Thema als Feed (RSS 2.0) Thema als Feed (ATOM 1.0) Armbrust, ist die tauglich?

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Eintrag #1 vom 30. Mrz. 2004 20:13 Uhr Marc (Nachname für Gäste nicht sichtbar)   Nachricht Bitte einloggen, um Marc eine Nachricht zu schreiben.

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Hallo
Ja, schlagt mich tot wenn ihr mich irgendwann mal trefft, aber ich hab da eben eine Armbrust bei der Drachenschmiede gefunden… Nun soll das eine Replik sein, glaub ich nicht, aber könnte trotzdem ja ausnahmsweise mal was brauchbares sein, besonders da ich eine armbrust suche…
hier mal der link dazu:
www.drachenschmiede.de/shopdeutsch/pd937068084.htm?[…]
Soa, wenn jemand sowas schonmal gesehen hat und weis das zu datieren wäre ich glücklich, da die meisten anderen armbrusten allein wegen fehlendem spann mechanismus herausfallen…
Ich danke schonmal im vorraus!
P.S.: rein mal so aus interesse, wenn jemand regelmentierungen zum Kodexbelli, betreffend armbrusten hat, wäre ich auch sehr dankbar
Der Marc

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Eintrag #2 vom 31. Mrz. 2004 12:55 Uhr Jens (Nachname für Gäste nicht sichtbar)   Nachricht Bitte einloggen, um Jens eine Nachricht zu schreiben.

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..ganz persönliche Meinung:
Für jede ernstzunehmende Darstellung untauglicher Müll aus Fernost.
Gruss, Jens, IG MiM e.V.

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Eintrag #3 vom 31. Mrz. 2004 15:18 Uhr Marc (Nachname für Gäste nicht sichtbar)   Nachricht Bitte einloggen, um Marc eine Nachricht zu schreiben.

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das ist doch mal ne einfache, vernünftige Aussage :-)
Sowas in der Art hatte ich ehrlich gesagt auch schon erwartet, bzw mehr hatte ich bei der Drachenschmiede nicht erwartet.
Egal, Versuch wars, wert, nach dem Prinzip: Auch ein blindes Huhn findet manchmal ein (doppel)korn.
Weis denn jemand was über die Regelungen bei Menschenbeschuss in der Schlacht mit Armbrüsten(ich wage einfach mal zu behaupten, dass ich beiweitem besser schiesse als mit dem Schwert kämpfe) Und, vielleicht noch ein Tipp, wo ich was taugliches herbekommen oder ob es auf dem Markt nichts gibt, was überhaupt ok ist. Sollte das nämlich der Fall sein, setz ich schonmal wieder mein Schnitmesser an den Hornrohling an ;-)
bis denne
Der Marc

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Eintrag #4 vom 01. Apr. 2004 08:19 Uhr Harald Sill  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um Harald Sill eine Nachricht zu schreiben.

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Meinst Du mit den Regelungen für Menschenbeschuß jetzt Freischlachten oder die historischen Regelungen?
Also die in der verboten wurde mit der Armbrust auf Christenmenschen zu schießen?
Gute Tage
Harwalt von Biberach

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Eintrag #5 vom 01. Apr. 2004 09:59 Uhr Oliver (Nachname für Gäste nicht sichtbar)   Nachricht Bitte einloggen, um Oliver eine Nachricht zu schreiben.

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Ich glaube mit Codex Belli ist explizit die Freischlacht gemeint:
Erlaubt im Fernkampf sind Fernkampfwaffen, die die Zugkraft eines 50 lbs-Langbogens nicht überschreiten. Es dürfen nur Pfeile oder Bolzen genutzt werden, die mit einem Schaumplsterkopf ausgestattet sind. Der Kopf muß einen Durchmesser von mindestens 50mm haben und auf einem fest mit dem Schaft verbundenen Kunststoffinnenkern aufbauen. Ein Eindringen der Spitze in die Augenhöhle und ein Splittern des Schaftes beim Abschuß oder Einschlag muß ausgeschlossen sein. Schleudergeschosse dürfen nicht schwerer als 80g sein, dürfen nicht in die Augenhöhle eindringen können und müssen eine Schaumpolster- oder Filzoberfläche haben (Beispiel: Tennisball).
Gefunden in der T.V. Bibliothek.
Die Armbrust ist nicht ausdrücklich erwähnt, dürfte aber den gleichen Regeln gehorchen.
Versuch es mal bei Kelle: www.kelle-strongbow.de
Soweit ich weiß hat er eine einfache Bauanleitung für eine freikampftaugliche Armrust.
Einfach mal anmailen.
Waffen welche historisch nachempfunden sind, halte ich kaum tauglich für das Spielen.
Oder wolltest Du einen Porsche mit Käfermotor fahren?
Gruß
Sascha
Sascha

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Eintrag #6 vom 01. Apr. 2004 10:08 Uhr Olaf Kirchert  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um Olaf Kirchert eine Nachricht zu schreiben.

