Thema als Feed (RSS 2.0) Thema als Feed (ATOM 1.0) Besteht Bedarf an einem rein auf Authentik basierendem Laden??

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Eintrag #1 vom 31. Mai. 2005 10:41 Uhr Michele Hoewner   Nachricht

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Zugegeben, ich gehöre nicht zu den aktivsten Usern hier und auch nicht zu der Fraktion der sogenannten ‘A-Päpste’, aber in mir reifte ein Gedanke, der zugegeben nicht neu ist, und dessen Verwirklichung noch gar nicht zur Debatte steht, aber mich trotzdem beschäftigt.
Nun möchte ich mich ein wenig erkundigen, wie überhaupt andere mit diesem Thema vertraute darüber denken.
Und nun genug der Vorrede, ab zum Thema!
Der Gedanke war folgender:
Für diejenigen unter den Aktiven, die leider die Zeit oder das Geschick nicht aufbringen können ihre Ausrüstung selbst zu machen sind - berichtigt mich, wenn ich falsch liege - entweder auf Freunde / Bekannte angewiesen, die beides haben, oder auf einschlägige Läden.
Ich für meinen Teil war immer auf der Suche nach einem Laden, der meinen Ansprüchen gerecht werden kann, wurde bisher aber noch nicht so recht fündig.
Aber was sind meine Ansprüche??
Baumwolle ist ja ein schönes Material… aber in den meisten Fällen hat es zumindest für einen minimalistischen Anspruch an Authentizität nichts im Mittelalter zu suchen… um nur mal diesen Punkt aufzugreifen.
Oder fehlt ein gewisses Etwas an … wie soll man es nicht anmaßend formulieren?
Mir schwebt da etwas vor, dass sich mehr an Authentizität orientiert… möglichst kein Fantasy’kram’ - ohne das hier abwertend klingen zu lassen, ich mag Fantasy selbst auch sehr, aber finde, dass es etwas anderes und getrennt vom Mittelalter ist -, keine Larp-Sachen - dafür bestehen ja wohl auch genügend Läden, und natürlich kann man diese ja auch gerne unter erstgenanntem fassen, und keine Deko-Waffen - da diese meiner Erfahrung nach nur Verwirrung unter wenig versierten ‘Besuchern / Kunden’ stiftet.
Also um es kurz zu machen, schwebte mir etwas vor, dass es nach Möglichkeit (!) nur Authentisches zu erstehen geben soll, und um meiner Penibilität genüge zu tun, dies noch nach Zeit deutlich voneinander abgegrenzt, damit jeder der mit dem Gedanken an etwas konkreteres gleich fündig wird, und der, der noch keine genaue Vorstelleung hat, stöbern kann und vielleicht sogar dabei noch eine Kleinigkeit ‘lernt’.
Mag jetzt schwer nach Authentitätsversessenheit klingen, aber so schlimm bin ich wirklich nicht ^^. Nur etwas vom Regulären verdrossen…
»»>Was haltet ihr davon - so weit es nachvollziehbar ist, und meint ihr, dass für soetwas überhaupt ein Bedarf besteht????««<
mi (o;

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Eintrag #2 vom 31. Mai. 2005 11:08 Uhr Bettina Drexler  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um Bettina Drexler eine Nachricht zu schreiben.

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Den Versuch dazu gibts schon in Bretten, der nennt sich S’Gwand und bietet sehr viel Schönes, allerdings fürs Spätmittelalter / Frührennaissance. Liegt halt am dortigen Publikum (Peter-und-Paul-Fest 1505). Wir waren schon dort und sind schwer begeistert von der Auswahl und dem Angebot.
Ob das auch anderswo funktioniert, bleibt abzuwarten. Man braucht halt auch ausreichend viele Kunden im Umkreis. Und sicher gibt es ein Problem, wenn man mehrere Epochen anbieten will.
Interessant wäre es allemal.
Johanna

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Eintrag #3 vom 31. Mai. 2005 12:00 Uhr Peter Dietl  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um Peter Dietl eine Nachricht zu schreiben.

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Klingt richtig verführerisch,
….aber wenn es wirklich authentisch gemacht werden soll, kann ein Laden (in einem “a”-Haus?) als Gemischtwarenladen a´la Kaufhof schon mal nicht richtig sein. Zum anderen, wie hier schon viele Male geschrieben, muß ja nicht nur die Zeit sondern auch die örtliche Zuordnung der verkauften Dinge passen. Dies würde aber zugleich den Käuferkreis zu stark einschränken. Ich kann mir´s halt nicht vorstellen, daß ein Laden, der nur z.B. Stoffe, Lüttich, 1458, verkauft, wirklich einigermassen rentabel werden kann.
Wobei Stoffe eher zu den universell verwendbaren Gütern zählen, bei anderen Sachen wird´s dann wirklich schwierig.
Trotzdem, mutig und es wäre schön, wenn´s sowas geben würde (natürlich nur für meine Zeit und meine ßrtlichkeit ;-))
Peter von Teplitz

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Eintrag #4 vom 31. Mai. 2005 12:57 Uhr Christian Manderla  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um Christian Manderla eine Nachricht zu schreiben.

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Also, ich hatte das eher so verstanden, daß ein Laden authentisches Zeug verkauft, als daß der Laden als solcher authentisch sein soll (Wär zwar noch schöner…)
Und dann stehen eben gemischte Waren aus gemischten Zeiten nebeneinander, aber es hängt ein Zettel dran, was wann wo hingehört.
Klasse Idee!
Christian

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Eintrag #5 vom 31. Mai. 2005 13:13 Uhr Hilmar Becker  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um Hilmar Becker eine Nachricht zu schreiben.

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Hallo Michele
Ich denke, es ist richtig, daß du das alles nur träumst, oder? Du bist noch nicht im Planungsstadium angekommen, oder?
Wenn ja: Gut!
Ich glaube schon, daß Bedarf an soetwas besteht. Weil viele Leute Materialien oder Produkte ihres Bedarfes nicht selbst herstellen können oder wollen und keine Bezugsquellen kennen. Andere scheuen auch den Recherche-Aufwand.
Da kann man sicher helfen.
Es muß dir jedoch klar sein, daß dann ein großer Recherche-Aufwand auf dich zukommt:
1. Bei der Suche nach Belegen für deine Produkte.
2. Bei der Suche nach Herstellern, die deine Produkte dann korrekt und zum vertretbaren Preis fertigen.
Ein weiteres Problem ist die Zielgruppe selbst. Viele machen lieber selbst, als jemand anderem zu vertrauen, daß die Produkte wirklich belegt und korrekt gefertigt wurden.
Dem könntest du vielleicht dadurch begegnen, daß du an jedes Stück eine Expertise dranhängst, die von mindestens drei Leuten (Archäologen, Kunsthistoriker, Museumdirektoren, Mittelalterszenegrößen *g* ) unterschrieben ist.
Solltest du deine Idee wirklich in die Tat umsetzen wünsche ich dir viel Erfolg.
Gruß
Hilmar

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Eintrag #6 vom 31. Mai. 2005 13:17 Uhr Steffen Zimmermann  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um Steffen Zimmermann eine Nachricht zu schreiben.

