Thema als Feed (RSS 2.0) Thema als Feed (ATOM 1.0) Ausländische Gruppen auf Märkten...?

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Eintrag #1 vom 09. Mai. 2001 17:44 Uhr Ranes Haduwolff  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um Ranes Haduwolff eine Nachricht zu schreiben.

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Grüß Euch, jetzt wirds ganz haarig: Ich bekam telefonisch mitgeteilt, daß aus einem bisher von deutschen Gruppen mitgestalteten Markt selbige rausgeflogen sind, und stattdessen nur noch Tschechen dort auftreten. Begründung: Billiger - klare Sache… und lustiger > d.h. die Deutschen machen keine Slapstick-Schaukämpfe in Dosenrüstungen und brüllen nicht so… Die betroffenen Leute sind sauer, und fragen sich, wohin das führt. Anmerkung: 90% der Waffen und Helme in der Szene sind aus tschechischer Produktion…hihi… Was denkt Ihr dazu?
Euer Haduwolff

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Eintrag #2 vom 09. Mai. 2001 19:48 Uhr Marcus Berns  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um Marcus Berns eine Nachricht zu schreiben.

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Die Geister, die wir riefen…:))) Viel Spaß noch. Marcus

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Eintrag #3 vom 09. Mai. 2001 20:37 Uhr Silvia (Nachname für Gäste nicht sichtbar)   Nachricht Bitte einloggen, um Silvia eine Nachricht zu schreiben.

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Hallo Haduwolf! Um was gehts jetz genau? Es kusieren doch schon genug Gerüchte und die dürfen gerne im Chat rundgequatscht werden, aber nicht hier in der Taverne. Es ist einfach zuviel Arbeit diese Dinger ständig zu löschen ;-) Tschüs Aisling

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Eintrag #4 vom 09. Mai. 2001 20:51 Uhr Patrick Seehaber  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um Patrick Seehaber eine Nachricht zu schreiben.

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Hallo Hadu. Solche Maßnahmen bezeugen wiedereinmal, dass es vielen Veranstaltern (Ausnahmen bestätigen die Regel) um viel Trara geht(am besten Laut und bunt!), und selten um die Darstellung des Mittelalters. Der Fehler liegt im Konzept des Veranstalters und nicht bei den tschechischen Schaustellern. Will man an einer Mittelalterkirmes teilnehmen, dann muss man sich wohl oder übel der tschechischen Konkurrenz stellen - entweder man passt sich an, macht ein wahnsinns Spektakel und wird gebucht, oder man man ist nicht bunt und laut genug und wird vor dir Tür gesetzt.That´s Business :0) Mit der Darstellung einer wirklichen, mittelalterlichen Gegebenheit kommt man halt bei dem in Deutschland gängigen Marktkonzept nicht an. Wo das hinführt? Hoffentlich zu einer klaren Trennung zwischen Klischeemärkten und der Reenactmentszene (falls solche jemals in Deutschland existieren wird), oder zu einem Mischkonzept, wie im Thread “Alternative zu Märkten” bereits angesprochen, in dem beide Parteien ihren Platz finden können. Grüße, Patrick (, der nicht mehr glaubt, dass man Veranstalter dazu bringen kann, Qualität statt Quantität zu buchen)
www.hippodromus.de / www.mittelalterschuhe.de

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Eintrag #5 vom 09. Mai. 2001 21:41 Uhr Maik Elliger  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um Maik Elliger eine Nachricht zu schreiben.

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Ein sehr gutes Thema, da muss sich jeder der eine historische Veranstaltung besucht an die eigene Nase greifen. Es gibt zwei gegensätzliche Ziele, die einen wolen Geld verdienen die anderen ihren Spass haben. Das dies selten klappt zeigen alle Märkte ! Mann wird es nie beiden Seiten Recht machen können. Ein Turnier in Gewandung 12. Jhr. mit einigermaßen korrekten Gewandungen und Vorgehensweisen ist nicht unbedingt das, was die Zuschauer von einen - Ritterturnier - erwarten. Aber es ist ja auch klar warum das das so ist und sich nicht ändert ! Weil es keinen kommerziellen Veranstalter gibt der diesen Weg geht. Es ist auch nicht so das die Tchechen schlecht kämpfen. Man kann vieles von den Jungs lernen aber es ist immer die selbe Richtung- seltsam- es gubt meines Wissens keine Gruppe aus Böhmen die das Hochmittelalter darstellt. Da können wir in Deutschland mit einigen Gruppen aufwarten aber es passiert wenig. Nehmen wir die paar verzweifelten Versuche mal herraus ( FF, Hadu ). Selbst da laufen Wikinger, Schotten usw. dazwischen herum. Wo fängt das große -A- an und wo endet es ? Die Grenzen ziehen wir alle selbst- Ich für meinen Teil danke den Böhmen für die gute und er-schwingliche Ausrüstung die sie produzieren, aber ich und ich spreche auch für unseren Verein, wollen eine gute Mischung zwischen Darstellung, Erforschung und publikumswirksamen Schauspielen bringen. Das wird noch ein paar Jahre dauern aber ich denke auch in Deutschland wird sich mit der Zeit auch beim Publikum der Wunsch nach etwas -A- entwickeln. Das ist ein Lernprozess auch bei den Veranstaltern vor alllen den Städten ! Ich bin zb. beauftragt den Mittelalterbereich beim -Kaiserzug- in Sachsen-Anhalt zu organisieren. Das sind 10 große Feste in verschieden Dörfen und Städten und hier habe ich versucht den Spagat zwischen den verschieden Interessen zu erreichen. Abwarten ob das Publikum dies annehmen wird. -projekt ehrenburg-
sizzo von keverenberc

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Eintrag #6 vom 09. Mai. 2001 23:36 Uhr Alexander Melis  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um Alexander Melis eine Nachricht zu schreiben.

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AAAAUUUU!!!! So wie ich bis jetzt meine Haddu in seinen Postings kennengelernt zu haben, atme ich erst mal durch und gehe davon aus, das ich hier was falsch verstanden habe. Ich denke (hoffe) nicht, daß nach den A(uthentizitäts)-debatten hier nun die erste A(usländer)-debatte startet. Erstens sollte uns diese nationale Trennung eigentlich fern sein (wir sind doch alles gute Christen und unsere Tschechichen Freunde oder Konkurrenten keine Saraszenen) und zweitens ist die Frage glaube ich wie in Posting 4 und 5 gesagt eher nach der Qualität der Darstellung und dem Hintergrund des Veranstalters. Darsteller und - wie Haddu ganz richtig andeutet - Handwerker sind nun mal in Tschechien “billiger” zu bekommen. Ich habe hier ein wenig Angst, das wirtschaftliche Hintergründe von Leuten, die unserere Szene verkommerzialisiert haben, zu Ressentiments führen, die im Augenblick unsrer Gesellschaft schon zu stark strapazieren. Meiner Meinung nach ist die “nationale” Herkunft egal, oder? Alex Melis

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Eintrag #7 vom 10. Mai. 2001 00:55 Uhr Uli Gasper  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um Uli Gasper eine Nachricht zu schreiben.

