Thema als Feed (RSS 2.0) Thema als Feed (ATOM 1.0) Ausrüstung optisch altern lassen

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Eintrag #1 vom 25. Jul. 2006 01:53 Uhr Josh Neumann   Nachricht

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Moin Folks!
Ich habe eine Frage: Und zwar würde ich gerne wissen, wie man ein Kettenhemd optisch altern lassen kann ohne das Material direkt anzugreifen? Außerdem würde mich interessieren, wie man Leder behandeln kann, damit es altehrwürdig wirkt und aussieht.
Freue mich auf Eure Antworten!
Kellerkind

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Eintrag #2 vom 25. Jul. 2006 06:51 Uhr Claus Winhard   Nachricht

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Benutzen. ßber lange Zeit hinweg.
Liebe Grüße,
Claus Winhard
AG Hochmittelalter
www.hochmittelalter.net

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Eintrag #3 vom 25. Jul. 2006 07:27 Uhr Sven Wolfgang Pfeifenberger  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um Sven Wolfgang Pfeifenberger eine Nachricht zu schreiben.

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Bei Leder würde ich sagen: feines Sandpapier und Ausreichend Lederfett, aber damit greifst Du das Material erheblich an. Warum willst Du das?
Eigentlich sieht´s nur richtig alt aus, wenn es eben alt und gebraucht ist….
Sven W.P.

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Eintrag #4 vom 25. Jul. 2006 08:05 Uhr Ingo Ludwig  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um Ingo Ludwig eine Nachricht zu schreiben.

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Auch im Mittelalter wurden Dinge neu hergestellt und gepflegt und sahen dann (zumindestens eine Zeit lang) neu und gut gepflegt aus …
Nachvollziehbar wird die Frage aber schon, wenn die Darstellung eben keinen strahlenden Ritter Phöbus verlangt oder ihn explizit ausschließt (Straßenräuber, Wegelagerer, heimkehrender Kreuzritter …)
Gruß, Ingo

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Eintrag #5 vom 25. Jul. 2006 10:18 Uhr Jens (Nachname für Gäste nicht sichtbar)   Nachricht Bitte einloggen, um Jens eine Nachricht zu schreiben.

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Gegenfrage, Josh , wenn Du heutzutage Schuhe kaufst, wirfst Du sie auch erst dem Nachbarshund vor, damit sie vergammelt wirken, wenn Du sie im Job trägst?
Gruß, Jens

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Eintrag #6 vom 25. Jul. 2006 12:37 Uhr Bernd (Nachname für Gäste nicht sichtbar)   Nachricht Bitte einloggen, um Bernd eine Nachricht zu schreiben.

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Also zumindest die guten alten Converse-Chucks sehen neu mit strahlend weißem Plastik scheiße aus und werden erst richtig cool, wenn sie das richtige Maß an Patina erhalten haben.
Die Leute, die was auf sich halten, erwerben diese Patina natürlich ehrlich auf zahlreichen Partys mit dem korrekten Bier/Kippen/Siff - Verhältnis auf dem Fußboden…
Aber z.B. Jeans werden künstlich gealtert - die machen das sogar mit rieeeeßen Aufwand - Laser und so…
Und man kann die Jeans sogar schon mit Löchern kaufen - und das zu Preisen, da kommt man aus dem Staunen nicht mehr raus…
…Was natürlich von den Chucks-und Domestosjeans-Trägern bzw Trägerinnen mit einem müden verächtlichen Lächen kommentiert wird…

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Eintrag #7 vom 25. Jul. 2006 14:05 Uhr Roland Schulz   Nachricht

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Hallo Kellerkind,
du könntest dein Kettenhemd mit Rostfarbe bemalen, wie wäre das? So richtig schön vergammelt…?
Oder auch ein paar Armbrustbolzen durch die Kette schießen, das wirkt martialisch und schafft erheblichen Respekt!
Allerdings greift letztere Variante zumindest teilweise das Material an, aber was tut man nicht alles, stimmts?
Leder am besten erst heiß waschen oder besser in ein Bad mit sehr heißem Wasser legen, dann ab in den Backofen und bei 180 ° eine halbe Stunde backen!
Gibt phantastische Ergebnisse, sieht danach aus wie ein Amazonas Schrumpfkopf!
*Ironie off*
Oder aber die Weicheimethode, die ich persönlich bevorzuge - einfach tragen, pflegen, tragen..alt wird das zeug von allein.
Gruß,
Roland
Leben und Handwerk
www.leben-und-handwerk.de

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Eintrag #8 vom 25. Jul. 2006 14:41 Uhr Josh Neumann   Nachricht

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ßhm… okay. Danke dafür, daß mein Anliegen hier ernst genommen wird. *kopfschüttel*
Ich denke nur Wenige haben hier den Kern meines Anliegens verstanden, denn es geht mir in der Tat darum jemanden darzustellen, der eben kein schillernder Ritter ist mit auf Hochglanz aufpolierter Rüstung, stolz und erhaben, arrogant und unnahbar.
Mir ist auch klar, daß ein Kettenhemd durch das Tragen ziemlich schnell nachdunkelt, allerdings soll es darüber hinaus so aussehen, als ob es sehr viel älter sei. Wie ein Familienerbstück. Das Kettenhemd selbst soll eine Geschichte erzählen können, daher fand ich die Idee mit den Bolzeneinschüssen nicht unbedingt schlecht, es muß nur überzeugend aussehen.
Mit Farbe zu arbeiten wäre auf jeden Fall eine Möglichkeit, dem Geflecht ein gewisses Alter einzuverleiben. Frage ist nur, was für eine Farbe/Farbton nimmt man? Ich müßte mal an einem Probegeflecht testen, wie einzelne Farben im Zusammenhang mit dem Geflecht wirken.
Ich habe nun auch noch diverse Internetseiten konsultiert in der Hoffnung Hinweise darauf zu bekommen, wie man in der Filmbranche Gegenstände altern läßt, doch leider habe ich nicht sehr viel gefunden. Oftmals scheitert es daran, daß andere Materialien verwendet wurden (Es gibt tatsächlich Kettenhemden aus Hartplastikringen *kopfschüttel*) und man daher andere Möglichkeitne hat. Aber vielleicht findet sich ja einen Requisiteur, der daran interessiert ist, seine Erfahrungen weiterzugeben.
MFG Kellerkind
Kellerkind

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Eintrag #9 vom 25. Jul. 2006 15:42 Uhr Alexander Klenner  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um Alexander Klenner eine Nachricht zu schreiben.

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Ein altes Kettenhemd sieht wenn es gepflegt wurde auch nicht soviel anders aus als ein neues.
Grade jemand der nicht sonderlich reich war wird so ein teures Stück gut pflegen.
Farbe usw. ist schlicht Quatsch.
Wenn du einen wirklich tollen Gebraucht-Look erreichen willst, kauf dir verschiedene Ringsorten (flach, oval, rund) und -Größen und flicke diverse Löcher damit.
Und wenn du es unbedingt dreckig und rostig haben willst, mei, dann werfs halt in ne Pfütze.
Sieht dann zwar aus wie ein typisches Produkt des Geisteshaltung unserer Wegwerfgesellschaft statt einem wertvollem Gut des Mittelalters, aber wenn es das ist, was du willst, bitte.
Ich versteh vor allem das Problem nicht, die meisten Leute, die ich kenne, mühen sich ab, ihr Zeug sauber zu halten, was schwierig genug ist.
Bei dem Aufwand der gewöhnlich dagegen betrieben wird, kanns doch wirklich nicht schwer sein, den Effekt zu erreichen.
Gruß, Ivain

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Eintrag #10 vom 25. Jul. 2006 18:02 Uhr Roland Schulz   Nachricht

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Zitat:
“ßhm… okay. Danke dafür, daß mein Anliegen hier ernst genommen wird. *kopfschüttel*
Ich denke nur Wenige haben hier den Kern meines Anliegens verstanden, denn es geht mir in der Tat darum jemanden darzustellen, der eben kein schillernder Ritter ist mit auf Hochglanz aufpolierter Rüstung, stolz und erhaben, arrogant und unnahbar.”
1. Wenn du ernst genommen werden willst, dann empfehle ich dir dich so zu formulieren, daß dies auch sicher gelingt.
2. Natürlich haben hier nur wenige (oder keiner) den Sinn deines Anliegens verstanden. Wie sollten man auch, wenn der Fragesteller es nicht für nötig hält seine Intention genau zu formulieren?
Wenn du zum Bäcker gehst und nach “5 Tage altem Brot” fragst, obwohl die ganze Auslage mit frischer Ware voll liegt, dann könnte dir das gleiche passieren, meinst du nicht?
Würdest du dem Bäcker aber sagen, daß du mit dem alten Brot Fische anfüttern willst oder xy machen willst, dann nimmt der dich vielleicht schon wieder ernst.
Wie wäre es also mit ein wenig mehr Input, wenn du von anderen eine vernünftige Antwort erwartest? :-)
Gruß,
Roland
Leben und Handwerk, Abteilung Backwaren
www.leben-und-handwerk.de

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Eintrag #11 vom 25. Jul. 2006 19:15 Uhr Josh Neumann   Nachricht

