Thema als Feed (RSS 2.0) Thema als Feed (ATOM 1.0) Blick über den Zaun - Andere hist. Darsteller

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Eintrag #1 vom 17. Mai. 1999 11:39 Uhr Ger von der Osten - Sacken   Nachricht

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Moin allerseits, ein Besuch auf den Römertagen im archäologischen Park in Xanten hat mich auf folgende Idee gebracht: Sicherlich treiben sich viele ´Mittelaterliche´ als Besucher auch auf historischen Veranstaltungen zu anderen Themen, Zeiten und Epochen herum und ich denke, es wäre interessant, auch Eindrücke von solchen Events aus ´unserer´ Sicht hier mal zusammenzutragen. Nach dem Motto: "Wie machen´s ´die anderen´, welche Probleme sind ähnlich, was ist komplett anders als in unsere ´Szene´ u.s.w. Also: Laßt uns doch mal über den Zaun gucken und erzählen, wie es bei ´unseren Vor- und Nachfahren´ aus der Früsteinzeit, den Römern, der Völkerwanderungszeit, Renaissance, Barock, Napoleonik, Civil-War und was sonst noch irgendwie reenactet und dargestellt wird, aussieht. ich denke, daß dabei recht interessantes herauskommen könnte, was vielleicht auch die Diskussionen um das ein oder andere MA-Dauerthema befruchtet… …ich werde gleich mal mit meinen Eindrücken von den Xantener Römern loslegen… Ger

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Eintrag #2 vom 17. Mai. 1999 11:40 Uhr Ger von der Osten - Sacken   Nachricht

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So, zu den Römern: vorweg sei gesagt, daß es sich um ein Museumsevent handelte, also vielleicht nicht so direkt mit ´unseren´ Märkten und Festen vergleichbar war. Was recht ähnlich war: Es gab Darstellerlager von verschiedenen Cohorten und anderen ´Römergruppen´, Germanen und auch Kelten, Händler, Versorgungsstände u.s.w. Im Forum wurden Gladiatorenkämpfe vorgeführt. Sehr positiv ist mir die Detailtreue und auch Authentizität (soweit man das als ´nichtrömer´ beurteilen kann) aufgefallen. Auch eine weitgreifende Publikumsarbeit fand statt. Die Darsteller erklärten ausführlich und beantworteten detailliert Fragen und führten diverses vor. Die Gladiatorenvorführung hatten im Gegensatz zu ´unseren´ Turnieren, Kampfvorführungen etc. eher erklärenden als Showcharakter, wie auch die gesamte Veranstaltung. Das mag natürlich am Museumszusammenhang liegen, war aber wirklich alles gut gemacht und sehr interessant. Noch zum Thema ´A´: Es wurde von den meisten Darstellern bei Erläuterungen (zum Thema Zelte, Waffen, Rüstungen etc.) exakt differenziert zwischen originalgetreu nach Funden/Quellen rekonstruiert, eher experimentell/Zweckgebunden nachempfunden (z.B. großes, offenes Zelt, um bei schlechtem Wetter noch etwas zeigen zu können) und ´leicht gemogelt´ (z.B. nicht vernietetes Kettenhemd). Es wurde auch häufig deutlich getrennt zwischen Lagern und zum Lager gehörenden Info/Verkausfsständen. Wärend ersteres wirklich authenthisch ausgerichtet war (herrlich: Lederzelte aus Ziegenhäuten…), fand man für letzere auch mal Gartenpavillions, die dann etwas abseits vom Lager div. Waren, Broschüren, Bücher u.s.w. anboten. Es gab auch ein, allerdings räumlich vom ´Römerberich´ getrenntes, ´Besucher-Abfütter-Areal´ mit Getränke- und Imbisbuden und Süßwarenstand. Die zur Veranstaltung gehörenden römischen Futterstände hatten aber wirklich leckeres Essen und Trinken nach entsprechenden Rezepten, wo man auch in Gesprächen mit den Betreibern merkte, daß sie mit Leib und Seele hinter dem standen was sie zubereiteten und verkauften. Zusammengefasst: EIne Veranstaltung mit hohem Informatuions- und ´A´ - Niveau - dafür halt nicht so die ´Fest- und Fetenstimmung´. Ob es am Museumscharakter lag, oder das generell bei ´den Römern´ so ist, kann ich nicht sagen… Ger

