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Eintrag #38 vom 14. Mai. 1999 16:00 Uhr Thomas Hardt   Nachricht

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BRIEFENTWURF (total ernst, ey) An den Herrn Von Arlen, als typische gespaltene Persönlichkeit möchte ich Euch gerne sowohl zustimmen als auch widersprechen. Der Kreuzritter (2. Sohn, deshalb mußte er sich ja auch aufmachen…) in mir stimmt zu und will den Bauern da sehen, wo er hingehört. Und wenn dieser etwas anderes glaubt oder gar noch äußert, dann wird´s schmerzhaft. Wir hatten nicht WENIGER oder gar KEINE Probleme mit Bauern meinerzeit, wir haben sie nur effektiv genug eingeschüchtert und niedergeknüppelt - weil immer nur hier und da einer aufmuckte. Erst als 200 Jahre später ALLE AUF EINMAL frech wurden, da wurde es ungemütlich. Der Söldner in mir, dem ist es egal. Wenn die Bauern gut genug zahlen, dann bilde ich sie auch aus oder kämpfe mit ihnen (vorausgesetzt, ich habe Hoffnung auf Erfolg - Suizidsöldner bin ich nicht!). Farmer Tom of Crickham aber, der möchte gerne frei sein. Notfalls sterben. Aber dann bitte frei gestorben, wenn auch nur nach halbstündiger Freiheit. Und wenn auch unter Eurem Stiefel, das wäre mir egal, wenn es ein dramatischer, publikumsträchtiger Tod wäre. Könntet Ihr, Herr von Arlen, mir einen solchen bieten? Dann stünde ich Euch jederzeit zur Verfügung. Meine Holzfälleraxt könnte Eurer Klinge vielleicht sogar eine Minute lang standhalten, bevor ich vor Euch niedergehe? So würde mir mein Tod dennoch Freude bereiten. ABER WANN UND WO? Farmer Tom oder so PS Dürfte mein in Euren Wäldern wildernder zwölfjähriger Sohn vielleicht ein oder zwei Eurer Reisigen mit Pfeilen zur Strecke bringen? Das würde ihm soooo viel Freude bereiten….

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Eintrag #37 vom 14. Mai. 1999 14:31 Uhr Christoph Bitter   Nachricht

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He Ihr Bauernpöbelfreunde! !!!:o)!!!! Noch vor meinem Urgroßvater hat das Gesindel gebuckelt und der Pole hat auch noch nach dem Krieg immer kriecherisch “Ja, Pan!” gelallt! Der Knecht, welcher es wagte aufzumucken oder faul in der Gegend herumschlawienerte, bekam die Peitsche auf den Buckel! So wie sich das für Gelumpe auch gehört! Lang lebe der Kaiser! v. Arlen (Achtung Unernst!!!)

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Eintrag #36 vom 14. Mai. 1999 13:32 Uhr Thomas Hardt   Nachricht

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OK, periodenunabhängig: bei wem und wo und wann darf ich mich denn mal in einen wilden Kampfknubbel einordnen und wie bei der Bundeswehr (´Klappspaten frei zum Nahkampf´) mich niedermachen lassen? Dabei kann man bestimmt viel mehr Pöbeln und Spaß haben als in einem ´disziplinierten´ Haufen Gewaffneter. Und mich interessieren auch sichere Bauernwaffen (Kriegs-spaten?). Hoffe auf Antwort Griffith ap Rhys ach nee, Farmer Tom of Crickham

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Eintrag #35 vom 14. Mai. 1999 11:21 Uhr Ger von der Osten - Sacken   Nachricht

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ups…, da ist mir doch ein ´d´ abhanden gekommen: Meine natürlich ´Freien Landgemein_d_en´. Allerdings würde zum Bauernthema ja auch ´Landgemeine´ passen… Ger

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Eintrag #34 vom 14. Mai. 1999 11:19 Uhr Ger von der Osten - Sacken   Nachricht

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Moin allerseits, kann Thorsten nur zustimmen. ßberhaupt ist diesbezüglich die Entstehung der ´Freien Landgemeinen´ in Nordeutschland des 13 u. 14. Jahrhunderts recht interessant. Zum Glück habe ich mit meinem kehdinger Edlen von 1250 noch gut 40 Jahre Zeit, bis er die Anzeige ´Adeliger sucht neuen Wirkungskreis´ aufgeben muß :-). Viel Spass beim Sensenschleifen wünscht Ger

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Eintrag #33 vom 14. Mai. 1999 02:39 Uhr Thorsten Koch  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um Thorsten Koch eine Nachricht zu schreiben.

