Thema als Feed (RSS 2.0) Thema als Feed (ATOM 1.0) Bezugsquelle für gelochte Kettenhemdringe?

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Eintrag #1 vom 24. Aug. 2007 00:28 Uhr Hendrik (Nachname für Gäste nicht sichtbar)   Nachricht Bitte einloggen, um Hendrik eine Nachricht zu schreiben.

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Hallo liebe Mittelalterfreunde,
habe mich gerade durch viele Einträge gelesen und auch gegooglet, bin aber leider nicht viel schlauer geworden.
Ich möchte mir kein komplettes Kettenhemd basteln, sondern ein Geflecht an einen Spangenhelm anbringen, erstmal als Nackenschutz, vielleicht auch komplett drumrum.
Heißt, ich benötige nicht so unendlich viele Ringe. Daher würde es sich für mich nicht lohnen, das komplette Werkzeug zu beschaffen, um Ringe plattzuklopfen, zu lochen, Nieten zurechtzuschneiden usw.
Kennt jemand vielleicht eine Bezugsquelle für platte Kettenhemdringe, die schon gelocht sind, wo’s vielleicht sogar Nieten dazugibt (das Schneiden von weichem Metall wäre ja noch das kleinste ßbel ;-))?
Wäre über jede Hilfe dankbar.
Grüße,
Hendrik

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Eintrag #2 vom 24. Aug. 2007 10:15 Uhr Ingo Ludwig  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um Ingo Ludwig eine Nachricht zu schreiben.

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Hallo Hendrik,
schau mal unter: www.battlemerchant.com/index.php?[…]
vielleicht hilft Dir das ja weiter.
Gruß, Ingo

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Eintrag #3 vom 24. Aug. 2007 17:45 Uhr Christoph Reinberger  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um Christoph Reinberger eine Nachricht zu schreiben.

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Servus,
da frage ich mich bei dem Preis schon, wozu ich mit meinem Kumpel den ganzen Aufwand hier betreibe und die Dinger komplett selber herstelle ;-)
Im Ernst, hat da jemand Erfahrung bezüglich der Qualität solcher Ware?
Ich werde mir deshalb sowas nicht kaufen, da das warum wir selber herstellen ja vernünftige Gründe hat.
Nur der interesse halber!
Speziell bei der Bohrung hab ich auf dem Bild ein paar Ringe gesehen, wo die für meinen Geschmack zu knapp am Rand sitzt.
Und welche Qualität haben die flachen Ringerl mit den Dreiecksnieten?
Wäre um einen Erfahrungsbericht dankbar, da es mich selbst interessiert und viele Leute statt mit Federstahlringen lieber gleich mit vernieteten flechten möchten, aber sich keine Werkstatt dazu einrichten können/möchten. (wie verständlicherweise eben der Threadersteller)
Vielen Dank schon mal.
Habe die Ehre,
Christoph
Das tragische für den einzelnen heutzutage ist nicht das Wissen, sondern die Menge dessen

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Eintrag #4 vom 24. Aug. 2007 18:08 Uhr Hendrik (Nachname für Gäste nicht sichtbar)   Nachricht Bitte einloggen, um Hendrik eine Nachricht zu schreiben.

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Super, danke, genau was ich wollte!

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Eintrag #5 vom 10. Sep. 2007 16:16 Uhr Michael Oberwittler  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um Michael Oberwittler eine Nachricht zu schreiben.

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Hier noch eine andere Bezugsquelle, nur zur Sicherheit, battlemerchant ist zur Zeit günstiger und hat die größere Auswahl.
www.der-mittelalterhandel.de/os/catalog/index.php?[…]
Michael Freiherr von Witlo

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Eintrag #6 vom 03. Okt. 2007 17:27 Uhr Andre Wollenberg  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um Andre Wollenberg eine Nachricht zu schreiben.

