Thema als Feed (RSS 2.0) Thema als Feed (ATOM 1.0) Baby im Mittelalter

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Eintrag #1 vom 05. Mai. 2003 12:28 Uhr xxxxxx xxxxxxx   Nachricht

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Hallo,
wir haben Nachwuchs bekommen, den wir auch ab dieses Jahr mit auf Lager nehmen. Das erste Lager haben wir schon hinter uns. Es ist auch bestens gelaufen. Unser Sohn ist jetzt fast 9 Monate alt. Meine Frage nun: womit haben die Kleinen gespielt? Was haben sie getragen? Haben sie auch einen Hochstuhl gehabt (o.ä.)? Wir stellen Normannen zur Zeit des 12. Jhd. dar. Vielleicht hat der eine oder andere einen Linktipp oder hat selber schon Erfahrungen gemacht?
Vielen Dank schonmal…
Gruß, Karine

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Eintrag #2 vom 05. Mai. 2003 20:08 Uhr Ranes Haduwolff  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um Ranes Haduwolff eine Nachricht zu schreiben.

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Grüß Euch,
…nochmals Gratulation zum normannischen Nachwuchs!
Tja, eigentlich ganz einfach, siehe diverse Kataloge: Ton- oder Holzpferdchen auf Stecken, eine Puppe aus Stoffetzen…ein Ball aus Bast…
vor allem Murmeln, Murmeln usw…
Gleich die “Next Generation” entsprechend einweisen - aber nicht so wie damals “A” wickeln, das war doch etwas hart, so als nicht bewegliches Paket!
miles roma ! miles imperatore ! Euer Haduwolff

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Eintrag #3 vom 06. Mai. 2003 07:35 Uhr Joachim Meinicke  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um Joachim Meinicke eine Nachricht zu schreiben.

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Hadu, willst Du einem 9 Monate alten Kind wirklich Murmeln zum Spielen geben??? Die dürften verdammt schnell in irgendwelchen Körperöffnungen verschwunden sein, oder?
Für dieses alter wohl besser geeignet Rassel bzw. Beißring für Kleinkinder, gefertigt aus einer getrockneten Luftröhre einer Gans, einfach mit Steinchen gefüllt oder auch Rassel aus halbglasiertem Faststeinzeug (links). Entsprechende Nachbauten sind unter
www.brandenburg1260.de/verschiedeneausruestung.html

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Eintrag #4 vom 06. Mai. 2003 09:02 Uhr xxxxxx xxxxxxx   Nachricht

nach oben / Zur Übersicht Murmeln sind wohl nicht so das Richtige...

Sei gegrüßt Hadu,
vielen Dank nochmal für die Glückwünsche!
Die Murmeln müssen wohl noch etwas warten. Dafür ist er noch zu klein. Aber Holzpferdchen etc. sind schon geeignet. Da muss mein Mann wohl ein bisschen schnitzen bis zu den nächsten Märkten :)
Da Wickeln habe ich mir auch gespart. Finde ich auch ein bisschen zu heavy. Was drunter ist geht auch niemanden etwas an ;)
Gruß, Karine

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Eintrag #5 vom 06. Mai. 2003 09:03 Uhr xxxxxx xxxxxxx   Nachricht

nach oben / Zur Übersicht *iiihhh* Gänseluftröhren

Hallo Joachim,
vielen Dank für deine Antwort. Murmeln sind in der Tat noch nichts für ihn. Aber diese Gänseluftröhren finde ich ja schon etwas ecklig…
Gruß, Karine

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Eintrag #6 vom 06. Mai. 2003 10:05 Uhr Julia Dix  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um Julia Dix eine Nachricht zu schreiben.

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Hallo,
in Dänemark habe ich oft Rasseln aus Weide geflochten gesehen und dann mit Steinen gefüllt.
Frag doch einfach mal den Korbflechter deines Vertrauen ob sie nicht so etwas machen könnten. Ist denn auch nicht ganz so ekelig, wenn dein Sohn es in den Mund nimmt und abspülen kann man es auch.
liebe Grüße Julia

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Eintrag #7 vom 19. Mai. 2003 14:26 Uhr Gundra Siepermann  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um Gundra Siepermann eine Nachricht zu schreiben.

nach oben / Zur Übersicht Kinderspielzeug im Mittelalter

Hallo Karine,
ich mit heute im Netz auf folgende Seite gestossen, vielleicht hilft sie Dir ja weiter: www.ausgraeberei.de/spielzeug/index.htm
Grüsse Gundra

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Eintrag #8 vom 20. Mai. 2003 11:22 Uhr Markus Single  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um Markus Single eine Nachricht zu schreiben.

