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Eintrag #17 vom 01. Jun. 2005 11:03 Uhr Steffen Zimmermann  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um Steffen Zimmermann eine Nachricht zu schreiben.

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Moin Leuts,
@ Wolf: Das mit den Quellenbelegen sehe ich nicht als das große Problem an. Was soll’s, ich kaufe auch Dinge weil bestimmte Leute sagen, das ist ok.
Es ist einfach so, dass fast jeder in diesem Hobby früher oder später ein Spezialgebiet hat. Nur als Beispiel, aus der “Mittelalter-/Reenactmentszene” wird mir kaum jemand was über das Fechten mit dem Langen Schwert erzählen können. Aber viel über Keramik oder andere Details.
Also wäre ein solcher Laden schon eine feine Sache. Denn wer tiefer einsteigt, der will früher oder später eigene Sachen, also will ich was, was nicht jeder hat. Also wird recherchiert und selbst gemacht oder bei speziellen Handwerkern bestellt wie bisher.
Damit ist so ein Laden nur wieder für den Einsteiger interessant und für “Mitläufer” die auf die eine oder andere Veranstaltung gehen. Diese Leute wird man aber nicht auf Museumsveranstaltungen finden. Deshalb sehe ich kein Problem.
Was den Punkt angeht, diese Teil gab’s aber auch in Reutlingen, Stade, Hamburg, Bayeux… oder was auch immer. Wo ist das Problem, dann hängt an einem Essmesser, der Zettel Fundbeleg, Stuttgart Mitte 15. Jhdt. Quelle: Buch: Lieschen Müller, Stuttgarter Bodenfunde und deren Einfluss auf die Entstehung der Spottdrossel.
Da hat der Laden auch keinen zusätzlichen Rechercheaufwand, wenn man alles nach Quelle herstellen will. Denn die Quelle ist dann da.
Das Geld, es muss ja nicht schund verkauft werden. Es bieten sich eben Produkte an, die die gleiche Kundschaft anziehen. Ich selbst habe mir das ganze vor einigen Jahren in Augsburg überlegt. Was braucht man. Einen mehrgeteilten Laden.
Unsere Idee war, Mittelalterprodukte, Table Top Spiele und Figuren. Ein Produkt muss das andere auffangen können. Das wäre damals noch gegangen, da es in Augsburg weder einen Games Workshop noch andere Läden dieser Art gab.
Wo war das Problem. Geld !!!! Erst mal muss man in Vorleistung gehen. Wenn man einen Plattner hat, muss ein Harnisch rein in den Laden, Produkte müssen her. Mit zwei Jahren Szeneerfahrung und wenigen Quellen. Das ist immer wieder das Hauptproblem. Produkte kosten Geld und die müssen erst mal her. Ohne Ahnung ob es jemand will. Denn hier wird viel geredet, aber wer es wirklich kauft steht auf einem anderen Tablett.
Vor allem, es darf nix kosten. Ich selbst wurde schon öfters wieder auf das bemalen von Spanschateln angesprochen. Ja, aber ein Bild, das 10 Stunden Arbeit erfordert gibt es nicht für 30 Euro. Auch ein gutes Messer gibt es nicht für 20 Euro. Vielleicht noch eines das gut aussieht.
Ein Laden kann auch keinen Tauschhandel eingehen, die wollen auch Leben und Erfolg haben.
Fazit: Es könnte gehen, dann müssen sich aber die Leute die gerne Kunden wären komplett ändern und nicht immer nur billig billig billig…..
Servus
Steffen

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Eintrag #16 vom 01. Jun. 2005 10:31 Uhr Wolf Zerkowski  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um Wolf Zerkowski eine Nachricht zu schreiben.

