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Eintrag #9 vom 04. Feb. 2001 12:39 Uhr Hilmar Becker  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um Hilmar Becker eine Nachricht zu schreiben.

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Hallo Ich habe noch einen netten Link gefunden: www.personal.utulsa.edu/~marc-carlson/shoe/SHOEHOME.HT Dann über 9.f High Middle Ages (c1300-c1480) auf Footed Hose durchklicken Gruß
Hilmar Becker

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Eintrag #8 vom 31. Jan. 2001 16:52 Uhr Bastian Kreusing   Nachricht

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Hi, den Stoff vorher waschen ist das eine - eventuelle Probleme könnten aber noch bei der Farbe der Stoffe auftreten. Kleiner Tipp: Wasche nie braune Wolle zusammen mit hellem Leinen bei 30°! Das muss zwar nicht immer passieren, aber bei mir war danach der Leinen dreckig-rosa. Ich persönlich wasche ehe (je nach Kleidungsstück) lieber öfter, aber dafür per Hand und kalt. Ist aber Geschmackssache. Grüß
Bartolomeus

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Eintrag #7 vom 30. Jan. 2001 20:33 Uhr Angharad Beyer   Nachricht

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Hallo Heike, ich heiße zwar nicht Bastian, aber ich kann dir auch helfen bei deiner Frage. Grundsätzlich sollte man alle Stoffe vor dem Zuschneiden (also im ganzen Stück) mit der zulässigen Maximaltemperatur waschen. Leinen also 95°, Wolle je nach Gefühl bis 40°. Dann schrumpft der Stoff gleich ein und muß es nicht tun, wenn das Kleidungsstück genäht ist - hat manchmal unerfreuliche Effekte! Wenn du dann ein leinengefüttertes Wollteil mit max. 40° wäschst, wird nicht mehr viel passieren. Ich bevorzuge allerdings für Wolle 30°, und höchstens einmal im Jahr (Mäntel, Gugeln). Das Waschen hat auch den Vorteil, daß Appreturen und ähnliches aus dem Stoff verschwinden.
Richildis de Schwerdtlauken

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Eintrag #6 vom 30. Jan. 2001 18:37 Uhr Thorsten (Nachname für Gäste nicht sichtbar)   Nachricht Bitte einloggen, um Thorsten eine Nachricht zu schreiben.

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Hallo zusammen, Ich selber bevorzuge Beinlinge mit Steg, da sie einen ziemlichen Vrteil haben - der Dreck sammelt sich nicht so im Fuß. Wenn Du halbhohe Schuhe hast, mit Filzsohle, die eng am Fuß anligen sollte es auch wärmemäßig keine Probs geben. Aus meier Erfahrung sollte man nur den Bund mit Leinen gegenfüttern, damit die Flexibilität der Wolle gewährleistet bleibt. Die Wolle sollte am besten diagonal zum Fadenlauf geschnitten werden, das wäre auch die MA-Variante, um genügend flexibel zu sein. Auf folgender Site ist ein netter Schnitt für Beinlinge mit Fuß: www.oih.rwth-aachen.de/~sturm/[…]/kostuem_index.ht[…] Ansonsten gibt es hier noch´n paar weitere Informationen z.B. im Thread 1017. Bis denn Thorsten (der gewandungen.de noch mal auf die Finger hauen muß, weil sie Texte und Illustrationen von ihm verwenden)

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Eintrag #5 vom 30. Jan. 2001 16:59 Uhr Heike Schlachter  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um Heike Schlachter eine Nachricht zu schreiben.

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Hallo Bastian! Zur Isolationswirkung Wolle und dünnes Leinen habe ich eine drängende Frage (weil ich in den nächsten Wochen meinen Umhang nähen möchte und auch einen warmen Gugel herstellen will). Wie verhält sich die Kombination Wolle-Leinen beim Waschen? Hast Du da schon Erfahrungen gemacht? Gruß, Heike P.S. Stimmt - Nadelbinden ist wirklich unglaubliche Arbeit - für mich ist das auch nix.

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Eintrag #4 vom 30. Jan. 2001 15:49 Uhr Bastian Kreusing   Nachricht