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*Offtopic*
“Ich denke nur Wenige haben hier den Kern meines Anliegens verstanden, denn es geht mir in der Tat darum jemanden darzustellen, der eben kein schillernder Ritter ist mit auf Hochglanz aufpolierter Rüstung, stolz und erhaben, arrogant und unnahbar.”
1. Wenn du ernst genommen werden willst, dann empfehle ich dir dich so zu formulieren, daß dies auch sicher gelingt.
2. Natürlich haben hier nur wenige (oder keiner) den Sinn deines Anliegens verstanden. Wie sollten man auch, wenn der Fragesteller es nicht für nötig hält seine Intention genau zu formulieren?
Wenn du zum Bäcker gehst und nach “5 Tage altem Brot” fragst, obwohl die ganze Auslage mit frischer Ware voll liegt, dann könnte dir das gleiche passieren, meinst du nicht?
Würdest du dem Bäcker aber sagen, daß du mit dem alten Brot Fische anfüttern willst oder xy machen willst, dann nimmt der dich vielleicht schon wieder ernst.
Wie wäre es also mit ein wenig mehr Input, wenn du von anderen eine vernünftige Antwort erwartest? :-)
Gruß,
Roland“
Meine Intention, lieber Roland, tut im Zweifelsfall überhaupt nichts zur Sache. Ich habe lediglich gewollt, daß man mir eine einfache Antwort auf eine einfache Frage gibt, ohne meine Absichten zu hinterfragen oder in Frage zu stellen. Wenn ich gewollt hätte, daß darüber debatiert werden soll, ob es sinnvoll ist einem aufwendig hergestelltem Kettenhemd so etwas anzutun, hätte ich meine Frage anders formuliert.
Und was meine ”Intention“ wirklich angeht: Wenn es Dich so sehr interessiert hat, hättest Du ja auch, anstatt unnötige ironisch überzogene Bemerkungen zu posten, einfach mal freundlich nachfragen können. Wir hätten eine friedliche Diskussion führen können über Sinn oder Unsinn, ich hätte vielleicht von Deinem reichen Erfahrungsschatz profitieren und dazulernen können, denn ich bin durchaus bereit dazuzulernen, denn so lange bewege ich mich in dieser ”Szene" noch nicht, wie der eine oder andere aufmerksame Leser sicherlich bemerkt haben wird. *zwinker*
Allerdings habe ich nun fast die Lust daran verloren, da mir der Ton hier nicht gefällt. Ich werde mich mal im Forum umgucken, ob dies hier so üblich ist und daraus dann meine Konsequenzen ziehen. Klingt jetzt natürlich sehr überzogen, aber alle Anderen mögen mir meinen momentanen Unmut verzeihen.
*Hoffnung nicht aufgibt, daß vielleicht doch noch eine sachlich geführte Diskussion entbrennt*
Kellerkind

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Eintrag #12 vom 25. Jul. 2006 19:32 Uhr Johann Anton Mattes  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um Johann Anton Mattes eine Nachricht zu schreiben.

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Okay, jetzt alle mal wieder schön ruhig. Ich denke was Roland sagen wollt ist nur, dass er etwas mehr hintergrundinformation gewünscht hätte. Wie z.B: für welche Art von Darstellung Du ein solches, altes rostiges Kettenhemd brauchst.
Denn Fakt ist nun mal, dass die Dinger, wie fast jede Art von Rüstung, ein sprichwörtliches Vermögen gekostet haben und dementsprechend gepflegt wurden. Also möchte ich mich per se mal der Meinung anschließen, dass ein hohes Alter am besten durch Flickstellen mit unterschiedlichen Ringgrößen und -typen repräsentiert wird.
Ansonsten ist es ach sehr von der Darstellung abhängi ob überhaupt ein Kettenhemd benötigt wird (die Dinger kosten nämlich auch heute noch ein Schweinegeld).
Mfg: Johann

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Eintrag #13 vom 25. Jul. 2006 19:47 Uhr Josh Neumann   Nachricht

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Ich danke Dir erstmal, Johan, für Deinen Tip. Die Idee mit den Flickstellen werde ich mal ausprobieren. Mal sehen, wie das aussieht.
So wie ich das verstanden habe, werde ich wohl an der Färbung des Kettenhemdes nichts machen müssen, wobei einige rostige Ringe in der Tat auch ganz nett wären. Mal gucken.
Kellerkind

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Eintrag #14 vom 25. Jul. 2006 19:56 Uhr Johann Anton Mattes  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um Johann Anton Mattes eine Nachricht zu schreiben.

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Jetzt bin ich aber doch neugierig.
Für welche Art Darstellung brauchst du das Kettenhemd nun?
Mfg: Johann

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Eintrag #15 vom 25. Jul. 2006 20:53 Uhr Roland Schulz   Nachricht

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Liebes Kellerkind Josh,
es tut mir leid, daß es dir nicht möglich war, meine Antwort zu verstehen. Vielleicht habe ich mich aber auch so unglücklich ausgedrückt, daher noch einmal in Klartext:
Dieses hier ist kein “Selbstbedienungsladen” der Sorte:
“Kostenlose Auskunft - und denkt euch halt was ich meine, weil ich keine Lust habe es euch zu erklären” !
Das hat rein gar nichts damit zu tun, ob jemand kurz oder lang in diesem Hobby unterwegs ist; es hat einzig und allein mit Höflichkeit und Anstand zu tun.
Auf diese Art und Weise und mit dieser Denkweise wirst du hier nicht übermässigen Erfolg haben, denn schließlich willst DU ja etwas von den Leuten hier und nicht umgekehrt.
Wenn du aber - aus welchen Gründen auch immer - nicht gewillt bist deine Anfrage so zu formulieren, daß sie nicht absurd und unsinnig klingt, dann lebe eben mit den darauf folgenden Antworten oder versuch es eben an einem anderen Ort mit dieser dir eigenen Art.
Wie auch immer, ich wünsche dir viel Erfolg! :-)
Gruß,
Roland
Lebkuchen und Backwerk
www.leben-und-handwerk.de

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Eintrag #17 vom 26. Jul. 2006 00:58 Uhr Alexander Klenner  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um Alexander Klenner eine Nachricht zu schreiben.

nach oben / Zur Übersicht Hmpf...

Ich versuchs mal, ohne ausfallend zu werden…
Du hast deine #§$%#!! Antworten, was du mit dem Kettenkram machen sollst, doch bekommen, was willst du denn noch ?
Wenn du in einem Forum zur historischen Darstellung eine Frage stellst, die am historischen Rahmen vorbei geht, wundere dich doch nicht, wenn man dich drauf anspricht.
Was soll das, Aufregen um des Aufregens willen ?
Oder waren die Antworten nicht nach deinem Geschmack ?
Tut mir leid, den Wunschweltbaukasten hab ich auch nicht.
Gruß, Ivain

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Eintrag #18 vom 26. Jul. 2006 02:54 Uhr Josh Neumann   Nachricht

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“Jetzt bin ich aber doch neugierig.
Für welche Art Darstellung brauchst du das Kettenhemd nun?
Mfg: Johann”
Ich gebe zu, vielleicht ist es ein wenig übertrieben, sich soviele Gedanken zu dem Hintergrund eines Charakters zu machen, aber ich denke, daß das Nachwirkungen meiner Rollenspielzeit sind. Ich will eben nicht nur einfach darstellen, ich will auch dem geneigten Publikum eine glaubwürdige Geschichte darbieten können. Zumindest ist dies meine Absicht. Wie gesagt, auf diesem Gebiet bin ich bisher sehr unerfahren und werde sehen, wie sich das alles so entwickelt.
Nun zu der dargestellten fiktiven Figur: Wohlgemerkt, nicht alles steht zu 100% fest. In einigen Punkten bin ich noch unschlüssig, angefangen, ob der Charakter z.B. den Normannen angehört. Tendenziell soll der Charakter aber schon nordischer Abstammung sein. Ich muß mal gucken, wie sich das mit den Mitteln, die mir zur Verfügung stehen, historisch korekt umsetzen läßt.
Der Charakter ist ein einsamer Vagabund, heimatlos zieht er umher und dies schon sei Jahren. Er hat Heim, Hof und Familie verloren (Wie und warum steht noch nicht ganz fest, aber die Möglichkeiten sind manigfaltig.) und das Einzige, was ihm von dem elterlichen Besitz geblieben ist, ist das Kettenhemd, das Schwert seines Vaters und der Familienname. Jedenfalls fühlt er sich durch diese Gegenstände ständig an die Vergangenheit erinnert. Schon oft hat er überlegt, alles, was ihn an seine Familie erinnert abzulegen, denn zu schmerzlich sind die Erinnerungen, doch er brachte es bisher nicht übers Herz sich von diesen Reichtümern - mehr war ihm ja nicht geblieben - zu trennen. Es ist seine Bürde.
Soviel zur Vergangenheit, nun in die jüngste Vergangenheit.
Ich nehme an, daß er sich zum Lebenserhalt als Söldner anwerben ließ und in verschiedene Scharmützel verwickelt wurde. (Sein Kettenhemd kann ein Lied davon singen.)
Warum pflegt er sein Kettenhemd nur unzureichend? Das Kettenhemd erinnert schmerzlich an das, was er einst verloren hatte. Trennen kann er sich nicht von diesen Erinnerungen und dem damit verbundenen Familienerbstück, doch er kann versuchen, daß das Kettenhemd mit der Zeit seinen Glanz verliert und so das Andenken allmählich verschwindet und die Erinnerung langsam verblasst…
Ja, ich weiß, klingt alles sehr theatralisch und übertrieben, aber dies waren meine ersten Gedanken zu dem Charakter.
Die Idee mit dem uralten Kettenhemd kam eher so nebenbei. Mittlerweile bin ich mir sogar nicht mal mehr sicher, ob dies wirklich notwendig ist für die Darstellung dieses Charakters. Mir hat die “Idee” soviel Unmut und ßrger beschert, daß ich eigentlich die Lust daran verloren habe und geneigt bin, die Idee fallen zu lassen. Ein zufriedenes Glücksgefühl beschert mir diese Tatsache jedoch nicht.
Vielleicht, werde ich die Idee nochmal aufgreifen, für den Fall, daß ich mal auf den Geschmack kommen sollte zu LARPen und einen untoten Krieger darstellen soll/muß.
Niedergeschlagene Grüße, Kellerkind
Kellerkind

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Eintrag #19 vom 26. Jul. 2006 10:13 Uhr David Seidlitz  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um David Seidlitz eine Nachricht zu schreiben.

