Thema als Feed (RSS 2.0) Thema als Feed (ATOM 1.0) Alternativen zu den üblichen Märkten

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Eintrag #1 vom 20. Feb. 2001 19:32 Uhr Ranes Haduwolff  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um Ranes Haduwolff eine Nachricht zu schreiben.

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Grüß Euch, im Thread “Vorschriften” ist es zum Nebenthema geworden: Märkte und ihre eigentlichen Probleme im Bezug auf Mittelalter und “A”. So, jetzt ans Werk, laßt uns mal schauen, was als Alternative machbar ist. Und diesmal etwas weniger gemeckere…
Euer Haduwolff

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Eintrag #2 vom 20. Feb. 2001 22:06 Uhr Johannes Faget   Nachricht

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Moin, ja, ich hab da was: “Ganz weg vom Markt” einen “Mittelalterlichen Marathon” - 57km Marsch in Ausrüstung, “Einfall” in fünf Städte, in denen dann jeweils eine historische Inszenierung stattfindet (Gericht, Tafeley, Hochzeit, Lagerleben). Der Anspruch ist hoch - zur Hochzeit wird noch ein (katholisches!) Brautpaar gesucht, der Pastor traut katholisch, vorher wird in der Kirche eine Ausstellung über “Heiraten im MA” laufen. Es ist geplant, etwa 250 “Reisige” aufzubringen, 3 Kutschen / 1 Packwagen sind schon dabei, nach einem Ochsenkarren suchen wir noch …. Nix Markt - sondern “Inszenierungen auf der Reise” …. … und damit niemand sagt: “… das gehört in den Markt ….”: - hat nix mit Markt zu tun .. - Es lebe der “creative Anachronismus” - im 21 Jahrhundert mit Herrmann Löns und Lois Trenker im Herzen auf den Spuren der Salier zu wandern (Zeitrahmen ist 1150 / Romanik) Cu, Johannes Ab 5.03. gibts wahrscheinlich mehr INFO´s hierzu.

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Eintrag #3 vom 20. Feb. 2001 22:29 Uhr Thomas Preuß   Nachricht

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Hallo zusammen ! Ich hätte da einen Vorschlag: Es wäre denkbar sich eine abgeschiedene Gegend ohne viel Zivilisation zu suchen und dort mal richtiges Mittelalterleben durchzuführen Weiterhin als Ergänzung könnte man das Ganze als War-gaming betrachten, jeder stellt seine mittelalterliche Rolle dar und besitzt ähnlich wie beim Larp eine Anzahl an Trefferpunkten. Die Ganze Zeit ist man In-Play. Wenn keine Trefferpunkte mehr vorhanden sind, dann betreibt man eben MA-Leben. Dieser Vorschlag bezieht sich allerdings auf ein meeting ohne Touris und großen Markt, ist also eher eine interne Veranstaltung, wobei natürlich nichts gegen Händler mit authentischem Stand einzuwenden ist (das vervollständigt das Bild erst) Soweit erst einmal von mir. Grüße Thomas

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Eintrag #4 vom 20. Feb. 2001 22:38 Uhr Ranes Haduwolff  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um Ranes Haduwolff eine Nachricht zu schreiben.

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Grüß Euch, …hihi, Johannes, oller Scherzkeks….
Euer Haduwolff

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Eintrag #5 vom 21. Feb. 2001 00:24 Uhr Thorsten (Nachname für Gäste nicht sichtbar)   Nachricht Bitte einloggen, um Thorsten eine Nachricht zu schreiben.

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Moin zsammen, da sich ja eh alles wiederholt hier noch mal kurz meine gesammelten Ergüsse aus Thread 866 “Ein Event von usn für uns”: “… kann schon ein besserer ”Grillabend“ eine gute Möglichkeit sein um anzufangen. Die Möglichkeiten etwas außerhalb der Märkte aufzuziehen sind bannig. Ich persönlich habe natürlich meine bevorzugten Events und Qualitätsstandards im Kopf aber daneben kann sich auch noch ´ne ganze Menge tun.” “ … Als Konzepte wären Turniere aller Art angesagt, Wettbewerbe verschiedener Art (Sänger, Künste und Wissenschaften etc.). Wir hatten Tanzevents, Spielhöllen, Bogenschießevents, Burgundische Wochenenden mit 25 und mehr Essensgängen, Minnewettbewerbe um die Gunst der Damen etc. etc. Weiterhin kombinierte Events, die verschiedene Aspekte mit reinbrachten. Leute, Ihr behauptet doch immer Phantasie zu haben. Strengt doch einfach mal Eure grauen Zellen an, dann fallen Euch ´ne ganze Menge Sachen ein. Ansonten ist ein reines Lager, einfach mal zum Spaß doch auch ´ne geile Sache. Publikum ist meiner Meinung nach für solche Dinge absolut nicht notwendig.” “… wäre es wichtig lieber kleine Einladungsevents zu veranstalten oder bei größeren Events einen Kitguide zu erstellen. Ein gutes Beispiel für einen Kitguide, der einigermaßen historische Genauigkeit verspricht, ist z.B. der für Hastings 2000, der es eigentlich jedem einfach erlaubt eine vernünftige Ausrüstung zusammenzustellen, ohne sich zu verausgaben (zu finden unter www.vikings.ndirect.co.uk dort unter Events und Hastings 2000). Wenn sich die Szene auf kleineren Veranstaltungen erstmal auf solche Mindeststandards einigen könnte, wäre der Anreiz für den gemeinen Baumwollritter, der dort teilnehmen will, größer seine Ausrüstung zu verbessern. Und ich lache jeden aus, der diese Standards als zu heftig erachtet, denn der hat nichts in der ”historischen“ Szene zu suchen und sollte weiterhin auf dem Markt bleiben.” “..Einfach nur zu lagern ist zwar auch schön, doch kann man solche Events auch unter Themen stellen. Im Notfall gebe ich gerne ein paar Tips wie wir das in der SCA regeln, wo jedes Event im allgemeinen unter einem bestimmten Thema steht (Vom Bogenschießevent, über Turnier, Freßevent, mittelalterlicher Spielhölle, bis hin zu unseren ”Kriegen“, einer Ansammlung von verschiedenen Themen). Dazu die noch eher informellen Treffen, wie Trainingswochenenden, Workshops etc. Ein paar Anregungen vielleicht auf unserer Website: www.drachenwald.org” Dazu noch die Nachstellung historischer Ereignisse, bzw. die Nachstellung eines fiktiven historischen Ereignisses mit einem kompletten Briefing je nach entsprechender Vorlage. Experimentallager, die wirklich versuchen ein paar Tage ein Feldlager nachzustellen mit entsprechender Verpflegung und zumindest kurzer Anreise mit nur den Sachen, die man tragen bzw. auf seinem Pferd oder Wagen transportieren kann etc. pp. Das kann doch alles nicht so schwer sein … Bis dann Thorsten

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Eintrag #6 vom 21. Feb. 2001 09:12 Uhr Ranes Haduwolff  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um Ranes Haduwolff eine Nachricht zu schreiben.

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Grüß Euch, jep, Thorsten. Meine Rede. Doch gehts mir hier um ine Alternative zu den üblichen Märkten, also etwas MIT dem Publikum, MIT dem BeSUCHER, dem Sucher nach Mittelalter. Wir werden weiterhin an den teils unsäglichen Märkten gemessen, alles regts sich drüber auf - wo bleibt also die Alternative??? (ßbrigens hat Johannes das unten stehende ernst gemeint - sorry)
Euer Haduwolff

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Eintrag #7 vom 21. Feb. 2001 11:17 Uhr Thomas (Nachname für Gäste nicht sichtbar)   Nachricht Bitte einloggen, um Thomas eine Nachricht zu schreiben.

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Mhhh, dann wiederhole ich mich auch nochmal (was Thorsten kann, kann ich schon lang!!! ;-)= )… »»> gerade dieses Wochenende haben wir über das Gesicht eines Marktes geredet und kamen zu dem Schluß, dass es doch für irgendwen, auch finanziell, interessant sein müßte, z.B. einen Gemüsestand zu machen. Ich und meine Frau wären total glücklich, wenn wir unsere Nahrung vor Ort kaufen könnten: Lauch, Kohl, Salat beim einen, ßpfel und Birnen beim Anderen. Bei einem weiteren Händler Dinkel, Eier, Käse und ähnliche Erzeugnisse und noch einer für eingelegte Sachen ala Essigkraut u.ä. Und natürlich ein Weinhändler, der ab Faß in den mitgebrachten Krug verkauft. Auch mit einer Kleintierschlachterei oder einem Fischhändler hätte ich keine Probleme. Hätte für alle Vorteile: 1. Ich hätte mehr Platz in meinem Auto, weil ich nicht alle Fressalien mitschleppen müsste. 2. Der Markt würde schöner und “A”er 3. Einige würden daran verdienen ohne Tand verticken zu müssen 4. Kein “Ey ich muß am Sonntag Morgen mal mit dem Auto auffen Platz weil da habbisch in der Tanke noch für 300,- Steine Bier und Fressalien gekauft” mehr (oder zumindest weniger…) 5. Weniger Müll Problem: 1. Kann ich die Preise im Rahmen (d.h. nicht wesentlich teurer als im “normalen Handel”) halten? 2. Was ist mit Hygiene- und ähnlichen Vorschriften? 3. Wer hat da drauf Bock? Also eins ist sicher wie das Amen in der Kirche: WIR würden nur noch dort kaufen wenn die Qualität stimmt. Und ich denke eine Menge andere Leute sind der gleichen Meinung. ««< Zur “Tier-auf-Markt”-Diskussion: ßber Tierhaltung existiert schon ein Thread, in dem interessante Infos zu finden sind, gerade die völlig verquerten Ansichten über Frettchen werden dort geradegerückt. Sie waren Jagdhelfer und Katzenvorgänger und alles andere als ein arme Leute Tier. Allgemein zu Tieren auf Märkten: 1. Sie dienen der Komplettierung des Bildes 2. Kleintieren dürfte es wohl egal sein, ob sie daheim oder auf dem Markt in einem Käfig hocken (siehe 3.) 3. Streichelzoos sollten für Kleintiere untersagt werden (Streß). Man schaut mit den Augen, nicht mit den Händen… 4. Großtiere (Pferde, Mulis, Esel, Schweine) NUR mit entsprechenden Koppeln (In Herzberg sind wegen Platzmangel nur Pferde erlaubt, die am Turnier teilnehmen. Außerdem soll das Pferd nicht zum Porsche-Penis-Ersatz der MA-Szene verkommen.) 5. Schlachten okay, aber nur von “Könnern” (z.B Schweine nur von Metzgern oder Bauern, Hasen von Züchtern etc.). Das letzte was wir brauchen ist ein Schlachtskandal…
Mit den besten Grüßen, HvE (Thomas)

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Eintrag #8 vom 21. Feb. 2001 11:23 Uhr Bastian Kreusing   Nachricht