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Hallo Karine
hab vor kurzem Hochstuhlabbilndungen aus dem HMA gesehen, leider kann ich mich wieder mal nicht an die Quelle erinnern (das Alter) und da unsere Tochter schon ein paar Jahre gehen kann, merkt man sich sowas nicht. Aber ich schau mal nach… vielleicht finde ich da noch was. Zum Thema Kinderspielezug ist im Stadtluft, hirsebrei und Bettelmönch - “Die Stadt um 1300” ein Artikel drin.
Gruß Markus
Die Reisecen e.V.

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Eintrag #9 vom 22. Mai. 2003 23:47 Uhr Hilmar Becker  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um Hilmar Becker eine Nachricht zu schreiben.

nach oben / Zur Übersicht Laufen-lern-Vehikel

Hi zusammen
Im Stundenbuch der Katharina von Kleve (um 1440) ist eine Darstellung eines Laufen-Lern-Gestelles, das den heutigen Geräten dieser Art recht ähnlich sieht:
Vier Räder und darüber ein viereckiges Gestell, an dem sich das Kind festhält.
Bild gibts auf Wunsch per Mail ;-)
Gruß
Hilmar

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Eintrag #10 vom 23. Sep. 2003 20:54 Uhr   Nachricht

nach oben / Zur Übersicht Spielzeug für Kleinteile

Unser Nicolas Gunnar ist heute 3 3/4 und ist schon seit Geburt aktiver Frühmi-Teilnehmer (Alamanne 7. J.H).
Als Baby hat er viel mit einem Ball gespielt, der aus zusammengerollten Leinenresten gemacht wurde: zusammengeballt und in ein grosses Stück Leinen eingenäht. Ist ein Riesenerfolg, und trocknet schnell aus wenn es einmal nass wird.
Als er 1 1/2 war habe ch ihm auch einen kleinen Ritter auf einem Pferd und dazu eine Prinzessin geschnitzt (aus Buchenholz Sockelleisten und einem alten IKEA-Stuhlbein, glatt geschliffen und mit biologischem Hartöl behandelt). Toll war dass der Ritter und das Pferd trennbar waren. Spielzeugpferdchen sind schon seit den Wikinger nachgewiesen
Als er 2 Jahre alt war, habe ich ihm ein Holzschwert geschnitzt (aus Fichte, da so leicht und trotzdem stabil) mit einer kleinen Lederscheide. Das war ein super erfolg. Auch das Schwert wurde mit sanpapier fein geschliffen und geölt, damit keine Splinter entstehen. Fichte est weich und leicht, so kann er niemandem den Schädel zertrümmern (also ja kein Hartholz, gell?).
Ebenfalls beliebt ist der kleine Bogen aus Haselnuss (auch ohne Pfeile ein super Spieleug).
Rasseln kann man auch aus Holz schnitzen, und muss somit nicht eine eckligen Gänsekehle brauchen - die Kleinen nagen ja an wirklich allem!
Salve, Markus Nordicus

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Eintrag #11 vom 10. Nov. 2003 13:16 Uhr Claudia (Nachname für Gäste nicht sichtbar)   Nachricht Bitte einloggen, um Claudia eine Nachricht zu schreiben.

nach oben / Zur Übersicht eklig?

Hallo Markus und Karine,
“eklige Gaenseluftroehren”:
Irgendwie kann ich Euch da nicht ganz folgen - warum sind die eklig?
Die Luftroehre wird gruendlich gesaeubert, so dass keinerlei Fleisch mehr dran ist und dann getrocknet. Ziemlich unproblematisch.
Und man gibt ja den lieben Kleinen auch oft solche Leder-Knautschbaelle zum Spielen, auf denen sie auch gern mal rumkauen, oder sie haben Felle im Kinderwagen, die auch mal angenuckelt werden. Wo ist der Unterschied?
Wurst wird auch heute noch in Daerme oder Blasen abgefuellt, bei den allseits beliebten Wiener Wuerstchen oder Bockwurst isst man den Darm sogar mit.
Was bitte ist an einer Gaenseluftroehre ekliger als an einem Schweine- oder Schafsdarm???
Das muesst ihr mir mal erklaeren.
Gruss, Claudia

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Eintrag #12 vom 10. Nov. 2003 14:04 Uhr Patrick Seehaber  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um Patrick Seehaber eine Nachricht zu schreiben.

nach oben / Zur Übersicht Subjektives Empfinden?