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Moin! Naja, vielleicht ist der Titel ungünstig gewählt… Fakt ist doch, daß MA Veranstaltungen in sind. Deswegen versuchen diverse Leute auf den ZUg aufzuspringen, und es gibt mehr und mehr lala Events, Disney Mittelalter… Fakt ist auch, daß die meisten Veranstalter Gewinn machen wollen, statt Verlust, je mehr Gewinn desto besser. Also macht mann Mittelalter wie es das Publikum erwartet. Daß dabei manchmal darstellerische Ideale über Bord gehen ist nicht wirklich verwunderlich. Fakt ist auch, daß z.B. Tschechische “Stunt-Truppen” von ihrer Arbeit leben müssen (genauso wie deutsche Gruppen auch. Sie machen also Shows die möglichst viel Publikum anziehen und passen damit prima mit den oben beschrieben Veranstaltern zusammen. Die müssen nämlich, im Gegensatz zu den meisten der TV Nutzer von diesen Shows leben. Ich kenne einige Leute aus einer recht guten “Show-Truppe”, und auch wenn deren Eintrittspreise nicht gerade Sonderangebote sind- reich sind die nicht. ßbrigens- Das Brüllen hat für die Tschechen einen nicht zu unterschätzenden Vorteil- es ist internastional verständlich… :-) Fakt ist auch, daß ich als kommerzieller Veranstalter lieber ein Angebot einkaufe, bei dem ich von vorne bis hinten weiß, das Publikum staunt. Ist halt MA Variete, aber es bringt Geld. Gut das ich nix veranstalte, oder? Ich stelle aber für mich persönlich fest, das ich sowieso auf viele Märkte keine Lust mehr hab. Grund: zu voll, zu viele Touris. Stimmungsvoller finde ichs dann doch, ein Ma Lager ohne oder nur mit beschränktem ZUtritt zu machen. Okay, auch ich muß gelegentlich mal auf den Markt um Ausrüstung zu kaufen, aber Märkte, die mir nicht gefallen werde ich in ZUkunft wohl ungewandet besuchen. Da sind wir dann wieder beim Thema Alternativen zu Märkten… Es gibt z.B. wohl eine recht große, gut organisierte “Römerszene”. Aber habt ihr schon groß was von “Römermärkten” gehört? Die machen ihr eigenes Reenactment Ding mit wenig ßffentlichkeit und das scheint prima zu funktioniern. Die vielgescholtenen LARPIES kriegen es übrigens auch prima hin auf ihren CONS für (LARP) Authentizität zu sorgen und Touris fernzuhalten. So what! Daß das eingangs beschriebene passiert, war doch zu erwartzen, oder? Aber Schade is schon.
Grüße… Uli

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Eintrag #8 vom 10. Mai. 2001 07:35 Uhr Silvia (Nachname für Gäste nicht sichtbar)   Nachricht Bitte einloggen, um Silvia eine Nachricht zu schreiben.

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Morgen! Ich noch mal. Das was ihr gerade Diskutiert ist vor nicht allzulanger Zeit schon in ähnlicher Form in den Threads 1116 Was wollt ihr eigentlich 1110 Alternativen zu den üblichen Märkten 1056 Verantwortung gegenüber Geschichte durchgekaut worden…… Ich würde mich sehr über neue Erkenntnisse und evtl. Lösungen freuen. Tschüs Aisling

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Eintrag #9 vom 10. Mai. 2001 07:39 Uhr Joachim Meinicke  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um Joachim Meinicke eine Nachricht zu schreiben.

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Na ja, hier bei uns verdrängen seit einiger Zeit einheimische sog. Schaukampftruppen die Tschechen. Nur: die kopieren meist die Tschechen nur schlecht, kennzeichnen sich in der Regel durch eine wild zusammengewürfelte Blechteilausrüstung und brüllen leider noch lauter rum. Ausnahmen wie Holger Herzogs Truppe gibt-s leider so gut wie nie. Ich würde das also nicht an den Tschechen festmachen. Die leben wenigstens davon und müssen schon deswegen eine gute Show bieten. Anders die angesprochenen Gruppen, die sich ihr Battle-Camping über diese ärgerlichen Prügeleien finanzieren. Der Titel dieses threads ist in der Tat etwas ungünstig gewählt. Ich vermute da aber auch keine böse Absicht. Joachim

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Eintrag #10 vom 10. Mai. 2001 09:59 Uhr Holger Herzog  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um Holger Herzog eine Nachricht zu schreiben.

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Moin, Also; wenn euch ein Veranstalter gegen eine Brüllrittergruppe ausgetauscht (es spielt eigentlich keine Rolle woher die kommt) seit ihr auf der falschen Veranstaltung oder beim falschen Veranstalter! Ich gehe einfach mal davon aus, daß ihr ein anderen Anspruch der Darstellung habt und der stimmt halt nicht mit der des Veranstalters überein. Auf Burg Stargard ist der Weg in die umgekehrte Richtung gegangen. Es sind zwar auch Tschechen (Relegatus) da aber diese geht eher in die Reenactment Richtung aber SMA. Wir arbeiten mit Relegatus auf gemeinsamen Veranstaltungen super zusammen und haben eher Schwierigkeiten Veranstalter zu finden die auch Relegatus nehmen. Aber im Osten ist halt vieles anders weis der Geier warum.
cu Holger

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Eintrag #11 vom 10. Mai. 2001 12:22 Uhr Ranes Haduwolff  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um Ranes Haduwolff eine Nachricht zu schreiben.

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Grüß Euch, …aber Leute, mir gehts NICHT um irgendwelche Ressentiments gegen die Tschechen. Allerdings sehe ich da mit der Osterweiterung der EU ganz gut auf uns was zurollen. Das wird das Bild des MA in der ßffentlichkeit nachhaltig und negativ für die, die das Ganze mit mehr als Kirmesgedanken betreiben beeinflussen. Ich denke da an den Versuch, für ein Fest einen Platz zu bekommen, wo ich mit dem Hinweis (O-Ton Stadtverwaltung): “…mit so einem Rummel wollen wir hier nichts zu tun haben…!” in argen Erklärungsnotstand gebracht wurde. Ich sehe den Schaden, der mit noch mieseren Veranstaltungen und viel mehr Rummelgruppen angerichtet wird. Und irgendwann muß man sich vielleicht schämen, Mittelalter zu machen…denn wir werden mit tschechischen Schwertclowns, Massenzoobetreibern à la Hiller usw. immer öfter in einen Topf geworfen.
Euer Haduwolff

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Eintrag #12 vom 10. Mai. 2001 13:15 Uhr Jens Neumann  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um Jens Neumann eine Nachricht zu schreiben.

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Zunächst mal sehe ich in der Herkunft der Gruppen (geographisch) das geringste Problem… dem, der ein Engagement nicht kriegt, wird es ziemlich schnuppe sein, ob er von tschechischen oder deutschen Brüllrittern verdrängt wurde… womit wir wieder bei der Problematik “ansprüche der Märkte” wären, die hier eigentlich doch in genügend anderen Threads diskutiert werden. Wer sind wir eigentlich, Unternehmern ihr Gewinnstreben vorzuwerfen? Das ist doch wohl nur legitim; das muß sogar ein alter Sozialist wie ich zugeben… solange kein monetärer Feudalismus draus wird… bitte die Diskussion hier und jetzt beenden, sonst gesellen sich zum unglücklichen Titel noch weitere mißverständliche Kommentare… Haddu´s letztes Posting hat mit “Allerdings sehe ich da mit der Osterweiterung der EU ganz gut auf uns was zurollen. ” schon das Bild einer Bedrohlichen ´Flutwelle´ gemalt, wie wir es noch aus Zeiten des kalten Krieges (oder soll ich noch weiter zurückgreifen?) kennen. Wenn, dann diskutiert hier nur über Ansprüche und Preise, aber das geht auch, ohne auch nur einmal die Herkunft der Gruppen zu erwähnen!!! Hier wir - da die Tschechen… so sieht die Diskussion im moment aus. Hier die “guten - da die ”Brüllritter"*1* … SO will ich´s sehen! *1*ohne Nationalitäten; wenn schon, dann gleich die Namen…die Zusammenfassung in einer anonymen Masse zeichnet sich auch durch das Erzeugen unterschwellig bedrohlicher Bilder aus)
der Barde vom Glan

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Eintrag #13 vom 10. Mai. 2001 14:59 Uhr Holger Herzog  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um Holger Herzog eine Nachricht zu schreiben.

