Thema als Feed (RSS 2.0) Thema als Feed (ATOM 1.0) A-Karte?

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Eintrag #1 vom 19. Sep. 1999 23:18 Uhr Jan Kühr  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um Jan Kühr eine Nachricht zu schreiben.

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Hallihallo, erstmal sorry, falls meine Anfrage in irgendeiner Form die Etikette dieses Forums verletzen sollte. Ich schreibe normalerweise ungern in solchen Foren, aber so langsam hätte ich doch gerne mal Klarheit. Ich weiß, daß es schon ein Thread zu diesem Thema im weitesten Sinne gibt, aber mein Anliegen geht mehr in eine andere Richtung. Zuerst die einfache Frage: Für was ist diese A-Karte genau gedacht? Nachzulesen sind “Schlachregeln” für Re-enactmentschlachten, was mit Sicherheit Sinn und Verstand hat, egal ob nun abweichend von irgendwelchen ominösen internationalen Regeln oder nicht. Wie sieht es denn mit einem Zweikampf aus? Soll die A-Karte auch für Duelle und Turniere gelten? Mein Hintergrund ist der folgende: Ich trainiere Schwertkampf und historisches Fechten als Sport seit ca. 6 Jahren, das umfaßt Schwert, Rapier, Cut and thrust oder Sidesword, Dussack, Spada di armi und einiges mehr. Dies ist allerdings nur im Sinne eines sportlichen Zweikampfes zu sehen. Wir - mein Verein und ich - sind zwar auch des öfteren auf europäischen HMA Re-enactments zu finden (f.e. Tewkesbury und Azincourt), aber das ist eigentlich nur zum Fun und findet dann unter den Regeln der jeweiligen Veranstaltern statt. Mein Meister ist Paul MacDonald aus Edinburgh, Trainer der Dawn Duellists Society und Mitglied der British Federation of Historical Swordplay und der International Masters of Arms Federation. Nun macht es in meinem Sport generell keinen Sinn, bestimmte Schläge, Stiche oder andere Techniken auszuschließen, da dies nicht dem historischen Vorbild entsprechen würde. Wohlgemerkt, ich spreche hier vom Zweikampf. Trainiert und auch gekämpft wird so ziemlich alles, was sich die Meister zwischen 1300 und 1600 ausgedacht haben. Natürlich gibt es ein paar Einschränkungen: zum einen gibt es einige wenige Sachen, die man einfach nicht machen kann ohne den Gegner ernsthaft zu verletzen, dies gilt vor allem für einige Entwaffnungen und den Einsatz von Knauf, Parierstange und Linkshandwaffen wie Dolch oder Buckler. Zum anderen gibt es natürlich auch bei uns eine Mindestausrüstung, die jedoch nicht mehr als Fechtmaske oder Helm, Handschuhe und eine wattierte Jacke oder Weste vorschreibt. Vor allem aber ist ein guter Kämpfer in der Lage, Zielpunkt und Aufschlagsenergie eines Schlages oder Stiches genau zu kontrollieren und nur ein guter Kämpfer - oder einer, der nicht ganz bei Verstand ist - würde sich in einen ernsthaften freien Zweikampf mit einem gut tranierten Gegner wagen. Diese Fähigkeiten in einer Prüfung nach einem konkreten Regelwerk abzufragen, kann durchaus Sinn machen, wenn es um die Standardisierung bestimmter “Grade” einer Meisterschaft an der Waffe geht, dafür aber ist das Regelwerk der A-Karte nicht ausreichend oder schlichtweg unpassend. Letztendlich beinhaltet der richtige Weg, die Kunst des historischen Fechtens bzw. Schwertkampfes zu erlernen, neben des Trainings mit Gleichgesinnten vor allem auch die Schulung durch einen Meister. Für diese gibt es übrigens durchaus schon sowas wie ein Gütesiegel, nämlich die Mitgliedschaft in obig schon erwähnter International Masters of Arms Federation. Daß Verletzungen unter diesen Voraussetzungen sehr unwahrscheinlich sind, haben wir gerade an diesem Wochenende wieder einmal gesehen. Auf einem Lehrgang auf Burg Bilstein im Sauerland haben wir mit 55 zum größten Teil vollständig unerfahrenen Teilnehmern unter der Anleitung von Paul MacDonald und Andrea Lupo Sinclair aus Italien Schwertkampf trainiert - und das ohne eine nennenswerte Verletzung. Ich hoffe, Ihr könnt meine Verwirrung in Bezug auf die A-Karte ausräumen. Sollte jemandem daran gelegen sein, die Praxistauglichkeit der A-Schein erlaubten Techniken - so diese denn nun auch für den Zweikamopf gedacht ist - gegen mich zu testen und sich somit mal in der Praxis verdeutlichen zu lassen, was ich meine, der ist herzlich eingeladen gegen mich anzutreten. In diesem Sinne - keep your point up! Jan Kühr Trainer der Freien Recken von Berg e.V.

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Eintrag #2 vom 20. Sep. 1999 08:42 Uhr Andrew Van Ross  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um Andrew Van Ross eine Nachricht zu schreiben.

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Hallo Jan, Deine Anfrage hätte man wirklich noch in einem anderen Thread unterbringen können. Wie Ihr eure Zweikämpfe austragt kann euch keine Kämpferliste und keine A-Karte vorschreiben. Solange Ihr die Sicherheit Aussenstehender beachtet, könnt Ihr euch auch Holzpflöcke durch´s Herz rammen - Das sind eher Dinge die eure Versicherung interessieren dürfte. Die A-Karte ist für Schlachten gedacht, deren Veranstalter wollen, dass nach bestimmten Regeln (die sich immer mehr in der ´Szene´ durchsetzen) gekämpft wird, und dass keine vollkommenen Dilettanten auf dem Schlachtfeld herumlaufen. Alaska?
Shahid Adrian al-hattab al-dschandar ibn amir Hakim al-isfahani

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Eintrag #3 vom 20. Sep. 1999 09:56 Uhr Andreas Sturm   Nachricht

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… wobei so eine A-Karte noch lange nicht die Qualität einer jahrelangen, gründlichen Ausbildung garantiert. Würde man die Anforderungen für so eine Karte so hoch ansetzten, wie es nötig wäre, blieben wahrscheinlich gar nicht mehr genug Kämpfer für zwei Schlachtparteien übrig. Mein Tip Jan: Kümmer´ dich nicht um die A-Karte. Meinem Empfinden nach ist das lediglich der kleinste Nenner an Erfordernissen, um SHOW-Kämpfe mit mehr als Zwei Teilnehmern in der deutschen Marktszene in einen halbwegs ungefährlichen Rahmen zu halten. Mit der ursprünglichen europäischen Kampfkunst und damit mit dem, was du machst, hat das nichts zu tun. Andreas der sein Schwert da läßt, wo es hingehört, solange nicht damit umgehen kann. Im Schrank.

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Eintrag #4 vom 20. Sep. 1999 21:22 Uhr Jan Kühr  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um Jan Kühr eine Nachricht zu schreiben.

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Hallo Allgemeinheit, hallo Shahid Adrian al-hattab etc. etc., Erst mal Danke für die Anregung mit den Holzpflöcken, über diese Waffe müßte man mal nachdenken. Aber mal im Ernst: Es geht ja nicht darum, wie wir Zweikämpfe innerhalb unseres Vereins austragen, das ist schließlich tatsächlich unsere Sache. Mir geht es vielmehr darum, daß wir schließlich auch Zweikämpfe mit Gegner austragen möchten, die nicht mit uns trainieren, sprich auf Märkten und Turnieren. Ich befürchte halt, daß ich oder andere Mitglieder meines Vereins auf Grund einer fehlenden A-Karte in diesem Rahmen zu keinem Kampf zugelassen werden. Nun könnte man sagen, dann sollten wir diesen Test doch einfach machen. Wir werden das - vor allem des Spaßes wegen - mit Sicherheit mal machen, aber in der Praxis kommt mir das so vor, als ob einer meiner Auszubildenden in der Firma mich prüfen wollte, um herauszufinden, ob ich meinen Job beherrsche. Dieser Vergleich ist zwar vielleicht etwas gemein, aber das ist halt der Eindruck, den unsere Meister - die wir auf die Seite der HCA aufmerksam gemacht haben - und wir von den Regeln gewonnen haben. Was Sinn oder Unsinn meiner Frage angeht: Die Abkürzung HCA bedeutet Historical Combat Association (was übrigens mehr als stark an John Clement´s HACA - Historical ARMED Combat Association - erinnert) und das läßt den Eindruck entstehen, die Dahinterstehenden würden für den gesamten Bereich des historischen Zweikampfs sprechen, wie er heute ausgeübt wird, und eben nicht nur für die Re-enacter. Danke für den Wohlgemeinten Tip, Andreas, aber ich fühl mich nunmal irgendwie angesprochen. Mit fechterischen Grüßen Jan Kühr DDS, DFRVB

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Eintrag #5 vom 20. Sep. 1999 23:10 Uhr Andre Trilling   Nachricht

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Hallo! Mit Interesse habe ich dieses neue Forum gelesen. Ich denke, dass die Frage, die Jan gestellt hat nicht darum ging, ob sich jeder nach den Bestimmungen einer A-Karte (Typisch sch…. Beamten-Deutschland) zu richten hat, sondern, wie sich Probleme darstellen, fuer Leute, die keine besitzen und doch “besser” mit Schwert und Schild etc. umgehen koennen als deren Pruefer. Ich betreibe ebenso Mittelalterlichen-Europaeischen-“Kampfsport” und nicht “nur” pures Re-enactment(das soll keine Beleidigung der Re-enactment-Szene sein). Ich denke, dass der Unterschied darin besteht, dass Re-enactment-Schlachten ein Spiel um Schlachten des Mittelalters, der Renaissance etc. sind und andererseits Schwertkampf darauf abzielt, den Gegner zu toeten oder mindest schwer zu verletzen. Ich meine, dass man diesen Unterschied auf jeden Fall betrachten sollte.Jemand, der ernsthaft damit befasst ist, die Kampftechniken unserer aller Ahnen zu erlernen und zu studieren hat meist ein ganz anderes Hauptziel als ein Re-enactor, zumindest solche, die die alten Techniken total vernachlaessigen (z.B. nie Stiche etc. trainieren). Ernsthaftes Training braucht keine “Lehrer der sieben Grungschlaege ohne Stiche”. Noch benoetigt er deren “heilige” Erlaubnis um richtig kaempfen zu koennen. Dies schliesst auch einen Schaukampf, bei dem es KEINE verletzten geben darf, ein. Das Problem der A-Karte ist meiner Meinung nach, dass sie scheinbar leicht zu bekommen ist, aber NICHT viel ueber den Charakter und den waren Erfahrungsgrad der besitzenden Person aussagt und ob sie sich an die “Regeln” haelt. Damit entsteht der Eindruck eines “sicheren” Kampfes, den NIEMAND garantieren kann, auch nicht mit der A-Karte. Und so ist sie eigentlich total nutzlos und recht gefaehrlich fuer deren “Erfinder”. Denn was wird z.B. eine Stadt als Veranstalter eines Ma-Marktes sagen, wenn zwei A-Kartenbesitzer sich schwer verwunden!? Da waere es doch vielleicht besser fuer Schlachten nur Vereine und deren Mitglieder teilnehmen zu lassen, wie z.B. in Tewkesbury/England, und diese darueber entscheiden zu lassen, wer kaempfen darf und wer nicht, denn die sollten ihre Leute kennen. Ausserdem, wie ist es mit auslaendischen Teilnehmern? Muessten die dann auch vorher einen Test durch “annerkannte Pruefer(von wem anerkannt!?!)” absolvieren, oder wie soll das funktionieren? So, das soll es sein und nicht vergessen: “the point over the edge” mit freundlichen Gruessen
Andre Trilling

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Eintrag #6 vom 20. Sep. 1999 23:34 Uhr Andrew Van Ross  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um Andrew Van Ross eine Nachricht zu schreiben.

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Hallo zusammen, Dass die A-Karte nur absolute Mindestanforderungen überprüft ist sicherlich richtig - allerdings besser als kritiklos Alles was ´ne Klinge halten kann auf das Schlachtfeld zu lassen (wie es bisher noch üblich war). Natürlich kann ein Prüfer nur in den allerseltensten Fällen die Persönlichkeit des Prüflings beurteilen; dem wird allerdings zumindest dadurch Rechnung getragen, dass einem A-Karten Besitzer bei grobem Unfug die Karte erstmal entzogen werden kann, damit er nicht noch mehr Mist verzapft. Zu Jan: Wie gesagt: ßber die (Nicht-)Regeln beim Zweikampf musst Du Dich schon mit deinem Gegner einigen -Die A-Karte hat damit nicht das Geringste zu tun. Und wenn dein Kontrahent sich aus irgendeinem Grunde weigert gegen Nicht-Karten-Besitzer anzutreten, ist das sein persönlicher Film. Zur Not sucht Du Dir dann einfach einen Anderen. Tschüss,
Shahid Adrian al-hattab al-dschandar ibn amir Hakim al-isfahani

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Eintrag #7 vom 20. Sep. 1999 23:52 Uhr Christoph Bitter   Nachricht

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Hallo André! Als A-Karten-Besitzer gebe ich Dir zu Deinen Argumenten trotzdem recht. Die Fragen, die Du aufstellst, (besonders die bezgl. der Ausländer) habe ich mir auch schon gestellt. Soviel dazu. Andererseits: Wenn Du wirklich kämpfen willst wie unsere Ahnen, dann bitteschön mit dem wirklichen Ziel, den Gegner zu töten. Hast Du dieses Ziel nicht, dann ist dieser Kampf, so gut er auch sein mag, eben gerade nicht der Kampfstil unserer Ahnen, sondern nur ein lauer Versuch der Nachahmung. Also bitte: Nicht solche vergleiche! Gruß v. Arlen

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Eintrag #8 vom 21. Sep. 1999 00:10 Uhr Matthias Schlegel  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um Matthias Schlegel eine Nachricht zu schreiben.

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Hallo Andre ! Hm; das Stiche und ähnliche kleine Gemeinheiten in einer freien (!) Schlacht oder Zweikampf nichts zu suchen haben, dürfte wohl auf der Hand liegen … Die A-Karte versteht sich nicht als Führerschein, aber das “Nachher” kann durchaus so gewertet werden. Schließlich garantiert auch niemand, daß irgendein Verrückter trotz Führerscheinprüfung nicht wie eine gesengte Sau mit 1,8 Promille durch die Gegend fährt und so nebenbei eine fünfköpfige Familie im Gegenverker auslöscht (um es mal etwas kraß aszudrücken). Die A-Karte gibt aber zumindest die Sicherheit, daß dem Mann (oder der Frau) mal ein erfahrener Kämpfer auf die Finger geschaut hat. Und so ganz nebenbei : Auch der perfekteste Kämpfer kann mal ins stolpern geraten und in ein Schwert fallen … und komm jetzt bitte nicht mit dem Argument : “Dafür gibt´s doch Rüstungen !” Gruß,
Matthias

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Eintrag #9 vom 21. Sep. 1999 00:39 Uhr Andre Trilling   Nachricht

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Hallo Matthias! 1. In den vermutlich meisten Schlachten in England sind Stiche gegen den Körper erlaubt. Ansonsten könnte es dort nun keine Stangenwaffen wie Hellebarden etc. geben. Diese stellen nunmal den Kern der Waffenauswahl des späten 15.Jhd. dar. Und diese Schlachten sind frei. ßhnliches gilt für Duelle etc. Demnach liegt es nicht auf der Hand. Zu bemerken ist noch, daß in englischen Schlachten Stiche nur zum Körper und nicht zum Kopf erlaubt sind. 2.Was verstehst Du unter “erfahrener Kämpfer” und wer hat diesen geprüft? 3.Eine stolpernde Person kann auch mit Schlägen verletzt werden, also deshalb verbieten? Und eine Rüstung ist, wie Du sagst wirklich keine Garantie für Unverletzlichkeit. Egal um welche Hieb- oder Stichwaffe es sich handelt, die verletzen kann. Ich hoffe Du entschuldigst meinen Sarkassmus. Mit freundlichen Grüssen
Andre Trilling

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Eintrag #10 vom 21. Sep. 1999 07:18 Uhr Andrew Van Ross  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um Andrew Van Ross eine Nachricht zu schreiben.

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Hallo, Stiche werden bei uns in choreographierten Kämpfen eingesetzt, und nicht in der Freischlacht. Ausnahme: Zur Zeit trainieren einige Leute mit dem Speer, um diesen evntl. bei sicherer(!) Beherrschung in die Schlacht zu nehmen. Deutschland ist in dieser Beziehung nun mal noch nicht so weit, wie einige andere Länder. Da ist es doch besser, Dinge wie Stiche erst nach einiger ´Eingewöhnungszeit´ zu benutzen. Tscüss,
Shahid Adrian al-hattab al-dschandar ibn amir Hakim al-isfahani

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Eintrag #11 vom 21. Sep. 1999 14:34 Uhr Jan Kühr  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um Jan Kühr eine Nachricht zu schreiben.

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Moin, was heißt hier, Deutschland ist noch nicht soweit. Ich bin schließlich auch Deutscher und mit Sicherheit “soweit”. Außerdem würde ich sagen, wenn man davon ausgeht, daß das durchschnittliche Niveau der Kämpfer in Deutschland noch nicht hoch genug ist, dann sollte man anstatt solche Techniken zu verbieten doch mal versuchen, das Niveau zu heben. Das könnte u.a. durch mehr Kurse und Vereine passieren. Wir haben so ein Seminar wie gesagt gerade hinter uns und sowohl ich wie auch unsere ausländischen Meister stehen jederzeit für weitere - auch vereinsfremde - Veranstaltungen und Trainings zur Verfügung. Was das Fallen in ein Schwert angeht… Es gibt in jedem Sport ein Restrisiko und dieses ist beim Schwertkampf eher geringer als z.B. beim Polo oder vielen asiatischen Martial Arts. Und wie Andre schon treffsicher angemerkt hat, das kann bei Stichen genauso wie bei allen anderen Techniken - auch bei den durch Euch erlaubten - passieren. Eine neue Frage aber hat Andre da aufgeworfen: Wer bitte schön prüft die Prüfer? Wer bestimmt, wer Prüfer sein darf und wer nicht? Das müßte ja schon jemand sein, der über einiges mehr Wissen über unseren Sport verfügt als z.B. ich. Ich kann an dieser Stelle nur meine Herausforderung wiederholen: Wer meint, er sei in der Lage seine Tauglichkeit als Prüfer bei einem Kampf beweisen zu können, der soll sich bei mir melden. In ferrum veritas! Jan Kühr DDS, DFRVB

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Eintrag #12 vom 21. Sep. 1999 14:49 Uhr Andreas Sturm   Nachricht

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Oh je Jan! Du verlangst unmögliches. Falls es dir noch nicht aufgefallen ist. Der durchschnittliche marktmittelalterliche Schwertträger ohne Scheide hat mit deinen Zielen wenig am Hut. Der möchte sich einfach nach einer Woche Schreibtischarbeit wie Highläänder und Bravehäärt durch die Gegend prügeln. Und damit das ganze nicht sofort in die Wehrsport-Ecke abgeschoben wird, behängt man es mit einem Mäntelchen voller wohlklingender pseudowissenschaftlicher Schlagwörter… Lies nur mal den Threat “Gewaltdarstellung im Mittelalter-Kontext” den ich mal angezettelt habe. Da enthüllt sich, welch Geistes Kind das Schlachtenschlagen und damit die A-Karte ist. Andreas der Ketzer

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Eintrag #13 vom 21. Sep. 1999 20:41 Uhr Matthias Schlegel  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um Matthias Schlegel eine Nachricht zu schreiben.