Hallo.
Zwar etwas off topic, aber:
Ich als Vegetarier empfinde Fleisch mittlerweile als “unangenehmes” (nicht unbedingt ekliges) Nahrungsmittel… Hätte ich ein Kind, würde es weder Lederbälle noch Gänseluftröhrenkram zum drauf Rumkauen bekommen.
Grüße,
Patrick.
www.mittelalterschuhe.de

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Eintrag #13 vom 10. Nov. 2003 14:21 Uhr Ulrich Busse  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um Ulrich Busse eine Nachricht zu schreiben.

nach oben / Zur Übersicht wat de buer nich kennt ...

Claudia, der Mensch ist ein Gewohnheitstier. Wurst und Babyfell gehören so zum Alltag, dass kaum einer mehr dezidiert über Herkunft oder Herstellung nachdenkt.
Bei einer Gänseluftröhre wird das wohl noch anders sein.
Der Ekel dürfte allerdings mehr bei den Eltern als bei den Kindern vorkommen …
Ulli, MB1260

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Eintrag #14 vom 10. Nov. 2003 16:01 Uhr David Seidlitz  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um David Seidlitz eine Nachricht zu schreiben.

nach oben / Zur Übersicht Köstlich!

Hallo!
Dem Kind, wie Ulli schon feststellte, wirds egal sein worauf es kaut. Aber ich finde das es genug Eltern gibt die ihr/e Prinz/Prinzessin in Watte packen und übersensibel darauf achten was ans Kind kommt. An sich ist das gut so, aber oft ist das so quer. Mit Chemie wird nicht gespart, jedes Medikament ist im Kind besser aufgehoben als im Sondermüll! Nee, nee die Einstellung ist auch nicht gesund. Im übrigen halte ich eine Gänsegurgel für weniger bedenklich als diverses Plastik “Knabberzeugs” welches nachgewiesenermaßen reichlich ausdampft. Ich stell mir gerade ein schickes Elternpaar vor, daß sich angewidert über getrocknete Gurgeln äussert, und gleichzeitig beherzt in das gebratene Putensteak aus der Massentierhaltung beisst. Wo bitte ist der Unterschied? ßbertriebene Sterilität hat sicher für die Kinder auch nicht nur gutes im Säckle. Ausserdem ist es für die Eltern doppelt stressig auf jeden Handgriff der Kleinen mit einem Verbot zu reagieren. Das sage ich aus Erfahrung.
Wenn ich vegetarier wäre, würde ich mein Kind nicht von vornherein auch zum Vegetarier machen. Das halte ich für egoistisch. Meine Frau war lange Vegetarierin, aber ihre erste Tochter wurde nicht fleischlos aufgezogen. Jeder Mensch sollte das selbst entscheiden können. Innerhalb der Kleinkindernährung spielt Fleisch eine nicht unerhebliche Rolle. Ich denke Bio -Fleisch könnte durch seinen realistischen Preis ein vernünftigen Umgang mit Fleisch erzeugen.
Grüsse
David, familia ministerialis- Alltagsleben um 1280

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Eintrag #15 vom 10. Nov. 2003 17:31 Uhr Patrick Seehaber  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um Patrick Seehaber eine Nachricht zu schreiben.

nach oben / Zur Übersicht Daumen hoch.