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Wo so eine Diskussion überall hinführen kann! :-) 1. last doch einfach den Titel stehen und schaut einfach ob es auch positive Bespiele gibt (Stichwort Zusammenarbeit) 2. macht bitte keine Diskussion gute Gruppe - schlechte Gruppe daraus, dissen sollten wir den Hiphopern überlassen. Wenn es nicht anders geht, sollte man die Diskussion sein lassen, den über die Beweggründe der Veranstalter wurde echt schon sehr oft diskutiert.
cu Holger

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Eintrag #14 vom 10. Mai. 2001 15:03 Uhr Holger Herzog  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um Holger Herzog eine Nachricht zu schreiben.

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Nachtrag: Soweit “ICH” gesehen hab, wurde noch nicht richtig über echte Zusammenarbeit (Projekte, Veranstaltungen u.s.w) diskutiert.
cu Holger

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Eintrag #15 vom 10. Mai. 2001 15:55 Uhr Ronald (Nachname für Gäste nicht sichtbar)   Nachricht Bitte einloggen, um Ronald eine Nachricht zu schreiben.

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Ich möchte zu dem Thema nur sagen, dass die Zusammenarbeit zwischen Deutschland und ßsterreich bei uns ausgezeichnet funktioniert. Des weiteren haben wir gute Kontakte nach Luxemburg und Finnland. Wenn diverse sprachl. Anfabngsschwierigkeiten aus dem Weg geräumt worden sind, man sich über den Anspruch des Reenactments einig ist, ist die zusammenarbeit mit “ausländischen” (Scheisswort) Gruppen m.E. nicht nur i.O. sondern vielmehr erstrebenswert ! i.d.S. Ronald

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Eintrag #16 vom 10. Mai. 2001 21:10 Uhr Sylvia Crumbach  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um Sylvia Crumbach eine Nachricht zu schreiben.

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Ein internationaler Vergleich würde eventuell die Selbsteinschätzungen verschiedener Darstellergruppen etwas relativieren. Ich spreche bewußt nicht das Thema der tschechischen Schaukampftruppen an. Wer den besseren Preis macht erhält den Auftrag. Punkt. (Eine leidvolle Erfahrung, im Moment auch für uns in der Baubrache) Thema ist: Schaukapfschwerter für DM 250,–, Helme für DM 180,–, Schuhe für kleines Geld etc. werden gekauft und verlangt ohne Ende. Thorshämmer aus Indien dito Kettenhemden… Die Reihe ließe sich endlos fortsetzen. Es ist die Nachfrage, die das Angebot schafft. Hinter der Mittelalter-Scene steckt eine ganze Industrie! Der gleichmachende Kommerz ist meiner Auffassung nach nicht bei “brüllenden Kämpfern” zu suchen, sondern bei denen, die als fleißige Konsumenten Ritterzeltlager bei SüdWest (auch Ostprodukte) und vergleichbare Dinge ordern. Hat man sich über das Angebot informiert und geht über einen Platz wie Freienfels, wird klar das das meißte aus dem Versandhaus kommt!!! (Das gilt nicht nur für die Ausrüstung, sondern auch für die Trachten…) Vielleicht ein Aspekt, den man diskutieren sollte: Eventuell mit z.B. dem Schwert abwarten und recherchieren. In dieser Zeit sparen und faire Löhne an hiesige Handwerker zahlen? Sylvia PS: Es lohnt sich ein internationales Festival für lebendige Geschichte (z.B.in Biskupin) zu besuchen und über die Grenzen zu sehen. Vielleicht lassen sich über eine gemeinsame Arbeit an der Geschichte Grenzen überwinden und gemeinsame Interessen finden!

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Eintrag #17 vom 10. Mai. 2001 22:41 Uhr Ranes Haduwolff  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um Ranes Haduwolff eine Nachricht zu schreiben.

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Grüß Euch, Sylvia kommt der Sache langsam näher, Leute…
Euer Haduwolff

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Eintrag #18 vom 10. Mai. 2001 22:46 Uhr Uli Gasper  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um Uli Gasper eine Nachricht zu schreiben.

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Vielleicht und auch nur vielleicht möchte ich hier das geflügelte Wort “Die Revolution frisst ihre Kinder” anwenden. Wir haben es zwar eher mit “der Kommerz überrollt die Aktivisten” zu tun, aber der Prozeß ist der gleiche. Vielleicht sollte die Karawane weiterziehen. Waren eh nur Nachtgedanken… :-)
Grüße… Uli

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Eintrag #19 vom 10. Mai. 2001 23:27 Uhr Jens Dittrich  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um Jens Dittrich eine Nachricht zu schreiben.

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Hallo Sylvia (18) Mit der Mittelalter-Industrie hast Du vollkommen recht! Vieles was angeboten wird ist wirklich Schrott und sieht auch danach aus. Vom “A-Faktor” mal ganz abgesehen. Aber: Schwerter für DM 250,-: Was spricht dagegen, solche “Verbrauchsgegenstände” günstig einzukaufen? Denn genau das ist ein Schwert! Nichts gegen faire Preise für hiesige Handwerker - aber welcher Betrag ist für dich fair und wieviel bist Du bereit, alle 1 - 2 Jahre, um bei dem Beispiel zu bleiben, für ein Schwert zu bezahlen, daß dann zu “Alteisen” zerschlagen wird? Alternative: selbst schmieden - haben einige von uns auch schon gemacht, aber: der Arbeitsaufwand steht in keinem Verhältnis zum Nutzen. Da tut einem jede neue “Scharte” in der Klinge weh! Dann schon lieber eine günstige Waffe kaufen und nach einiger Zeit durch eine neue ersetzen.
Viele Grüße Jens von Kersbabe

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Eintrag #20 vom 11. Mai. 2001 00:09 Uhr Sylvia Crumbach  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um Sylvia Crumbach eine Nachricht zu schreiben.

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Hallo Jens, ich schmiede gelegentlich selbt, genau wie ich Nähe. Webe etc. Was ich selbst herstelle hat mich meißt auch zufrieden gemacht. Da lohnt fast jeder Arbeitsaufwand! Das nächste Schwert für meinen Mann ist mit ca. 600,– vorgesehen, um eine Größe zu nennen. Sylvia

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Eintrag #21 vom 11. Mai. 2001 10:42 Uhr Andreas (Nachname für Gäste nicht sichtbar)   Nachricht Bitte einloggen, um Andreas eine Nachricht zu schreiben.

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Beispiel: 2 Jahre lang sind wir auf “kommerzielle” Veranstaltungen gefahren - für ca. 200,-/Nase (deckt nicht mal Fahrtkosten und Verpflegung - vom “Verschleiß an Material und Menschen” ganz zu schweigen). Wir sind mit dem Anspruch gefahren, eine verantworungsbewußte Darstellung der von uns dargestellten Zeit zu bieten. Wenn man dann zum x-ten Male neben Alex-Zelten steht und umgeben ist von “Flachstahlträgern in Judohosen, BW-T-Shirts und Baumwollwaffenröcken”, dann fragt man sich nach den Kriterien der Veranstalter in Bezug auf Qualität. Wenn diese Leute dann im Netz Werbung mit Attributen wie “authentisch”, “historisch”, oder Begriffen wie “reenactment” oder “Living History” Werbung machen (dürfen), dann kommt leichter Unmut auf. Wenn in Diskussionen in Foren dann Argumente gegen solches Verhalten aufkommen und von der “Mehrheit” verurteilt werden, dann schlägt der Unmut in Verständnislosigkeit um. Wenn dann in einem dieser Foren (noch dazu im größten!!!) die Frage nach der Relation zwischen Qualität und Preis (darum geht es doch hier, oder???) gestellt wird, wo vorher das Streben nach und das Einfordern von Qualität als Korinthenkackerei, Spaßverderben und als kleingeistig, ja sogar unsozial verurteilt wurde, dann kann ich nur sagen: Eigentlich solltet ihr euch doch alle freuen, denn das habt ihr doch von der “A-Fraktion” gefordert. Verderbt jetzt aber bitte den billigen (und vielleicht schlechten) Gruppen und Handwerkern doch nicht den Spaß - überlegt lieber eure eigenen Zielsetzungen und Argumente, denn sie könnten sich in Zukunft gegen Euch wenden!!! Gruß,
Indy (Tassilos Rache)

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Eintrag #22 vom 11. Mai. 2001 12:02 Uhr Holger Herzog  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um Holger Herzog eine Nachricht zu schreiben.

