Hallo Leute, wieso ist das eigendlich sooo schwer, wenn ihr selber was machen wollt? Wir haben uns eine Burg gemietet und mit sechzig Leuten UNSER Ding abgezogen, ohne Vorschriften ect, weil wir die Leute kennen, die wir einladen! 1998 haben wir eine Karrenfahrt im Elsaß gemacht, Bollerwagen her, Fressalieen und Wasser rein-nur das Nötigste…. und dann im Elsaß die Burgenstraße abmaschiert und Kilometetr geschrubbt. War ein Erlebnis und werden wir wieder machen. Es ist halt die Frage wie groß Ihr das machen wollt und wo. Ich denke, Interesse ist genug da, also aufhören mit der Diskussion und anfangen zu planen! Bei einem größeren Event wäre doch nur noch die Frage des Geldes abzuchecken. Wenn ihr keine Besucher wünscht, dann müßt ihr halt auch etwas dafür bezahlen! Aber das dürfte euch die Sache wohl wert sein, oder?
Holla, da habe ich Axel knapp verpasst… > Ob Sachen wie Modenschauen usw. in ein belebtes Museumsdorf > gehören, hängt von dem Konzept ab. Stimmt, 1:0 für Dich :-) > Ansonsten : Was glaubst Du denn, was Menschen im Alltag in > einem Dorf gemacht haben (in jeder Epoche) ? Arbeiten! Und > schon hab ich meine “ßkschen”. Klarer Fall von Mißverständnis. Ich habe das “Tagwerk” genannt und dachte Du meinst mit Aktion was anderes (Animation oder so). > Ansonsten find ich es ganz schön Frech und inkonsequent, an > öffentlichen Veranstaltungen teilzunehmen und dann zu sagen: > Mich Nerven die Besucher eher… Würde ich nicht so sehen. Erstens habe ich nicht gesagt, dass sie mir ständig auf die Nerven fallen sondern gelegentlich. Zweitens prelle ich die Leute weder um Geld, noch füge ich ihnen sonstigen Schaden zu oder bereichere mich in irgenteiner Weise. Das wäre frech. Drittens gebe ich trotzallem immer erschöpfend und (meist) sehr freundlich Auskunft, dies ist eine Frage des Anstandes. Viertens gehe ich auch gerne zum Fußball, obwohl da auch Leute hingehen, die ich Scheiße finde oder wähle auch Parteien wo ich nicht jeden toll finden kann. Das hat was mit Abwägen und Kompromissbereitschaft zu tun, Du verstehst? Eine Kröte hat man im Leben immer und überall zu schlucken, kommt nur drauf an, wie groß sie ist und ob sie Dich zum Erbrechen bringt…
Tach, sorry vorab falls ich was sagen sollte was der eine oder andere falsch versteht, aber: Ich denke Uli hat recht in seinem dritten Absatz. Wenn ich ´mal nach England schaue dann fällt mir eigentlich als erstes das viel genannte Hastings ein. Da verabreden sich (inzwischen ja schon aus Tradition) Leute und stellen EIN hist. Ereignis nach. Das ist m.E. der richtige Weg. Da hab´ ich dann einen festen Zeitrahmen und Standards können vom Veranstalter besser und leichter definiert werden. Sollte nicht nur auf europäischen Inseln funktionieren, oder? Es muß ja nicht gleich eine riesen Schlacht werden. (Hochzeiten, Ehrungen wurden bereist genannt, Koziliarsversammlungen wären aufgrund des sowieso überwiegenden Adels in der Szene m.E. auch denkbar …) Das Ganze kann ja auch mit (am besten zivil gekleideten) Zuschauern stattfinden, die mit der Handlung nicht zu tun haben. zu Thomas/Beitrag 7: Ist ´ne super Idee! Wenn man als Veranstallter einen Marktstand (Kompromisbereitschaft gegenüber dem großen “A” vorausgesetzt) bereitstellt findet sich doch bestimmt der eine oder andere Bauer der zumindest Salat o.ä. auf dem Markt anbietet. Bei uns passiert das ´eh jeden Sonntag, nur eben nicht auf einem MA-Markt. zu Axel/Beitrag 9 Das mit den festen Bauten klingt gut, aber ich denke das können sich (wie Du selbst angemerkt hast) nur sehr Wenige leisten. Schön wäre es auf jeden Fall!!! Ich persönlich könnte mir auch vorstellen daß einzelne Gruppen in Zusammenarbeit mit NUR ein oder Zwei anderen Gruppen, die die selbe Zeit darstellen eine dörfliche (evtl. auch höfische) Gemeinschaft besser darstellen können als eine große Zahl an Mitwirkenden. Nach dem Motto Qualität statt Quantität. Ob das dann noch als Markt zu titulieren ist wage ich zu bezweifeln, finanzierbar müsste es für Veranstalter aber sein. (Ein gutes Programm ist da natürlich unabdingbar!) MfG
