Eintrag #4 vom 29. Sep. 2004 17:05 Uhr
Hans-Christoph
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Die beiden ersten Methoden werden auch für komplette Holzwände benutzt. Bei den Kerben kann ich es nicht mehr sagen, da fehlt mir die Erinnerung. Alles drei soll dazu führen, dass sich der Putz mit dem Untergrund verkrallt, damit der Putz nicht abfällt. Risse werden damit nicht verhindert sondern insgesamt billigend in Kauf genommen.
Neu verputzen und/oder Risse verputzen ist sicher billiger als in Stein mauern.
Putz auf Holz ist, in den Zeitbereichen, die Freilichtmuseen abdecken, durchaus üblich. Das Freilichtmuseum Salzburg hat zu diesm Thema eine besondere Ausstellung. ßblicherweise wird mit, aus dem Holz überstehende, Nägeln, Drahtgespannen oder wie an vielen Fachwerkbalken noch zu sehen, mit flachen Beilhieben ins Holz gearbeitet.
Nägel und Drahtgespanne halte ich eher für unwahrscheinlich. Die Kerben in den Balken sind aber sicher im Bereich der Möglichkeit.
AFAIK ist das aber nur nachgewiesen für den Bereich, den die Freilichtmuseen üblicherweise abdecken.
Aber, da sich an den Materialien nichts geändert hat, wäre es m.E. eine Recherche wert.