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Sollte es nicht um Gruppen gehen die nicht deutsche Staatsangehörige sind. Der bezug von Ausrüstung ist ja wohl ein anderes Thema und ebenso oft angesprochen wurden wie A oder nicht A. Sicher kann man internationale Festivals besuchen und dort Erfahrungen austauschen aber wenn man ein gemeinsames Projekt verfolgt kommt sicher mehr herüber. Ich schreib das nicht ohne Grund, ich habe zwei Projekte in der Schublade und komme aber nicht weiter. Beide Sachen gehen von einer grenzüberschreitenden Zusammenarbeit aus, das eine nur mit Tschechen das andere ist etwas weiter gefaßt. Ich möchte noch mal die Frage wiederholen ob jemand von euch damit Erfahrung hat. Mein Denkansatz geht vor allem davon aus, daß eine Finanzierung durch Förderung (EU) möglich ist, eben weil nicht deutsche Gruppen intrigiert sind. Diese Förderung könnte es dann möglich machen ohne “Umsatzzwang” unsere Vorstellungen durchzusetzen.
cu holger

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Eintrag #23 vom 11. Mai. 2001 12:06 Uhr Holger Herzog  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um Holger Herzog eine Nachricht zu schreiben.

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“nicht nur deutsche Gruppen” sorry
cu holger

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Eintrag #24 vom 11. Mai. 2001 12:45 Uhr Oliver Walter  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um Oliver Walter eine Nachricht zu schreiben.

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Tag zusammen! .. ein halbes Jahr seit dem letzten Eintrag hier … aber ich denke, ich muß mich da mal als Vertreter einer ausländischen Gruppe zu Wort melden. 1. Hallo Holger 2. Zu der von Holger angesprochenen Zusammenarbeit kann ich nur sagen, dass er sich bemüht, uns “ßsis” da einzubeziehen, wenn-s bis dato auch an mangelnder telefonischer Ereichbarkeit scheiterte … ich hoffe, da wird was draus. 3. Auch sonst wurden wir schon einige Male zu bestimmten Projekten oder Märkten nach Dtld. eingeladen; dass es bis jetzt noch nichts geworden ist, liegt wohl hauptsächlich an der grossen Entfernung und auch daran, dass unser Grüppchen zwar fein, aber auch klein ist, und zu diversen Terminen aus Personalmangel einfach absagen musste. Auch mussten wir manchmal absagen, weil die Vorgaben andere waren, als wir sie erfüllen könnten, und es uns wichtig war, wenn wir im benachbarten Ausland auftreten, dort auch eine gute Figur machen. Faktum ist aber, dass wir weder Veranstalter mit Preisdumping geködert haben oder überhaupt irgendwie in Deutschland für uns Werbung gemacht haben - sämtliche Einladungen, waren sie nun von Veranstaltern oder anderen Gruppen, kamen von selbst. 4. Das “Problem” mit den Tschechen ist uns nur allzu bekannt. A hin oder her, sie machen (die meisten zumindestens) eine gute Show, und das ist es, was der Veranstalter haben will. Echte A-Veranstaltungen gibt es bei uns sowieso nicht, also ist es nur logisch wenn der Veranstalter sich für das Produkt mit dem besten Preis/Leistungsverhältnis entscheidet. Fazit: Wir sind die einzige Gruppe in ßsterreich, die historisches Fechten betreibt, und wie viele Auftritte haben wir heuer? Keinen einzigen, Tschechen überall. Gut, dass wir nicht davon leben müssen - manche von den Tschechen schon. Ich bin es ihnen nicht neidig, aber frustrierend ist es manchmal schon … Wen wundert-s also, wenn wir uns in unserer Art aufzutreten schön langsam den Tschechan anpassen … Trotzdem, auch im MA: für ein Europa ohne Grenzen .. oder nicht? Gruß, Oli (nachdenklich)

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Eintrag #25 vom 11. Mai. 2001 20:22 Uhr Silvia (Nachname für Gäste nicht sichtbar)   Nachricht Bitte einloggen, um Silvia eine Nachricht zu schreiben.

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Hallo! Wegen einer privaten Auseinanderstetzung sind hier einige Einträge gelöscht worden. Bitte lasst das nicht weiter Ausufern. Tschüs Aisling Tempus-vivit-Team

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Eintrag #26 vom 11. Mai. 2001 22:35 Uhr Engel- chen   Nachricht

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Grüsst Euch Ihr Lieben, Möchte auch aml was dazu sagen… Im letzten Jahr war ich in Bückeburg, wo tschechische Schaukampf-Truppen, tschechische Schmiede und (ich glaube) auch tschechische Grals-Ritter waren…. Den Schmied konnte ich nicht verstehen, da er kein Wort deutsch und ich kein Wort tschechisch sprach, obwohl ich ein paar Fragen hatte, na ja… Ich sehe das Problem in der Masse des Touri- vulgaris der nun leider nicht so gebildet ist, wie wir, und den ganzen Budenzauber für bare Münze nimmt. Da werden den Kindern dann die schwarzen Pfadfinder-Jurten als echte Ritterzelte erklärt und jeder Flockati- Wickinger als korrekt gekleidet vorgestellt. Die Menschen sind nun einmal dumm. Wenn nun eine Durchschnittsfamilie (die zwei mal im Jahr nach Bochum ins Filmparadis und einmal im Jahr nach Paris fährt) auf unsere Märkte kommt- was glaubt ihr, was die Fernbedienungssüchtigen Plargen ihren Eltern da erzählen. Die Tschechen sind nun einmal im Augenblick die am lautesten, buntesten und Un-A-sten auftretenden Gruppen, die uns ins Auge piecken. Mir geht es mit meinem Zuber im Augenblick übrigens nicht viel besser… ich biete nun mal keine Kampfsäufer-Teke mit Busenwackeln und Lümmelsuchen an und bin daher aus dem Geschäft raus. Dank noch eines anderen Umstandes habe ich nun wieder viel Freizeit… Der Touri- vulgaris fordert vom Veranstaltoris-vulgarensis nun einaml die entsprechenden Märkte und da wir die Ausssagen: “Living- History.. ” und anderes nicht verbieten können, treffen wir uns doch lieber wieder im Kleinen und warten den Pol-Sprung ab.. Mit lieben Grüssen Euer Engel- chen

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Eintrag #27 vom 12. Mai. 2001 01:30 Uhr Harald Sill  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um Harald Sill eine Nachricht zu schreiben.

