Thema als Feed (RSS 2.0) Thema als Feed (ATOM 1.0) Betten

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Eintrag #1 vom 19. Nov. 2001 20:28 Uhr Thomas Schiebel  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um Thomas Schiebel eine Nachricht zu schreiben.

nach oben / Zur Übersicht Oberbetten, woraus?

Wie Betten ausgesehen haben, hatten wir ja schon. Aber womit deckte man sich zu ? Mit einer Wolldecke, einem richtigen Federbett oder einer Art Steppdecke (dem Gambeson ähnlich) ? Mit Fellen sicherlich nicht.
Ach ja: uns interessiert hauptsächlich die Wikinger-Zeit. Obwohl ich glaube, daß das Thema auch für andere Zeiten interessant sein könnte.
Viele grüße, Gorm

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Eintrag #2 vom 20. Nov. 2001 10:13 Uhr Dorothea (Nachname für Gäste nicht sichtbar)   Nachricht Bitte einloggen, um Dorothea eine Nachricht zu schreiben.

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Hallo Gorm,
in den Gräbern von Birka hat man Reste von Daunen-Kissen gefunden.
Gruß Herwör

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Eintrag #3 vom 21. Nov. 2001 12:33 Uhr Helmut Frölich  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um Helmut Frölich eine Nachricht zu schreiben.

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Warum eigentlich keine Fell?
Mein holdes Eheweib will jetzt im Winter Steppdecken mit Roh(schaf)wolle füttern. Ob es dafür Nachweise gibt, weiß ich nicht, aber es liegt nahe, und hält schön kuschelig warm.
Mit herzlichem Pilgergruß, Hallamuoth von Wunnefried

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Eintrag #4 vom 21. Nov. 2001 13:15 Uhr Ranes Haduwolff  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um Ranes Haduwolff eine Nachricht zu schreiben.

nach oben / Zur Übersicht Pfühle und Feder...

Grüß Euch,
…im HMA waren die Betten wie folgt aufgebaut:
Untergestell mit Stricken oder eine trampolinartig aufgespannten Auflage, aber auch mit Lattenrosten.
Matratze waren i.d.R. Stroh/Heusäcke, die einfach zu wechseln und aufzuschütteln sind
Darauf kamen Bettuch und die Decken.
Sicherlich hat man Felle benutzt, insbesondere flauschige und auch wertvolle bei besseren Herrschaften.
Die zumeist abgebildeten Betten (Hortus, M-Bibel, Liber ad Hon…) haben dicke, feste Kissen und Oberbetten, die offensichtlich gestopft sind, und da bietet sich Daunen und Wollflocke an.
Klar, daß da die Bezüge ordentlich bestickt sind, sie sind übrigens nicht geknöpft, sondern mit Schnürungen geschlossen.
ßbrigens sind diese Betten sehr kuschelig und bequem, ich nächtige (ausser die Matratze - mein Rücken halt…) in Fellen und solch einem Bett…
Euer Haduwolff

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Eintrag #5 vom 21. Nov. 2001 14:52 Uhr Dietrich (Nachname für Gäste nicht sichtbar)   Nachricht Bitte einloggen, um Dietrich eine Nachricht zu schreiben.

nach oben / Zur Übersicht Wolle

Schaffelle als Unterlage oder Zudecke kann ich wirklich nicht empfehlen; sie sind schwer und sperrig und klein, so daß man sich nicht einmal gescheit hineinwickeln kann.
Und die Wolle wurde, mal rein vom historischen Standpunkt aus betrachtet, gesponnen und zu Gewebe verarbeitet. Wer nimmt denn ein Fell zum drauflegen, wenn er aus der Wolle eine gescheite Tunika arbeiten kann und auf Stroh mindestens genauso gut schläft? Zumal eine Strohmatratze besser zu reinigen ist als ein Fell.
Dietrich

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Eintrag #6 vom 21. Nov. 2001 23:08 Uhr Thomas Schiebel  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um Thomas Schiebel eine Nachricht zu schreiben.

nach oben / Zur Übersicht Danke...

…für die Antworten. Haben auch noch vom Oseberg-Schiff gelesen, dort seien Daunendecken und Kissen (bzw. deren Reste) gefunden worden. Also “Wolldecke” oder Federdecke.
Viele Grüße, Gorm

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Eintrag #7 vom 18. Mrz. 2012 10:55 Uhr Henni Speck  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um Henni Speck eine Nachricht zu schreiben.

nach oben / Zur Übersicht Bettlösung

Hallo zusammen,
ich häng mich hier mal an, irgendwie gehörts ja zusammen…
Folgendes: Bislang hatte ich ein praktisches, aber natürlich indiskutables “Sudan” mit Boden.
Jetzt habe ich mir einen Zweimaster geholt, entfernt an normannische Zelte lässt er denken. ABER - das Ding hat keinen Boden. Soll ja auch nicht. Ich könnte zwar einen machen und dem zelt auch Spritzlappen verpassen, aber dann müsst ich ja wieder ins Pfadfinderlager damit.
Mein Problem: Ich habe mit Hänger und Auto schlicht mehr NULL Platz um noch ein Bett zu transportieren, mag meine Felldecke (12 aneinandergenähte Schaffelle), die ich als “Bett” benutze, aber natürlich auch nicht auf die Wiese schmeissen, dann kann ich sie nach der nächsten Saison ersetzen.
Hat jemand ne Idee zu ner einigermaßen praktikablen Lösung die nicht viel Transportplatz benötigt, ohne Plasik auskommt und trotzdem mein Fellchen vor dem Boden schützt?
Dankeschön schonmal…