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Eintrag #3 vom 17. Mai. 1999 13:09 Uhr Ger von der Osten - Sacken   Nachricht

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Noch ein Nachtrag… …in Form eines Links: www.ars-replika.de Diese Gruppe war auch in Xanten anwesend und ist sicherlich auch für ´Mittelalterliche´ nicht uninteressant… Ger

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Eintrag #4 vom 18. Mai. 1999 13:41 Uhr Henry Skodell   Nachricht

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Hi zusammen! Für alle, die mal einen Blick über den Zaun in Richtung Frühmittelalter / frühes HMA riskieren wollen: Am kommenden Wochenende (Pfingsten) ist die “Dorestad Sibbe” mit ihrem traditionellen (frühmittelalterlichen) Pfingstmarkt im Museumsdorf Eindhoven zu sehen. Sehr empfehlenswert, gute Qualität an Händlern und Handwerkern. Internationale Besetzung, viel living history. Bitte als normaler Tourist kommen! Grüße Sir Henry PS: Meine Freunde aus den Niederlanden sind fast alle in der sog.: “Dorestad Sibbe”, bzw. deren Dunstkreis zu finden. www.nikhefk.nikhef.nl/~keeshu/ds/ds.html

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Eintrag #5 vom 18. Mai. 1999 16:09 Uhr Dietrich (Nachname für Gäste nicht sichtbar)   Nachricht Bitte einloggen, um Dietrich eine Nachricht zu schreiben.

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Moin zusammen. Ein Blick in die Zukunft, in die zweite Hälfte des 19. Jhd. Letzte Woche war die jährliche Hauptveranstaltung der Gruppen “Amerikanischer Bürgerkrieg”. Veranstalter war diesmal eine Darstellungsgruppe aus München, die 5th Virginia Infantry. Diese Gruppe mietete von der Bundeswehr den Standortübungsplatz Külsheim (bei Tauberbischofsheim), legte ein Szenario fest (Schlacht bei Cold Harbour, Juni 1864) und lud Gruppen aus ganz Europa dazu ein. Insgesamt kamen 430 Darsteller, davon etwa 80 Frauen und Kinder. Die Infrastruktur (Stroh, Wasser, Holz, Toiletten) wurde- natürlich gegen Bezahlung- von der Bundeswehr bereitgestellt, Verpflegung mußte jede Gruppe selbst stellen. Es gab einen großen Lagerplatz, der von den Veranstaltern unterteilt wurde; in je ein Bataillonslager US- und CS- Infanterie und Kavallerie, ein Lager für die Artillerie und ein “Zivilistencamp” für die Händler und Frauen, die sich nicht in den Lagerstraßen rumdrücken wollten. Außerdem zogen einige “Hardcore- Truppen” in den Wald, um dort im Freien zu campieren (und es war KALT!). Einige Spielregeln wurden vom Bund gestellt (z.B. Befahren des Lagerplatzes nur zu bestimmten Zeiten, Feuer nur an bestimmten Orten, Schießen nur zu bestimmten Zeiten an bestimmten Orten), andere vom Veranstalter (Meldung bei Ankunft, Zuteilung der Lagerplätze, Verbleib der Fahrzeuge). Für die Einhaltung dieser Regeln war der Veranstalter verantwortlich und der Bundeswehr Rechenschaft schuldig. Das Wochenende verging mit Lagerleben, Drillen, Vorführungen und einigen Gefechtsdarstellungen am Samstag und am Sonntag. Jede dieser Darstellungen dauerte mehrere Stunden, mit Pausen natürlich. Zuschauer kamen, wohl aufgrund der Lage des Platzes und der mangelnden Information der ßffentlichkeit (Civil-War-Leute wollen unter sich sein) so gut wie gar keine; die wenigen, die aufgrund persönlicher Einladungen oder durch Zufall herfanden, wurden an der Anmeldung empfangen, kurz eingewiesen und dureften dann frei laufen und sich informieren; meistens blieben sie bei einer Einheit hängen und wurden dann von dieser betreut. Die für die Veranstaltung entstehenden Kosten wurden anteilmäßig auf die Teilnehmer umgelegt; ich habe für die Teilnahme, also für meinen Anteil an Platzmiete, Stroh, Holz, Wasser, Versicherung und Toiletten (der größte Kostenfaktor!) insgesamt DM 35,- bezahlt. Kam allerdings jemand, der sich nicht vorher angemeldet hatte, mußte er DM 45,- bezahlen. Nachmeldegebühr, sozusagen. Alles in allem ein gelungenes, ruhiges, ungestörtes historisches Wochenende in authentischer Umgebung (Wald und Wiesen) und ohne Störungen (Besucher mit Dauerlutscher). Dietrich