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Hallo Josh,
deine Rollengeschichte zeugt von viel Fantasie, das ist doch grundsätzlich etwas positives!
ABER: vielleicht solltest du diese Idee doch lieber im Larp umsetzen. Dort hast du alle Möglichkeiten deinen erdachten Charakter und seine Geschichte voll auszuspielen.
Im Rahmen einer belegorientierten Geschichtsdarstellung wirst du immer wieder Probleme mit deiner fiktiven Person haben. Das wäre doch schade. Lass dir dein Hobby nicht kaputtmachen, aber spiele bitte auf dem “richtigen Rasen”. Damit tust du nicht nur dir einen Gefallen…
David
www.familia-ministerialis.de

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Eintrag #20 vom 26. Jul. 2006 10:52 Uhr Ronald (Nachname für Gäste nicht sichtbar)   Nachricht Bitte einloggen, um Ronald eine Nachricht zu schreiben.

nach oben / Zur Übersicht David .. war schneller :-)

Hallo Josh,
das wollte ich auch gerade vorschlagen und hatte es bereits auch im Chat mit ein paar Leute diskutiert.
Deine Idee / Geschichte in allen Ehren .. aber eben eher passend für einen RGP-Char.
Da wir in Tv! eher eine Reenactment-Schiene vertreten ist deine Anfrage also einfach “in die Falsche Schublade” gekommen.
Also nichts für ungut .. ich denke einfach dass hier ein Worte fielen, die übers Ziel hinausgeschossen sind.
Im Zuge einer historischen Darstellung wird eine “Hintergrundgeschichte” immer heikel .. daher überleg dir doch einfach ob du wirklich Reenacten willst, dann solltest Du mehr Wert auf die Qualität und Belegbarkeit der Ausrüstung legen, oder lieber deinen Char mit Geschichte und “angepasster” Ausrüstung ausstattest, dann wäre vermutlich ein LARP eher der richtige Spielplatz.
Also nochmal alles Gute für die Zukunft. !
In diesem Sinne, Ronnie
m i m | IG Mensch im Mittelalter e.V.

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Eintrag #21 vom 26. Jul. 2006 16:11 Uhr Josh Neumann   Nachricht

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Danke für die netten Antworten.
Ich wußte ehrlich gesagt nicht, daß bei einer “historischen Darstellung” der Hintergrund weitesgehend unbedeutend ist. Ich dachte, daß dieshinsichtlich die Grenzen fließend zwischen LARP und Reenactment ist. Aber nun gut, wieder etwas dazu gelernt.
LARP könnte mir theoretisch Spaß machen, aber ich empfinde die pseudorealistische Umsetzung mittelalterlicher Geflogenheiten im LARP wenig ansprechend und daher bin ich zum Reenactment gekommen. Ich habe eher ein Interesse daran, historisch korekte Charaktäre darzustellen. Hierfür wollte ich eben nach einem geeigneten, glaubwürdigen Hintergrund suchen.
Vielleicht habe ich mir für den Anfang ein wenig viel vorgenommen und war ein wenig zu euphorisch… Ich werde erstmal einen Gang zurücknehmen und mich in Ruhe umschauen und informieren und falls mir doch mal eine wichtige Frage auf der Seele brennt, finde ich sicherlich jemanden, der mir weiterhelfen kann. Hoffe ich zumindest.
Gruß Kellerkind
Kellerkind

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Eintrag #22 vom 26. Jul. 2006 17:05 Uhr Sandra Neuser  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um Sandra Neuser eine Nachricht zu schreiben.

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Zurück zum Thema: Wieso muss alles alt aussehn? Früher wars ja auch irgendwann mal neu ;-) Alt wirds von alleine …
Liebe Grüsse, Sanni

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Eintrag #23 vom 26. Jul. 2006 17:09 Uhr David Seidlitz  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um David Seidlitz eine Nachricht zu schreiben.

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Naja, im Grunde ist es schon wichtig, sich mit der dargestellten Rolle, dem Charakter, auseinander zu setzen. Denn für die glaubhafte Darstellung sind eben viele Aspekte des sozialen Lebens, der Arbeitsbedingungen, oder des direkten Umfeldes relevant. Aber wenn man sich damit intensiv auseinandersetzt, wird schnell klar, daß solche abenteuerlichen Lebensläufe extrem selten bis sagenhaft sind…
Die Masse der mittelalterlichen Bevölkerung waren hart arbeitende Menschen, mit wenig Sinn fürs Vagabundendasein.
Livig history/ Reenactment: d.h. mit den tatsächlichen Lebensbedingungen der Menschen beschäftigen, viel Energie in Recherche und Fertigung der Ausrüstung stecken.
Larp: Fantasievolle Geschichten, Ausrüstung so authentisch wie man es mag…
David
www.familia-ministerialis.de

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Eintrag #24 vom 26. Jul. 2006 17:15 Uhr David Seidlitz  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um David Seidlitz eine Nachricht zu schreiben.

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@Sanni: Ich finde übrigens auch, daß viele Gegenstände/ Kleidungstücke bei uns zu “ungebraucht” aussehen. Damit meine ich nicht irgendwie ungepflegt oder vergammelt, sondern einfach Spuren durch den täglichen Gebrauch.
Wir müssen die Dinge zwei Jahre auf Veranstaltungen benutzen, damit sie aussehen, als würden sie zwei Wochen täglich benutzt.
Von daher bietet sich auf den veranstaltungen ein Bild von mittelalterlichen Menschen, die sich gerade komplett neu ausgestattet haben… ;o)
Ich finde es stimmig, wenn alte und neue Gegenstände gemeinsam in ausgewogenem Maße in der Ausrüstung enthalten sind. Mir scheint vieles zu unbenutzt…
Ist aber nur mein persönliches Empfinden.
David
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Eintrag #25 vom 26. Jul. 2006 17:42 Uhr Josh Neumann   Nachricht

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Danke David, für Deine Antwort.
“Naja, im Grunde ist es schon wichtig, sich mit der dargestellten Rolle, dem Charakter, auseinander zu setzen. (…) Aber wenn man sich damit intensiv auseinandersetzt, wird schnell klar, daß solche abenteuerlichen Lebensläufe extrem selten bis sagenhaft sind…
Die Masse der mittelalterlichen Bevölkerung waren hart arbeitende Menschen, mit wenig Sinn fürs Vagabundendasein. (…)”
Ich habe durchaus ein Interesse daran nach derartigen belegbaren Einzelschicksalen zu suchen, doch wird die Recherche sehr viel Zeit in Anspruch nehmen, die ich am Anfang eher in anderen Bereichen investieren sollte. Denke ich zumindest. Daher ist das Thema hier eigentlich fast abgehakt.
“Ich finde übrigens auch, daß viele Gegenstände/ Kleidungstücke bei uns zu ”ungebraucht“ aussehen. Damit meine ich nicht irgendwie ungepflegt oder vergammelt, sondern einfach Spuren durch den täglichen Gebrauch.
Wir müssen die Dinge zwei Jahre auf Veranstaltungen benutzen, damit sie aussehen, als würden sie zwei Wochen täglich benutzt.
Von daher bietet sich auf den veranstaltungen ein Bild von mittelalterlichen Menschen, die sich gerade komplett neu ausgestattet haben… ;o)”
Juhu! endlich hat mal jemand geschafft das in Worte zu fassen, was ich die ganze Zeit sagen möchte. Ich weiß auch nicht, warum ich gerade so eine Schreibblokade hatten, denn eigentlich bin ich ein fähiger ausdrucksstarker (Hobby)Schreiberling. Naja, hatte wohl ein rethorisches kreaTief. *zwinker*
Wie auch immer. Der David hat es geschrieben. Dies waren meine Absichten. Ich wollte vermeiden, daß ich aussehe wie ein Ritter aus dem Quellekatalog, frisch geölt, in strahlend schillernder Rüstung, denn dies hätte nicht zu meiner Charakteridee gepaßt. Ein umherziehender Söldner mit bewegter Vergangenheit ist eben keine schillernde Persönlichkeit.
Strahlende Grüße, Kellerkind
Kellerkind

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Eintrag #26 vom 26. Jul. 2006 18:07 Uhr David Seidlitz  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um David Seidlitz eine Nachricht zu schreiben.