Grüß Euch, ja, Axel, die Schizophrenie zum Thema Besucher ist schon gnadenlos. Eine ausgeglichene Mischung täte es doch. Man erinnere sich, als FF noch keine Kommerzielle Veranstaltung war, und der zahlende Besucher nur an einem Tag willkommen war. Da hatte das Ganze ein gutes Feeling, und niemand war unzufrieden. Jetzt noch “a” dazu, und ernstzunehmende Händler/Handwerker, Mann, wär sowas scheee! Ich würde mit grosser Freude eine Woche am Stück Mittelaltern, und das nur unter Gleichgesinnten. Dann macht mir auch ein Besuchertag nichts aus, im Gegenteil. Dazu kommt noch, daß ich ein völliges Abschotten nach aussen hin nicht gut finde. Warum nicht der ßffentlichkeit, -mit Presse und allem Trara- zeigen, daß es auch was anderes gibt als den 08/15-Markt, warum nicht den Leuten zeigen, daß es Spaß macht, die Sache richtig zu machen…?
Morsche Haddu, genau! Wobei ich keinen Bock mehr habe, für ein WE aufzubauen, doch das ist mein persönliches Problem. Aber 150,- DM oder so für ´ne Woche, was soll´s?!?! Ein toller Platz, eine klare Vorgabe (WAS soll stattfinden, WER darf kommen etc.) und ab geht´s! Aber das Prinzip kennst Du doch, siehe Mai-Event. Da fehlen halt noch die Marketender…
Hi. Naja, als erstes erst einmal : Das ich den Begriff “Larp” verwendet habe, soll keine Herabwürdigung sein. Mir kam es bei diesem Begriff nur auf die größere “höpferische Freiheit” an, die ihm innewohnt. Ich werd mich also in Zukunft nach einem geeigneterem Begriff umsehen. Entschuldigung also an alle “Larpies”. Ivo: Natürlich hast Du recht. Wir treffen uns dann diese Saison auch noch im “nicht HC-Teil”. Aber da das ja diese Saison eh noch nichts wird…. Die Regeln dafür macht natürlich der Veranstalter. Eventuell mit Personen seines Vertrauens dabei. (hüstel). Und, natürlich muss es eine Möglichkeit geben, von “nicht-HC-Lager” in das “HC-Lager” zu wechseln…. Sollte aber nicht das Problem sein. Lieber HvE (Thomas). Ob Sachen wie Modenschauen usw. in ein belebtes Museumsdorf gehören, hängt von dem Konzept ab. Ansonsten : Was glaubst Du denn, was Menschen im Alltag in einem Dorf gemacht haben (in jeder Epoche) ? Arbeiten! Und schon hab ich meine “ßkschen”. Ansonsten find ich es ganz schön Frech und inkonsequent, an öffentlichen Veranstaltungen teilzunehmen und dann zu sagen : Mich Nerven die Besucher eher… Gruß
Moin! Anstatt immer auf die LARPies zu schimpfen solltet ihr vielleicht lieber mal etwas über den Tellerrand schauen. Organisationsmäßig gibts da glaub ich schon was zu lernen. Da gobts nämlich Tips zum erstellen eines Characters, ein Con hat einen konkreten (Fantasy) Hintergrund und der Rahmen ist damit Festgelegt. Auf einem Vampire Life Con wird sicher keiner auf die Idee kommen als Xena zu erscheinen. Sollte er /sie doch- is nicht. Wer Teilnehmen will muß einen dem Regelwerk entsprechenden Character vorweisen können. Dieser muß natürlich stimmig sein (“Du bist 1,95m groß! Nein, Du kannst keinen Zwerg spielen auch wenn Du `ne ganz tolle Axt hast!”). Wenn ich mir unsere vielen armen Ritter/Grafen/Barone… anschaue-, da kann man glaub ich schon was lernen. Prinzipiell natürlich: ein CON ist eine nichtöffentliche Veranstaltung, also nicht mit einem MA Markt zu vergleichen. Also, wie wärs: Via Internet verabreden sich gruppen zu gemeinsamen Treffen bei denen historische oder historisch mögliche Begegnungen/ Schlachten/ Scharmützel/ Hochzeiten/ Ehrungen/ Begräbnisse nachgespielt werden. Vorteil: man kann einen zeitlichen Rahmen und eine Rollenverteilung festlegen und man kann vieleicht auch aus dem “gegebenen Anlaß” ein ganz anderes MA emfinden. Ein Ort findet sich bestimmt. Denn, prinzipiell gesehen unterscheiden wir uns in dem was wir tun nicht so grundsätzlich vom LARP, oder? Ich mein, irgendwo ist MA-Reenactment auch nè Art Live Action Role Playing, nur mit historischem Hintergrund statt Fantasy Regelwerk. ketzerische Grüße Uli