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Moin Zusammen ! Hallo Andre; ich habe kein Problem mit Sarkasmus, dafür driftet mein Humor zu sehr in Richtung “British Black” … :-) Dein Stichwort war “England” … ohne auch nur einem deutschen Kämpfer auf die Füße treten zu wollen denke ich, daß die Leute dort zum größten Teil wesentlich fortgeschrittener sind. Auf der Insel wird Reenactment ja geradezu zelebriert. Da stimme ich mit Shahid´s Meinung voll überein (der bitte entschuldigen möge, daß ich hier nicht seinen vollständigen Familiennamen aufführe :-) ). Sag mal Jan, wer hat Dich eigentlich geprüft ? Es ist doch wohl etwas vermessen wenn Du behauptest, daß Dein kämpferisches Können als Meßwerkzeug für die Eignung der A-Karten-Prüfer dienen soll. Aus dem Alter sollten wir eigentlich alle raus sein, sonst gehören wir nicht aufs Schlachtfeld, sondern in den Kindergarten. Andreas, wäre es eventuell möglich, daß Du Dein Gift weiter in dem von Dir angesprochenen Thread verspritzt und uns hier an dieser Stelle mit Deinem Wehklagen über uns arme, gewalttätige Ritterlinge verschonst ? Danke ! Gruß,
Matthias

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Eintrag #14 vom 21. Sep. 1999 21:22 Uhr Stefan Siehoff  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um Stefan Siehoff eine Nachricht zu schreiben.

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Bevor diese Diskussion wieder in eine ähnliche abrutscht wie schon Duzende vorangegangene, bitte ich alle Beteiligten, sich erst einmal genau mit den vorliegenden Informationen zu befassen. das macht 2/3 aller Fragen vollkommen überflüssig. Zum Rest: HCA ist / war ein Arbeitstitel, da ich unsere Arbeit möglichst schnell verfügbar machen wollte. ßnderung ist in Arbeit, ebenso eine eigene Domain, die sich ausschließlich mit dem Zeug beschäftigt. Bürokratismus ist mir schon oft vorgeworfen worden, na ja, schließlich beschäftige ich hier ja auch 12 Sekretäre, 5 Kopisten und 2 Netzwerkbetreuer, die Kosten in Höhe von mehreren 10.000 DM pro Monat aufwerfen, um die Kämpferliste / A-Karte am Laufen zu halten… (Für den, der´s nicht gemerkt hat: Das war Sarkasmus) Andreas, der wohlgemeinten Bitte von Mathias schließe ich mich voll und ganz an. Konstruktive Diskussionen ziehe ich jederzeit bloßer Polemik vor. An sonsten: Informationen gibt es, im Falle von Klärungsbedarf stehe ich gerne zur Verfügung. Niemand will hier die Weltherrschaft an sich reißen, es geht um besseren Austausch zwischen, effektiveres Training mit und größere Sicherheit an historisch interessierten Kampfsportlern mit Schwerpunkt freie Feldschlachten. Hussa, Stefan

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Eintrag #15 vom 21. Sep. 1999 21:46 Uhr Andrew Van Ross  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um Andrew Van Ross eine Nachricht zu schreiben.

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Ein wenig platt, oder nicht Andreas?! Die A-Karte ist doch wohl endlich mal ein Ansatz, all die von Dir aufgezählten Gruppierungen vom Schlachtfeld Fernzuhalten! Ob´s klappt, wird sich noch zeigen. Zu Jan: Lies doch bitte Texte komplett, bevor Du sie kommentierst. Schrieb´ ich den nicht, dass viele Leute mittlerweile mehr und vielseitiger trainieren, um den deutschen Rückstand (zumindest in der Hocmittelalterszene) aufzuholen?! Grmpf,
Shahid Adrian al-hattab al-dschandar ibn amir Hakim al-isfahani

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Eintrag #16 vom 21. Sep. 1999 21:51 Uhr Andrew Van Ross  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um Andrew Van Ross eine Nachricht zu schreiben.

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Ach ja, Jan, Der derzeitige Ansatz ist eben, eine Technik solange nicht zuzulassen, bis das Niveau hoch genug ist. Das dauert nun mal, aber es tut sich was. Tschüss,
Shahid Adrian al-hattab al-dschandar ibn amir Hakim al-isfahani

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Eintrag #17 vom 21. Sep. 1999 23:23 Uhr Ranes Haduwolff  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um Ranes Haduwolff eine Nachricht zu schreiben.

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Grüß Euch, tragts mit Fassung, aber in Hiddenhausen haben sich überwältigend viele (Zahl bei Stefan) aus allen anwesenden Gruppen prüfen lassen. Selbst Wikis und alte Hasen haben sich der Prüfung unterzogen. Bei den zwei Gefechten gab es übrigens nur Spaß, keine Verletzten und viel zufriedene Gesichter. Die A-Karte muß vielleicht nicht sein, erleichtert aber das Leben und hat nichts mit Machtansprüchen oder so zu tun. Was die Prüferlizenz angeht, so habe ich selbige und muß sagen, daß die Erlangung nicht so ganz einfach ist… Kommt mal auf den Boden, und laßt die beleidigten Leberwürste im Kühlschrank!
Euer Haduwolff

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Eintrag #18 vom 22. Sep. 1999 11:23 Uhr Thomas Echelmeyer   Nachricht

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Shalom, Meiner bescheidenen Meinung nach geht es hier darum, wer mit welcher Berechtigung was darf und wie man diese Berechtigung bekommt. Totaler Humbug! Völliger Bürokratismus! Zitat:“ Ich hab´ aber, ich darf aber!” Jeder, der mehr als ein Brotmesser besitzt, weiß, was er da hat. Es handelt sich in den meisten Fällen um (ßberraschung!!) eine Waffe! ßber den Zweck einer Waffe, die nicht nur ein Deko-Stück sein soll brauch ich hier wohl nicht näher schreiben. Jetzt muß man sich zu Beginn des Kampfes die Frage stellen: Will ich mein Gegenüber töten oder nicht? Da dies vermutlich häufiger (Sarkasmus!!) negativ beantwortet werden wird, liegt es nun ALLEIN in den Händen der Waffenführer, sich im sportlichen Wettstreit zu messen. Wer da die Kontrolle verliert muß mit den Konsequenzen leben (oder auch nicht !?!). Drum prüfe, gegen wen Du antrittst. In welchem Verein ist er, wer ist sein Lehrmeister, wer hat schon einmal gegen ihn gekämpft usw. Jeder, der sich im Klren über die Tatsache ist, daß er mit einer Waffe, die zum töten da ist hantiert, wird sich im Bereich Re-Enactment oder Sport-Fechten (im weiteren Sinne) mit seiner Waffe so verhalten, daß keine Verletzung intendiert ist. Alles weitere fällt in den Bereich Unfälle und vor dem ist niemand sicher (da zahlt auch eine entsprechende Versicherung!). Also, vergeßt Scheine, übt mit Euren Waffen in dicken Polsterungen (Rohrabdichtungen oder -isolierungen ums Schwert verhindern Verletzungen im Training von Bewegungsabläufen und schonen das Schwert! Reine ßbungs- oder Trainingskämpfe, gerade im Bereich Choreographie kann man übrigens auch mit den geschmähten LATEX-Pompfen machen. Der einzige Unterschied liegt darin, daß man, wenns sitzt, dasgleiche noch mal mit der eigentlichen Waffe wiederhollen muß (veränderte Führigkeit, anderes Gewicht, u.ä.). Auch Kunstoffabweiser können im Training zu einer Rüstung zusammengefügt werde: Schienbeinschoner, Knieschützer, Protectoren aus Motorradkombis, Football- oder Eishockeysets, simple Gelenkschienen auf den Armen und ein Visierhelm kombinieren sich zu einer funktionablen, putzigen aber relativ sicheren Trainingsrüstung.) Wer in Turnhallen übt, braucht sich um die Authentizität seines Equipment auch keine Sorgen zu machen. Das halte ich auch im Bereich von Training und ßbung für zweitrangig! Sicherheit sollte da im Vordergrund stehen. Authentizität kommt erst dann, wenn die Waffe sicher beherrscht wird! A-Schein: Ja, ganz nett, aber wer einen Führerscheinhat, muß noch lange nicht Autofahren können und einer der keinen hat kann es auch können. Ergo: Leumund prüfen oder in SloMo anfangen, bis Ihr seht, was der Gegner drauf hat und (LANGSAM!!!) in Echtgeschwindigkeit übergehen, wenn Ihr sicher seit! Mr. UVV
Thomas off tha eighk

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Eintrag #19 vom 22. Sep. 1999 14:00 Uhr Jan Kühr  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um Jan Kühr eine Nachricht zu schreiben.

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Hallo Thomas, jau, da stimmen wir schon so ziemlich überein. Ich bin zwar nicht der Meinung, mich mit unzähligen Protektoren, etc. ausstatten zu müssen, aber wie Du ja ganz ricntig schreibst, das sollte ja dem einzelnen überlassen sein. Hallo Matthias, mich hat mein Fechtmeister, Paul MacDonald, “geprüft”. Allerdings habe ich aber auch geschrieben, daß ich mir eben nicht das Recht anmaße andere zu prüfen. Ich habe lediglich in Frage gestellt, ob die vorhandenen HCA Prüfer über mehr Fähigkeiten im Umgang mit der Waffe verfügen als ich. Zum Thema Prüfung gibt es im Fechtsport - und zwar im modernen Sportfechten genauso wie im klassischen und im historischen Fechten - eine klare Regelung: Die Fähigkeit andere trainieren zu dürfen, wie aich der Rang eines Maestros selber, darf nur von einem Maestro verliehen werden, der seinen Titel wiederum von seinem Meister hat. Wohlgemerkt Trainieren dürfen und Meister sein sind zwei verschiedene Dinge (ich bin vom Rang eines Meisters so ziemlich genauso weit entfernt wie vom Zeitpunkt meiner Einschulung). Was aber nun immer noch nicht beantwortet ist, ist meine Frage, ob die A-Karte denn nun definitiv nur für Re-enactment oder auch für alle anderen Arten des bewaffneten Zweikampfes gedacht ist? Mit toleranten Grüßen Jan Kühr DDS, DFRVB

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Eintrag #20 vom 22. Sep. 1999 16:19 Uhr Thorsten (Nachname für Gäste nicht sichtbar)   Nachricht Bitte einloggen, um Thorsten eine Nachricht zu schreiben.

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Moin Jan, moin Thomas, die A-Karte bezieht sich rein auf die HMA-Szene, bzw. die Teile der Szene, die sie unterstützen und soll als Regularium für Freikämpfe dienen. Im Gegensatz zu den von Euch genannten Schulen und Gruppierungen ist die HMA- und Marktszene in der letzten Zeit explosionsartig gewachsen, so daß es gar nicht mehr möglcih ist jeden einzelnen der Kombattanten zu kennen und eine gewisse Regulierung - speziell für die größeren Scharmützel - nicht unpraktisch ist. Vor Mißbrauch ist natürlich nichts sicher aber das kann ach niemand gewährleisten. Mit der A-Karte ist zumindest gewährleistet, daß der Geprüfte über das Regelwissen und ein paar gewisse Grundkenntnisse verfügt, so daß es einigermaße gewährleistet ist, daß er keine Gefahr für sich und für andere bedeutet. Sollte es für Euch Probleme bereiten, daß in einem System, mit dem Ihr ja anscheinend nichts zu tun habt, bzw. zu tun haben wollt, da es ja Schläge beschränkt, nur gewisse Sachen zuläßt etc,. braucht Ihr ja nicht an Freischlachten teilnehmen (Was´n Satz). Es ist ja “bloß” ein Regularium, daß diese bestimmte Szene betrifft. Genauso muß sich ja auch ein Hochmittelalterlicher mit den Regeln vertraut machen, der bei den Wikis kämpft, oder jemand, der in der SCA kämpfen will muß sich die entsprechende Ausrüstung besorgen. Ich sehe da nichts restriktives dran. Ihr könnt mir nicht sagen, daß Ihr Techniken a la Thalhoffer oder Lichtenauer in einem Freikampf gegene Unbekannte in einem spielerischen Gefecht mit hundert Mann oer mehr verwenden wollt. Das machen selbst wir in der SCA nicht und wir sind um einiges besser geschützt als von Thomas als Sparringsvorschlag beschrieben :-) Wir selber haben eine Authorisierung seit Anbeginn der SCA - sprich seit etwa 33 Jahren - und sie hat dabei geholfen, daß wir weltweit eine äußerst niedrige Verletzungsrate haben. Bei uns gibt es normalerweise nicht das Problem, daß jemand über die Hybris verfügt, sich über jede Authorisierung erhaben zu fühlen. Selbst erfahrene Kämpfer, die schon seit Jahrzehnten kämpfen, lassen sich vor dem Kampf in einem anderen “Königreich” nachautorisieren, da es gelegentlich kleinere Regelunterschiede gibt. Was die Prüfer angeht: irgendwer muß mal damit anfangen, auch bei euren “Meistern” wird es nicht anders gewesen sein, irgendwer muß ja mal für sich die Kompetenz erkannt haben, daß er fähig ist zu prüfen. Prüfer heißt in diesem Zusammenhang, ja auch nicht, daß man ein Meisterkämpfer ist, sondern, daß man über genug Fachverstand verfügt zu beurteilen ob ein Kämpfer sicher ist und die Regeln kennt (so habe ich´s jedenfalls verstanden und so läuft´s in der SCA). Ich denke mal, so wie man im Budobereich verschiedene Kampfsportarten für sich akzeptieren sollte, so sollte man auch die verschiedenen Reglements anderer Leute respektieren ob man jetzt den Stil mag oder nicht. Ich sehe ehrlich gesagt Euer Problem nicht, daß Ihr mit einer Kampfweise habt, die Ihr selber nicht mitmacht. Akzeptiert es doch einfach so wie es ist, tue ich auch, niemand zwingt hier schließlich irgendwen dabei mitzumachen. Auf, zum fröhlichen Diskutieren! Bis denn Thorsten

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Eintrag #21 vom 22. Sep. 1999 17:54 Uhr Jan Kühr  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um Jan Kühr eine Nachricht zu schreiben.

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Hallo Thorsten, erstmal danke für eine SCA Stimme zum Thema. Euer System kenne ich und respektiere ich, da ich weiß, daß dort Leute - speziell in den Staaten - am Werke sind die wissen, wovon wir sprechen. Doch auch SCA reglementierter Kampf ist nicht unser Spielplatz, hier geht es um historisches Fechten. Inwieweit uns das nun betrifft, war ja eben eingangs meine Frage und die ist bis jetzt nicht ausdrücklich beantwortet worden. Das dieses Verständnisproblem auch einige andere haben, haben mir einige persönliche mails mittlerweile gezeigt. Wenn die A-Karten Regeln tatsächlich nur für Re-enactment gedacht sind, wäre es vielleicht sinnvoll, wenn sich die ausgebende Organisation nicht gerade Historical Combat Association nennen würde. Sowohl die wörtliche ßbersetzung wie auch die namestechnische Nähe zu John Clement´s HACA, bei der es tatsächlich nur um historisches Fechten und nicht um re-enactment geht, fordern solche Fragen nunmal heraus. Was die Authorisierung unserer Meister angeht… Den Terminus in Anführungsstriche zu setzen nimmt ihm nichts von seiner Offizialität. Meister oder Maestro ist im Fechtsport ein offizieller Titel. Da hat mit Sicherheit irgendwann einmal jemand mit angefangen, das war aber zu Zeiten, als auch mal jemand mit unserem Sport angefangen hat, nämlich vor über 500 Jahren. Zumindest in Italien ist diese Tradition bisher ungebrochen und zurückverfolgbar. Selbst Egerton Castle und Sir Alfred Hutton, die ernsthaft interessierten ein Begriff sein sollten, haben ihre Titel als Meister im historischen bzw. klassischen Fechten von einem italienischen Meister. Mit fechterischen Grüßen Jan Kühr DDS, DFRVB

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Eintrag #22 vom 22. Sep. 1999 17:56 Uhr Jan Kühr  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um Jan Kühr eine Nachricht zu schreiben.

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Hallo Thorsten, da hab ich doch glatt was vergessen: Was das Anwenden solcher Techniken in freien Feldschlachten angeht: Schon mal in Tewkesbury gewesen? …und das ist immerhin die größte Re-enactmentschlacht Europas. Jan

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Eintrag #23 vom 22. Sep. 1999 18:00 Uhr Andre Trilling   Nachricht

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Hallo Thorsten! Das Problem, das Jan und ich sehen, ist, daß wohlmöglich Leuten der Zugang zu Märkten in Waffen “verboten” wird, weil sie keine A-Karte besitzen. Zumindest wird ihnen irgendwann verboten dort zu Kämpfen, wenn sich die A-Karte etabliert hat. Wir wollen auch niemanden zwingen nach unseren Regeln zu kämpfen und erwarten deshalb das selbe von anderen. Wenn man auf einem Markt kämpft,dann kann man doch ohne Probleme die “Regeln” direkt vor dem Kampf (Einzel- oder Gruppenkampf) mitteilen, wie z.B. in Groß Britanien. Das klappt gut vom verbreiten der Regeln her und ist sonst auch einfacher zu handhaben seitens der Kämpfer. Desweiteren benutzen wir die Techniken von Talhoffer etc. in allen deiner genannten Kämpfe, solange sie Sinnvoll sind. Da ist es doch eher wichtig, das man sie auch so beherrscht, so daß man niemanden leichtfertig verletzt. Weiterhin zur “Autorisation”. Wie wir ja alle wissen, ist dies nicht bloß eine neue Sportart, sondern basiert auf einer langen Tradition. Diese Tradition wurde in einigen Ländern Europas aufrecht erhalten, wie z.B. in Italien. Das heißt ein Maestro in Italien wurde von seinem Maestro “ernannt” und so weiter. Und nur Maestros, die auf eine solche Tradition zurückblicken können sind meiner Meinung nach berechtigt andere als Maestros zu ernennen. Es würde ja auch niemand ernsthaft darauf kommen sich ein Buch über Karate kaufen, danach lernen und dann sagen, daß er ein Meister im Karate wäre. Andrea Lupo Sinclair ist derzeit ein Maestro in Italien für altes Fechten. Er ist Mitglied bei “Italian Ancient & Historical Fencing Federation” und bei “International Masters of Arms Federation”. Die Internet-Adresse lautet: www.scherma-antica.org Die Seite ist in Italienisch, besitzt aber auch Englischsprachige Teile wie z.B. bei Andrea. Dieser Mann, ebenso wie Paul Mac Donald(British Federation of Historical Swordplay, International Masters of Arms Federation, Dawn Duellist Society DDS-Edinburgh) betrachten wir als unsere Trainer und Maestros. Mit freundlichen Grüßen
Andre Trilling

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Eintrag #24 vom 22. Sep. 1999 18:03 Uhr Thorsten (Nachname für Gäste nicht sichtbar)   Nachricht Bitte einloggen, um Thorsten eine Nachricht zu schreiben.