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Hy Michele,
die Frage war ja, Besteht Bedarf an einem rein auf Authentik basierenden Laden ? Nein und auch ja.
Ich halte es für eine hehre Idee und ich habe Sie mir immer noch nicht aus dem Kopf geschlagen. Das Nein bezieht sich darauf, dass einfach noch nicht genügend Leute, bereit sind, dieses Hobby in der entsprechenden Intensität zu betreiben. Ein anderes Problem, der Verkäufer kann nur allgemeingültige Materialien anbieten oder er muss auch Sonderanfertigungen besorgen können.
Das komplette Programm des Ladens muss mit Quellen und Belegen unterfüttert werden. Also es gibt zu jedem Stück ein Zertifikat, mit Quelle, Fundbeleg und allem worauf dieses Stück basiert.
Ein Frage die sich nun stellt, wie kommt der Umsatz zustande. Günstige Hersteller verkaufen ein Essmesser für 40 Euro, gut Du nimmst mehr, also bezahlst Du 30 Euro, plus 20 % was Du selbst verdienen willst plus ca. 16 % Mehrwertsteuer , das sind dann 42 Euro für ein Essmesser, das günstig ist.
Das nächste Problem, der Reenactor von Welt hat seine Quelle und weiß wo man was bekommt. Die meisten sind in ein Netz eingebaut und wissen wo man was tauschen kann. Der Neuling, für den ist ein solcher Laden interessant. Aber wie kompetent soll die Beratung sein. Wie viel will der Händler verdienen und vor allem, wie groß ist der zu erwartende Kundenkreis?
Für mich ist es ein Fakt, dass es wahrscheinlich nicht geht. Es sei denn man fährt mehrgleisig, Esoterik Zeugs, Zinnfiguren (Kiddies sind ein gutes Geschäft) und Mittelalterliche Waren. Dann könnte es klappen.
Wobei Läden wie das Camelot in Rotenburg ob der Tauber bewiesen haben, dass es geht. Zwar nicht authentisch, aber es ging. Es hängt eben sehr stark auch mit dem Standort zusammen. Aber tut das nicht jeder Laden.
Aber im Ernst, das haben schon viele gedacht :-)))
Servus
Steffen

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Eintrag #7 vom 31. Mai. 2005 15:14 Uhr David Seidlitz  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um David Seidlitz eine Nachricht zu schreiben.

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Randnotiz:
[Endlich mal wieder ein Thema mit Potential! Ich bin auf diverse Einträge gespannt und freue mich auf sture Kontroversen.
Was ist eigentlich ein A- Laden?]*
*Vorsicht Ironie! Zum Abschuß (Löschen) freigegeben ;o)
David

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Eintrag #8 vom 31. Mai. 2005 17:03 Uhr Till Potinius   Nachricht

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Ich denke, Bedarf besteht schon.
Der Laden müsste ja gar nicht nur authentische Sachen anbieten. Meinetwegen kann der neben der A-Abteilung verkaufen, was er will, sogar Autos. :)
Es muss nur eine Abteilung geben, wo die A-Artikel klar gekennzeichnet sind, am besten auch direkt mit Beleg, also z.B.:
Gambeson
Normandie 1066 +/- 10 Jahre(schlechtes Beispiel, den gab es in der Art mit Sicherheit länger)
Belege: Teppich von Bayeux
Das Problem wird sein, dass der Laden aufgrund des Recherche-Aufwandes etwas teurer sein wird, wenn es zu teuer wird, gibt es zu wenige Kunden. Denn, wie schon gesagt, wer bereits in der Szene ist, kennt seine Quellen, wer neu ist, hätte Interesse an so einem Laden, will aber mit Sicherheit nicht direkt 1000- investieren, um eine brauchbare Grundausstattung zu bekommen.
Aber wenn es halbwegs vernünftige Preise wären und Belege zu den Sachen: Ich würde da kaufen.
Am besten natürlich mit Online-Shop und Geschäft, das Geschäft im Großraum München bitte.
MFG, Till

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Eintrag #9 vom 01. Jun. 2005 08:41 Uhr Ingo Ludwig  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um Ingo Ludwig eine Nachricht zu schreiben.

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»Es muss nur eine Abteilung geben, wo die A-Artikel klar gekennzeichnet sind, am besten auch direkt mit Beleg«
Ob das funktioniert? Das erinnert mich an eine Karrikatur über einen Gemüseverkäufer der zwei Marktstände mit Gurken hat. Ein Helfer soll beide füllen und erhält vom Chef die Anweisung bei den Gurken für den ßkostand die Einschweiß-Folie zu entfernen …
Wie könnte so eine “A”-Abteilung kontrolliert werden, wer wäre wirklich in der Lage, da den kompetenten ßberblick zu haben und zu merken, dass dies alles richtig oder vielleicht Unfug (oder Betrug) ist, was da “belegt” ist - wäre damit nicht ein Streit vorprogrammiert in der Art: Käufer betritt den Laden und strebt zielgerichtet zur “A”-abteilung, stürzt sich auf Gegenstand abc und ruft nach dem Geschäftsführer. “Dieser Beleg ist aber nicht korrekt, dies und das gab es doch auch schon zur Zeit xyz”.
Genau wie bei allen Einkauf- und Bezugsmöglichkeiten derzeit für Waren aus diesem Bereich gibt es keine “staatliche Lebensmittelaufsicht”, wer dürfte solche Läden aufmachen (wer stellt dafür “Zertifikate” aus)?
So wünschenswert so ein Laden wäre - bitte mit einer gut sortierten Filiale in Berlin ;) ,
so wenig glaube ich daran, dass dieser sich wesentlich von bereits bestehenden Läden unterscheidet.
P.S. Ich verstehe zwar das Problem, dass sich so ein Laden ökonomisch tragen muss, wäre aber nicht erfreut, wenn “nebenbei” noch Autos, Pornohefte oder die “Bild” verkauft würden, nur um Umsatz reinzukriegen.
Gruß, Ingo

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Eintrag #10 vom 01. Jun. 2005 08:54 Uhr Sylvia Crumbach  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um Sylvia Crumbach eine Nachricht zu schreiben.