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Eintrag #8 vom 18. Mrz. 2012 11:08 Uhr Dorothee (Nachname für Gäste nicht sichtbar)   Nachricht Bitte einloggen, um Dorothee eine Nachricht zu schreiben.

nach oben / Zur Übersicht Bett

Strohsack aus festem Leinen

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Eintrag #9 vom 18. Mrz. 2012 11:14 Uhr Henni Speck  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um Henni Speck eine Nachricht zu schreiben.

nach oben / Zur Übersicht strohsack...

… war einer meiner ersten gedanken, braucht aber auch zuviel platz, leider.
Könnte ihn zwar jedesmal vor Ort neu füllen, aber die meisten Veranstalter wollen ihre Strohballen ja nicht auseinandergepflückt haben oder man bekommt auch gerne mal keine gestellt…

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Eintrag #10 vom 19. Mrz. 2012 16:19 Uhr Alexander Klenner  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um Alexander Klenner eine Nachricht zu schreiben.

nach oben / Zur Übersicht Ansprüche....

Ein Veranstalter, der so wenig Ahnung/Interesse von/an historischer Darstellung hat, daß er kein Stroh für einigermaßen belegbare Nachtlager stellt, oder gar grausigerweise Stroh nur als Dekoballen verleiht, wäre ein Grund, die Teilnahme an der VA schwerstens zu überdenken.
Davon ab, wenns (wie aus dem anderen Thread zu entnehmen) im Zelt eh nicht authentisch aussieht, was spricht gegen die gute alte Luftmatratze?

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Eintrag #11 vom 19. Mrz. 2012 09:19 Uhr Dr. Nicole Schneider  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um Dr. Nicole Schneider eine Nachricht zu schreiben.

nach oben / Zur Übersicht ...welche man

nämlich bei widerborstigen Veranstaltern auch durchaus im handgekauten, mundgeklöppelten Strohsack versenken kann, die Luftmatratze.

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Eintrag #12 vom 19. Mrz. 2012 11:00 Uhr Henni Speck  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um Henni Speck eine Nachricht zu schreiben.

nach oben / Zur Übersicht luma...

… nun, das neue zelt sieht nun doch ein bisschen korrekter aus als das alte…
aber ja, luma - ich dachte an nen rahmen, ausinandernehmnar aus holzplanken, die minimal höher sind als die luma und dann das fell drauf, so dass es opisch nach “bett” aussieht - bin aber damit nicht sooo zufrieden, weil ja auch wieder nur blöder kompromiss.

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Eintrag #13 vom 19. Mrz. 2012 11:21 Uhr Carsten (Nachname für Gäste nicht sichtbar)   Nachricht Bitte einloggen, um Carsten eine Nachricht zu schreiben.

nach oben / Zur Übersicht Die üblichen Fragen

Hallo Hanni,
ich stelle mal die üblichen, verhassten Fragen zu einem derartigen Recherchethema:
Was stellst Du dar und zur welcher Zeit?

  • Zelt impliziert eine Darstellung eines Reiselagers oder einer Behelfsunterbringung (z.B. im Rahmen eines Turniers/Hoftages/…)

  • Dass Du ein Zweimastzelt (ich vermute mal Pavillon) besitzt, deutet auf einen eher höheren Stand hin.

Worauf werden solche Leute in dieser Situation wohl geschlafen haben und was konnten sie alles von A nach B schleppen? (Ja, auch Pferde und Karren haben eine begrenzte Kapazität)
Wennn Du diese Vorraussetzungen darstellen kannst, dann steht einem Bett im Zelt nicht mehr viel im Wege. Dazu gibt es einige Abbildungen (z.B. Liber ad honorem Augusti sive de rebus Siculis fol 112r (1196) www.leo-et-ursus.ch/[…]/zelt 2- Liber ad honorem A[…]).
Die historische Variante wird wohl Stroh als Matratze gewesen sein, bei entsprechender “tarnung” wird aber sicherlich auch eine Luma oder Schaumstoff gehen. Dann musst Du “nur” noch den Bettrahmen von A nach B bekommen.
Eine interessante Frage, die ich noch nicht klären konnte, ist, wie genau die Liegefläche beschaffen war. Gab es ein Lattenrost? Eine Stoffkonstruktion (ähnlich wie bei heutigen Feldbetten)?
Kennt vielleicht irgendjemand eine Abbildung oder Quelle, woraus das hervorgeht?
Gruß
Grypho

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Eintrag #14 vom 19. Mrz. 2012 12:30 Uhr Henni Speck  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um Henni Speck eine Nachricht zu schreiben.