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Moin , moin ! 1234 verloren die Stedinger Friesen, ein reines Bauernheer, den Kampf gegen den Erzbischof von Bremen (Stedinger Kreuzzug, Schlacht bei Altenesch). Hintergrund war die Auflehnung der Stedinger gegen überzogene Steuerforderungen, vordergründig (natürlich ;-) edle Motive (Vorwurf der Teufelsanbetung etcetera gegen die Stedinger). Melde mich für die Bauernpartei. Enno op de Herrenhuis, welcher seinen bescheidenen Wohlstand durch eigene Kraft bestreitet

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Eintrag #32 vom 14. Mai. 1999 02:21 Uhr Ivo Malz (IMMS)  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um Ivo Malz (IMMS) eine Nachricht zu schreiben.

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Vorschlag zur Güte: Lassen wir die Häuplinge hier diskutieren und errichten das Hauptquartier marodierenden Bauernpöbels auf einem anderen Thread? Pax agricolis, Ivo (…equitibusque etiam nostris)

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Eintrag #31 vom 13. Mai. 1999 21:25 Uhr Herbert Brehm   Nachricht

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Hallo! Dietrich sogenannter edler Bauernstand laesst gruessen. Doch es stimmt nicht dass es im Hochmittelalter keinen Bauernkrieg gegeben hat. Hier muss ich an die schweizer Eidgenossenschaft denken (siehe Schillers Drama Wilhelm Tell). Gott sei geklagt hat dieser ´“Poebel” auch noch gewonnen. Norbert von Falkenstein

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Eintrag #30 vom 12. Mai. 1999 22:23 Uhr Christoph Bitter   Nachricht

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Wehrter Sir Henry, lese bitte z. B. die Bücher “Der Bauernkrieg” v. Adolf Waas oder “Lichtenstein” von Wilhelm Hauff und Dir wird klar, daß ein Ritter um 1250 nicht die Probleme mit seinen Leibeigenen hatte wie 200!!!Jahre später! Der sich leicht wundernde v. Arlen

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Eintrag #29 vom 12. Mai. 1999 22:04 Uhr Henry Skodell   Nachricht

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Hat da einer Angst vor Bauern…? Und will sich seiner Haut mit: “an sowas dachten Bauern nicht” erwehren? Ich hätte Lust dazu! Grüße Sir ..äh.. in diesem Fall: Bauer Henry

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Eintrag #28 vom 12. Mai. 1999 20:16 Uhr Christoph Bitter   Nachricht

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Ihr Leute! Bauernrevolten/Bauernkrieg gehören doch eher in die Zeit, welche Dietrich darstellt, als ins Hochmittelalter! Das Bewußtsein der Bauern, sich nicht alles gefallen zu lassen und zu wissen, daß sie die Mehrheit sind, war da noch nicht so weit. Richtig kam das eben erst zur Zeit M. Luthers, Sickingens, Huttens und v. Berlichingens.(Letzterer hat als Adeliger auch mit den Bauern gekämpft). Daher wäre es nicht angebracht, einen Bauernaufstand gegenüber einem Ritter im Kettenhemd auszuüben. Weiterhin Teile ich die Meinung Timms und aller anderen, die zu dem Thema “Markt und angesprochen werden” etwas zu sagen hatten. Ich hab auch mal eine Marktfrau spielerisch angepöbelt, diese zurück und wir hatten einen Riesenspaß. Willst Du, Ivo, etwa vor den ganzen Zuschauern sagen “Mit mir nicht! Ich mache hier kein Spiel!” Kommt oberschlecht; und es gibt da sehr bekannte Sprüche zu aus der Theatherszene! Pax v. Arlen

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Eintrag #27 vom 12. Mai. 1999 16:37 Uhr Dietrich (Nachname für Gäste nicht sichtbar)   Nachricht Bitte einloggen, um Dietrich eine Nachricht zu schreiben.