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Moin Bettina,
“Was ist daran denn nicht in Ordnung?”
Ganz einfach:
Es gäbe da zwei Möglichkeiten.
1. Wenn du in so einem Laden kaufst, hast du
schon vorher recherchiert und weisst genau wie z.B. eine Gürteltasche,süddeutsch,1470 auszusehen hat.
Dann braucht es nicht mehr dran zu stehen.
2. Du kaufst in so einem Laden, hast aber keinen Plan wie so eine Tasche aussehen musst und verlässt dich auf den Zettel mit der Quelle die da am Täschchen hängt. Nur leider ist der Zettel falsch , da schlecht recherchiert. Es handelt sich dabei um eine Tasche flämisch,1420. nun rennst du mit einer falschen Tasche rum.
Ein Quellenzettel an der Ware bringt in beiden Fällen nichts. Im ersten Fall brauchst du ihn nicht und im zweiten Fall verlässt du dich auf die “Recherche” anderer ohne ßberprüfung.
Und wie wir ja aus diversen Internetshops wissen, ist das nicht an den Haaren herbeigezogen. Es gibt massenweise Müll, der mit sogenannten “Quellenbelegen” versehen ist und als "mittelalterlich! verkauft wird.
Niemand sagt, das man alles selber machen soll.
Aber um den Weg: Eigene Recherche und dann einen Handwerker suchen der Diese umsetzen kann, kommz man halt nicht herum.
Der Mittelaltersupermarkt mit Quellennachweis hat noch nie funktioniert, denn selbst der beste Anbieter hat Sachen im Programm, die doch sehr
, na sagen wir mal, fragwürdig sind.
Gruß Wolf
www.bauer-und-bonde.de

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Eintrag #15 vom 01. Jun. 2005 09:59 Uhr Bettina Drexler  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um Bettina Drexler eine Nachricht zu schreiben.

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Nachtrag: Der Sinn eines solchen Ladens liegt halt darin, die einzelnen Herstellungsquellen zusammenzuführen. Ich muss dann eben nicht mit 10 Leuten Kontakt aufnehmen, wenn ich was brauche, sondern wende mich an eine zentrale Adresse, die diese Vorarbeit schon geleistet hat.
Johanna

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Eintrag #14 vom 01. Jun. 2005 09:58 Uhr Bettina Drexler  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um Bettina Drexler eine Nachricht zu schreiben.

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Es geht wohl nicht darum, die eigene Recherche hinten an zu stellen, aber es gibt halt leider immer wieder Leute, die nicht alles selbst herstellen können.
Zum einen, weil nicht jeder die gleichen handwerklichen Qualitäten hat, zum anderen, weil nicht jeder die Zeit hat, eine komplette Ausrüstung selbst zu erstellen.
Es sei denn, die Ausrüstung muss erst im Jahre 2050 einsetzbar sein.
Trotz entsprechender Hinweise auf Quellen muss ich trotzdem selbst wissen, was ich eigentlich suche.
Und wenn ich das zu einem ansprechenden Preis dann auch kaufen kann, ist das schon mal ein großer Vorteil. Ich selbst z.B. kann zwar nähen, habe aber kein Händchen für Lederarbeiten. Und Metallbearbeitung liegt mir auch nicht.
Also kaufe ich Nestelspitzen, Gürtelschnallen und Schuhe, Taschen und Gürtel.
Schön ist es, wenn ich weiss, wo ich solche Dinge in passender Ausführung finde, Recherche muss ich ja trotzdem betreiben, sonst kann ich nicht wirklich für den süddeutschen Raum auswählen. Und wenn das dann noch dabei steht, ist es für mich einfacher, oder?
Was ist daran denn nicht in Ordnung?
Johanna

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Eintrag #13 vom 01. Jun. 2005 09:56 Uhr David Seidlitz  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um David Seidlitz eine Nachricht zu schreiben.

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Recherche!
Wolf, du spricht aus was mir dachte :o)
David

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Eintrag #12 vom 01. Jun. 2005 09:42 Uhr Wolf Zerkowski  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um Wolf Zerkowski eine Nachricht zu schreiben.

