“Ich denke nur Wenige haben hier den Kern meines Anliegens verstanden, denn es geht mir in der Tat darum jemanden darzustellen, der eben kein schillernder Ritter ist mit auf Hochglanz aufpolierter Rüstung, stolz und erhaben, arrogant und unnahbar.”
1. Wenn du ernst genommen werden willst, dann empfehle ich dir dich so zu formulieren, daß dies auch sicher gelingt.
2. Natürlich haben hier nur wenige (oder keiner) den Sinn deines Anliegens verstanden. Wie sollten man auch, wenn der Fragesteller es nicht für nötig hält seine Intention genau zu formulieren?
Wenn du zum Bäcker gehst und nach “5 Tage altem Brot” fragst, obwohl die ganze Auslage mit frischer Ware voll liegt, dann könnte dir das gleiche passieren, meinst du nicht?
Würdest du dem Bäcker aber sagen, daß du mit dem alten Brot Fische anfüttern willst oder xy machen willst, dann nimmt der dich vielleicht schon wieder ernst.
Wie wäre es also mit ein wenig mehr Input, wenn du von anderen eine vernünftige Antwort erwartest? :-)
Gruß,
Roland“
Meine Intention, lieber Roland, tut im Zweifelsfall überhaupt nichts zur Sache. Ich habe lediglich gewollt, daß man mir eine einfache Antwort auf eine einfache Frage gibt, ohne meine Absichten zu hinterfragen oder in Frage zu stellen. Wenn ich gewollt hätte, daß darüber debatiert werden soll, ob es sinnvoll ist einem aufwendig hergestelltem Kettenhemd so etwas anzutun, hätte ich meine Frage anders formuliert.
Und was meine ”Intention“ wirklich angeht: Wenn es Dich so sehr interessiert hat, hättest Du ja auch, anstatt unnötige ironisch überzogene Bemerkungen zu posten, einfach mal freundlich nachfragen können. Wir hätten eine friedliche Diskussion führen können über Sinn oder Unsinn, ich hätte vielleicht von Deinem reichen Erfahrungsschatz profitieren und dazulernen können, denn ich bin durchaus bereit dazuzulernen, denn so lange bewege ich mich in dieser ”Szene" noch nicht, wie der eine oder andere aufmerksame Leser sicherlich bemerkt haben wird. *zwinker*
Allerdings habe ich nun fast die Lust daran verloren, da mir der Ton hier nicht gefällt. Ich werde mich mal im Forum umgucken, ob dies hier so üblich ist und daraus dann meine Konsequenzen ziehen. Klingt jetzt natürlich sehr überzogen, aber alle Anderen mögen mir meinen momentanen Unmut verzeihen.
*Hoffnung nicht aufgibt, daß vielleicht doch noch eine sachlich geführte Diskussion entbrennt*
“ßhm… okay. Danke dafür, daß mein Anliegen hier ernst genommen wird. *kopfschüttel*
Ich denke nur Wenige haben hier den Kern meines Anliegens verstanden, denn es geht mir in der Tat darum jemanden darzustellen, der eben kein schillernder Ritter ist mit auf Hochglanz aufpolierter Rüstung, stolz und erhaben, arrogant und unnahbar.”
1. Wenn du ernst genommen werden willst, dann empfehle ich dir dich so zu formulieren, daß dies auch sicher gelingt.
2. Natürlich haben hier nur wenige (oder keiner) den Sinn deines Anliegens verstanden. Wie sollten man auch, wenn der Fragesteller es nicht für nötig hält seine Intention genau zu formulieren?
Wenn du zum Bäcker gehst und nach “5 Tage altem Brot” fragst, obwohl die ganze Auslage mit frischer Ware voll liegt, dann könnte dir das gleiche passieren, meinst du nicht?
Würdest du dem Bäcker aber sagen, daß du mit dem alten Brot Fische anfüttern willst oder xy machen willst, dann nimmt der dich vielleicht schon wieder ernst.
Wie wäre es also mit ein wenig mehr Input, wenn du von anderen eine vernünftige Antwort erwartest? :-)
Ein altes Kettenhemd sieht wenn es gepflegt wurde auch nicht soviel anders aus als ein neues.
Grade jemand der nicht sonderlich reich war wird so ein teures Stück gut pflegen.
Farbe usw. ist schlicht Quatsch.