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Bedarf zu ermitteln heißtauch eigentlich Kundenkreise definieren oder?
Es haben schon sehr viele versucht von der “Scene” zu leben und fast noch mehr sind kläglich gescheitert.
Es gehört ein großes persönliches Protenzial dazu, nur für Handel ohne handwerklich Zusatzschiene und eigenen Produktion sehe ich gar eine Möglichkeit.
Angebote:
Museumshops, Seminare, Verkauf hochwertiger Replikate in div. Materialien.
Verkauf an Aktive setzt eine jahrelange und ausinschlägige Kenntnis der Seilschaften im Darstellerbereich voraus - Geht man an den Museums- oder (nach Div. aus dem letzten Jahr) Archäotechnik Bereich, ist man mit starker Konkurenz mit Uni-Abschlüssen und entsprechenden Verbindungen konfrontiert.
Mein persönlicher Rat: Lieber nicht!!

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Eintrag #11 vom 01. Jun. 2005 09:12 Uhr Jens (Nachname für Gäste nicht sichtbar)   Nachricht Bitte einloggen, um Jens eine Nachricht zu schreiben.

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?!
Also ich verstehe das Problem nicht.
Man mache gescheites Zeug nach Quellen, verkaufe es zu vernünftigen Preisen, fertig.
Dazu braucht man weder Uniabschluss, noch sind da “Seilschaften” der “Szene” wichtig.
Und Museen kaufen schlicht bei jemanden mit guter Reputation, und den sie kennen, was halt ne Weile dauert.
Da hilft nur:
-Streng nach Belegen angefertigte Waren verkaufen
-Zu akzeptablen Preisen (nicht: “billig”)
-Sich durch schnelle Lieferung/ Einhaltung der Lieferzeiten und der Bedingungen sowie Formen etc. nen Namen schaffen, oder kurz: guter Service
-Nicht irgendwann auf Massenproduktion aus Indien umstellen wollen, weils ja so billich wäre
Speziell an den letzten beiden Punkten scheitern die meissten nationalen wie internationalen Shops.
Nicht an mangelnder Nachfrage oder ähnlichem.
Mein persönlicher Rat: Mach’s, wenn, dann gescheit, ansonsten: lass es.
Gruss, Jens

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Eintrag #12 vom 01. Jun. 2005 09:42 Uhr Wolf Zerkowski  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um Wolf Zerkowski eine Nachricht zu schreiben.

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Moin,
Zitat:
Es muss nur eine Abteilung geben, wo die A-Artikel klar gekennzeichnet sind, am besten auch direkt mit Beleg, also z.B.:
Gambeson
Normandie 1066 +/- 10 Jahre(schlechtes Beispiel, den gab es in der Art mit Sicherheit länger)
Belege: Teppich von Bayeux
Zitat Ende.
Das wäre natürlich besonders wichtig. Bräuchte doch der geneigte Kunde keine eigene Recherche mehr zu betreiben. Das würde doch das Hobby erheblich erleichtern……;-)
Gruß Wolf
www.bauer-und-bonde.de

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Eintrag #13 vom 01. Jun. 2005 09:56 Uhr David Seidlitz  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um David Seidlitz eine Nachricht zu schreiben.

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Recherche!
Wolf, du spricht aus was mir dachte :o)
David

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Eintrag #14 vom 01. Jun. 2005 09:58 Uhr Bettina Drexler  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um Bettina Drexler eine Nachricht zu schreiben.

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Es geht wohl nicht darum, die eigene Recherche hinten an zu stellen, aber es gibt halt leider immer wieder Leute, die nicht alles selbst herstellen können.
Zum einen, weil nicht jeder die gleichen handwerklichen Qualitäten hat, zum anderen, weil nicht jeder die Zeit hat, eine komplette Ausrüstung selbst zu erstellen.
Es sei denn, die Ausrüstung muss erst im Jahre 2050 einsetzbar sein.
Trotz entsprechender Hinweise auf Quellen muss ich trotzdem selbst wissen, was ich eigentlich suche.
Und wenn ich das zu einem ansprechenden Preis dann auch kaufen kann, ist das schon mal ein großer Vorteil. Ich selbst z.B. kann zwar nähen, habe aber kein Händchen für Lederarbeiten. Und Metallbearbeitung liegt mir auch nicht.
Also kaufe ich Nestelspitzen, Gürtelschnallen und Schuhe, Taschen und Gürtel.
Schön ist es, wenn ich weiss, wo ich solche Dinge in passender Ausführung finde, Recherche muss ich ja trotzdem betreiben, sonst kann ich nicht wirklich für den süddeutschen Raum auswählen. Und wenn das dann noch dabei steht, ist es für mich einfacher, oder?
Was ist daran denn nicht in Ordnung?
Johanna

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Eintrag #15 vom 01. Jun. 2005 09:59 Uhr Bettina Drexler  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um Bettina Drexler eine Nachricht zu schreiben.

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Nachtrag: Der Sinn eines solchen Ladens liegt halt darin, die einzelnen Herstellungsquellen zusammenzuführen. Ich muss dann eben nicht mit 10 Leuten Kontakt aufnehmen, wenn ich was brauche, sondern wende mich an eine zentrale Adresse, die diese Vorarbeit schon geleistet hat.
Johanna

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Eintrag #16 vom 01. Jun. 2005 10:31 Uhr Wolf Zerkowski  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um Wolf Zerkowski eine Nachricht zu schreiben.

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Moin Bettina,
“Was ist daran denn nicht in Ordnung?”
Ganz einfach:
Es gäbe da zwei Möglichkeiten.
1. Wenn du in so einem Laden kaufst, hast du
schon vorher recherchiert und weisst genau wie z.B. eine Gürteltasche,süddeutsch,1470 auszusehen hat.
Dann braucht es nicht mehr dran zu stehen.
2. Du kaufst in so einem Laden, hast aber keinen Plan wie so eine Tasche aussehen musst und verlässt dich auf den Zettel mit der Quelle die da am Täschchen hängt. Nur leider ist der Zettel falsch , da schlecht recherchiert. Es handelt sich dabei um eine Tasche flämisch,1420. nun rennst du mit einer falschen Tasche rum.
Ein Quellenzettel an der Ware bringt in beiden Fällen nichts. Im ersten Fall brauchst du ihn nicht und im zweiten Fall verlässt du dich auf die “Recherche” anderer ohne ßberprüfung.
Und wie wir ja aus diversen Internetshops wissen, ist das nicht an den Haaren herbeigezogen. Es gibt massenweise Müll, der mit sogenannten “Quellenbelegen” versehen ist und als "mittelalterlich! verkauft wird.
Niemand sagt, das man alles selber machen soll.
Aber um den Weg: Eigene Recherche und dann einen Handwerker suchen der Diese umsetzen kann, kommz man halt nicht herum.
Der Mittelaltersupermarkt mit Quellennachweis hat noch nie funktioniert, denn selbst der beste Anbieter hat Sachen im Programm, die doch sehr
, na sagen wir mal, fragwürdig sind.
Gruß Wolf
www.bauer-und-bonde.de

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Eintrag #17 vom 01. Jun. 2005 11:03 Uhr Steffen Zimmermann  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um Steffen Zimmermann eine Nachricht zu schreiben.