Grüß Euch, tja, Ivo, das passt nicht hierher, sondern in den Thread Vorschriften. H.v.E, da sprichst Du einen gewissen Punkt an, das Geld. Gut, mit Touris ist das ganze relativ sicher finanzierbar, aber wie weit soll es gehen? Pro Teilnehmer am Wochenende nen hunderter oder so? Bei den steigenden Zahlen bei Platzmiete oder so muß man sich das mal überlegen. Und wenn, wie weiter unten Vorgeschlagen, auch mal was gebaut werden soll, dann gehts so richtig ins Geld. Und ein festes Gelände wird richtig teuer…
Axel: Bravo. Vielleicht ließe sich mit ein Wenig Akzeptanz dem LARP-Lager gegenüber (…vielleicht findet sich ein weniger gönnerhaft klingender Name?) auch eine Brücke schlagen, die den einen oder anderen Plastikkrieger “konvertieren” ließe?! Stellt sich nur die Frage, wer dann sortiert. Da sitzt dann nämlich der allseits bekannte Knackpunkt: Ab wann ist man denn dann wieder LARP-Lager-Kandidat und ab wann “Ausreichend a.” fürs “escht middelaldälische” Lager? Und: Ist “Mittelalter” dann das historische Mittelalter oder der “historische” TV-Mikrokosmos? Ab diesem Punkt wird es dann nämlich wieder spannend. Wer steht selbst gut genug da, um objektiv nach Qualität sortieren zu dürfen? Wer wird sich wieder vor den Kopf gestoßen fühlen, weil die “Passt schon”-Maßstäbe von vor 6 Monaten plötzlich nicht mehr gelten? Wie wird das ausdefiniert? Welcher Maßstab wird scharf angelegt? Hoffentlich nicht wieder Hausrecht und persönliches Gusto. Hui, da werden noch die Fetzen fliegen. Davon abgesehen würde ich es eher begrüßen, wen jeder für sich und “seine Zeit” an die Umsetzung des Möglichen ginge, statt gleich in den großen Bahnen zu denken, was auf Märkten besser werden müßte. Bei meinem persönlichen Stand der Dinge würde ich mich objektiv betrachtet gleich ins LARP-Lager einbuchen, denn ins “escht middelaldälische” passe ich nur vom Denkansatz und der Theorie, aber (noch!!!)nicht von der praktischen Umsetzung her. Objektiv betrachtet gäbe es ein gigantisches “LARP-Lager” voller engagierter Leute mit den besten Absichten und ein verdammt einsames Leben bei den “Mittelalterlichen”. Gruß Ivo
Hallo Axel! Deiner Mail ist im großen und ganzen zuzustimmen, doch eine Frage habbich noch. > Zuschaueranimation durch die Gruppen (Z.B. > Handwerksvorführungen, Aktionen, z.B. Modenschauen, wie damals > bei der LHL vorgeschlagen). In welchem Teil soll das stattfinden? LARP: Okay! HC: Eher nicht! Wenn HC im Museumdorf, dann richtig und nur Alltag. Keine Modenschau, keine Action. Gilt natürlich nicht für Handwerksleute, denn das ist ja ihr Tagwerk. Im übrigen möchte ich nochmals betonen, dass ich den Kram nicht für irgentwelche Leute mache, sondern für mich. Der Besucher ist mir eher Worscht und nervt sogar zuweilen. Würde für Teilnahme an einsamen Events auch Kohle abdrücken, wie bei den Wikis oder Napoleonis üblich. Wer fragt bekommt natürlich vernünftig Antwort, aber darüberhinaus tendiert mein Sendungsbewußtsein eher gen Null…
Hallo ihr Lieben! Die Idee mit den “belebten” Museumsdörfern wird doch teilweise schon in den Freilichtmuseen, wie in Kommern oder in Hagen umgesetzt. Gut es ist nicht so ganz unsere Zeit, aber wir sollten uns daran mal ein Beispiel nehmen… Mit der Schwierigkeit, daß die Museen öffentliche Gelder verschlingen….