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Ich glaube, daß du gerade bei Rüstungstechnik auf dem Holzweg bist..
Rüstungen wurden sehr intensiv gepflegt und (verhältnismäßig) wenig benutzt.
Ich bezog mich eher auf Hausrat (hier insbesondere Holzgerät), Bekleidung, etc.
Eine gutgemachte Rüstung sieht auch neu “echt” aus. Vielleicht können neue (ersetzte) und ältere (Leder-?)Riemen daran zu finden sein. Aber es gibt hunderte von Jahren alte Rüstungen, die könnten letzte Woche geschmiedet sein…
Wenn dein Charakter nicht zu einer gepflegten Rüstung passt, sind wir wohl wieder eher beim Larp.
Aber deine Gedankengänge sind für mich im Ansatz nachvollziehbar, aber gerade Rüstungen/ Waffen scheinen mir als Beispiel ungeeignet.
David
www.familia-ministerialis.de

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Eintrag #27 vom 26. Jul. 2006 18:25 Uhr Johann Anton Mattes  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um Johann Anton Mattes eine Nachricht zu schreiben.

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Wie ja schon zuvor bemerkt wurde ist deine Hintergrundgeschichte dohc etwas Theatralisch (hast Du ja schon selbst bemerkt).
Wie wäre es wenn dudas ganze noch einmal überdenkst und dir vielleicht eine andere Darstellung aussuchst. Ich zum Beispiel war auch nie ein Fan des Ritters in strahlender Rüstung.
Lies dich doch zum Beispiel mal ein bisschen in die Geschichte und Kultur der Wikinger ein, gibts ja mehr als genügend Literatur dazu. Oder versuche doch mal rauszufinden, was im Frühmittelalter/Spätantike in deiner Gegend so los war. ich verspreche dir Du wirst auf viele interesante und darstellenswerte Figuren treffen. Einen der sächsischen Krieger zum Beispiel, der gegen die Franken Karls des Großen stritt. (hierzu mal als Einstieg: de.wikipedia.org/wiki/Sachsenkriege_(Karl_der_Große) ) Oder was mich auch immer sehr interessiert hätte wäre die Darstellung eines schweizer Bauern am Morgarten ( de.wikipedia.org/wiki/Schlacht_am_Morgarten ).
Ich hoffe wir konnten Dir trotz allem weiter helfen.
Mfg: Johann

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Eintrag #28 vom 26. Jul. 2006 20:47 Uhr Josh Neumann   Nachricht

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“Wenn dein Charakter nicht zu einer gepflegten Rüstung passt, sind wir wohl wieder eher beim Larp.
Aber deine Gedankengänge sind für mich im Ansatz nachvollziehbar, aber gerade Rüstungen/ Waffen scheinen mir als Beispiel ungeeignet.
Es stimmt schon. Das Schwert ist das Werkzeug des Söldners und das Kettenhemd seine Lebensversicherung, wenn man so will. Es wäre fahrlässig und zeugt nicht gerade von Professionalität, wenn die lebenswichtige Ausrüstung verkommt. Soweit ist mir das nun auch klar.
Es war eben nur eine fixe Idee. Mir gefiel einfach der Gedanke und da war dieses Bild vor dem inneren Auge, aber Du hast schon recht, bei genauerer Betrachtung ist es totaler Schwachsinn…
Und zudem was Johann geschrieben hat: Die Normannen finde ich persönlich auch sehr interessant. *grübel*
Kellerkind

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Eintrag #29 vom 27. Jul. 2006 00:17 Uhr Roland Schulz   Nachricht

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Josh, ich glaube du solltest dir ertsmal ganz grundlegende Gedanken zu dem machen, was du eigentlich tun willst und was dir überhaupt gefällt.
Das ganze am besten einhergehend mit einer etwas besseren und tieferen Beschäftigung mit den Fakten einer solchen Darstellung.
Lege dich erstmal auf eine Zeit, Region und Darstellung/Stand fest und dann schau mal, wie so jemand unter diesen Kriterien ausgesehen hat, welche Rüstung/Waffen er trug und in welchem gesellschaftlichen Kontext er normalerweise steht oder stand.
Dann wirst du - wie David schon durch die Blume andeutete - vermutlich dein gesamtes bisheriges Konzept über den Haufen werfen können und wirst dafür allerdings mit einer glaubwürdigen und belegorientierten Sache aufwarten können, an der du selber dich - wenn du Reenactment machen willst - sicher tausendmal mehr erfreust.
Gruß,
Roland
Leben und Handwerk
www.leben-und-handwerk.de

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Eintrag #30 vom 27. Jul. 2006 14:16 Uhr Johann Anton Mattes  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um Johann Anton Mattes eine Nachricht zu schreiben.

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Und zudem was Johann geschrieben hat: Die Normannen finde ich persönlich auch sehr interessant. *grübel*
Kellerkind
Ich wollte nur ein paar Alternativen aufzeigen. Denn die Normannen (zumindest die kriegerischen)waren afak (bitte um Verbesserung, sollte ich mich irren. - Bin ja auch nur ein kleiner “Römling”)eigentlich die Urform des Ritter in strahlender Rüstung und von guter katholischer Gesinnung. Und ich dachte nur, das könnte sich mit dem 666 am Ende deiner E-Mail beissen. (Auch hier bitte ich um Verbesserung falls ein Irrtum vorliegt)
Mfg: Johann

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Eintrag #31 vom 27. Jul. 2006 14:26 Uhr Johann Anton Mattes  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um Johann Anton Mattes eine Nachricht zu schreiben.

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Aber noch ein bisschen Hintergrundinfo zu den Normannen:
en.wikipedia.org/wiki/Normans
(Das deutsche Wikipedia ist Sch***!)
www.norman-world.com/angleterre/index.htm
(von der EU-Komission gestützt. Kann eigentlich gar nicht so schlecht sein)
www.golemindispensabile.it/immagini/bayeux_g.jpg
(Der Teppich von Bayeux, die wohl wichtigste Bildquelle zu den Normannen)
Mfg: Johann

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Eintrag #32 vom 28. Jul. 2006 02:39 Uhr Josh Neumann   Nachricht

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“Dann wirst du - wie David schon durch die Blume andeutete - vermutlich dein gesamtes bisheriges Konzept über den Haufen werfen können und wirst dafür allerdings mit einer glaubwürdigen und belegorientierten Sache aufwarten können, an der du selber dich - wenn du Reenactment machen willst - sicher tausendmal mehr erfreust.”
Dies möchte ich zu diesem Zeitpunkt nicht ausschließen. Wie bereits gesagt, die Pferde sind ein wenig mit mir durchgegangen. *zwinker* Die Idee klang anfänglich total klasse, aber nachdem ich hier ja mit Leuten sprechen kann, die wirklich Ahnung von der Materie haben, zweifle ich ein wenig an dem Konzept. Möglicherweise kann ich es im Hinterkopf behalten für den Fall, daß ich auf einem Mittelaltermarkt einmal unangenehm auffallen will. *smile*
“Ich wollte nur ein paar Alternativen aufzeigen. Denn die Normannen (zumindest die kriegerischen) waren afak (bitte um Verbesserung, sollte ich mich irren. - Bin ja auch nur ein kleiner ”Römling“) eigentlich die Urform des Ritter in strahlender Rüstung und von guter katholischer Gesinnung. Und ich dachte nur, das könnte sich mit dem 666 am Ende deiner E-Mail beissen. (Auch hier bitte ich um Verbesserung falls ein Irrtum vorliegt)”
Keine Sorge wegen meiner Email-Addy. Hat rein gar nichts mit meinem (nichtvorhandenen) Glauben zu tun. Ich bin harmlos. *heftigmitdemkopfnick*
Na ja gut. Ich sehe, daß wir uns immer weiter vom eigentlichen Thema entfernen. Darum würde ich vorschlagen, wenn Ihr Interesse habt, vielleicht mal im Chat weiterzuquatschen oder ich guck mal, ob es hier im Forum bereits einen Thread zum Thema “Reenactment - Einstieg für Neulinge” oder so gibt.
Ansonsten bedanke ich mich erstmal bei Euch, daß Ihr mir den Weg gewiesen habt, nachdem ich mich offensichtlich hoffnungslos verlaufen hatte und würde dann an dieser Stelle schließen wollen.
Gruß Josh aka Kellerkind
Kellerkind

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Eintrag #33 vom 28. Jul. 2006 07:47 Uhr Patrick (Nachname für Gäste nicht sichtbar)   Nachricht Bitte einloggen, um Patrick eine Nachricht zu schreiben.