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Moin,
Zitat:
Es muss nur eine Abteilung geben, wo die A-Artikel klar gekennzeichnet sind, am besten auch direkt mit Beleg, also z.B.:
Gambeson
Normandie 1066 +/- 10 Jahre(schlechtes Beispiel, den gab es in der Art mit Sicherheit länger)
Belege: Teppich von Bayeux
Zitat Ende.
Das wäre natürlich besonders wichtig. Bräuchte doch der geneigte Kunde keine eigene Recherche mehr zu betreiben. Das würde doch das Hobby erheblich erleichtern……;-)
Gruß Wolf
www.bauer-und-bonde.de

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Eintrag #11 vom 01. Jun. 2005 09:12 Uhr Jens (Nachname für Gäste nicht sichtbar)   Nachricht Bitte einloggen, um Jens eine Nachricht zu schreiben.

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?!
Also ich verstehe das Problem nicht.
Man mache gescheites Zeug nach Quellen, verkaufe es zu vernünftigen Preisen, fertig.
Dazu braucht man weder Uniabschluss, noch sind da “Seilschaften” der “Szene” wichtig.
Und Museen kaufen schlicht bei jemanden mit guter Reputation, und den sie kennen, was halt ne Weile dauert.
Da hilft nur:
-Streng nach Belegen angefertigte Waren verkaufen
-Zu akzeptablen Preisen (nicht: “billig”)
-Sich durch schnelle Lieferung/ Einhaltung der Lieferzeiten und der Bedingungen sowie Formen etc. nen Namen schaffen, oder kurz: guter Service
-Nicht irgendwann auf Massenproduktion aus Indien umstellen wollen, weils ja so billich wäre
Speziell an den letzten beiden Punkten scheitern die meissten nationalen wie internationalen Shops.
Nicht an mangelnder Nachfrage oder ähnlichem.
Mein persönlicher Rat: Mach’s, wenn, dann gescheit, ansonsten: lass es.
Gruss, Jens

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Eintrag #10 vom 01. Jun. 2005 08:54 Uhr Sylvia Crumbach  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um Sylvia Crumbach eine Nachricht zu schreiben.

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Bedarf zu ermitteln heißtauch eigentlich Kundenkreise definieren oder?
Es haben schon sehr viele versucht von der “Scene” zu leben und fast noch mehr sind kläglich gescheitert.
Es gehört ein großes persönliches Protenzial dazu, nur für Handel ohne handwerklich Zusatzschiene und eigenen Produktion sehe ich gar eine Möglichkeit.
Angebote:
Museumshops, Seminare, Verkauf hochwertiger Replikate in div. Materialien.
Verkauf an Aktive setzt eine jahrelange und ausinschlägige Kenntnis der Seilschaften im Darstellerbereich voraus - Geht man an den Museums- oder (nach Div. aus dem letzten Jahr) Archäotechnik Bereich, ist man mit starker Konkurenz mit Uni-Abschlüssen und entsprechenden Verbindungen konfrontiert.
Mein persönlicher Rat: Lieber nicht!!

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Eintrag #9 vom 01. Jun. 2005 08:41 Uhr Ingo Ludwig  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um Ingo Ludwig eine Nachricht zu schreiben.

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»Es muss nur eine Abteilung geben, wo die A-Artikel klar gekennzeichnet sind, am besten auch direkt mit Beleg«
Ob das funktioniert? Das erinnert mich an eine Karrikatur über einen Gemüseverkäufer der zwei Marktstände mit Gurken hat. Ein Helfer soll beide füllen und erhält vom Chef die Anweisung bei den Gurken für den ßkostand die Einschweiß-Folie zu entfernen …
Wie könnte so eine “A”-Abteilung kontrolliert werden, wer wäre wirklich in der Lage, da den kompetenten ßberblick zu haben und zu merken, dass dies alles richtig oder vielleicht Unfug (oder Betrug) ist, was da “belegt” ist - wäre damit nicht ein Streit vorprogrammiert in der Art: Käufer betritt den Laden und strebt zielgerichtet zur “A”-abteilung, stürzt sich auf Gegenstand abc und ruft nach dem Geschäftsführer. “Dieser Beleg ist aber nicht korrekt, dies und das gab es doch auch schon zur Zeit xyz”.
Genau wie bei allen Einkauf- und Bezugsmöglichkeiten derzeit für Waren aus diesem Bereich gibt es keine “staatliche Lebensmittelaufsicht”, wer dürfte solche Läden aufmachen (wer stellt dafür “Zertifikate” aus)?
So wünschenswert so ein Laden wäre - bitte mit einer gut sortierten Filiale in Berlin ;) ,
so wenig glaube ich daran, dass dieser sich wesentlich von bereits bestehenden Läden unterscheidet.
P.S. Ich verstehe zwar das Problem, dass sich so ein Laden ökonomisch tragen muss, wäre aber nicht erfreut, wenn “nebenbei” noch Autos, Pornohefte oder die “Bild” verkauft würden, nur um Umsatz reinzukriegen.
Gruß, Ingo