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Eintrag #6 vom 18. Mai. 1999 22:14 Uhr Henry Skodell   Nachricht

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Hallo! Auch ich möchte mal von einem Treffen jenseits des Tellerrandes berichten: Ort: Seeland/Dänemark, nördlich von Kopenhagen. Lichtung im Wald direkt an einem großen See. Zeit: Mai des Jahres 999 n.Chr. Beteiligte: Alle freien Männer und Frauen der Region. Grund: jährliches Thing mit Neuwahl des im sterben liegenden Hetwathrmannr (so eine Art Regionalhäuptling). Wir machen solche “Wargames” bereits seit einigen Jahren. Zunächst wird ein Gelände organisiert, möglichts ohne Moderne Dinge in der Nähe oder in Sicht. Bisher hatten wir ein bewaldetes Gelände in Schleswig-Holstein nahe Lübeck, ein riesiges Gelände an der Englisch-Schottischen Grenze und wie gesagt der Platz in Seeland/DK. Diese Flächen messen mehrere Quadratkilometer. Dann wird ein Szenario erschaffen. Eine Situation die es in dieser Zusammensetzung gegeben haben könnte. Wie oben beschrieben oder z.B: sächsischer Graf mit (realistischem) Gefolge treibt Steuern bei einem unterworfenen Slawenstamm ein, oder: Angelsächsische Mönche versuchen die heiligen Reliquien vor den plündernden Wikingern in Sicherheit zu bringen. Wie gesagt, das Szenario wird passend zur jeweiligen Gegend erdacht. Diesmal kamen beispielsweise einige “Nachzügler” mit Drachenschiff über den See herangesegelt und legten direkt am Thingplatz an um ihren Anspruch auf den Posten deutlich anzumelden. Dann bauten sie ihr Zelt im Lager auf, mit den Riemen (Rudern) ihres Schiffes als Gestänge und mit dem Segel als Plane. Am nächsten Morgen, kurz nach Sonnenaufgang (ca. 5.00Uhr), wurde jedoch die gesamte Schiffsbesatzung in einem kurzen Scharmützel bis auf einen Mann erschlagen. Der eine hatte etwas geahnt und die Nacht doch lieber tief im Wald verbracht (wir hatten Frost). Jeder Teilnehmer erhält nach seiner Anmeldung einen Hintergrund. Ja und dann gehts los. Meist von Mittwoch abend bis Sonntag ohne jegliche Zivilisation. Latrine, Gewaltmärsche, Streß, zuwenig Essen und Schlaf, im Wald nur mit Decke übernachten, usw. Wir waren meist ca. 80 Personen aus Deutschland, Holland, Dänemark, Schweden, England, Ireland, Frankreich, Rußland (1x!). Es ist super anstrengend aber das ganze macht enorm viel Spaß, man stößt sehr schnell an die Grenzen der eigenen Ausrüstung und auch an die eigenen. Natürlich ist alles ziemlich authentisch. Also nix von wegen Wanderschuhe oder so. Toilettenpapier ist so ziemlich der einzige Luxus. Natürlich ist sowas von Leuten aus unserer Szene für Leute aus der Szene organisiert, d.h. keine Zuschauer. Und wenn doch mal ein zufällig vorbeikommender Wanderer verwundert stehenbleibt, dann geht halt einer hin, sagt ihm was wir da machen und nach 5min geht er dann zumeist eh weiter. Das ganze Kostet ca. 30Euro. Platz, Porto, Kopien, Genehmigungen, etwas Essen (unzubereitet) für alle Tage und ein dickes Festessen (zubereitet) mir Faßbier für alle am Ende. Das ganze klingt jetzt stark nach Rollenspiel (so wie Dietrichs 19.Jhd Sache im übrigen auch). Es ist im Prinzip auch eines. Wir haben ein paar Grundregel für Kämpfe und fertig. Eigentlich sind es die üblichen “international fighting rules” der Wikingerszene mit kleinen Modifikationen. Deswegen können auf so einem Treffen auch problemlos ein Franzose mit (gegen) einen Schweden kämpfen, auch wenn sie sich noch nie zuvor gesehen haben. Und wer uns von Shows kennt, der weiß um den Standart unserer Ausrüstung. Damit macht “Rollenspielen” echt Spaß! Eine andere Sache jenseits des Zauns: Wir (Wikis) treffen uns ab und zu mal überregional für ein Wochenende und kämpfen uns, ohne jegliche Hintergrundstory, einfach 2 Tage lang durch die Wälder. 2 Gruppen, fertig, los, nach denselben Regeln. Ohne Publikum, nur für uns. Als Training und weils Spaß macht. In Deutschland haben wir dann so 20-40 Teilnehmer, wenns in Holland, DK oder Schweden ist könnens auch mehr sein. Versucht doch mal solche Treffen für die HMA-Szene zu organisieren. Denn sowas schafft Gemeinschaft, Freundschaft, Zusammengehörigkeitsgefühl. Ja soetwas schafft überhaupt erst eine Szene! Und wenn ihr so ein Kampftreffen macht - ladet mich bitte ein! Schöne Grüße Sir Henry PS: Trennt Euch von dem Gedanken, daß ihr nur auf “MA-Märkten” existieren könnt. Macht private Treffen, dort könnt ihr dann nämlich auch konsequent eure “Vorschriften im Bezug auf Ausstattung” durchsetzen und das hebt die Qualität eurer “Szene”. Das Publikum ist nicht eure einzige Daseinsberechtigung!