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Moin,
ich versuche mal nicht auf den ganzen “döddelkram” der hier vorher schon steht einzugehen und will dir beim Leder ne antwortgeben (Mist, doch drauf eingegangen!)
Wenn ich Leder etwas “gebrauchter” aussehne lassen möchte reibe ich etwas ßl (ich nehme Olivenöl) auf des Lederstück. Wenn du es unregelmässig verteilst, wird das Stück fleckig, das heißt es ist an einigen Stellen dunkler wo mehr ßl drauf ist und an den Stellen wo weniger ßl drauf ist heller . Dann reibe ich Lederfett auf das Teil um es vor Wasser usw zuschützen und geschmeidig zumachen.
Kettenhemden versuche ich so neu wie möglich aussehen zulassen, da ich ja nicht wie Sau aussehen will. Auch im damals wollte man ja nicht wie Schlumpf aussehen!
Gruß
Wulf Viethen
Wulf Viethen

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Eintrag #34 vom 20. Aug. 2006 09:40 Uhr Antje Assheuer  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um Antje Assheuer eine Nachricht zu schreiben.

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Hallo Josh,
Um Lederteile altern zu lassen, probier mal folgende Methode: Dreck und dunkle Schuhcreme oder andere färbende Substanzen in die vorstehenden Bereiche (Kanten, Schnallen, Enden) einarbeiten, nach dem “Einwirken” mit wenig Sattelseife (gibts im Reiterbedarf) und Wasser wieder säubern. Danach kannst Du das Leder wie gewohnt mit ßl oder sonstigem Pflegemittel behandeln
Antje

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Eintrag #35 vom 13. Okt. 2006 12:42 Uhr Anja Wunderlich  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um Anja Wunderlich eine Nachricht zu schreiben.

nach oben / Zur Übersicht Keine Tips hier?

Also ich bin immer wieder erstaunt wie viele Topics mit eigentlich interessanten ßberschriften in diesem Forum zu 90% Diskussion über die Einstellung und Motivation der Fragesteller ausarten.
Es gibt z.B. mal abgesehen von dem hier diskutierten Spezialfall noch andere Anwendungen für die gestellte Frage.
So würde ich z.B. ebenfalls gerne wissen wie man Metall schneller altern lässt. Nicht für Kettenhemden oder so sondern z.B. für Beschläge von Holztruhen, Metallteile am Zelt u.ä. Das Problem dabei ist, daß man in unserer Zeit meistens keine Gußeisernen Metallteile bekommt außer man gibt viel Geld dafür aus. Und “moderne” Metallteile sind eben strahlend glänzend und meist auch noch verzinkt damit sie eben nicht alt aussehen. Und im Gegensatz zum Mittelalter kann ein heutiger MA-Fan nunmal nicht 7 Tage die Woche diese Gegenstände benutzen. Bei meiner Truhe daheim hat es auch so geklappt - die Schmiedenägel und Beschläge sind jetzt schön dunkel aber die waren auch teuer. (Und die Scharniere ausm Baumarkt sind immer noch hochglänzend und stören das Bild etwas)
Aurora

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Eintrag #36 vom 13. Okt. 2006 15:02 Uhr Patrick Artner  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um Patrick Artner eine Nachricht zu schreiben.

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Idee, nicht versucht
Metallteile:
- mit unterschiedlich feinem Papier drüberschmirgeln (=versch. feine Kratzer, Beschichtung runter)
- mit Sand und Steinchen in Beutel rein, den in noch nen Beutel und dann alles mal mitwaschen in der Waschmaschine
- Metall mit “Rohrfrei” benetzen
- im Bastelladen/Baumarkt/Künstlerbedarf gibt es “Patinabildner” zu kaufen (Flüssigkeit die die natürlichen chemischen Reaktionen beschleunigt ablaufen lassen oder sie imitieren, zB.: www.gerstaecker.de/Grune Patina.htm )
Oder :
de.wikipedia.org/wiki/Patina (ganz unten)
In jedem Fall wird es bestensfalls eine Annäherung bieten und im schlechtesten Fall einfach nur wie gewollt und nicht gekonnt aussehen :)
Padreigh

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Eintrag #37 vom 13. Okt. 2006 15:06 Uhr Patrick Artner  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um Patrick Artner eine Nachricht zu schreiben.

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Nachtrag: evtl mal bei Waffenpflegemitteln nach Schnellbrünnierung suchen (Schop mit Ballistol sollte sowas auch haben) das schwärzt Metall wohl (?)
Padreigh

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Eintrag #38 vom 13. Okt. 2006 16:07 Uhr Alexander Klenner  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um Alexander Klenner eine Nachricht zu schreiben.

nach oben / Zur Übersicht Intention, Metallteile, Brauchbarkeit...

Anja:
Vielleicht liegt das einfach daran, daß man ohne klare Intention eine Frage nicht zielführend beantworten kann ?
Um bei deinem Beispiel zu bleiben:
Klar beantwortet eine Technik zum optischen Altern von verzinkten Metallteilen deine Frage, wie du den dich störenden Glanz aus deinen Baumarktschanieren und -Beschlägen bekommst. Dir ist damit vielleicht sogar geholfen.
Der nächste, dessen Anspruch etwas höher liegt, ist dann aber der Meinung, daß Baumarktbeschläge und -Schaniere (Am Rande: Gußeisen ?? Wenn schon wäre Schmiedeeisen korrekt) auch in Form, Stil und Bauweise nicht mittelalterliche gunug sind. Egal ob gealtert oder nicht.
Dem würde die Antwort also nicht wirklich helfen, bzw. die passende Antwort für ihn wäre: “Geht nicht, laß dir was passendes schmieden.”
Gruß, Ivain

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Eintrag #39 vom 13. Okt. 2006 19:45 Uhr Anja Wunderlich  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um Anja Wunderlich eine Nachricht zu schreiben.

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Also ich fand die Frage am Anfang war sehr zielgerichtet - jemand wollte gerne ein Kettenhemd optisch altern lassen. Welche Gründe er dafür hat hat er zwar nicht gleich gesagt, aber ob das so wichtig ist? Ich meine - in diesem Thread hat zumindest die Diskussion über die Motivation des Fragestellers zu nichts konstruktivem geführt.
Und: Wenn jemand ein anspruchsvolleres Niveau als ich hat und z.B. keine Baumarktscharniere oder ein neuglänzendes Kettenhemd will hat sicherlich auch kein Problem damit daß er etwas altern lassen muss , weil er dann einfach seinen Lieblingsschmied fragt.
P.S.: Gibt es eigentlich irgendwo ein Forum für Einsteiger? Ich habe hier schon beobachtet daß das Niveau offenbar für Einsteiger zu hoch ist und man mit Anfängerfragen zumeist nur hitzige Diskussionen über die eigene Person lostritt.
Aurora

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Eintrag #40 vom 13. Okt. 2006 23:55 Uhr Gabriele Klostermann  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um Gabriele Klostermann eine Nachricht zu schreiben.

nach oben / Zur Übersicht Intention...

Hallo Anja,
das Problem, was Du beschreibst, scheint momentan recht aktuell zu sein, auch in anderen Threads… ;-)
TV ist durchaus auch ein Forum für Anfänger, aber eben Living-History-Anfänger.
Hier geht es mehr darum, Dinge möglichst “authentisch” herzustellen und nicht darum, sie irgendwie ambientig aussehen zu lassen.
Wenn die Frage gewesen wäre: “Bau-Markt-Schaniere sind problematisch, weil sie zu sehr glänzen - wie kann ich es trotzdem authentisch machen?”, dann wäre die Antwort vielleicht gewesen: “Nimm Holz-Schaniere, die sind auch ok.” Und man hätte Dir noch ein paar nette Buchtipps gegeben, in denen man Konstruktionszeichnungen findet von oder Dich auf Threads (z.B. 2544)verwiesen, wo diese Infos zu finden sind.
Man kann einfach nichts für den Bereich Living-History im Baumarkt fertig kaufen (außer vielleicht Rohmaterialien, wie z.B. Holz).
Die Diskussionen, die hier immer wieder losgetreten werden, gehen eigentlich nicht um die Person, sondern um den Denk-Ansatz und um das Verständnis von “Mittelalter”.
Das müsste man wohl ‘mal irgendwie deutlich machen…
Nichts für ungut
Gabriele

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Eintrag #41 vom 15. Okt. 2006 11:47 Uhr Christian G.   Nachricht

nach oben / Zur Übersicht Wenn das so ist ...

Hi!
Gehört zwar vielleicht nicht direkt hierhin, aber da T-V augenscheinlich eine klare Ausrichtung hat, wäre es doch vielleicht sinnvoll und der Klimaentwicklung förderlich, die auch klar und unübersehbar zu vermitteln. Ich finde, FireStryker macht das recht gut:
www.wolfeargent.com/cgi-bin/ultimatebb.cgi
Da kann man eigentlich hinterher nicht meckern, wenn man ein “das gehört hier nicht her” oder “das geht einfach *gar nicht*” als Antwort bekommt. ;-) Und selbst als SCAdian finde ich die Abgrenzung von der SCA gut gelungen. Klar, nett - und jeder weiss, woran er ist.
Vielleicht eine Idee …
Cheers,
Christian

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Eintrag #42 vom 17. Okt. 2006 10:24 Uhr Birgit Schneider  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um Birgit Schneider eine Nachricht zu schreiben.