Tja, alternativen zu den bisherigen Märkten ? Als erstes fiele mir da ein : Museumsveranstaltung. D.h.dauerbelebte historische Gebäude, eventuell kleiner Weiler. Dort ließe sich auch die Sache mit der Tierhaltung in den Griff bekommen, da man die Tiere nicht dauern “verschiffen” muss. Auch ließe sich da ein umfangreiches, qualitativ hochwertiges Rahmenprogrann fahren, von der Unterbringung d. Besucher in einer Herberge über div. Kurse, Workshops usw. Auch Umwelt, Wirtschaft usw. ließen sich gut erklären/zeigen. Nachteil: Teuer im Aufbau/Unterhalt. Der stationäre Lage ist allerdings sowohl Vor- als auch Nachteil. 2. Da es sich kaum machen lassen dürfte (sollte) Tiere in ausreichender Menge durch die Gegend zu karren und Feldfrüchtehändler/Bauern zu ernähren : Trennung des bisherigen Marktkonzeptes in Markt(Geldverdiener), HC-Teil und “Larp-Lager”. Für den Markt und das “Larp-Lager” sollte auf Prädikate wie “Mittelalterlich” verzichtet werden. Hier muss eindeutig klar gemacht werden, das es sich um “Fantasygebilde” handelt. Feste, scharfe Regeln für den HC-Teil, der eventuell unter einem Motto steht. Wer diese nicht einhält, landet automatisch in dem “Larp-Teil”. Zuschaueranimation durch die Gruppen (Z.B. Handwerksvorführungen, Aktionen, z.B. Modenschauen, wie damals bei der LHL vorgeschlagen). Vorschläge zur Verbesserung der bisherigen Marktkonzepte : Musikgruppen und Gaukler treten ausschließlich in der Menge auf. Keine großen Bühnen. Indische Speisen und Ritterwürste verschwinden von den Märkten. Fantasiekostüme bei Darstellern treten nicht auf, ebensowenig moderne Hilfsmittel (Z.B. Plastikkeulen). Keine elektronischen Lautverstärkungen, keine modernen Pyro-effekte. Vielleicht denkbar : Historischer Wochenmarkt. Wie ein normaler Wochenmarkt regelmäßig an einem Ort, Bauernprodunkte von Getreide zum Fleisch, ergänzt durch Zubehör wie Gewürze, Tonwaren. Animation durch Gaukler usw. im Publikum. Gruß
hi zusammen, ich hätte da auch ne Idee: Alle wollen doch fest instalierte Geschütz oder Wohnanlagen, die dann für historische Veranstaltungen genutzt werden können. Hier könnte man doch einen Event draus machen?! Als Alternative zum üblichen “heng rum” Sommerlager könnte man doch auch ne Holzburg oder nen Wehrturm basteln. Voraussetzung hierfür wäre ein Veranstalter, der ehe etwas in der Richtung vor hat zu bauen und Leute sucht,die Ihm helfen. Dafür gibts Essen und Stellplätze und viel Spaaß. Gruß Basti
Mhhh, dann wiederhole ich mich auch nochmal (was Thorsten kann, kann ich schon lang!!! ;-)= )… »»> gerade dieses Wochenende haben wir über das Gesicht eines Marktes geredet und kamen zu dem Schluß, dass es doch für irgendwen, auch finanziell, interessant sein müßte, z.B. einen Gemüsestand zu machen. Ich und meine Frau wären total glücklich, wenn wir unsere Nahrung vor Ort kaufen könnten: Lauch, Kohl, Salat beim einen, ßpfel und Birnen beim Anderen. Bei einem weiteren Händler Dinkel, Eier, Käse und ähnliche Erzeugnisse und noch einer für eingelegte Sachen ala Essigkraut u.ä. Und natürlich ein Weinhändler, der ab Faß in den mitgebrachten Krug verkauft. Auch mit einer Kleintierschlachterei oder einem Fischhändler hätte ich keine Probleme. Hätte für alle Vorteile: 1. Ich hätte mehr Platz in meinem Auto, weil ich nicht alle Fressalien mitschleppen müsste. 