nach oben / Zur Übersicht stop,

… zelte sind für meinen stand und meine darstellung absoluter bullshit, soviel vorweg.
es geht mir hier um eine eher kreative lösung ohne einen boden am zelt anbringen zu müssen, weil der einfach doch schon sehr hässlich hervorsticht.
es ist ein sog. “normannischer zweimaster”, aber das spielt nicht wirklich ne rolle, optisch passt er besser auf nen markt als das sudan, darum gehts, und wenns schon optisch passt möcht ich keinen plasteboden dran haben.
die gudste die ich darstelle hätte sich nie im leben weder zelt noch karren noch weissdergeierwas leisten können, aber ich persönlich möchte einfach net im siff schlafen müssen, und scheunen oder andere unterkünfte sind auffem markt nun einfach etwas rar in der regel ;)
also, ich suche eine alternative lösung, keine authentische :)

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Eintrag #15 vom 19. Mrz. 2012 14:51 Uhr Jens (Nachname für Gäste nicht sichtbar)   Nachricht Bitte einloggen, um Jens eine Nachricht zu schreiben.

nach oben / Zur Übersicht Vermittlung

Meiner Ansicht nach gibt es nur eine kurze Wahl an Möglichkeiten.
- Moderne, feste Übernachtung. D.h. entweder nahes Hotel, Herberger oder dergleichen. Wird bei Museumsveranstaltungen oft gemacht.
- Modernes Zelten. Für alle erkennbar modern. (wichtig). Gibt es auch öfters, grad in England, halt vom Rest getrennt. Erstens stört es den (diskutablen) Film der anderen Darsteller net, und zweitens den gleichen (ebenso diskutablen) der Besucher.
- Historische,feste Übernachtung: hat man nur im seltensten Fall
-Historisches Zelten, geschlossen. Heisst historisches Zelt in Material, Form, Verarbeitung. Innen drinn kann man tun was man will. Bei internen VAs stört man keine Darsteller, bei Besucher-VAs sieht kein Besucher was modernes. Ob das Zelt zum Anlaß der Veranstaltung oder zur “Rolle” passt, ist wieder ne Frage der Veranstaltungsart und Vermittlung
- Historisches Zelt, offen. D.h. alles innen muss genauso historisch sein. Ob es möglich ist, dass das Zelten zur Situation passt, hängt genauso wie beim vorrangegangenen Punkt davon ab, was für eine Veranstaltung man hat, und was man darstellt. Oft wird aber das Zelt eben als Lagermöglichkeit passender Sachkultur benutzt, und der Umstand, dass man in der Darstellung kein Zelt hatte, vermittelt.
Falsche Bilder entstehen bei Besuchern bei einer ganzen Reihe von Wahlmöglichkeiten.
Nun ist es aber so, dass Mittelaltermärkte per se vollkommen unhistorisch sind, und eine Darstellung aus dem Sudan gleich mit. Das wäre auf ner Museums-VA im entsprechenden Rahmen noch gangbar, spätestens auf nem wie auch immer gearteten Markt passt es net. Da hilft auch die Vermittlung nix: das Bild ist zu stark.

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Eintrag #16 vom 19. Mrz. 2012 15:43 Uhr Daniela (Nachname für Gäste nicht sichtbar)   Nachricht Bitte einloggen, um Daniela eine Nachricht zu schreiben.

nach oben / Zur Übersicht OT:

Henni hatte vorher ein s.g. “Sudan”-Zelt, so etwas wie ein “Sahara”/“Alex”-Zelt. ;o)
“Sudan” hatte also nichts mit der Darstellung zu tun.

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Eintrag #17 vom 19. Mrz. 2012 16:11 Uhr Henni Speck  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um Henni Speck eine Nachricht zu schreiben.

nach oben / Zur Übersicht richtig...

… und jetzt eben einen “normannischen Zweimaster” in XS (dass das Zelt auch nicht “a” ist ist mir auch klar, aber eben, optisch wesentlich passender in meinen Augen als ein Sudan (ein Alex mit quadratischem Grundriss))
- und ebendas NEUE Zelt möchte ich nicht von aussen erkennbar mit so Zeuch wie Boden und Spritzlappen verschandeln.
UND auf meinen Fellen schlafen, und das ist keine “a”- sondern eine “o” (wie orthopädisch)- Sache - ich hab Rückenprobleme.
Dazu kommen angesprochene Transportprobleme die es mir nicht möglich machen sowas wie ein Bett rumzukarren.
und deswegen such ich ne Lösung - schön isses wenn die dann auch noch auf den ersten Blick ein gewisses Maß an Korrektheit hat, historisch gesehen.