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Sorry, für den schlechten Schreibstil, ich habe den Text mal wieder in Häppchen geschrieben ;-) Thorsten

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Eintrag #25 vom 22. Sep. 1999 18:17 Uhr Thorsten (Nachname für Gäste nicht sichtbar)   Nachricht Bitte einloggen, um Thorsten eine Nachricht zu schreiben.

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Moin nochmal, ich denke mir, daß halt der Unterschied zwischen den freien Schlachten und historischem Fechten jedem klar sein sollte. Wenn die “Freischlachter” sich aus Sicherheitsgründen in ihren Techniken erst mal beschränken wollen, is´ das in meinen Sachen begrüßenswert. Dennn dei Engländer sind was Verletzungsrisiken angeht IMHO manchmal doch etwas “schmerzfrei”. Ich kenne ein wenig die englischen Systeme und weiß, das dort mit Techniken gekämpft wird, die hier aus Sicherheitsgründen noch nicht erlaubt wird. Man muß ja immer denken, daß die Szene - und damit auch der Trainingsstand - hier in Deutschland noch nicht so alt ist. Ich wollte auch nicht Eure Fechtmeister despektierlich behandeln, doch wußte ich nicht die genaue Bezeichnung und deshalb benutze ich in so einem Fall gerne Anführungen. Ein Prüfer nach den HCA-Reglement hat auch nichts mit einem Meister zu tun, ich glaube die meisten, die ich kenne wären über diese Bezeichnung eher amüsiert, sondern soll einfach nur zusehen, daß ein “Anfänger” sich im besagten Reglement auskennt. Dazu braucht es kein jahrelanges Training. Ich denke mir, wenn Ihr so gut kämpfen könnt, sollte es doch kein Problem sein, mal eben vor dem Freikampf die Autorisierung zu machen, da brecht Ihr Euch doch keinen Zacken aus der Krone. Nach Eurer Meinung ist sie ja doch nicht besonders schwierig - soll sie IMHO ja auch nciht sein. Ich selber halte mich als halbwegs trainierter SCA-Kämpfer durchaus im Trainingsstandard für über einigen der Stahlkämpfern stehend, doch hätte ich persönlich keine Probleme - sollte mich der Hafer stechen, doch mal Stahlkampf zu betreiben - vor Eintritt in einem Kampf mich prüfen zu lassen. Bis dann Thorsten (der jetzt in den Feierabend geht)

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Eintrag #26 vom 22. Sep. 1999 19:12 Uhr Christoph Bitter   Nachricht

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Hallo Andre! Keiner sagt, daß Nicht-A-Karten-Besitzer nicht mehr auf Märkte dürfen. Es wird aber bald so sein, daß diese Leute nicht mehr auf freien Schlachten mitmachen dürfen. Meiner Meinung nach ist dies auch gut so, denn wenn ich wie letztens in Telgte sehen muß, wie unkontrollierte Nacken- und Kopfschläge durchgeführt werden, gehe jedenfalls ich mit einem besseren Gefühl in die Schlacht, wenn ich weiß, daß diese Typen nicht dabei sind. Die A-Karte dient eben dazu, zu erkennen, wer seine Waffe beherrscht und wer damit überhaupt nicht umgehen kann. Einst hatten wir, wegen Unfähigen, schon Verletzungen gehabt. Diese wären durch eine A-Karte vermieden worden. Demnach hat, Bürokratismus hin oder her, die A-Karte schon einen Sinn und wird ihren Zweck auf längere Sicht hin auch erfüllen. Gruß v. Arlen

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Eintrag #27 vom 22. Sep. 1999 19:23 Uhr Stefan Siehoff  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um Stefan Siehoff eine Nachricht zu schreiben.

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Mich selbst wiederholend: Die meisten Fragen klären sich, wenn man unser Infomaterial sorgsam liest. Unsere Prüfer sind keine Top-Kämpfer, zumindest nicht primär, haben jedoch Kampferfahrung in freien Schlachten, einen gewissen Leumund und mit Sicherheit die Befähigung, sichere Handhabung von Schwert, Pike und Bogen zu bewerten. Mehr sollen sie auch nicht. Punkt. Das Prüfungssystem basiert auf dem der SCA, das sich jahrzehntelang bewährt hat. Wir führen es nun konsequent in die MA-Szene ein, wer es mag, kann sich ihm anschließen. Vielleicht wird es mittelfristig Schlachten geben, zu denen Kämpfer, die die A-Karte nicht besitzen, nicht zugelassen werden. ABER: Das ist entweder Mehrheitsbeschluß oder Vorgabe des Veranstalters, keiner wird zur Prüfung gezwungen und keiner wird von ihr ausgeschlossen. Wer die Prüfung nicht besteht, kann trainieren und sie wiederholen. Die Kämpferliste etabliert hier ein Mittel der basisdemokratischen Regulierung. ßhnlichkeiten zu bestehenden Gruppierungen sind nicht unbeabsichtigt, unsere Ziele jedoch stehen für sich: Austausch von Wissen und Trainingsmethoden Austausch der Kämpfer zwischen den Gruppierungen für bessere Flexibilität Schaffen eines Wissens- und Kreativpools zum Thema freie Schlachtsimulation Bildung einer zentralen Anlaufstelle für Rat- und Tatsuchende Schaffen einer Korrektivmöglichkeit, um unsichere Kämpfer von der freien Schlacht fernzuhalten oder sie zu entfernen und ihnen GLEICHZEITIG Möglichkeit zu Training und Weiterbildung zu geben. Wir zwingen uns nicht auf, sondern stehen jederzeit zur Verfügung (im Rahmen unserer Möglichkeiten). Hussa, Stefan PS: Ihr mögt gut sein im Duellkampf, aber traut Ihr Euch in eine freie, taktische Schlacht? Wenn nicht, so mag das daran liegen, daß es noch vertrauensunwürdige Elemente dort gibt…

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Eintrag #28 vom 22. Sep. 1999 21:42 Uhr Jan Kühr  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um Jan Kühr eine Nachricht zu schreiben.

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Hallo Stefan, jawohl, freie Schlachten sind sowohl Andre wie auch mir durchaus ein Begriff. Wir beide haben in Tewkesbury unter dem Kommando von Paul MacDonald sowohl 1998 wie 1999 auf seiten Yorks in der persönlichen Reserve und Leibwache King Edwards gekämpft. Trotz heftigster Kampfeinsätze (wir waren bei jedem Angriff in der vordersten Front) und unter Benutzung aller von Euch geschmähten Techniken sind außer einem unserer Gegner in diesem Jahr (und den Zwischenfall hatte er selber grob fahrlässig herbeigeführt) alle unserer Feinde unverletzt geblieben. Wer sich davon überzeugen will, wir haben ein Video… Ich persönlich war außerdem in Hastings 1996 und Azincourt 1998 dabei. In der nächsten Zeit werden wir auf den Schlachtfeldern von Azincourt, Hastings, Bosworth, Tewkesbury, Cosmiston und Tannenberg zu finden sein. Wir wissen also durchaus auch im Bereich Re-enactment wovon wir reden. Bei allen erwähnten Schlachten sind übrigens trotz der deutsche Veranstaltungen an Teilnehmerzahl um ein vielfaches übersteigender Größe alle diskutierten Techniken erlaubt. Jan Kühr DDS, DFRVB

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Eintrag #29 vom 22. Sep. 1999 22:05 Uhr Stefan Siehoff  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um Stefan Siehoff eine Nachricht zu schreiben.

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Dann sieht man sich in Tannenberg. Bin sehr gespannt. Hussa, Stefan

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Eintrag #30 vom 22. Sep. 1999 22:20 Uhr Tim Schneider  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um Tim Schneider eine Nachricht zu schreiben.

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Hallo Jan, warum hast Du etwas gegen den Namen HCA? Selbst wenn es da vieleicht paralelen zu einem Verein auf den Inseln gibt, schmälert es doch nicht die Aussagekraft! Wir sind hier in Deutschland! Also, wenn eine Gruppe Tommys meinen, sie hätten den Namen International gepachtet, dann sind sie erlich gesagt auf dem Holzweg! Vergleichen wir es mit Rollce Royce: RR ist ein Auto, darf sich denn dann eine Deutsche Fa. nicht auch Autos produzieren, die von anderer Qualität sind und nicht RR heißen sondern Mercedes Benz oder Porsche? Zum Thema zugang mit Waffen zum Markt: Schon mal ins Waffengesetz geschaut? Mit einer Waffe darfst Du überhaupt gar nicht erst auf einen Markt! Spagettispalterei mal beiseite gelassen: Letztendlich entscheidet immer noch der Veranstalter selbst, welche Leute bei Ihm auf dem Markt Kämpft und wer nicht. Also bleibt auch jedem Veranstalter es überlassen, ob er die A-Karte unterstützt oder nicht. Ich habe schon mal Märkte veranstaltet und ich habe auch schon mal eine Schlacht abgebrochen, weil sie zu chaotisch war. Dann haben wir Regeln eingeführt und seit dem habe ich keinen Schlachtabbruch mehr erlebt. Ich höhre immer nur, wie es bei anderen ist, aber wir sind trotzdem selbstständig und individuell. Wenn sich Stangenwaffen z.B. etabliert haben und die Besitzer damit sicher umgehen können, werden sie auch mit in die Schlachtregeln mit aufgenommen! Nun zu Euch und Eurem Kampfstil: Wie Ihr kämpft ist mir relativ egal! Ihr dürft auch bei mir an Schlachten mit Teilnehmen, aber verstößt Ihr gegen die Schlachtregeln, fliegt Ihr genauso wie jeder andere vom Schlachtfeld, egal ob Euer Maestro Paul Mac Donald oder Ronald Reagen heißt. Wir wollen unser System keinem aufzwängen. Jeder der die A-Karte macht, macht diese Freiwillig. Wenn jemand also in einer Schlacht die A-Karte verlangt, kann man Ihn auch kostenlos kurz vorher Prüfen. Das ist in England ja auch nicht anders. In Tommyland werde ich auch von einem Alteingesessenen zur Seite genommen und muß Ihm demonstrieren, das ich mit meiner Waffe umgehen kann und das ist hier nicht anders… …nur das es hier dan nun halt A-Karte heißt! Ich habe grade das Gefühl, das hier Probleme konstruiert werden…oder? ßbrigens ich bin einer dieser ominösen Prüfer. Ich bin zwar kein Ass im Kämpfen, aber ich habe meine Waffe im Griff und ich habe auch schon mal die Regeln gelesen :-)
MfG Tim Schneider

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Eintrag #31 vom 22. Sep. 1999 22:24 Uhr Tim Schneider  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um Tim Schneider eine Nachricht zu schreiben.

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Um welches Tannenberg handelt es sich? Ferner hat hier ja auch keiner behauptet, das die Tommys nicht in der Lage sind mit Stangenwaffen uns Stichen klarzukommen, aber wir Deutschen (Bereich Marktszene) können dies halt noch nicht.
MfG Tim Schneider

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Eintrag #32 vom 22. Sep. 1999 22:24 Uhr Jan Kühr  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um Jan Kühr eine Nachricht zu schreiben.

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Hallo Stefan, ich hoffe Du meinst nicht Tannenberg in Deutschland, sondern Tannenberg in Ostpreußen (heute Polen). Wir werden bei letzterer Schlacht sein, die im Juli nächsten Jahres stattfindet. Historischer Hintergrund: Deutschritterorden gegen Königreich Polen, 15. Jahrhundert. Für alle, die genauer wissen wollen, wovon wir eigentlich reden: Es gibt eine interessante Website, auf der auch Bilder von Paul und Andrea bei einer Demostrationsveranstaltung der Martinez Acadamy of Arms in den Staaten anfang des Jahres zu sehen sind: www.aemma.org Gruß Jan Kühr DDS, DFRVB

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Eintrag #33 vom 22. Sep. 1999 22:40 Uhr Jan Kühr  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um Jan Kühr eine Nachricht zu schreiben.

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Hallo Tim, da war meine mail doch glatt schon weg, als ich Deine gelesen habe. Damit erübrigt sich wohl eine Antwort in Bezug auf Tannenberg. Die HACA ist übrigens kein britischer Verein, sondern ein amerikanischer. Abgesehen davon mußt wohl auch Du zugeben, daß die Namensähnlichkeit zu denken gibt. ßbrigens sind auch wir keine Clements Anhänger (wer seine Bücher gelesen hat, weiß warum!), aber John weiß wenigstens, zu welcher Disziplin er gehört. Was die Sache mit dem Waffengesetz angeht, ja das kenne ich gut. Die umfassende Kenntnis dieses Gesetzes mußte ich nämlich während meiner Prüfung für meine Waffenbesitzkarte nachweisen. ßbrigens etwas, was jeder mit einem guten Leumund ausgestattete erwerben kann. Dies erlaubt ihm dann zumindest den Besitz und den Transport zu Wettkampf- und Trainingsveranstaltungen und zurück. Turniere wie z.B. auf mittelalterlichen Märkten sind laut dem Ordnungsamt meiner Stadt in diesem Sinne übrigens mit z.B. Schützenfesten und Jagdveranstaltungen zu vergleichen, so daß mir das Tragen meiner Waffe auf solchen erlaubt ist. Um dies aber in Zukunft den am historischen Fechten interessierten zu ersparen - schließlich ist nicht jede Behörde so entgegenkommend wie die in Oberhausen - möchten wir schließlich auch einen deutschen Dachverband gründen und diesen in den DSB eingliedern. Wir hätten dann die Möglichkeit Schaukampfschwerter, Rapiere u.ä. ausdrücklich von durch das Gesetz benannten Waffen ausnehmen zu lassen, wie das z.B. für moderne Fechtwaffen, wie Säbel, Degen und Florett schon gilt. Eben aus dem Grund, daß wir bestrebt sind, dem historischen Fechten in Deutschland zu seinem Ansehen als seriöser Sport zu verhelfen, stehen wir ja halbgaren Dingen wie der A-Karte so skeptisch gegenüber. So long Jan Kühr DDS, DFRVB

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Eintrag #34 vom 22. Sep. 1999 22:56 Uhr Andre Trilling   Nachricht

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Hallo Tim, hallo alle !! Die HACA ist nicht von der Insel sondern von den Staaten. Wir sind keine Mitglieger oder ähnliches. Das Problem ist nur der Verwechslungsgrad. Soweit ich weiß besitzt Jan einen Waffenschein und damit die Trageberechtigung seines Schwertes. Desweiteren bin ich in England noch nie von einem Alteingesessenen zur Seite genommen worden, sondern bekam die Schlachtregeln bei der Ankunft (auf ca. 2-3 DIN A4 Seiten). Und damit war die Sache erledigt und lief gut. Zu Stefan Siehoff Es ist Tannenberg in Ostpreussen gemeint (Polen heutzutage, glaub ich). Polnisch-Litauisches-Heer gegen den Deutschritterorden im 15.Jhd. Und nicht der Ort in der BRD. Zu Thorsten Piepenbrink Letztes Jahr fand die Schlacht von Azincourt das erste mal statt, auch mit weit freieren Regeln und ohne großes Testen. Desweiteren Interessiert mich, wie dies Karte die verschiedenen Stile abdeckt. Ihr hab ja meines erachtens Schwert, Schwert mit Schild und Bogen etc in eurem Programm. Ich denke das ihr mir Recht gebt, daß zwischen einem Normannischem Langschild und einem spätmittelalterlichem Buckler(as seen in Talhoffer) einen erheblichen Unterschied gibt. Nun ihr könntet jetzt sagen, daß euer Bereich nur das Hochmittelalter und nicht das Spätmittelalter ist, aber wie sieht es dann auf den Märkten aus? Da ich nicht mit Normannenschild kämpfe könnte ich auch keine Prüfung darin ablegen und damit nicht mit meinem Buckler kämpfen???? Ich denke das dort noch einiges an Nachholbedarf gibt. Mit freundlichen Grüßen
André Trilling

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Eintrag #35 vom 23. Sep. 1999 00:58 Uhr Matthias Schlegel  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um Matthias Schlegel eine Nachricht zu schreiben.

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Hallo Jan, Hallo Andre ! Etwas Off Topic, aber egal : Der BESITZ und das FßHREN einer Waffe sind zwei verschiedene Paar Schuhe. Ansonsten gäbe es ja nicht die Waffenbesitzkarte und - sozusagen als nächste Stufe - den Waffenführungsschein. Im übrigen findet für unsere Anwendungen WaffG §§ 33, 39 ff. Anwendung. Hierzu gibt´s auch was in der Bibliothek zu lesen. Gruß,
Matthias

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Eintrag #36 vom 23. Sep. 1999 01:06 Uhr Silvia (Nachname für Gäste nicht sichtbar)   Nachricht Bitte einloggen, um Silvia eine Nachricht zu schreiben.

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Hey ihr alle! Ich habe bisher mit großem Intresse und ziemlich amused diesen Thread gelesen. Fakten sind: 1. Wir sind in Deutschland und nicht USA,GB,…. 2. Man kann niemanden verbieten, mit einer Waffe zu einem Markt zu gehen, nur wenn man den gegenüber nicht kennt und eine Runde ´dengeln´, bzw. ihm in einer Schlacht gegenübersteht fühlt man sich doch besser, wenn man weis, daß derjenige ne A-Karte hat. 3. Alle Leutchen, von denen ich weis, daß sie Prüfer sind, haben schon einige Jahre im Hobby hinter sich und sind zumindestens was das Prüfen angeht vertrauenswürdig (….) 4. 5,– DM für so eine Karte ist nicht viel. Stefan, könntest Du nicht den theoritischen Kram irgendwo ins Netz setzen, bzw. hier die Seite veröffentlichen, damit auch alle wissen, worüber sie diskutieren? Viel Spaß beim diskutieren Aisling

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Eintrag #37 vom 23. Sep. 1999 06:53 Uhr Andrew Van Ross  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um Andrew Van Ross eine Nachricht zu schreiben.

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Hallo zusammen, die arme A-Karte wird zur Zeit von verschiedenen Seiten aus krotisiert: zu bürokratisch, zu reglementierend für die Einen, zu lasch und halbgar für die Anderen. Da ist es gar nicht so leicht einen gangbaren Mittelweg zu sehen. Beispielsweise zum Eintrag von Andre: In diesem Fall setzt der Prüfer schon genug Vertrauen in den Prüfling, das dieser in seiner üblichen Schlachtausrüstung die Prüfung ablegt. Sollte der Prüfling z.B. verschiedene Schilde führen, kann ja gleich dr Umgang mit diesen allen geprüft werden. Tschüss,
Shahid Adrian al-hattab al-dschandar ibn amir Hakim al-isfahani

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Eintrag #38 vom 23. Sep. 1999 06:54 Uhr Andrew Van Ross  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um Andrew Van Ross eine Nachricht zu schreiben.