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In England reicht als “Spitze” ein etwa daumedicker Gummipömpel (Blunt). Gefällt mir persönlich deutlich besser als diese in Schrittgeschwindigkeit fliegenden fußballgrößen Kugeln in D. Das zeckt zwar etwas, aber bei einer echten Schlacht währe man tot gewesen und dann ist ein blauer Fleck doch eine akzeptable Alternative.
Olaf

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Eintrag #7 vom 01. Apr. 2004 12:32 Uhr Bernd (Nachname für Gäste nicht sichtbar)   Nachricht Bitte einloggen, um Bernd eine Nachricht zu schreiben.

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… wenn man den Durchmesser des Gummiblunts + Trefferfläche eines menschlichen Körpers nimmt, daraus - Fehlerrechnung nicht vergessen - den Wirkungsquerschnitt bzw. die Trefferwarscheinlichkeit (Wk) berechnet und dann die wesentlich kleinere Fläche eines Auges nimmt und die Trefferwarscheinlichkeit für einen Augentreffer (Wa) berechnet, so kommt man zum Schluß, daß im Verhältnis zum Körpertreffer ein Augentreffer mit Gummiblunts sehr unwarscheinlich ist.
Physiker verwenden dann gerne Termini wie “Wa « Wk” und folgern “Wa geht gegen 0” bzw. “vernachlässigbar”.
Bei einem Pompfpfeil mit 5cm Durchmesser erhöht sich jedoch schon rein geometrisch die Augentrefferwarscheinlichkeit (mal ganz von der psychologischen Tatsache abgesehen, daß ein scheinbar “langsamer” Pfeil nicht als Bedrohung angesehen und unterschätzt wird), so daß ALLEIN SCHON AUS SICHERHEITSGRßNDEN UNBEDINGT DER GUMMIBLUNT VERWENDET WERDEN SOLLTE, anstatt dem gefährlichen Pompfpfeil !!!

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Eintrag #8 vom 01. Apr. 2004 12:40 Uhr Lutz Schmidt  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um Lutz Schmidt eine Nachricht zu schreiben.

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…vor allem wenn man in den Pompfen dann Pfeile mit Scheibenspitzen findet…
So von mir persönlich auf 2! Veranstaltungen gefunden!
(allerdings schon ca. 5 Jahre her)
verständnislose Grüße Lutz

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Eintrag #9 vom 01. Apr. 2004 14:18 Uhr Marc (Nachname für Gäste nicht sichtbar)   Nachricht Bitte einloggen, um Marc eine Nachricht zu schreiben.

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Hi
@ Sascha, jo ich meinte den Codex belli natürlich, also die Freischlachtenregel… Will ja niemanden totschießen, die historischen Richtlinien könnte ich auch daheim nachlesen ;-)
Joa, der vergleich mit dem Käfermotor ist gut.. Allerdings wird die Armbrust auf jedenfall einen Käfermotor bekommen, also einen recht schwachen Bogen, da ihr einziger Verwendungszweck Freischlachten wären.
Wie die Pompfen gebaut werden weis ich zum glück schon :-) bin da selber ein sicherheitsfanatiker, kann auch nciht verstehen wie man spitzen in sowas packen kann..abgesehen davon, dass es völlig sinnfrei ist.
Blunts finde ich bei ner armbrust etwas bedenklicher, man kann ja nicht 6 Flu flu federn an den Bolzen anbringen, wie bei nem Pfeil, oder täusche ich mich da?
Naja, dann wird das projekt auf nächstes Jahr verschoben, wenn ich Zeit habe… ausser jemand weis, wo man so ein “Spielzeug” also “A” Optik, n leichten bogen bis 50/60 ibs ( bei ner armbrust wird das doch eh etwas anders gerechnet als mit nem bogen, wegen deskleinen abstandes zur sehne)herkriegt
Wenn da jemand ein Tipp hat, wo man sowas für bis ca 300- herbekommt, sagt bescheid, danke :-) Denn was will ich mit einer Armbrustreplik? Klar n starker Bogen ist schön, eine REplik auch immer, aber wenn ich etwas richtig gutes haben will, muss ich das eh selber bauen….sonst stört mich nur wieder was dran
Der Marc

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Eintrag #10 vom 01. Apr. 2004 16:36 Uhr Oliver (Nachname für Gäste nicht sichtbar)   Nachricht Bitte einloggen, um Oliver eine Nachricht zu schreiben.

