Nachdem das Haus und unser Lager soweit fertig gestellt waren (das Schilfdach fehlte noch), hat man die Burg, auf der wir angesiedelt sind (wohl eher “waren”), verkauft. Das Langhaus wird wohl der Planierraupe zum Opfer fallen…
Naja - ist zwar schade aber dafür haben wir einige Erfahrungen gemacht:
so ein Projekt mit durchschnittlich 8 Personen durchzuführen schweisst die Beteiligten ungemein zusammen - schnell trennt sich die “Spreu vom Weizen”.
Was aber noch viel wichtiger ist: Größere Projekte lassen sich durchaus (auch mit wenigen Leuten) realisieren - es müssen nur die richtigen sein! Mal sehen was die Zukunft bringt…
Ich bin bei meinen Leseexkursionen über die Frankenzeit am Niederrhein auf Hinweise zu einer Entwicklung aus Getreidespeichern gestoßen. Wenn Interesse besteht schreib ich was dazu.
Das Projekt in Pinnow ist für uns definitiv gestorben. Wir glauben nicht mehr daran, daß dort nur ein Kubikmeter Erde bewegt wird. Und da wir inzwischen in der Umgebung jede Menge Ausweichmöglichkeiten mit sogar größeren Projekten zur Auswahl haben, werden wir nun weder Zeit noch Nerven in Pinnow investieren. Punkt!
Solange die Verantwortlichen nicht begreifen, um was es eigentlich geht, geht es auch keinen cm weiter. Eigentlich sollte man meinen, solche strukturarmen Gegenden mit einer solch vernichtenden Arbeitslosenquote sollten jeden Strohhalm ergreifen, diese Situation zu verbessern. Aber unfähige Bürokraten sind anscheinend nicht in der Lage, über ihren Schatten zu springen und widmen ihre Zeit lieber den lokalpolitischen Kleinkriegen. Zur Zeit werden andere Standorte wie Schwedt oder ein Privatgelände gleich bei Berlin geprüft. Der nächste Ansatz wird auch erst mal bescheidener als eine Motte sein. Gruß an alle anderen Projekte - bleibt stark Joachim
Hi Ihr, auch wenn sich niemand mit Tips oder konstruktiver Kritik, was unser Projekt angeht, bei uns gemeldet hat: Was macht das Projekt “Motte” Und wo gibt es Bilder, kann man den aktuellen Stand der Bautätigkeiten, etc… im Net mitverfolgen?
Hi Andreas (49): bzgl. kompletter Anlage: wir arbeiten daran. Aktuelles Bauprojekt ist ein Langhaus. Auf unserer HP unter “Aktuelles” (www.avis-rapax.de) findet Ihr mehr. Für Tips, Anregungungen und konstruktive Kritik immer dankbar…
Und noch ein Burgbauprojekt, auf das mich Norbert gestern aufmerksam machte. Im Spreewald wird eine Slawenburg (neu) errichtet. Die Bauphase ist mit Fotos gut dokumentiert, mehr unter www.slawenburg-raddusch.de. Bei uns geht es in Sachen Motte eher schleppend voran. Zumindest die Zusammenarbeit mit dem Museumsdorf Düppel ist jetzt endlich angeleiert! Unzählige Genehmigungsverfahren und ungeklärte Besitzverhältnisse verzögern aber kräftig weiter. Angeblich soll jetzt mit dem Bau der ersten Häuser begonnen werden, die aber aus genannten Gründen erst später an ihren geplanten Standort unter der Motte versetzt werden sollen. Mal schauen Joachim
Entschuldigung habe nur ßberflogen aber ich weiß daß das Schweriner Schloss auf Eichenpfählen steht.Wurden in den letzten Jahren zum Teil erneuert war eine Schweriner Firma.Wendet Euch doch mal an das Schweriner Schloss hat auch ein shr schönes Technisches Museum
Jo, habe mit Begeisterung den Artikel gelesen und konnte mich nicht von dem Bild trennen *g* Soviel zu allen Pessimisten, die behauptet haben der Bau einer solchen Motte sei nicht durchführbar. ;O) Also, ein reiner Turm bringt´s jetzt schon nicht mehr… wer dieses Bauwerk toppen will, muss sich jetzt schon eine komplette Anlage mit Palisaden und Wirtschaftsgebäuden auf die Fahne schreiben! ;O)