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ßäh…. nicht krötisiert, kr I tisiert!
Shahid Adrian al-hattab al-dschandar ibn amir Hakim al-isfahani

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Eintrag #39 vom 23. Sep. 1999 10:43 Uhr Thomas Echelmeyer   Nachricht

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A-Karte hin oder her… Wie ich gerade erfahre sind die Prüfkriterien ohnehin “lösbar”! Also, für Marktschlachten: Nur Leute, die bekannt sind oder deren (auch charakterliche!!!) Befähigung von bekannten Personen bezeugt werden. Für Großschlachten gibt es ohnehin ein Regularium des Veranstalters, der fremde Mitstreiter sowieso selbst prüft. Die Gefahr die ich sehe: “Ich bab´ ne A-Karte, ich kann das, Du hast keine, Du kannst das nicht.” Wer so eine A-Karte erwirbt, ruht sich auf seinen Lorbeeren aus, vernachlässigt evtl. das Training (“Ich darf doch sowieso teilnehmen, hab´ doch ´ne A-Karte”) mit bekannten Konsequenzen. Auf der anderen Seite gibt es aber auch gerade hier “auf´m platten Land” einige freie Trainingsgruppen, die ihre Waffen mit Sicherheit besser beherrschen, als so manch ein “Marktprügler”. So durfte ich in Telgte einen jungen Recken erleben, der in Baggy-Pants, Turnschuhen, schwarzem T-Shirt und Anderthalbhänder an der SloMo-Schlacht teilgenommen hat und seine Waffe noch nicht allzu lange führte. Wäre es nicht SloMo gewesen, hätte ich mehrfach überlegt, ob ich da teilnehme. Ich für meinen Punkt kann auf Kämpfe und Schlachten auch verzichten und trage lieber einen großen, scharfen und spitzen Dolch als Universalwerkzeug am Gürtel. Bei einer Fahrzeugkontrolle letzte Woche beäugte übrigens ein Mitglied des Trachtenvereins Grün-Weiß eben jenen Dolch recht interessiert um ihn mir dann aber kommentarlos zurückzugeben. Das zum Thema Waffengesetz. Wer nu aber unbedingt nicht auf seinen Bidenhänder oder sein Wurfbeil verzichten kann hat meiner Meinung nach dafür zu sorgen, daß diese IMMER, ob im Kampf oder am Gürtel, unter Kontrolle sind. Man braucht keine A-Karte, wenn man sich dieser Verantwortung bewußt ist und weiß, daß man ihr gerecht werden kann. Dann erst ist die Verletzungsgefahr minimiert. Das schafft man auch nicht, wenn man mit der A-Karte eine Art Blanko-Schein ausstellt. Leute, Ihr hantiert mit Waffen, Waffen sind zum Töten erfunden worden. Ihr arbeitet damit aus anderen Motiven, aber erst wenn Ihr das einseht, was Ihr für eine Verantwortung tragt kann man auch die Waffen zum (Schau- oder Markt- oder Schlacht-) Kampfe erheben ohne ein mulmiges Gefühl im Bauch haben zu müssen. Ich habe zum Beispiel im Training meiner damaligen Freundin mit einem Anderthalbhänder am Mundwinkel eine kleine Platzwunde beigebracht. Seither habe ich kein Schwert mehr geführt. Obgleich ich es mir eigentlich zutraue will ich diese Verantwotung nicht tragen. Bei der SloMo-Schlacht ist das was anderes: Nur stumpfe Waffen und keine hastigen, also überraschenden, Bewegungen oder Manöver. Mein geliehenes Kurzschwert schwebt da ebenso gegen die fremden Schilde, wie sich die gegnerischen Schwerter auch nur langsam in meine Wampe “bohren”. Mitdemdolchindernasepopelnd
Thomas off tha eighk

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Eintrag #40 vom 23. Sep. 1999 14:07 Uhr Jan Kühr  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um Jan Kühr eine Nachricht zu schreiben.

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Hallo zusammen, ein paar Worte zum Thema Waffengesetz: Ergänzend zu dem in der Bibliothek auszugsweise zu findenden Waffengesetz gibt es noch einige Gesetzeskommentare, die für uns nicht unwichtig sind: a) Die Waffenbesitzkarte erlaubt ausdrücklich den Transport zu Trainings- und Wettkampfveranstaltungen und Ausstellungen. Dies jedoch nur auf dem jeweils direkten Wege. Auslegungssache der Behörden ist allerdings wann ein Markt oder ein Turnier als Wettkampfveranstaltung gilt. Handelt es sich lediglich um Schaukampf und nicht um freien Kampf, gibt es da ja immer noch den “Theaterparagraphen”. b) Eine weitere in einem Kommentar geregelte Ausnahme sind Fechtwaffen und bestimmte ßbungswaffen für asiatische Kampfsportarten (allerdings bei weitem nicht alle). Hierzu muß der Waffenführende im Zweifelsfall die Mitgliedschaft in einem entsprechenden Verein nachweisen. Allerdings ist auch hierbei nicht das freie Tragen in der ßffentlichkeit erlaubt sondern lediglich der Transport für oben angeführte Veranstaltungen. Eine Einstufung von historischen Hieb- und Stichwaffen als Sportgeräte, die wir mit der Gründung eines Dachverbandes und dessen Eingliederung in den DSB ja im Moment anstreben, würde aber zumindest die Besitzer von der Waffenbesitzkartenpflicht befreien. Ansonsten kann ich nur jedem raten, bei seinem zuständigen Ordnungsamt eine Ausnahmeerlaubnis zu beantragen. Ist man Mitglied in einem mit einem gemeinnützigen Verein mit einer sportlichen oder kulturellen Ausrichtung ist das in den meisten Fällen kein Problem. Ich denke, damit müßten eigentlich alle Diskussionen über rechtliche Grundlagen erledigt sein und wir können uns wieder wesentlichen Punkten zuwenden. Ein Punkt vielleicht noch zum Thema Versicherung: Unser Verein hat eine Haftpflichtversicherung gegenüber Dritten abgeschlossen, die für alle Schäden haftet, die durch Vereinsmitglieder während einer Veranstaltung Mitgliedern anderer Vereine und Besuchern und Zuschauern zugefügt werden. Man sieht also, auch wenn wir uns als sehr sicher im Umgang mit der Waffe betrachten, sind wir uns trotzdem des Restrisikos bewußt. Was ich aber jetzt mal endlich eigentlich zum Ausdruck bringen will, ist das meine eigentliche Frage auf das folgende Definitionsproblem abzielte. Wir haben es in der Diskussion um bewaffneten Zweikampf mit historischen Waffen mit vier unterscheidlichen Disziplinen zu tun: 1. Re-enactment 2. historisches Fechten 3. Schaukampf 4. Bühnenfechten Zumindest die ersten drei werden in dieser Diskussion immer durcheinander geworfen. Geht es bei der A-Karte nur um 1. oder 3. kann man sich höchstens über den Inhalt oder die “bürokratische” Struktur streiten (wozu ich auch so das ein oder andere zu sagen habe, aber das war nicht mein eigentliches Anliegen). Faktische Realität in Deutschland ist aber, daß im Trainingsalltag in den Vereinen und auch während einiger Turniere auf Märkten eben nicht nur reiner choreographierter Schaukampf oder eben Re-enactment Schlachten praktiziert werden, sondern auch ein freier Zweikampf nach den Anleitungen der Fechtmeister des MA und der Renaissance. Dies ist historisches Fechten und läßt sich nicht nach den für die A-Karte festgelegten Regeln restriktieren. Ich habe, denke ich, mittlerweile verstanden, daß es bei der Einführung der A-Karte um diesen historischen Fechtsport nicht ging, leider wird dieser Eindruck aber bei Laien durchaus erweckt. Wenn ich schon eine 40mail starke Diskussion brauchte, um zu verstehen, um was es den Dahinterstehenden denn nun eigentlich geht, wie soll das ein Veranstalter oder Hallenbetreiber o.ä. verstehen, der ansonsten mit unserer Szene nichts zu tun hat. Was wir wollen, ist unseren Sport als seriöse europäische Kampfsportart zu etablieren, und der Job ist schwer genug. Mein Ziel ist es, die klare Trennung dieser Disziplinen deutlicher zu machen. Jan Kühr DDS, DFRVB

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Eintrag #41 vom 23. Sep. 1999 15:11 Uhr Andreas Sturm   Nachricht

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Ah, endlich formuliert jemand, was mir schon die ganze Zeit auf der Zunge lag. Die Situation läßt sich vielleicht mit dem Spannungfeld Traditionelles Karete/Modernes Sportkarate vergleichen. Da haben wir auf der einen Seite eine Sportform, in der die alten Techniken des sich gegenseitig stilgerecht Abschlachtens gepflegt werden und auf der anderen eine neue, daraus entstandene Kunstform, die bestimmte Elemente übernimmt, um mit ihnen einen ungefährlichen, sportlichen Wettkampf zu führen. Ebenso bedienen sich Sportfechter nur bestimmter, nicht lethaler Techniken, um eine Olympiamedallie zu gewinnen. Soweit ist das alles legitim und auch richtig. Niemand bestreitet, dass es den Spaß doch deutlich mindern würde, blieben diverse Körperteile auf dem Schlachtfeld… Wobei sich mir persönlich dann aber die Nackenhaare aufstellen, ist, wenn Vetreter des Schlachtsportes für sich in Anspruch nehmen, die Tradition der europäischen Fechtmeister fortzusetzen, weil das eben auf obigen Gründen schlichtweg falsch ist. Durch das Entfernen der gefährlichen Techniken und Waffen aus dem Aresenal entfernt man sich unweigerlich vom Original und schafft eine neue Kunstform. Deshalb mein Aufruf an alle A-Kartenbesitzer: Habt den Mut, euch dazu zu bekennen, dass ihr für euch eine neue Sportart geschaffen habt mit ihren eigenen, ganz speziellen Anforderungen. Gewöhnt euch die immer wieder aufblitzende Arroganz gegenüber den “Softies” mit ihren 400 g-Klingen und den “Steckenklopppern” ab (auch Kendo wird aus guten Gründen mit Bambus betrieben). Das Stahlschwert adelt euch noch lange nicht allein über alle anderen Disziplinen hinweg. Erkennt, dass ihr euch in den Kanon der bereits existierenden Kampfsportarten einreihen müßt. Koexistenz ist gefragt, und nicht das gegenseitige Aufrechnen von scheinbare überlegenen Techniken und Regelwerken. Andreas

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Eintrag #42 vom 23. Sep. 1999 16:58 Uhr Thomas (Nachname für Gäste nicht sichtbar)   Nachricht Bitte einloggen, um Thomas eine Nachricht zu schreiben.

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Mahlzeit! Erstmal an alle die mich tot geglaubt haben: Ihr habt Euch (leider?!) geirrt! Ich bin immernoch da, aber im Hintergrund ;-). Nun ins spezielle: 1.) zu 38: > Die Gefahr die ich sehe: “Ich bab´ ne A-Karte, ich kann das, > Du hast keine, Du kannst das nicht.” Wer so eine A-Karte > erwirbt, ruht sich auf seinen Lorbeeren aus, vernachlässigt > evtl. das Training (“Ich darf doch sowieso teilnehmen, hab´ > doch ´ne A-Karte”) mit bekannten Konsequenzen. Da muß ich Dich leider enttäuschen, aber ich kenne (fast) nur Leute, bei denen der Erwerb der A-Karte das Gegenteil bewirkt hat. Alle wollen nämlich in allen Kategorien das “OKAY” und trainieren entsprechend. Außerdem wollen sie nicht als “Pfeife mit A-Karte” gelten (Deine Meinung über die A-Karten-Besitzer ist mehr als deutlich) und üben deshalb vermehrt. Natürlich gibt es 100% auch hier Ausnahmen… 2.) zu 41: Also das hat doch keiner behauptet, wir würden freie Schlachten nach alten Meistern machen. Wenn das jemand gesagt haben sollte (was ich bezweifle) ist er ein Dummschwätzer. Sicher, man schaut sich evt. in irgentwelchen Büchern oder von Leuten die das können was ab, aber wir kämpfen definitiv NICHT nach den alten Meistern in den Feldschlachten. Das dazu. BTW.: Wer die Leute mal kennenlernen möchte, die an der A-Karte “schuld” sind, der kann ja im Dezember zum Taktik-Seminar kommen…
Mit besten Grüßen, HvE (Thomas)

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Eintrag #43 vom 24. Sep. 1999 12:29 Uhr Tim Schneider  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um Tim Schneider eine Nachricht zu schreiben.

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Hallo Jan, 1. Ich wußte noch gar nicht, das man eine Waffenbesitzkarte für eine freie Waffe braucht… 2. Wenn ein Mittelalterjunky von einem Bundesland ins nächste reist, nützt auch die WB-Karte recht wenig. Einzig die Kreispolizei kann eine Genemigung für die Ausklammerung des §39 ausstellen. Diese ist leider nicht Kreisübergreifend und kann auch nicht als Dauergenemigung ausgestellt werden! Also: Das Tragen von Waffen auf öffentlichen Veranstaltungen ist und bleibt Verboten (selbst mit einem Waffenschein!!). Für ANGEMELDETE Marktleute gilt §39,6 (Theaterwaffen)und alles andere “ist unter dem Deckmantel des Veranstalters verstecken” (zumindest was die Versicherungstechnische Seite bedeutet). Zu den Versicherungen für Eure Veranstaltungen: Ist dies keine geschlossene Veranstaltung, sondern mit sog. Publikumsverkehr mußt Du eh eine Veranstalterhaftpflicht abschließen :-) Das ist Pflicht und nicht Euer gnädiges Bewußtsein von Fürsorge…
MfG Tim Schneider

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Eintrag #44 vom 24. Sep. 1999 23:46 Uhr Ranes Haduwolff  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um Ranes Haduwolff eine Nachricht zu schreiben.

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Grüß Euch, ich kann als Veranstalter Tims Darstellung nur bestätigen. Zusätzlich noch als Bonbon: der EInsatz von Pyrotechnik (z.B. Rauchbomben) ist innerhalb einer Theateraufführung von der Genehmigung durch Ordnungsämter freigestellt. Eine Idee von Stefan ist da noch recht gut: Eine Karte mit den entsprechenden, bundesweiten Waffenrechtsbestimmungen und der Beschreibung der mitgeführten Waffen.
Euer Haduwolff

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Eintrag #45 vom 25. Sep. 1999 10:50 Uhr Andre Trilling   Nachricht

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Hallo! Ich dachte, dies wäre eine Diskussion um Sinn und Unsinn der A-Karte und keine Einführung in BR Deutsches Waffenrecht? Mit feundlichen Grüßen
André Trilling

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Eintrag #46 vom 18. Feb. 2001 12:26 Uhr Thomas Arnold  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um Thomas Arnold eine Nachricht zu schreiben.

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Hm, Vieleicht verirrt sich nochmal jemand hierher. Jedenfalls habe ich mir sehr viel gedanken über diese “A-Karte” gemacht, seit ich von ihr hörte. und das sind immerhin schon 2 Jahre. Nachdem ich das hier mal so gelesen habe, bin ich zu dem entschluß gekommen, das es ziemlich sinnlos ist, diese karte zu haben. Und nach einigem suchen unter “Kämpferliste.de” usw. habe ich gesehen, das es diese gar nicht mehr gibt. Also habe ich mir was für “Kämpfer” überlegt, die das wirklich auch machen wollen. Und das ist die A, B und C Karte. Diese basiert jeweils auf ein 10 Level system. Anfangs bei der A karte Stufe 1 sind so sachen mit dabei, das Schwert in einem Mindesabstand vor dem Ziel zu stoppen, Andere Waffentechniken zu können. ßhnlich einer Karate prüfung. Auch Theorie sollte man schon ab Stufe 1 wissen. Ebenso geprüft wird auch Kondition usw. Kurz: Nahkampf, Schwertkampf, Kettenwaffen, Stangenwaffen, Hiebwaffe (axt usw) und Ausdauer sind Leistungsmasgebend. Ich werde das so machen, das da nicht ausschließlich Europäische techniken dabei sind, sondern auch Asiatische. Die Kann man zwar nicht auf dem Markt /Schlacht einsetzen, Machen aber einen gelenkiger und koordinierter. Diese Karte soll weniger für die Komplette Szene gelten, sondern mehr als eigenen Leistungsnachweis und Ansporn. So wird dann bei uns mit sicherheit keiner auf einem markt kämpfen, der nicht die Stufe 5 der A Karte erreicht. Nun ja, wer irgendwelche Kampfsportarten betreibt und sowas mitentwickeln will, der kann da gerne mithelfen und die sache auch selber nutzen. Also: Die Bestehende A-Karte ist es wohl weniger und die von mir ist mehr als eigener Leisungsnachweis für das eigene können

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Eintrag #47 vom 19. Feb. 2001 19:05 Uhr Christoph Bitter   Nachricht

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Hallo Thomas! Doch, ich hatte Vorteile davon, die A-Karte zu haben. Als ich von Polen zurückkehrte, machten mir nach dem zeigen dieser Karte jedenfalls in der Richtung die deutschen Zöllner keine Probleme mehr. Warum legst Du so viel Wert auf ausdauer? Bedenke, daß es nicht darum geht, eine echte Schlacht einen ganzen Tag lang durchzuhalten, sondern 10 Min. Durchgänge bei denen es nicht ums ßberleben geht. Gerade das mit der Ausdauer finde ich absolut unsinnig. Die A-Karte hat den Sinn, daß damit bewiesen werden kann, daß derjenige überhaupt mit der Waffe umgehen kann! Sie ist nicht dafür gedacht, Elitekrieger zu schaffen a la Samurai! Gruß v. Arlen

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Eintrag #48 vom 20. Feb. 2001 08:07 Uhr Ulrich (Nachname für Gäste nicht sichtbar)   Nachricht Bitte einloggen, um Ulrich eine Nachricht zu schreiben.

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Hallo zusammen, wenn ich das lese von A-, B-, C-, demnächst vielleicht auch von X-,Y-,Z- Karten kommt mir immer ein Gedanke: Wer soll diese “Kartenprüfungen” nach welchen Kriterien abnehmen. Glaubt Ihr ernsthaft daß sich die “Szene” auf einen Stil einigt und bereit ist sich von externen Prüfern “Schulmeistern” zu lassen. Schaut Euch um und überlegt über welche Kleinigkeiten hier gestritten wird. Und da soll jemand die Disziplin haben sich einem Regelwerk zu unterwerfen. Für mich unvollstellbar eine einheitliche Linie durchzusetzen. Ich laß mich aber gerne von Taten und Tatsachen vom Gegenteil überzeugen. Gruß
Uli

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Eintrag #49 vom 20. Feb. 2001 10:55 Uhr Thomas Arnold  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um Thomas Arnold eine Nachricht zu schreiben.

