Hi! Ich benutze als Zunder Baumwollstücke mit ca.4×4cm größe(Jeansstoff eignet sich hervorragend dafür - nicht ganz a, aber …), die ich in eine Dose lege, welche mit einem Loch versehen ist. Diese lege ich dann in die Glut, und warte bis der Qualm aufhört aus der Dose zu schießen. Wenn es dann aufgehört zu qualmen, stecke ich ein Holzstückchen ins Loch, so das es dicht ist, nehme sie aus der Glut und warte bis sich der Zunder abgekühlt hat. Fertig! Der Zunder funktioniert selbst nach einem Jahr noch ohne Probleme! Ich hab auch schon versucht Zunder aus Leinenstoff herzustellen, jedoch ist der Leinen komplett verbrannt und war somit unbrauchbar! Auf der Homepage unseres Vereins ist alles nochmal etwas ausführlicher beschriegen, wie wir unseren Zunder herstellen (www.yggdrasil-ev.de) Gruß
Hallo, auch ich habe wie meist, die Maus gesehen. Aber mit Leinenzunder geht das ganze wesentlich schneller, selbst mit dem “echten” Zunder klappt das zünden bei mir besser, 130 Schläge hab ich noch nie gebraucht, scharfer Stein ist natürlich Voraussetzung. Gruß
Ich hoffe doch, ihr habt alle gestern die Sendung mit der Maus gesehen. Dort wurde schön (in Zeitlupe) gezeigt, wie es gemacht wird. Mit dem Zunder entzündeten sie Distelsamen. Der Profi aus dem Museum brauchte auch so 130 Schläge, bis der Zunder brannte, was mich beruhigt. Gruß Joachim
Tja, soviel zum Thema Encyclopedia Galactica. Die konnte ich mir weder leisten, noch habe ich Platz dafuer. Deswegen besitze ich nur die abgespeckte Variante (Hitchhiker). Bitte, bitte fuer den Tip. Also denn………gutes zuendeln
*off topic* Maßeinheiten anfang des 21. Jahrhunderts: Aus dem ausgehenden 20. Jh übernommen war der Handy eine global annerkannte Volumeneinheit. Der Handy hat in den ersten 30 Jahren seiner Einführung allerdings eine gravierende Verkleinerung erfahren. Das lag vor Allem an dem Elektronischen Kommunikationsgerät, dessen Namen er übernahm, welches in dem ersten Veirteljahrhundert eine ebenso drastische Miniaturisierung durchlebte. Das Gerät Handy ist heutzutage nur noch in Musseen aufzufinden, da es in den 80er Jahren des 21. Jh. vollkommen durch die Kommunikationsdrüse ersetzt worden war, die heute aufgrund des menschlichen Evolutionsschubes und die daraus hervorgehende PSI-Fähigkeit ebenfalls überflüssig wurde. Das damals modische Wort “Handy” wurde in damals nicht nur für das Gerät Handy benutzt, sondern auch für vom Volumen her etwa gleichgroße Gegenstände. Im Jahr 2014 wurde der Handy offiziell als globalgültige Maßeinheit annerkannt, allerdings war er durch die Volumeninflation der gleichnamigen Kommunikationsgeräte auf 14 Milliliter geschrumpft. Heutzutage wird der Handy nicht mehr als Volumeneinheit gebraucht, da er 2218 von dem wesentlich stabileren Quorntz abgelöst wurde. In dem Entwicklungsstaat Deutschofrankschweiz ist der Handy allerdings noch eine Währungseinheit. Allerdings ist er durch mehrere Inflationskrisen so dermaßen wertlos geworden, daß man mit 200000 Ha gerade einmal eine mittelgroße Möhre kaufen kann. Quelle: Encyclopedia Galactica, 24771. Auflage, Mai 3117 Sorry Mirco, aber deine Bemerkung “Handygröße” hat in meinem Hirn eine Welle des Schwachsinns ausgelöst. Danke für den Tipp, ich werds mal ausprobieren. Gruß
zu Fritz Pascual: Natürlich ist der Stoff bei der Stoof-Dose Variante nicht mehr so fest, wie vorher. :-) Aber ich konnte damit immer gut arbeiten. Mein Zunder fühlt sich immer an, wie fragiles Papier. Aber zerfallen ist der noch nicht, jedenfalls nicht zu Staub. Der einzige Teil, der immer bröselig war, war die äußerste Schicht. Die ist oftmals sehr verglüht oder so; also Asche. Darunter das Zeug ist immer gut gewesen. Ich weiß nicht, ob es am Zurren liegt. Ich rolle immer die Stoffreste zu einem Bündel von Handygröße und binde oben, unten und in der Mitte das Werkstück dann ganz fest mit einem Stoffstreifen zusammen. Wenn der Zunder fertig ist, kann man ihn ganz leicht auseinanderbrechen, aber zerfallen tut der nicht. Mußt mal ausprobieren, wie es bei Dir das beste Ergebnis ergibt. Viel Spaß…
Hallo, hab eigentlich ziemlich gute Erfahrung gemacht mit Holzkohle. Hat eine super Hitze, allerdings auch zwei Nachteile: 1. Nimmt man zu kleine Stücke (vor allem der Fall, wenn der Vorrat zu Ende geht ;-), dann fängt die Glut an zu fliegen und das kann im wahrsten Sinne des Wortes ins Auge gehen (ist mir Heute wieder passiert) und 2. Man braucht ein vielfaches von dem, was man an Stein-/Fettkohle verbraucht, weils einfach schneller verbrennt.