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Eintrag #8 vom 31. Mai. 2005 17:03 Uhr Till Potinius  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um Till Potinius eine Nachricht zu schreiben.

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Ich denke, Bedarf besteht schon.
Der Laden müsste ja gar nicht nur authentische Sachen anbieten. Meinetwegen kann der neben der A-Abteilung verkaufen, was er will, sogar Autos. :)
Es muss nur eine Abteilung geben, wo die A-Artikel klar gekennzeichnet sind, am besten auch direkt mit Beleg, also z.B.:
Gambeson
Normandie 1066 +/- 10 Jahre(schlechtes Beispiel, den gab es in der Art mit Sicherheit länger)
Belege: Teppich von Bayeux
Das Problem wird sein, dass der Laden aufgrund des Recherche-Aufwandes etwas teurer sein wird, wenn es zu teuer wird, gibt es zu wenige Kunden. Denn, wie schon gesagt, wer bereits in der Szene ist, kennt seine Quellen, wer neu ist, hätte Interesse an so einem Laden, will aber mit Sicherheit nicht direkt 1000- investieren, um eine brauchbare Grundausstattung zu bekommen.
Aber wenn es halbwegs vernünftige Preise wären und Belege zu den Sachen: Ich würde da kaufen.
Am besten natürlich mit Online-Shop und Geschäft, das Geschäft im Großraum München bitte.
MFG, Till

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Eintrag #7 vom 31. Mai. 2005 15:14 Uhr David Seidlitz  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um David Seidlitz eine Nachricht zu schreiben.

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Randnotiz:
[Endlich mal wieder ein Thema mit Potential! Ich bin auf diverse Einträge gespannt und freue mich auf sture Kontroversen.
Was ist eigentlich ein A- Laden?]*
*Vorsicht Ironie! Zum Abschuß (Löschen) freigegeben ;o)
David

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Eintrag #6 vom 31. Mai. 2005 13:17 Uhr Steffen Zimmermann  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um Steffen Zimmermann eine Nachricht zu schreiben.

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Hy Michele,
die Frage war ja, Besteht Bedarf an einem rein auf Authentik basierenden Laden ? Nein und auch ja.
Ich halte es für eine hehre Idee und ich habe Sie mir immer noch nicht aus dem Kopf geschlagen. Das Nein bezieht sich darauf, dass einfach noch nicht genügend Leute, bereit sind, dieses Hobby in der entsprechenden Intensität zu betreiben. Ein anderes Problem, der Verkäufer kann nur allgemeingültige Materialien anbieten oder er muss auch Sonderanfertigungen besorgen können.
Das komplette Programm des Ladens muss mit Quellen und Belegen unterfüttert werden. Also es gibt zu jedem Stück ein Zertifikat, mit Quelle, Fundbeleg und allem worauf dieses Stück basiert.
Ein Frage die sich nun stellt, wie kommt der Umsatz zustande. Günstige Hersteller verkaufen ein Essmesser für 40 Euro, gut Du nimmst mehr, also bezahlst Du 30 Euro, plus 20 % was Du selbst verdienen willst plus ca. 16 % Mehrwertsteuer , das sind dann 42 Euro für ein Essmesser, das günstig ist.
Das nächste Problem, der Reenactor von Welt hat seine Quelle und weiß wo man was bekommt. Die meisten sind in ein Netz eingebaut und wissen wo man was tauschen kann. Der Neuling, für den ist ein solcher Laden interessant. Aber wie kompetent soll die Beratung sein. Wie viel will der Händler verdienen und vor allem, wie groß ist der zu erwartende Kundenkreis?
Für mich ist es ein Fakt, dass es wahrscheinlich nicht geht. Es sei denn man fährt mehrgleisig, Esoterik Zeugs, Zinnfiguren (Kiddies sind ein gutes Geschäft) und Mittelalterliche Waren. Dann könnte es klappen.
Wobei Läden wie das Camelot in Rotenburg ob der Tauber bewiesen haben, dass es geht. Zwar nicht authentisch, aber es ging. Es hängt eben sehr stark auch mit dem Standort zusammen. Aber tut das nicht jeder Laden.
Aber im Ernst, das haben schon viele gedacht :-)))
Servus
Steffen