Hallo David.
Gutes Posting. Ich, aus Sicht eines Heilpraktikers, kann das nur unterschreiben.
Off-Topic Grüße,
Patrick.
P.S.:Lederbälle etc. würde mein Kind wegen der Chemikalien nicht bekommen - nicht, weil es “Fleisch” ist - das ist wohl falsch angekommen…
www.mittelalterschuhe.de

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Eintrag #16 vom 16. Nov. 2003 22:41 Uhr Claudia (Nachname für Gäste nicht sichtbar)   Nachricht Bitte einloggen, um Claudia eine Nachricht zu schreiben.

nach oben / Zur Übersicht Literatur

Habe heute im hiesigen Museumsbuchladen etwas Interessantes entdeckt.
Im Band 38 (1996) der “Arbeits- und Forschungsberichte zur sächsischen Bodendenkmalpflege”, S. 127 - 200 gibt es folgenden Artikel:
v. Hoffmann (Gundelsheim) “Allerlay Kurtzweil - Mittelalterliche und frühneuzeitliche Spielzeugfunde aus Sachsen”
Ein sehr ausführlicher Artikel mit vielen Fundabbildungen.
Gruß, Claudia

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Eintrag #17 vom 16. Nov. 2003 22:44 Uhr Claudia (Nachname für Gäste nicht sichtbar)   Nachricht Bitte einloggen, um Claudia eine Nachricht zu schreiben.

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Es muß “V. Hoffmann” heißen.
Gruß, Claudia

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Eintrag #18 vom 16. Mrz. 2004 22:21 Uhr Anja Kaspari   Nachricht

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Hallo,
unser KLeiner ist 19 Monate und kann noch nicht laufen und wird es auch in absehbarer Zeit nicht lernen. Da wir auf Märkten nicht unbedingt unseren Jogger mitnehmen wollen, habe ich mal nach Alternativen gesurft und bin dabei auf eine Englische Seite gestossen, wo eine Art Tragetuch verwendet wird.
Hat von euch sowas schonmal nach“gebaut”. Wie löst ihr das so?
Freue mich über Tipps, hoffentlich ist der Thread korrekt ;-).
Link zum Bild: www.bumply.com/Medieval/Gallery/14.htm
Ich verlinke nicht direkt, damit die Betreiber keinen ßrger bekommen.
Viele Grüße,
Anja

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Eintrag #19 vom 17. Mrz. 2004 09:18 Uhr Susan Sziborra-S.  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um Susan Sziborra-S. eine Nachricht zu schreiben.

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Hallo Anja,
das mit dem “Tragetuch” scheint ja korrekt zu sein, aber ich würde immer nach nem direkten Beleg suchen. Aus Tragetucherfahrung weiß ich, daß das Vorn- oder “Seitlich-hängend-”Tragen bei Kindern über 7-8 kg Lebendgewicht nicht mehr wirklich funktioniert. Ich habe mir auf diese Weise meine Lendenwirbelsäule dauerhaft ruiniert. Und inwieweit ich das Auf-dem-Rücken-Tragen im Tuch belegen lässt bleibt zu erforschen. Wir haben unseren Sohn (der hoffentlich noch vor der Saison läuft - aber es sieht gut aus) im letzten Sommer in einer Hucke/Kiepe getragen. Das erstmal ohne uns um Belege zu kümmern, aber irgendwer hat uns dann einen dazu zugesandt, den ich leider verlegt habe….
Auf jedenfall ist das Ganze deutlich rückenschonender. Und vielleicht find ich den Beleg ja wieder, dann giebts den sofort!
Gruß suse
familia ministerialis - Alltagsleben um 1280
www.familia-ministerialis.de

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Eintrag #20 vom 17. Mrz. 2004 15:34 Uhr Anja Kaspari   Nachricht

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Hallo Susan,
danke, darf also auf der Kiepe auch “Jack Wolfskin” draufstehen, ja?;-)
Du hast recht, ich finde Tragetücher bei so Riesenkindern auch unpraktisch und schmerzhaft.
Ich weiß nochnichtmal, wieviele Kilos unser KLeiner auf die Waage bringt *schäm*, wird so um die 10-11 kg sein.
Viele Grüße,
Anja v.d. Schönburg

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Eintrag #21 vom 17. Mrz. 2004 18:11 Uhr Susan Sziborra-S.  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um Susan Sziborra-S. eine Nachricht zu schreiben.

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hallo,
naja, wenn jack-wolkskin draufsteht, dann passt das wieder nicht ganz so (obwohl, die waren ja auch net blöd damals…) ich meinte eher sowas:
www.familia-ministerialis.de/Image51.jpg

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Eintrag #22 vom 18. Mrz. 2004 17:28 Uhr Ruth (Nachname für Gäste nicht sichtbar)   Nachricht Bitte einloggen, um Ruth eine Nachricht zu schreiben.