Hi, mal ne Frage: wenn man die Stoff-Dose Variante benutzt, ist der Zunder doch eigentlich super bröselig, oder? Ich habs mal gesehen und das Zeug was da raus kam war beim ersten Windstoß zu Staub zerfallen. Liegt das daran daß der Stoff vielleicht nicht fest genug gezurrt wurde? Gruß
Tach Post… Das mit der Dose (siehe Rolands Page) habe ich auch schon mal gemacht. Funzt sehr gut. Bloß habe ich kein Loch in die Dose gestochen, sonder diese dicht verschlossen (das Andere muß ich mal ausprobieren). Bei größere Mengen nehmt doch mal die Pflaumenmusdose von Schwartau. Den Stoff nicht einfach reinlegen, sondern eng zusammenschnüren und erst dann ab in die Dose. Salpeter sollte dann nach dem Köhlervorgang nicht mehr nötig sein, außer ihr wollt “Schwarzpulver” haben. :)=) Ich habe mal aufgeschnappt, wie man A solchen Zunder herstellt: - Stoff eng zusammenschnüren - Das Bündel in Ton verpacken (wie dick, weiß ich nicht - ausprobieren) - Das Werkstück in einem Lagerfeuer in die Glut legen - Wenn der Ton bricht, soll es fertig sein Wie gesagt, das habe ich mal gehört. Ob es funktionobelt, weiß ich nicht, da nie gemacht.
moin,moin,grüsst euch der holsteiner grundsätzlich bei bedarf verfüge ich über diverse texte zum thema:material,anwendung,bezugsquellen ich habe selbst reichlich erfahrung im umgang mit stein,eiseen und zunder. ansonsten lest euch den eintrag von phillip senge durch der weiss wovon erredet/schreibt gruss der HOLSTEINER
Holla Andrea! Möglicher Lösungsansatz“Ist aber noch in der Versuchaphase” Funken zu klein!?Stärker schlagen!!Größere Funken!! Ich habe bloß das Problem das vom meinen Stein nicht mehr viel über ist und ich auch nur einen einseitig offenes kleines Eisen habe. Ich werde mich mal in FF“oder wo ander?” nach was besseren umsehen müßen !! Als hilfreiches Kommentar habe ich bisher von anderen Leuten die diese Kunst des Feuermachens beherschen nur eine Antwort bekommen: ßBEN,ßBEN, und nochmals ßBEN Ich hoffe bei Dir wird es auch irgentwann besser ´funk´tionieren Wenn ich näheres weis melde ich mich!!!
Hallo Thomas, Gottseidank geht es nicht nur mir so. Nach ein paar Versuchen funke ich nun wie ein kleines Feuerwerk, nur der Zunder will nicht brennen. Hoffentlich kommen noch ein paar gute Tips. Caya aka Andrea
An alle Pyromanen!! Ich habe preparierten Zunder(Pilz,Wolle,Samen,ect…),Stein und Eisen.Das Problem ist blos das die Funken nicht den Zunder zum glimmen bringen???.Kann das eventuell an einem schlechten Stein liegen??(zu kleine Funken??). Dankbar um jede Hilfe???
Naja, man darf halt nicht gleich den triefnassen, frisch gefällten Eichestamm drauflegen… (sorry, couldn´t resist) Nein, im Ernst, Ihr seht mich etwas sprachlos… Wenn das Gras TROCKEN ist, BRENNT es auch, und glüht nicht nur. Und dann GANZ langsam anfangen, kleine dürre Zweiglein, gespantes Nadelholz, kleine Scheite und erst DANN die frisch gefällten Eichen… Oder habe ich die Frage falsch verstanden?
Gunther Markgraf von Bärennoth Admin ´Tempus vivit!´
Grüßt euch ! Also nehmen wir mal an, dass der Pilz nun glüht . Wie mach ich weiter ? Alle meine Versuche ein Feuer zu machen hatten das Ergebnis, dass ich zwar glühendes Gras/Stroh hatte aber keine Flammen …
Grüßt euch ! Also nehmen wir mal an, dass der Pilz nun glüht . Wie mach ich weiter ? Alle meine Versuche ein Feuer zu machen hatten das Ergebnis, dass ich zwar glühendes Gras/Stroh hatte aber keine Flammen …
Also man kann es sich auch schwer machen. Den Pilz kann man selber finden und das ist nicht schwer. Man kann Ihn auch beim Förster bekoimmen und man muß ihn überhaupt nicht mit salpeter tränken. Aufwendig, wirklich gefährlich und unnötig teuer. Der Pilz wird vom Baum geschnitten, die äußeren Schichten abgeschnitten einen halben Tag lang gekocht und getrocknet. Man schlägt ihn mit einem Hammer weich wie Leder und hat nun den trockenen Zunder. Ein darauf fallender Funke sorgt sofort für Glimmen, das können Kinder im dritten Schuljahr, wie ich gerade eben mit einer Schule im Projektunterricht gemacht habe. Dieser nun glimmende lederartige Teil des Pilzes wird auf das abgeschnittene und nicht fortgeworfene Röhrenmaterial des Pilzes gelegt und glimmt nun langsam in diesen ein. Auf diese Weise in eine Birkenschale gelegt kann man die Glut über Tage transportieren. Mit trockenem Laub und Gras entfacht man so jederzeit ein feuer. Das Röhrenmaterial nicht mit verbrennen sondern die Glut auf Rinde legen, den Pilz mit Spucke löschen und weiter verwenden. Ein Pilz reicht ewig. Ich haeb noch einige Kilogramm, Flint ebenso. Wer wirklich Spitze ist und eine weitergehnde Beschreibung hat, diese zusammen mit Pilz und Schlageisen sowie Flint verkauft ist der absolute Spezialist Paul Krächter im sauerland. Einzelheiten bei Nachfrage, weil ich jetzt nicht an den Adres-Manager komme.