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Ach, ihr Leute, die Gruppe “Kälberstrick” gibt es doch längst. Oder glaubt ihr etwa, ich hänge mich im “Edlen Bauernstand” so weit aus dem Fenster, ohne eine Zahl von Dreschflegeln, Spaten, Bögen, Kriegssensen usw. hinter mir zu haben? Wohl kaum. Bei irgend einem der nächsten Märkte wird unsere Ritterschaft sich neu orientieren müssen… Der Einwand mit der Untauglichkeit von Bauernwaffen für eine Schlachtdarstellung stimmt allerdings. Dietrich uit´n Potte

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Eintrag #26 vom 12. Mai. 1999 15:14 Uhr Ivo Malz (IMMS)  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um Ivo Malz (IMMS) eine Nachricht zu schreiben.

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Bin kein Schlachtenlenker, leider. Ich hatte mir nur mal ausgemalt, wer an meiner Statt im Forum rumpienzen würde, wenn aggressiv “anspielende” Bauern mit revoltewilliger Persona (so sagt man doch hier, nich wahr?) und in ßberzahl einen Markt stürmten. Gnade dir Gott, du Ritterschaft, Mehr Bauern als Ihr im Lande (…reimdich!) War ein Gedankenspiel und sollte keine billige Retourkutsche sein, aber allein der Gedanke…hach, das wärmt das gepeinigte Seelchen…man wird ja noch mal träumen dürfen… Nix für ungut, Gruß (friedlich!) Ivo

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Eintrag #25 vom 12. Mai. 1999 14:52 Uhr Thomas Hardt   Nachricht

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Hollahe Bauernaufstand als Szenario für eine freie Schlacht: geschehen bei der Show der Hounds of the Morrigan und Dorset Levy in Littlewick August 1998. Hintergrund: Mißernte, danach Steuererhöhung bei gleichzeitig zum Kriegsdienst gepreßten Männern der Niederen in der Grafschaft. Effekt: Graf, zwei Ritter deren Landsitze bereits niedergerannt wurden, deren drei Knappen sowie ein Haufen von etwa fünfzehn Reisige versuchen in einem Dorf ein Exempel zu statuieren und die sich versammelnden Bauern zu entmutigen. Leider haben sich die Bauern gerade in DEM Dorf versammelt. Es war übel blutig - jeder Gewaffnete, Berufskämpfer oder einfach gut gerüstete und ausgebildete nahm gut und gern zwei bis drei Gegner mit ins Grab. Jetzt kommt es nur noch aufs Zahlenverhältnis an, wer gewinnt. In diesem Falle die Gewaffneten, denn sie hatten nur dreißig Gegner. Publikum fand es toll. Problem: man muß genug Leute finden, die bäuerliche Kleidung haben und auch gewillt sind, von ihrer ´shiney&clankey´ Rolle Abstand zu nehmen. Ungepanzert zu kämpfen ist nicht jedermans Sache. Apropos kämpfen: ein oder zwei Bauern haben vielleicht rostige Schwerter. Einige haben Bögen. Vielleicht sogar Steinschleudern (ganz schwer zu spielen!). Aber die meisten haben Dreschflegel, Mistgabel, Keulen etc improvisiertes. Diese Gruppe hat sich inzwischen genügend derartige Utensilien zugelegt, wie z.B. Mistgabeln mit Kugeln an den Spitzen angeschweisst. Welcher Schlachtveranstalter läßt Kettenwaffen/Flegel zu? Noch dazu, wo ein ausgewachsener Dreschflegel zumindest für mich noch schwieriger zu handhaben ist, als ein Morgenstern. Das muß vorher schon geübt werden. Vielleicht sollte man dann auch mal drüber nachdenken, die Kämpfe zu choreografieren anstatt frei zu kämpfen? Nette Effekte hatten wir eingebaut in Form von Balsaholzstielen u.ä., die man Leuten volle Kanne über den Kopf ziehen kann oder die bildhaft vorführen, was passiert, wenn jemand mit dem Stiel der Mistgabel den Schwerthieb auf den Kopf parieren will - der Schwertführer muß allerdings BESCHEID WISSEN!!!! Wenn jemand vor dem 1.7. etwas derartiges organisieren will, so sage er mir bitte bescheid - ich bin gerne als Bauer dabei, Kanonenfutter oder nicht! Griffith ap Rhys

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Eintrag #24 vom 12. Mai. 1999 14:36 Uhr Ivo Malz (IMMS)  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um Ivo Malz (IMMS) eine Nachricht zu schreiben.

