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Eintrag #1 vom 17. Mai. 2006 22:38 Uhr Tanja Eickstädt  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um Tanja Eickstädt eine Nachricht zu schreiben.

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Ich suche erfolglos nach Informationen zum Adel in Niedersachsen zur Zeit des Hochmittelalters , speziell zur Region Hamburg und Bremen… Ich komme aus Buxtehude , nähe Stade aber dort gab es wohl auch niemanden zu dieser Zeit , oder ?
Kann mir da jemand irgendwelche Seiten im Netz empfehlen oder hat sonstige Informationen für mich ? Ich würde gerne eine Person aus meiner Region darstellen finde aber nirgendwo Hinweise über solche !
Bin über jeden Tip sehr dankbar…
Tanja , noch Namensuchend… lächel

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Eintrag #2 vom 18. Mai. 2006 10:17 Uhr Steffen Zimmermann  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um Steffen Zimmermann eine Nachricht zu schreiben.

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Moin Tanja,
in Stade gab es mindestens eine Burg am Hafen.
Da hier auch viel Handel mit Tuchen aus Flandern abgewickelt wurde (zumindest im Spätmittelalter) ist anzunehmen, dass es schon etwas an Adelgeschlechtern hier gab.
In Horneburg meines Wissens nach auch ein Rittergeschlecht.
Zu Buxtehude:
Im Rahmen des hansischen Fernverkehrs auf der Linie Bremen-Hamburg-Lübeck gewann die junge 1285 gegründete Stadt rasch an Bedeutung und wird bereits 1363 als Hansestadt genannt.
buxtehude.wizard.de/default.cfm?mid=24288
Zu Horneburg:
Die Geschichte des heutigen Fleckens Horneburg ist bis ins 19. Jahrhundert mit der der Burgmänner auf Horneburg eng verflochten. Zunächst werden um 1200 zwei Ritterfamilien in Urkunden als Zeugen genannt. Sie sind dann seit 1255 Burgmänner auf Horneburg, nämlich die von Borch auf der Stader Geest und die Schulte von der Lühe im Alten Land.
www.horneburg.de/intekos/_f_horneburg.htm
Warum eigentlich Hochmittelalter????
Steffen

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Eintrag #3 vom 24. Mai. 2006 06:57 Uhr Steffen Zimmermann  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um Steffen Zimmermann eine Nachricht zu schreiben.

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Moin,
war das wieder eine der Anfragen, ie im Sande verlaufen ????
Servus
Steffen
Steffen

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Eintrag #4 vom 07. Jun. 2006 07:54 Uhr Tanja Eickstädt  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um Tanja Eickstädt eine Nachricht zu schreiben.

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Hallo Steffen,
vielen Dank für deine Antwort ! Meine sucherei hat noch ergeben das es da noch mehr Adel in Stade gab und zwar Graf Heinrich I. der Kahle von Stade , Graf Lothar- Udo II. von Stade . Ich werd mal genauer in meinen Recherchen wühlen um es besser beschreiben zu können und auch mal zu deinen Angaben forschen !
Hochmittelalter deswegen weil mich momentan diese Zeit interessiert ! Welche Zeit stellst du denn dar und gehörst du einer Gruppe an wo man eventuell mal zuschauen oder mitmachen kann ?
Lieben Gruß , Tanja
Tanja , noch Namensuchend… lächel

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Eintrag #5 vom 07. Jun. 2006 09:56 Uhr Thomas Arp  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um Thomas Arp eine Nachricht zu schreiben.

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Moin zusammen,
meines Wissens hatte Stade insgesamt mindestens 4 - 5 Burgen wenn man den befestigten Bischofssitz mitrechnet. Die Stader Grafen sind die ursprünglichen Harsefelder Grafen aus dem Geschlecht der Udonen die sich nach ihrem Umzug 1010 nC nach Stade umbenannten. Frühste Erwähnung einer Burg ist 994. Ab 1038 erreichte der Bremer Erzbischof das Münz- Markt- und Zollprivileg für Stade, sodas es zwei Siedlungs und Marktbereiche gab. Im 12.Jhr wurde das tiefere Hafenbecken genutzt ( heutiger alter Hafen ). Dazu erfolgte auch die Gründung der Burg auf dem Spiegelberg auf dem alten Burggelände siedelte sich das Praemonstratenkloster St.Georg. 1144 Starben die Stader Grafen aus, was einen Erbfolge Streit zwischen dem Bremer Erzbischöfen und den Welfen auslöste. Bis 1180 baut Heinrich der Löwe eine neue Stadtbefestigung die die beiden Siedlungsbereiche und den Hafen umschließt. Gleichzeitig entsteht die Kirche St.Nikolai eine neue Hafensiedlung eine Speichervorstadt. 1204 bekommt die Stadt von Erzbischof Hardwig II weitere Privilegien: Befreiung der Einwohner von der Geiselstellung, der Handel von Gästen innerhalb der Stadt wird geschützt sowie der die Befreiung vom Zoll bei Getreideexport. 1209 faßt Kaiser OttoIV alle bisherigen Privilegien zusammen zum Stader Stadtrecht zusammen. 1225 erfolgen dieverse Befreiungen von Zoll und Strandrecht innerhalb der Bremer Diözese, nach Jütland, Braunschweig und Lüneburg wobei dort schon namentlich Stader Ratsherren benannt werden. 1252 trat Stade mit Bremen in die Vorform der Hanse ein wo es mit Lübeck gleichgestellt war. 1259 bekommt Stade das Stapelrecht für von See kommende Waren für drei Wasserzeiten ( 1,5 Tage )Das war auch der Grund warum die Hamburger ihre Befreiung vom Stader Stapel in das Barbarrossa-Privileg(1189) hinein fälschten.Was zu handfesten Streitigkeiten zwischen den Stader Ratsherren dem Hamburger Rat und dem Bremer Erzbischof führte der das Hamburger Privileg anerkannte. 1272 erworb die Stadt das eigene Münzrecht und 1279 eine eigene Stadtverfassung ( Stader Statuten älteste erhaltene Stadtverfassung in niederdeutsch)Im 14. und 15. Jhr. liegt Stades hanseatische Blütezeit deren Haupthandelgebiete Jütland und Flandern waren. Die nach Ripen und Dänemark fahrenden Stader hatten eine eigene Genossenschaft die von eigenen ßlterleuten angeführt wurde ( Stader Kumpanye belegete Statuten von 1350) Wärend seiner Mitgliedschaft in der Hanse richtet Stade 16 mal den Hansetag aus.
Sooo nun soll erstmal gut sein sonst rutsche ich zu sehr ins 14/15Jhr. ab aber was deine Frage angeht ab 1144 gab es keinen direkten herrschenden Adel in Stade
TomTom

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Eintrag #6 vom 07. Jun. 2006 10:04 Uhr Thomas Arp  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um Thomas Arp eine Nachricht zu schreiben.

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Zu Buxtehude:
In den Jahren zwischen 1280 und 1285 vom Erzbischof Giselbert von Bremen gegründet.
Als Fährstadt über die Elbe, zu dem Zeitpunkt gab es nur die Möglichkeit bei Stade oder Buxtehude überzusetzen. Ab 1328 wurde die Staderstatuten auf Buxtehude übertragen. 1363 Mitglied der Hanse usw.
TomTom

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