(ohne A-Anspruch!) in der Regel nehmen wir Ingwer und/oder Zimt, das schmeckt uns am besten. In unserem letzten Experiment haben wir zusätzlich Galgant und Nelken verwendet, das wird dann sehr würzig, aber auch ziemlich lecker.
DAS Problem habe ich auch. Beim ersten Mal hab ich den Honig beim ALDI gekauft, war aber selbst da schon recht teuer, und ich habe nur 5l gemacht… Dann hab ich in einem Großmarkt nachgeschaut… Auch zu teuer, selbst im 5kg-Eimer… Durch Zufall haben die Eltern eines Freundes eine Imkerei, wo ich dann den Honig für mein 70l-Projekt herbekommen habe, welches leider Gottes umgekippt ist…. Aber auch bei der Imkerei bekomme ich den Honig nur, wenn sie ihn nicht mehr verkaufen können, sprich, wenn
1.) Hefen im Honig sind (müßte trotzdem für Met funktionieren, habs aber noch nicht ausprobiert)
oder
2.) Luft an den Honig gekommen ist, sodaß er sich teilweise abgesetzt hat.
Also vielleicht kannst Du ja mal bei ‘ner Imkerei in Deiner Nähe fragen, ob sie “Ausschußware” haben?!
ich hoffe ich habe das nirgendwo übersehen, aber woher nimmt Ihr Methbrauer eigentlich alle euren Honig her? Habt ihr alle einen Imker in der Verwandtschaft? Oder gibt habt ihr ein paar Tipps für mich?
Tja, da habe ich wohl noch das gleiche Gerät wie Markus im Keller stehen und benutze es nicht mehr; denn eines kann ich sagen: in diesem Faß ist mir zwar kein Ansatz regelrecht umgekippt, aber irgendwie werden sie darin doch etwas herber und saurer als im Glas…und da ich den Met auch gerne zum Kehleverkleben nehme *g* laß ich´s eben. Vielleicht nehm´ ich´s mal wieder, wenn genug Leute unbedingt mal einen etwas herberen von mir wollen…es soll ja seltsame Geschmäcker geben *sfg* aber bis auf weiteres schwöre ich auf Glas… mfg der Barde vom Glan
Ja, richtig. Aus solchem Material besteht auch meiner. Er ist oben alerdings mit einem Doppel-Deckel geschlossen (1. Deckel ca.25 cm Durchm, um mit dem Arm himein zu kommen, der 2. ist daraufgeschraubt und hat eine kleine ßffnung für den Gäraufsatz.)
Hallo, also @Markus: Zitat: “Heute benutze ich einen speziellen Kunststoff-Behälter ( 35 l, 100% lebensmittelecht ), […] Und dieser ist aus einem weisen, milchigen Kunststoff. […] Wenn ich 70 l höhre, denke ich, das du so eine Regenwasser-Tonne aus blauem Plasik verwendet hast.” Nun, da gehst Du falsch in der Annahme *g* Ich habe ebenfalls einen Behälter (Tonne) aus weißem Kunststoff (jedoch 100l) verwendet. Da er wie gesagt nicht angegriffen wurde, und ich ihn in einem Lebensmittel- und Küchenzubehörgroßhandel gekauft habe, gehe ich davon aus, daß er lebensmittelecht ist… Ich bin mir mittlerweile ziemlich sicher, daß Luft drangekommen ist.
Hey Maik, Ich finde die Formel gerade nicht, aber eine Differenz von 100 Oe° entspricht 13,8%vol Alk oder 109g/l Alkohol. Das Ding heißt ßchslewaage und dient zur Restzuckerbestimmung. Man verfährt wie folgt: du tauchst die ßchslewaage in die Flüssigkeit und ließt den Wert ab. Bei Temperaturen über 20°c zahlt man 1 Oe° pro 3.5°c hinzu, unter 20°c zieht man 1 Oe° pro 3.5°c ab. Du nimmst also einmal vor der Gärung den ßchslegehalt und einmal nach der Gärung wobei 1 Oe° ca. 1g/l Alkohol entspricht. Diese Methode ist praktikabel aber nicht 100%, um den Gehalt 100% zu bestimmen würde ich ihn im Labor destillieren lassen.