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Bernd du vergisst, glaube ich, das auch wenn eine Trefferwahrscheinlichkeit “ins Auge” beim Blunt geringer ist, die Schadenwirkung deutlich höher ist wie bei der Pompfe-
Wer scharfe Spitzen in so was reinbastelt gehört gevierteilt!
(Könnte durchaus als ein Aufruf zur Gewalt verstanden werden, wenn jemand mich mit so etwas beschießt)
In Lettland habe ich es letztes Jahr gesehen das man auch Holzspitzen verwendet hat, will sagen man hat einfach keinen Blunt, Pompfe oder irgendetwas aufgesetzt, stattdessen “halbfertige” Pfeile verschossen.
Deiner Logik nach Bernd müsste das die sicherste Lösung sein ;-)
Aber ich glaube das können wir auch woanders diskutieren.
P.S. Ich bin nicht gegen Blunts, jedenfalls nicht generell
Gruß
Sascha

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Eintrag #11 vom 08. Aug. 2005 17:41 Uhr Sebastian Bornemann  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um Sebastian Bornemann eine Nachricht zu schreiben.

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also ich hätte jetzt gesagt man solle ne nadel draufschnallen…
da ist die möglichkeit doch noch geringer zu treffen, oder?
Blacky

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Eintrag #12 vom 09. Aug. 2005 12:19 Uhr Ranes Haduwolff  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um Ranes Haduwolff eine Nachricht zu schreiben.

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Moin zusammen,
naja, Leute, ich bin im Grunde auch für die Redblunts, bei Armrüste und Bogen, weils eben echter ist.
Aber…aber die Wahrscheinlichkeit für einen Unfall ist eben doch gegeben. Auch wenn es rechnerisch so gut wie ausgeschlossen ist, kann ich auf mir bekannte zwei Augentreffer und einen in die Zähne hinweisen (ich war dabei, also kein Hörensagen!), wo ein Blunt sehr üble Folgen gehabt hätte.
Mit dem Pompfen wars halt ein wenig schmerzhaft, und eine geplatzte Lippe ist immernoch besser als ausgeschlagene Zähne.
Wenn da Sicherheitsbrillen getragen werden wie beim Gotcha wäre es sinniger, aber…wie gesagt, wenn ein Auge gequetscht oder geplatzt ist…ich will das nicht erleben.
Ich bin da sehr zwiegespalten, aber im Zweifel für die Sicherheit.
Ars Militia - Euer Haduwolff

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Eintrag #13 vom 09. Aug. 2005 13:49 Uhr Bernd (Nachname für Gäste nicht sichtbar)   Nachricht Bitte einloggen, um Bernd eine Nachricht zu schreiben.

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Bevor jetzt wirklich mit diesen “Berechnungen” argumentiert wird: den Beitrag hatte ich eigentlich ironisch gemeint…

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Eintrag #14 vom 11. Nov. 2006 02:24 Uhr Joey (Nachname für Gäste nicht sichtbar)   Nachricht Bitte einloggen, um Joey eine Nachricht zu schreiben.

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www.drachenhort.com/catalog/product_info.php?[…]
Was meint ihr zu dieser Armbrust?
60gk Zuggewicht, das ist doch noch im Rahmen der “Schaukampfkräfte”, oder irre ich mich da?
Mit den Holzbogen wirkt die auc ganz ansprechend, zumindest besser als Stahlbögen.
Diese steht auch noch zur Auswahl:
www.drachenhort.com/catalog/product_info.php?[…]
Johan von Dreiadlerstein

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Eintrag #15 vom 12. Nov. 2006 00:15 Uhr Thomas Schlosser  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um Thomas Schlosser eine Nachricht zu schreiben.

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Aber nicht für den preis!!
Auch wenn ich jetzt geschlagen werde, aber der preis ist unverschämt!! Sorry, kann nicht anders!
Thomas

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Eintrag #16 vom 13. Nov. 2006 07:56 Uhr Joey (Nachname für Gäste nicht sichtbar)   Nachricht Bitte einloggen, um Joey eine Nachricht zu schreiben.