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hi zusammen, ich hätte da auch ne Idee: Alle wollen doch fest instalierte Geschütz oder Wohnanlagen, die dann für historische Veranstaltungen genutzt werden können. Hier könnte man doch einen Event draus machen?! Als Alternative zum üblichen “heng rum” Sommerlager könnte man doch auch ne Holzburg oder nen Wehrturm basteln. Voraussetzung hierfür wäre ein Veranstalter, der ehe etwas in der Richtung vor hat zu bauen und Leute sucht,die Ihm helfen. Dafür gibts Essen und Stellplätze und viel Spaaß. Gruß Basti

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Eintrag #9 vom 21. Feb. 2001 12:02 Uhr Axel Aue   Nachricht

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Tja, alternativen zu den bisherigen Märkten ? Als erstes fiele mir da ein : Museumsveranstaltung. D.h.dauerbelebte historische Gebäude, eventuell kleiner Weiler. Dort ließe sich auch die Sache mit der Tierhaltung in den Griff bekommen, da man die Tiere nicht dauern “verschiffen” muss. Auch ließe sich da ein umfangreiches, qualitativ hochwertiges Rahmenprogrann fahren, von der Unterbringung d. Besucher in einer Herberge über div. Kurse, Workshops usw. Auch Umwelt, Wirtschaft usw. ließen sich gut erklären/zeigen. Nachteil: Teuer im Aufbau/Unterhalt. Der stationäre Lage ist allerdings sowohl Vor- als auch Nachteil. 2. Da es sich kaum machen lassen dürfte (sollte) Tiere in ausreichender Menge durch die Gegend zu karren und Feldfrüchtehändler/Bauern zu ernähren : Trennung des bisherigen Marktkonzeptes in Markt(Geldverdiener), HC-Teil und “Larp-Lager”. Für den Markt und das “Larp-Lager” sollte auf Prädikate wie “Mittelalterlich” verzichtet werden. Hier muss eindeutig klar gemacht werden, das es sich um “Fantasygebilde” handelt. Feste, scharfe Regeln für den HC-Teil, der eventuell unter einem Motto steht. Wer diese nicht einhält, landet automatisch in dem “Larp-Teil”. Zuschaueranimation durch die Gruppen (Z.B. Handwerksvorführungen, Aktionen, z.B. Modenschauen, wie damals bei der LHL vorgeschlagen). Vorschläge zur Verbesserung der bisherigen Marktkonzepte : Musikgruppen und Gaukler treten ausschließlich in der Menge auf. Keine großen Bühnen. Indische Speisen und Ritterwürste verschwinden von den Märkten. Fantasiekostüme bei Darstellern treten nicht auf, ebensowenig moderne Hilfsmittel (Z.B. Plastikkeulen). Keine elektronischen Lautverstärkungen, keine modernen Pyro-effekte. Vielleicht denkbar : Historischer Wochenmarkt. Wie ein normaler Wochenmarkt regelmäßig an einem Ort, Bauernprodunkte von Getreide zum Fleisch, ergänzt durch Zubehör wie Gewürze, Tonwaren. Animation durch Gaukler usw. im Publikum. Gruß
Axel Aue

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Eintrag #10 vom 21. Feb. 2001 12:54 Uhr Ole (Nachname für Gäste nicht sichtbar)   Nachricht Bitte einloggen, um Ole eine Nachricht zu schreiben.

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Hallo ihr Lieben! Die Idee mit den “belebten” Museumsdörfern wird doch teilweise schon in den Freilichtmuseen, wie in Kommern oder in Hagen umgesetzt. Gut es ist nicht so ganz unsere Zeit, aber wir sollten uns daran mal ein Beispiel nehmen… Mit der Schwierigkeit, daß die Museen öffentliche Gelder verschlingen….
Gruß Ole Eulenspiegel

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Eintrag #11 vom 21. Feb. 2001 15:21 Uhr Thomas (Nachname für Gäste nicht sichtbar)   Nachricht Bitte einloggen, um Thomas eine Nachricht zu schreiben.

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Hallo Axel! Deiner Mail ist im großen und ganzen zuzustimmen, doch eine Frage habbich noch. > Zuschaueranimation durch die Gruppen (Z.B. > Handwerksvorführungen, Aktionen, z.B. Modenschauen, wie damals > bei der LHL vorgeschlagen). In welchem Teil soll das stattfinden? LARP: Okay! HC: Eher nicht! Wenn HC im Museumdorf, dann richtig und nur Alltag. Keine Modenschau, keine Action. Gilt natürlich nicht für Handwerksleute, denn das ist ja ihr Tagwerk. Im übrigen möchte ich nochmals betonen, dass ich den Kram nicht für irgentwelche Leute mache, sondern für mich. Der Besucher ist mir eher Worscht und nervt sogar zuweilen. Würde für Teilnahme an einsamen Events auch Kohle abdrücken, wie bei den Wikis oder Napoleonis üblich. Wer fragt bekommt natürlich vernünftig Antwort, aber darüberhinaus tendiert mein Sendungsbewußtsein eher gen Null…
Mit den besten Grüßen, HvE (Thomas)

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Eintrag #12 vom 21. Feb. 2001 15:26 Uhr Ivo Malz (IMMS)  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um Ivo Malz (IMMS) eine Nachricht zu schreiben.

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Axel: Bravo. Vielleicht ließe sich mit ein Wenig Akzeptanz dem LARP-Lager gegenüber (…vielleicht findet sich ein weniger gönnerhaft klingender Name?) auch eine Brücke schlagen, die den einen oder anderen Plastikkrieger “konvertieren” ließe?! Stellt sich nur die Frage, wer dann sortiert. Da sitzt dann nämlich der allseits bekannte Knackpunkt: Ab wann ist man denn dann wieder LARP-Lager-Kandidat und ab wann “Ausreichend a.” fürs “escht middelaldälische” Lager? Und: Ist “Mittelalter” dann das historische Mittelalter oder der “historische” TV-Mikrokosmos? Ab diesem Punkt wird es dann nämlich wieder spannend. Wer steht selbst gut genug da, um objektiv nach Qualität sortieren zu dürfen? Wer wird sich wieder vor den Kopf gestoßen fühlen, weil die “Passt schon”-Maßstäbe von vor 6 Monaten plötzlich nicht mehr gelten? Wie wird das ausdefiniert? Welcher Maßstab wird scharf angelegt? Hoffentlich nicht wieder Hausrecht und persönliches Gusto. Hui, da werden noch die Fetzen fliegen. Davon abgesehen würde ich es eher begrüßen, wen jeder für sich und “seine Zeit” an die Umsetzung des Möglichen ginge, statt gleich in den großen Bahnen zu denken, was auf Märkten besser werden müßte. Bei meinem persönlichen Stand der Dinge würde ich mich objektiv betrachtet gleich ins LARP-Lager einbuchen, denn ins “escht middelaldälische” passe ich nur vom Denkansatz und der Theorie, aber (noch!!!)nicht von der praktischen Umsetzung her. Objektiv betrachtet gäbe es ein gigantisches “LARP-Lager” voller engagierter Leute mit den besten Absichten und ein verdammt einsames Leben bei den “Mittelalterlichen”. Gruß Ivo

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Eintrag #13 vom 21. Feb. 2001 15:34 Uhr Ranes Haduwolff  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um Ranes Haduwolff eine Nachricht zu schreiben.

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Grüß Euch, tja, Ivo, das passt nicht hierher, sondern in den Thread Vorschriften. H.v.E, da sprichst Du einen gewissen Punkt an, das Geld. Gut, mit Touris ist das ganze relativ sicher finanzierbar, aber wie weit soll es gehen? Pro Teilnehmer am Wochenende nen hunderter oder so? Bei den steigenden Zahlen bei Platzmiete oder so muß man sich das mal überlegen. Und wenn, wie weiter unten Vorgeschlagen, auch mal was gebaut werden soll, dann gehts so richtig ins Geld. Und ein festes Gelände wird richtig teuer…
Euer Haduwolff

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Eintrag #14 vom 21. Feb. 2001 15:52 Uhr Uli Gasper  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um Uli Gasper eine Nachricht zu schreiben.

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Moin! Anstatt immer auf die LARPies zu schimpfen solltet ihr vielleicht lieber mal etwas über den Tellerrand schauen. Organisationsmäßig gibts da glaub ich schon was zu lernen. Da gobts nämlich Tips zum erstellen eines Characters, ein Con hat einen konkreten (Fantasy) Hintergrund und der Rahmen ist damit Festgelegt. Auf einem Vampire Life Con wird sicher keiner auf die Idee kommen als Xena zu erscheinen. Sollte er /sie doch- is nicht. Wer Teilnehmen will muß einen dem Regelwerk entsprechenden Character vorweisen können. Dieser muß natürlich stimmig sein (“Du bist 1,95m groß! Nein, Du kannst keinen Zwerg spielen auch wenn Du `ne ganz tolle Axt hast!”). Wenn ich mir unsere vielen armen Ritter/Grafen/Barone… anschaue-, da kann man glaub ich schon was lernen. Prinzipiell natürlich: ein CON ist eine nichtöffentliche Veranstaltung, also nicht mit einem MA Markt zu vergleichen. Also, wie wärs: Via Internet verabreden sich gruppen zu gemeinsamen Treffen bei denen historische oder historisch mögliche Begegnungen/ Schlachten/ Scharmützel/ Hochzeiten/ Ehrungen/ Begräbnisse nachgespielt werden. Vorteil: man kann einen zeitlichen Rahmen und eine Rollenverteilung festlegen und man kann vieleicht auch aus dem “gegebenen Anlaß” ein ganz anderes MA emfinden. Ein Ort findet sich bestimmt. Denn, prinzipiell gesehen unterscheiden wir uns in dem was wir tun nicht so grundsätzlich vom LARP, oder? Ich mein, irgendwo ist MA-Reenactment auch nè Art Live Action Role Playing, nur mit historischem Hintergrund statt Fantasy Regelwerk. ketzerische Grüße Uli

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Eintrag #15 vom 21. Feb. 2001 16:20 Uhr Axel Aue   Nachricht

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Hi. Naja, als erstes erst einmal : Das ich den Begriff “Larp” verwendet habe, soll keine Herabwürdigung sein. Mir kam es bei diesem Begriff nur auf die größere “höpferische Freiheit” an, die ihm innewohnt. Ich werd mich also in Zukunft nach einem geeigneterem Begriff umsehen. Entschuldigung also an alle “Larpies”. Ivo: Natürlich hast Du recht. Wir treffen uns dann diese Saison auch noch im “nicht HC-Teil”. Aber da das ja diese Saison eh noch nichts wird…. Die Regeln dafür macht natürlich der Veranstalter. Eventuell mit Personen seines Vertrauens dabei. (hüstel). Und, natürlich muss es eine Möglichkeit geben, von “nicht-HC-Lager” in das “HC-Lager” zu wechseln…. Sollte aber nicht das Problem sein. Lieber HvE (Thomas). Ob Sachen wie Modenschauen usw. in ein belebtes Museumsdorf gehören, hängt von dem Konzept ab. Ansonsten : Was glaubst Du denn, was Menschen im Alltag in einem Dorf gemacht haben (in jeder Epoche) ? Arbeiten! Und schon hab ich meine “ßkschen”. Ansonsten find ich es ganz schön Frech und inkonsequent, an öffentlichen Veranstaltungen teilzunehmen und dann zu sagen : Mich Nerven die Besucher eher… Gruß
Axel Aue

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Eintrag #16 vom 21. Feb. 2001 16:25 Uhr Thomas (Nachname für Gäste nicht sichtbar)   Nachricht Bitte einloggen, um Thomas eine Nachricht zu schreiben.