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Moin Leuts,
@ Wolf: Das mit den Quellenbelegen sehe ich nicht als das große Problem an. Was soll’s, ich kaufe auch Dinge weil bestimmte Leute sagen, das ist ok.
Es ist einfach so, dass fast jeder in diesem Hobby früher oder später ein Spezialgebiet hat. Nur als Beispiel, aus der “Mittelalter-/Reenactmentszene” wird mir kaum jemand was über das Fechten mit dem Langen Schwert erzählen können. Aber viel über Keramik oder andere Details.
Also wäre ein solcher Laden schon eine feine Sache. Denn wer tiefer einsteigt, der will früher oder später eigene Sachen, also will ich was, was nicht jeder hat. Also wird recherchiert und selbst gemacht oder bei speziellen Handwerkern bestellt wie bisher.
Damit ist so ein Laden nur wieder für den Einsteiger interessant und für “Mitläufer” die auf die eine oder andere Veranstaltung gehen. Diese Leute wird man aber nicht auf Museumsveranstaltungen finden. Deshalb sehe ich kein Problem.
Was den Punkt angeht, diese Teil gab’s aber auch in Reutlingen, Stade, Hamburg, Bayeux… oder was auch immer. Wo ist das Problem, dann hängt an einem Essmesser, der Zettel Fundbeleg, Stuttgart Mitte 15. Jhdt. Quelle: Buch: Lieschen Müller, Stuttgarter Bodenfunde und deren Einfluss auf die Entstehung der Spottdrossel.
Da hat der Laden auch keinen zusätzlichen Rechercheaufwand, wenn man alles nach Quelle herstellen will. Denn die Quelle ist dann da.
Das Geld, es muss ja nicht schund verkauft werden. Es bieten sich eben Produkte an, die die gleiche Kundschaft anziehen. Ich selbst habe mir das ganze vor einigen Jahren in Augsburg überlegt. Was braucht man. Einen mehrgeteilten Laden.
Unsere Idee war, Mittelalterprodukte, Table Top Spiele und Figuren. Ein Produkt muss das andere auffangen können. Das wäre damals noch gegangen, da es in Augsburg weder einen Games Workshop noch andere Läden dieser Art gab.
Wo war das Problem. Geld !!!! Erst mal muss man in Vorleistung gehen. Wenn man einen Plattner hat, muss ein Harnisch rein in den Laden, Produkte müssen her. Mit zwei Jahren Szeneerfahrung und wenigen Quellen. Das ist immer wieder das Hauptproblem. Produkte kosten Geld und die müssen erst mal her. Ohne Ahnung ob es jemand will. Denn hier wird viel geredet, aber wer es wirklich kauft steht auf einem anderen Tablett.
Vor allem, es darf nix kosten. Ich selbst wurde schon öfters wieder auf das bemalen von Spanschateln angesprochen. Ja, aber ein Bild, das 10 Stunden Arbeit erfordert gibt es nicht für 30 Euro. Auch ein gutes Messer gibt es nicht für 20 Euro. Vielleicht noch eines das gut aussieht.
Ein Laden kann auch keinen Tauschhandel eingehen, die wollen auch Leben und Erfolg haben.
Fazit: Es könnte gehen, dann müssen sich aber die Leute die gerne Kunden wären komplett ändern und nicht immer nur billig billig billig…..
Servus
Steffen

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Eintrag #18 vom 01. Jun. 2005 11:31 Uhr Wolf Zerkowski  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um Wolf Zerkowski eine Nachricht zu schreiben.

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Moin Steffen,
klar jeder hat Freunde im Hobby ( Ich vermeide bewusst das Wort Szene) auf die er sich bei bestimmten Aussagen über Quellen verlassen kann.
Auch ich habe Handwerker, bei denen ich mich darauf verlassen kann, was sie da machen.
Bei einem Laden tendiere ich allerdings eher zu Ingos Ausführungen.
Wer soll das “überwachen” Wie weit kann ich mich auf den Inhaber verlassen?
Ich müsste ihn also persönlich kennen um das beurteilen zu können.
Wir kennen doch alle Handwerker und Händler, die anfangs mal gute Produkte hatten und dann um des Profites willen oder von mir aus auch um zu überleben, auf billige , im wahrsten Sinne des Wortes, Waren aus Indien zurückgriffen um den Markt dann mit Müll zu überschwemmen.
Geld? Ja genau, die Preise….Wieviele gute Handwerker verkaufen kaum etwas, weil die Leute die Preise nicht zahlen wollen?
Mir würde es schon reichen, wenn es noch mehr gute Handwerker gäbe aber wie gesagt, aufgrund der Preisvorstellungen der Käufer kann da ja keiner von Leben.
Was bleibt ist weiterhin gute Kontakte, der Tausch von Waren oder eben angemessene Preise zu zahlen.
Der quellenintensive Mittelaltersupermarkt mit “authentischen” Waren, in dem es alles gibt was man so im Hobby braucht ist lediglich ein schöner Traum….;-))
Gruß Wolf
www.bauer-und-bonde.de

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Eintrag #19 vom 01. Jun. 2005 11:37 Uhr Till Potinius   Nachricht

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Es würde vor allem die Durchsuchbarkeit erleichtern. Es ist einfacher, auf die Zeit auf dem Beleg zu schauen, als erst den Gambeson mit zig Bildern zu vergleichen, um zu sehen, ob er belegbar ist.
Und manch einer hat vielleicht auch Fachgebiete, in denen er sich auskennt, in anderen dafür nicht. Jemand, der auf Mittelaltermärkten Seile herstellt und verkauft, wird dir viel über die mittelalterliche Seilherstellung erzählen können, aber zu einer vollständigen Darstellung gehören auch Schuhe, worüber er dann aber vielleicht gar nichts weiß. Das würde für ihn deutlich leichter werden.
Recherche müsste trotzdem betrieben werden, denn keiner will als Normanne Nr. 12a aus dem Laden rumlaufen, sondern auch etwas eigenständiges haben. Und vor allem gehört zur Darstellung einer Person eben mehr als bloss das Tragen der Kleidung der damaligen Zeit.
MFG, Till

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Eintrag #20 vom 01. Jun. 2005 19:52 Uhr Karen Thöle  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um Karen Thöle eine Nachricht zu schreiben.