2. Der Markt würde schöner und “A”er 3. Einige würden daran verdienen ohne Tand verticken zu müssen 4. Kein “Ey ich muß am Sonntag Morgen mal mit dem Auto auffen Platz weil da habbisch in der Tanke noch für 300,- Steine Bier und Fressalien gekauft” mehr (oder zumindest weniger…) 5. Weniger Müll Problem: 1. Kann ich die Preise im Rahmen (d.h. nicht wesentlich teurer als im “normalen Handel”) halten? 2. Was ist mit Hygiene- und ähnlichen Vorschriften? 3. Wer hat da drauf Bock? Also eins ist sicher wie das Amen in der Kirche: WIR würden nur noch dort kaufen wenn die Qualität stimmt. Und ich denke eine Menge andere Leute sind der gleichen Meinung. ««< Zur “Tier-auf-Markt”-Diskussion: ßber Tierhaltung existiert schon ein Thread, in dem interessante Infos zu finden sind, gerade die völlig verquerten Ansichten über Frettchen werden dort geradegerückt. Sie waren Jagdhelfer und Katzenvorgänger und alles andere als ein arme Leute Tier. Allgemein zu Tieren auf Märkten: 1. Sie dienen der Komplettierung des Bildes 2. Kleintieren dürfte es wohl egal sein, ob sie daheim oder auf dem Markt in einem Käfig hocken (siehe 3.) 3. Streichelzoos sollten für Kleintiere untersagt werden (Streß). Man schaut mit den Augen, nicht mit den Händen… 4. Großtiere (Pferde, Mulis, Esel, Schweine) NUR mit entsprechenden Koppeln (In Herzberg sind wegen Platzmangel nur Pferde erlaubt, die am Turnier teilnehmen. Außerdem soll das Pferd nicht zum Porsche-Penis-Ersatz der MA-Szene verkommen.) 5. Schlachten okay, aber nur von “Könnern” (z.B Schweine nur von Metzgern oder Bauern, Hasen von Züchtern etc.). Das letzte was wir brauchen ist ein Schlachtskandal…
Grüß Euch, jep, Thorsten. Meine Rede. Doch gehts mir hier um ine Alternative zu den üblichen Märkten, also etwas MIT dem Publikum, MIT dem BeSUCHER, dem Sucher nach Mittelalter. Wir werden weiterhin an den teils unsäglichen Märkten gemessen, alles regts sich drüber auf - wo bleibt also die Alternative??? (ßbrigens hat Johannes das unten stehende ernst gemeint - sorry)
Moin zsammen, da sich ja eh alles wiederholt hier noch mal kurz meine gesammelten Ergüsse aus Thread 866 “Ein Event von usn für uns”: “… kann schon ein besserer ”Grillabend“ eine gute Möglichkeit sein um anzufangen. Die Möglichkeiten etwas außerhalb der Märkte aufzuziehen sind bannig. Ich persönlich habe natürlich meine bevorzugten Events und Qualitätsstandards im Kopf aber daneben kann sich auch noch ´ne ganze Menge tun.” “ … Als Konzepte wären Turniere aller Art angesagt, Wettbewerbe verschiedener Art (Sänger, Künste und Wissenschaften etc.). Wir hatten Tanzevents, Spielhöllen, Bogenschießevents, Burgundische Wochenenden mit 25 und mehr Essensgängen, Minnewettbewerbe um die Gunst der Damen etc. etc. Weiterhin kombinierte Events, die verschiedene Aspekte mit reinbrachten. Leute, Ihr behauptet doch immer Phantasie zu haben. Strengt doch einfach mal Eure grauen Zellen an, dann fallen Euch ´ne ganze Menge Sachen ein. Ansonten ist ein reines Lager, einfach mal zum Spaß doch auch ´ne geile Sache. Publikum ist meiner Meinung nach für solche Dinge absolut nicht notwendig.” “… wäre es wichtig lieber kleine Einladungsevents zu veranstalten oder bei größeren Events einen Kitguide zu erstellen. Ein gutes Beispiel für einen Kitguide, der einigermaßen historische Genauigkeit verspricht, ist z.B. der für Hastings 2000, der es eigentlich jedem einfach erlaubt eine vernünftige Ausrüstung zusammenzustellen, ohne sich zu verausgaben (zu finden unter www.vikings.ndirect.co.uk