klar ßste, weil praktisch, weil es sie meist im notwendigen Durchmesser gibt und man sie nicht extra runterdrechseln muß. Aber die Rinde würde ich abmachen. Denn- in der Rinde läuft die Nährstoffzufuhr des Baumes, und das macht sie für Schädlinge interessant. daher wurde Möbelholz im Allgemeinen entrindet. Birke sieht zwar rustikal aus, ist aber meiner meinung nach nicht so geeignet da im Freien nicht besonders haltbar. buche ist da besser oder vielleicht auch Tanne. Schau mal auf der HP der Museumsdorfes Düppel (www.dueppel.de, bitte korrigieren wenn ich mich vertippt hab) nach, da gibts viel zum richtigen Holz.
ähm ßste oder Rundhölzer… ich persönlich würde auch Rundhölzer bevorzugen, aber es gibt eben Stimmen, die gerne Birkenäste sehen möchten “weil die doch so schön aussehen”…
Ich möchte ein paar Bänke für unsere Gruppe bauen.
Ich selbst würde eine Bohle (ein dickes Brett) nehmen, vier Löcher im Durchmesser der Beine durchbohren und dann ßste als Beine benutzen. Die Bänke werden dabei eben länger und die Hocker kürzer.
Jetzt möchte ich nur wissen, ab wann es sowas gegeben hat.
(Eine vielleicht etwas naive/blöde Frage)
Als Darstellungszeitraum gilt für mich das 1.Jh.n.Chr. (etwa 72 n.Chr.) Region: Rheinland/heutiges Köln. Daher ist sowohl germanischer als auch römischer Einfluß möglich.
Ich werde mir demnächst einfach ein paar Spaxschraubenfreie Holzkisten für mein ganzes Gelump bauen.
Auch, wenn ich mir mit Spaß dabei zwei nette Bänke gebaut habe, bin ich für die Zukunft eher geneigt, mir zum abendlichen Am-Lagerfeuer-Hocken einfach eine (dann leere) Kiste aus dem Zelt zu ziehen und auf das zusätzliche Langholz oder Extrahocker zu verzichten.
Gruß
Ivo
P.S.: Es gibt da ein nettes Buch, Titel: “Kisten, Truhen, Kasten”. Wärmste Empfehlung, nach Lektüre dieses Buches gibts keine Ausreden mehr für historisch falsche Kisten;o)
…allerdings nach Scherenstühlen (keine Steckstühle) nach Art der Römer. Leider habe ich bis jetzt noch keinen vernünftigen Anbieter - egal ob Schreiner oder industriell - gefunden, der solche Stühle herstellt und verkauft. Wenn jemand einen Link kennt oder eine Adresse hat, wäre ich echt dankbar, denn ich möchte von meinen Steckstühlen loskommen und das geht halt nicht ohne gute Alternative. Bin für jeden Tipp dankbar…
Moin Arndt, habe noch mal im Netz gesucht und diese Adresse wiedergefunden: www.teleport.com/~tguptill/toc.htm Dies ist eine Website der SCA Architecture Guild, die sich auch um Möbel kümmert und dort sind auch diverse Baupläne von Möbeln (Truhen, Bänke, Stühle etc.) aufgeführt. Die einfachen gotischen Bänke müßten für Deine Zeit passen, als Tische wären einfache Böcke mit Platte am authentischsten - die gab es durch alle Gesellschaftsschichten und sind auch heute noch sehr praktisch. Hoffe, Dir damit einen Einstieg verpaßt zu haben. Bis dann Thorsten
Hi Cornelius, stimmt, denn dieses seltsame Wort ;-) heißt einfach nur “Faltstuhl”. Ich weiß jetzt auch nicht, ob es althochdeutsch, angelsächsisch oder mittelhochdeutsch ist - wahrscheinlich gab es in jeder dieser Sprachen eine entsprechende Benennung. Hallo Chrstph, ich wüßte nicht, daß wir uns schon mal so lange unterhalten hätten, daß du mir deine Weisheiten über MA Möbel unterbreiten konntest. Ich eigne mir mein Wissen gewöhnlich durch das Lesen anerkannter Literatur und durch Museumsbesuche an ;-) Außerdem schreibt sich mein Name ANGHARAD, gell, ChrIstOph. Und nu´ is´ gut ;-)!
Ich glaube mit der alten Version des Campinghockers ist der Foldestoul gemeint. Ich weiss wirklich nicht wie der Begriff genau geschrieben wird, aber das ist die genaue Bezeichnung für den mittelalterlichen KLappstuhl.
Wie schön, das ich weis, das Angahrd mich nur ärgern will. ;o) Schließlich weis Sie das mit den Stühlen ja von mir! *lachweg* Sich den Bauch haltend vor Lachen v. Arlen
Okay, Recht habt ihr alle: Ich suche Funde für das beginnende 9. bis zum späten 15. Jahrhundert! Ich bemühe mich, mich um das (frühe) 14. Jahrhundert anzusiedeln, aber ich bin doch nicht der einzige, der sich eventuell für dieses Thema interessiert, oder? Wenn ich dieses Thema jetzt auf das 14. Jhdrt. einschränke, dann stellt sich ein FMAler dieselbe Frage, und dann? Also, quer durchs Mittelalter, für MICH 14. Jahrhundert!
Was ich noch immer suche sind Beschreibungen, Abbildungen, Fotos, Bauanleitungen von ganz einfacher Bank und Tafel des HMA (für vielleicht max 10 Leute). Ohne Verzierung, ganz schlicht. Und natürlich zerlegbar! Vielleicht könnt ihr mir damit hier an dieser Stelle weiterhelfen. Danke! Joachim
Latha math! Leuts hängt euch doch nicht so an den Orten auf !!! Die Zeit muss stimmen ! man kann doch auch durch Handel an “ Exotische ” dinge gekommen sein, die Wiki´s reisten immerhin bis Byzanz und waren bekanntlich nicht nur zum Plündern unterwegs, sondern handelten auch! in einem keltischen Grabhügel bei der Heuneburg (um 600v.Chr ) wurde z.B. der ßlteste Nachweis für Seide in Europa entdeckt “A” rechtschönundgut aber man kanns auch ßbertreiben!