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Grüß Dich Susanne, also das mit dem Nadelbinden (Eintrag 2) ist zwar schick, aber eine unglaubliche Arbeit. (Ich rede von Nadelbinden, und nicht vom Stricken!!) Mein Tipp ist daher, sie zu nähen - am besten die Version mit Fuß (bzw. Strumpf) direkt dran. Das hat den Vorteil, das Dein Mann sich die un-A Socken sparen kann wenn er will - und wenn er doch welche tragen will, dann sieht man sie wenigstens nicht. Das kann je nach Schuhwerk äußerst viel ausmachen. Zur Herstellung: Als Stoff empfehle auch ich Dir Lodenstoff bzw. Wolle. Beinlinge sollten eng am Bein liegen und keine Falten werfen. Für den Fall, das Ihm das zu sehr kratzt, füttere sie einfach mit einer Lage dünnem Leinen. Aber Vorsicht: Jetzt wird`s extrem warm! Die Isolationswirkung dieser beiden Stoffe in Kombination ist enorm (im übrigen auch für Umhänge oder andere warme Kleidungsstücke zu empfehlen). Der Beinling an sich (mit Fuß) besteht aus drei Teilen. 1. Das Beinteil - den Schnitt hierzu kannst Du wunderbar von Gewandungen.de übernehmen.(hier ist die Version mit Steg erklärt) Wichtig beim Beinteil ist eigentlich nur, dass Du den Schnitt nicht grade, sondern dem Bein angepasst in “Wellenform” machst. Das ist auf der Seite aber wunderbar erklärt. 2. Die Sole - einfach die Füße Deines Mannes auf einem Din A4 Blatt abmalen, und in Schuhsohlenform stilisieren. 3. Der Spann - Am besten ist hier, wenn Du Sole und Beinteil schon mal soweit wie möglich zusammennähst (an der Ferse)- er zieht den Strumpf dann an, und Du steckst den Spann mit Nadeln fest. Der Schnitt ergibt sich dann von selber - überstehenden Stoff abschneiden und drannähen. Noch ein letzter Tipp: Es empfiehlt sich, zumindest den “Fußbereich” mit der Hand zu nähen. Das ist kaum Mehrarbeit, und Du kannst den Stoff sauber aneinander nähen, ohne dass zwei Bahnen Stoff sich überlappen. Das vermeidet Druckstellen und sieht um Längen besser aus. So, das wär`s dann von mir, viel Spaß beim nähen
Bartolomeus

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Eintrag #3 vom 25. Jan. 2001 09:23 Uhr Alexander Klenner  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um Alexander Klenner eine Nachricht zu schreiben.

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Zum Thema Füße: Ich kenne drei Varianten, die Mit Fuß, die mit Steg und die ohne Fixierung unter dem Fuß. Abraten würde ich von der Variante ganz ohne Fixierung, da man die Beinlinge ja in die Schuhe steckt sieht das hier blöd aus, wenn nach einiger Zeit der Beinling rausruscht und Falten schlägt. Die Variante mit Fuß: Einfach vorne einen langen Lappen lassen, der über den Spann bis zu den Zehen reicht und von unten eine Sohle ansetzen. Darauf achten, daß die Naht nicht unter den Fuß gerät, sonst Blasengefahr. Am einfachsten und bequemsten finde ich die Variante mit Steg. Einfach ein wenige cm breite Band von Knöchel zu Knöchel unter dem Fuß durch. Ich hoffe, diese Stichpunkte helfen dir weiter.
Gruß, Ivain

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Eintrag #2 vom 24. Jan. 2001 20:37 Uhr Heike Schlachter  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um Heike Schlachter eine Nachricht zu schreiben.

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Hallo Susanne! Zu dem Thema gibt es hier in diversen Threads schon ne Menge Info. Aber da es zu lange dauert alles zu lesen eine Kurzform frei aus meiner Erinnerung. Wer genau weiß unter welchen Threads das steht kann bitte kurz den Tip geben. Beinlingstoff am besten aus Wolle (so habe ich es zumindest schon oft gesehen). Von gefütterten habe ich bisher nichts vernommen. Zum Thema Stricken gibt es hier auch jede Menge Experten. Mein Stand ist: Nadelbinden - ja (ist aber dann doch anders als stricken). Stricken - unter Umständen, aber im großen Stil wohl erst im ausgehenden Mittelalter bzw. noch später. Der eine oder andere hat auch schon frühere (nicht von allen geteilte) Belege an der Hand. Wenn Du auf der sicheren Seite bleiben willst, würde ich sie nicht stricken. Wahrscheinlich geht das Nähen auch schneller. Viel Spaß bei der Produktion!
Gruß, Heike

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Eintrag #1 vom 24. Jan. 2001 18:11 Uhr Susanne Meyer  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um Susanne Meyer eine Nachricht zu schreiben.

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Hallo ! Ich möchte meinem Mann Beinlinge nähen. Hier ist ja eine “Bauanleitung” auf der Seite, aber die hört am Knöchel auf. Auf allen Bildern die ich kenne, sieht es so aus, als sei das ganz durchgehend, also Socke und Hose in einem. Wie kennt ihr das /wie habt ihr das gemacht ? Aus welchem Stoff macht man so etwas üblicherweise bzw. kann jemand einen empfehlen ? Sollte man mit einem anderen Stoff innen gegenfüttern oder war das eine ganz einfache, dünne angelegenheit ? Kannte man damals (wir haben so 1320 festgelegt als Zeitrahmen) eigentlich schon stricken als Mittel zur verarbeitung von wolle oder wurde immer gewoben ? Auf eure Antworten und Empfehlungen freue ich mich schon !!
Viele Grüße ! Suss

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