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Morsche Haddu, genau! Wobei ich keinen Bock mehr habe, für ein WE aufzubauen, doch das ist mein persönliches Problem. Aber 150,- DM oder so für ´ne Woche, was soll´s?!?! Ein toller Platz, eine klare Vorgabe (WAS soll stattfinden, WER darf kommen etc.) und ab geht´s! Aber das Prinzip kennst Du doch, siehe Mai-Event. Da fehlen halt noch die Marketender…
Mit den besten Grüßen, HvE (Thomas)

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Eintrag #17 vom 21. Feb. 2001 16:53 Uhr Ranes Haduwolff  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um Ranes Haduwolff eine Nachricht zu schreiben.

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Grüß Euch, ja, Axel, die Schizophrenie zum Thema Besucher ist schon gnadenlos. Eine ausgeglichene Mischung täte es doch. Man erinnere sich, als FF noch keine Kommerzielle Veranstaltung war, und der zahlende Besucher nur an einem Tag willkommen war. Da hatte das Ganze ein gutes Feeling, und niemand war unzufrieden. Jetzt noch “a” dazu, und ernstzunehmende Händler/Handwerker, Mann, wär sowas scheee! Ich würde mit grosser Freude eine Woche am Stück Mittelaltern, und das nur unter Gleichgesinnten. Dann macht mir auch ein Besuchertag nichts aus, im Gegenteil. Dazu kommt noch, daß ich ein völliges Abschotten nach aussen hin nicht gut finde. Warum nicht der ßffentlichkeit, -mit Presse und allem Trara- zeigen, daß es auch was anderes gibt als den 08/15-Markt, warum nicht den Leuten zeigen, daß es Spaß macht, die Sache richtig zu machen…?
Euer Haduwolff

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Eintrag #18 vom 21. Feb. 2001 16:59 Uhr Frank   Nachricht

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Tach, sorry vorab falls ich was sagen sollte was der eine oder andere falsch versteht, aber: Ich denke Uli hat recht in seinem dritten Absatz. Wenn ich ´mal nach England schaue dann fällt mir eigentlich als erstes das viel genannte Hastings ein. Da verabreden sich (inzwischen ja schon aus Tradition) Leute und stellen EIN hist. Ereignis nach. Das ist m.E. der richtige Weg. Da hab´ ich dann einen festen Zeitrahmen und Standards können vom Veranstalter besser und leichter definiert werden. Sollte nicht nur auf europäischen Inseln funktionieren, oder? Es muß ja nicht gleich eine riesen Schlacht werden. (Hochzeiten, Ehrungen wurden bereist genannt, Koziliarsversammlungen wären aufgrund des sowieso überwiegenden Adels in der Szene m.E. auch denkbar …) Das Ganze kann ja auch mit (am besten zivil gekleideten) Zuschauern stattfinden, die mit der Handlung nicht zu tun haben. zu Thomas/Beitrag 7: Ist ´ne super Idee! Wenn man als Veranstallter einen Marktstand (Kompromisbereitschaft gegenüber dem großen “A” vorausgesetzt) bereitstellt findet sich doch bestimmt der eine oder andere Bauer der zumindest Salat o.ä. auf dem Markt anbietet. Bei uns passiert das ´eh jeden Sonntag, nur eben nicht auf einem MA-Markt. zu Axel/Beitrag 9 Das mit den festen Bauten klingt gut, aber ich denke das können sich (wie Du selbst angemerkt hast) nur sehr Wenige leisten. Schön wäre es auf jeden Fall!!! Ich persönlich könnte mir auch vorstellen daß einzelne Gruppen in Zusammenarbeit mit NUR ein oder Zwei anderen Gruppen, die die selbe Zeit darstellen eine dörfliche (evtl. auch höfische) Gemeinschaft besser darstellen können als eine große Zahl an Mitwirkenden. Nach dem Motto Qualität statt Quantität. Ob das dann noch als Markt zu titulieren ist wage ich zu bezweifeln, finanzierbar müsste es für Veranstalter aber sein. (Ein gutes Programm ist da natürlich unabdingbar!) MfG
Frank (aus Franken)

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Eintrag #19 vom 21. Feb. 2001 17:04 Uhr Thomas (Nachname für Gäste nicht sichtbar)   Nachricht Bitte einloggen, um Thomas eine Nachricht zu schreiben.

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Holla, da habe ich Axel knapp verpasst… > Ob Sachen wie Modenschauen usw. in ein belebtes Museumsdorf > gehören, hängt von dem Konzept ab. Stimmt, 1:0 für Dich :-) > Ansonsten : Was glaubst Du denn, was Menschen im Alltag in > einem Dorf gemacht haben (in jeder Epoche) ? Arbeiten! Und > schon hab ich meine “ßkschen”. Klarer Fall von Mißverständnis. Ich habe das “Tagwerk” genannt und dachte Du meinst mit Aktion was anderes (Animation oder so). > Ansonsten find ich es ganz schön Frech und inkonsequent, an > öffentlichen Veranstaltungen teilzunehmen und dann zu sagen: > Mich Nerven die Besucher eher… Würde ich nicht so sehen. Erstens habe ich nicht gesagt, dass sie mir ständig auf die Nerven fallen sondern gelegentlich. Zweitens prelle ich die Leute weder um Geld, noch füge ich ihnen sonstigen Schaden zu oder bereichere mich in irgenteiner Weise. Das wäre frech. Drittens gebe ich trotzallem immer erschöpfend und (meist) sehr freundlich Auskunft, dies ist eine Frage des Anstandes. Viertens gehe ich auch gerne zum Fußball, obwohl da auch Leute hingehen, die ich Scheiße finde oder wähle auch Parteien wo ich nicht jeden toll finden kann. Das hat was mit Abwägen und Kompromissbereitschaft zu tun, Du verstehst? Eine Kröte hat man im Leben immer und überall zu schlucken, kommt nur drauf an, wie groß sie ist und ob sie Dich zum Erbrechen bringt…
Mit den besten Grüßen, HvE (Thomas)

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Eintrag #20 vom 21. Feb. 2001 17:04 Uhr Maya Remer  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um Maya Remer eine Nachricht zu schreiben.

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Hallo Leute, wieso ist das eigendlich sooo schwer, wenn ihr selber was machen wollt? Wir haben uns eine Burg gemietet und mit sechzig Leuten UNSER Ding abgezogen, ohne Vorschriften ect, weil wir die Leute kennen, die wir einladen! 1998 haben wir eine Karrenfahrt im Elsaß gemacht, Bollerwagen her, Fressalieen und Wasser rein-nur das Nötigste…. und dann im Elsaß die Burgenstraße abmaschiert und Kilometetr geschrubbt. War ein Erlebnis und werden wir wieder machen. Es ist halt die Frage wie groß Ihr das machen wollt und wo. Ich denke, Interesse ist genug da, also aufhören mit der Diskussion und anfangen zu planen! Bei einem größeren Event wäre doch nur noch die Frage des Geldes abzuchecken. Wenn ihr keine Besucher wünscht, dann müßt ihr halt auch etwas dafür bezahlen! Aber das dürfte euch die Sache wohl wert sein, oder?
Grüße: Maya

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Eintrag #21 vom 21. Feb. 2001 17:19 Uhr Jens Dittrich  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um Jens Dittrich eine Nachricht zu schreiben.

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Basti (8) Deine Idee ist nicht schlecht - auf diesem Weg haben wir es auch schon in Angriff genommen. Wir sind glücklich, ein entsprechend “abgeschiedenes” Gelände (welches zu einer Burg gehört) nutzen zu können. Dort haben wir uns ein Lager mit Wachturm uns Schmiede aufgebaut (manch einer wird wohl sagen es ist nicht 100% authentisch aber es gibt nichts, daß sich nicht noch verbesser läßt - macht euch aber lieber selbst ein Bild davon - auf unserer HP findet ihr einige). Dort können wir auch mal “unter uns” sein - ohne den üblichen Tourimarkttrubel (das mal der eine oder andere Wanderer oder Gast der Burg vorbeikommt ist nicht zu vermeiden). Bauplatz ist auch noch genügend vorhanden. Nur mangelt es in unserer Gegend scheinbar an weiteren Gruppen, die nicht die Arbeit scheuen, um etwas auf die Beine zu stellen. Schade. Der Burgherr ist auch nicht gegen ein Mittelalterdorf abgeneigt. Da könnten dann regelmäßig auch Tourimärkte veranstalltet werden und die Gruppen die auf dem Gelände etwas aufgebaut haben, hätten dann gleich einen weiteren Veranstaltungsort für bezahlte Feste. Essen und viel Spaß hat es für uns da jedenfalls immer gegeben.
Viele Grüße Jens von Kersbabe

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Eintrag #22 vom 21. Feb. 2001 17:40 Uhr Jens Dittrich  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um Jens Dittrich eine Nachricht zu schreiben.

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Ranes (17) kennst Du das Fest in Herzberg? Geht über 2 Wochenenden, wobei (wie mir bekannt ist - war leider noch nicht selbst dort) nur das 2. für die ßffentlichkeit zugänglich ist. Veranstallter ist der Hessische Ritterbund. Bilder gibt es u.a. bei www.ma-marktfotos.de
Viele Grüße Jens von Kersbabe

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Eintrag #23 vom 21. Feb. 2001 18:01 Uhr Axel Aue   Nachricht

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Hi. Schöne Sachen. Nur leider voll am Thema vorbei.
Axel Aue

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Eintrag #24 vom 21. Feb. 2001 18:41 Uhr Jens Dittrich  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um Jens Dittrich eine Nachricht zu schreiben.

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Axel (23): warum am Thema vorbei? Habe ich da evtl bei Hadu (1) etwas falsch verstanden? Alternative zu “normalen Märkten” ? Ein Gelände wie “unseres” ist doch wohl eine Alternative! Da kann man sich unter “Seinesgleichen”, Hammer und Säge schwingend, “austoben” und etwas aufbauen. Auch Johannes Vorschlag (2) einen Marsch zu veranstallten finde ich eine gute Alternative zum üblichen Tourievent. Bei uns (fränkische Schweiz, grob zwischen Hof und Erlangen) gab es zahlreiche Altstraßen zwischen wild zerklüfteteten Felslandschaften, Wäldern, Höhlen etc.. Würde mich schon lange mal reizen, ein Teilstück dieser Wege mit kleinem oder großen Marschgepäck (in Gewandung) zurückzulegen und (wie auch damals) unter einem überhängendem Felsen zu nächtigen. Läßt sich natürlich nur in kleineren Gruppen durchführen - ist aber auch gut so, denn wenn 100 oder mehr Gewandete lärmend durch den Wald “trampeln” ist´s vorbei mit der “A”-Stimmung. Geschweige denn mit den Schlafplätzen unter dem Feslvorsprung! Als Ausgangs / Zielpunkt für so einen Marsch wäre wiederum ein Gelände wie unseres denkbar. Keine Alternative?!
Viele Grüße Jens von Kersbabe

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Eintrag #25 vom 21. Feb. 2001 18:45 Uhr Martin Uhlig  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um Martin Uhlig eine Nachricht zu schreiben.