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Den einen super-duper-alles-anbietenden-und-in-allem-korrekten-Laden wird es wohl nie oder zumindest so schnell nicht geben. Grund: Es kennt sich hier wohl niemand wirklich mit allen Zeiten und allen Materialien aus. Handwerker werden wohl einige wenige Materialien (und damit Quellengattungen) haben, mit denen sie sich wirklich auskennen, Händler sich vielleicht auf eine bestimmte Zeit spezialisieren (z.B. Wikinger-Zeit, oder aber 15. Jahrhundert). Und das ist gut so. Der Alles-Kenner wäre mir ehrlich gesagt etwas suspekt (zumal bei einem Laden noch kaufmännisches Wissen dazu kommen müßte).
Aber die kleinen Läden und Handwerker haben wir ja schon. Und vielleicht können die jeder bei sich selbst anfangen, es dem Einsteiger einfacher zu machen (die dann ihrerseits möglicherweise dankbare Kunden werden könnten).
Ich persönlich - ich würde mich allerdings nicht als “Einsteiger” bezeichnen - bin inzwischen durchaus bereit, für Qualität und Quellennähe mehr zu bezahlen. Beispiel: Früher war ich stolz, wenn ich im Laden einen Wollstoff für 3 Euro den Meter gefunden habe. Jetzt bezahle ich gerne 17 Euro pro Meter, wenn ich dafür sicher sein kann, daß der Stoff ungefärbt und nicht chemisch gegen Filzen und Motten imprägniert ist. Wenn meine Ausgaben guten Bekannten zugute kommen - um so besser, aber wenn der Verkäufer mir auch auf seiner Homepage klarmachen kann, daß mein Geld gut angelegt ist, soll mich das auch nicht stören.
Und da hapert es doch meistens dran. Man kann auch den größten Mist so fotografieren, daß er auf den ersten Blick überzeugend wirkt. Und dann ist es selbst für den Kenner nicht leicht zu entscheiden, ob das Teil, das er da sieht, bloß selten (und deshalb nicht so bekannt) ist oder frei erfunden.
Deshalb denke ich auch, daß es gut wäre, wenn die Händler und Handwerker zu den Produkten, die einer ßberprüfung durch die Quellen standhalten, ein bis zwei Buchtitel schreiben. Nicht als “Zertifizierung”, sondern damit jeder die ßbereinstimmung selbst nachprüfen kann und im besten Fall wieder ein neues hilfreiches Buch kennengelernt hat.
Der zweite Punkt ist schwieriger, weil ich natürlich auch mitbekommen habe, wie oft sich Leute nicht leiden können, und daß dann eine Zusammenarbeit daran scheitert:
Händler und Handwerker, verlinkt Euch so, daß Eure Kunden was davon haben. Der Händler, der sich auf Wikizeit spezialisiert hat, kann einen (kommentierten) Link zu einem Händler setzen, der _belegte_ Sachen fürs Spätmittelalter hat. Der Schmied kann einen Link zu einem Schneider setzen, der mit _belegten_ Stoffen und Schnitten arbeitet. Man kennt sich doch untereinander. Und man nimmt sich doch auch nichts weg. Wenn ich Knochenwürfel suche, bedeutet das doch keine Konkurrenz für den Schuhmacher, wenn er mich weiterleitet.
Klingt doch alles ganz realistisch. Und wird, wie so viele Ansätze zur Verbesserung und Vernetzung, wahrscheinlich auch wieder nichts werden.
Bis denn
Karen

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Eintrag #21 vom 01. Jun. 2005 23:09 Uhr Michele Hoewner   Nachricht

nach oben / Zur Übersicht Mein Wolkenschoss ^_^

Mir war schon klar, dass es ein schwieriges Unterfangen sein würde… aber was mir doch zu deutlich auffällt…
Man kann sich das Leben auch schwer machen.
Natürlich nimmt das, was ich mir da so vorgestellt hab, einem nicht die komplette Recherchearbeit ab! Das wäre bei weitem zu einfach.
An irgendeiner Stelle kam ein Einwand, der mir noch nicht klar ersichtlich ist…
Wenn man eine vorstellung davon hat, was man will, brauch man so einen Laden nicht mehr, und wenn man sie nicht hat, dann kann man betrogen werden….
So in etwa, sehr frei zitiert.
Warum brauch man den Laden denn dann nicht mehr? Nur weil man sich mit einem Hobby beschäftigt, dass sich um Geschichte dreht, heißt das doch noch lange nicht, dass man nicht auch mal was neues in Augenschein nehmen kann, oder?? Da war irgendwie ein logischer Holper drin.
Der einzige Grund, warum ich zurzeit dabei bin, zumindest meine Gewandung selbst zusammen zu schustern - mir fehlt da noch die ßbung drin - ist auch, weil ich bisher noch keinen Laden fand, der mir anbieten konnte, was meinen Ansprüchen gerecht wurde ^_^ ich orientierte mich lediglich an meinem eigenen Mangel
Ein Bekannter von mir hatte mir vor einiger Zeit angeboten eine Filiale für ihn zu leiten - in München, was für mich persönlich jetzt nicht wirklich in Frage kam ^_^, ich bin Rheinländerin, und des is a gut so.
Zumindest sticht es mir ins Herz zu sehen, wie gerade jener Bekannte nun nur so grade den Laden über Wasser halten kann… und das Sortiment lässt meiner ßberzeugung nach auch schwerst zu wünschen übrig…
Wie schon so oft hier beklagt, sehr viel, dass nichts mit dem Hobby zutun hat… Gothic-sachen mögen ja schön sein… aber irgendwie sträubt es sich bei mir bei dieser Kombination, auch wenn einige Teile echt schön sind (o;
Ich bin da Idealistin, das steht außer Frage.
Und ja, das ganze ist mehr ein durgeplantes Wolkenschloss meinerseits. Ich mag solche ßberlegungen.
Ich hatte das schon alles schön durchgeplant, mich schon an die imaginäre Ladenausstattung gemacht und mich mit dem buchhalterischen Aufwand auseinandergesetzt, was sein muss, muss sein. (o;
Aber bei den Anschaffungskosten hab ich dann doch erst mal Halt gemacht,… ich will mich ja nicht zu früh desillusionieren, gell?
Meiner Meinung nach, hätte das ganze ausbaubedarf… sozusagen ein langsames Wachsen, ein Stück, dass einmal mit einem Beleg angeboten werden kann, verschwindet ja nicht, nur weil es verkauft wurde, so lange man gewogene Lieferanten hat, versteht sich… aber bezüglich der Gewandung hätte ich zumindest eine Schneiderin meines Vertrauens (o;
Aber was mich auch stuzig machte, Wolf, auf Gewandungen.de hab ich auch noch keine Belegen gefunden gehabt (o;
Und was diese Streitereien betrifft, dass sich jemand muckieren möge, etwas habe es auch schno vorher gegeben.. seis drum, davon ist der Beleg ja trotzdem noch nicht falsch, wenn es zum angegebenen Zeit und Ort jenes Stück ebenfalls gab.
Wäre derjenige, der sich über diesen Sachverhalt muckiert so freundlich mir seiner seits seine Quelle zur Verfügung zu stellen, sollte es ihm und mir nicht zum Schaden gereichen, dann lässt sich der Beleg am stück noch weiter ausbauen, darin sehe ich nun wirklich kein wirkliches Problem.
Ich finde für alles eine lösung XD
Wo ein Wille ist, ist auch ein Weg ;-P
PS: ich bin schon reichlich übermüdet ^_^
mi (o;

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Eintrag #22 vom 01. Jun. 2005 23:45 Uhr Wolf Zerkowski  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um Wolf Zerkowski eine Nachricht zu schreiben.

