warum verkehrt? ist doch egal welche seite im holz steckt. auf den bildern steckt der griff so im holz das automatisch die untere schneide beweglich ist. das läßt sich auch nicht anders lösen, ist aber auch nicht notwendig. sie schneidet eben so gut und nur weil die heutigen hebelzangen eine feststehende untere schneide haben, muß die alte nicht automatisch nicht funktionieren. :-)
der Haken bei den blechscheren der münzer ist wegen der langen griffbahn nötig. die große schere ist nicht mit einer hand zu händeln darum haute man das eine griffende ins holz und brauchte nur den oberen griff zu betätigen.
Danke vielmals. Besonders die Abbildung des heiligen eligius von ca.1450 zeigt eine Blechschere wie Sie noch unsere Großeltern benutzt haben. Auch sind dort viele andere Werkzeuge abgebildet. Hast du zu dem Bild detailierte Quellenangaben? (hab noch nicht gegoogelt).
Bei den anderen Blechscheren frage ich mich wozu die am ende des Griffes diesen langen Haken hatten…
1337Münzstätte der Grafen von Kyburg und Neuenburg, aus Die Schweizer Bilderchroniken
dann gibt es noch eine abbildung des heiligen eligius von ca.1450 mit seinen gesellen, da liegt eine blechschere auf dem werktisch so wie sie wir heute noch kennen. das bild müßte im rotterdammer museum hängen.
und hier:
1518 Die Münzwerkstatt
(Holzschnitt von Hans Burgkmair d. ß., 1518.Aus: Der Weißkunig.
parallel zu meiner Kneifzangen Recherche wollte ich gerne wissen ob Euch Abbildungen, Museum(s) / Kataloge oder sonstige Quellen bekannt sind die eine Blechschere zeigen. Vielen Dank.