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Naja, Ich sagte ja, das die A,B,C sache nur auf den eigenen Level betrifft, aber im großen und ganzen nicht für die Szene gedacht ist. Wie Ulrich sicher auch weis, gibt es sowas wie die A-Karte in unserem Bereich nicht. Wegen Ausdauer: Was bringt es, jemand kämpfen zu lassen, wo man sich nicht sicher ist, ob er mehr nach 2 Minuten vor erschöpfung schlapp macht oder nach 2 Minuten jemand oder sich verletzt hat. Schwertprüfungen in der sache, wenn auch nur bedingt für die Szene, könnte ich mir vorstellen, das da die Fechtvereine irgendeine Prüfung machen könnten, damit auch sicher ist, das die was da so unter unbeteiligten Zuschauern kämpfen, auch wirklich darauf achten, das niemand verletzt wird. Wie zu lesen war, nutzt einem die ganze A-Karte nix, weil da ja mitlerweile jeder wild umsich prüft, nur weil er irgendwann mal da so eine Karte bekommen hat. Ausdauer ist wichtig Christoph, da man den Kampf im Training, oder sagen wir den einstudierten Kampf, ganz anders Kämpft. Bei der Vorführung kommt noch der Streßfaktor, der irgendwie immer dabei ist, mit dazu. Und da braucht man eben auch die Ausdauer. Also nochmal, das A,B,C ist NICHT für die allgemeine Szene, sondern nur für die, welche sich einen eigenen Trainings/Kampfnachweis bringen wollen. Die Szene wird sich nie auf einen Stil einigen. Ist ja schon im Ort ganz verschieden. Du, Ulrich, machst glaube ich mehr Thalhoffer, wir machen Showkampf. ist ja da schon ein Unterschied. Andere machen andere Stile. Hat ja nicht nur Thalhoffer gegeben

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Eintrag #50 vom 20. Feb. 2001 14:35 Uhr Ulrich (Nachname für Gäste nicht sichtbar)   Nachricht Bitte einloggen, um Ulrich eine Nachricht zu schreiben.

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Hallöle, jetzt hab ich es verstanden, glaub ich zumindest. Also alle machen irendwie ihren eigenen Level und ihre eigenen A-B-C- ach weiß noch für Karten. Was soll aber der Sinn sein wenn jede Gruppe ihre eigenen Regeln hat. Fußball oder andere Sportarten funktionieren nun mal nur wenn alle ein Regelwerk resektieren. Aber ich freu mich schon auf Level 5 Schowkämpfe. Euer gespannter
Uli

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Eintrag #51 vom 20. Feb. 2001 16:07 Uhr Thomas Arnold  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um Thomas Arnold eine Nachricht zu schreiben.

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O.K. Die sache mal vertiefend. Nehmen wir an, zu Dir kommt einer, der weder im Stande ist, 5 Liegestützen ohne Rüstung zu machen, dem das Holzschwert aus der Hand fällt usw. aber wahnsinniges Interesse hat die sache zu lernen und auch voll hinter der sache steht. würdest Du da nicht nach Kriterien Arbeiten um Ihn irgendwann mal eine Show machen zu lassen??? Klar, er hat ja eine ganz gute Rüstung und macht was daher, aber was soll das bringen. Also wirst Du erst mal anfangen ihn aufzubauen. Wie Du das machst ist Deine sache. Jedoch werde ich sehen, das er erst mal die Grundbegriffe kann, bevor man weitermacht. Irgendwann wird er dann sicher soweit sein, das er nacch Deiner sicht die Show machen kann. Ich bin eher Der meinung, das mann erst mal stehen muss, bevor man laufen kann, also erst mal den Grundschlag können sollte, bevor man Schädelspalter oder dergleichen macht. Thalhoffer hatmöglicherweise seine Schüler auch erst mal 1000 mal die gleiche Technik machen lassen, bevor die 2 Technik kam. Kenne eigendlich keinen Sport in Richtung Kampfsport (darunter zähle ich auch den Showkampf) wo es anders ist. Und wenn es anders ist, dann hilft die beste A-Karte nichts. Ferner sind die meisten Schlachten die ich weis kein Freikampf sondern meist mit einem Partner, den man kennt. Was bringt die Karte dann da?

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Eintrag #52 vom 20. Feb. 2001 19:11 Uhr Christoph Bitter   Nachricht

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Hallo Thomas! Ich habe schon genügend Leuten den Schwertkampf beigebracht und ebenfalls davon genügend Leuten gesagt, sie sollten es besser lassen. Ich erkenne durchaus, ob jemand dafür ein Händchen hat oder nicht. Um dies aber jemanden beizubringen, bedarf derjenige aber schon mind. ein Stehvermögen von einer halben Stunde allein für die Grundschläge. Um nun Schaukämpfe zu machen, benötigt man ein gewisses Stehvermögen. Aber auch ein Schaukampf geht nicht über eine halbe Stunde hinaus. Zwar dauert er länger als Kämpfe in einer Schlacht, aber wenn man eine halbe Stunde dafür braucht, den anderen nach Absprache fertig zu machen, so hat man kaum noch Zuschauer, da es denen zu langweilig wurde. Selbst die Tschechen kämpfen ja mal gerade 15 Min. Wer da kommt und nach 2 Min. nicht mehr kämpfen kann, der kann auch das Schwert noch nicht mal hochnehmen. Also kein Argument, sorry. Gruß v. Arlen

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Eintrag #53 vom 20. Feb. 2001 19:31 Uhr Thomas Arnold  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um Thomas Arnold eine Nachricht zu schreiben.

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Christoph Hast Du schon anderen Sport ausser Schwertkampf gemacht??? evtl. Vereinsmäßig? Wenn nein, dann ist mir Deine Antwort Klar, Wenn ja, dann wundert mich Deine Antwort. Meister oder Könner fallen nicht von den Bäumen. 15 Min Kampf sind viel wenn es die ganze Zeit ununterbrochen zur sache geht. Boxen wird auch in 2 Minuten-Block aufgeteilt. Hat seine Gründe. Soll nicht heißen, das ich keine 2 Minuten durchhalte, Ich rede da von Anfängern. Steck da mal einen, der das machen will, in eine 30 kg Rüstung bei 30 Grad + in gib ihm ein Schwert. Auch mit Talent und allem Drum und dran, kann ER sicher nicht 15 Min Durchhalten. Also Viiiiiel Training :)

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Eintrag #54 vom 21. Feb. 2001 08:54 Uhr Ulrich (Nachname für Gäste nicht sichtbar)   Nachricht Bitte einloggen, um Ulrich eine Nachricht zu schreiben.

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Hallo, schön sich hier mit solchen Superhelden zu unterhalten. Da aber immmer noch das Thema um einen “Befähigungsnachweis” ging, nennt es ABCDEFG….. Karte oder sonst wie aber zum Thema nichts Konstruktives kommt und auch nicht mehr kommen wird wünsch ich noch fröhliches Weiterdebattieren.

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Eintrag #55 vom 21. Feb. 2001 09:16 Uhr Thomas Arnold  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um Thomas Arnold eine Nachricht zu schreiben.

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Oh ja, Ulrich, großer Meister :) Die wichtigen und sinnvollen Beiträge sind bisher von Dir gekommen. Was hast Du da überhaupt einen Beitrag hinzu geschrieben, wenn Du bis auf nichtfördernede Beiträge und Ideen ohnehin von Kampfsportschulung im weiten sinne wenig weist. Es geht um Sinn und Unsinn der A Karte. Ich halte diese, weil sie im Süden der BRD ohnehin keiner hat für nicht sinnvoll. Und zum 100000 mal, damit Du Ulrich es auch noch kapierst, ABC usw. ist nicht für die Szene, sondern nur für vereinzelte, die ich von anfang an “Ausbilde”. Naja, vieleicht sieht man sich ja demnächst beim Training für die Schlacht. (Das was ich dir mal bescheid gegeben hatte)

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Eintrag #56 vom 21. Feb. 2001 09:25 Uhr Thomas Arnold  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um Thomas Arnold eine Nachricht zu schreiben.

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Achja, Wenn du den Superhelden unteranderem auf die 30 Kilo beziehst. Klar, in Badehose und Handschuhen kan DIR das nicht pasieren. Tausch doch den eisen gegen Bambus ein, ist noch leichter :)))))))))))

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Eintrag #57 vom 21. Feb. 2001 15:59 Uhr Thomas (Nachname für Gäste nicht sichtbar)   Nachricht Bitte einloggen, um Thomas eine Nachricht zu schreiben.

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Mmmh, man merkt, dass weder der eine, noch der andere verstanden hat, worum es bei der A-Karte geht/ging. Ich werde auch den Teufel tun, das hier nochmal auszuwalzen, geht halt auf die entsprechende Homepage oder sucht den/die andere(n) A-Karten-Thread(s)…
Mit den besten Grüßen, HvE (Thomas)

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Eintrag #58 vom 21. Feb. 2001 16:47 Uhr Thomas Arnold  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um Thomas Arnold eine Nachricht zu schreiben.

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Die entsprechebde Seite war mal www.kaempferliste.de. Ist nicht mehr erreichbar deswegen sag ich ja, Sinnlos

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Eintrag #59 vom 21. Feb. 2001 18:55 Uhr Christoph Bitter   Nachricht

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Hallo Thomas! Es wäre völlig Falsch, einem der noch nie mit einem Schwert gekämpft hat und dies nun lernen will, direkt mit Rüstung und allem Kram auszustatten. Zunächst kommt es doch darauf an, ihm den richtigen Umgang mit der Waffe beizubringen. Erst wenn sich dabei zeigt, das derjenige Fähig ist und die Grundveraussetzungen gut erfüllt, kann man ihn zunächst mal in eine leichte Rüstung stecken. Das macht schon viel aus! Wann derjenige meint, eine schwerere Rüstung zu tragen, ist nicht mehr meine Aufgabe, sondern dann kann ers schon gut genug. Nein, ich mach das nicht als Sport, sondern nebenbei. Ich weis nicht, wohin du mit dem Ausharren wirklich kommen willst. Ein talentierter Anfänger kann den Schaukampf durchaus bestreiten, ohne einen solchen Test. Entweder kann ers oder er kanns nicht. Oft genug lassen es letztere dann auch bleiben. Also mit dem Durchhalten für Schaukampf, der Abgesprochen ist, sehe ich keinen Grund, da der Schaukämpfer eben mit dem Schwert umgehen MUSS! Was wiederum ausschließt, daß er nicht durchhält. Gruß v. Arlen

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Eintrag #60 vom 21. Feb. 2001 20:09 Uhr Thomas Arnold  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um Thomas Arnold eine Nachricht zu schreiben.

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Hm Christoph In der Hinsicht gebe ich dir völlig recht, Was aber bringt dann die A-Karte? Genaue Infos darüber konnte ich nicht finden. Eben nur, das da ein paar prüfer unterwegs sind, und dann die Leistung abnehmen. Wo wie dann wieder bei b und c sind. Und genaugenommen bringt die A-Karte auch nichts, weil auch sicher keiner so unterwegs ist, und mal fluchs zu einer Schlacht geht, ohne es überhaupt zu können. Ob mit oder ohne Karte. Sicher werden die Leute davor angesehen Also was ich nicht ganz verstehe ist dsa Prinzip der A-Karte. Was pringt es, wenn ich die Grundschläge kann und sonst nichts. einer, der sich nicht blöd anstellt, hat das an spätestens 2 Trainingseinheiten durch. aber ist dann acuh gewährleistet, das er dann so eine Karte “verdient” hat? Die Kämpferliste wie sie hieß oder heist ist ja so ganz gut, besser währe aber so ein prinzip, wie es bei den reservisten ist. Dort ist es so, das man erst eine waffenberechtigung gibt, wenn man ein Jahr in diesem Verein ist, Strafrechtlich i.O. ist und auch regelmäßig kommt. Im falle der A-Karte kann ich mir eher vorstellen, das es ähnlich sein könnte. man trägt sich in die Liste ein, und nach einem gewissen Trainingsnachweis, sagen wir mal 20 Trainingseinheiten, die dann auch durch 1 oder 2 weitere Mitglieder bestätigt wird, (auch nach den Disziplinen der jetzigen karte) bekommt man erst das Ding. Ich meine, so würde sich die Karte eher ausdehnen und währe auch Interesanter für andere bundesländer

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Eintrag #61 vom 22. Feb. 2001 11:34 Uhr Thomas (Nachname für Gäste nicht sichtbar)   Nachricht Bitte einloggen, um Thomas eine Nachricht zu schreiben.

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Thomas, probier halt mal /hca/index.html Da findest Du, was Du suchst…
Mit den besten Grüßen, HvE (Thomas)

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Eintrag #62 vom 22. Feb. 2001 11:43 Uhr Thomas Arnold  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um Thomas Arnold eine Nachricht zu schreiben.

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Danke Thomas Bei der Funktion “Suchen” hab ich diese Seite nicht finden können.

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Eintrag #63 vom 23. Feb. 2001 00:00 Uhr Christoph Bitter   Nachricht

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Ja, ich gebe Dir dahingehend völlig Recht, daß die A-Karte nicht für alle Bundesländer erreichbar ist. So sieht es für die MAler im Süden, Osten und etwa in Friesland/Diethmarschen/Schleswig ziemlich übel aus. Gruß v. Arlen

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Eintrag #64 vom 23. Apr. 2002 13:55 Uhr Matthias Janßen  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um Matthias Janßen eine Nachricht zu schreiben.

nach oben / Zur Übersicht Liste der PRüfer in Deutschland gesucht

Hallo, ihr Lieben!
Ich bin auf der verzweifelten Suche nach einer Liste der A-Karten Prüfer in Deutschland (hauptsächlich im Nordwesten). Ich finde aber im Netz nichts dazu (nur eine uralte Liste von 2000, auf der nur eine Handvoll Leuten verzeichnet sind).
Kann mir da irgendjemand helfen? Wäre echt toll!
Bis dahin
Matthias

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Eintrag #65 vom 23. Apr. 2002 15:04 Uhr Hilmar Becker  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um Hilmar Becker eine Nachricht zu schreiben.

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Hallo Matthias
Wo im Netz hast du die Liste gefunden?
Ich würde dir empfehlen, mal beim Initiator der A-Karte anzufragen.
Schau mal unter www.kaempferliste.de nach und schreib Stefan an.
Gruß
Hilmar

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Eintrag #66 vom 23. Apr. 2002 22:47 Uhr Ranes Haduwolff  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um Ranes Haduwolff eine Nachricht zu schreiben.

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Grüß Euch,
Oldenburg? Nunja, ich bin Prüfer für Schwert/Schwert-Schild, Langwaffe und Bogen/Armbrust…
Derzeit aus technischen Gründen: masalzQgmx.de anmailen! Oder anrufen 05442/1722
miles roma - miles imperatore! Euer Haduwolff

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Eintrag #67 vom 25. Apr. 2002 10:45 Uhr Roland Schulz   Nachricht

nach oben / Zur Übersicht Führerschein und A-Karte

Aloa!
Vielleicht bin ich ja dumm, baer irgendwie verstehe ich die Diskussion hier nicht.
Wird hier ernsthaft über Sinn und Unsinn einer übergeordneten “Norm” im Sinne von Prüfung der erworbenen Fähigkeiten diskutiert?
Ich meine, im Straßenverkehr bin ich auch sehr froh, daß es Führerscheinprüfungen gibt. Einige Leute fahren - selbst mit Führerschein - so beschißen daß man nicht darüber nachdenken möchte, was wäre ohne Prüfung???
Mit der Zeit wird man wohl auch im Süden und Osten diese Art der Prüfung einführen, ich würde das begrüßen.
Paradebeispiel? Auf einer Veranstaltung in Norddeutschland lagerten neben unserer Gruppe einige Jungs aus Ostdeutschland. Am morgen spielten sich dann erschütternde Szenen ab: Training ohne Kopf/Körper/Handschutz, Waffen wie Morgensterne und schwere ßxte wurden da geschwungen, Spieße gingen haarscharf an Köpfen entlang…die waren recht dankbar, daß man denen mal sagte: Mach das mal nich so, is besser, damit Du morgen noch kraftvoll zubeißen kannst.. :-)
Also, über Sinn und Unsinn der sogenannten A-Karte sollte man sich glaub ich nicht streiten müßen? Eher darüber, wie man diejenigen dazu bewegt mitzumachen, die es jetzt noch nicht tun.
Mit besten Grüßen,
William
William de Mornay

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Eintrag #68 vom 25. Apr. 2002 12:14 Uhr Urs Noetzelmann  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um Urs Noetzelmann eine Nachricht zu schreiben.