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Moin,
nur zu einem Punkt:
“Aber was mich auch stuzig machte, Wolf, auf Gewandungen.de hab ich auch noch keine Belegen gefunden gehabt (o;”
Richtig….selber recherchieren macht schlau….;-))
Auch was auf gewandungen.de oder in meinen Büchern steht ist nicht der Weisheit letzter Schluss.
Es ist beides “nur” eine Anleitung zum Einstieg ins Hobby. Wer da Schluss macht ist selbst schuld….;-))
Gruß Wolf
www.bauer-und-bonde.de

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Eintrag #23 vom 02. Jun. 2005 10:36 Uhr David Seidlitz  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um David Seidlitz eine Nachricht zu schreiben.

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Hallo Michele,
Zitat:
<Der einzige Grund, warum ich zurzeit dabei bin, zumindest meine Gewandung selbst zusammen zu schustern - mir fehlt da noch die ßbung drin - ist auch, weil ich bisher noch keinen Laden fand, der mir anbieten konnte, was meinen Ansprüchen gerecht wurde ^_^ ich orientierte mich lediglich an meinem eigenen Mangel>
Selbstmachen ist doch gut! Man entwickelt so einen ganz anderen (realistischeren?) Blick auf Dinge die wir heute als selbstverständlich nehmen. Ich denke, das schafft mehr Verständnis der historischen Zusammenhänge. Keiner fängt als perfekter Schneider, Schuhmacher, etc. an. Alles eine Sache der ßbung. Das jemand für überhaupt nix ein Talent hat, mag ich nicht glauben. Ansonsten gibt es mittlerweile für (fast) alles gute Handwerker, die nach persönlichen Vorlagen arbeiten. Allerdings weiß ich ja nicht wie hoch deine Ansprüche sind…
Gruß,
David
Ps.: ßbrigens färben und nähen wir auch auf Auftrag ;o)
www.familia-ministerialis.de

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Eintrag #24 vom 02. Jun. 2005 11:49 Uhr Till Potinius   Nachricht

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Aber mal eine zu der Thematik passende Frage:
Viele hatten ja schon erwähnt, dass jeder, der länger an der Szene ist, schon weiß, wo er “seine” Händler findet. Aber für Neulinge ist der Einstieg in die Szene schwer, da sie eben nicht gute Händler von schlechten Händlern unterscheiden können. Bzw. die guten Händler zum Teil sehr schlecht ausfindig machen können.
Wäre es da nicht wünschenswert, eine Art Wiki(also nicht Wiki-Darstellung, sondern so wie wikipedia) zu erstellen, wo man Händler und vielleicht auch deren Artikel nach Qualität, Preis und Authentizität oder ähnlichem bewerten kann?
Für Neulinge würde der Einstieg leichter.
Für gute Händler würde Werbung gemacht, wodurch diese leichter im Wettbewerb bestehen können.
Erfahrene würden vielleicht auch mal einen neuen Händler finden, der sie interessiert.
Bei Online-Shops oder ähnlichem gäbe es Erfahrungsberichte, und man müsste nicht nur nach Foto und Beschreibung des Händlers kaufen, hätte also weniger Fehlkäufe.
Wäre halt ein Projekt, dass auch etwas Mitarbeit benötigt.
MFG, Till

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Eintrag #25 vom 02. Jun. 2005 12:38 Uhr David Seidlitz  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um David Seidlitz eine Nachricht zu schreiben.

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Hallo Till,
<Aber für Neulinge ist der Einstieg in die Szene schwer, da sie eben nicht gute Händler von schlechten Händlern unterscheiden können.>
Ja, da haben wir wieder die Rechercheproblematik.
Wieso können sie es denn nicht unterscheiden? Weil nicht mal die grundlegensten Recherchen erfolgt sind! Also herauszufinden, daß es im Mittelalter noch keine Nähmaschinen, Lurexborten, Polyesterfummel, Gußkeramik, etc. gab, kann ja wohl nicht so schwer sein.
Es ist doch viel wichtiger, Neulingen die richtige herangehensweise zu erläutern. Ich meine damit auch die basics in Form- und Materialkunde.
David
www.familia-ministerialis.de

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Eintrag #26 vom 02. Jun. 2005 12:40 Uhr Jens (Nachname für Gäste nicht sichtbar)   Nachricht Bitte einloggen, um Jens eine Nachricht zu schreiben.

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Moin,
1.) Gibts bereits nen Thread nur zu Shops hier bei TV
2.) Leuten miteinander _reden_.
3.) Als Einsteiger braucht man imho (fast) keinen Shop. Ausser vlt. für Rohstoffe wie Nadel, Faden, Wolle. Und die findet man in den gelben Seiten.+
4.) Die Qualität des Shops äussert sich in Qualität der Waren, Service und Ausführung. Letztere kann man-und muss man- auf Basis von Quellen _selber_ bewerten.
Die Qualität kann man durch o.G. Thread/Fragen eruieren, Service ebenfalls.
Kaufhäuser für den Rundum-Glücklich “Einstieg ins Hobby” (in welches denn?) braucht’s imho nicht, mehr gute Waren schon.
Denn wenn der Einstieg daraus besteht, dass derjenige sich das Geraffel zusammenkauft, steigt er vlt. ein, aber nicht in dasselbe Hobby wie ich… ;)
Gruss, Jens

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Eintrag #27 vom 02. Jun. 2005 12:58 Uhr Hilmar Becker  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um Hilmar Becker eine Nachricht zu schreiben.

nach oben / Zur Übersicht Na ich weiß nicht...

Hallo Jens
“Denn wenn der Einstieg daraus besteht, dass derjenige sich das Geraffel zusammenkauft, steigt er vlt. ein, aber nicht in dasselbe Hobby wie ich… ;)”
Muß man denn _alles_ selbst recherchieren?
Um dann auch _alles_ selbst herzustellen?
Muß jeder für sich selbst den Urschleim durchwühlen, sein es bei Recherche oder beim Erlernen von handwerklichen Fähigkeiten?
Dann darf also jemand, der seine Sachen (größtenteils) einkauft, egal wie gut sie sind und egal wieviele Kenntnisse er hat, nicht mit dir spielen?
Erklärs mir, vielleicht hab ich das ja falsch verstanden.
Gruß
Hilmar

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Eintrag #28 vom 02. Jun. 2005 13:45 Uhr Jens (Nachname für Gäste nicht sichtbar)   Nachricht Bitte einloggen, um Jens eine Nachricht zu schreiben.

nach oben / Zur Übersicht Lesen, Verstehen

Moin Hilmar,
Hab ich was von alles gesagt? Nö.
Habe ich gesagt “er darf nicht mit mir spielen” (wasauchimmerdasheissenmag)? Nö.
Aber es täte dem Forschungsstand schon oft recht gut, wenn Dinge nicht einfach nachgemacht würden.
Und ich erlaube mir schon, selber zu definieren, was ich als mein Hobby bezeichne ;)
Und dazu gehört definitiv das selbermachen. Auf garkeinen Fall alles (was ich auch nicht gesagt habe), aber gerade zu Anfang schon.
Im übrigen ziehe ich arg in Zweifel, dass jemand ob der Option, sich im Einsteig das Zeugs zusammenzukaufen, am Anfang gross Recherche betreiben wird.
Been there, done that.
Gruss, Jens

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Eintrag #29 vom 02. Jun. 2005 15:42 Uhr Sylvia Crumbach  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um Sylvia Crumbach eine Nachricht zu schreiben.