Traut man der Karfunkel, so haben andere, während wir noch planten, Fakten geschaffen. Meinen Glückwunsch an die Macher, das Foto der Turmburg sieht prima aus. Interessant, daß das gleiche Konzept wie in Pinnow zum Tragen kommt, zumal es sich bei diesen Standort anscheinend auch um einen eher strukturschwachen handelt. Bei uns gibt es übrigens nichts neues, höchstens ßrger mit ungeklärten Besitzansprüchen, veralteteten Kartenmaterial und einer ev. Kinderlandhof, der selbst nicht weiß, was er will. Obwohl Norbert eigentlich für die Projektierung freigestellt sein sollte, schmeißt man ihn mit anderer Arbeit zu, so daß das ganze nur sehr zäh voranschreitet. Joachim
Hallo Joachim .. auch meine Glückwunsch und alles alles Gute für den Bau Eurer Motte ! Gutes Gelingen und wir hoffen, auf dem Laufenden gehalten zu werden !! Mit brüderlichen Grüßen
Was soll ich Euch sagen: das Ding wird jetzt wirklich gebaut, die Leitung hat (im Fernsehen)ihr OK gegeben. Stand der Dinge: 2 Meter, aber da kommt bestimmt noch was drauf. Unter www.freenet.de/outremer/motte1.jpg sieht man Bruder Norbert im März 2000 sagen: “Genau da soll sie hin!” Demnächst mehr - es sind Gespräche mit Spezialisten der Uni Berlin angesetzt, an denen ich teilnehmen soll. Joachim - I.G. Hospitalis
Kurz und knapp: Nächste Woche wird wohl damit begonnen, den Hügel aufzuschütten. Zumindest wird erst mal der Bauschutt und Unrat aufgeschüttet, den man so gleich elegant aus der Welt schaffen will. Das Thema Tennisplatz ist vom Tisch. Jetzt ist es ein Verkehrsgarten… Joachim
Ich habe jetzt leider mehr Infos zu den gefürchteten Mottenkugeln. Sie sind etwa handgroß und werden vom traditionell weiß gekleideten Geschützpersonal mittels kleiner Schläger sinnlos in der Gegend verteilt. Will sagen, wie ich gestern erfahren mußte, wird in unmittelbarer Nähe unseres Mottengeländes ein Tennisplatz errichtet, was uns doch sehr erfreut… Wir werden versuchen, diesem Mißstand nicht nur durch Zähneknirschen, sondern vielmehr durch Baumpflanzung entgegenzuwirken. Ansonsten stehen die Zeichen gut, evtl. ist jetzt auch eine Holzquelle (aus Sibirien) aufgetan. Das äußere Mottengelände werden wir durch das Ausheben des Grabens etwas erhöhen müssen, da das Baugelände bei starkem Regenfall unter Wasser stehen kann. Das sollte auch potentielle Belagerer abschrecken… Ich werde das Gelände innerhalb der nächsten Wochen inspizieren und schon mal ein paar Fotos machen. Joachim aus Rudow Erstgeborener der Familie Meinicke Benefactor des souveränen ritterlichen Ordens St. Johannis des Spitals zu Jerusalem, Rhodos und Malta
Mmmpf, das kommt davon, wenn man schreibt und zwischendurch arbeitet. Ich wollte noch asuführen, das diese Ringburg als Ort für Workshops, Events und Jugendarbeit mti Bognschießbahn etc. gedacht ist. Thorsten
Moin zusammen, hier noch ein Vorschlag meinerseits. Setzt Euch doch mal mit Agil zusammen. Ich habe am Wochenende auf einem Workshop mit ein paar Leuten von denen gesprochen und die bauen jetzt demnächst eine Ringburg als ". Vielleicht kann man da ja Informationen austauschen. Auf jeden Fall haben die ´ne Menge kompetente Leute - wie ich zu meiner Freude herauasgefunden habe - und weiterhin eine Menge Verbindungen in die experimentalarchäologische Scene. Bis dann Thorsten