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… wir trainieren bei uns generell ohne Schutz in der eigenen Gruppe… da weiss man was man hat und tut! Viele Leute koennen ihre Staerke gar nicht einschaetzen, weil sie viel zu gut geschutzt sind und nach dem Motto “die Ruestung haelts ja eh aus” kaempfen.
Und Ich muss sagen das ich die Ideale “irgendeines dahergelaufenen” Reenactors, der meint besser kaempfen zu koennen als ich schlicht nicht anerkenne… Punkt!
Oich Hlorridi

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Eintrag #69 vom 25. Apr. 2002 17:11 Uhr Roland Schulz   Nachricht

nach oben / Zur Übersicht Antwort auf EINSPRUCH

Hallo Urs,
das steht Euch ja auch frei, kann ja jeder machen wie er will. Vielleicht seid Ihr ja so gut, daß Ihr es definitiv ausschließen könnt. dem anderen mal auf die Flossen zu hauen oder aus Versehen einen Streifschlag an die Rübe…ich würde das von mir nicht behaupten, halte ich für vermeßen, und nachher ist das Geheul dann groß. Aber egal, wenn ihr das hinkriegt, Hut ab, ehrlich!
Ich denke aber in dem Moment, wenn mehr als eine Gruppe auf dem Platz steht, will der eine oder andere (oder die Mehrheit?) eine gewisse Sicherheit haben. Eine Sicherheit im Sinne dessen, daß nicht ein Profilneurotiker seine Alltagssorgen damit vernichtet, daß er seinem Gegenüber die Knie zerschmettert oder vielleicht sogar den totalen Ausraster bekommt, weil er ja eigentlich ein Choleriker und Grobmotoriker ist usw. usw.
Ganz ausschließen kann man sowas nie denke ich, aber ich meine man sollte das Risiko gering halten, denn schließlich heißt es ja “Schaukampf” oder?
Was aber meinst Du, wenn Du von dahergelaufenen Reenactoren redest? Meinst Du damit den Prüfer, der Dich prüft? Oder den A-Karteninhaber, der Dir in einer Schlacht gegenüber steht?
Wenn Du nicht bereit bist irgendwelche Normen und Regeln anzuerkennen, die dazu dienen sollen es für ALLE sicherer zu machen, solltest Du überlegen ob Du diese Einstellung mal überdenken solltest.
Es geht ja hier nicht darum zu sagen: Haha, ich hab die Karte, ich bin der Held… es geht darum etwas sicher zu gestalten, eventuellen Schäden oder Verletzungen vorzubeugen.
Wie stehst Du eigentlich zu Sicherheitsgurten, Airbags, Feuerlöschern, Treppengeländern und ähnlichen Dingen?
Und…nich alles so verbissen sehen! :-)
Gruß,
Will der Schmunzelnde
William de Mornay

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Eintrag #70 vom 25. Apr. 2002 20:33 Uhr Urs Noetzelmann  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um Urs Noetzelmann eine Nachricht zu schreiben.

nach oben / Zur Übersicht etwas Ketzerisch

… ich muss zugeben das ganze etwas Ketzerisch angegangen zu haben… hat aber gwirkt…
Punkt ist: Ja, sobald Dritte im Spiel sind, ist Schutz und Sicherheit gefragt. Und auch die Idee wenigstens eine oberflaechliche Ahnung zu haben von dem, der mir gegenueber steht halte ich fuer gut.
Mein Problem mit der A-Karte ist die Herkunft und die Quellenlage. Beim Fuehrerschein gibt es klare Regeln, die entstanden sind um Sicherheit zu schaffen, und nur dadurch. Bei der A-Karte hingegen habe ich von vielen Seiten her, eher das Gefuehl, dass eine Gruppe von Leuten versucht ein allgemeingueltiges Rollenspielsystem durchzusetzen. Ich sehe es so, weil z.B. unsere Gruppe sich mit Historischem (also zum toeten Entwickelten) Schwertkampf betreibt und kein “Schwertgotcha”, waehrend andere Gruppen andere Systeme verfolgen. Dennoch haben wir keine Verletzten. Leider wird, trotzdem wir eine sehr praezise Klingenfuehrung haben (ich will behaupten, praeziser als das Gros der Schaukaempfer), unser Stil immer als sehr gefahrlich gewertet, weil wir mit abgebremsten Stichen genauso arbeiten wie mit (vorsichtigen) Wuerfen und Hebeln.
Was mir wichtig waere bei einer allgemeingueltigen Annerkennung, waere eine LEGALE Akzeptanz der Sache durch alle Veranstalter und Versicherungen der selbigen, aehnlich eines Regelwerks, das durch den Betreffenden Sportverband ratifiziert wird (DFB, FIFA etc.) und das die ganze Sache sehr, sehr Basisbezogen ist und sich nicht in pseudowissenschaftlichen Details verliert, ansonsten kommt man vom Hundertsten ins Tausendste und ehe man sich versieht braucht man nen Medizinisch Psychologisches Gutachten um Reenactment machen zu duerfen…
noch nie verletzt gewesen, noch nie jemand verwundet - Hlorridi

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Eintrag #71 vom 26. Apr. 2002 01:18 Uhr Roland Schulz   Nachricht

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Hallo Urs,
das hört sich sinnig an, wohl wahr. Wenn ich auch nach wie vor sagen muß, daß ich Stiche für eine sehr gefährliche ßbung halte, aber das mag ßbungssache sein.
Wichtig ist einen Anfang zu machen und ich glaube der Anfang (etwas zu reglementieren) ist damit getan. Wenn man irgendwann sagen kann “Wir haben jetzt einen Level sowieso, jetzt setzen wir da noch was drauf” ist das doch im Sinne der Sache.
Gruß,
Will
William de Mornay

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Eintrag #72 vom 26. Apr. 2002 08:52 Uhr Hauke Schulz   Nachricht

nach oben / Zur Übersicht Wir trainieren auch ohne

Also wir haben beim Training eigentlich auch eher selten Schutzkleidung und Helme an. Handschuhe reichen. Wir hatten bisher erst ein einziges mal eine (kleine) Verletzung. Ansonsten nur mal kleine Prellungen (meist vom Abrollen beim Sterben) und mal ein paar blaue Finger (Sax ohne Parierstange)
Es kommt dabei eben auf die Einstellung an, mit der man in einen Kampf geht. Ich mach das als Hobby um Spass zu haben. Wenn ich besser bin ist das natürlich schön aber wenn der andere besser ist, dann verliere ich eben (und lerne dabei). Mit der Einstellung steigert man sich nicht in den Kampf hinein und bleibt immer vorsichtig. Mit Leuten, die ich nicht vorher kannte habe ich noch nicht allzu oft gekämpft aber auch dabei brauchte ich keinen Helm oder ähnliches.
Stiche werden bei uns übrigens auch mal gemacht, wenn auch sehr selten und nur, wenn nichts dabei pasieren kann. Außerdem stechen wir imer daneben und legen dann die Klinge an den Gegner um ihm zu zeigen, dass er getroffen ist.
Hauke, der auch noch nie verletzt wurde und nie verletzt hat

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Eintrag #73 vom 26. Apr. 2002 10:10 Uhr Thorsten (Nachname für Gäste nicht sichtbar)   Nachricht Bitte einloggen, um Thorsten eine Nachricht zu schreiben.

nach oben / Zur Übersicht Redundanz

Moin zusammen,
also Leute, irgendwie verstehe ich diese wieder aufgekommene Diskussion nicht. Was Ihr in Euren Gruppen/Vereinen macht ist doch erstmal vollkommen Eure Sache und hat mit der A-Karte nix zu tun, egal wie gut der persönliche Trainingsstandard sein mag. Meinetwegen könnt Ihr Euch nackt mit Eisenbahnschwellen verprügeln, wenn das Eure Auffassung vom Kämpfen ist …
Diese Karte soll nach meinem Verständnis es einem Veranstalter und den anderen Kämpfern vereinfachen einen allgemeinen Standard im Kampf und m Wissen der Regeln zu haben ohne langwierige, vorherige Selektion. Das ist EINE Möglichkeit zur Regelung von freien Kämpfen und wenn bei einer Veranstaltung gesagt wird, daß dort nach diesen Präliminarien gekämpft wird, dann muß man das halt akzeptieren oder woanders hingehen.
Ich war 2000 in Hastings und die Oganisatoren haben es geschafft rund 1.200 Kämpfer vor den Kämpfen auf Basistauglichkeit und Regelwissen zu überprüfen (und ja, es wurden Leute aussortiert), dann sollte doch auch hier bei den deutschen Mini-Schalchten möglich sein, einen vom Veranstalter vorgegebenen Standard einzuhalten.
Wenn ich halt mit den Vikings kämpfe habe ich mich an deren Regeln zu halten, wenn es HACA, SCA oder halt die A-Karte ist, dann muß es halt das sein. Im Liverollenspiel sagt auch nieman: “Dieses Regelsystem gefällt mir nciht, ich mache mit aber nach einem anderen System”.
Ich denke, das viele der Diskussionen um die A-Karte von der ausgeprägten Egomanie und Selbstüberschätzung der MA-Szene herrühren. Tief in vielen Leuten scheint drin zu stecken: ich bin so ein toller Kämpfer seit x Jahren, da geht es mir an die Ehre, wenn mich doch so ein Pimpf von A-Kartenprüfer, der MICH doch kennen müßte - schließlich ist mein Ruf ja deutschlandweit verbreitet - vor der Schlacht mich abschätzen sollte.
Leute, akzeptiert doch einfach die Regeln und Spielplätze der anderen. Wem´s nicht paßt der sucht sich einen anderen Spielplatz. Ich selber habe für mein Kampfbedürfnis auch z.B. die SCA gefunden, da mir der Kampfstil dort um einiges mehr liegt als reduziertes Stahlkämpfen …
Ein wegen der Redundanz dieser Diskussion leicht genervter
Thorsten

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Eintrag #74 vom 26. Apr. 2002 10:36 Uhr Ranes Haduwolff  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um Ranes Haduwolff eine Nachricht zu schreiben.

nach oben / Zur Übersicht Genau so...

Grüß Euch,
…genau so isses, Thorsten.
Jeder spielt in seinem Sandkasten. Nach den jeweiligen Regeln.
miles roma - miles imperatore! Euer Haduwolff

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Eintrag #75 vom 26. Apr. 2002 13:54 Uhr Urs Noetzelmann  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um Urs Noetzelmann eine Nachricht zu schreiben.

nach oben / Zur Übersicht EBEN

…Thorsten und Hadu
“jeder in seinem Sandkasten”
kurzum: Hastings, Tewkesbury, Freienfels, Duempelhausen im Kafftal…. egal wo man ist, es ist die Sache des VERANSTALTERS ein Sinnvolles Reglement aufzustellen und nicht die Sache IRGENDEINES Menschen!
Im Kampfsport gibt es auch Verbaende: Deutscher Judo Bund, Deutscher Shoto-Kan Karatee Bund, Deutscher En-Shin Karatee Bund - und jetzt ratet mal warum kein Judoka gegen einen Karateeka antritt? …richtig anderer “Sandkasten”. Deshalb: BASISWISSEN bitte vom VERANTWORTLICHEN pruefen lassen oder eigenen Freischlachtenverband Gruenden, aber nicht Gruppe X die Philosophie von Gruppe Y aufdruecken!
Hlorridi

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Eintrag #76 vom 26. Apr. 2002 14:26 Uhr Andreas (Nachname für Gäste nicht sichtbar)   Nachricht Bitte einloggen, um Andreas eine Nachricht zu schreiben.

nach oben / Zur Übersicht mit Einschränkungen

Hallo Urs,
Die Aussaen von Hadu und Thorsten widersprechen Deiner Forderung scheinbar. Deine Annahme, daß bei den von Dir genannten “Stahlkampfbeispielen” so etwas wie Dachverbände dabei wären (oder habe ich Dich falsch verstanden?) ist jedoch nicht richtig.
In England gibt es aber erstens eine längere Tradition im re-enactment als hier und zweitens zahlenmässig stärkere Gruppen mit einheitlichem Regelwerk. Regia Anglorum kämpft zum Beispiel nach anderen Regeln als Vikings - genau wie in Deutschland “das FMA” nach anderen Regeln kämpft, als die Initiatoren der A-Karte dies vor ein paar Jahren taten.
Mittlerweile ist die Grenze der Epochenfraktionen in Deutschland aber semipermeabel geworden, so daß gegenseitiger Austausch und Zusammenarbeit weitaus besser klappen, als in den heiß umkämpften Anfängen. Langwaffen wurden in die A-Karte integriert, Fernwaffen reglementiert, etc. Sicher, es ist noch nicht alles eitel Sonnenschein und viele Fragen sind noch offen, aber es hat sich in relativ kurzer Zeit viel getan.
Die Rufe nach einem Dachverband o.ä. sind aber m.E. Schwachsinn, da abseits gemeinsamer Veranstaltungen so viele Variationen von Kampfsystemen existieren, die sich gegenseitig beeinflussen und neue Erkenntnisse bringen, daß eine Vereinheitlichung eine Stagnation bedeuten würde. Wir sind hier auf dem Kontinent generell und in Deutschland besonders einfach noch nicht weit genug um sagen zu können: Das ist jetzt so nicht mehr zu verbessern und darf sich nicht ändern. Außerdem würden in einem Verband wieder nr einige die Regeln machen und so viele andere Richtungen ausgrenzen.
Ich bin auch kein ausgesprochener Freund der A-Karte in ihrer jetzigen Form, aber es ist etwas, das sich halt als Mindeststandard durchgesetzt hat und auf das man aufbauen kann.
Gruß,
Indy (Tassilos Rache)

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Eintrag #77 vom 26. Apr. 2002 20:42 Uhr Stefan Siehoff  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um Stefan Siehoff eine Nachricht zu schreiben.

nach oben / Zur Übersicht Abgabe von Verantwortlichkeiten

Obwohl ich mich komplett aus dieser Art der Diskussion heraushalten wollte (von wegen Redundanz) ein kleiner Einwurf: Es ist für einen Veranstalter viel einfacher, sich eine bestehende Organisation und ein integriertes Regelwerk zu verpflichten, als die ‘Drecksarbeit’ selbst zu machen. Die Veranstalter in Ehren, aber viele haben weder Zeit, noch Lust, noch Fachkenntnis, um sich mit einem ‘Nebenprogrammpunkt’ wie einem Gefecht auseinanderzusetzen. Löbliche Ausnahmen sind beispielsweise Ars Militia und der HeRiBu (in Ansätzen).
Das nur dazu…
Grüße,
Stefan
PS: Das es uns nicht um Freifechter im historischsten Sinne geht, sollte klar sein. Das geht in freien Gefechten einmfach nicht. Jungs, das geht nicht gegen Euer Ego!

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Eintrag #78 vom 27. Apr. 2002 00:40 Uhr Matthias Schlegel  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um Matthias Schlegel eine Nachricht zu schreiben.

nach oben / Zur Übersicht Schadensbegrenzung - nicht mehr und nicht weniger !

Nabend Zusammen !
Eigentlich wundert mich die Informationsresistenz einiger Leute doch ein wenig. Natürlich ist die A-Karte sowas ähnliches wie ein Führerschein, und ähnlich wie bei der Führung von Kraftfahrzeugen ist mit bestehen einer Prüfung noch lange nicht sichgestellt, daß der Fahrer (Kämpfer) nicht eines Tages doch einmal mit 110km/h (Headshot, Stich, ungebremster Schlag etc.) in einer geschlossenen Ortschaft (Schlachtfeld) erwischt wird.
Während sich die Prüfung zum Erlangen einer Fahrerlaubnis mittlerweile weltweit durchgesetzt haben müßte und der Entzug dieser Fahrerlaubnis zwangsläufig zur Vergrößerung des Kundeskreises von öffentlichen Verkehrsbetrieben führt, kann es bei Entzug der A-Karte lediglich passieren, daß der Kämpfer dann halt eben auf anderen, nicht A-Karten-pflichtigen Events sein Unwesen treibt - noch !!!
Denn immer mehr (meist hochklassigere) Veranstalter setzen die Regularien der A-Karte als probates Mittel zur Schadensbegrenzung ein.
Natürlich wird es auch weiterhin Kämpfe ohne A-Karte geben - warum auch nicht ? Mit Partnern die ich kenne kämpfe ich auch gerne im Circle oder Duell ohne mich bis zu den Ohren aufzurödeln. Aber in einer Schlacht mit unendlich vielen Unwägbarkeiten und Gefahren sollte man doch zumindest auf den kleinsten gemeinsamen Nenner kommen.
Solange es hier noch Lichtgestalten und Heroen gibt, die sich für unsterblich halten und ihre Freude daran finden, anderen Leuten von hinten mit einer Axt die wirklich stabile Krempe eines Eisenhuts locker um 8cm aus der Mitte zu schlagen brauchen wir ein - wenn auch noch so kleines - Regelwerk. Dies gilt ebenfalls für die Leute, die anscheinend immer noch nicht kapieren (wollen ?), daß ein A-Karten-Prüfer nicht aufgrund der Anzahl der gewonnenen Kämpfe, sondern durch seine sichere Kampfweise und seiner Erfahrung die Prüfberechtigung erhält.
Und an die Herren und Damen Superfighter : Wenn die A-Karte für euch doch eh nur “Peanuts” ist, warum laßt ihr euch dann nicht einfach mal eben prüfen ? Schwindet dadurch das Ego oder ist´s nur ein einfaches Authoritätsproblem ?
Gruß,
Matthias (Robert Enrick of Caithness), TV-Team

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Eintrag #79 vom 27. Apr. 2002 07:37 Uhr   Nachricht

nach oben / Zur Übersicht nur so ´ne Beobachtung

Moin Moin !
Also, wenn ich an meine Anfäng vor 12-13 Jahren zurück denke,da gabs eigentlich nur eine Regel und die hieß “schütze deinen Gegner”. So sahen die Aktionen zwar nicht besonders Filmreif aus aber jeder auch die Schwächsten hatten ihren Spaß und wenn einer mal nicht gleich umfiel bei Treffer 3 1/4 dann war das auch egal. Man traff sich danach mit Worten wie zum Beispiel “boah wat ein geiler Kampf, wie heißt du eigentlich…”. Viele meiner heutigen Freunde habe ich bei “Hauereien” kennen gelernt (gell Hadu). Mit dem einsetzen der ersten Regelkonferenzen schien es mir, das immer mehr Leute sich danach ins eigene Lager zurückzogen und sich dort (regelgerecht) feiern ließen, “boah ejh, als ich ejh, sieben auf einen Streich, ne”. So kam es zu immer mehr Streitigkeiten, nach dem Motto da wo das Regelwerk nicht greift, darf ich zu meinem Vorteil auch voll reinsemmeln, egal ob mein gesunder Menschenverstand es mir verbietet oder nicht. Und als dann die A-Karte kam, hätte man besser pro Kämpfer drei Leute zusätzlich auf´s Feld geschickt, einen Priester, einen Sanitäter und unbedingt ein regelgeschulten Anwalt.
Ich muß dir, Mathias, dringend wiedersprechen was die Sicherheit angeht, den einige Psychopaten begründen ihre Hirnausschaltung immer mit den Regeln.
Vielleicht sollte man A mit Anstand übersetzen, dann würde den Leuten mal wieder klar, daß der Sinn Spaß und nicht Sieg ist.
Ich bin mir in letzter Instanz ehrlich gesagt noch nicht im Klaren darüber, ob die A-Karte mehr Schaden oder mehr Nutzen gebracht hat, denn immerhin ist ja auch die Szene um etliches größer als 1990. Man sollte aber auch diesen Aspekt durchaus mal bedenken.
Tschüß Olaf

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Eintrag #80 vom 27. Apr. 2002 10:19 Uhr Ranes Haduwolff  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um Ranes Haduwolff eine Nachricht zu schreiben.

nach oben / Zur Übersicht Realität und alte Zeiten...