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Hallo,
ich persönlich bin auch kein Fan davon, absichtlich neue Ausrüstungsgegenstände künstlich altern zu lassen, da ich der Meinung bin, dass das nicht unbedingt realistisch aussieht und sich früher oder später von selbst erledigt. Für Einsteiger, die sich eine gesunde Mischung von alt und neu wünschen, hier ein Tipp: gerade kostspielige Anschaffungen wie z. B. ein Ringpanzerhemd, kann man versuchen, gebraucht zu erstehen. Das spart ggf. Geld, das man dann in die übrige Ausrüstung stecken kann. Relativ kurzlebiges wie z. B Kleidung, neue Tontöpfe etc. altert oft schneller, als einem lieb ist.
Liebe Grüße
Birgit_S

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Eintrag #43 vom 12. Dez. 2006 12:11 Uhr Christian Schluck   Nachricht

nach oben / Zur Übersicht Kettenhemd in alt - was ein Bekannter gemacht hat

Ich kann gut nachvollziehen warum man ein altaussehendes Kettenhemd will.
Man hat ja einfach nicht die Zeit Jahrelang mit in einem Kettenhemd zu schwitzen, durch Regen und Sturm zu gehen usw.. Und dass Kettenhemden neu aussehen sollten, verstehe ich auch nicht … gerade als Söldner oder Vagabund, der etwas weniger Kohle hat (nicht alle Söldner waren reich). Die nehmen auch ein gebrauchtes Kettenhemd eines anderen mit vom Schlachtfeld und ist es hinne werden bei der nächsten Schlacht genug kostbare Teile rummliegen.
Wie man ein Kettenhemd alt wirken lässt:
Die bereitserwähne “Flicken” Idee ist sehr gut. Ein Bekannter von mir hat sein Kettenhemd mal Wochenlang in einer Wanne mit Regenwasser gelegt. Und es hat wohl recht lange gedauert bis es alt aus sah, aber jetzt hat es mittlerweile eine recht tollen Look. Es ist nicht richtig verostet (zum Glück) aber hat diesen starken Glanz verloren.
Ansonsen nimm einfach mal am “Rand” deines Kettenhemdes einige Ringe raus. Das man mal Ringe verliert ist ganz normal, aber da man ja heutzutage so ein DIng seltener Trägt, muss man es halt künstlich machen.

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Eintrag #44 vom 12. Dez. 2006 12:15 Uhr Alexander Klenner  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um Alexander Klenner eine Nachricht zu schreiben.

nach oben / Zur Übersicht Ringe verlieren...

Ringe verlieren ist normal ?
Bei den billigen Marktdingern aus gebogenem Weichdraht vielleicht.
Bei einem historischen Hemd, dessen Ringe vernietet waren, verliert man sie nur durch Fremdeinwirkung.
Und dann meist gleich noch was anderes mit.
Gruß, Ivain

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Eintrag #45 vom 12. Dez. 2006 15:59 Uhr Daniel Herbort  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um Daniel Herbort eine Nachricht zu schreiben.

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Also ich habe die Erfahrung gemacht, dass der Rost auch von selbst schnell genug kommt sofern das Kettenhemd nicht verzinkt sondern nur brüniert ist.
Meine eigenes Kettenhemd ist brüniert und hat inzwischen nach der ersten Saison diverse Rostflecken an markanten Stellen, sprich Achseln und Rücken.
Einfach ein paar mal den Gambi richtig schön durchschwitzen (heiße Sommertage lassen sich da besonders empfehlen) und der Rost kommt von selbst. ;-)
Ansonsten bleibt zu sagen, das Ausrüstung ganz von selbst mit der Zeit alt und gebraucht aussieht. Ich persönlich lasse meinen Kram “natürlich” altern und helfe nicht nach.
Gruß, Daniel

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Eintrag #46 vom 13. Dez. 2006 19:04 Uhr Norbert Schuller  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um Norbert Schuller eine Nachricht zu schreiben.

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Hallo,
also ich finde, David hat vollkommen recht. Ich kenne zwar nicht viele MA-Märkte, aber praktisch alles was ich in Natura und auf Bildern gesehen habe, wäre vom Zustand her noch vor 100 Jahren als Sonntagsgewand durchgegangen. Bis auf ein paar Bettler, die in nagelneuen Stoff ein paar Löcher hineingerissen haben.
Entweder die Dinge sehen völlig neu aus, oder sie sind ganz unbeholfen auf alt getrimmt. Nur mit natürlicher Alterung, womöglich noch bei sorgfältiger Verwendung sehen viele Sachen zu lange neu aussehen.
Ich glaube schon, dass die Leute damals heikel waren auf ihre Sachen. Nur haben sie sie viel häufiger verwendet. Wenn man ein Gewand an 300 Tagen im Jahr anzieht, siehts nach einem Jahr alt aus, bei 10 Tagen im Jahr brauchts aber 30 Jahre. Und die hatten so ein Stück mit einigen Reparaturen vielleicht drei Jahre, dann müsstens die Darsteller schon 90 Jahre lang verwenden. Bitte zeigt mir einen, der das schon gemacht hat.
Ich finde jedenfalls viele Darstellungen aus genau diesem Grund schlimm, oft sogar ausgesprochen peinlich. Da achtet man auf weiß Gott welche Details, und dabei ist der Eindruck, den man aus 20m Entfernung hat, schon ganz daneben.
Leider habe ich auch noch keine Patentlösung gefunden, vielleicht ergibt ja die Diskussion hier noch was.
Lie Grü,
Norbert

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Eintrag #47 vom 13. Dez. 2006 19:09 Uhr Norbert Schuller  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um Norbert Schuller eine Nachricht zu schreiben.

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Schrecklich, dass man hier nichts editieren kann.
Im 2. Absatz soll es natürlich heißen:
…bei sorgfältiger Verwendung sehen viele Sachen zu lange neu aus.
Entschuldigung,
Norbert

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Eintrag #48 vom 15. Dez. 2006 00:03 Uhr Benny Schütte  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um Benny Schütte eine Nachricht zu schreiben.

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Amen, also im bereich leicht rostiges kettenhemd kann ich da auch nur beipflichten dass es sicherlich
authentischer und auch “ambientiger” aussieht. Bsp.:
Wikinger, 2-8 wochen auf see, Gischt, Salzwasser, selbiges auch in der luft… alles an rüstzeug bekommt ne gute ladung davon ab und schon haste den salat…. Das Sandfass und der größte teil der pflegeausrüstung is nämlich aus gründen der Traglast von Drachenbooten daheim… und wann wurde eigentlich das Nirosta-Kettenhemd derfunden?? 906 oder 1906?? PS: Der Beiname kommt nicht von ungefähr. Ambiente und story sollten auch einen Platz im Reenactment haben… waren ja keine Ameisen damals.
Tonda der Rote

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Eintrag #49 vom 15. Dez. 2006 09:53 Uhr Alexander Klenner  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um Alexander Klenner eine Nachricht zu schreiben.

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Ich möchte hier nur kruz darauf hinweisen, daß es sehr wohl möglich ist, Rüstzeug aus See so zu lagern, daß es nicht wie Hund aussieht.
Dazu gibt es auch Berichte, etwa von ßlfässern, in denen Metallwaren geschützt transportiert wurden.
Und direkt auf See braucht man die Rüstung eh nicht, also verpackt man sie gut.
Gruß, Ivain

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Eintrag #50 vom 15. Dez. 2006 12:25 Uhr Wolfgang Ritter  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um Wolfgang Ritter eine Nachricht zu schreiben.

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Diese Diskussion ist allmählich sinnlos, es sind einerseits doch hinreichend Methoden genannt worde, um seine Ausrüstung einen künstlichen Alterslook zu geben. Der rest beschränkt sich doch jetzt auf Geplänkel WARUM die Ausrüstung alt aussehen soll. Da können wir auch “diskutieren”, ob blau schöner als rot ist oder ob es nachts kälter als draussen ist.
Wolfgang Ritter

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Eintrag #51 vom 16. Dez. 2006 00:03 Uhr Norbert Schuller  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um Norbert Schuller eine Nachricht zu schreiben.

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Lieber Wolfgang Ritter,
Du schreibst: “…es sind einerseits doch hinreichend Methoden genannt worde, um seine Ausrüstung einen künstlichen Alterslook zu geben.”
Naja. Die Ketten- und Blechgewänder haben wir schon so halbwegs durch.
Aber was ist denn mit Bruche und Bundhaube, Gürtel und Gugel, Wadenwickel und Wollhaspel, Kochtopf und Kupferkessel, Spinnwirtel und Specksteinpfanne etc. etc.? Sind das Stiefkinder?
Und es sind grade diese Sachen, die mein Auge immer so beleidigen.
Und übrigens: Blau ist nicht schöner als rot, sondern rot ist natürlich schöner als blau.
Bei der Temperaturfrage muss ich noch nachdenken.
Lie Grü,
Norbert

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Eintrag #52 vom 16. Dez. 2006 12:03 Uhr Thomas Klever  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um Thomas Klever eine Nachricht zu schreiben.

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Lieber Norbert,
hast Du schon mal über offenem Feuer gekocht?
Dann erledigt sich die Frage zu den Kochgeräten von allein.
Kupferkessel sollten innen peinlichst sauber gehalten werden um sich nicht zu vergiften.
Meine Bruche geht Dich nichts an.;)
Und der Rest altert tatsächlich schneller als einem lieb ist.
Gruss
Franz zum Lohe www.homburger-reisige.de

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Eintrag #53 vom 16. Dez. 2006 15:21 Uhr Patrick Artner  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um Patrick Artner eine Nachricht zu schreiben.