Ich habe auch schon die Feststellung machen müssen, daß man in Kunststoffbehältern (auch wenn sie als Lebensmittelecht verkauft werden) recht saubere Gärergebnisse erhält; also laß´ ich´s… an der Dichte allein liegt´s aber wohl nicht, denn auch in den üblichen Gärstopfen (die ähnlich wie das Sauerkrautfaß arbeiten) ist mir, während ich in Urlaub war, schon alles Wasser verdunstet, also Luft reingekommen, und es hat nichts ausgemacht… Davon abgesehen inst der Kunststoff innen noch schwerer Sauberzumachen als das Glas (außer, die ßffnung ist so groß, daß man mit dem ganzen Arm reinkommt) Aber weggekippt hab´ ich den einen mißlungenen Ansatz damals nicht, hab´ ihn zum kochen und breaten benutzt, wo sonst Wein verwendet wird…dafür war er noch gut genug…*G* also, mach einfach weiter und benutz´ glas… sooo teuer sind die 25L-Behälter nicht. ach ja, was dichte Keramik zur Kaiserzeit angeht: anständige Terra Sigillata ist so gut wie glasiert…allerdings meist etwas klein geraten… und die Jungs haben auch ihre Weine inn gewöhnlichen Tonamphoren Jahrzehntelang gehortet; das Prinzip der Wasserverschlusses iat auch schon alt…und die paar Luftmoleküle, die durch eine Tonwandung kommen, richten eben nur bei einem Prozentsatz der Gärversuche Schaden an…wie gesagt, auch mir ist mal Luftzutritt passiert, und es ist trotzdem gut trinkbar geworden… mgf
@ Michael Effertz, Zu deinem Essig-Problem : Ich habe auch festgestellt, das es die Gährung beeinflusst, ob das Gährgefäß LICHT-durchlässig ist oder nicht (auch in welchem Maße). Die meisten Gährballons sind aus grünem Glas, also nicht ganz lichtdurchlässig. Klare Glasballons sind meistens in Körben eingeflochten, daher auch etwas lichtdurchlässig. Ich habe früher mal Met in grünen 5 l Sangria-Flaschen vergährt, wobei einige in lichtundurchlässigem Papier-Korbimitat eigebunden waren. Einige waren jedoch ohne diesen Korb. Und ich konnte merken, das der Met aus den korblosen Flaschen besser schmeckte und auch besser vergoren war. Heute benutze ich einen speziellen Kunststoff-Behälter ( 35 l, 100% lebensmittelecht ), die ich in Aachen in einer Apotheke gekauft habe.( ca. 80 DM mit Deckeln und Ablasshahn) Diese Apotheke verkauft alles, was man zur Hauswein-Bereitung braucht ( auch Pressen, Ballons, Korkaparate usw) Und dieser ist aus einem weisen, milchigen Kunststoff. Will sagen : Ich glaube, das auch das einfallende Sonnenlicht einen Effekt auf die Hefe hat. Wenn ich 70 l höhre, denke ich, das du so eine Regenwasser-Tonne aus blauem Plasik verwendet hast. Hat vieleicht jemand ähnliche Erfahrung gemacht ?? Markus
möglicher***Gesamtzucker in der Ansatzlösung Alkoholgehalt = -------------------------------- : 17,7 ****Liter Ansatzmenge !!!Sternchen wegdenken!!! Cu Maik
Hi Sebastian Zum möglichen Alkoholgehalt ausrechnen benötigt man diese Formel: möglicher Gesamtzucker in der Ansatzlösung Alkoholgehalt = -------------------------------- : 17,7 Liter Ansatzmenge Eine andere kenne ich persönlich nicht. Aber wie lautet deine Formel? Wenn du schon sagst:“Wenn man die Differenz aus Anfangsgehalt und letztem Messwert nimmt und in einer kleinen Formel einsetzt erhält man den Alkoholgehalt.” Cu Maik
Hey alle zusammen, Erst mal zu den 21,5% Ich habe noch nie was von einer Hefe gehört die über 18% gekommen ist. Zum Bestimmen des Alkoholgehaltes nehme ich entweder ein Alkoholkapillar oder eine Oechselspindel oder so ähnlich. Damit bestimmt man den Zuckergehalt im Wein. Wenn man die Differenz aus Anfangsgehalt und letztem Messwert nimmt und in einer kleinen Formel einsetzt erhält man den Alkoholgehalt. Was das mit dem Met Bier angeht so wird ein Selbstversuch zeigen müssen was besser ist. Freu mich schon auf Ausprobieren. Harharhar. Wegen der Hefe im Honig. Ich würde die Lösung aus Wasser und Honig über 80°c erwärmen und die Hefepilze abtöten und mit einer Reinzucht Hefe vergären. Bis den der Wiki aus dem Sauerland
Micha, da würde ich einfach mal fragen, wieviel Hefe bereits im Honig ist. Das kann dir hier sicher keiner sagen. Zum Thema Bier oder Wein: Der Met, den man am häufigsten zu kaufen kriegt, ist Honigwein. Es gibt noch ein Bier, das ebenfalls Met heißt, aber darüber weiß ich leider nichts genaues.