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Zu Christoph:
Da ich ha wie du weißt Kettenringe auch selber herstelle, aber in der Söldnertruppe der ich mich angeschlossen habe sich jemand mit eben diesen Ringen ein Hemd baut hier meine Meinung dazu:
Diese Ringe sind nicht aus Eisen sondern aus irgendeinem Stahl, sowie geschwärzt. Das heisst die sehen für ‘mich’ einfach nicht authentisch aus. Aber für den Ottonormaritter/söldner sind die super und man erspart sich viel Arbeit. Die Rundnieten sind allerdings eine Kathastrophe. viel zu hart, da bricht man sich mit der Zange (auch von dehnen) einen Ab, und das Ergebniss ist optisch so lala. Also evtl. sollte man sich für die Nieten was anderes einfallen lassen.
Alles in allem, für jemanden der nicht wie ‘wir’ rekonstuiert eine feine aber auch teure Sache. Allerdings für einzelne Geflechtsstücke eine empfehlenswerte Sache.
Schönen Gruß
Andre Wollenberg

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Eintrag #7 vom 03. Okt. 2007 19:43 Uhr Christoph Reinberger  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um Christoph Reinberger eine Nachricht zu schreiben.

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Servus Andre,
vielen herzlichen Dank. Jetzt weiß ich wie ich diese Ringerl einschätzen soll und kann diese Infos auch an andere in meiner Gruppe weitergeben.
Habe die Ehre,
Christoph
Das tragische für den einzelnen heutzutage ist nicht das Wissen, sondern die Menge dessen

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Eintrag #8 vom 03. Okt. 2007 23:17 Uhr Andrej Pfeiffer-Perkuhn  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um Andrej Pfeiffer-Perkuhn eine Nachricht zu schreiben.

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Ich habe einen Kragen aud den flachen Ringen mit den Keilnieten. Das Material ist wie schon gesagt ein Stahl, wobei ich an Ringen aus Eisen fast zweifeln mag, der Aufwand heute Eisen zu bekommen ist ein gewaltiger. Kann es sein das da so etwas wie Baustahl gemeint ist?
Die Ringe sind etwas zu groß im Vergleich mit Originalen, stört die Optik ein wenig. Bei den Rüstungen die man so kaufen kann aber deutlich mit das beste, was mir bisher untergekommen ist. Bei den Nieten gibt es zumindest mit den Keilnieten kein Problem da ist wenig was man abbrechen könnte.
Nachteile sind für mich das fiese Altöl in das diese Stücke eingelegt waren und zu dessen Entfernung ein gewisser Aufwand nötig ist. Außerdem natürlich würde ich mein Geld lieber zu einem hiesigen Handwerker tragen als zu einem Wiederverkäufer indischer Produkte, aber das mag mein Problem sein.
Schöne Grüße
Andrej

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Eintrag #9 vom 04. Okt. 2007 16:42 Uhr David (Nachname für Gäste nicht sichtbar)   Nachricht Bitte einloggen, um David eine Nachricht zu schreiben.

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Moin!
Also ich habe von Battlemerchent Ringe gekauft - mit runden, mit Keilnieten und gestanzte.
ZU den Runden Ringen muss man sagen, daß die Bohrungen echt zu wünschen lassen!
Nimmt man sich aus dem Beutel so 50 Stück raus ist darunter einer ohne Bohrung und mindestens 3-4 wo die Bohrung auf dem Rand, also nicht im Material sitzt.
Macht also einen Ausschuss von kanpp 10%, was bei den Preisen echt nicht schön ist.
Ringe ganz ohne Loch kann man ja ncoh selebr bohren, aber wo die Bohrung nicht richtig sitzt hilft nix mehr.
Die gastanzten Ringe sind in Ordnung, bloß ca. jeder 50ste ist mal vom Rand der Platte und hat somit eine gerade Kante irgendwo.
Am überzeugensten sind die mit den Dreiecks-Nieten.
Hier ahbe ich bisher höchstens 1% unbrauchbare gefunden.
Gruß
David

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Eintrag #10 vom 05. Okt. 2007 11:38 Uhr Timm (Nachname für Gäste nicht sichtbar)   Nachricht Bitte einloggen, um Timm eine Nachricht zu schreiben.

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Reines Eisen kommt auf der Erde nicht natürlich vor, lediglich als Meteoreisen fällt es mal vom Himmel. Jegliches Material, welches aus Eisenerzen gewonnen wird hat immer zusätzliche Legierungsanteile (insbesondere Kohlenstoff)und ist somit nach moderner Definition Stahl. Früher wurde jedoch nicht härtbarer Stahl in der Regel als (Schmiede-)Eisen bezeichnet, daher kommt die häufig auftretende Verwirrung.
Die Ringe sind also mit ziemlicher Sicherheit aus einem Stahl, der einen Kohlenstoffanteil von weniger als 0,4% hat und somit nicht härtbar ist.
Pax, Timm

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