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Die Konkurenz mit andern Gruppen ist ein vielschichtiges Thema, soviel haben wir wohl schon gemerkt. Ich verstehe es so, das Gruppen die in Richtung Reenactment gehen eigentlch eh nicht auf Märkte wollen wo der Trend zum Brüllritter geht. Da aber der Mensch oder die Gruppe sich selten selbst genug ist, und die Leute die Freude an Ihrer Darstellung haben diese auch vorführen wollen kann ich schon verstehen das es ärgert wenn man plötzlich einer Möglichkeit mehr hat sich darzustellen und gleichzeitig das Hobby etwas zu refinanzieren. Bei jeder Darstellung muß aber auch darauf geachtet werden ob die Leute auch sehen wollen was ich darzustellen habe. Mein Ritterverein (FRB) führt auch Theatersstücke auf. Das Publikum will unterhalten werden, also sind die Stücke grobgesagt entweder spannend oder komisch. Die Aufführung eines Ausscheidungsturnieres (zu Boden) mit verschiedensten Waffen müßen wir überarbeiten oder streichen weil es nur einen geringen Teil des Publikums über die gesamte Turnierdauer bindet daß da Leute mit den verschiedensten Metallgeräten aufeinander einkloppen. Auch wenn wir von der historisch korrekten Darstellung noch weit entfernt sind (FRB) so bieten wir doch ein ganz passables rRogramm und zählen IMO nicht zu den Brüllrittern. Allerdings muß man eben kompromisse schließen. So in der Art, das historische Leider gesungen werden, die zwar ganz nett sind, die aber das Publikum nicht versteht, und zotige Lieder ala Pater und Nonne, die deutlich jüngeren Datums sind. Sollte es irgendwann soweit sein das unsere Anpassungsbereitschaft in Richtung Kirmes überzugen wird, haben wir eben Pech gehabt und der Verein wird sich von der Struktur her ändern müßen. Denn auch wenn wir nicht von der Gage leben müßen, so brauchen wir sie doch um die Vereinsarbeit aufrecht erhalten zu können. Auf den Auftritten ist gerade noch die Verpflegung drin, das Spritgeld zahlen wir schon selbst. Zusammengefasst sehe ich also folgende Möglichkeiten. 1. Anpassen an Kirmescharakter. 2. mehr reinknieen um ein noch besseres Programm zu bieten. 3. Veranstaltungen ohne komerzielen Charakter besuchen.
in diesem Sine Harwalt von Biberach (FRB und sine temporis)

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Eintrag #28 vom 16. Mai. 2001 09:15 Uhr Alexander Würkner  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um Alexander Würkner eine Nachricht zu schreiben.

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Moin Seit langem mal wieder was von mir zu diesem Thema … Ihr macht MA als Hobby , oder ? Nur jeder definiert das für sich anders - VORSICHT , ich seh das jetzt nicht im Zusammenhang mit der historical correctness !!! 1. Für den einen gehört der Markt dazu , denn da kann er sich vor Publikum präsentieren , denn ihm fehlt vielleicht der Bezug zu einem musealen Event , auf dem er auch als “Schauspieler” sgieren könnte , denn eigentlich will er Wissen vermitteln , was ihm auf Märkten immer schwerer fällt , denn das Marktpublikum will unterhalten werden und nix lernen - zumindest das Gros des Publikums , es gibt sicher Ausnahmen … Dieser Typ Mensch hat sicher ein Problem , wenn er keine besondere Show zu bieten hat und dann vielleicht sogar noch “Gage” vom Veranstalter will … 2. Andere brauchen die Märkte , weil sie für das Wochenende nicht nur ihr Hobby ausleben , sondern Kohle grasen wollen . Diese Menschen müssen sich einem Konkurrenzkampf unterwerfen , vollkommen normal auf einem absolut kommerzialisierten Gebiet , und das sind die Märkte nun mal mittlerweile . Und da zählt nur Klasse oder zumindest der gute Preis . 3. noch ein Typ , der pfeift auf Märkte , weil das mit dem Ausleben seines Hobby´s absolut nix zu tun hat . Wozu soll sich dieser Mensch den ganzen Tag von irgendwelchen Typen ins Essen kucken lassen , wenn er sich auf einem abgelegenen Platz mit lauter Gleichgesinnten zusammensetzen kann , Fachsimpeln , trainieren und “feiern” kann ??? Was dieser Typ noch tun würde , wäre an einem guten musealen Event mitzumachen , denn da kommen lauter Leute die das , was er zu erzählen hat , wirklich hören wollen und ihm nicht erzählen , wie es nach ihrer Meinung wirklich war … nun ja , vielleicht ein bissel grob , aber für mich mal ein Ansatz . MA-Märkte sind nun mal mittlerweile Hollywood-Mittelalter und daran werden wir nix ändern . Es dreht sich hier umn Geld - VIEL Geld und nur weil viele von uns jetzt ihren Weg in Richtung der HC oder LH gehen , werden die kommerziellen Veranstalter nicht büsserhaft angekrochen kommen , sich uns geläutert anschliessen und auf alles Geld verzichten , weil sie doch den heiligen Auftrag sehen , das MA für die Nachwelt in hc Licht erscheinen zu lassen , werdet endlich wach !!! Ich hoffe , dass es noch viel schlimmer wird ! Ich wünsche mir , dass alle Märkte zu Kaltenbergs werden ! Warum brauch ich denn Publikum um mein Hobby auszuleben ? Viele andere Interessengruppen treffen ich am WE ganz für sich um untereinander ihr Hobby auszuleben , aber die deutsche MA-Szene kann ohne Publikum nicht existieren ??? Wenn euch dieser Kommerz stinkt , wenn euch stinkt , dass ihr von guten Stuntmen oder billigen Brüllrittern auf den Märkten abgelöst werdet , dann schaut euch die Alternativen an und wählt euren weg … entweder a) ihr werdet ebenfalls zu Brüllrittern , b) macht ne gute Stuntausbildung und seid Euer Geld wert , c) sch….t auf diese Events und macht was eigenes nur für euch und eure Gleichgesinnten . d) entschliesst euch , dass Kapitalismus blöd ist und wandert in eines unserer noch erhaltenen Kommu-Länder aus und werdet Anti-Kapitalismus-Gurus . in diesem Sinne bis dann Euer Alex - selber Händler und Marktgänger aber trotzdem auf Alternativen Hoffender P.S: hab nicht mitgekriegt warum postings gelöscht wurden , aber bei persönlichen Angiftungen bitte auf E-Mail zurückgreifen , ihr bekommt dann auch auf dem selben Wege deftig kontra ;o)

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Eintrag #29 vom 19. Mai. 2001 12:38 Uhr Maya Remer  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um Maya Remer eine Nachricht zu schreiben.