Herzlichen Dank, werd das ganze dann nochmal mit dem Honig mit der Hefe drin probieren… und im kleineren Maße erstmal. Noch kurz eine Frage dazu: Meint Ihr, ich sollte der Mischung dann trotzdem noch eine Reinzuchthefe beigeben? Oder könnte die Hefe im Honig schon genügen?
Hallo Stefan, dass das mit dem Sauerkrauttopf funktioniert, ist keine Frage. Geht bestimmt gut. Der Haken ist nur: Glasierte Keramik kam gaaanz allmaehlich im 13.Jh auf (und da auch nur sehr spaerlich und mehr als “Flecken”, nicht als kompletter Ueberzug). Die andere Variante waere Steinzeug, das ist eine dichtgesinterte Keramik (meist grau). Die aber wurde meines Wissens auch erst Ende 13.Jh im Rheinland hergestellt, woanders noch spaeter. Das heisst also, dass diese Art Toeppe fuer die roemische Kaiserzeit und auch Voelkerwanderungszeit definitiv nicht in Frage kommen. Andere Keramik (sog. Irdenware) wiederum ist nicht voellig dicht. Hallo Michael, Der Met kippt bei Luftzutritt um, weil Essigbakterien Sauerstoff zum Arbeiten brauchen und wenn Sauerstoff an den werdenden Wein kommt, betaetigen sich die Biester leider sehr fleissig. Da nutzt auch kein vorheriges Abkochen, weil das Zeug ueberall rumfliegt und mit der Luft reinkommt. Ob frueher die Behaelter alle luftdicht waren? Bestimmt nicht, obwohl man sich sicher alle Muehe gegeben hat. Aber wenn der Wein Essig geworden ist, kann man ihn halt immer noch verwenden. Essigwasser soll als Durstloescher im Sommer sehr verbreitet gewesen sein. Ausserdem habe ich wo gelesen (sorry, kann ich jetzt nicht genau belegen), dass die Weinqualitaet damals oft nicht so toll gewesen sein soll. Sogar der Wein, der deutschen Koenigen beim Einritt in Staedten zur Begruessung gereicht worden ist, soll gelegentlich mehr Essig geaehnelt haben… Trotzdem gutes Gelingen beim naechsten Mal! Claudia
Hallo! Mein Senf zum Gärverschluß: Kennt ihr die großen Steingutfässer, in denen man Sauerkraut einmacht? Das sind große Töpfe aus glasiertem Ton, unseres ca. 70 cm hoch und ca. 40 cm breit, leicht bauchig, ziemlich schwer… Die ßffnung wird von einem Rand abgeschlossen, der eine breite, vielleicht 3 cm tiefe Rinne bildet. Diese Rinne wird mit Wasser gefüllt (Mit einem Schuß Schlehenschnaps o.ä., als Keimbremse), in die wassergefüllte Rinne kommt ein Deckel, der mit einem kurzen Rand im Wasser steht, also einen Syphon bildet. Sauerkraut säuert m.W. mittels Milchsäuregärung, auf jeden Fall funktioniert die Sache prächtig. Ich hoffe, ich habe es anschaulich genug beschrieben. Kann man ja mal die Keramikfunde nach solchen Rändern durchforsten. Die genaue Sauerkrautgeschichte ist natürlich off topic. So long,
Hey alle zusammen, ich will ja nicht aus der Reihe tanzen, aber ich habe mir sagen lasen das Meth ein Bier ist und kein Wein! Das ist rein vom gären her leichter, da man Bier an der Luft gärt und nicht unter Luftabschluß. Zum gären muß dann noch der Honig im Läuterprozeß gekocht werden (bis ca 78°c), bevor die Hefe hinzu gegeben wird. Fals dem nicht so ist, bitte ich hier in dieser Stelle um Aufklärung.