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Eintrag #18 vom 19. Mrz. 2012 16:29 Uhr Jens (Nachname für Gäste nicht sichtbar)   Nachricht Bitte einloggen, um Jens eine Nachricht zu schreiben.

nach oben / Zur Übersicht Orthopädisch

Ah, ok, solche fantasievollen Zeltnamen sagen mir halt nix.
Aber wenn Du Rückenprobleme hast, wäre ein Strohsack das Mittel der Wahl. Ich kenne Unmengen an Leute, die ob solcher auf Strohsack schwören. Auch in einem Bett wäre das ja nicht anders, da käme ein solcher rein, insofern trägt das nur bedingt zum Schlafkomfort bei.
Felle sind ausserhalb der Darstellung nordamerikanischer Indianer oder der hiesigen Steinzeit nicht en vogue- siehe Auch Eintrag Nr.5.
Ich überblicke zwar immer nich nicht deine Darstellungszeit, wage aber mich aus dem Fenster lehnend zu behaupten, dass bis weit in die Neuzeit ein gescheites Bettzeug aus Strohsack mit ggfs. Unterbett, Leinentüchern, Wolldecken, ggfs. mit Pelzen gefütterte Decken (nicht: zusammengetackerte Schafsfelle), Daunendecken, sowie -Kissen bestand, je nach Situation und Einkommen.
Auch schon unsere Vorfahren wussten es sich sehr bequem zu machen (und es gab mit Sicherheit einige mit Rückenproblemen… ;) )

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Eintrag #19 vom 19. Mrz. 2012 17:21 Uhr Henni Speck  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um Henni Speck eine Nachricht zu schreiben.

nach oben / Zur Übersicht danke,...

…aber jens, ich hab den eindruck wir reden aneinander vorbei.
fakt ist: ich habe das fell, meines rückens wegen, und das geb ich auch nicht her.
fakt ist auch: wies in meinem zelt aussieht soll der historie egal sein
des weiteren: ein strohsack is nicht wenns kein stroh gibt
und zuletzt: ich habe keinen platz einen strohsack gefüllt zu transportieren.
ich suche also eine lösung die möglichst null platz weg nimmt und von aussen bei geschlossenem zelt nicht sichtbar ist.
für feldbett ist das fell zu gross, ausserdem passt da mein männe nicht mit drauf, und ne grosse luma unterm fell ist suboptimal weil das fell rutscht (mal dason abgesehen dass der ganze spass dann schon wieder zu weich ist)
ich schätze deine mühe sehr, aber irgendwie treffen wir thematisch nicht aufeinander, hab ich das gefühl grade^^

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Eintrag #20 vom 19. Mrz. 2012 17:48 Uhr Alexander Klenner  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um Alexander Klenner eine Nachricht zu schreiben.

nach oben / Zur Übersicht Fakt ist auch....

…daß ob deiner “Fakten”liste eine Lösung nicht möglich ist.
Mal ganz davon ab, daß wir jetzt endgültig beim modernen Campen angekommen sind, wenn das Fell mit den möglichen Schlafstätten nicht kompatibel ist, mußt du dir halt die Frage stellen, auf was du eher verzichten magst, das Fell oder das im Zweifle für den Schlafkomfort wichtigere Teil darunter.
Und Fakt ist halt auch, daß es, wie Jens schon richtig schrieb, etliche Leute gibt, die trotz und gerade wegen Rückenproblemen auf Strohsäcke schwören, also wäre es eine Option, zu überlegen, ob man die Ratschläge derer, die man gefragt hat, wenigstens mal überdenkt.

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Eintrag #21 vom 19. Mrz. 2012 20:16 Uhr Jens (Nachname für Gäste nicht sichtbar)   Nachricht Bitte einloggen, um Jens eine Nachricht zu schreiben.

nach oben / Zur Übersicht Felle

Alex Ausführungen habe ich wenig mehr hinzuzufügen, ausser, dass mir schleierhaft ist, inwiefern einige zusammengenähte Schafffelle bei Rückenproblemen helfen täten. Normalerweise tut das eine dem Rücken angepasste Liegefläche. Was Strohsäcke automatisch mitbringen. Im Gegensatz zu Feldbetten, was das viel größere Argument gegen diese sein dürfte.
Bei deinen Anforderungen wird es mit ner modernen Lösung schwer; die historische schließt sich aus, weil du keine historischen Veranstaltungen besuchst.
Vielleicht solltest du schlicht das Hobby wechseln?

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Eintrag #22 vom 19. Mrz. 2012 20:22 Uhr Beate (Nachname für Gäste nicht sichtbar)   Nachricht Bitte einloggen, um Beate eine Nachricht zu schreiben.

nach oben / Zur Übersicht Isomatte

Wenn`s nun mal kein Stroh gibt…
Von Luftmatratze kann ich nur abraten, zieht Kälte hoch.
Nimm `ne Isomatte, da das Fell drauf und das Ganze mit einem großen Leinentuch abdecken. Schön ringsrum feststecken, dann rutscht auch das Fell nicht mehr. Statt Fell gehen aber auch mehrere dicke Wolldecken.
Erfahrung aus ex-Camping… ähm “Lager”zeiten, mittlerweile übernachte ich doch lieber in Jugendherbergen o.ä.