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Eintrag #5 vom 31. Mai. 2005 13:13 Uhr Hilmar Becker  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um Hilmar Becker eine Nachricht zu schreiben.

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Hallo Michele
Ich denke, es ist richtig, daß du das alles nur träumst, oder? Du bist noch nicht im Planungsstadium angekommen, oder?
Wenn ja: Gut!
Ich glaube schon, daß Bedarf an soetwas besteht. Weil viele Leute Materialien oder Produkte ihres Bedarfes nicht selbst herstellen können oder wollen und keine Bezugsquellen kennen. Andere scheuen auch den Recherche-Aufwand.
Da kann man sicher helfen.
Es muß dir jedoch klar sein, daß dann ein großer Recherche-Aufwand auf dich zukommt:
1. Bei der Suche nach Belegen für deine Produkte.
2. Bei der Suche nach Herstellern, die deine Produkte dann korrekt und zum vertretbaren Preis fertigen.
Ein weiteres Problem ist die Zielgruppe selbst. Viele machen lieber selbst, als jemand anderem zu vertrauen, daß die Produkte wirklich belegt und korrekt gefertigt wurden.
Dem könntest du vielleicht dadurch begegnen, daß du an jedes Stück eine Expertise dranhängst, die von mindestens drei Leuten (Archäologen, Kunsthistoriker, Museumdirektoren, Mittelalterszenegrößen *g* ) unterschrieben ist.
Solltest du deine Idee wirklich in die Tat umsetzen wünsche ich dir viel Erfolg.
Gruß
Hilmar

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Eintrag #4 vom 31. Mai. 2005 12:57 Uhr Christian Manderla  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um Christian Manderla eine Nachricht zu schreiben.

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Also, ich hatte das eher so verstanden, daß ein Laden authentisches Zeug verkauft, als daß der Laden als solcher authentisch sein soll (Wär zwar noch schöner…)
Und dann stehen eben gemischte Waren aus gemischten Zeiten nebeneinander, aber es hängt ein Zettel dran, was wann wo hingehört.
Klasse Idee!
Christian

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Eintrag #3 vom 31. Mai. 2005 12:00 Uhr Peter Dietl  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um Peter Dietl eine Nachricht zu schreiben.

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Klingt richtig verführerisch,
….aber wenn es wirklich authentisch gemacht werden soll, kann ein Laden (in einem “a”-Haus?) als Gemischtwarenladen a´la Kaufhof schon mal nicht richtig sein. Zum anderen, wie hier schon viele Male geschrieben, muß ja nicht nur die Zeit sondern auch die örtliche Zuordnung der verkauften Dinge passen. Dies würde aber zugleich den Käuferkreis zu stark einschränken. Ich kann mir´s halt nicht vorstellen, daß ein Laden, der nur z.B. Stoffe, Lüttich, 1458, verkauft, wirklich einigermassen rentabel werden kann.
Wobei Stoffe eher zu den universell verwendbaren Gütern zählen, bei anderen Sachen wird´s dann wirklich schwierig.
Trotzdem, mutig und es wäre schön, wenn´s sowas geben würde (natürlich nur für meine Zeit und meine ßrtlichkeit ;-))
Peter von Teplitz

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Eintrag #2 vom 31. Mai. 2005 11:08 Uhr Bettina Drexler  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um Bettina Drexler eine Nachricht zu schreiben.