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Was kosten Armbrüste denn sonst durchschnittlich?
Da meine ich jetzt aber keine “0815” Armbrüste, sonder schon vernünftige, wie abgebildet.
Die Stahlbogen-Baumarktholz-Varianten vom Vietnamesen bekommt man ja schon für 80-, aber was will man damit?
Ok, auf manchen Veranstaltungen wird es mieses Holz gestellt, und Feuer muss her ;)
Wie war das mit der Kraft, 60kg sind in Ordnung?
Johan von Dreiadlerstein

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Eintrag #17 vom 13. Nov. 2006 08:25 Uhr Roland Lorenzen   Nachricht

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moin,
1lb = 453,59237 Gramm
60 kg = ~130 lb das dürfte bei weitem zu viel sein oder?
gruß,
Roland

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Eintrag #18 vom 13. Nov. 2006 22:07 Uhr Joey (Nachname für Gäste nicht sichtbar)   Nachricht Bitte einloggen, um Joey eine Nachricht zu schreiben.

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ok, danke.
hatte mich bisher mehr auf die suche nach vernünftigen Armbrüsten gemacht und das Gesetz “erforscht”, wie es mit den Kräften (und Einheiten) aussieht wusste ich bisher noch nicht.
*Ironie* Aber ich denke mit den Dingern macht eine Belagerung erst richtig Spaß ;)
Johan von Dreiadlerstein

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Eintrag #19 vom 14. Nov. 2006 11:32 Uhr Ingo Ludwig  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um Ingo Ludwig eine Nachricht zu schreiben.

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Hallo Joey, die vorgelegte Zugkraftberechnung ist korrekt und m.E. der Preis auch nicht zu hoch (scheint kein billiger Asien-Import zu sein) - doch gerade wegen der angegebenen Leistung ist dies Kaliber nichts für ungeübte Hände. Sollte der hölzerne Bogen tatsächlich dauerhaft diese Zugkraft zur Verfügung stellen, so ist dies Teil ein mehr als todbringendes Gerät.
Nochmal zum Preis - habe selbst an einem Wochenendkurs mir eine baugleiche (allerdings mit Federstahlbogen) Armbrust gebaut - bei dem geflossenen Schweiß, den Blasen an den Händen und dem Schleifstaub in der Lunge ist der angegeben Preis noch zu niedrig - dafür würde ich meine nicht verkaufen wollen.
Gruß, Ingo

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Eintrag #20 vom 15. Nov. 2006 14:18 Uhr Michael Schneider  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um Michael Schneider eine Nachricht zu schreiben.

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Schwieriges Thema…
Die Bestimmung der Zugkraft würde ich so nicht stehen lassen. Die Umrechnung von Pfund in Kg ist zwar physikalisch richtig aber es fehlt hier noch eine Komponente… Als Beispiel:
Die mir bekannten Armbruster verwenden beim “Spielen” Armbrüste von 70 bis 90lbs (nach deren eigener Angabe). Deren Schußleistung entsprach etwa der eines 45lbs-Recurvebogens und der widerum eines 50 lbs-Langbogens - jeweils mit Selbstbau-Pompfen geschossen.
Als “Wallarmbrüste” wurden 120 lbs starke Teile eingesetzt, die ja rechnerisch den 60kg ungefähr entsprechen würden. Die waren eindeutig zu hart für die “Freischlacht” und durften nur staionär und über lange Distanzen eingesetzt werden (Belagerung der Brandenburg 2006).
Will sagen: rechnet nicht 1 zu 1 um sondern macht Euch bei den Kämpfern mal schlau, die solche Teile regelmäßig einsetzen.. Meine Erfahrung: bei 90lbs ist das Maximum erreicht.
Liebe Grüße
Ger

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Eintrag #21 vom 15. Nov. 2006 23:36 Uhr Thorsten (Nachname für Gäste nicht sichtbar)   Nachricht Bitte einloggen, um Thorsten eine Nachricht zu schreiben.