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[ironie]
Und wers schneller alt mag einfach vorm ersten Anziehen vorbehandeln:
- die pflanzengefärbten, handgenähten Klamotten einfach 8-12x mit normalem Waschpulver waschen
- mit feinem Schmirgelpapier die Gelenkstellen bearbeiten
- zur Not ein paar kleine Löcher+Flicken ambringen
- Lampenruß wirkt auch wahre Wunder…
[/ironie]
O:-)
Padreigh

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Eintrag #54 vom 16. Dez. 2006 15:47 Uhr Jens (Nachname für Gäste nicht sichtbar)   Nachricht Bitte einloggen, um Jens eine Nachricht zu schreiben.

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An alle, die “künstliche Alterung” wollen: ihr habt scheint’s alle zuviel Geld. Ich bin froh, wenn mein Zeug, nach guter Pflege, möglichst lange hält und nahc guter Behandlung nicht zu schnell altert. Weil es ein Schweinegeld, viel Zeit und Mühe gekostet hat. Wie damals auch.
Gruß, Jens

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Eintrag #55 vom 16. Dez. 2006 21:04 Uhr Birgit (Nachname für Gäste nicht sichtbar)   Nachricht Bitte einloggen, um Birgit eine Nachricht zu schreiben.

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Altern lassen geht noch schneller!
Einfach nen Mäuseverseuchten Keller haben.
Dann gehts ganz von allein!
Das Zeug ist dann sogar sooo alt, das es als Bodenfund durchgehen kann!
*grrrrrr verfluch*
Bridget die sämtliche Schleier und Stoffstrümpfe ersetzen kann:-(

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Eintrag #56 vom 18. Dez. 2006 11:31 Uhr Roland Lorenzen   Nachricht

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Also ich weiß nicht…
Das erinnert mich an einige Lehrlinge auf einer grossen deutschen Werft hier in Kiel, die ihre Sicherheitsschuhe so mit der Flex bearbeiteten, dass die Stahlkappen freilagen weils cooler aussah……………..
gruß,
Roland

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Eintrag #57 vom 19. Dez. 2006 10:58 Uhr Christian Schluck   Nachricht

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*seufz*
Liest hier eigentlich irgendwer den ersten Artikel, die eigentliche Frage?
Wenn ja, verstehe ich nicht das rumgejammer “Oh ihr habt alle zu viel Geld, das geht ja alles so schnell kaputt etc.”
Die Frage war doch ganz klar, wie etwas alter lassen, ohne dass es kaputt geht.
Zugegeben, mein Tipp mit dem Regenwasser war vielleicht nicht die beste Idee, aber daher schrieb ich ja auch dass es ein Bekannter macht und nicht ich selbst. Will auch wissen “Wie alt aussehen lassen, ohne etwas zu sehr zu beschädigen”.
Was mein Kettenhemd angeht, welches bei Schwertkämpfen mal Ringe verliert, vielleicht ist es ja wirklich ein zu billiges Teil (allerdings erfüllt es seinen Zweck und ist kein durchlöcherter Käse). Und wenn schon um so besser.
Dann scheint billig kaufen und immer wieder ausbessern doch eine gute Möglichkeit zu sein. Denn sollte ich irgendwann mal anfangen (wenn es zu viele werden) die fehlenden Ringe (die sich nur unter den Armen und manchmal am unteren Teil des Kettenhemdes lösen) durch andere zu ersetzen, hab ich ja den erzielten Effekt.

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Eintrag #58 vom 19. Dez. 2006 14:26 Uhr David Seidlitz  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um David Seidlitz eine Nachricht zu schreiben.

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Naja, Alterung geht ja häufig mit Verschleiß (= “kleine Defekte”)einher. Insbesondere bei Bekleidung…
Ansonsten habe ich mich da nicht so pinselig, ein paar Flicken, partiell ausgeblichene Zonen(Schultern) oder fadenscheinige Stellen würde ich schon verkraften ohne zu weinen ;o)
Aber das ist eben eine persönliche Einstellung.
David

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Eintrag #59 vom 19. Dez. 2006 14:33 Uhr Alexander Klenner  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um Alexander Klenner eine Nachricht zu schreiben.

nach oben / Zur Übersicht Ringe...

so zum Thema “liest hier irgendwer”…
Du hast aber schon den Einwand gehört und verstanden, daß ein ‘echtes’ Kettenhemd keine Ringe verlieren würde, daher deins nicht echter auszusehen beginnen kann, wenn es das tut ?
Ja ?
Gruß, Ivain

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Eintrag #60 vom 19. Dez. 2006 16:13 Uhr Christian Schluck   Nachricht

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Ja ich habe deinen Einwand gehört und verstanden. Nur irgendwie steht da dein Einwand, gegen die Behauptung Kettenhemde würden wohl hin und wieder mal Ringe verlieren. Daher weis ich jetzt auch nicht wirklich was ich glauben soll.
Ich habe schon öfter gehört es sei ganz normal wenn bei einem Kampf mal ein Ring abfällt. Woher weist du eigentlich das ein ‘echtes’ Kettenhemd keine Ringe verlieren würde und woran kann ich von vornerherein ein echtes, von einem falschen Kettenhemd unterscheiden. Vielleicht hab ich mich ja wirklich auf eine falsche Aussage berufen und möchte gerne dazu lernen. Woher weist du denn, dass ein echtes Kettenhemd keine Ringe verliert?
P.S.: Meine Quelle ist übrigends mein ehemaliger Schwertkampflehrer, der ebenfalls ein Kettenhemd hat, dem manchmal Ringe flöten gehen, aber sein Kettenhemd woanders gekauft hat.

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Eintrag #61 vom 19. Dez. 2006 16:15 Uhr Christian Schluck   Nachricht

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Upps, sorry. Hab dein Beitrag nochmal durchgelesen. Also gab es nur vernietete Kettenhemde? Dann hab ich wirklich ein Problem wenn ich “A” wirken will.

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Eintrag #62 vom 19. Dez. 2006 16:18 Uhr Christian (Nachname für Gäste nicht sichtbar)   Nachricht Bitte einloggen, um Christian eine Nachricht zu schreiben.

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Das ist der Punkt!
Karl

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Eintrag #63 vom 19. Dez. 2006 16:30 Uhr Norbert Schuller  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um Norbert Schuller eine Nachricht zu schreiben.

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Uups,
da hab ich mich wohl ein bisschen in die Nesseln gesetzt. Wisst ihr, ich mache gar keine mittelalterlichen Darstellungen. Ich komme eher von der Seite “altes Handwerk”, und da gehört auch das Mittelalter ein bisschen dazu.
Vielleicht hab ich mich auch nicht sehr verständlich ausgedrückt. Ein kleines Beispiel: In dem Ort, wo ich herkomme, gibts eine alte Sattler- und Tapeziererwerkstatt, die jetzt seit vier Generationen besteht. Die Werkzeuge dort (Hämmer, Messer, Geißfüße, Knopfpresse) sind zum Teil sehr alt, aber trotzdem gut gepflegt und in ihrer Funktion einwandfrei. Die Holzgriffe sind stark nachgedunkelt und glänzen an den Stellen, wo man sie in der Hand hält, wie poliert. Die Messingzwingen sind ganz glatt aber braun geworden, die Stahlteile, wo sie nicht gelegentlich geschliffen werden, schwarz.
Für so etwas kann ich mich begeistern. So eine Art von Alterung habe ich gemeint. Ich habe NICHT gemeint, dass man seinen Kupferkessel nicht innen peinlich sauber halten soll, Kleidung mit oder ohne Hilfe von Mäusen zerstören soll, Schuhe mit der Flex bearbeiten soll… Ich habe meine größte Freude an Dingen, die nie unsachgemäß behandelt, sondern immer sorgfältig gepflegt wurden, aber das schon sehr lange. Solche Dinge haben Charakter, manche sogar eine Seele. (Ein gewisses Maß an Abnützung ist allerdings manchmal dabei, das geb ich schon zu.)
Jetzt hätte mich ein Gedankenaustausch interessiert, ob und wie man diesen Eindruck eines schon sehr lange gepflegten Gegenstandes künstlich erreichen könnte. Einfach, weil man die nötige Zeit (meist mehrere Jahrzehnte) nicht hat.
Leider dürfte Wolfgang Ritter Recht behalten. Es scheitert schon an der Frage, ob man das überhaupt möchte. Und die Mehrheit möchte das offensichtlich nicht. Man ist stolz darauf, wenn es möglichst neu aussieht und geniert sich für Gebrauchsspuren. Es altert den meisten “schneller als man möchte”, nur mir geht-s zu langsam.
Naja, ich kann auch damit leben (und werds auch müssen). Nix für ungut!
Lie Grü,
Norbert

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Eintrag #64 vom 19. Dez. 2006 16:54 Uhr Thomas Klever  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um Thomas Klever eine Nachricht zu schreiben.