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Hi Suse,
das mit der Quelle zum Baby in Rückenkorb war ich… :-)
Außerdem habe ich gerade eine weitere schöne Darstellung mit Baby auf dem Rücken gesehen, und poste Euch die entsprechende Quellenangabe dazu hier, sobald ich dazu komme, das nachzuschauen!
Ruth

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Eintrag #23 vom 18. Mrz. 2004 23:05 Uhr Anja Kaspari   Nachricht

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Hallo Susan,
Das mit Jack Wolfskin war auch eher ein Scherz am Rande :-).
Danke für den Link. Sowas können wir knicken, weil der Zwerg so friedlich niemals darin hocken würde. Etwas agiler ist er dann doch. Naja, wir schauen mal.
Gute Nacht,
Anja

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Eintrag #24 vom 22. Mrz. 2004 11:07 Uhr Ruth (Nachname für Gäste nicht sichtbar)   Nachricht Bitte einloggen, um Ruth eine Nachricht zu schreiben.

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Hallo,
hier also der angekündigte Bildquellennachweis dafür, daß ein Kleinkind im Korb auf dem Rücken transportiert wurde:
Illumination einer Genesis-Seite; Bibel Ende 13. Jh, vemutlich aus Toulouse; Cod. bibl. 2°8, f. 4r, Württembergische Landesbibliothek.
Ruth

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Eintrag #25 vom 07. Apr. 2004 21:34 Uhr Roman Grabolle  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um Roman Grabolle eine Nachricht zu schreiben.

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Sorry, ist mir fast peinlich, immerzu hier Leute wegzulocken, aber bevor es zweimal im Netz steht. ;)
Wir haben gerade “drüben” einen Thread aufgemacht, in dem wir Literatur und Belege zu Spielzeug sammeln. Es geht natürlich hauptsächlich um FrüMi, wird aber natürlich gelegentlich auch jünger: 72.rapidforum.com/topic=103781909175
Viele Grüße Roman

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Eintrag #26 vom 08. Apr. 2004 00:15 Uhr Anna (Nachname für Gäste nicht sichtbar)   Nachricht Bitte einloggen, um Anna eine Nachricht zu schreiben.

nach oben / Zur Übersicht Mama und Papa

Mal etwas ganz anderes: wie werden die Kinder ihre Eltern im Mittelalter genannt haben? Ich denke zwar, daß “Mama” schon uralt ist, aber immerhin ist es wohl lateinischen Ursprungs (von “Mamma” = lat. “Brust”), genau wie “Papa” von “Pater”. Vielleicht gibt es ja noch andere “germanische” bzw. altdeutsche Bezeichnungen? Ich kenne jedenfalls die altdeutschen Worte für “Mutter” und “Vater” nicht, auch wenn sie sich vielleicht gar nicht so sehr von den heutigen unterscheiden.
Vielleicht weiß da ja jemand was :-)
Liebe Grüße, Anna

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Eintrag #27 vom 13. Apr. 2004 08:32 Uhr Joachim Meinicke  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um Joachim Meinicke eine Nachricht zu schreiben.

nach oben / Zur Übersicht "Vater"

“Das Wort ‘V.’ geht - mit Entsprechungen in anderen idg. Sprachen (z. B. pater, père, father, vadder) - auf idg. patér zurück, das etwa das ‘Haupt der Familie’, den ‘Erzeuger’ und/oder ‘Ernährer’ bezeichnete.”
Mit Gruß aus dem Lex. des MA
Joachim

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Eintrag #28 vom 13. Apr. 2004 11:58 Uhr Ingo Ludwig  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um Ingo Ludwig eine Nachricht zu schreiben.

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Die Kleinkinder im Mittelalter durchlebten genauso wie unsere Kinder heute bestimmte Stufen der Sprachentwicklung. Dabei ist es “normal” (d.h. für ein Kind, egal welcher Muttersprache die Eltern angehören, am einfachsten) als ersten Vokal das “A” und als erste Konsonanten “M” und “B” zu sprechen. In den meisten Kulturen ist das Wort “Mama” jenes, das sich am stärksten auch über Sprachgrenzen hinweg ähnelt.
Daraus ergibt sich der Ursprung des “internationalen” Wortes “Mama” - dieses ist die älteste Version des Wortes auch von seiner Bedeutung her. Alles andere, ob nun weibliche Brust (“Mama”) oder die Bezeichnung der Säugetiere (“Mammalia”) ist davon abgeleitet.
Gruß, Ingo