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Hallo, sorry, falls das jetzt nich genau passen sollte: aber,wir diskutieren hier über “Vorschriften” und Alternativen zu normalen Märkten, über “feste” Installationen etc. …und dann gibt es da diesen “Mittelalter-Park” link: www.mittelalterpark.de das WßRE doch mal eine Aufgabe, daraus was vernünftiges zu machen. Es scheint, da ist ein Platz und Geld vorhanden. Aber ein unerträgliches Konzept. Wäre schön, wenn hier etwas entstehen könnte, das euren/unseren Vorstellungen entspricht. Grüße, Martin
Konrad, Spielmann vom Hohen Hause

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Eintrag #26 vom 21. Feb. 2001 18:47 Uhr Stefan Breu  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um Stefan Breu eine Nachricht zu schreiben.

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Hi, Alternativer Markt. Hm. Also die “Larp”-Ecke würde ich einfach “Märchenmarkt” taufen, Latexpompfen sind ja nicht das Problem, sondern eher Hörner- und Fellbarabaren, rothaarige Hexen, panne Samtkostüme … Tierhaltung. Meine Gänse würde ich dem Trubel niemals aussetzen. Tiere nur fürs Flair in Käfigen zur Schau stellen ? Will ich auch nicht. Authentisch hieße das, Hühner paarweise an den Füßen zusammenbinden, an einem Stock hinhängen bis sie verkauft werden. Eine Hühnerschar mit “artgerechtem” Gehege nenne ich wieder Streichelzoo oder Schaustellerei. Freilaufende Tiere auf einem Markt im Mittelalter sind wohl eher Mißgeschicke und verlorene Handelsgüter, als normale Marktatmosphäre. Wenn schon, dann auch wirklich schlachten. Um Stände mit Tand gegen hc Händler und hc Auslagen zu tauschen, müßte der Veranstalter die Teilnehmer im Vorfeld nach ihren Bedürfnissen befragen und die daraus entstehende Einkaufsliste an potentielle Verkäufer weitergeben. Viel Arbeit für die Orga! Wenn die Teilnehmer sich und der Orga trauen, kommen sie ohne Vorräte auf den Markt und versorgen sich dort. Mit Feldfrüchten, Bier und Wein, mit Wasser, Brennholz, Tierfutter, Brot, Leinen und Wolle. Wenn ich im Voraus wüßte, daß ein Färber dabei ist, ich würde Tuch für ein Jahr Handarbeit mitbringen und färben lassen ! (Aber nix simplicol) Wenn der Färber was taugt. Also mit anderen Worten: ein Markt war und ist dazu da, Bedürfnisse einer Käuferschicht zu decken. Das Angebot, das sich an den Wochenend-Touristen des 21. JH. richtet, kann niemals historsch korrekt für z.B. das 12. Jh. sein. Wenn also das Marktgeschehen für das 2. JH. optimiert werden soll, muß die Zielgruppe eines solchen Marktes Bedürfnisse ähnlich denen des 12. Jhs. haben, besteht also aus “Aktiven”. Der Tourist wird in seiner Rolle als Goldesel damit drastisch reduziert, da er jetzt nur noch als Schaulustiger dabei ist. Seinen Tand kauft er auf dem Märchenmarkt nebenan. Weitergesponnen: Der WE-Tourist kauft auf dem Märchenmarkt in einer anderen Stadt, der alternative Markt ist plötzlich: (tata !!) die reenactment-Messe im historisch korrekten Rahmen ! Auf eine Woche ausdehnen, einen Besuchertag für die Fahrtkostenrückfinanzierung, man nenne es ein Sommertreffen für Reenactors (mit fester zeitlicher Eingrenzung, jeweils). Action? Workshops! Soweit mein Senf
Stefan

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Eintrag #27 vom 21. Feb. 2001 18:49 Uhr Stefan Breu  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um Stefan Breu eine Nachricht zu schreiben.

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ups 12.Jh.,12.Jh.,12.Jh. Deuble, setzen!
Stefan

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Eintrag #28 vom 21. Feb. 2001 19:30 Uhr Michael E. Wolf   Nachricht

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Histotainment . Park und Museum für Reenactment und Experimentalarchäologie Walkenried, GmbH in Gründung Ein Kloster in Niedersachsen, mit Domäne, Herrenhaus, Klostergarten, Ländereien, Fischteichen. 3 Langhäuser, jedes über 50m lang und über 15 m tief die mit Werkstätten und Wohnungen ausgebaut werden sollen, ein Platz, eine Wiese, auf dem ein neues mittelalterliches Dorf entstehen soll. Ausgerüstet mit Geldern aus Bund, Land und EU. Ein Platz für Leben im Mittelalter für 5 Tage und mehr in der Woche; Ein Platz, für Events an den WE und hier dann sicher auch für Touris! Ein Platz für alle,m die Geschichte als Hobby, als Wissenschaft, als Beruf und aus welchen Gründen auch immer betreiben. Utopie? Kann sein. Aber wir sind nahe dran. Am 2. April beginnen wir mit den ersten Aufräumarbeiten. Im Mai des Jahres 2002 wird das Kloster 875 Jahre alt. Wir beginnen mit einem Fest für Touris aber auf höherem Niveau, wenn Ihr da bei seid. Ein Teil der Einnahmen ermöglichen, was hier wachsen wird. Alle. die das für eine sinnvolle Alternative halten, denen ernsthaft an einem Zentrum dieser Art liegt und denen es nicht wieder nur um das Zerfleischen von Begriffen (living history, Histotainment etc ) geht, laden wir ein dabei zu sein: Ein Netzwerk für erlebbare Geschichte. Näheres würde ich gerne in einer Präsentation allen interessierten vorstellen, wenn wir uns auf ein Datum und einen Ort, am besten auf dem Gelände, einigen. Vorschläge? Bilder und Videos hoffe ich demnächst hochladen zu können. MiWo
Miwo

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Eintrag #29 vom 21. Feb. 2001 21:08 Uhr Dr. Nicole Schneider  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um Dr. Nicole Schneider eine Nachricht zu schreiben.

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Lebende Tiere oder Fleisch und nicht entsprechend den Vorschriften untergebracht und ihr könnt Euch ziemlich sicher sein, dass Ihr Veterinär- und Ordnungsämter am Hals habt. Dort kann man auch die entsprechenden Vorschriften erfahren. Oder sind Eure Hühner z.B. New Castle geimpft? Oder bist Du sicher, dass sie Ornithosefrei sind? Ich habe nicht bestritten, dass Frettchen Jagdhelfer waren, aber eben nur mit begrenztem Wirkungsradius. Und Du kannst mir glauben, Thomas, dass ich meine Erfahrungen mit handzahmen Frettchen gemacht habe, die das Wort wohl irgendwie falsch verstanden haben und ich das Missverständnis erst klären konnte, als ich die Hand aus dem vorübergehend geschlossenen Frettchenmaul entfernte. Hallo, je nachdem von welchem Mittelalter wir gerade sprechen, aber im Hochmittelalter gab es Katzen? Und Frettchen waren noch nie in dem Grad verbreitet? Tafelfreuden im Mittelalter: Dort steht, dass vom 11. Jhdt ab Kaninchen zunehmend hoffähiger wurden, was ihr Erscheinen im adeligen Speiseplan betrifft. Und zumindest gibt es keine mir bekannte Abbildung, in dem ein Adeliger vor einem Kaninchenbau hockt und darauf wartet, dass Kaninchen und oder Frettchen erscheinen, d.h., wenn kaufte man oder liess jagen. über den Nachbarzaun geguckt: In Belgien ist dieses Jahr Juli oder August das Festival in Theux fällig, das gesamte Dorf und anliegende Schloss werden mittelalterlich umgestaltet. Prädikat weniger “A” In Frankreich wird laut einem mir vorliegenden Zeitungsartikel ein Schloss von 1200 mit den Mitteln von 1200 aufgebaut. Infos gibt´s unter www.guedelon.com Vom Anspruch her sehr “A”

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Eintrag #30 vom 21. Feb. 2001 23:28 Uhr Ranes Haduwolff  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um Ranes Haduwolff eine Nachricht zu schreiben.

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Grüß Euch, jetzt kommen die interessanten Sachen..also doch noch Leute, die was in die Hand nehmen. Jens, ich kenne Herzberg…war da letztes Jahr, und werde dieses Jahr nmindestens eine Woche sein… Micha, danke fürs Outing! Herzliche Glückwünsche für das Projekt! Ich weiss, wie schwer es ist…
Euer Haduwolff

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Eintrag #31 vom 22. Feb. 2001 09:07 Uhr Thomas (Nachname für Gäste nicht sichtbar)   Nachricht Bitte einloggen, um Thomas eine Nachricht zu schreiben.

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Morsche! > Lebende Tiere oder Fleisch und nicht entsprechend den > Vorschriften untergebracht und ihr könnt Euch ziemlich sicher > sein, dass Ihr Veterinär- und Ordnungsämter am Hals habt. Und? Dann halt die Vorschriften halt ein! > Dort kann man auch die entsprechenden Vorschriften erfahren. Ja, es ist ein Teufelskreis. Man sollte sich tatsächlich informieren, bevor man irgentwas anfängt… > Oder sind Eure Hühner z.B. New Castle geimpft? Oder bist Du > sicher, dass sie Ornithosefrei sind? Nö, bin ich nicht. Weil wir keine Hühner haben. Aber es ist auch net mein Problem, ob jemand seine Hühner impft oder nicht. Denn in der Anmeldung für ihn hätte er mir unterschrieben, dass seine Tiere alle vorgeschrieben Impfungen haben. Damit kann man ihn dann am Allerwertesten kriegen, wenn was schief läuft. > Ich habe nicht bestritten, dass Frettchen Jagdhelfer waren, > aber eben nur mit begrenztem Wirkungsradius. Was meinst Du mit “begrenztem Wirkungsradius” Es geht hier um Jagdtiere, nicht um Interkontinentalraketen! > Und Du kannst mir glauben, Thomas, dass ich meine Erfahrungen > mit handzahmen Frettchen gemacht habe, die das Wort wohl > irgendwie falsch verstanden haben und ich das Missverständnis > erst klären konnte, als ich die Hand aus dem vorübergehend > geschlossenen Frettchenmaul entfernte. Das sind Tiere wie andere auch. Ein Meerschweinchen kann dich auch böse beißen, wenn es keinen Bock auf Dich hat. Was soll diese Aussage bedeuten? > Hallo, je nachdem von welchem Mittelalter wir gerade sprechen, aber im Hochmittelalter gab es Katzen? Soll das eine Frage oder eine Aussage sein? > Und Frettchen waren noch nie in dem Grad verbreitet? Natürlich waren (und sind) sie. Schon mal was von frettieren (nicht fritieren) gehört? Wir heute noch gemacht… Desweiteren, wenn Du wirklich was über Frettchen wissen willst, lies Dir bitte die entsprechenden Quellen hier in T-V durch (primär von Ruth und damit quasi “en nature” lesenswert)! Oder schreib mir privat ´ne Mail, dann stell ich Dir was zusammen. Nun aber zurück zum Thema. Martin (25): Meinst Du wirklich, da ist konzeptionell noch was zu retten? Schön wäre es, die Hoffnung stirbt zuletzt.
Mit den besten Grüßen, HvE (Thomas)

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Eintrag #32 vom 22. Feb. 2001 13:34 Uhr Ranes Haduwolff  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um Ranes Haduwolff eine Nachricht zu schreiben.