Wenn du einen wirklich tollen Gebraucht-Look erreichen willst, kauf dir verschiedene Ringsorten (flach, oval, rund) und -Größen und flicke diverse Löcher damit.
Und wenn du es unbedingt dreckig und rostig haben willst, mei, dann werfs halt in ne Pfütze.
Sieht dann zwar aus wie ein typisches Produkt des Geisteshaltung unserer Wegwerfgesellschaft statt einem wertvollem Gut des Mittelalters, aber wenn es das ist, was du willst, bitte.
Ich versteh vor allem das Problem nicht, die meisten Leute, die ich kenne, mühen sich ab, ihr Zeug sauber zu halten, was schwierig genug ist.
Bei dem Aufwand der gewöhnlich dagegen betrieben wird, kanns doch wirklich nicht schwer sein, den Effekt zu erreichen.
ßhm… okay. Danke dafür, daß mein Anliegen hier ernst genommen wird. *kopfschüttel*
Ich denke nur Wenige haben hier den Kern meines Anliegens verstanden, denn es geht mir in der Tat darum jemanden darzustellen, der eben kein schillernder Ritter ist mit auf Hochglanz aufpolierter Rüstung, stolz und erhaben, arrogant und unnahbar.
Mir ist auch klar, daß ein Kettenhemd durch das Tragen ziemlich schnell nachdunkelt, allerdings soll es darüber hinaus so aussehen, als ob es sehr viel älter sei. Wie ein Familienerbstück. Das Kettenhemd selbst soll eine Geschichte erzählen können, daher fand ich die Idee mit den Bolzeneinschüssen nicht unbedingt schlecht, es muß nur überzeugend aussehen.
Mit Farbe zu arbeiten wäre auf jeden Fall eine Möglichkeit, dem Geflecht ein gewisses Alter einzuverleiben. Frage ist nur, was für eine Farbe/Farbton nimmt man? Ich müßte mal an einem Probegeflecht testen, wie einzelne Farben im Zusammenhang mit dem Geflecht wirken.
Ich habe nun auch noch diverse Internetseiten konsultiert in der Hoffnung Hinweise darauf zu bekommen, wie man in der Filmbranche Gegenstände altern läßt, doch leider habe ich nicht sehr viel gefunden. Oftmals scheitert es daran, daß andere Materialien verwendet wurden (Es gibt tatsächlich Kettenhemden aus Hartplastikringen *kopfschüttel*) und man daher andere Möglichkeitne hat. Aber vielleicht findet sich ja einen Requisiteur, der daran interessiert ist, seine Erfahrungen weiterzugeben.
Also zumindest die guten alten Converse-Chucks sehen neu mit strahlend weißem Plastik scheiße aus und werden erst richtig cool, wenn sie das richtige Maß an Patina erhalten haben.
Die Leute, die was auf sich halten, erwerben diese Patina natürlich ehrlich auf zahlreichen Partys mit dem korrekten Bier/Kippen/Siff - Verhältnis auf dem Fußboden…
Aber z.B. Jeans werden künstlich gealtert - die machen das sogar mit rieeeeßen Aufwand - Laser und so…
Und man kann die Jeans sogar schon mit Löchern kaufen - und das zu Preisen, da kommt man aus dem Staunen nicht mehr raus…
…Was natürlich von den Chucks-und Domestosjeans-Trägern bzw Trägerinnen mit einem müden verächtlichen Lächen kommentiert wird…
Gegenfrage, Josh , wenn Du heutzutage Schuhe kaufst, wirfst Du sie auch erst dem Nachbarshund vor, damit sie vergammelt wirken, wenn Du sie im Job trägst?
Auch im Mittelalter wurden Dinge neu hergestellt und gepflegt und sahen dann (zumindestens eine Zeit lang) neu und gut gepflegt aus …
Nachvollziehbar wird die Frage aber schon, wenn die Darstellung eben keinen strahlenden Ritter Phöbus verlangt oder ihn explizit ausschließt (Straßenräuber, Wegelagerer, heimkehrender Kreuzritter …)
Ich habe eine Frage: Und zwar würde ich gerne wissen, wie man ein Kettenhemd optisch altern lassen kann ohne das Material direkt anzugreifen? Außerdem würde mich interessieren, wie man Leder behandeln kann, damit es altehrwürdig wirkt und aussieht.