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Hallo, allerseits nochmal! Stichwort Bauernrevolten:Ein paar Motivationsverslein für die Unentschlossenen: Die Glocken stürmten vom Bernwardsturm, Der Regen durchrauschte die Straßen, Und durch die Glocken und durch den Sturm Ertönte des Urhorns Blasen. Das Büffelhorn, das so lange geruht, Veit Stoßberg nahms aus der Lade. Das alte Horn, es brüllte nach Blut Und wimmerte:“Gott gnade!” Ja, gnade Dir Gott, du Ritterschaft! Der Bauer stund auf im Lande, Und tausendjährige Bauernkraft Macht Schild und Schärpe zuschande. Die Klingsburg hoch am Berge lag, Sie zogen hinauf in Waffen, Auf rammte der Schmied mit einem Schlag Das Tor, das er fronend geschaffen. Dem Ritter fuhr ein Schlag ins Gesicht Und ein Spaten zwischen die Rippen,- Er brachte das Schwert aus der Scheide nicht Und nicht den Fluch von den Lippen. Auf rauschte die Flamme mit aller Kraft, Brach Balken, Bogen und Bande,- Ja gnade Dir Gott, du Ritterschaft: Der Bauer stund auf im Lande. (Börries Freiherr von Münchhausen, 1874-1946) Bitte unterstellt mir nicht wieder Boshaftigkeit, Aufhetzerei und fühlt Euch nicht gleich persönlich auf den Schlips, pardon: die Helmbrünne getreten. Ein kleines, nur ein kleines Gegengewicht zu den zahlreichen Ritterballaden könnt Ihr einem kleinen Bäuerlein doch gönnen, oder?! Mit verbindlichem Lächeln un einem Augenzwinkern Ivo

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Eintrag #23 vom 12. Mai. 1999 11:13 Uhr Patrick   Nachricht

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Hallo! Ich bin auch der Meinung, daß wer in Passender Gewandung auf eine MA Veranstaltung kommt, damit rechnen sollte evtl. in ein Rollenspiel mit einbezogen zu werden (Was ich eher Positiv als Negativ empfinde) Sehe das eher als Kompliment für deine Gwandung an. Immerhin hast du dich erfolgreich vom Turifolk abgehoben. Die Idee mit dem Bauernaufstand finde ich recht interessant. Währe das nicht eine gute Idee als Hintergrundgechichte für eine Veranstaltung ? viele grüße Patrick

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Eintrag #22 vom 12. Mai. 1999 10:04 Uhr Ivo Malz (IMMS)  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um Ivo Malz (IMMS) eine Nachricht zu schreiben.

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Moin Dietrich! Feine Idee, das.Demnächst mehr vom Rekrutierungsbüro, Stichwort:Bauernrevolte. Nach originellen Begründungen wird gesucht, erster Vorschlag: Mißernte. Bitte mehr! Problem: welcher Veranstalter läßt Hippen, Sensen, Mistforken und Dreschflegel zu? So von wegen historischem Zusammenhang und a.?( Nicht schlagen, war´n Witz…) Wer macht mit? Irgendwie muß sich die Zeit bis zur Fertigstellung der Brokatklamotte doch verdammt noch mal überbrücken lassen. Schelmischmitdenaugenzwinkerundliebgrüßend Ivo P.S.:Im ernst: wer nach dem Hinweis “Ich bin kein Marktrollenspieler” Ruhe gibt, braucht sich nicht angekäst zu fühlen. Wer mir eine Verpflichtung dazu vorschreiben will, muß eben mehrfach darauf hingewiesen werden. Oder sich in diesen Hallen eben auch mal geharnischte Kritik gefallen lassen. Und da wir alle Menschen sind, schießen wir auch manchmal übers Ziel hinaus, auf meine Verbalentgleisungen in diesem hohen Hause brauche ich nicht hinzuweisen. Wer hat nicht schon mal geglaubt, die einzig wahre Meinung zu vertreten? Ich zitiere, auch wenn es einige unserer heidnischen Freunde nervt, aus einem bekannten Jahrtausenbestseller:“ Wer von Euch ohne Schuld ist, werfe den ersten Stein”. Amen. Sind wir wieder Freunde? Gruß Ivo

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Eintrag #21 vom 12. Mai. 1999 09:20 Uhr Dietrich (Nachname für Gäste nicht sichtbar)   Nachricht Bitte einloggen, um Dietrich eine Nachricht zu schreiben.