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Hallo Norbert,
ich geniere mich nicht für Gebrauchsspuren.
Ich würde mich höchstens für künstliche Gebrauchsspuren genieren.
Was ich mit zu schnellem altern meinte ist dass ich schon viele Gebrauchsgegenstände ersetzen musste weil kaputt.
Kleidung künstlich zu altern finde ich albern macht man mit einer Normalen doch auch nicht.
Naja in der Punk-Szene vieleicht.
Gruss
Franz zum Lohe www.homburger-reisige.de

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Eintrag #65 vom 19. Dez. 2006 17:28 Uhr Ingo Ludwig  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um Ingo Ludwig eine Nachricht zu schreiben.

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Ich denke, Norbert meinte weniger die Kleidung als die “technischen” Dinge in der Darstellung (Waffen, Handwerkszeug etc.), nicht wahr?
Seine Beweggründe und Phaszination bei Betrachten dieser alten Dinge kann ich sehr gut nachempfinden und sehe das auch so.
Der sorgfältig gepflegte und deswegen lange in Gebrauch befindliche Holzgriff eines Werkzeuges z.B. mit seiner dunklen und glatten Oberfläche ist so ein Beispiel. Diese schützende Patina ist dabei nur in Ansätzen durch den Gebrauch von ßl und häufigem Reiben “nachzubauen” - oder eben im Gebrauch. Es ist schade, dass in diesem Hobby oft der liebevolle Blick für diese Kleinigkeiten verloren geht, die doch so oft den wahren Charme einer guten Darstellung ausmachen - es wirklich “echt” aussehen lassen (authentische Reproduktion vorausgesetzt).
Gruß, Ingo

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Eintrag #66 vom 19. Dez. 2006 18:08 Uhr Wolfgang Ritter  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um Wolfgang Ritter eine Nachricht zu schreiben.

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Hallo,
ich kann durchaus die Faszination beim Anblick der Patina eines Werkzeugs nachempfinden, weil sich mit ebendieser Patina auch eine Geschichte verbindet. Irgendwie kommt es mir halt wie Mimikri vor, wenn künstliche Gebrauchsspuren fabriziert werden. Es ist ja auch nicht so, als würden auf den Veranstaltungen pünktlich Schlag 12 lauter Teilnehmer in nigel-nagel-neuer Klamotte aus der Kiste springen…..
Ich will für meine Ausrüstungsgegenstände die eigene “Patina” entstehen lassen - sprich, ich benutze sie, arbeite mit ihnen. Dadurch haben sich schnell genug Flicken auf der Kleidung oder Dellen und kleine Roststellen am Helm etc. breit gemacht. Natürlich haben die Sachen nicht die gleiche Abnutzung wie im Original, aber ich will, dass ein Ausrüstungsgegenstand mich begleitet. Mit einem künstlich gealterten Ausrüstungsgegenstand oder gar in künstlich gealterter Kleidung zu hantieren, hätte für mich etwas theaterhaftes.
Grüße
Wolfgang Ritter

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Eintrag #67 vom 19. Dez. 2006 18:09 Uhr Norbert Schuller  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um Norbert Schuller eine Nachricht zu schreiben.

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@ Ingo:
Vielen Dank! Du sprichst mir aus der Seele! Genau das ist es, was ich meine.
@ Thomas Klever:
>ich geniere mich nicht für Gebrauchsspuren.
Gott sei Dank!
>Ich würde mich höchstens für künstliche Gebrauchsspuren genieren.
Das ist eben die Geschmacksfrage, für die ich hier leider keine Mehrheit finde.
>Was ich mit zu schnellem altern meinte ist dass ich schon viele Gebrauchsgegenstände ersetzen musste weil kaputt.
Da ist unsere Auffassung vermutlich gar nicht so verschieden. Auch ich denke, man sollte Gegenstände nicht kaputt machen. Ob jetzt durch unsachgemäße Handhabung, Transportschäden, Unfall… das sollte man alles tunlichst vermeiden. Ich schätze GUTES und GEPFLEGTES Werkzeug, und bei sorgsamem Umgang muss das (im Allgemeinen) Jahrzehnte halten. Im ßbrigen denke ich, das sollte man auch auf Kleidung anwenden können. Bis 2001 hatten wir z.B. den “Janker” von meinem Ururgroßvater (gestorben 1848). Der hat ihm in der ersten Hälfte seines Erwachsenenlebens als Sonntagsgewand gedient, in der zweiten Hälfte als Alltagsgewand für die kalte Jahreszeit. Dann war er, zugegeben, schon etwas schäbig.
>Kleidung künstlich zu altern finde ich albern macht man mit einer Normalen doch auch nicht.
Stimmt. Die meisten wollen aber auch nicht eine Zeit darstellen, in der es ganz normal war, alte Kleidung zu tragen.
Lie Grü,
Norbert

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Eintrag #68 vom 19. Dez. 2006 18:20 Uhr Norbert Schuller  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um Norbert Schuller eine Nachricht zu schreiben.

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@ Wolfgang Ritter:
Ja, diese Argumentation verstehe ich. Echte Patina ist natürlich 100 mal besser als die beste künstliche Patina, nur mir gehts nicht “schnell genug” sondern viel zu langsam. Mir sind die Dinge, die ich so auf Märkten und auf Bildern im Internetz sehe, im Allgemeinen viel zu neu.
Aber da stehen wir jetzt wieder bei der Geschmacksfrage…
Lie Grü,
Norbert

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Eintrag #69 vom 19. Dez. 2006 22:32 Uhr Claudia (Nachname für Gäste nicht sichtbar)   Nachricht Bitte einloggen, um Claudia eine Nachricht zu schreiben.

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Wo ist denn der Janker jetzt hingekommen? Den habt ihr doch hoffentlich nicht weggeschmissen?? Ein Kleidungsstück aus dem Anfang des 19. Jh. ist ja schon museumswürdig…
Gruss, Claudia

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Eintrag #70 vom 19. Dez. 2006 22:37 Uhr Birgit (Nachname für Gäste nicht sichtbar)   Nachricht Bitte einloggen, um Birgit eine Nachricht zu schreiben.

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*grumml*
Sach dat mal den Sch…. Mäusen!
Bis auf einen Schleier und ein Paar Stoffstrümpfen ist alles hin.
DAS hätte ich gerne vermieden!
Da sind ein paar Jahre Arbeit flöten gegangen.
*grumml fluch mecker*
Bridget die sämtliche Schleier und Stoffstrümpfe ersetzen kann:-(

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Eintrag #71 vom 19. Dez. 2006 23:55 Uhr Norbert Schuller  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um Norbert Schuller eine Nachricht zu schreiben.

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@ Tut mir echt leid, wegen der Mäuse. Ich versteh das gut (s. unten).
@ Claudia:
>Den habt ihr doch hoffentlich nicht weggeschmissen?
Doch. Meine Großtante hat ihn aufgehoben, “weil man den in Notzeiten noch anziehen könnte”, und mein Vater hat ihn weggeschmissen, weil “wir können nicht alles aufheben, und den hätt sowieso keiner mehr angezogen”.
Wie ich das gehört hab, hat es einige Sekunden gedauert, bis der Mordgedanke wieder ganz aus meinem Kopf draußen war.
In Wien hat man da ein Zitat von einer alten Dame: “Weg ist weg und hin ist hin, Anna Maria Fiedlerin.” Aber bitter ist es schon.
Lie Grü,
Norbert

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Eintrag #72 vom 20. Dez. 2006 10:12 Uhr Ingo Ludwig  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um Ingo Ludwig eine Nachricht zu schreiben.

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Noch eine Idee zur Patina bei Werkzeugen: moderne Werkzeugstiele/-griffe aus Holz sind zumeist mit einer Oberflächenbeschichtung (Lack o.ä.) gegen Umwelteinflüsse (die eine so gewünschte Patina hervorrufen würden) geschützt. Mögliche Lösung: Stiel/Griff gegen einen selbstgefertigten aus Holz ersetzen (dabei gleich auf den Ersatz von evtl vorhandenen Kunststoff- oder Alukeilen o.ä. achten) oder den Oberflächenschutz durch Schleifen entfernen. Industriell gefertigte Stiele/Griffe sehen heute sowieso alle gleich und oft hässlich aus, ein gut gewähltes Stück Holz (aus der richtigen Holzart und mit schöner Maserung) als neuen Stiel/Griff - und schon kann aus einem 0815 Werkzeug ein richtiger Hinkucker werden (vorausgesetzt, der “Rest” passt in den historischen Kontext).
Gleiches gilt natürlich auch für z.B. Axtstiele.
Der Charme des “Alten” kommt doch zumeist auch dadurch zustande, dass etwas sichtbar handgefertigt ist und sich somit von modernen Gegenständen (industriell, maschinell gefertigt) unterscheidet - im Wort “handgefertigt” steckt doch die “Hand” und die “Handarbeit” - daraus leitet sich für mich vordergründig die Individualität desjenigen ab, der es gefertigt hat (Handarbeit ist doch ein Resultat aus Werkstoff, Werkzeug und Tätigkeit des Handwerkers, die widerum auf persönliche Erfahrung basiert) und zugleich die Chance auf moderne Materialien (wie o.g. Lack) zu verzichten und das Werkstück der Hand anzupassen - soetwas nimmt man/frau dann auch gerne öfters in die Hand - die Patina kommt dann von ganz allein ….
Gruß, Ingo

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