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Eintrag #23 vom 20. Mrz. 2012 07:16 Uhr Henni Speck  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um Henni Speck eine Nachricht zu schreiben.

nach oben / Zur Übersicht OT: Rückenprobleme

Jens, wie gesagt , ich schätze deine Mühe.
Dass mir Schaffell auf sehr harten, sehr glattem Boden am besten hilft sind schlicht Erfahrungswerte, danke deiner hilfreichen Tips bezüglich Strohsäcken etc.
Wenn Du dich mal ein bisschen mit so Sachen wie chraniasakralblockaden und verschobenen Wirbeln beschäftigst wirst du sehr schnell drauf kommen dass grade Schaf- und Lammfelle tatsächich was bringen, und zwar wegen der Art wie sie Wärme speichern und weitergeben.
Nach mehreren “Hexenschüssen” und den damit bedingten Erfahrungen diskutier ich da jetzt auch nimmer rum, in meinem Bett zuhause liegt ein Brett, und das passt sich ganz sicher NICHT dem Rücken an, auch wenn alle meinen das sei gescheiter…
Übrigens ist genau das auch der Grund warum ich ob durchgelegener Betten etc lieber auf Jugendherbergen und Hotels verzichte.
Und, sorry, Jens, in diesem Zusammenhang kling deine Aufforderung das Hobby zu wechseln ein bisschen nach- “Du hast ne Behinderung? igitt, verpiss Dich”
der Tip mit den Isomatten klingt gut, das werde ich mal testen, Danke dafür :)

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Eintrag #24 vom 20. Mrz. 2012 08:27 Uhr Henni Speck  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um Henni Speck eine Nachricht zu schreiben.

nach oben / Zur Übersicht und noch ein bisschen mehr OT ...

… Alex,
Ich habe von vorneherein gesagt dass es keine historisch korrekte, sondern eine bei geschlossenem Zelt optisch vertretbare Lösung sein soll.
Und das mit den Strohsäcken fällt raus, auch schon mehrfach erwähnt, zumal ich es grade irgendwie nicht sehe warum mir das Fachwissen meines Rückens bezüglich abgesprochen werden soll, hab ich da was verpasst?
Beates Vorschlag klingt sehr gut und machbar und den Bedingungen die ich gegeben habe angepasst.
Da es nu schon wieder in die Richtung geht dass man nicht um die Frage diskutiert, sondern um Sinn und Zweck im allgemeinen - hab ich wieder die Frage falsch gestellt?
Ich dachte eigentlich recht klare Umstände beschrieben zu haben…

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Eintrag #25 vom 20. Mrz. 2012 09:04 Uhr Dietrich (Nachname für Gäste nicht sichtbar)   Nachricht Bitte einloggen, um Dietrich eine Nachricht zu schreiben.

nach oben / Zur Übersicht Orthopäde

Wie Alex schon sagte: Die von Dir geschilderten klaren Umstände schließen jede Lösung aus, die Du hier bekommen könntest.
Vorschlag: Gehe zu Deinem Orthopäden, schildere das Problem und laß Dir von ihm eine Lösung dafür erarbeiten. Die wird dann voraussichtlich erbarmungslos modern sein, was in diesem Fall aber wohl kein Problem darstellt?

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Eintrag #26 vom 20. Mrz. 2012 09:07 Uhr Carola (Nachname für Gäste nicht sichtbar)   Nachricht Bitte einloggen, um Carola eine Nachricht zu schreiben.

nach oben / Zur Übersicht Falsches Forum

Hallo Henni,
deine Posts in diesem Thread empfinde ich als zunehmend unverständlich.
Dies hier ist ein Forum für historische Darstellung. Insofern versteht es sich von selber, dass Dir hier Lösungen angeboten werden, die mit einer historischen Darstellung vereinbar sind. Dafür die Leute anzupampen, die Dir nach bestem Wissen ihre Hilfe angeboten haben, ist extrem schlechter Stil.
Wenn es Dir ausschließlich um gesunden Schlaf bei Rückenproblemen ohne historischen Bezug geht, rate ich Dir, diese Fragen in einem Orthopädieforum zu stellen. Das hat nichts mit Behinderung zu tun, sondern ausschließlich mit der Wahl des richtigen Ansprechpartners.

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Eintrag #27 vom 20. Mrz. 2012 10:04 Uhr Timm (Nachname für Gäste nicht sichtbar)   Nachricht Bitte einloggen, um Timm eine Nachricht zu schreiben.