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Moin zusammen. Wenn die meisten von uns auf Märkte gehen, um dort “auch” zu spielen, also das Rollenspiel auszuleben, halte ich das nicht nur für legitim, sondern auch für DEN Spaßfaktor überhaupt. Aber wie soll man unterscheiden zwischen Leuten in historischen Klamotten, die spielen wollen, und solchen, die nicht diese Absicht haben? Schwierig. Ich stelle mir einen wandelnden Schweinefuttersack, pardon, einen Atelichen vor, der auf einen Bauern zutritt und ihn leise fragt: “Betreibst Du auch Rollenspiel?” Und wenn die Antwort “Ja, klar!” lautet, tritt der Ritter zurück und spricht mit Stentorstimme: “Aus dem Weg, Bauer!”. Wie gesagt, schwierig. Was mir auf Märkten aber abgeht, ist das teilweise nur sehr mangelhaft ausgebildete Verständnis für den Status der dargestellten Person. Im Mittelalter, wie überhaupt eigentlich immer bis vor kurzem, war sich jeder Stand seines eigenen und des Wertes der anderen Stände bewußt, und die Kontakte wurden- in der Regel! Ausnahmen bestätigen diese- von gegenseitigem Respekt getragen. Falls das mal nicht so war, und die Quellen sprechen immer wieder von sozialen Spannungen, die bis zu Aufständen und Krieg gingen, war das den Leuten außergewöhnlich genug, um darüber zu schreiben. Hallo Ivo, wenn Du dich als Bauer nicht genügend gewürdigt siehst, dann trommle mehr von dieser Sorte zusammen und versuche es noch einmal. Einem Haufen von zehn oder fünfzehn Bauern, finster blickend und mit allerlei umgearbeiteten Ackergerät beladen, geht jeder Ritter gern aus dem Weg. Dietrich uit´n Potte Hochmittelalterlicher Bauer, Pilger und Kälberstrickflechter

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Eintrag #20 vom 12. Mai. 1999 04:10 Uhr Herbert Brehm   Nachricht

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Hallo Ivo! So liest es schon besser von dir und nervt nicht mehr. Jeder Geandete, gleich ob ein offizieller Teilnehmer und gewandeter Besucher ist Teil des Marktes und wird von den Touris auch als solchen angesehen. Das sollten sich alle Veranstalter merken und nicht immer an das Geld denken. Deshalb wird auch ob du es willst oder nicht mit dir gespielt. Nimms deshalb so, wie ist, gemeint ist es ohnehin nicht so. Gruss Herbert

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Eintrag #19 vom 12. Mai. 1999 02:15 Uhr Ivo Malz (IMMS)  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um Ivo Malz (IMMS) eine Nachricht zu schreiben.

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Tach, Timm! Kritik gelesen, zur Kenntnis genommen, akzeptiert. Du hast recht! Aber: Ein MA-Markt ist eine öffentliche Veranstaltung. Mit Akteuren und Besuchern (auch gewandeten…), eine LARP-Veranstaltung ist eine Insiderangelegenheit. Da geht man gezielt hin, um zu spielen. Warum ich nach wie vor gern auf Märkte gehe, hast Du bereits unten gelesen. Verpflichtet mich das Tragen einer Gewandung moralisch, mitzuspielen? Ich glaube nicht. Oder? Für mich stellte sich die “Marktordnung” bis dato so dar, daß die engagierten Akteure ihre Vorführungen machen und einige Kreise von Mittelalter-Rollenspielern das Ambiente des Marktes nutzen, um ihr Ding zu machen. Und dann gab es noch die gewandeten Besucher mit ähnlichen Motiven wie meinen. Bin ich weltfremd? Oder ist ein trend an mir vorbeigerauscht? Um Aufklärung bittet mit Gruß Ivo

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