Ein Buch ist mir noch spontan in die Hände gefallen: Kleidung und Schmuck In Rom und in den Provinzen Schriften des Limesmuseums Aalen zu beziehen über die Gesellschaft für Vor- und Frühgeschichte Silberburgstraße 193, 70178 Stuttgart und Würtenbergisches Landesmuseum Stuttgart Schillerplatz 6, 70173 Stuttgart ca. DM 20,-- (?) Das Buch ist interessant und gut zu lesen, beim Kapitel "Nähen römischer Kleider" teile ich persönlich die Aufassung zu Materialauswahl nicht aber das ist schließlich jedem selbst überlassen. Interessant sind die Hinweise auf eine keltische Frauen und Männertracht für das 2. Jahrh. u.Z. einschl. Schnittmuster. Sylvia Crumbach
Kommen wir mal zur ursprünglichen frage zurück- - es gibt in satzvey einen museumspädagogen, der das dortige kinderritterturnier leitet, der bursche ist für die römerzeit verdammt gut, wenn ich mich nicht schwer täusche, gehört er der gruppe an, die irgendwann mal ars militia mit einem überraschungsangriff aus der römerzeit - schildkröte - vor ein problem gestellt hat.:-)) leider habe ich nur seinen vornamen im kopf - er heißt michael (sammelbegriff) - aber vielleicht können ander satzveywissende helfen! - zum anderen gibt es ja eine sehr große römerszene in benelux, die historisch korrekt nach deutschen vorbild neu definieren, ich habe möglicherweise da eine gute adresse, aber mein ablagesystem verhindert einen schnellen zugang - ich arbeite daran.
Michael von Veen auf dem Berge
Hallöchen, außerdem ist www.waldgirmes.de sehr interessant mit guten Links. Mein Freund ist auch großer Römerfan und hat diese Seite gefunden Bei Interesse kannst Du seine Emailadresse von mir bekommen.
Es grüßt Meike Schlenk, aka Marie von der Ohe, die Schneiderin mit Frettchen
Sey gegrüßt, wende Dich doch wegen dem römischen Militär an einen Spezialisten der sich da ganz besonders auskennt, nämlich Dr. Marcus Junkelmann, den Überquerer der Alpen in römischer Legionärsausrüstzung 1985, dazu sein Buch "Die Legionen des Augustus" www.junkelmann.de Gehabt Dich wohl
Johanna von Callmunz,Markgräfin zu Wiesenthal
ISBN 3-7043-4041-3. Ist meines Wissens die letzte Isbn, da dieses Buch leider auch beim Verlag aus ist. Eine Neuauflage ist vorerst leider nicht geplant. Wer also dieses Buch in die Finger bekommt kriegt nur einen Rat : Kaufen !
Axel Aue
Hallo Uli, die Handelbeziehungen zwischen Römer und anderen Völker waren sehr vielfältig, wie nicht zuletzt Grabinventare aus dem sog. Germania Libera bzw. Bararikum zeigen. Germanen in römischen Diensten brachten Waren mit zurück nach Hause, an verbündete Völker gingen "dilomatische" Geschenke und nicht zu vergessen: Beute aus Überfällen auf beiden Seiten. Importgut waren neben Sklaven, Honig etc. auch Westfälische Schinken und was merkwürdig scheint: Seife. Manche römische Autoren sahen in den Germanenen ein unverdorbenes Naturvolk (vergleichbar mit dem Verhältnis zu den Indianern in Nordamerika) und hätten an lieben die "sittliche" Kultur importiert. Andererseits gab es ganze Stämme wie die Ubier, die sich mit den Römern arangierten und so eine zwar römische aber sehr eigene Kultur ausbildeten. Ihr Hauptort Ara Ubiorum (Altar der Ubier) wurde das spätere Colonia Claudia Ara Agripinenses, das heutige Köln. Zu den Gallier bzw. Kelten kann Dir Aisling sicher detailiert Auskunft geben. Um einen Überblick zu gewinnen empfehle ich Dir das Buch "Die ersten Deutschen" von S. Fischer-Fabian. Eine aktuelle ISBN habe ich leider nicht weil meine Ausgabe älter ist, aber dies ist ein Bzuch das (fast) jede Bücherei hat. Hier findest Du einen locker geschrieben fundierten Überblick, der erstaunlich sachlich ist. Manche Dinge sind etwas überholt oder es gibt neue Grabungsfunde. Wenn Du mehr Literaturangaben möchtest, kann ich Dir gern das ein oder andere empfehlen. Sylvia Crumbach
Silvia, etwas Klugscheisserei ;) : Ich glaube, Du meinst Arminius (später als Hermann bakannt), der als römischer Verbündeter galt. "Varus, gib mir meine Legionen zurück!" bezog sich, soweit ich weiss, auf den General, der besagte Legionen in die Niederlage führte.
Andrew
Moin Ulrich, Kettenhemden gehörten seit der Reform des Marius zur Standardausrüstung der Römer (Lorica Hamata) - das sind aber etwas andere als Du auf den Märkten findest ;-) Sie wurden zum Teil von den Soldaten selbst zusammengebaut, die nur die Grundbestandteile bekamen. Durch die unterschiedliche Kampfweise in den nördlichen Provinzen, wo man eher gegen Hieb- als Stichwaffen geschützt werden mußte, hat sich hier die billigere Lorica Segmentata - die klassische Asterix-Rüstung - durchgesetzt. Was den Handel angeht, so waren Handelsboykotts selten effektiv. Auch war es an den Grenzen etwas schwierig zwischen romanisierten Germanen, die teilweise auch in der römischen Armee Dienst taten und den Germanen im Grenzland zu unterscheiden. Links zu antiken (und anderen) Reenactment-Gruppen findest Du unter www.reenactment.de, die sich darauf spezialisiert haben, qualitativ höherstehende Gruppen zu verlinken. Bis denn Thorsten
Hallo zusammen! Ich kann da auch etwas zu sagen. Thema Kettenhemd: Kettenhemd ist eine ursprünglich ´keltische´ Erfindung, die später von den Römern übernommen worden ist. Kettengeflecht gehörte genauso zur römischen Rüstung wie die Plattenelemente. Felle, Bernstein und Sklaven waren lange Zeit die Haupttauschwaren der nördlichen Gebiete. Dagegen wurden weniger Waffen, sondern mehr alltagsgegenstände der Römer, wie z.B. Wein, Stoffe, etc. getauscht. Waffen wurden von den Römern nur an deren Verbündeten, bzw. an Hilfstruppen (Auxilliartruppen), die nicht aus Römern bestanden abgegeben. Aber Varus galt auch lange bei den Römern als Verbündeter :-). Tschüs Aisling
Hallo da draussen! Gibt es irgendwelche Römer Spezialisten, Darsteller, Experten... die sich historisch gut auskennen?. Ich suche Infos über das Alltagsleben speziell im "bello gallico". Irgendein Dabbes von Lehere hat meiner Freundin erzählen wollen daß die zeitgenössischen Haupttauschwaren auf SEiten der Gallier/ Germanen Felle und Bernstein waren und sie dafür von den Römern Kettenhemden und Waffen bekamen. Wie ich hörte gsb es römische Kettenhemden (Quellennachweis steht noch aus) aber ich denke die waren eher selten. Ich glaube auch nicht unbedingt, daß die Römer am Limes Waffen mit denm Feind getauscht haben. Stand doch bestimmt unter strafe, oder? Also, wer weiß was, macht was oder kennt einen... wie immer, euer dankbarer
Ulirich wolfsfuß c/o dasrudel