nach oben / Zur Übersicht Planken

Moin,
da es offenbar eher um ein ambientiges Campingproblem geht hier zwei Vorschläge:
1. Du nimmst 2-3 breite und stabile Holzplanken, ca. 2m lang sowie 2 -3 Vierkanthölzer in der Gesamtbreite der Planken, auf die du die Planken nebeneinander legst, so dass je ein Vierkant am Kopf- und Fußende sowie in der Mitte liegt.
2. Du nimmst 2 2m lange Vierkanthölzer sowie viele kurze Plankenstücke in der gewünschten Liegebreite. Die Stücke legst du auf die in entsprechendem Abstand parallel zueinander liegenden Vierkanthölzer. Nun kannst du noch zwei Streifen aus Geweberiemen auf die Plankenstücke nageln, so dass eine Art Roll-lattenrost entsteht.
Auf beide Konstrukte kannst du dann eine Therm-a-rest o.ä. legen, ob nun im Leinensack und mit oder ohne Fell.
Platz nimmt auch das natürlich weg, aber alles was keinen Platz weg nimmt hat was mit Luft zu tun und ist somit weich.
Oder du versuchst es doch einfach mal mit einem Feldbett mit dünner LuMa drauf.
Die Verwirrung hier dürfte übrigens daher rühren, dass deine Anfrage etwas uneindeutig war. Du wolltest eine Lösung ohne Plastik, was darauf hindeutet, dass es im Rahmen von hist. Darstellung genutzt werden soll. Später sagtest du dann, dass es nur für den Schlafkomfort sein soll. Nur warum dann kein Plastik?
Hier gilt meist “ganz oder garnicht” und Ambientelösungen sind eher verpöhnt. Auch ein Fahrrad würde nicht mittelalterlich dadurch, dass ich es aus Holz baue. Wenn es schon ein Kompromiss sein soll, dann muß er unsichtbar sein.
Da dein Zelt aber eh zu ist, könntest du dir sogar ‘nen Wirlpool ins selbige stellen ;)
Gruß,
Timm

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Eintrag #28 vom 20. Mrz. 2012 10:57 Uhr Dorothee (Nachname für Gäste nicht sichtbar)   Nachricht Bitte einloggen, um Dorothee eine Nachricht zu schreiben.

nach oben / Zur Übersicht Planken

Wir haben es, bisher, so gelöst:
Wir haben 2 lange Bretter, genauer solche, womit man auch einfache Zäune baut, dazu 2 passende Baumstämme, ca 20 cm Durchmesser, die so lang sind wie unsere Unterlage breit. Die Bretter werden auf die Stämme (Kopf- und Fußteil) gelegt, je nach Gefälle kann man einen Stamm weglassen, mit Seil festbinden, danach entweder Strohsack oder eben Luftbett mit Leinenbezug drauf, Rheumadecke bei Luftbett obendrüber, Decken, Kissen nach Wunsch…fertig.
Da unsereins sowieso nie in einem Zelt geschlafen hätte, ist es eine für uns annehmbare Methode, das Zelt auch mal aufzulassen..

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Eintrag #29 vom 20. Mrz. 2012 11:06 Uhr Henni Speck  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um Henni Speck eine Nachricht zu schreiben.

nach oben / Zur Übersicht erstmal danke -

- für die tips, es scheint ja durchaus Einiges zu geben was auch umsetzbar ist.
Danke auch für den Hinweis mit der Fragestellung, stimmt, ich hatte ohne Plastik geschrieben, glatt vergessen…
zum Thema anpampen: zwischen den Zeilen lesen ist - für mich zumindest -sehr schwierig wenn man nicht persönlich miteinander spricht, ein lob an alle die das Kunststück fertig bringen ohne persönlich mit mir zu sprechen -
ich wollte und habe niemanden angepampt, wenn einige das so verstanden haben möchte ich mich hiermit förmlich entschuldigen.
Soweit soll dem genüge sein, ich habe jetzt trotz Allem doch Einige Tipps bekommen für die ich mich herzlich bedanken möchte :)
P.S. Ein Fahrrad aus Holz wäre mal ne geile Idee… schlag ich dem Hiller mal vor :o)

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Eintrag #30 vom 20. Mrz. 2012 11:20 Uhr Jens (Nachname für Gäste nicht sichtbar)   Nachricht Bitte einloggen, um Jens eine Nachricht zu schreiben.

nach oben / Zur Übersicht Behinderung

Nun hast du ja ein paar Anregungen gefunden, aber eins muss ich doch loswerden:
Henni, Du hast keine Behinderung. Du hast Rückenprobleme. Das haben die Menschen seit tausenden von Jahren, und du bist auch heute beileibe nicht die einzige. Andere finden dafür Lösungen. Wenn Du keine findest, ist der Rat, das Hobby zu wecheln, keine Aufforderung “dich zu verpissen”, sondern ein gut gemeinter Rat ob deiner Gesundheit. Scheinbar lässt sich in dem Rahmen, in dem Du dich derzeit bewegst, ja keine für dich zufriedenstellende Lösung finden, wobei deine Anforderungen auch sehr restriktiv sind. Nun gibt es mehrere Möglichkeiten: die, zu der dir hier ebenfalls just geraten wurde, und die ich unterstützen täte:
-geh in ein modernes Geschäft für Campingbedarf und such da etwas, evtl. nachdem du vorher fachkundigen Rat eingeholt hast. Weder ist das hier ein Forum für Campingbedarf, noch für Orthopädie.
- oder: ändere deine Anforderungen dahingehend, dass andere Lösungen in Reichweite kommen, z.B. hinsichtlich des Transportes oder der Größe der Schlafstatt. Wenn du auf nem Brett schlafen musst (was mich dann doch etwas wundert), dann dürfte ein Feldbett doch was für dich sein. Müsst ihr halt zwei nebeneinanderstellen.
- oder aber: ändere die Rahmenbedingungen. Dazu kann ein Wechsel das Hobbies gehören. Das bedeutet nicht zwingend, dass du statt dessen Briefmarken sammeln sollst, sondern beispielsweise einfach dich auf eine, sagen wir, historischere Schiene begiebst, und dann Veranstaltungne besuchst, die Stroh zur Vertfügung stellen. Und Strohsäcke kann man auch fest stopfen.
In jedem Fall klappt es nicht, moderne Anforderungen zu übertragen, und dann was hinzubasteln.
Obgleich ich mal deutlich sagen muss, wenn Du, wie dein letzter Satz schließen lässt, auf Hillermärkten aufbaust, es vollkommen egal ist, was und wie du es tust, dann ist das hier so oder so das falsche Forum, und ob historisch oder net ist kein Thema.