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Grüß Euch, ..es geht hier um Alternativen zu Märkten nicht um Tierhaltung!!! Bitte beim Thema bleiben!
Euer Haduwolff

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Eintrag #33 vom 22. Feb. 2001 13:52 Uhr Thomas (Nachname für Gäste nicht sichtbar)   Nachricht Bitte einloggen, um Thomas eine Nachricht zu schreiben.

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Hallo Haddu, weiß ich und hab´ ich auch berücksichtigt, den kleinen Exkurs bitte ich zu entschuldigen. Wobei Tierhaltung schon eine Rolle spielt, beim “neuen alten” Markt, siehe weiter unten (Verkauf, Schlachtung etc.)
Mit den besten Grüßen, HvE (Thomas)

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Eintrag #34 vom 22. Feb. 2001 19:06 Uhr Engel- chen   Nachricht

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Grüsst Euch Ihr Lieben, Neue Wege braucht das Land!!! - Finde ich auch. Neue Händler auch… Ich spreche hier mal für mich, die ich versuche vom Mittelalter ein wenig zu leben und mich mit dem Finanzamt deswegen nicht mehr verstehe (grins): Die jenigen von Euch, die von Montag bis Freitag zur Arbeit gehen, am Monatsende eine immergleiche Summe auf Ihrem Konto finden, 30 Urlaubstage haben, Krankenversicherung haben… Ihr könnt es Euch leisten, nur mal so ein Wochenende auf einem Markt o.ä. zu verbringen. Ein Händler kann sich diesen Luxus leider nicht allzuoft leisten… Ich für meinen Teil mache 3 Termine im Jahr für lau- und das ist denke ich schon ziemlich viel. Den Rest der Zeit versuche ich Geld zu verdienen und meinen Steuerberater zu beruhigen. Besucherfreie Veranstaltungen sind einfach unlukrativ, Wenn ich auf dem 1. Mai mit dem Zuber da bin, dann habe ich am Ende mal gerade so viel raus, das Gas und Sprit bezahlt sind. Wir Mittelalter- Existenzen haben nur die Sommersaison zeit, unser tägliches Brot zu verdienen, das muss dann aber für alle anderen Monate mit reichen. Soweit mal meine Meinung dazu. Zum Thema Marktkonzept haben ich da zwei Richtungen entdeckt, die es mal zu bertachten gibt: 1) ist die Marktausrichtung auf den Touri-vulgaris. Der Veranstalter muss versuchen einer grossen Menge Mensch gerecht zu werden und seinen Ständen und Akteuren die finanzielle Seite zu sichern. Alles denken richtet sich nur auf den Tagesgast- wieviel Unterhaltung braucht er, hört auch der letzte Depp in der hintersten Reihe noch etwas, mit was muss man ihn füttern… 2) Ist die Marktausrichtung auf den Activus-mittelalternii-Hybrid. Diese Gruppe braucht viel Raum zur persönlichen Entfaltung. Die MA-Menschen sehen den Touri-vulgaris nicht so gern in ihrer Nähe, vielleicht noch den Touri-musealis, da hört dann aber die Freundschaft auch schon auf. Der Activus möchte alles in einem hohen Standard um sich herum sehen, Touri-vulgaris- Händler werden gern gesehen, wenn sie die richtige Ware mithaben- die in diese Gattung hereinpasst. Der Touri muss Essen, was die HMA- Küche so hergibt. Attraktionen liegen oft versteckt im alltäglichen Tun eines Menschen- dafür ist das Gehirn des Touri-vulgaris aber schon zu degeneriert: Los!-BespielmichjetzsofortundrundumdieUhr-ichhabeschlieslichdafürbezahlt-Syndrom. Und da liegt der Knack-Punkt. Wir müssten als versuchen, eine Mischung aus beiden Gattungen hinzubekommen. Den schönen musealen Charakter und die finanzielle Sicherheit für Veranstalter und Händler. Und die Attraktivität für den Tagesgast sollte auch noch dabei sein. Sehen wir mal, was Euch dazu so einfällt… Und wer sich das so leisten kann…. Mit nachdenklichem Gesicht Euere Baderin Engel-chen

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Eintrag #35 vom 22. Feb. 2001 19:11 Uhr Engel- chen   Nachricht

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Sorry, für die Tippfehler, aber ich habe mich gestern beim `Holzorganisieren´ an der Hand verletzt, da geht das mit dem Tippen halt nicht so gut- sch…. Verband… -grinst sich was- Euer Engel-chen

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Eintrag #36 vom 22. Feb. 2001 22:23 Uhr Axel Aue   Nachricht

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Hallo Engelchen. Kurzes Zitat aus meinem Beitrag Nr. 9 “Trennung des bisherigen Marktkonzeptes in Markt(Geldverdiener), HC-Teil und ”Larp-Lager“. Für den Markt und das ”-----Lager“ sollte auf Prädikate wie ”Mittelalterlich“ verzichtet werden. Hier muss eindeutig klar gemacht werden, das es sich um ”Fantasygebilde“ handelt. Feste, scharfe Regeln für den HC-Teil, der eventuell unter einem Motto steht. Wer diese nicht einhält, landet automatisch in dem ”-----Teil“. Zuschaueranimation durch die Gruppen (Z.B. Handwerksvorführungen, Aktionen, z.B. Modenschauen, wie damals bei der LHL vorgeschlagen).” Für meinen Geschmack ist das der Weg, der allen am wenigsten schmerzen bereitet. Ein Kompromiss eben. Gruß
Axel Aue

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Eintrag #37 vom 05. Mrz. 2001 12:27 Uhr Ruth (Nachname für Gäste nicht sichtbar)   Nachricht Bitte einloggen, um Ruth eine Nachricht zu schreiben.

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Achtung, OFF TOPIC: Hallo Nicole, doch, es gibt Abbildungen aus dem Hochmittelalter, in denen Adelige abgebildet werden, die vor dem Kaninchenbau auf die herausgescheuchten Kaninchen und die eingesetzten Frettchen warten! Bei Bedarf kannst Du Dich gerne bei mir melden, alles weitere lieber per mail oder im entsprechenden Thread. Gruß, Ruth OFF TOPIC ENDE

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Eintrag #38 vom 03. Apr. 2001 13:22 Uhr Claudia Bräuer   Nachricht

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Hallo MiWo, von wegen Alternativen (so heißt dieser Thread doch, oder?) war das wohl die einzige “echte” Antwort. Ideen haben wir alle - aber wer hat den Mumm (einschließlich Zeit, Nerven und z.T. die Kohle) das auch umzusetzen? Das mit dem Kloster würde mich interessieren, gibt´s nähere Infos zur Präsentation? Anmerkung am Rande: Das mit dem Gemüse / Grundnahrungsmittel (Milch!) auf dem Markt fände ich auch klasse - gebe allerdings zu, ich würde mir das nicht antun. Das selber aufzuziehen meine ich. So bleiben die Steigen Tetra wohl erst mal erhalten. Aber wenn sich tatsächlich mal jemand traut - vorher Bescheid geben! Auch ich genieße es, ein paar Kühlboxen weniger auf dem Schoß zu haben … und ich stelle auch immer wieder fest, daß der Müllberg am Ende eines Wochenendes (selbst für ein nicht sooo riesiges Lager wie unseres) trotz aller Frischkost doch ganz beachtlich ist. Das darf sich gerne ändern.
Gruß, Claudia

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Eintrag #39 vom 06. Apr. 2001 11:22 Uhr Thomas (Nachname für Gäste nicht sichtbar)   Nachricht Bitte einloggen, um Thomas eine Nachricht zu schreiben.

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Hi Claudia, in Herzberg wird der Marktstand wohl gemacht…
Mit den besten Grüßen, HvE (Thomas)

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Eintrag #40 vom 12. Mai. 2001 16:26 Uhr Udo Brühe   Nachricht

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Auf Seite 1 wurde ein Thread mit dem Titel “Weg von Märkten” geschlossen, als Begründung wurde angegeben, dieser hier würde das gleiche Thema beinhalten. Ih bitte also darum, das hier weiter diskutiert wird….

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Eintrag #41 vom 12. Mai. 2001 19:56 Uhr Ranes Haduwolff  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um Ranes Haduwolff eine Nachricht zu schreiben.

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ßbertrag aus dem zu löschenden Thread auf Seite 1… Fritz Pascual Fritz@milites-aquis-granae.de 12.05.01 - 11:20 Uhr - 2 von 3 52062 Aachen Hi, meine Meinung dazu: 08/15 Märkte haben eh ausgedient. Momentan versuche ich nur noch auf Privatveranstaltungen (meist von Hadduwolf) zu gehen. Gagen haben wir eh nur in den allerseltensten Fällen bekommen, ansonsten bezahlen wir eh alles alleine. Vorteil von PrivatVAs: Kein Stress. Keine Touris, höchstens mal an einem Tag um die Kostenbeteiligung der Aktiven zu verringern. Weiterer Vorteil: die standard Märkte stören mich nicht mehr wirklich, da ich schon ewig auf keinem mehr war. Sowas funktioniert allerdings nur, wenn der Veranstalter nix daran verdient. Die 250,- bei LARPs beinhalten in den meisten Fällen volle Verköstigung und Unterkunft, sowie ein Haufen Materialverschleiss, die Spielleitung verdient in der Regel da auch nix, und das was über ist wird in den nächsten Con gesteckt. Aber so wie das in HBM gehalten wurde mit 25,- pro Person um die Wiese und die Klos zu finanzieren fand ich das super. Das einzige was bei sowas weh tut ist die Verpflwgung und die Anfahrtskosten. Die Leute, die Mittelalter machen um Gagen zu empfangen haben es meiner Meinung nach nicht kapiert. Gruß Fritz -------------------------------------------------------------------------------- Ranes Haduwolff haduwolff@ars-militia.de 12.05.01 - 10:14 Uhr - 1 von 3 49406 Eydelstedt Grüß Euch, …ist es soweit? Können wir von den 08/15-Märkten weg zu Veranstaltungen, die intern laufen, ohne Ramschmarkt und Bierzelt? So wie HBM ist, TB, oder früher mal FF war? Ist das finanzierbar? Wenn ich daran denke, dass die oft gescholtenen LARPs bis zu 250,– DM oder mehr pro Wochenende zahlen, nur um unter sich zu feiern und zu spielen…Denen ist das Erleben ihres Hobbies noch was wert… Sind wir dazu bereit, für mehr Mittelalter auch den Preis zu zahlen, also keine Gagen empfangen? Und wieviel darf sowas kosten? Kommen wir von der Gartenzwerg-Mentalität der Marktveranstaltungen weg zu was besserem? Jetzt seid Ihr gefragt! Euer Haduwolff
Euer Haduwolff

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Eintrag #42 vom 12. Mai. 2001 20:09 Uhr Christoph Bitter   Nachricht

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Hallo Hadu ich bin seit mehr als einem Jahr gruppenlos. Die Märkte, zu denen ich gehe, finanziere ich selber. Gage ist nicht drin, denn ich bin ja nur Gast bei der jeweiligen Gruppe. Das Spritgeld trage ich selbst; ebenso das essen bzw. unkostenbeteiligung. Falls eine Gruppe Gage bekommt, bekomme ich nichts davon. Also jede Fahrt auf einen Markt kostet mich was; ist mir aber egal, ist schließlich mein Hobby. Ich bin sicher, daß nicht nur ich so verfahre, sondern auch einige andere. Also denkt nicht jeder hier daran, möglichst Profit zu machen bzw. keine Kosten zu haben. Gruß v. Arlen

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Eintrag #43 vom 13. Mai. 2001 10:12 Uhr Thorsten (Nachname für Gäste nicht sichtbar)   Nachricht Bitte einloggen, um Thorsten eine Nachricht zu schreiben.