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Den Versuch dazu gibts schon in Bretten, der nennt sich S’Gwand und bietet sehr viel Schönes, allerdings fürs Spätmittelalter / Frührennaissance. Liegt halt am dortigen Publikum (Peter-und-Paul-Fest 1505). Wir waren schon dort und sind schwer begeistert von der Auswahl und dem Angebot.
Ob das auch anderswo funktioniert, bleibt abzuwarten. Man braucht halt auch ausreichend viele Kunden im Umkreis. Und sicher gibt es ein Problem, wenn man mehrere Epochen anbieten will.
Interessant wäre es allemal.
Johanna

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Eintrag #1 vom 31. Mai. 2005 10:41 Uhr Michele Hoewner  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um Michele Hoewner eine Nachricht zu schreiben.

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Zugegeben, ich gehöre nicht zu den aktivsten Usern hier und auch nicht zu der Fraktion der sogenannten ‘A-Päpste’, aber in mir reifte ein Gedanke, der zugegeben nicht neu ist, und dessen Verwirklichung noch gar nicht zur Debatte steht, aber mich trotzdem beschäftigt.
Nun möchte ich mich ein wenig erkundigen, wie überhaupt andere mit diesem Thema vertraute darüber denken.
Und nun genug der Vorrede, ab zum Thema!
Der Gedanke war folgender:
Für diejenigen unter den Aktiven, die leider die Zeit oder das Geschick nicht aufbringen können ihre Ausrüstung selbst zu machen sind - berichtigt mich, wenn ich falsch liege - entweder auf Freunde / Bekannte angewiesen, die beides haben, oder auf einschlägige Läden.
Ich für meinen Teil war immer auf der Suche nach einem Laden, der meinen Ansprüchen gerecht werden kann, wurde bisher aber noch nicht so recht fündig.
Aber was sind meine Ansprüche??
Baumwolle ist ja ein schönes Material… aber in den meisten Fällen hat es zumindest für einen minimalistischen Anspruch an Authentizität nichts im Mittelalter zu suchen… um nur mal diesen Punkt aufzugreifen.
Oder fehlt ein gewisses Etwas an … wie soll man es nicht anmaßend formulieren?
Mir schwebt da etwas vor, dass sich mehr an Authentizität orientiert… möglichst kein Fantasy’kram’ - ohne das hier abwertend klingen zu lassen, ich mag Fantasy selbst auch sehr, aber finde, dass es etwas anderes und getrennt vom Mittelalter ist -, keine Larp-Sachen - dafür bestehen ja wohl auch genügend Läden, und natürlich kann man diese ja auch gerne unter erstgenanntem fassen, und keine Deko-Waffen - da diese meiner Erfahrung nach nur Verwirrung unter wenig versierten ‘Besuchern / Kunden’ stiftet.
Also um es kurz zu machen, schwebte mir etwas vor, dass es nach Möglichkeit (!) nur Authentisches zu erstehen geben soll, und um meiner Penibilität genüge zu tun, dies noch nach Zeit deutlich voneinander abgegrenzt, damit jeder der mit dem Gedanken an etwas konkreteres gleich fündig wird, und der, der noch keine genaue Vorstelleung hat, stöbern kann und vielleicht sogar dabei noch eine Kleinigkeit ‘lernt’.
Mag jetzt schwer nach Authentitätsversessenheit klingen, aber so schlimm bin ich wirklich nicht ^^. Nur etwas vom Regulären verdrossen…
»»>Was haltet ihr davon - so weit es nachvollziehbar ist, und meint ihr, dass für soetwas überhaupt ein Bedarf besteht????««<
mi (o;

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