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Eintrag #7 vom 04. Jun. 1999 13:40 Uhr Thomas (Nachname für Gäste nicht sichtbar)   Nachricht Bitte einloggen, um Thomas eine Nachricht zu schreiben.

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Tach! Auch ich werde am WE mal über den Tellerrand schauen und lade Euch ein, mich dabei zu begleiten. Am 05.06. ab 12.00 Uhr und 06.06. ab 13.00 Uhr (die schlafen scheinbar gerne lang ;-)) läd der Traditionsverein “Die Chatten” zum KOSTENLOSEN Tag der offenen Tür nach Frankfurt am Main - Oberrad ein. Wiener Str. ggnüber Erlöserkirche. Plakat-Text: “Feiern sie mit uns ein historisches Fest bei: Kampfspiel und Waffenübung, historischem Tanz, Musik & Gesang. Tauchen sie ein in die Frühgeschichte und laben Sie sich an Bier, Met, Rind, Wildschwein, Wurst (??? Anm. von mir), Kuchen (??? Anm. von mir), Tee (??? Anm. von mir) & Säften.” Bin mal echt gespannt, auch und gerade wegen Wurst und Kuchen (ich eß halt gern), hoffentlich a.. Treffen um 12.30 Uhr bei mir oder ab 13.00 Uhr dort. Ruft mich an, wenn Ihr Interesse habt: 069-457608, falls ich nicht da bin, mein AB beißt nicht. Und wer heute während des Fußballspiels anruft, erwischt mich 100%ig. Ja, auch ich habe meine dunkle Seite… ;-)
Mit besten Grüßen, HvE (Thomas)

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Eintrag #8 vom 09. Jun. 1999 13:42 Uhr Ivo Malz (IMMS)  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um Ivo Malz (IMMS) eine Nachricht zu schreiben.