dort unter Events und Hastings 2000). Wenn sich die Szene auf kleineren Veranstaltungen erstmal auf solche Mindeststandards einigen könnte, wäre der Anreiz für den gemeinen Baumwollritter, der dort teilnehmen will, größer seine Ausrüstung zu verbessern. Und ich lache jeden aus, der diese Standards als zu heftig erachtet, denn der hat nichts in der ”historischen“ Szene zu suchen und sollte weiterhin auf dem Markt bleiben.” “..Einfach nur zu lagern ist zwar auch schön, doch kann man solche Events auch unter Themen stellen. Im Notfall gebe ich gerne ein paar Tips wie wir das in der SCA regeln, wo jedes Event im allgemeinen unter einem bestimmten Thema steht (Vom Bogenschießevent, über Turnier, Freßevent, mittelalterlicher Spielhölle, bis hin zu unseren ”Kriegen“, einer Ansammlung von verschiedenen Themen). Dazu die noch eher informellen Treffen, wie Trainingswochenenden, Workshops etc. Ein paar Anregungen vielleicht auf unserer Website: www.drachenwald.org” Dazu noch die Nachstellung historischer Ereignisse, bzw. die Nachstellung eines fiktiven historischen Ereignisses mit einem kompletten Briefing je nach entsprechender Vorlage. Experimentallager, die wirklich versuchen ein paar Tage ein Feldlager nachzustellen mit entsprechender Verpflegung und zumindest kurzer Anreise mit nur den Sachen, die man tragen bzw. auf seinem Pferd oder Wagen transportieren kann etc. pp. Das kann doch alles nicht so schwer sein … Bis dann Thorsten
Hallo zusammen ! Ich hätte da einen Vorschlag: Es wäre denkbar sich eine abgeschiedene Gegend ohne viel Zivilisation zu suchen und dort mal richtiges Mittelalterleben durchzuführen Weiterhin als Ergänzung könnte man das Ganze als War-gaming betrachten, jeder stellt seine mittelalterliche Rolle dar und besitzt ähnlich wie beim Larp eine Anzahl an Trefferpunkten. Die Ganze Zeit ist man In-Play. Wenn keine Trefferpunkte mehr vorhanden sind, dann betreibt man eben MA-Leben. Dieser Vorschlag bezieht sich allerdings auf ein meeting ohne Touris und großen Markt, ist also eher eine interne Veranstaltung, wobei natürlich nichts gegen Händler mit authentischem Stand einzuwenden ist (das vervollständigt das Bild erst) Soweit erst einmal von mir. Grüße Thomas
Moin, ja, ich hab da was: “Ganz weg vom Markt” einen “Mittelalterlichen Marathon” - 57km Marsch in Ausrüstung, “Einfall” in fünf Städte, in denen dann jeweils eine historische Inszenierung stattfindet (Gericht, Tafeley, Hochzeit, Lagerleben). Der Anspruch ist hoch - zur Hochzeit wird noch ein (katholisches!) Brautpaar gesucht, der Pastor traut katholisch, vorher wird in der Kirche eine Ausstellung über “Heiraten im MA” laufen. Es ist geplant, etwa 250 “Reisige” aufzubringen, 3 Kutschen / 1 Packwagen sind schon dabei, nach einem Ochsenkarren suchen wir noch …. Nix Markt - sondern “Inszenierungen auf der Reise” …. … und damit niemand sagt: “… das gehört in den Markt ….”: - hat nix mit Markt zu tun .. - Es lebe der “creative Anachronismus” - im 21 Jahrhundert mit Herrmann Löns und Lois Trenker im Herzen auf den Spuren der Salier zu wandern (Zeitrahmen ist 1150 / Romanik) Cu, Johannes Ab 5.03. gibts wahrscheinlich mehr INFO´s hierzu.
Grüß Euch, im Thread “Vorschriften” ist es zum Nebenthema geworden: Märkte und ihre eigentlichen Probleme im Bezug auf Mittelalter und “A”. So, jetzt ans Werk, laßt uns mal schauen, was als Alternative machbar ist. Und diesmal etwas weniger gemeckere…