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Bei den 60 kg Zugkraft einer Wallarmbrust spielt noch etwas anderes eine Rolle: die Auszugslänge. Es ist was anderes, ob die Armbrust einen Auszug von 14 Zoll (35 cm) oder als “Wallarmbrust” von vielleicht 30 Zoll (ca. 76 cm) hat. Die Beschleunigung ist bedeutend länger. Wenn Ihr mal genau drauf achtet, sind die Zuggewichte von Bögen im allgemeinen auf eine Auszugslänge von 28" angegeben. Das heißt, das jemand mit einer größeren Auszugslänge proportional ein höheres Zuggewicht bewegt, wie umgekehrt. Unglücklicherweise habe ich die Formel, wie man die tatsächliche inch/pound Umrechnung ausfürht irgendwo zwischen meinen alten Archery Marshal Sachen der SCA - auf deren Seiten müsste sich die Formel aber irgendwo finden lassen.
Die Zuggewichte, die hier im Raum für historische Armbrüste rumschwirren, halte ich für äußerst fragwürdig, da die Quellenlage da meines Wissens bis ins 14. Jhdt. nichts hergibt - wenn jemand Untersuchungen über überkommene Armbrüste dieser Zeit kennt, bitte melden. Alles was ich kenne sind Bruchstücke und als frühestes Beispiel die Armbrust aus dem Kölner Zeughaus vom Ende des 14. Jhdts. Die überkommenen Kriegsarmbrüste des 15. und 16. Jhdts liegen meines Wissens nach im allgemeinen weit über den beschriebenen 120 lbs, eher im Bereich von 400 - 800 lbs. Könntet Ihr bitte sagen, wo Ihr diese Zahl herhabt?
Bis denn
Thorsten

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Eintrag #22 vom 17. Nov. 2006 00:09 Uhr Thomas Schlosser  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um Thomas Schlosser eine Nachricht zu schreiben.

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Der Preis
Es mag sein, das ein armbrust, die man im schweiße seines angesichtes von hand bearbeited, den preis werd sind kann. Aber ich vermute jetzt mal ganz stark das an der armbrust die zu sehen war vieles maschinell von statten ging. Sägen schleifen ect ect.
Und dadurch ist der zeitaufwand bedeutend geringer als bei einem geliebten selbst hergestellten bolzenbeschleiniger. Verhältniss einzelstück zu massenware!!!
Es gibt leider viele anbieter mit vielen preisen. Die zum teil meist weit über einem vernünftigen angebot liegen.
Soll heißen, ich wäre skeptisch mit den preisen da anbieter wie tschechen und co auf gewinnoptimierung aus sind.
Lieber länger umschauen, vergleichen und etwas skeptischer sein als sich ein windei kaufen.(persönliche meinung)
Was das thema schußkraft angeht könnte man auch mal Andi Bichler fragen. Der hat schon diverse armbrüste historisch nachgebaut und weis rat.
www.historiavivens1300.at/
Gallerie empfehelenswert!!!
Grüße
Thomas

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Eintrag #23 vom 22. Nov. 2006 10:51 Uhr Rudolf Markus Fink  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um Rudolf Markus Fink eine Nachricht zu schreiben.

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Kann mich nur den vorherigen Ratschlägen anschließen. Selber bauen ist zwar eine Herausforderung, aber dafrü hast du dann ein Unikat, bei dem du jeden Teil kennst (falls es mal was haben sollte).
Wegen Fragen zum Armbrustbau kann ich auch noch empfehlen:
www.fletchers-corner.de/forumview_showcat_catid_52.html
Dort gibts jede Menge Tipps zum Eigenbau. Aber auch bei Fragen einfach dort hin.

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Eintrag #24 vom 14. Jul. 2008 11:00 Uhr Marco Piringer   Nachricht

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Also ich hab mich auch am Selbstbau versucht. Es sind 2 schöne Armbrüste (heißt das so ? :) ) rausgekommen. Habe mich dabei an eine pdf-Anleitung gehalten, die im Netz kursiert.
Das einzige Problem stellten die Bögen dar. Federstahl konnte ich nicht auftreiben, und so hab ich einfach mal welche aus Holz gemacht (sind halt nicht schussfähig).
Nun kam mir die Idee, Wurfarme aus dem Bogensport zu verwenden. Diese kann man ggf kürzen und mit Leder/Leinen verkleiden (für die Optik).
Was haltet ihr davon?

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Eintrag #26 vom 15. Jul. 2008 00:38 Uhr Dietrich (Nachname für Gäste nicht sichtbar)   Nachricht Bitte einloggen, um Dietrich eine Nachricht zu schreiben.

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Wovon?
- daß Du zwei Ambruste “mit einer pdf-Anleitung, die im Netz kursiert” gebaut hast?
- daß Du Holzbögen einbaust, wo eigentlich Stahlbögen hingehören?
- daß Du moderne Wurfarme (?) aus dem Bogensport verwenden willst?
- daß Du sie mit Leder verkleiden willst, wg. der Optik? (hier könnte ich noch das Verkleiden mit Stroh oder Sackleinen als äußerst bewährtes Mittel empfehlen)?
Meine Antwort auf alle Fragen:
Nichts.

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