Der Wiederspruch ist nicht größer als der der unzähligen, freien Söldner. Freie Söldner müssen wahre Hungerkünstler sein, denn frei, also ohne Herrn, wofür sollte wer sie bezahlen??? Im HMA waren Söldner ohnehin nur die "Special Forces", also spezialisierte Kriegsleute. Für das, was in der Szene rumläuft, wäre kein Job dagewesen, denn Söldner- und Berufssoldatentum passte einfach nicht in die Ideologie des HMA. Söldnertum wurde interessant im 14. / 15. Jht. All jene Freien brauchen auch keinen Wohnsitz, wären ja sonst nicht mehr frei:))) Marc
Als gemeinhin bekannter Rittersmann wird doch selbiger angenommen, der zur Erhaltung seiner Kampfkraft ein Lehen erhielt und dort zugleich Verwaltungsaufgaben für den Lehensherrn zu erfüllen hatte. Die Ausgangsbasis für sein Tun bildete sein befestigter Wohnsitz, die Burg. Dieser Umstand führt mich zu folgender Frage. Frage 1: Warum erwählen die MA-Gruppen heute so selten eine Burg als ihr Domizil? Bei den meisten steht doch entweder im Gruppennamen oder in den Vereinsstatuten etwas über die Erhaltung ma. Brauchtums. Frage 2: Gehört da nicht auch der historische Wohnsitz dazu? Frage 3: Wieso hört man also nur von wenigen Gruppen, daß sie in direkter Beziehung zu irgendeiner Burg ihrer Region stehen und sich entweder mit um deren Erhalt kümmern (siehe z.B. Veranstaltung Tannenberg) oder allein durch ihre regelmäßige Anwesenheit für Leben in deren Mauern sorgen? Ich habe sogar schon Aussagen von Personen vernommen, die in der MA-Szene Ritter darstellen, daß sie sich für Burgen überhaupt nicht interessieren. Frage 4: Ist das nicht irgendwo ein gewisser Widerspruch?
mfG - Thomas