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Eintrag #31 vom 21. Mrz. 2012 07:53 Uhr Henni Speck  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um Henni Speck eine Nachricht zu schreiben.

nach oben / Zur Übersicht OT: behindert ist man nicht, behindert wird man

muss ich doch noch loswerden, Jens, ich hab son nen grünen Wisch.
Und, ich baue NICHT auf Hiller-Märkten auf, im Gegenteil, ich hab ne gewisse Allergie dagegen (die ich mir dank persönlicher “Recherche” angeeignet habe :O).
Was allerdings im Moment tatsächlich so ist und wo ich auch dann immer wieder zurückschrecke wenn solche Diskussionen entstehen wie hier grade: Ich besuche historische Veranstaltungen im Moment nicht mit Zelt.
Und um das Thema Stroh nochmal aufzugreifen: ob Dus jetzt glaubst oder nicht, Jens, ein Strohsack, wie schon mehrfach erwähnt, taugt nicht - oder ich bin zu blöd den gescheit zu stopfen, das mag ja auch angehen.
Ich mache seit ich sehr langer Zeit Zeltlager, natürlich nicht im historischen Zusammenhang, aber ich habe jetzt 16 Jahre Erfahrung mit Schaffell und hartem Boden und muss sagen es ist und bleibt das für mich beste. Egal was ein Orthopäde sagt. Und deswegen nehm ich mir einfach raus zu sagen dass es das Fell sein muss.
was ich im Moment an halbgaren Ideen habe: Die Laschen am Zelt höher setzen um nen Teil der Plane als “Spritzlappen” verwenden zu können, und im Zelt dann in Wachs getauchtes Bauernleinen als Boden, darauf dann ggf. Stroh wenn denn da ist oder Isomatten, die Samt Fell unter einer weiteren Leinenschicht verstecken, Bettzeug drauf, fertig.
Was ist davon zu halten?

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Eintrag #32 vom 21. Mrz. 2012 09:57 Uhr Jens (Nachname für Gäste nicht sichtbar)   Nachricht Bitte einloggen, um Jens eine Nachricht zu schreiben.

nach oben / Zur Übersicht Ebenfalls OT, oder: Profil und Vorstellung rulez

Tut mir leid Henni, aber das kann ich nun nicht wissen. Normalerweise bedeuten Rückenprobleme ja eben nicht gleich der Besitz eines “Behindertenausweises”.
Ein Profil, das mehr hergibt als das Foto des eigenen Kindes/von sich als Kind(?!) und den Namen oder eine genaue Ausgangsbeschreibung der Problematik würde manchmal halt schon helfen.
Ebenso ließ deine Erwähnung von Hiller und deine teilweise zu erkennende Herangehensweise, sowie die Erwähnung der Strohballen bislang nicht erkennen, was und wie du es machst, bzw. anderes vermuten. Auch hier würde nen gescheites Profil helfen. In anderen Foren gibt es Vorstellungen, die hat es hier nicht, da ist ein ausgefülltes Profil oder eine genauere Beschreibung des Ausgangsproblems hilfreich- Das heißt freilich nicht, dass du ne Kopie deines Ausweises im Profil hinterlegen sollst, nur wäre gleich zu Beginn ein Hinweis aufs Problem nicht schlecht gewesen.
So oder so versuche ich niemanden auszuschließen (liegt eh nicht in meiner Macht), egal ob nun attestierte Behinderung oder “nur” Rückenprobleme, das, und das betone ich, weise ich vehement von mir.
Insofern kann ich auch nicht nachvollziehen, was dich “zurückgeschrecken” lässt. Da ich immer noch nicht weiß, was und wie du es eigentlich tust, kann ich auch nicht sagen, was du mit “historischen” Veranstaltungen nun eigentlich meinst. Die Veranstaltungen, die meiner Definition nach solche sind, und die Nutzung eines Zeltes bedingen, lassen jedenfalls geschlossene solche zu, in denen man dann schlafen kann, wie man mag. Das Zelt muss halt taugen. Und auf solchen gibt es keine Strohballen, die man nicht auseinandernehmen darf.
Was deine Idee angeht, ist mir inzwischen schleierhaft, was man dir dazu noch raten soll. Da du ja eben nicht einem klar zu erkennen gibst, was deine Voraussetzungen sind, sondern erst im Laufe der Diskussion stückchenweise damit herausrückst, und scheinbar schon sehr festgelegt bist: probiere es halt aus? Das ganze Zelt mit einem Boden auszulegen, dürfte allerdings auch durchaus etliches an Transportvolumen bedingen, dass, wie Du schreibst, ja knapp bemessen ist.
Warum du nicht einfach das Zelt zumachst, und ne Isomatte reinlegst, erschließt sich mir grad net.