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Eintrag #29 vom 27. Jun. 2005 18:26 Uhr Dirk Jerusalem  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um Dirk Jerusalem eine Nachricht zu schreiben.

nach oben / Zur Übersicht Baby im Mittelalter - Tragetuch

Hallo Leute,
mir ist zufällig folgende Abbildung über den Weg gelaufen:
img11.imagevenue.com/img.php?[…]
Es stammt aus einer frühgotischen Kirche in Reichenbach-Steegen im Landkreis Kaiserslautern und ist zeitlich mit “um 1300” angegeben.
Abgebildet ist Abraham mit seinen vielen Kindern im Tuch.
Viele Grüße
Terricus

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Eintrag #30 vom 28. Jun. 2005 12:39 Uhr Ingo Ludwig  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um Ingo Ludwig eine Nachricht zu schreiben.

nach oben / Zur Übersicht Sicher wie in Abrahams Schoß

Ich denke, dies ist wieder mal ein Beispiel für eine eher symbolhafte bildliche Darstellung - ob dies nun Kinder oder andere Menschen, die unter seinem Schutz stehen sollen ist allein aus der Abbildung nicht zweifelsfrei zu deuten - sicher scheint jedoch, dass so niemand wirklich seine Kinder transportiert.
Vergleichbar wäre dies vielleicht mit der verkleinerten Darstellung einiger Personen auf dem Teppich von Bayeux - dort ein Hinweis auf deren gesellschaftliche Position (Knecht).
Gruß, Ingo

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Eintrag #31 vom 30. Jun. 2005 12:07 Uhr Dirk Jerusalem  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um Dirk Jerusalem eine Nachricht zu schreiben.

nach oben / Zur Übersicht Baby im Mittelalter

ja natürlich ist das Symbolhaft. Der greise Abraham würde es ja auch nicht schaffen seine zig erwachsenen Kinder ins Tuch zu packen.
Aber es zeigt nunmal an, daß das Tuch als Transportmittel benutzt wurde.
Es ist aber auch wie Claudia meinte, auch möglich, daß es ein Sätuch darstellen soll …
Gruß,
Terricus

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Eintrag #32 vom 09. Jul. 2014 22:17 Uhr Katharina (Nachname für Gäste nicht sichtbar)   Nachricht Bitte einloggen, um Katharina eine Nachricht zu schreiben.