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Moin Hadu, Du hast gefragt, was kann und darf so in Event kosten. Für Udo werde ich übrigens ab jetzt das Wort “Treffen” verwenden;-)) Die Larpies als Beispiel zu nehmen, ist etwas schwierig, da dort oft Infrastrukturen verlangt und gegeben werden (z.B. Jugendherbergsverpflegung und - unterbringung) die den Preis ziemlich nach oben treiben und die bei vernünftiger Organisation (und einer Orga, die nicht den Kopf für das eigentliche Spiel frei haben muß) und der Selbstinitiative der Beteiligten um einiges günstiger zu haben sind. Was Preise um die 250,- DM für ein Wochenende bei den Treffen angeht, so muß dabei auch der “typische” Larpie bedacht werden. In meiner Erfahrung sind das - speziell bei den Dragonsys-Clonen - Leute Anfang 20, die zwar schon arbeiten aber oft noch zuhause wohnen und demgemäß über eine Menge Geld frei zur Verfügung haben. Die Leute zahlen halt das Geld und die Organisatoren kalkulieren von Anfang an um solche Beträge. Als anderes Beispiel würde ich die Preisgestaltung der SCA nennen, die in ihrer Basis und Grundintention imho den nichtkommerzielllen Treffen der MA-Szene näher ist und die auch nach meiner Erfahrung ähnlich wie die Treffen der FMA-Szene bererchnet werden. Bei uns kostet im Schnitt ein Treffen für ein Wochenende (Fr - Sa) zwischen 20,- DM und 50,- DM wobei bei den höherpreisigen Treffen normalerweise noch Vollverpflegung inkl. Mehrgänge-Menü drin sind. Mehr kanne es bei längeren Treffen kosten, bzw. wenn tatsächlich eine teure Location angemietet wird - aber für ein WE-Treffen habe ich noch nicht mehr als 70,- DM gezahlt. Diese Treffen haben hier in Europa normalerweise eine Größe zwischen 30 und 120 Mann, einige wenige größer. Alles was bei Treffen anderer Art darüber hinaus geht, wird von mir normalerweise kritisch hinterfragt, da ich weiß, daß die SCA-Events normalerwesie immer recht rund und praxisorientiert kalkuliert sind (wir haben immerhin über 30 Jahre Erfahrung damit), so daß oft sogar noch etwas für die Gruppenkasse übrig bleibt. ßbrigens auch einer der Gründe, warum ich nicht mehr auf Larps (außer denen der Dilletanten, die ähnlcih günstig kalkulieren) gehe. Ich persönlich habe keinen Nerv überteuerte Preise zu zahlen, weil die Organisatoren seltsame Vorstellungen haben oder tatsächlich einfach nicht organisieren können - egal ob MA, Larp oder SCA. Was Spritkosten u.ä. angeht, so habe ich mir darum bei nichtkommerziellen Treffen noch nie Gedanken gemacht, denn es ist schließlich MEINE Freizeit und MEIN Hobby und - ehrlich gesagt - mir ist der Gedanke fremd, daß ich mein Hobby von jemand finanzieren lasse. Bei einem Auftritt sehe ich es als Verpflichtung an, eine Gegenleistung für das Geld zu bieten, doch bei einem internen Treffen würde mir nie der Gedanke kommen, daß ich dafür Geld bekommen kann. Meine 0,25 Euro und bis denn Thorsten

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Eintrag #44 vom 13. Mai. 2001 10:14 Uhr Fabian Lange  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um Fabian Lange eine Nachricht zu schreiben.

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Hallo, ich verstehe unter einem neuen Marktkonzept nicht unbedingt, daß es keine Einnahmen mehr geben kann. Man kann doch durchaus einen guten Markt machen, der für Besucher für einen geringen Obulus geöffnet ist. Zumindest eine Kostenverinngerung könnte doch drin sein. Ich persönlich sehe nicht in den Besuchern das Problem der Konzeption. Allerdings würde ich mich über eine Konzeption freuen die nicht auf den Besucher ausgerichtet ist freuen. Man braucht keine Pommesbuden oder sonstige Spektakel für die Besucher. Ich denke daß für einige Besucher eine “Veranstaltung für uns” durchaus interessanter ist und die dann auch kommen. (Als Beispiel gebe ich hier mal meine Geschichtslehrerin bei der ich desletzt war. Sie war sehr interessiert über mein Hobby und wollt sich dass auch mal ansehen, vorrausgesetzt es ist kein Kommerzmarkt.. und da bekam ich schon Schwierigkeiten ihr einen zu nennen.) Mein Vorschlag: Plant den Touri nicht mit ein (keine Programme, kaum Plakate [“Re-enactment Veranstaltung - Keine Attraktionen für Besucher. Wer geschichte erleben will ist trotzdem willkommen”], keine Touri-Verkaufstände [Holzschwerter]). Macht eine Veranstaltung für uns, aber erlaubt es den Besuchern die wirklich Interesse haben zu kommen. (hadu wenn ich mich recht entsinne war deine bisherige konzeption so)
Fabian

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Eintrag #45 vom 13. Mai. 2001 19:49 Uhr Jens Dittrich  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um Jens Dittrich eine Nachricht zu schreiben.

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Grüß Euch, Alternativen zu üblichen Märkten: dieses WE habe ich so eine alternative Veranstaltung besucht - das 1.HMA-Treffen von Domini Francorum auf der Lauterburg bei Coburg: eine kleine Burgruine (ca. 100 x 50 m), die Außenmauern stehen noch, einige der Gewölbekeller sind ausgebaut und restauriert worden. Ein Treffen gleichgesinnter zum gem. Erfahrungsaustausch, kleiner Wettkampf in verschiedenen Disziplinen. Auch ein Badehaus war vorhanden und ständig mit heißem Wasser versort (danke Radolf - daß wir zu später Stunde noch ein Bad nehmen konnten)! Sehr gut organisiert. Und nervende Touris gab es keine, abgesehen von wenigen Wanderern. Einige wurden auf Anfrage in die Burg hereingelassen - andere mit Pfeilen beschossen… Am Samstag Abend gab es eine festliche Tafel - gereicht wurden Wildgerichte, orientalische Spezereien und, und, und…. Kurz gesagt: ein sehr gelungenes Fest von uns (gleichgesinnten) für uns. Das einzige was ich vermißt habe: Auf der Gästeliste standen auch einige “Persönlichkeiten”, die hier in der Taverne des öfteren wortstark vertreten sind. Einige hätte ich gerne persönlich kennengelert aber leider waren sie nicht da - und haben es nicht einmal für nötig gehalten, dem Veranstalter auf die persönliche Einladung hin wenigstens eine Absage zu geben. Naja - dann schreibt mal schön weiter über die “Alternativen” - solange einige das was sie erzählen nicht umsetzen oder sich wenigstens mal sehen lassen / auf ein Anschreiben antworten, weiss ich nun, was ich davon zu halten habe…..
Viele Grüße Jens von Kersbabe

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Eintrag #46 vom 14. Mai. 2001 02:09 Uhr Thorsten Koch  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um Thorsten Koch eine Nachricht zu schreiben.