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“Denn wenn der Einstieg daraus besteht, dass derjenige sich das Geraffel zusammenkauft, steigt er vlt. ein, aber nicht in dasselbe Hobby wie ich… ;)”
Hallo Jens,
ich schließe mich mal Hilmar in ähnlichem Tenor an.
Persönlich bin ich sehr sicher nicht das selbe Hobby zu haben wie Du. Das finde ich nicht schlecht oder schlimm und es sagt mir auch leider keiner warum es erstrebenswert sein muß, das selbe Hobby zu haben wie Du.
Was mir an Deinem Beitrag auffällt:
Wäre ich nicht durch viele Jahre (erfolgreiche!) Beschäftigung mit lebendiger Geschichte in meinem Selbstvertrauen sehr gestärkt und auch von Natur aus zwar sensibel, aber auch relativ dickfellig - das wäre der Moment an dem ich denke würde: Hier bin ich falsch!
Auch meine Ausrüstung ist nicht komplett selbstgemacht. Auch ich verlasse mich zum Teil auf Freunde und handwerklich geschickte Personen (daß ich penibel vorrecherchiere ist nur eine Dreingabe). Aber mit dem Holzhammer verplätten, daß meine Leistung deshalb weniger Wert ist oder verschiedene supertollgemachte Veranstaltungen für mich deshalb unerreichbar sind, muß ich nicht.
Weiter unten habe ich sachliche Bedenken angemeldet und dazu kam schon eine knapp über dumm gehaltene Anwort von Dir.
Das brauche weder ich, noch irgendjemand, der hier mitließt!

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Eintrag #30 vom 02. Jun. 2005 15:45 Uhr Ruth (Nachname für Gäste nicht sichtbar)   Nachricht Bitte einloggen, um Ruth eine Nachricht zu schreiben.

nach oben / Zur Übersicht Recherche zugänglich machen

Hallo zusammen,
bei den beiden letzten Einträgen von Hilmar und Jens möchte ich gerne einhaken, auch wenn es zum Thema Laden off-topic ist:
Nicht jeder kann ALLE Aspekte einer Darstellung im Detail selbstständig recherchieren, selbst wenn er dazu grundsätzlich in der Lage (Grundlagen der Recherche und Quellenarbeit) und willens ist… dafür fehlt einfach die Zeit, und außerdem hat jeder besondere ‘Lieblingsthemen’…
Wenn aber nun jeder, der gerade sein ‘Lieblingsthema’ ziemlich umfassend recherchiert hat, diese Ergebnisse mit Quellenangaben und Literatur zur Verfügung stellen würde, wäre das eine Hilfe für andere ebenfalls engagierte Darsteller, die zwar eigentlich ein anderes Sachthema spannender finden, aber trotzdem auch bei diesem Detail gerne originalgetreu sein würden…
Das wäre eine tolle Basis, um sich schneller zu informieren, und nicht erst bei Null anfangen zu müssen. Fast immer muss die tiefgehendere Recherche auf ganz verschiedenen Medien und Quellen zurückgreifen, da es in der Regel DIE EINE Fachpublikation zum jeweils fraglichen Fragment der Sachkultur nun mal in den seltensten Fällen gibt… wie schön wäre es da, wenn man nicht die gesamte Recherche immer wieder bei Null anfangen müsste, sondern auf FUNDIERTE Artikel anderer Hobbyisten zurückgreifen könnte.
Ob mir deren Recherche-Stil zusagt oder ob ich tiefer gehn möchte, bleibt ja dann immer noch mir überlassen. Aber ich hätte zumindest schon mal relevante Spezialliteratur und vielleicht den einen oder anderen Hinweis auf ein zeitgenössische Quelle, die ich nicht zeitraubend selbst heraussuchen müsste.
So würden wir untereinander von den jeweiligen Spezialgebieten gut profitieren und hätten wunderbare Diskussionsgrundlagen. Deshalb plädiere ich an alle engagierten Forumsleser, darüber nachzudenken, ihre Spezialrecherchen evtl. online zu stellen… ich denke, ich gehe auf unserer HP mit entsprechendem Beispiel voran, und zum Glück bin ich damit ja auch nicht alleine - aber trotzdem der erneute Appel: lasst uns diese Informationsquellen weiter ausbauen!
Ein PS, um entsprechende Totschlagargumente zu vermeiden: damit meine ich natürlich nicht die Veröffentlichung von allgemeinen Kitguides etc., sondern Detailfragen oder Zusammenfassungen von Literatur- und Quellenstudien, die auch andere interessieren könnten!
Ruth
Marca brandenburgensis AD 1260
/www.brandenburg1260.de

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Eintrag #31 vom 02. Jun. 2005 15:56 Uhr Ruth (Nachname für Gäste nicht sichtbar)   Nachricht Bitte einloggen, um Ruth eine Nachricht zu schreiben.

nach oben / Zur Übersicht Nachtrag

ntürlich will ich Euch nicht als böse Hexe einen (vergifteten) Appel anbieten, sondern an Euren Gemeinsinn appeLLieren
(huch, schon wieder ein verfängliches Wortspiel… *gr*)
Ruth

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Eintrag #32 vom 02. Jun. 2005 16:40 Uhr David Seidlitz  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um David Seidlitz eine Nachricht zu schreiben.

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Hallo,
ich kann mich da Ruth´s Meinung nur anschließen. gemeinsamer Austausch von Rechercheergebnissen ist absolut sinnvoll und auch notwendig. Dabei denke ich, daß es auch Sinn macht, Ergebnisse zum selben Thema abzugleichen und gegebenenfalls einen Konsens zu suchen. Dabei möchte ich die _Gegenseitigkeit_ unterstreichen, niemand ist ein Selbstbedienungsladen. Einsteiger sollten, so finde ich, zum recherchieren ermutigt werden. Das kann auch dadurch erfolgen, daß man den Einstieg in die Thematik mehr oder weniger erleichtert.
Dieser Auffasung war ich schon immer. Und wer unsere Hp kennt, weiß das wir unsere Erfahrungen und Ergebnisse nicht für uns behalten ;o)
Gruß,
David

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Eintrag #33 vom 03. Jun. 2005 19:39 Uhr Ranes Haduwolff  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um Ranes Haduwolff eine Nachricht zu schreiben.