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Eintrag #33 vom 21. Mrz. 2012 11:31 Uhr Henni Speck  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um Henni Speck eine Nachricht zu schreiben.

nach oben / Zur Übersicht OT: Vorstellung und Vorstellungskraft

“Warum du nicht einfach das Zelt zumachst, und ne Isomatte reinlegst, erschließt sich mir grad net.”
… wahrscheinlich weil ich ein Dickschädel bin und es auf möglichst komplizierte Art und Weise lösen will… - kennst Du das nicht wenn man lange an was rumhirnt dass die einfachen Sachen dann zu öde werden?^^
Ok, explizite Frage, was ist historisch betrachtet von der Lösung mit gewachstem Leinen zu halten - moment, ich schränke ein auf möglichst einfache Person, entweder 11. oder 13. Jahrhundert - wobei ich da echt das Problem habe dass meine Gudste sich eben kein Zelt leisten kann…
Im Moment “mache” ich hauptsächlich Kinderbespassung auf sehr kleinen Märkten oder Privatveranstaltungen, möchte mich aber dahingehend entwickeln dass ich z.B. an der Belebung der Bachritterburg Kanzach mitwirken kann, ich komm da aus der Nähe und habe die Rekonstruktion der Anlage schon sehr interessiert verfolgt.
Des weiteren möchte ich mich irgendwann, wobei mir da der Umfang noch nicht klar ist, an dem geplanten Klosterbau zu Messkirch beteiligen.
.. soweit der Ausflug in die unausgereifte Darstellung.
Momentan sammle ich hauptsächlich Wissen, also bombt mich zu :)
… aber ich mach mein Profil, ja, Zaunpfahl angekommen ;)

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Eintrag #34 vom 21. Mrz. 2012 13:34 Uhr Beate (Nachname für Gäste nicht sichtbar)   Nachricht Bitte einloggen, um Beate eine Nachricht zu schreiben.

nach oben / Zur Übersicht so wird das nichts

> wobei ich da echt das Problem habe dass meine Gudste sich eben kein Zelt leisten kann…
Und das ist und bleibt das Problem, egal was du machst, es wird nicht historisch korrekt.
Mein guter Rat, aus eigener Erfahrung: Lass das Gewürge mit einem pseudoauthentischen Zelt. Die Energie, die du jetzt da rein steckst, kannst du besser in Aufbau und Verbesserung deiner Darstellung stecken.
Aus dem Grund habe ich das Mittelaltercampen ganz aufgegeben. Da ist einfach zuviel Zeit (eben leider auch während der Publikumszeiten), Geld und Energie für drauf gegangen. Da lenkt zu sehr ab, von dem was ich eigentlich machen will. Mein Hobby heißt nämlich nicht “Lagern”.

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Eintrag #35 vom 21. Mrz. 2012 14:47 Uhr Timm (Nachname für Gäste nicht sichtbar)   Nachricht Bitte einloggen, um Timm eine Nachricht zu schreiben.

nach oben / Zur Übersicht Lösungen

Moin Henni,
mir scheint, dass du noch immer nach einer Ambiente-Lösung suchst. Also nicht historisch korrekt, es soll sich aber so anfühlen.
Wachsplanen sind mir nicht bekannt, dürfte aber auch sehr schwer zu belegen sein. Bei den wenigen Abbildungen von geöffneten Zelten sind meiner Erinnerung nach am ehesten Teppiche zu sehen. (Bitte ggf. um Korrektur)
Aber wie schon mehrfach ausgeführt nützt das alles eh nix, da es so oder so nicht zu deiner Darstellung passt. Also löse dich vom Thema ‘historisch korrekt’ und packe ins Zelt womit du dich am wohlsten fühlst. Und wenn es dir mit einer Wachsplane besser geht als mit einer Plastikplane, dann bitte.
Wenn du nun aber die Zeltfrage ausblenden willst, dann musst du dich halt an Belege für mittelalterliche Schlafstätten ansich halten.
Das wird dann aller Wahrscheinlichkeit auf entweder ein Bett (vermutlich mit Strohsackmatratze)oder einen Strocksack rauslaufen.
Ums mal zu beschleunigen hier die Frage in die Runde:
Was für Belege kennt ihr noch für mittelalterliche Schlafstätten?
Gruß,
Timm

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Eintrag #36 vom 21. Mrz. 2012 14:59 Uhr Carsten (Nachname für Gäste nicht sichtbar)   Nachricht Bitte einloggen, um Carsten eine Nachricht zu schreiben.

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Quelle: Der Liber ad honorem Augusti sive de rebus Siculis (Codex 120 II, Burgerbibliothek Bern) ist eine im Jahre 1196 von Petrus de Ebulo in Palermo verfasste Bilderchronik. Wikipedia
Gruß
Grypho

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