Grüß Euch,
…guck mal, der Olaf! Schön von Dir zu hören!!!
Jaja, damals. Das war damals halt, und damals wars ein kleiner, erlesener Kreis von Leuten, eine kleine Gemeinde von “Spinnern”, die ihren Wahnsinn ausgelebt haben, und sich um nichts scherten, weils alles noch neu war. Alle Zeiten Durcheinander, alle Stile und so.
Und ja, Olaf, Du hast recht, der Anstand, sprich die menschliche Rücksicht war grösser. Man kannte einander und Dinge wie Interaktion, Rollenspiel usw. waren keine Fremdworte.
Damals, da hatten wir Spaß, damals war alles besser…oder so…aber wirklich?
Wer mein zärtliches Lächeln kennt, weiss, daß ich in den ersten 5 Jahren meines Kämpferdaseins haufenweise Zähne eingebüsst habe. Schildkante beissen oder am Streitkolben (!) knabbern war lecker!
In dieser Zeit kamen noch ein angebrochenes Schlüsselbein, Rippenprellung und -anbruch, aufgeschlagenes Schienbein bis zum Knochen, Quetschung an den Innereien durch Stiche, Platzwunden usw. dazu.
Wenn ich an diese Zeiten denke, wo auf am Boden liegende Gegner eingehauen wurde, ein durchgeknallter Berserker auf mir rumsprang, gewisse Leute auf dem Weg zum Schlachtfeld sich noch schnell 2-3 Met reinknallten, und dann mit Karateschlägen auf junge Anfänger eindroschen, Schilde wegtraten, daß die Finger brachen usw…
Naja, alles nicht schlimm, der Stich in die Augenhöhle war auch nur ein Unfall und so.
Und diese dollen Waffen. ßxte mit Dornen, Spiesse mit scharfen Widerhaken, Klingenspitzen wie Schaschlikspiesse, Schildbeschlag aus 1 mm-Blech nach aussen gebogen, Plattenrüstungen mit handlangen Dornen, Helme mit angeschweissten Eisenklingen…Herr der Ringe-Filmer wären glücklich gewesen!
Und diese Schwerter..mein glorreicher erster Prügel mit fast 2 kg…und was war das ein Hammer, als wir Girat damals mit der aufgehauenen Stirn raustrugen (mann, war der damals schwer) und den blutigen Topfhelm (!) andächtig noch fotografierten…boah!
Es waren damals wirklich wunderschöne Zeiten, aber die sinds heute auf andere und sichere Weise auch. Aber wesentlich anonymer, zugegeben.
Bei der A-Karte gehts um die Fähigkeit, zusammenzukämpfen, egal, welche Zeit oder welchen Stil einer kämpft, es geht um die Grundsicherheit, und die hat zugenommen. Dank der A-Karte vor allem und der Einsicht der Leuten.
Aber nun zu Urs.
Du willst, daß sich Veranstalter um die Kampfsicherheit kümmern??? Leute, die in Stadtverwaltungen, Museumsbüros hocken, Geschäftsleute, Verwaltungsmenschen und so? Na danke!
Daß mal einer aus der Szene was leitet, ist doch eher selten.
Und wenn Du Auslandsevents anpreist, so denke ich daran, wie hart dort die Auswahlkriterien sind, und daß dort nur mitkämpft, der mittrainiert und abgenommen ist.
Wer auf den entsprechenden Veranstaltungen mitkämpfen will, muß halt die A-Karte haben. Wer sich zu fein dazu ist, darf zugucken.
Matthias hat da schon recht…eine gewisse Prüfungsangst kann ja sein. Warum nur?
Je mehr Veranstaltungen die A-Karte voraussetzen, um so mehr Sicherheit kehrt ein. Eine gewisse Grundsicherheit jedenfalls.
Aber die Diskussion dreht sich im Kreise, wird sinnlos, stimmt schon. Es ist jedermanns eigene Entscheidung, was er tut. Zugucken ist ja auch ganz nett…
P.S.: …ähm, den alten Sack raushängen lassen muss manchmal sein, sorry!
miles roma - miles imperatore! Euer Haduwolff

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Eintrag #81 vom 27. Apr. 2002 22:57 Uhr Christoph Bitter   Nachricht

nach oben / Zur Übersicht Also....

ich habe damals in FF Hadu`s “Unfall” vom Zuschauerplatz genau sehen können, und wenn ich das heute beurteilen soll, so muß ich sagen, daß so etwas bei dem Kampfstiel, der damals herrschte, vorauszusehen war. Hadu war ja kein Einzelfall. Es folgte ein Schotte mit eingeschlagenem Helm, der glücklicherweise nur ein Schädeltrauma hatte und keinen gespaltenen Schädel; dank eines guten Helmes.
Schutz des Gegners? Ja, bei manchen war es so. Bei vielen anderen aber kam der Berserker raus.
Dann, bei den ersten festen Regeln, ich setze mal als Zeitpunkt den von Tannenberg mit den UNO-Schildern fest, wurde erstmals vernünftig und auch vorsichtig gekämpft. Die neuen Regeln schreckten viele “Berserker” ab.
Dann kam die A-Karte. Das “Gemetzel” von Tannenberg. Wie konnte es dazu kommen?
1. Der erste, größere Einsatz von Speeren (FF war dagegen nix)
2. Die A-Karten-Besitzer selbst. Die Bestätigung der A-Karte vermittelte den Eindruck des superguten Schwertkämpfers. Nun, das mochte zwar stimmen, doch der Schwertkämpfer traf dann leider seinen Gegner empfindlich (ist mir selbst auch so passiert, glücklicherweise ist meinem Gegner nichts passiert)
Ist in dieser A-Karten Bestätigung das Debakel von Tannenberg zu erklären? Ich kann es nicht sagen, denn letztes Jahr habe ich mich, wie so viele andere Kämpfer, aus der Schlacht rausgehalten.
Olaf hat recht, was die Kämpfer an sich angeht. Das Wappen eines fairen und korrekten Kämpfers zu sehen, erfreut einen immer wieder. Gerne stellt man sich diesem auch lieber, als irgendeinem Fremden, denn schließlich weis man, wie dieser kämpft, daß er fair ist.
Diesen Kämpfer sich auszusuchen, verhindert allerdings der durchaus nicht so richtig korrekte Schildwall. Schildwall…Hastings. Dort, weil Harold in Bedrängnis war, in Verteidigung. Sinnvoll. Gegeneinander in Schildwall vorzurücken, also in einer eigendlich defensiven Taktik, irgendwie unlogisch. Was fehlt und macht einen Schildwall sinnvoll?
Ein Anführer, der bei schwindenden Kräften erkennt, wie es um seine Truppen steht, durch einen Rückzug die Truppen zu einem Schildwall aufstellen läst. Wo ist aber dieser Anführer?
Was in unseren Schlachten fehlt, ist Taktik.
Ui, jetzt bin ich sehr vom Thema abgeschweift. Verzeiht mir.
Gruß
v. Arlen

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Eintrag #82 vom 27. Apr. 2002 23:46 Uhr Stefan Siehoff  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um Stefan Siehoff eine Nachricht zu schreiben.

nach oben / Zur Übersicht Entwicklung verschläft man leicht...

Taktik fehlt? Wir üben doch fleißig! Und das der Schildwall rein defensiv ist, mag noch derjenige glauben, der auf direkten Kontakt mit seinem Nachbarn steht und keinen Platz für die Langwaffen läßt. Bogenschützen und Jagdgruppen flankieren.
Lessons learned, Christoph. Im September mehr davon.
Vielleicht guckt Ihr ja auch mal wieder vorbei…
Stefan

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Eintrag #83 vom 28. Apr. 2002 09:21 Uhr Roland Schulz   Nachricht

nach oben / Zur Übersicht Schildwall nur defensiv?

Ja, nö, wieso? Wer mal in der Verteidigung gegen so einen “defensiven” Schildwall stand, in dem Speerkämpfer, Fernkämpfer zwischendrin und Plänkler an den Seiten waren, der vergißt das so schnell nicht. Das ist sehr übel, aubacka…..
Will
William de Mornay

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Eintrag #84 vom 29. Apr. 2002 01:11 Uhr Matthias Schlegel  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um Matthias Schlegel eine Nachricht zu schreiben.

nach oben / Zur Übersicht Zurück zum Thema !

Moin Zusammen !
Irgendwie war hier als Thematik ursprünglich die Diskussion um die A-Karte angedacht …
Wie wär´s mit ein paar logischen Schlußfolgerungen ?
1. Die A-Karte ist kein Allheilmittel, sondern lediglich ein kleiner Schritt in die richtige Richtung. Sie ersetzt weder Anstand noch Fairness, Ehre oder den Respekt gegenüber dem Kampfpartner.
2. Wer bei einer Beschäftigung, deren Ausübung den Faktor “Mensch” so stark beansprucht eine Garantie erwartet, sollte es besser bleiben lassen und sich einen Fernseher kaufen. Unfälle wird es immer geben, aber man sollte zumindest seinen Beitrag zur Vorbeugung leisten.
3. Wenn der gesunde Menschenverstand im Kampf gegen das eigene Ego immer als Sieger hervorgehen würde, bräuchten wir keine Regeln - diese wären nämlich selbstverständlich.
4. Kein Training = kein sicherer Kampf.
Unsicherheit im Kampf gefährdet den Partner ebenso wie die eigene Person.
Also : Weniger Diskussion, dafür mehr Training !
Gruß,
Matthias (Robert Enrick of Caithness)

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Eintrag #85 vom 29. Apr. 2002 18:42 Uhr Urs Noetzelmann  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um Urs Noetzelmann eine Nachricht zu schreiben.

nach oben / Zur Übersicht ...stimmt

ohne Trainig laeuft nix…
…eine Frage: Wer prueft die Karten-Pruefer?
…noch eine: Warum gibt’s nur ne A-Karte und nicht alternativen (TUV, DEKRA, etc. da gibt’s doch auch mehrere, alle aber beim gleichen Oberpruefer zugelassen…“Papa Staat”)? (keine Egotripp - ehrliche Anfrage)
@Olaf: jau, so wie du das siehst stimm cih dir voll zu, Eigenverantwortung und Respekt sind fast noch wichtiger als eigentliches Kampfgeschick.
zum Thema Gloryful England: Hier (ich bin naemlich grad da) gibt’s keinerlei Prueferei oder Zertifizierung, abgesehen, vom kurzen Waffentuev am Anfang der Schlacht. Und hier wird auch nicht nachpunkten gezaehlt, UND meines Erachtens ist die Deutsche Szene keinesfalls minderwertig, deshalb RAFFT EUCH AUF und steht zu euren Taten, auch in der Schlacht - dann wird das ganze auch weniger gefaehrlich, wenn jeder selbstverantwortlich ist/gemacht wird.
Hlorridi

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Eintrag #86 vom 29. Apr. 2002 19:06 Uhr Stefan Siehoff  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um Stefan Siehoff eine Nachricht zu schreiben.

nach oben / Zur Übersicht Wer bewacht die Wächter?

Kurze Antwort von der Quelle:
Prüfer wird man durch Konsens: Eigenbeurteilung (Antrag stellen) und Fremdbeurteilung (drei Prüfer nicken). Das befürchtete ‘Aufweichen’ der Strukturen ist unterblieben, da alle Prüfer ihren Job sehr ernst nehmen oder aber gar nichts machen.
Warum keine Alternative? Keine Ahnung. Aber: eigentlich bin ich froh darüber daß es nicht noch ein Regelsystem gibt, aus zwei Gründen: Zum Einen gäbe das ein noch größeres Durcheinander und Geschrei, Mißgunst und Grüppchenbildung, zum Anderen ist es schlicht überflüssig. Eine echte Alternative wäre NUR das ehrliche, sportliche und selbst-bewußte Verhalten ALLER Kämpfer in freien Gefechten. Und davon träume ich nachts.
An dem Punkt, wo wir die A-Karte im Konsens abschaffen können, weil sie überflüssig geworden ist, gibt es wahrscheinlich eine Weltregierung und weder Kriege noch Hunger. Den Führerschein wird man so bald wohl auch nicht abschaffen.
Noch Eines: Die Karte begründet sich nicht auf einem Egotrip, und wohlwollender beurteilt wird deswegen auch keiner Initiatoren, eher im Gegenteil. Die Zeit, die ich persönlich mit Diskussionen verschwende, wäre anderweitig besser genutzt. Und das geht Anderen auch so. Wir drehen uns im Kreis. Die Akzeptanz der Karte nimmt zu, das beweist die Statistik, die Zahl der Anrufe und der vielfache Wunsch nach Verbreitung. Alles Andere liegt in der Zukunft.
‘Nuff said.
Stefan

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Eintrag #87 vom 29. Apr. 2002 19:17 Uhr Ranes Haduwolff  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um Ranes Haduwolff eine Nachricht zu schreiben.

nach oben / Zur Übersicht Prüfer...

Grüß Euch,
…einfach zu beantworten: um Prüfer zu sein, brauchts 3 Prüfer, die anhand von Wissensstand, Praxis und Fähigkeit den Prüfer ernennen. Sowas kann u.U. den ganzen Tag dauern…
Alternativen? Gerne, wenn sie sich an die selben Spielregeln halten, aber macht ja keiner, weil keiern Verantwortung, Verpflichtung usw. tragen will.
Was England angeht, so habe ich den Kitguide für Hastings 2000 und die Informationen einiger Teilnehmer, die ganz gut ßben mussten, bevor sie zugelassen wurden.
So, und nun fahr ich auf ein Lager mit ca 30 Kämpfern, die A-Karte haben bzw. die Prüfung machen. Und das mit einem sehr sicheren Gefühl.
Und wer dort ohne Körper-, Hand- und Kopfschutz antritt, kann gleich nach Hause fahren…
miles roma - miles imperatore! Euer Haduwolff

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Eintrag #88 vom 30. Apr. 2002 01:48 Uhr Roland Schulz   Nachricht

nach oben / Zur Übersicht Auf ins Lager...

Genau, dem schließ ich mich so an. Fahre nämlich ins gleiche Lager und freu mich auf ne Menge Spaß!
Alles wird gut!
Will der motivierte
William de Mornay

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Eintrag #91 vom 28. Jun. 2002 10:19 Uhr Oliver (Nachname für Gäste nicht sichtbar)   Nachricht Bitte einloggen, um Oliver eine Nachricht zu schreiben.

nach oben / Zur Übersicht Bilanz?

Hallöchen,
gestern kam der Brief mit der Einladung zum neuen Gefechtsbiwak an.
Natürlich werde ich wieder dabei sein…
Aber wie sieht es denn aus?
Nun gibt es schon ein par Tage die A-Karte.
Kann man schon eine Bilanz der Unternehmung ziehen?
Wie viele Karten sind verteilt?
Wie sieht es aus diese bei Schlachten als zwingende Teilnahmebedingung voraus zu setzten?
Sind die Ziele die sich die Initiatoren gesetzt haben erreicht worden, haben Sie sich geändert?
Wie zieht die Zukunft aus?
Was Hadu z.B. mit HZB sagt, dass diese Teilnahmebedingung ist/wird, kann man wohl als Erfolg werten.
Leider habe ich selber die Erfahrung gemacht, dass die A-Karte noch nicht einmal überall bekannt ist.
So hat mich letztens ein alter Hase aus der Szene ganz verdutzt angeschaut, als ich ihm von der Karte erzählt habe.
(Ich habe selbstverständlich gleich geworben…)
Fragen über Fragen!
Wie wäre es denn mit einer öffentlichen Bilanz?
Gruß
Ulrich von Suderloh

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Eintrag #92 vom 28. Jun. 2002 15:47 Uhr Christoph Bitter   Nachricht

nach oben / Zur Übersicht A-Karte - Ab wann?

Hallo Leute!
Letztens hat mich mein Bruder (15) gefragt, ab welchem Alter er als Bogenschütze die A-Karte erlangen kann.
Erbitte um kurze Antwort
Gruß
v. Arlen

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Eintrag #93 vom 17. Aug. 2002 02:12 Uhr Christoph Bitter   Nachricht

nach oben / Zur Übersicht Sehe ich das richtig.......

daß niemand weis, wie alt man sein muß, um die A-Karte abzulegen?
Für mich ist diese Frage aber wichtig, da Hadu in Herzberg angekündigt hat, daß nächstes Jahr nur noch mit A-Karte Kämpfer zugelassen werden!
Nun ist mein Bruder 16 und möchte gerne in Herzberg als Bogen- bzw. Armbrustschütze mitmachen wie schon dieses Jahr.
Also: Ab wann kann er die A-Karte für Bogen- bzw. Armbrust ablegen? Mit 16?
Kann er in Herzberg bei Hadu diese Prüfung absolvieren?
Erbitte Antwort
Gruß
v. Arlen

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Eintrag #94 vom 17. Aug. 2002 09:05 Uhr Ranes Haduwolff  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um Ranes Haduwolff eine Nachricht zu schreiben.

nach oben / Zur Übersicht 16...?

Grüß Euch,
…äh? Dein Bruder hat mit 16 in HZB mitgemacht???
Klar war: Schlacht ab 18! Sososo…aha…Du hast auch die A-Karte und hast diesen Regelverstoss mitgemacht? Aha…soso…obwohl das mehrfach klargestellt wurde, Kämpfer nur ab 18….
Und DU hast die A-Karte…nicht gut….wirklich nicht. Kein Vorbild. Den HeRiBu hätte das in allerernsteste Schwierigkeiten bringen können! (Siehe den Thread dazu)
Mann, merkst Du nix?
Ansonsten A-Karte hat tatsächlich keine Altersbeschränkung, nutzt nur nichts, weil Kampf unter 18 einfach rechtlich nicht drin ist.
miles roma - miles imperatore! Euer Haduwolff

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Eintrag #95 vom 20. Aug. 2002 11:44 Uhr Dr. Nicole Schneider  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um Dr. Nicole Schneider eine Nachricht zu schreiben.

nach oben / Zur Übersicht Und

zieht Ihr daraus nun irgendwelche Konsequenzen?
Nic

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Eintrag #96 vom 20. Aug. 2002 20:28 Uhr Hans Joachim Oberländer  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um Hans Joachim Oberländer eine Nachricht zu schreiben.

nach oben / Zur Übersicht Konsequenz

…wäre jetzt, lieber Christoph, Dir die A-Karte abzunehmen.
Wenn Deinem Bruder was passiert wäre, wärste jetzt im Knast.
Bist Du Dir eigentlich im Klaren darüber, was Du da tust? Seit 1 1/2 Jahren diskutierst Du um dieses Thema und bekommst unisono die Antwort “ab 18”.
Aus eigenem Beispiel: ich schlage mich nicht mehr in großen Schlachten, ich mache lieber den Narren, der auf die ganzen Unsterblichen, Berserker, Highlanders etc. aufpaßt, die da wild um sich schlagen und nix mehr merken…
Einige mögen jetzt der Meinung sein, daß ich Dir zu nahe trete. Aber, lieber Christoph, diesmal trete ich Dir mit voller Absicht auf den Fuß. Erwische ich Deinen Bruder auf einer Schlacht, auf der ich Feldmeister bin, bevor er 18 ist, stell ich ihn vom Platz und dann raucht’s ernstaft im Karton.
Gruß
ein kopfschüttelnder
Trossi

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Eintrag #97 vom 20. Aug. 2002 20:45 Uhr Christoph Bitter   Nachricht

nach oben / Zur Übersicht @HaJo

Hallo HaJo!
Alles was ich dazu noch zu sagen hatte, habe ich privat an Hadu gesendet.
In diesem Schreiben habe ich einiges geklärt.
Ich habe nicht die Absicht, hier dazu noch etwas zu schreiben, da sonst hier die üblichen “TV-Diskussionen” beginnen.
Gruß
v. Arlen
p.s.: Ich stehe Dir gerne für auf die Füße treten zur Verfügung, wenn ich -alleine- Mist baue

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Eintrag #98 vom 20. Aug. 2002 21:53 Uhr Ranes Haduwolff  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um Ranes Haduwolff eine Nachricht zu schreiben.

nach oben / Zur Übersicht Konsequenzen

Grüß Euch,
ja, es wird Konsequenzen geben, und die werden langfristig einigen Leuten leid tun.
Aber das wird persönlich passieren.
miles roma - miles imperatore! Euer Haduwolff

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Eintrag #99 vom 21. Aug. 2002 00:03 Uhr Hilmar Becker  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um Hilmar Becker eine Nachricht zu schreiben.

nach oben / Zur Übersicht Admin-Hinweis

Hallo
Die Diskussion um die Teilnahme von Minderjährigen an Schlachten hat sich - auch in Bezug auf die A-Karte - längst erledigt. Solange Rechts- und Haftungsfragen nicht eindeutig geregelt sind besteht hier an dieser Stelle keinerlei Diskussionsbedarf; entsprechende Statements von Veranstaltern bzw. bei Veranstaltungen sind bereits erfolgt.
Wir schließen damit die Diskussion darüber.
Gruß
Hilmar
TV-Team
P.S. Für weitere Fragen zur A-Karte bleibt der Thread natürlich offen.