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Moin zusammen,
es steht doch in erster Linie mal die Frage, auf welcher wirtschaftlichen Grundlage so ein Shop basieren soll.
Die Gewinnspannen beim Einzelhandel sind mickrig, und selbst wenn es die “Szene” stützt, so sind doch Geschäfte nicht so einfach aus dem Boden zu stampfen. Entweder als nette Nebensache - dann ist es nur eine Erweiterung des Hobby, und bleibt in kleinstem Rahmen, oder als richtige Firma, und dann gehts los….Gewerbeanmeldungen, Steuererklärung, Buchhaltung usw….
Modelle wie die “ich-AG” und so sind zumeist nicht lebensfähig.
Und das so schwarz vor sich hinwurschteln vieler beinhaltet ein gewisses Risiko…
Und geschäftsfähige Preise…dann gehts Geschrei los…ob es anders geht?
Grüße
Ars Militia - Euer Haduwolff

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Eintrag #34 vom 13. Jun. 2005 19:44 Uhr Michele Hoewner   Nachricht

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… ok, als ich den eingangspost schrieb, hatte ich weniger im sinn anderen die recherche vollends abzunehmen…
nein, viel mehr, wie ich sicher schon irgendwo erwähnt hab (?!) schwebte mir zwar etwas vor, dass eine gewissen kenntlich machung vorweisen kann, aber das mehr zu meinem persönlichen vorteil. hier kommt der tricky-teil daran.
ich weiß, dass ich sicher nicht immer alles im kopf habe… das merke ich alleine schon daran, wenn mich leute etwas bestimmtse fragen, und ich ins trudeln gerate… oder ich mir etwas einfach falsch gemerkt habe, kommt vor. aber so, so ich mich denn einließe auf dieses laden-experiment, konnte ich auf das schildchen verweisen, als persönliche gedankenstüze (o;
und ich weiß, wie gerne sich einsteiger auf den loorbeeren anderer ausruhen.. ich hab nen ganzen haufen, den ich seit einiger zeit versuche dazu zu bewegen sich mal etwas damit auseinander zu setzen… warum ich das tu? ok.. ich gebs zu… ich bin idealistin… aber der kleine realist in mir, sagt mir jedesmal, meine fresse, bist du blöd.. würden die sich dafür interessieren, würden sie schon die hufe schwingen und selbst was tun…
aber es ist wie immer, der teufel zeit, der auch meine bekannten davon abhält, und dafür kann ich nur zu gut verständnis aufbringen… mir fehlt selbst die zeit, mich mit nötiger sorgfalt mit allem auseinander zu setzen, und das nur, weil ich versuche das geld zusammenzuhalten… tjaja,
wo wir schon da angelangt sind, was das ganze schon in vorraus - zumindest jetzt für mich - unmöglich macht.
dass dies hier so hitzig disskutiert wurde, geht mir schon arg gegen mein harmoniebedürfnis… welches mich schlicht auch zu dieser träumerei animiert hat. mir sind die argumente zwar klar… aber nicht wirklich nachvollziehbar… viel mehr scheint es mir hier eine… grundsätzliche gegenhaltung zu dieser idee zu geben, und das, wo es sich schlicht hier, nur um ein gedankenexperiment handelte!
wobei mir eine nähere erläuterung zu der viel benutzten phrase “mein hobby” glaube jetzt doch von nöten ist… dieses abspalten ist mir nicht begreiflich. es sind doch nur “kinder” die man an die hand nehmen müsste… und keine aliens…
mir fällt es schon schwer, an irendwelche quellen zu kommen…
<– kommt in keine auch nur halbwegs vernünftige biblio rein *schnuff* *auch mal leid klagen muss*
mi (o;

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Eintrag #35 vom 13. Jun. 2005 20:05 Uhr Michele Hoewner   Nachricht

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was mir grade noch ganz konkret einfiel…
was zb. das essmesser angeht…
mein eigenes - und ich liebe es!! - hat mich geschlasgene 5- gekostet.
es ist handgeschmiedet, es rostet - das gehört einfach dazu - und ich hab - mehr weil es mir spaß gemacht hat, als dass es nicht mit im preis gewesen wäre - das ding auch noch selbst geschliffen, das hat zwar gedauert, aber auch dabei hab ich wieder was gelernt.
das messer hat mir bisher nur gute dienste getan… wobei es etwas übung bedurfte um damit ein brot zu schmieren…. - das ist eine andere geschichte -
also wenn ich mich nu nich verrechnet hab, wären das meiner rechnung nach mit den erwähnte 20% für den gewinn - ich weiß von vielen, dass minimum 100% aufgeschlagen werden, damit sie auch noch prozente geben können, was bei nur 20% gewinnspanne kaum möglich ist, wenn man es nicht gleich verschenken will… sprich selbst noch daran verdienen um sich über wasser halten zu können, also wären dass dann 6- und aufgerundet 7- mit märchensteuer… - ich hasse dieses pfenningspreise… die mögen noch so eine dolle psychologische wirkung auf den käufer ham… son umstandskrämerei. - und wenn ich dreißt bin, würd ich 10- dafür verlangen, märchensteuer schon inbegriffen versteht sich, damit die krummen preise wegbleiben (o;
wenn jetzt klar ist, was ich damit sagen wollte… oder zu viele nebensätze??
mi (o;

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Eintrag #36 vom 13. Jun. 2005 20:25 Uhr Arno Eckhardt  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um Arno Eckhardt eine Nachricht zu schreiben.

nach oben / Zur Übersicht Einfache Antwort auf den threadtitel

Hallo Ihr
Aus kaufmännischer Sicht:
Definitiv NEIN
Aus Sicht der “Akteure”:
Definitiv JA
Was fehlt, ist ein Idealist, der beides miteinander Verbindet.
Müßte aber gleichzeitig ein “Schwachkopf” Sein, weil siehe Punkt eins…
Ich fände es schön, wenn es soetwas gäbe, glaube aber offen gesagt nicht, das es sich technisch machen lässt.
Euer Traumschmied

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Eintrag #37 vom 13. Jun. 2005 20:28 Uhr Arno Eckhardt  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um Arno Eckhardt eine Nachricht zu schreiben.

nach oben / Zur Übersicht Ach ja:

Es fehlt auch definitiv an Handwerkern, die entsprechende produkte überhaupt anbieten können.
Somit würde selbst mein fiktiver “Idealist” ziemlich warenlos dastehen und schon alleine deshalb den Bach runter gehen…
Ist aber alles nur meine bescheidene Meinung nach sechs Jahren Selbständigkeit, bin offen für Kritik!
Euer Traumschmied

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