nach oben / Zur Übersicht Baby im Mittelalter - Persönliche Praxis-Erfahrungen

Als unser Sohn letztes Jahr ca. 9 Monate alt war (April), sind wir mit ihm zu einem Mittelaltermarkt, wo wir seit Jahren als Helfer dabei sind. Dieses Mal hat nur mein Mann geholfen und ich habe unseren Sohn betreut. Leider hat es das ganze Wochenende geregnet. Zum Glück war die ganze Veranstaltung eher unauthentisch und so konnte ich ihn im Bollerwagen mit Kinderwagenregenplane umherziehen. Das hat sich auch für ähnlich unauthentische Festivitäten bewährt und mittlerweile fragt er mit fast 2 Jahren regelmäßig, ob wir auf Ausflüge den Bollerwagen mitnehmen. Ich hatte ihm damals eine leinene Unterkotte, eine wollene Kotte, eine Wollhose mit Leinenfütterung, ein Wollcape (Kappe) und eine kleine Leinenbundhaube genäht. Alles zusammen mit weichen Krabbellederschuhen (und Wollsocken) hat ihn wunderbar warm gehalten.
Als er dann im Sommer etwas über einem Jahr war, sind wir mit Freunden für zwei Wochen ins Mittelaltercenter nach Dänemark gefahren. Dort konnten wir auch Kleidung für ihn ausleihen. Somit hatte er dort als Kleidung nicht nur seine Kotte (Unterkotte war zu klein), sondern auch schon ein Hemd, eine Kleinkindbruche, genähte Wollstrümpfe, kleine, geschnürte, wendegenähte Lederschuhchen, seine Bundhaube, die Kappe und dazu noch einen Strohhut (zum festbinden) für besonders sonnige Tage. Da dieser Hut ein wenig zu groß war, hatte ich ihn mit einem Hutband etwas kleiner gebunden. Außerdem mussten wir uns in den zwei Wochen ein paar Sachen zum wechseln zusätzlich ausleihen, damit unser Kind nicht vollständig verdreckt: eine zweite Kotte, zweites Hemd, zweite Bruche und zweite Bundhaube. Schlafen konnte er in einem Weidenkorb, den wir mit Seilen in Gebälk unserer Hütte gehängt hatten. Er war mit Stroh, Fell und Wolldecken ausgepolstert und konnte angenehm schaukeln =c).
Als Spielzeug hatte er eine Stoffpuppe (war mit einem Jahr noch recht uninteressant), eine Rassel aus Weide mit Steinen, die er dort geschenkt bekam, einen kleinen Ball, Holzlöffel, und viele, viele, viele Steine! Angespornt durch die Krabbelunfreundlichen Wege und seine nackten Knie hat er dann auch innerhalb einer Woche laufen gelernt: in jeder Hand einen Stein, den Gänsen hinterher! Das war wirklich super.
Mit der Betreuung mussten wir uns eben abwechseln, aber gemeinsam mit Freunden war das auch kein Problem, so dass wir unseren Urlaub sehr genießen konnten.
Zwischendurch waren wir auf einem mini “Mittelalter”weihnachtsmarkt, der diesen Namen leider nicht verdient. Naja, nur zum Aspekt der warmen Kleidung für ein Kleinkind, das immer wegläuft: Normale Unterwäsche, die Kleidung, die wir für ihn hatten, ergänzt durch ein größeres Hemd und eine Wolle mit Wolle gefütterten Haube, dazu noch eine Gugel über die Kappe - normale Winterschuhe darunter.
Unser letzter Marktbesuch liegt nur wenige Wochen zurück. Mittlerweile ist er kurz vor zwei Jahren und ich bin hochschwanger mit unserem 2. Kind. Er hat nun neben Hemd und Kotte eine eigene Bruche, kleine Beinlinge (diese mit einem breiten Gummiebandgürtel um ihn nicht so dolle einzuschnüren - pure Bequemlichkeit), eine größere Bundhaube, eine Art Kindergugel mit weitem Kragen, eigene Wendegenähte Schnürschuhe (Bessere als seine Eltern) und seinen mittlerweile stark ledierten, weil geliebten Strohhut. Es war nur ein Tagesausflug zum Brandenburgfest. Wir hatten unserem Sohn vorher erklärt, wo wir hinwollen und wer von unseren Freunden auch da sein würde. Am Morgen kam er freudig in unser Bett gehüpft und hat uns erklärt, dass wir aufstehen müssen und zur Brandenburg fahren. Wichtig waren ihm neben den Freunden dort Feuer, Musik und Pferde, wobei er schon sehr genau weiß, dass man ans Feuer nicht zu dicht heran darf, da man sich sonst verbrennt. Den Weg zur Burg ist er alleine mit mir im Schneckentempo hoch und runter gelaufen, während Papa das Gepäck trug. Er hat an diesem Tag ausnahmsweise keinen Mittagsschlaf gemacht und war trotzdem guter Dinge.
Unser Fazit aus den Praxiserfahrungen: Kleine Kinder haben wahnsinnig viel Spaß am Mittelalter, am draußen sein, an den Tieren und an vielem mehr, auch wenn er das Anziehen der Kleidung etwas unbequemer findet als bei elastischer moderner Kinderkleidung. Die Eltern müssen sich eine Plan machen, wer wann betreut. Bei stillenden Müttern ist auch dieser Aspekt zu bedenken (wird aber in extra Themen hier behandelt). Wir werden auf jeden Fall mit unserem zweiten Kind weiter im Mittelalter unterwegs sein und wahrscheinlich nächsten Sommer wieder ins Mittelaltercenter. Bei der Ausstattung wächst nicht nur unser Fundus, sondern auch die Erfahrungswerte. Spielsachen brauchen die kleinen Kinder noch kaum, da sowieso fast alles spannender ist als “Spielzeug”. Der Lerneffekt fürs Leben ist erheblich! Welches Stadtkleinkind kennt schon wirklich Feuer, Gänse, Pferde, etc. und ist motiviert alleine einen Berg zu hinaufzulaufen?

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