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Eintrag #100 vom 07. Jan. 2004 17:39 Uhr Jens Dittrich  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um Jens Dittrich eine Nachricht zu schreiben.

nach oben / Zur Übersicht Wo findet man sie...

…die Regeln, Prüfer und Infos über die A-Karte?
Auf der Seite www.kaempferliste.de
tut sich momentan “leider” etwas (bzw. nichts ?).
Einige Leute einer befreundeten Gruppe im Raum München möchten gerne mehr wissen / die Prüfung ablegen…
Wo kann man die Regeln sonst noch nachlesen oder einen Prüfer im Raum München finden Danke.
Viele Grüße, Akil

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Eintrag #101 vom 08. Jan. 2004 17:38 Uhr Jens Dittrich  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um Jens Dittrich eine Nachricht zu schreiben.

nach oben / Zur Übersicht A-KARTE - DIE REGELN

Hi Ihr,
habe bereits eine Antwort per e-mail erhalten. Vielen Dank an Detlef an dieser Stelle. Ich möchte trotzdem die Punkte hier veröffentlichen - dann können auch weitere Interessierte direkt nachlesen (solange www.kaempferliste.de nicht aktualisiert wird):
Codex Belli 2002
Die derzeit noch aktuellen Schlachtregeln der Kämpferliste
In freien Gefechten treffen Kämpfer aller Stile und Kenntnisstände zusammen.
Obwohl Unfälle beim Umgang mit Stahlwaffen nicht vollständig auszuschließen
sind, haben sich nachfolgende Regeln bewährt, um das Verletzungsrisiko so
klein und den Spaßfaktor so groß wie möglich zu halten.
Die Regeln werden laufend überarbeitet und den Bedürfnissen der Kämpfer
angepasst. In der vorliegenden Form haben sie automatisch Gültigkeit für
alle Veranstaltungen der Kämpferliste. Andere Veranstalter können sie gerne
als Anhalt auszugsweise oder in ihrer Gesamtheit übernehmen.
1. Waffen
a. Waffen fallen in eine von vier Kategorien:
i. Hiebwaffen: Waffen mit Stahlklingen zu einer oder zu zwei Händen
(Schwert, Langschwert, Axt, Langaxt, Sax, …)
ii. Stangenwaffen: Langwaffen mit Stahlköpfen zu zwei Händen (Speer,
Helebarde, …)
iii. Fernkampfwaffen: Bögen und Armbrüste sowie Schleudern
iv. Verbotene Waffen: Feuerwaffen, Leichtmetall-, Latex- oder Carbonwaffen
sowie Wucht- und Kettenwaffen (Keulen, Flegel,…), Peitschen
b. Erlaubt im Nahkampf sind Hiebwaffen und Stangenwaffen mit Stahlklinge,
die eine Schlagkante von mindestens 2 mm aufweist und so abgestumpft ist,
dass ein Eindringen in Kettengeflecht mit Ringen von 8 mm Innendurchmesser
ausgeschlossen ist.
c. Erlaubt im Fernkampf sind Fernkampfwaffen, die die Zugkraft eines 50
lbs - Langbogens nicht überschreiten. Es dürfen nur Pfeile oder Bolzen
genutzt werden, die mit einem Schaumpolsterkopf ausgestattet sind. Der Kopf
muss einen Durchmesser von mindestens 50 mm haben und auf einem fest mit dem
Schaft verbunden Kunstoffinnenkern aufbauen. Ein Eindringen der Spitze in
die Augenhöhle und ein Splittern des Schafts beim Abschuss oder Einschlag
muss ausgeschlossen sein. Schleudergeschosse dürfen nicht schwerer als 80 g
sein, dürfen nicht in die Augenhöhle eindringen können und müssen eine
Schaumpolster- oder Filzoberfläche haben (Beispiel: Tennisball).
d. Zugelassene Waffen dürfen keine strukturellen Beschädigungen oder
übermäßige Scharten aufweisen.
e. Verbotene Waffen dürfen nicht eingesetzt werden.
2. Rüstungen und Ausstattung:
a. Der Mindestrüstungsschutz im Nahkampf besteht aus gepolsterten
Handschuhen und Kopfschutz. Der Mindestkopfschutz ist eine unterpolsterte
Kettenhaube oder ein Eisenverstärkter Lederhelm. Kämpfer, die nicht den
Mindestrüstungsschutz tragen, dürfen am Nahkampf nicht teilnehmen.
b. Körperschutz, besonders Schutz der Unterarme und Gelenke, wird dringend
empfohlen!
c. Verboten sind Schilde und Rüstungen mit Dornen oder scharfen Kanten.
d. Gefährliche Gegenstände (Messer, …) dürfen grundsätzlich nicht
mitgeführt werden.
3. Verhalten:
a. Erlaubt sind Schläge mit Hiebwaffen zum Schild und Körper.
b. Nicht erlaubt sind Stiche mit Hiebwaffen auf die obere Hälfte des
Schildes und zum Körper sowie Schläge uns Stiche zum Kopf oder Hals.
c. Erlaubt sind Schläge und Stiche mit Stangenwaffen auf die untere Hälfte
des Schildes oder den Körper unterhalb des Brustbeins, wenn die Waffe
abwärts geführt wird.
d. Nicht erlaubt sind Schläge und Stiche mit Stangenwaffen auf die oberer
Hälfte des Schildes, zum Kopf, Hals oder auf den Körper oberhalb des
Brustbeins, sowie das Führen der Waffe aus einer unteren Position
(Aufwärtsstich und Aufwärtsschlag).
e. Erlaubt sind gezielte Schüsse mit Fernkampfwaffen auf den Schild und auf
dem Körper unterhalb des Brustbeins.
f. Körpereinsatz zum direkten Angriff (Tritte, Faustschläge, …) ist nicht
erlaubt.
g. Der Einsatz von gefährlichen Gegenständen (Fußangeln, …) ist nicht
erlaubt.
h. Die Teilnahme an einem Gefecht unter Alkohol- oder Drogeneinfluss ist
nicht erlaubt.
i. Faires Verhalten ist Voraussetzung für ein gelungenes Gefecht. Wir
kämpfen als Partner, nicht als Feinde!
j. Angriffe auf Fernkämpfer, die den Mindestrüstungsschutz nicht tragen,
sind anzudeuten.
k. Nichtkämpfer werden nicht bekämpft.
4. Sonstiges:
a. Die Sicherheit der Waffen und Ausrüstung wird durch Kontrollen
gewährleistet.
b. Erste Hilfe Ausstattung muss vor Ort sein. Jeder Kämpfer soll
ausgebildeter Ersthelfer sein. *
c. Minderjährige Kämpfer bedürfen der Zustimmung des Erziehungsberechtigten.
d. Anordnungen der Kampfrichter ist unbedingt Folge zu leisten.
e. Der Veranstalter hat das Hausrecht. *
f. Der Kämpfer muss seine Eignung an der Waffe durch die A-Karte oder eine
Prüfung dazu vor Ort nachweisen.
g. Jeder Kämpfer dafür verantwortlich, dass Zuschauer nicht gefährdet
werden.
h. Eine Trefferregelung ist nicht Bestandteil der Schlachtregeln und ist
gesondert abzustimmen.
ßnderungen, die nur die IGALMA betreffen und nicht Bestandteil des
eigentlichen Codex Belli sind:
*: Es müssen Ersthelfer und Erste Hilfe Ausstattung am Kampfplatz bereit
stehen.
: Minderjährige Kämpfer dürfen an Gefechten nur mit Bürgen und Erlaubnis
des Erziehungsberechtigten teilnehmen.
*.: ggf. das Platzrecht.
Diese Regeln gelten dem Schutz und dem partnerschaftlichen Miteinander der
Kämpfer und Nichtkämpfer im freien Gefecht.
Der Codex Belli muss, wenn er als Regelwerk für eine Veranstaltung angewandt
wird, öffentlich einsehbar sein und möglichst jedem Kämpfer schriftlich
ausgehändigt werden. Der Veranstalter ist dafür verantwortlich, dass die
Gültigkeit dieser Regeln bekannt gemacht wird.
Train hard, fight easy!
© Kämpferliste 2002/Tim Schneider 1999 Vervielfältigung zu nicht
kommerziellen Zwecken erwünscht! ßnderungen bitte nur nach Absprache!
Kommentare bitte an info@kaempferliste.de
Viele Grüße, Akil

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Eintrag #102 vom 22. Jun. 2004 13:33 Uhr Oliver Stöckl  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um Oliver Stöckl eine Nachricht zu schreiben.

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Gott zum Grusse!
Die Frage betrifft die A-Karte!
Heiss und kontrovers diskutiert jedoch:
- Wie ist diese zu erhalten?
- Welche Regeln gelten?
- Was ist zu beachten?
ßber Antworten ist dankbar und freut sich -
Oliver

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Eintrag #103 vom 08. Okt. 2004 19:37 Uhr Roland Schulz   Nachricht

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@ Carsten
Zitat:
ABER warum muss man sich zurückziehen um etwas zu ändern??? Warum nicht einmal ein bischen ackern und den Arsch hochkriegen??? Mir ist die Sache einfach zu wichtig!
Zitat Ende
Was genau willst du denn eigentlich, Carsten?
Definiere mal “ackern” und die sich daraus ergebenden (positiven) Veränderungen..?
Und…WELCHE Sache ist dir denn zu wichtig?
Zitat:
Und gerade Leute die eine gewisse Vorbildfunktion haben -Namen sind hier unwichtig!-,gerade DIE sollten sich einmal am Riemen reissen und nicht mit den Finger auf andere,wie zb. dem Stefan Siehoff,zeigen! Mann wiedert ihr mich an……:-P
Zitat Ende
Na dann zieh ich mir den Schuh mal an, Carsten.
Ich zeige mit dem Finger auf den Initiator und großen Administrator (Verwalter) der A-Karte..
und das nicht ohne Grund.
Ich werde dir das detailliert auseinander nehmen, damit du und jeder andere es auch genauestens verstehen. :-)
1. Halte ich die Idee einer Regelung für mittelalterlichen Kampfsport im Sinne eines Führerscheins für eine sehr sinnvolle und gute Idee.
Sehr lange Zeit habe ich die Sache verteidigt und als Prüfer weitergegeben und unterstützt.
2. Finde ich die Regelung, daß die gesamte Verwaltung und Logistik in den Händen E I N E R
Person liegt untragbar und nur tolerierbar, solange diese Person sich entsprechend darum kümmert.
Es sind oft und von vielen, vielen Leuten Hilfsangebote und Verbesserungsvorschläge (Dezentralisierung etc.) an den großen Organisator herangetragen worden…
Er hat sie allesamt (das letzte Mal HZB ´03) abgelehnt!
3. Fakt ist, daß ich als Prüfer Unterlagen angefragt habe (mehrere Male, an verschiedene Mails des großen Organisator abgeschickt).
Fakt ist weiter, daß ich als Prüfer von meinem “Chef” in KEINEM EINZIGEN Fall eine Rückmeldung erhielt.
Das übrigens noch im letzten Jahr, als Afghanistan noch kein Thema war.
Ein Erlebnis, das auch andere Prüfer mit mir teilen und daraus ebenfalls frustrierten…
4. Ein anderer Punkt ist, daß mich Leute nach fast einem Jahr, nachdem ich sie geprüft hatte, ansprachen (einige Male sehr säuerlich) und wissen wollten, wann sie denn nun endlich mal ihre A-Karte bekämen….
5. Herzberg 04
Bei dieser “Freischlacht” ist es zu diversen Auswüchsen und Ausrastern gekommen die in JEDEM Fall Konsequenzen erfordert hätten.
Nichts ist passiert. Rein gar nichts.
Wenn mir jetzt jemand damit kommt, daß der große Organisator doch in Afghanistan sei…da isser schon lang nicht mehr..
Und: SELBST in Afghanistan gibts im BW Stabsdienst Email !!!
Aber wie dem auch sei..
Mein Fazit daraus:
Keine Prüfungen mehr durch mich. Soweit ich weiß haben einige andere Prüfer dieselben Konsequenzen gezogen.
Darüber hinaus suche ich mir die Party aus auf der ich tanze, genauso wie die Tanzpartner.
So, eigentlich wollte ich euch das hier ersparen..aber nachdem anscheinend doch noch Leute
leben, die diese Stories noch nicht kennen…
Alle anderen bitte ich um Entschuldigung dafür, daß ich euch gelangweilt habe mit alten Kamellen.

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Eintrag #104 vom 26. Okt. 2004 10:24 Uhr Ranes Haduwolff  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um Ranes Haduwolff eine Nachricht zu schreiben.

nach oben / Zur Übersicht A-Karte - FÄLLIG!

Grüß Euch!
…wie in Herzberg besprochen, steht ein Treffen der A-Kartenprüfer dringend an.
Mit dem angedachten November wirds nichts, wegen Umzug, aber Mitte Februar wirds! Der genaue Termin richtet sich nach der Teilnehmerzahl.
Um das Haus zu buchen und einen guten Kurs auszuhandeln, brauche ich von Euch die Teilnehmerzahl.
Bitte melden (NUR PER MAIL) unter:
ars-militia@gmx.de
(..also keine Anrufe, keine Vorabdiskussionen)
Stefan Siehoff hat seine Teilnahme verbindlich zugesagt, also kann das alles auch seinen Gang gehen.
Macht Euch schon mal so Eure Gedanken…
Ars Militia - Euer Haduwolff

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Eintrag #105 vom 25. Nov. 2004 14:58 Uhr Dirk Korneli  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um Dirk Korneli eine Nachricht zu schreiben.

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Weiß jemand, was sich genau auf der o.a. Homepage tun soll? Soweit ich weiß, ging’s auf der Homepage um die A-Karte.
Friedrich von Wachtenberg, Draconis Asnidae

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Eintrag #106 vom 25. Nov. 2004 17:47 Uhr Carina Schmid  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um Carina Schmid eine Nachricht zu schreiben.

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ßhm, entschuldigt die naive Frage: was ist die A-Karte überhaupt, was ermöglicht sie und wofür ist sie gut?
Liebe Grüsse, Carina

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Eintrag #107 vom 25. Nov. 2004 18:16 Uhr Hilmar Becker  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um Hilmar Becker eine Nachricht zu schreiben.

nach oben / Zur Übersicht Nee, oder

Carina, lies einfach diesen Thread… am besten Eintrag 99…
Gruß
Hilmar

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Eintrag #108 vom 06. Apr. 2005 22:41 Uhr Uli Gasper  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um Uli Gasper eine Nachricht zu schreiben.

nach oben / Zur Übersicht Und was is jetzt?

Hi!
Hab in FF 04 meine A Kartenprüfung gemacht und warte seitdem auf weiteres.
Wie siehts aus?
Gruß, Uli

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Eintrag #109 vom 29. Mai. 2006 21:50 Uhr Frank Bechhaus  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um Frank Bechhaus eine Nachricht zu schreiben.

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…über ein Jahr vergangen seit dem letzten Eintrag…
Wie ist eigentlich der Status für Schlachten 2006? Wird noch nach der “A-Karte” gefragt? Ist sie de facto tot? Nach welchen Modalitäten wird heute entschieden, wer mitkämpfen darf (von Selbstverständlichkeiten wie Waffen/Rüstungskontrolle mal abgesehen)?

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Eintrag #110 vom 29. Mai. 2006 22:18 Uhr Ranes Haduwolff  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um Ranes Haduwolff eine Nachricht zu schreiben.

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Moin zusammen,
die Regeln gelten weiterhin auf unseren Veranstaltungen, auch ohne die Registrierkarte.
Soweit.
Ars Militia - Euer Haduwolff

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Eintrag #111 vom 01. Mrz. 2007 02:10 Uhr Andreas Zillner  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um Andreas Zillner eine Nachricht zu schreiben.

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Wie immer n Weilchen zu spät… *g*
Ich mach ja seit einiger Zeit “Mittelalter”, erst hauptsächlich “Larifari-Irgendwas”, aber ich behaupte mal dass ich mich auf dem Weg der Besserung befinde…
Nun zum Thema: Wir hatten nach unserer Vereinsgründung auch überlegt, uns die ominöse A-Karte (wer da böses dabei denkt…) zu besorgen.
Da wir im tiefsten Niederbayern beheimatet sind, noch wenige Kontakte hatten und auch noch nicht soooo weit weggefahren sind haben wir allerdings vergeblich nach Informationen gesucht…
Kurzerhand haben wir das Thema dann aufs Abstellgleis geschoben und siehe da:
Ich lebe immer noch, und abgesehen von den üblichen Schürfwunden bin ich jedes Mal mit heiler Haut von der “Schlacht” zurückgekommen…
Auch wenn die Prüfung der Fähigkeiten an der Waffe sinnvoll sein kann:
Würde dieser Schein jemand dran hindern plötzlich auszuticken und weiß Gott was anzustellen?
Ich denk mal nicht…
Und für ne gelungene “Schlacht” braucht es nicht viel:
1. Teilnehmer mit gesundem Menschenverstand, denn dann muss man sich keine Sorgen um die weiter unten beschriebenen verbotenen Waffen bzw die Einhaltung der Regeln machen
2. Einen Veranstalter der sich nicht nur um den Kommerz kümmert (was leider immer seltener anzutreffen ist…), sondern entweder “vom Fach” ist oder eine solche Person als Verantwortlichen bestellt, der vor Ort die Waffen und Rüstungen prüft
3. Für den Fall eines Falles einen Nachweis dass jeder Teilnehmer auf eigenes Risiko teilnimmt und ne Haftpflichtversicherung hat!
Leider Gottes herrscht in Deutschland überall Regulierungswut, auch wenn es an sich ne gute Idee war. Aber ich apelliere einfach mal an den Verstand und hoffe weiter auf das “Gute” im Menschen!
Wer anderer Meinung ist…
Bitte!

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Eintrag #112 vom 02. Mrz. 2007 15:25 Uhr Oliver (Nachname für Gäste nicht sichtbar)   Nachricht Bitte einloggen, um Oliver eine Nachricht zu schreiben.

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Was sind die “üblichen Schürfwunden”
Gruß
Sascha

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Eintrag #113 vom 02. Mrz. 2007 16:26 Uhr Thomas Klever  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um Thomas Klever eine Nachricht zu schreiben.

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Hallo,
ich meine das Schürfwunden nicht unbedingt üblich sind.Wenn sowas vorkommt hat man selber oder sein Kampfpartner was falsch gemacht.
Franz zum Lohe www.homburger-reisige.de

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Eintrag #114 vom 06. Mrz. 2007 13:05 Uhr Andreas Zillner  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um Andreas Zillner eine Nachricht zu schreiben.

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Obwohl das nu gar nix mitm Thema zu tun hat…
Die für MICH üblichen Schürfwunden hab ich mir bis jetzt immer dann geholt, wenn ich grad mal wieder besonders theatralisch gefallen bin, meistens ist ja der Untergrund genau an dieser Stelle etwas härter als n halben Meter daneben; die anderen Verletzungen hab ich mir *nach links schau, nach rechts schau, flüsternd weitererzähl* bei den ßbungen geholt, wo ich der Bequemlichkeit halber meine total Un-“A”-Schweißerhandschuhe getragen hab und mir deswegen was auf die Finger kassiert hab. Typischer Fall von selber schuld!

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