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Hallole., erst einma….gähhhhnnn….. Tausendmal gehabt und tausendmal gesagt! Lieber Haddu, wenn Dir die Sache stinkt, dann geh eben nicht mehr auf kommerzielle Feste und mache dein eigenes Ding! Du weißt, daß ich auch kein absoluter Verfechter dieser Märkte bin, trete aber trotzdem dort auf, weil mir die Plattform der reinen “ Privatfeste ” noch zu dünn ist und ich mein Hobby nicht nur zwei mal im Jahr betreiben will. Also beiße ich in den sauren Apfel und stelle mich auf die Märkte mit angeschlossenem Lager. Dies hat übrigens den Vorteil, daß man eine menge Leute trifft! Und da wären wir auch schon beim Thema: wir haben nette Franzosen, Dänen, Engländer und Tschechen kennengelernt und keinerlei Konkurrenz gefunden, sondern ein durchaus gehaltvolles und auch informatives Miteinander. Wir haben uns ausgetauscht über die Handhabung des MA-Hobby´s in den anderen Ländern, wie es ist, wenn man davon Leben muß und ständig umherzieht. Konkurrenz wohl auch deshalb NICHT, weil es nür UNS immer noch ein Hobby ist!!!Im Schaukampf mußten wir feststellen, daß diese Gruppen weitaus fairer kämpfen als mancher Deutsche!!!!!Und das es immer mehr Tschechische , wie nennt ihr sie noch so schön ? Brüllritter ?? gibt, liegt wohl mehr daran, daß diese Berufsstuntmen weniger Geld verlangen als die allgemeine Hobbyisten-Mittelalterscene in Deutschland.Wenn ich höre, daß ein Hobby-Verein 3000,00.-DM für´s Wochenende nimmt und dann auch nur einmal am Tag dafür auftritt, dann weiß ich doch als Veranstalter, daß die Tschechen für 4000,00.- DM dreimal auftreten und dafür noch kräftig das Publikum unterhalten! Wo ist denn da noch die Relation ???? Ob die Mittelalterscene diese Feste nun besuchen will oder nicht, bleibt den Leuten überlassen. Aber doch bitte nicht dort hingehen in dem Wissen, daß dies ein komerzieller Markt mit Tschechen-Part ist und dann rummosern!!! Das Gleiche gilt für die Tschechischen Produkte! Kaufe ich mir einen Helm von der Stange, bin ich selber Schuld. Die Tschechen machen hervorragende Arbeit nach Anleitung. Wenn Du ihnen sagst, so und so will ich die Sache haben, dann bekommst Du es auch so, und das in guter Qualität. Natürlich ist es dann etwas teurer, wird allerdings absolut pünktlich geliefert. Was man von manchem hochgelobten deutschen Meistern nicht erwarten kann…… Fazit: ich sehe die “ ausländischen” Gruppen durchaus als Bereicherung an, insbesondere deshalb, weil die Deutsche Scene anscheined nicht in der Lage ist, nach zwanzig ( oder sind es schon mehr???) Jahren einmal ein eigens Konzept auf die Beine zu stellen !!! Wo sind den die guten alten Gruppen geblieben??? Oder ist es so, daß man mit 40 kein MA-Hobby mehr machen kann. Mit diesen ganzen unsinnigen Diskussionen und Verzettelungen in Kleinkindmentalitätsdebatten wie…Du bist nicht Au, aber dafür Ich….Wer hat was mit Hand genäht…die Ausländer machen unsere Plattform kaputt oder wenn Du nicht mindestens 1000,00.- DM für Dieses oder Jenes berappst, dann ist das Schei…… kommen wir doch nicht weiter! Damit verprellt man die guten Leute genauso wie die Anfänger! Erst mal an die eigene Nase greifen, es vormachen…dann zieht der Rest nach. ßbrig bleiben die Kostümsäufer,und die wird es wohl immer geben. Ansätze wie eine A-Karte sind ja schon ganz nett, sollte aber ausgebaut werden. Puh, nun bin ich mal wieder vom Thema abgeschweift…entschuldigt bitte! Aber diese blöden Diskussionen gehen mir halt wirklich auf den Senkel und ich frage mich, ob die Scene wirklich nichts besseres zu tun hat, als sich über unsere Nachbarn aufzuregen. Erst mal vor der eigene Tür kehren und dann sehen wir weiter….. Zu Engelchen Eintrag 26: Die Besucher eines Marktes sind nicht dumm, sie sind nicht informiert !!!! Sie kommen mit der Erwartungshaltung einen schönen Tag zu erleben, den Kindern ihre Rittertraumwelt zu erfüllen, etwas zu essen und zu trinken und sich zu amüsieren. Hier sind wir selbst gefragt, den Leuten etwas über das Mittelalter zu erzählen, ihre Hollywood-Erfahrungen umzustrukturieren, so daß die Leute nach Hause gehen und was zu erzählen wissen. Grimmig im Lager sitzen bringt da nicht viel…..Ich finde sowieso, daß das Publikum viel zu wenig eingebunden wird. Wer nur konsumiert wird nicht´s lernen. Mitmachen ist gefragt! Nach meiner Erfahrung kommt auf 1000 Besucher nur Einer, der sich wirklich für das Mittelalter interresiert und mit dem man sich mal austauschen kann. Wenn dann ein Zweiter mit ein wenig mehr Info über das ECHTE Mittelalter wieder nach Hause geht, dann sehe ich das schon als Erfolg an. So, genug geschwafelt…bis denne….
Grüße: Maya

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Eintrag #30 vom 19. Mai. 2001 14:22 Uhr Fritz Pascual  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um Fritz Pascual eine Nachricht zu schreiben.

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ja, aber wie soll der interessierte Besucher etwas verstehen, wenn sich an jeder Ecke ein Haufen tschechischer Brüllritter in Berserkerblech lauthals auf den Kopp hauen?? Dann muß man den Touri ja anschreien damit er was mitbekommt…
Fritz

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Eintrag #31 vom 20. Mai. 2001 11:13 Uhr Maya Remer  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um Maya Remer eine Nachricht zu schreiben.

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Moin Fritz… hihihihihi, die Vorstellung, daß an jeder Ecke ein Haufen Tschechischer Ritter brüllend mit den Schwertern wild in der Luft herrumfuchtelnd dem Publikum das Fürchten lehren ist sehr amüsand. Dann hätten wir einen Geräuschpegel wie auf dem Frankfurter Flughafen!!!!*g*. Ich werde dies demnächst bedenken, wenn ich auf einen Markt gehen und mir ganz authentisch Petersilie in die Ohren stopfen! Ich hoffe ja nicht, das diese Brüllritter direkt vor eurem Lager agieren ! Dort solltest Du nämlich anfangen, dir einen Besucher der Veranstaltung zu krallen, anstatt wie die meisten MA-Leut´s nur dösend in der Sonne zu sitzen!!!! ( Bin immer noch Taub von der letzten Tschechen - Aktion…)
Grüße: Maya

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Eintrag #32 vom 20. Mai. 2001 23:31 Uhr Uli Gasper  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um Uli Gasper eine Nachricht zu schreiben.

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Also Bitte! Ich hab noch keinen Markt gesehen, wo an jeder Ecke tscheschische Brüllritterische wild aufeinander einschlugen. Im Allgwemeinen hat so ein Markt nur eine Stunttruppe, die so 2-3 Auftritte den Nachmittag über macht. WEil- auch die Tschechen werden mal heiser. Ausserdem- auch hier gibt es Alternativen! Nebendranstellen und noch lauter dengeln und brüllen in Tschechien einfallen und auf den dortigen Märkten alles in Grund und Boden brüllen. Vielleicht kann man da einen Kreuzzug draus machen, mal den Pabst fragen *ggg* einen Orden der Brüllritter gründen und diese auf eigen Ordenstreffen verbannen die Bundhaube enger schnüren=mittelalterliche Gehörschutz. Die waren nämlich damals auch nicht blöd auch lustige Sachen machen. Kämpfende Frauen mit großen Kochlöffeln zum Beispiel. Ich weiß da von einem Lied, in dem diese Waffe zumindest für Möpse sehr tragische Auswirkungen hat. einen Herold mit Phonmessgerät zum Kampf stellen. wer zu laut brüllt wir disqualifiziert Tschechien erobern, dann sinds nämlich keine Ausländer mehr… Die werden sich auch kaum wehren, weil sie durch diese Fusion nur Vorteile haben. einen Szene-Papst ernennen, der die Tschechen bannt oder exkommuniziert Ihr seht, ist alles ganz einfach. Okay, ich bremse mal meinen Sarkasmus, und stelle fest: Das hatten wir alles schon mehrmals. Meiner Meinung nach spaltet sich die Marktszene in große, kommerzielle Märkte in sämtlichen Schattierungen (WEinfest, Kirmes, Stuntshow, Dippemarkt…) und kleiner, nennen wirs mal “Darstellungsmärkte/Lager” von MA Aktivisten für interessiertes Publikum. Der durchschnittliche Marktbesucher erwartet erstmal irgendwie mittelalterliche Unterhaltung, so wie er sie aus dem Kino und Fernsehn kennt. Auf Kommerz-Events kriegt er mehr oder weniger genau das geboten. Gerät er auf ein ambitioniertes Event stellt sich heraus ob er interessiert ist oder nur Show will. Bisher hab ich mit letzteren Events gute Erfahrungen gemacht. Denn- auch der Touri vulgaris ist nicht doof, der merkt auch ob er für nen hohen Eintrittspreis Show von der Stange geboten kriegt, oder ob er wirklich ins Geschehen eintaucxhen kann und interagiern kann. So What? Die Kommerzmärkte werden mehr werden, den MA ist In, wenn wir uns etwas Mühe geben können wir aus diesem Boom auch Synergien für unsere Projekte ziehen ohne uns zu verbiegen.
Grüße… Uli

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Eintrag #33 vom 20. Mai. 2001 23:50 Uhr Dr. Nicole Schneider  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um Dr. Nicole Schneider eine Nachricht zu schreiben.