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Hallo, zusammen! Nicht viel Neues, was es hier in TV dazu zu lesen gibt … Die Veranstalter gucken nur auf die Kohle, die LARPies, SCA und SMA, FMA, Romans & Napoleonics, also fast alle (außer HMA, … natürlich?), kriegen es besser hin, interessante Events zu plazieren UND Spaß zu haben. Hmm, wieso eigentlich ? Genannt wurden bereits SCA und LARPies. Aber ich sehe hier einige kleine Unterschiede: - bei den LARPIES melden sich i.d.R. Einzel-Charaktere zu einem Con an und fügen sich anschließend in die Gesamtheit ein. - bei der SCA (wenn ich es richtig verstanden habe) sind die Einzeldarsteller Teil einer Organsisationseinheit (z.B. “Baronie”), gehen aber in eigener Regie auf ihre Veranstaltungen und fügen sich dabei in die Gesamtheit ein. - HMA ? Einzeldarsteller haben ohne Gruppenanschluß enorme Probleme (Hallo, Christoph!) und sind meistens auf das Wohlwollen von “Gruppen” angewiesen. Gruppen grenzen sich voneinander ab, schon optisch durch die Lagerabsperrungen. Ihr “Marktwert” bestimmt sich durch die Vielzahl an Darbietungen, Künste, Handwerk, … , die die Gruppenmitglieder zeigen können. Böse Zungen behaupten, auch durch die Anzahl der verfügbaren niedlich bunten Zelte und Bewohner. Um diesem Aspekt Rechnung zu tragen, beschränken sich die Aktivitäten der “Gruppe” meistens auf das eigene Lager. Folge: “Touri vulgaris” betritt den Markt und sieht in Lager A BrettchenweberInnen und SpinnerInnen bei Ihren Tun. Und fragt, und bekommt Auskunft. Etwas weiter, in Lager B, wieder BrettchenweberInnen und SpinnerInnen. Vielleicht verifiziert “Touri Vulgaris” hier nun die erhaltenen Auskünfte (dann eher “Touri musealis” zuzuordnen), vielleicht nicht. Etwas weiter, in Lager C … “Ach ja, schon wieder …” Brettchenweberei und Spinnerei sind hier beliebig durcb andere Handwerke (oder Schaufechterei) ersetzbar. Nicht spannend, wenn man 3 Stunden über den Markt geht, und sieht dabei überall das gleiche, oder ? Da sind doch ein paar (tchechische ?) Brüllritter eine angenehme Abwechslung … Alternative: Bildung von “Kompentenz-Centern” ohne Gruppenbezug. - z.B. “Tuche und Stoffe”: hier sollten zentral alle Aktiven ihrem Tun nachgehen, die irgendwie mit Stoffen zu tun haben, eben o.g. Spinner- und BrettchenweberInnen, oder Färber. Die Produktionskette könnte unter Idaelbedingungen vollständig abgebildet sein. Umgeben von den zugehörigen Händlern, die die Zwischen- (z.B. Garn, Borten) und Endprodukte verkaufen. Auch Händler mit “mittelalterlich angehauchten” Produkten hätten hier ihren Platz, denn für den Kunden ist direkt nachvollziehbar, dass das Produkt ggfs. *nicht* mittelalterlich ist, und wieso. Auch könnte der Besucher verschiedene Stile/Techniken direkt vor Ort miteinander vergleichen, die sonst wahrscheinlich im allg. Gewühl untergingen (z.B. bei Borten: Entwicklung der Muster) - z.B. “Waffenhandwerk”: wie oben, alle, die sich mit Waffen auskennen, haben hier ihren Platz. Selbst multi-temporal. Für jede auftretende Frage wäre (im Optimalfall) sofort z.B. ein Demo-Kampf zu arrangieren, sei es “Wiki gegen SMA-Dose” oder “Langschwert gegen Streitkolben”. Das “Gruppenlager” stände bei dieser Variante im Hintergrund. Es wäre Ausstellungsort für “besondere Ausstattung”, genutzt nach “Marktende” zum gemeinsamen Beisammensein, bemannt von jenen, die lieber im Hintergrund werkeln und z.B. das Essen zubereiten. Vielleicht auch gar nicht mehr “öffentlich”, das wäre für viele der Sicherheit förderlich und würde ggfs. die “Alex”-Diskussion ersparen ;) Neulinge könnten bei Interesse für ein bestimmtes Gebiet sich direkt über die Kompetenz-Center Kontakte schaffen sowie ßbernachtungsmöglichkeiten/Anschluß. Dito “Gruppenlose”. Innerhalb des Kompetenz-Centers wäre für sie Platz zum Lernen als “Geselle”. Die SCA hat da so ein Gilden-Konzept, vielleicht sind dort Anleihen möglich ? Auch verwandte Tätigkeiten, die ansonsten “eher uninteressant” sind, finden in diesem Rahmen ihren Platz und runden ihn ab (z.B. spinnen viele, aber Wolle “putzen” ?) Fazit: In meinen Augen ist das größte Hindernis in der HMA-Szene dieses Beharren auf dem “Gruppen”-Konzept. Dadurch sind auf Märkten viele Tätigkeiten zig-fach besetzt, weil sie beliebt und/oder preiswert/transportfreundlich ausführbar sind, andere Sachen fallen dagegen unter den Tisch, weil viel sperriges Zeug transportiert werden müßte (z.B. eine Schmiede). Sinnvoll für eine generelle Verbesserung der Qualität wäre für mich eine gruppenübergreifende Zusammenarbeit, statt Warten auf Aktion seitens der Veranstalter. Ersteres haben die Aktiven in der Hand. Auf den zweiten Schritt zu warten bringt der “Szene” nichts, solange auch so für die Veranstalter die Kasse stimmt. Bei diesem Konzept ist natürlich Zusammen-, und damit Rollenspiel notwendig, wenn auch nur zwischen “Meister” und “Geselle”. Wenn man wirklich Mittelalter darstellen und weitergeben möchte,ist etwas mehr erforderlich als Optik. Ob Wiki´s nun Hörnerhelme haben oder nicht, Schwerter auf dem Rücken bequem sind oder Alexe für den Ritter ziemlich - hier auf Fakten zu achten kann nur der Anfang sein. Wenn nicht auch das Verständnis der Stände, des christlichen Glauben, des Lehnswesens etc. dazu kommt, bleibt alles nur ein Kratzen an der Oberfläche. Und wie will man dann etwas weitergeben, was über simple Fakten hinaus geht, z.B. *Verstehen* ? Nachtrag: Ich habe bewußt einiges schwarz-weiß gezeichnet. Dies der Deutlichkeit wegen. Das durchaus Kooperation zwischen Gruppen herrscht, weiß ich. Aber leider ist es nicht die Regel (und ich meine hier “Kooperation”, nicht “Hilfsbereitschaft”, die gibt es häufiger). P.S.: Was Gage angeht - für mich ist dies Liebhaberei, d.h. es ist KEIN Nebenerwerb. Wenn jedoch jemand meint, er verdient Gage, kann ich es nachvollziehen, wenn es um “verderbliche” Ausrüstung geht, d.h. Aufbau auf Weisung des Veranstalters an Stätten, wo kein geistig Normaler freiwillig zelten würde, mit entsprechenden Folgen für die Klamotten bei Schlamm etc. . Aber wenn die “Verpflegung” zuerst genannt wird - muß der Betreffende sonst am (MA-freien) Wochenende nicht essen ? Oder zahlt es dann Muttern ? Gruß,
Thorsten Koch

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Eintrag #47 vom 14. Mai. 2001 11:22 Uhr Uli Gasper  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um Uli Gasper eine Nachricht zu schreiben.

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Moin! Ja, Thorsten, so isses. Nur, ob die HMA Szene wirklich dieses Forum Nutzen wird um exakt sowas zu verabreden erscheint mir fraglich. Dabei würde siche gerade TV dazu anbieten einen Tisch zu eröffnen an dem der nächste Markt, / Lager, wwI geplant wird. Nach dem Termin kann Aisling ja dicht machen… Ich geb die Hoffnung nicht auf, vielleicht klappts ja…
Grüße… Uli

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Eintrag #48 vom 14. Mai. 2001 11:41 Uhr Andreas (Nachname für Gäste nicht sichtbar)   Nachricht Bitte einloggen, um Andreas eine Nachricht zu schreiben.

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Spitzen Eintrag, Thorsten! Ein Punkt, der mir als “FMA´ler” auffällt, wenn ich “die HMA-Szene” betrachte, ist die Vielzahl an selbstverliehenen Titeln. Da die SCA genannt wurde, deren Gildensystem ich übrigens hervorragend und nachahmenswert finde (schon in Bezug auf die Informationsweitergabe…), möchte ich mal “unsere” Ritter fragen, wie sie dazu stehen würden, wenn ein System von Hocharbeiten und Beförderung a lá SCA eingeführt würde. Hier könnten Zeremonien als Anlaß zu Veranstaltungen dienen, die Alternativen zu 08/15 Märkten bieten könnten. Protziges Auftreten und geballte “Adelsmacht” wären endlich mal auch zu begründen - bei verantwortlicher Darstellung könnten Zuschauer, ob Touri vulgaris oder musealis, wären unterhalten, Wettkämpfe könnten in “begründbarer” Umgebung durchgeführt werden und die “Titelschwemme” wäre kontrollierbar. Nachteil: Egotrips einzelner Personen, sowie durch Gewohnheitsrecht festgefahrenen Strukturen müßten evtl. zurückstehen. Vorteil: Die Chance eine etwas realistischere Struktur in die Darstellungen zu kriegen (Kontrolle über “freilaufende Titel”), Möglichkeit verantwortlich mit der dargestellten Zeit umzugehen und den Hickhack “zwischen den Zeiten” wegzukriegen, da ein Graf, Herzog, Legat, usw., von dem bekannt ist, daß er (sie?) sich den Titel erarbeitet und verdient hat dann auch den Respekt bekommt, den er gerne hätte. Gruß, Gruß,
Indy (Tassilos Rache)

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Eintrag #49 vom 14. Mai. 2001 12:29 Uhr Christoph Bitter   Nachricht

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Hi Thorsten! Feiner Einfall; nur leider wird dies nie durchgeführt werden. Wieso? Werden sich zu wenige finden, die daran arbeiten wollen. Folgendes wäre bei dem Versuch dieser Idee auch noch zu tun: Neben einer Troß-Orga, einer Markt-Orga, müßte nun noch eine Lager- oder Kolchosenorga ;) gegründet werden. Auf jedem Markt!! Wie das machen? Dann müßten sehr viele bei dieser Idee mitmachen und desweiteren ALLE Gruppen damit auch einverstanden zu sein, denn will das eine Gruppe nicht, ist alles eigentlich über den Haufen geworfen. Tja, ich weis auch nicht, wie man das verwirklichen könnte. Momentan sehe ich es, wie sooooo viele andere Ideen, die einstmals vor langer langer Zeit in dieser Taverne geäußert wurden, als Seifenblase oder Ruf in den Wald an.

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Eintrag #50 vom 14. Mai. 2001 21:23 Uhr Thorsten Koch  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um Thorsten Koch eine Nachricht zu schreiben.

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Hallo, zusammen! Bitte, bitte, laßt doch die Kirche im Dorf … ! Nicht so viel auf einmal, das wäre wirklich ein zu dicker Brocken. Mir geht es bei der Zusammenlegung gleichartiger Handwerke/Tätigkeiten hauptsächlich um folgendes: 1) Es verbessert sich die Wissensbasis und damit die Darstellungsqualität. Wer Unsinn redet oder sein Handwerk nicht (gut genug) kann, fällt sofort auf und findet Hilfe (ich bin jetzt mal optimistisch). 2) Handwerke können in größerer Bandbreite gezeigt werden. Auch “unpassende” Variationen sind vorführbar, da der Vergleich zum “Authentischen” / regional korrekten sofort vorzeigbar ist. Beispiel: Brettchenweberei - denkbar wäre das Weben orientalischer/asiatischer Muster, die hier zu Lande nicht üblich waren. In einem separaten Lager ist dies nicht sinnvoll, da es in diesem Kontext einfach “nicht richtig” wäre. 3) Dieses Konzept hat immerhin einem “authentischen” Hintergrund. Wieso gibt es denn in historischen Stadtkernen Färbergassen usw. ? 4) Man findet Kontakt zu Gleichgesinnten. Damit verringert sich der Bedarf, sich unbedingt einer Gruppe anschließen zu müssen und sich, je nach Verfügbarkeit “passender” Gruppen, in seinen Interessen oder Wünschen “verbiegen” zu müssen. Gibt auch den Solo´s gute Möglichkeiten. Die Bildung “formaler Gilden / Zünfte” halte ich bis dahin für verfrüht. Ich stelle mir mehr ein loses Netzwerk Gleichgesinnter vor ohne Postengeschacher usw. Die nötigen Techniken sind per Internet (setze ich als inzwischen allgemein verfügbar voraus) vorhanden, es bedarf nur eines Roboters: a) Die Aktiven tragen sich eine Liste ein, mit (ansatzweise) folgenden Inhalten: - was kann ich / bin ich bereit zu tun ( Rumsitzen und werkeln / erklären / Verkaufsstand übernehmen …) ? - was will ich als Gage (nichts / nur Fahrtkosten / Min. x DM / …) - wo bin ich bereit, teilzunehmen (PLZ-Bereich von-bis, max. X km ab Ort Y) - welche ßbernachtungsmöglichkeit habe ich ( keine / A-Zelt / nicht-A-Zelt …) - welche Ausstattung habe ich (nur Gewandung / Werkzeug / …) - usw., also ähnlich Wappenrolle b) die Veranstalter / Händler gibt nun sein Gesuch ab: “Suche Leute, die … können, … haben. Erstatte/zahle … .” Der Roboter leitet die Anfrage weiter an alle, die mindestens passen. Den Rest regeln alle unter sich. Ist ein grobes Skript, am Anfang wird es naütlich Probleme geben mit schwarzen Schafen, Karteileichen usw. Aber ich denke, man kann sie überwinden (die Probleme), und Lösungen/Verfeinerungen finden. Und ist erst mal der Keim gelegt … ? Die “Titulitis”: Wo ist das Problem ? Ich hätte kein Problem, den aktuellen Status quo einzufrieren. Mag jeder sein, wer will. Mir ist nur wichtig, und für mich ist es DAS Kriterium: die Klamotten AM MANN müssen passen. Herzog, Legat, Markgraf, was auch immer: natürlich muß derjenige eine Burg haben, und Pferde, und Gefolge … !! Aber den Kram immer vorzeigbar in der Hosentasche ?? Ach, ne … Burgen läßt man, wo sie sind, und trägt sie nicht rum. Kann also auch “virtuell” sein. Pferde läßt man wohl auch eher unter Bewachung an geeignetem Platz zurück, wenigstens die meisten. Läßt Raum für “virtuelle” Pferde und das “virtuelle” Gefolge als Wache. Also, was soll das ?? Aber wenn ein “Adeliger” erkennbar miserable Kalmotten am Leib hat, dann wird es kritisch. Bißchen Pelz sollte sein (echter, versteht sich - die Tierfreunde mögen mir vergeben), und natürlich alles ordentlich verarbeitet, an Zierat (wenigstens Gürtel!) kein Mangel herrschen. Restlicher persönlicher Besitz ebenso. Wenn jemand im Lotto gewinnt, hier zulangen kann und will, die Kenntnis hat, warum also diese “Anwartschaft” ? Man sollte sich dann über dieses “Prachtexemplar” freuen. Halte ich bis jetzt nicht durchsetzbar, diese Karriereleiter, es ist müßig, (mal wieder) darüber zu diskutieren. Lieber jene nerven, die Ihren “Adel” auf der Schmalspurschiene versuchen, bis jene keinen Bock mehr haben und von selbst vernünftig werden >:) Und natürlich immer selbst ein gutes Beispiel geben … P.S.: der letzte Abschnitt soll kein Startschuß für eine neue “Häuptlinge und Indianer”-Diskussion werden. Ist nur als Antwort auf meine Vorredner gedacht, bitte laßt es also hier nicht ausufern. F: wie kann man alleine einen Elefanten aufessen ? A: Stück für Stück ! Gruß,
Thorsten Koch

