein mensch der wegsieht? bist du unschuldig wenn ein unbekannter deine nachbarin verprügelt, und du siehst weg?
ich denke nicht
und ich glaube das sehen fast alle so.
wenn deine nachbarin aber nun von einem polzisten verprügelt wird und du siehst weg, ist das dann anders?
bist du dann unschuldig bloß weil es ein beamter ist?
ich denke nicht.
und genauso ist das mit den nazirichtern.
wegsehen macht dich zum mittäter.
und auch wenn es jetzt sehr kitschig klingt:
wo recht zu unrecht wird, wird widerstand zur pflicht!

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Eintrag #30 vom 19. Jan. 2009 23:21 Uhr Frank (Nachname für Gäste nicht sichtbar)   Nachricht Bitte einloggen, um Frank eine Nachricht zu schreiben.

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Bitte… du willst doch deswegen nicht eine ewige Volksschuld, aufgrund der Entscheidungen weniger festmachen. Oder willst du ernsthaft behaupten, eine Freisler urteiler im Namen des Volkes?
Wollen wir uns dann mal die Römer anschauen… oder Napoleon?
Geschichte im Rahmen beurteilen und daraus lernen…

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Eintrag #29 vom 19. Jan. 2009 23:03 Uhr henrik brede  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um henrik brede eine Nachricht zu schreiben.

nach oben / Zur Übersicht kritisch

Zitat: Das fängt schon mit dieser gebräuchlichen Gedenkredenwendung an, dass “im Namen des Deutschen Volkes” Verbrechen geschehen seien.
na mit der aussage bewegst du dich auf dünnem eis.
es sind während der nazi diktatur verbrechen im namen des volkes begangen worden. das kannst du in jedem gerichtsurteil von damals nachlesen.
denn damals wie heute wurden menschen im namen des volkes verurteilt.

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Eintrag #28 vom 19. Jan. 2009 13:08 Uhr Frank (Nachname für Gäste nicht sichtbar)   Nachricht Bitte einloggen, um Frank eine Nachricht zu schreiben.

nach oben / Zur Übersicht Lebkuchenmann?

@ Wolfgang
Deinen Gedankengang zum Lebkuchenmann verstehe ich nun nicht ganz? Was hat das miteinander zu tun?
Gruß
Frank

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Eintrag #27 vom 19. Jan. 2009 12:07 Uhr Wolfgang Ritter  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um Wolfgang Ritter eine Nachricht zu schreiben.

nach oben / Zur Übersicht Begründung Nayern

Eigentlich verstehe ich es so, dass Bayern die Urheberrechte behauptet, bei früheren Anfragen jedoch Genehmigungen mit dem Argument des “Respekts vor den Opfern des Holocaust” und der “Vorbeugung vor einer weiteren Verbreitung nat.-soz. Gedankenguts”. Das ist natürlich totaler Bullshit, denn in Bayern wird zunächst einmal ganz genauso wie überall in Deutschland versucht, das Dritte Reich auszublenden bzw. die Erinnerung derart zu ritualisieren, dass das zu einer völlig abstrahierten Vorstellung führt.
Das fängt schon mit dieser gebräuchlichen Gedenkredenwendung an, dass “im Namen des Deutschen Volkes” Verbrechen geschehen seien. Das ist schönfärberische Abstraktion, denn vor allem wurden diese Verbrechen von recht konkreten Deutschen verübt und nicht einem entpersonalisierten “Volk”.
Weiterhin mag sich der ein oder andere noch an den Film “Das schreckliche Mädchen” erinnern (www.deutsches-filmhaus.de/[…]/schreckliche_maedche[…]), das ist ein Lehrstück darüber, wie - in Bayern, aber auch anderswo - mit der Konkretisierung einer Schuld aus der Zeit des Dritten Reichs umgegangen wird. Leider scheinen da doch Ausnahmen, wie der Herr Mannichl, doch eher die Regel zu bestätigen….
Ich bin jedenfalls gespannt darauf, wie das wohl unvermeidliche Gerichtsverfahren des Verlags gegen das achso ums Wohlergehen besorgte Bayern ausgeht.
Grüße
Wolfgang

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