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Fritz, ist Berserkerblech und Brüllen “A” Müssen die tschechischen Brüllritter denn dann nicht Eintritt zahlen? Nu schaff bloss keine zusAtzliche Verwirrung! Ansich ist Maya´s Anmerkungen ist nichts hinzuzufügen. Manchmal ergibt sich die Frage, ob einige Mitglieder der MA-Szene meinen, dass diese sich grundsätzlich von anderen Gruppierungen unterscheidet. In der bösen, igitt, pfui, aus, bah, fass das nicht an! Gruftiszene hat´s vor 15 Jahren und seitdem immer die böse “pseudo-” oder “echt-schwarz” Gretchenfrage. Viele, die damals voll echt-schwarz waren, sind in der Zwischenzeit alles andere als das oder schon lange auf hippere Zeitgeistzüge aufgesprungen, nicht ohne gelegentlich vorher horrende Summen in ihr Hobby investiert zu haben. Es gibt schlechte Bands und gute Bands, auch ausländische Bands, die Geschmäcker diesbezüglich gehen Gott sei Dank zugunsten der Vielfältigkeit auseinander, wenn´s manchmal auch lästig ist, sich einen Abend lang schlechte Musik anzutun, ist die nächste Party umso interessanter. Lokale Veranstaltungen sind nicht zwangsläufig die besten, erlauben aber ein bisschen Eintauchen in ein bestimmtes Flair zwischendurch, wohingegen andere Veranstaltungen, die “toller” sind, einen anderen Aufwand erfordern und von daher nicht immer möglich. Nichtsdestotrotz sind die kleinen Events einfach nötig, um ein bestimmtes Nachwuchskontingent zu halten. Ist egal, ob jemand als Pseudo total verkorkst anfängt, Hauptsache es gibt genug gute Musik und der Markt dafür bleibt bestehen. Irgendwann trennt sich zwangsläufig die Spreu vom Weizen. Und wär auch langsweilig, wenn man nichts hätte, über das man mosern könnte. Die Eckpunkte der Vergleiche zur MA-Szene sind wohl offensichtlich. Wem MA am Herzen liegt, findet seinen Weg dahin, der bleibt dabei und beschäftigt sich damit. (Ausserdem finde ich nicht WIRKLICH, dass dieser Thread sonderlich informativ ist, was Sachwissen MA angeht;-))
Nicole

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Eintrag #34 vom 21. Mai. 2001 09:18 Uhr Holger Herzog  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um Holger Herzog eine Nachricht zu schreiben.

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Endlich mal ne Diskussion die echt “A” ist. So muß das ungefähr gewesen sein als sich die biederen Stände über die Spielleute aufgeregt haben, die mit Ihnen närrischen Treiben das Marktgeschehen gestört haben. Die Schlimmsten waren die Schwertspieler, üble Vaganten die brüllend und hauend die Ruhe der friedlichen Bürger störten. Der zufällig anwesende Adel war mit recht erbost, da ihnen hier ein Spiegel vorgehaltenen wurde und die Edlen vermuteten zurecht das ihnen durch solcherart Mummenschanz nicht mehr der gebührende Respekt entgegen gebracht würde. Das aller ßbelste war aber, daß diese Art der Jahrmarktbelustigung dem einfachen Gesellen, den Dienstmägden und sonstigen Markbesuchen auch noch gefallen hat. Nur der Klerus war weniger beunruhigt, denn die böhmischen Ketzer konnten auf Grund ihrer Sprachunkenntnis sich nur durch Laute verständlich machen und somit konnten diese Erzketzer wenigstens nicht die Lehre des Jan Huss weiter verbreiten. Ganz im Ernst: Ritterverarsche gehört auf den Markt und ist hist. Verbürgt. Ritter gehören leider (für die Ritter) nur als seltene Besucher auf den Markt. Und das schlechte Gaukler die guten Gaukler kopieren ist leider auch “A”. p.s. ich hatte gehofft die Diskussion würde sich anders entwickeln aber naja!
Cu Holger

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Eintrag #35 vom 21. Mai. 2001 12:44 Uhr Fritz Pascual  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um Fritz Pascual eine Nachricht zu schreiben.

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Uli: “Also Bitte! Ich hab noch keinen Markt gesehen, wo an jeder Ecke tscheschische Brüllritterische wild aufeinander einschlugen. Im Allgwemeinen hat so ein Markt nur eine Stunttruppe, die so 2-3 Auftritte den Nachmittag über macht. WEil- auch die Tschechen werden mal heiser. ” Jaa, aber schau doch mal in die Zukunft… Wenn das so weiter geht, wird es immer mehr Brüllritter aus Tschechien geben, und damit sie konkurrenzfähig gegenüber ihren eigenen Staatsgenossen bleiben müssen sie immer lauter und billiger werde. Irgendwann werden die so preiswert und laut sein, daß sich jeder Veranstalter mindestens 3-4 solcher gruppen leisten kann und dann noch mehr und noch mehr, aaargh!!! …hüstel… so, und Nicole: “Fritz, ist Berserkerblech und Brüllen ”A“ Müssen die tschechischen Brüllritter denn dann nicht Eintritt zahlen? Nu schaff bloss keine zusAtzliche Verwirrung! Ansich ist Maya´s Anmerkungen ist nichts hinzuzufügen. ” Moment, ich schaff hier garnix. Ich hab in keinem Wort gesagt das Brüllritter Eintritt zahlen müssen. Das gehört wohl eher in den Thread 1220. Ich sagte lediglich dass Brüllritter beim Vermitteln von hist. Fakten hinderlich sein können, nicht nur durch ihre Lautstärke. Gruß
Fritz

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Eintrag #36 vom 21. Mai. 2001 20:37 Uhr Dr. Nicole Schneider  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um Dr. Nicole Schneider eine Nachricht zu schreiben.