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Eintrag #51 vom 15. Mai. 2001 13:13 Uhr Fritz Pascual  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um Fritz Pascual eine Nachricht zu schreiben.

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Hi, ist zwar eine gute Idee, endlich mal ein bißchen Konzept in einen Markt zu kriegen und ihn von den üblichen zu trennen, allerdings sehe ich da, noch mehr als bei den üblichen Märkten, das Problem dass man zu Pausenclowns und Fantasialand-Puppen mutiert: Die Touris wandern auf einem verschlungenen Pfad entlang, der sie zu stimmiger Musik an abgezäunten Gattern vorbeiführt in denen lobotomisierte Menschen in seltsamen Kostümen, wie machanisch, altertümliche Handwerken und Bräuche vorführen. Dazu noch eine blechene Stimme von band, die in einer Endlosschleife die Jeweiligen Techniken erklärt. Naja, vielleicht nicht ganz so krass. Aber es kommt mir schon ein bißchen öde vor, wenn man, um eine bestimmte Aktivität zu mchen, immer ins jeweilige Gehege muß, damit die Touris einen ßberblick behalten. Aber das muß jeder selbst wissen. Mir persönlich gefällt diese Annäherung an einen Streichelzoo nicht und ich werd bestimmt nicht auf so ein Markt gehen. jedenfalls nicht als Aktiver. Das Thema Titel und Deutschlandweites Rangsystem ist glaub ich in diversen Threads abgefrühstückt worden. Mir persönlich gefällt es nicht mir meine Darstellung von einem Oberkaiser deutschlands vorschreiben zu lassen. Nee danke. Was man darstellt sollte jeder selbst entscheiden, jedoch sollte man es vernünftig machen. Und um z.B. einen Adeligen vernünftig darstellen zu können gehört eine ganze Menge Geld, Zeit und Hintergrundwissen dazu. Plüschritter, die sich so abenteuerliche Namen wie “Großherzog Hieronymus von Idar-Oberstein” zulegen zähle ich mal nicht zu vernünftigen Darstellungen. Gruß Fritz
Fritz

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Eintrag #52 vom 21. Mai. 2001 22:20 Uhr Engel- chen   Nachricht

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Hallo Ihr Lieben, erts einmal zu Thorsten Thread 50: Das mit der Trennung geht doch schon ganz von selbst- ein Ritter, der nicht nachweisen kann, das er wirklich ein Jahr, oder mehr, Knappe bei einem Ritter gleicher Qualität gewesen ist, ist halt nur ein Kleiderständer und wird nicht ernst genommen. Ein Krieger, der sich als ein sollcher tituliert, wird bei der A-Karte schon angehalten und wachgeprüft. Einen Vorschlag für Veranstaltungen: Für Gross-Veranstaltungen bieten sich Tafeln an, auf denen die einzelnen Lager aufgezeichnet sind und jedes Lager farbige Punkte aufweist. Für jede Aktivität- Handwerk, Waffenkunst, Handarbeit… eine Farbe. Da sieht man einen Pfad, der sich durch die Strasse zieht von Schmieden oder Brettchenwebern. Da stehen Grenzgänger die bringen die Leute zum stehen- sicherlich nur für einzelnes Publikum, doch jeder zählt. Der Gedanke dahinter ist, die schnelllebigen Menschen ein wenig zu bremsen und ihnen den Blick für die Langsamkeit des Lebens zu eröffnen. Zum Beispiel mit einem einfachen Rahmen ( 10×10cm Durchblick) mit dem man Kinder faszinieren kann- was sieht man, wenn man durch einen sollchen Rahmen sieht? Was sieht man, wenn man sich mal 10 Minuten auf einen Hocker setzt und auf ein Lager schaut- nicht während der Raucherpause zu empfehlen. Erklärt man den Tagesgästen schon am Anfang von den Nicht-Realen Wesen, die zwischen der Zeit gehen- und von uns auch nicht beachtet werden… Und vielleicht geschieht dann das Wunder und die Menschen fangen wieder an zu sehen… träumend in die Zukunft schauend Euer Engel-chen

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Eintrag #53 vom 21. Mai. 2001 23:14 Uhr Christoph Bitter   Nachricht

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Hallo Engelchen, wie stellst Du Dir das vor? Meinst Du etwa, daß mein Ritter mir ein Privileg ausgestellt hat, daß ich zwei Jahre Knappschaft durchgemacht habe? Natürlich hat er das nicht getan. Vor 6 Jahren war das ganze noch nicht so extrem wie heute. Wenn Du mir ne Schaufel gibst, könnte ja evtl. die möglichkeit bestehen, daß er aus dem Grab hinaus mir dann einen solchen Wisch ausstellt, glaub ich aber nicht. In diesem Sinne Gruß v. Arlen

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Eintrag #54 vom 22. Mai. 2001 01:34 Uhr Thorsten Koch  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um Thorsten Koch eine Nachricht zu schreiben.

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Hallo, zusammen ! ßhmm, ich dachte, hier geht es um “Alternativen” … ? Ich hatte da so ein paar Ideen. Sicher nicht das Allheilmittel. Aber was zeigten die vorangegangengen Beiträge auf ? Alternativen ? Keine einzige … Gruß,
Thorsten Koch

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Eintrag #55 vom 25. Mai. 2001 22:13 Uhr Jürgen Hübsch   Nachricht

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Hallo, die Idee gefällt mir gut, fehlt nur noch: Wer ? Was ? Wann ? Wo ? Eine® muss sich den “Hut” aufsetzen, sonst kann man hier bis zum “Sankt Nimmerleinstag” über das Thema Diskutieren. Das “Wer” dürfte sicherlich schon schwierig genug sein ;-)
Grüße, Jürgen

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Eintrag #56 vom 06. Jan. 2007 11:31 Uhr Andreas Voigt  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um Andreas Voigt eine Nachricht zu schreiben.

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Zu einer relativ alten Rubrik mal ein neuer Eintrag: Da hat sich im Norden ein Verein gegründet, welcher historischen Darstellern und Gruppen die Möglichkeit bietet, auch als Nichtmitglied in Kooperation und garantiert Commerzfrei eigene Aktionen zu planen und durchzuführen. Verbindungen mit bestehenden Netzwerken sind durchaus angestrebt und erwünscht.
Es wird lediglich ernsthafte Eigeninitiative erwartet. Weiterführende Infos unter www.hzde.de
Knochensam

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Eintrag #57 vom 06. Jan. 2007 12:05 Uhr Thorsten Seifert   Nachricht

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Mein Vorschlag wäre sich zu zusammen zu tun und eine Art Zeitleiste als Privatveranstalltung zu machen. ßhnlich wie die Regensburger Zeitstraße, aber mit Touriverkehr. Der Vorteil wäre das jeder der dem Anspruch genügt mitmachen kann, egal ob Römer Frühmi Homi oder Spämi oder was sonst. Auch könnte man so den Besucher die Entwicklung der Bekleidung und Sachkultur nahebringen.Gerade hier ist doch die Elite der Historischen Darstellung versammelt, warum greift man so eine Idee nicht auf
Thorsten (Dagobert)

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Eintrag #58 vom 09. Jan. 2007 08:03 Uhr Torsten Kreutzfeldt  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um Torsten Kreutzfeldt eine Nachricht zu schreiben.

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Wir haben auch an so etwas gedacht. Und sind von der Idee wieder abgekommen… was 2007 betrifft. Falls jemand allerdings so etwas für 2008 mitorganisieren möchte, verfügen wir über ein großes Gelände (Freilichtmuseum) eingebettet in einer schönen Landschaft. Evt. sollte man auch mit Alternativveranstaltungen regional beginnen. Dann muß man allerdings auch einige Scheuklappen abwerfen. Eben mit allen reden. Sowas wäre auch Thema für die Stammtische …
Isidorus

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Eintrag #59 vom 09. Jan. 2007 15:05 Uhr Sylvia Crumbach  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um Sylvia Crumbach eine Nachricht zu schreiben.

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Hallo Thorsten,
ich zähle mich zwar in keinster Weise zur genannten Elite - aber weiß Du auch nur ansatzweise was mit so einer Veranstaltung verbunden ist?
Ich verstehe jedenfalls sehr gut warum sich niemand soetwas öffentlich antun möchte.

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Eintrag #60 vom 10. Jan. 2007 12:48 Uhr Torsten Kreutzfeldt  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um Torsten Kreutzfeldt eine Nachricht zu schreiben.

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Hallo Sylvia,
ich gehöre als Anfänger in dem Hobby sicher auch nicht zur Elite, das weißt Du doch. Elite höchstens beim Rumträumen … in meinem Elfenbeinturm.
Aber zum Thema: Interne Treffen wie die Zeitstrasse sind doch kein Problem und werden gemacht. Sind aber bei uns nicht möglich. Wir sind ein öffentlicher Raum und die Anfrage nach internen Veranstaltungen müssen wir leider ablehnen. Und warum soll sich keiner eine “Zeitstrasse” öffentlich antun ? Wo liegen Deine Bedenken in der Hinsicht? Nur Interesse halber.
Isidorus

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