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Hi Fritz, soviel zu einem Versuch, eine Diskussion ad absurdum zu führen. Sorry, Auslöser: ich war mir nicht ganz sicher, wie ernst Du Deinen Beitrag gemeint hattest, weil er schon fast wieder ironisch klang. Ich weiss, dass das eigentlich zum anderen Thread gehört, aber das Grundthema ist identisch. D.h. es laufen zwei A-Diskussionen parallel, die minimalen Sachbezug haben. =nix für ungut.
Nicole

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Eintrag #37 vom 21. Mai. 2001 21:52 Uhr Engel- chen   Nachricht

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Grüsst Euch, Ihr Lieben! Ich denke, die Tschechen sind hier nur die namengewordene Last, die uns plagt. Sie könnten auch aus Holland oder Amerika kommen- egal. Die Problematik sehe ich in einer ganz anderen Richtung. Da müht man sich ab, versucht alles so ´A´- wie möglich zu machen, da werden Gewandungen weggeschmissen, von denen man letztes Jahr noch steif und fest behauptet hatte - die sinds- und nun feststellen muss, sie sinds nicht. Da werden die guten alten Feld-Kochtöpfe verbannt und das Nutella-Glas verschwindet lautlos vom Frühstückstisch… Und dann wird man von so toll informierten Besuchern gefragt, ob das Feuer echt ist und ob man wirklich isst… no coment. Ich mache sicherlich nicht MA-Hobby für andere, doch wenn ich dann die Berichte des Fernsehens über unser Hobby- Freizeitritter beim unbequemsten Camping in Deutschland (HR, heute Mittag) sehen, wo (mal wieder) tschechische Musketiere in der Gewandung des 16.-17. Jhd. mit Musketen und Kanonen ein Ritterturnier des HoMi untermalen, dann beschleicht mich das Gefühl den Bildungsauftrag des Fernsehens nimmt nicht jeder ernst. Und wenn mich dann meine Arbeitskolleginnen morgen darauf ansprechen, habe ich kaum die Chance das alles zu korrigieren. Alles, um was ich die Veranstalter bitte ist, nennt Euch nicht mehr mittelalterliches Fest- oder setzt deutlich das Zeichen der Fantasie- Darstellung auf Eure Plakate. Ich gönne den kleinen und grossen Träumern dieser Welt ihre Phantasiewelt- doch es gibt auch eine wirkliche Geschichte- und die ist superspannend. Ich hätte da noch einen anderen Voschlag für die Märkte, doch ich werd mal die Threads durchsuchen, wo ich mich auslasse. Mit lieben Grüssen Euer Engel-chen

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Eintrag #38 vom 21. Mai. 2001 23:28 Uhr Günther Heidelbeer   Nachricht

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Haha, ihr werdet Euch wundern, es kommt noch viel schlimmer… Irgendwann in ganz naher Zukunft fallen taiwanesische ExcaliburschwingendeReisritter ein und die brüllen nicht beim Gefechtel, somdern spielen dazu Panflöte und das auch noch falsch. Und das Hammerhäreteste überhaupt: die verlangen kein Geld , sondern bringen noch welches mit. Ihr werdet euch noch wundern…. Während ihr euch hier mit Diskussionen ablenken lasst, wird das Mittelalter infiltriert und danach sofort abgeschafft. tschüss der extraVagant

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Eintrag #39 vom 23. Mai. 2001 18:43 Uhr Heiner Härtel  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um Heiner Härtel eine Nachricht zu schreiben.

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Zu Eintrag 37 und 38 werde ich nichts sagen! Die Besucher gehen nach meinen Beobachtungen bei Märkten und Lagern dorthin, wo etwas gezeigt wird. Die Lager der edlen +/- authentischen Ritter bei kommerziellen Veranstaltungen glänzen durch Leere (nicht Lehre o.ä.), irgendwo hinter den Seilabsperrungen sind gelegentlich einzelne Gestalten zu sehen, die selten an die Gartenzäune kommen, um gelangweilt dem interessierten Besucher zu erzählen. Was zum Thema Kettenhemd gelegentlich erzählt wird, reicht an Grimms Märchen heran. Kommt man gewandet an einer Balliste vorbei, wird man (selbst Besucher)nach befragt, der Hinweis man gehört nicht zu den stolzen Besitzern wird vom ungewandeten Besucher mit dem Hinweis kommentiert, man suche schon geraumne Zeit nach einem Besitzer. Wen wundert es dann, dass bei den Ausländischen Gruppen (auch mit Gebrüll) die Zuschauer ballen. Auf Nachfragen erklären die Mitglieder dieser Gruppen auch. Sorry ich habe jetzt selbstverständlich vereinfacht wie (fast) alle Schreiber dieses Threads (was soll Eintrag 17 von Haduwolff bedeuten?), denn viele Gruppen (wohl die Mehrheit)passt nicht in das von mir geschilderte Bild und reagiert auf Nachfrage selbstverständlich höflich.
Heinrich von Hartenau

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Eintrag #40 vom 23. Mai. 2001 19:47 Uhr Günther Heidelbeer   Nachricht

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Das war ironisch gemeint( das man auch alles hinschreiben muss) :-) Was ich meine, ist, nicht immer winseln und hinter dem Ofen hervor drohen, was ich an deutschen Schaukämpfen gesehen habe(und ich meine jetzt nur Märkte) war , mit Verlaub zu 80 % unter aller Sau. Da fehlt die Begrenzung zum Publikum(um die Zelte ist sie ja meist da), da fehlt die Geschichte drumherum, da wird(so geschehen im vorigen Jahr in Esslingen) mit “ Feiglingsschwertern ” das Publikum zum mitmachen animiert.( das waren Holzschwerter mit Schaumstoff und Isolierband umwickelt und die guten leute haben blindwütig in die Menge gekloppt, da wird den Leuten ne Stunde lang die Waffen erklärt, so das sie lieber in die Taverne gehen, da werden Burgbestürmungen gemacht durch einen ganzen Pulk von Besuchern, weil man zu blöd ist, den Weg zur Burg für die halbe Stunde abzusperren und und und … Ich habe sogar schon Leute gesehen, die sich mit Grausen von Turnieren abgewendet haben. Die Leute zahlen Eintritt , um was Gutes zu erleben. Wenn ihr ne saure Milch bekommt, wollt ihr auch euer Geld zurück. Die wenigsten wollen auf einem Markt Geschichte erleben , wie ihr sie vermitteln wollt. ich war am Anfang auch so, das ich den Leuten was erklären wollte, die wollen aber gute Darstellung in der Aktion sehen. Und wie gesagt, regt euch nicht über die anderen Gruppen auf, egal woher sie kommen, ich meine auch die aus Deutschland( den Neid und Missgunst ist ja momentan unter Akteuren etwas alltägliches)sondern übt was Gutes ein, zeigt das ihr besser oder genausogut seid und passt eure gagen wieder der normalität an, dann wird man euch auch buchen. ich habe dieses jahr auch Absagen erhalten, habe aber nicht daran gedacht, das mir einer meinen Job oder mein Hobby wegnehemen will, sondern hab überlegt , ob vieleicht nicht ich derjenige gewesen binn, der Scheisse war. und versuche das ebend zu ändern. Drohbriefe und dergleichen bitte an meine “EMIL”-Adresse Tschüssi der extraVagant Ach so, und kann man einem Veranstalter verdencken, wenn er gute und dazu billige Gruppen nimmt. Ich glaube nicht….

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Eintrag #41 vom 23. Mai. 2001 23:43 Uhr Harald Sill  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um Harald Sill eine Nachricht zu schreiben.

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Hoi Extra. zu dem Punkt mit den Feiglingsschwertern und Publikum in Esslingen. Einerseits sagst Du man muß den Leuten was bieten andererseits kritisierst Du die Aktion auch als solche. Ich habe ein paar Mal mit anderen die Absperrung gebildet und da hat niemand blindwütig in die Menge gekloppt. Und die Kinder konnten von genau dieser Aktion nicht genug bekommen. Da haben die Leute was bekommen und das sogar ohne Eintritt zu bezahlen. Kritik an der Aktion empfinde ich dahingehend berechtigt, daß der Platz in Bezug auf Bodenbeschaffenheit und der Möglichkeit der Publikums-Sicherung völlig ungeeignet war. Die Kämpfe mit Schaukampfwaffen oder dem Stab die ich gesehen habe waren ebenfalls nicht der Hit fand ich. Ich weiß warum aber das Publikum natürlich nicht, muß es auch nicht interessieren. Sie haben Aanspruch auf eine brauchbare Darbietung was aber schwer fällt wenn man zum Improvisieren gezwungen ist. Allerdings stellt sich da wirklich die Frage ob man einen Programmpunkt nicht besser fallen läßt oder völlig anders gestaltet
in diesem Sine Harwalt von Biberach (FRB und sine temporis)

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