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Auch hier kann ich es nicht lassen, die Werbetrommel zu rühren: Wir sind das Hanauer Landsknechtsfähnlein. Wer Interesse an etwas anderem hat als dem üblichen Gespann Wikinger-Hochmittelalter-Spätmittelalter und sich für den ßbergang vom Spätmittelalter zur Frührenaissance begeistern kann ( frühes 16. Jhdt.): Mail genügt. Viel zu besichtigen gibt es bei uns wohl erst ab Spätsommer/Herbst 99, da wir zwar mit einer Menge Literatur, aber noch(!) nicht mit ausreichend Equipment versehen sind, ist halt alles eine Frage von Zeit und Geld. Wer aber mit etwas Teamgeist, Interesse, Sachkenntnis am Wachsen einer jungen Gruppe teilhaben will oder gar handwerklichen Fähigkeiten in Sachen Holz, Leder oder Textil einbringen kann, ist herzlich willkommen. Endziel: Eine familiäre Atmosphäre innerhalb der Gruppe, Aufbau eines eigenen Lagers und bei allem Anspruch an Originaltreue SPASS bei der Sache ohne Vereinsmeierei und Gruppenzwang. Glaubwürdiges Rollenspiel auf Märkten erfordert genaue Recherche, daher derzeit wegen der Grundlagenarbeit in Sachen Kleidung, Bewaffnung und Lagerausrüstung nicht auf der Tagesordnung. Außerdem planen wir gemeinsame Aktivitäten wie z.B. Museumsbesuche, Kontakte mit anderen Gruppen knüpfen, private kleine Treffen ohne Publikum, Teilnahme an Fechtkursen u.v.m., Vorschläge werden entgegengenommen. Einziges Risiko: Für einen LARP-Musketier gehalten zu werden und mit allem möglichen Volk, daß den Begriff “Landsknecht” okkupiert hat, in einen Topf geworfen zu werden. Detaillierte Info zu vermeidbaren Risiken sowie wohlmeinende Kritik im Thread “Warum Vorurteile gegen Landsknechte?” Mit barettgeziertem Smiley /{;o)> grüßt Ivo

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Eintrag #9 vom 09. Jun. 1999 17:04 Uhr Christoph Bitter   Nachricht

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-----Werbeblock------ Haben Sie auch Probleme mit Ihrem Schwert? Rostet es Ihnen auch fast unter den Händen weg? Dies ist jetzt aber kein Problem mehr, denn jetzt gibt es “Wei-Wasser”! “Wei-Wasser” nur echt von Papst & Kirche! Tauchen Sie Ihr Schwert einmal in “Wei-Wasser” und Sie werden niemals wieder ein Problem mit Ihrem Schwert haben! Kaufen Sie jetzt bei Ihrem Papst & Kirche Vertreter in Ihrer Nähe! -------Werbeblock Ende--------

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Eintrag #10 vom 09. Jun. 1999 17:31 Uhr Hilmar Becker  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um Hilmar Becker eine Nachricht zu schreiben.

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Von Arlen, laß das!
Hilmar (Henricus vom Raam)

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Eintrag #11 vom 09. Jun. 1999 19:02 Uhr Christoph Bitter   Nachricht

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Hilmar hat Ironie noch nie verstanden. v. Arlen ist auch in diesem Fall falsch. Gruß Christoph

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Eintrag #12 vom 09. Jun. 1999 22:25 Uhr Ger von der Osten - Sacken   Nachricht

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Also nee, Leute… …müßt ihr denn wirklich JEDEN Thread zum Eigenwerbung machen, rumblödeln, sich irgendwelche Anspielungen um die Ohren hauen etc. mißbrauchen? Nichts gegen Blösdelthreads oder auch mal eine juxige Bemerkung am Rande, aber das auf diese Art inzwischen fast jeder ´Arbeits- oder Infosammelthread´ abgewürgt wird, geht mir mittlerweile wirklich gehörig auf den Nerv. Also, in diesem speziellen Falle Ivo und besonders Christoph, aber auch an alle anderen ´Spezialisten´ in dieser Richtung: Laßt den Sch… bitte bleiben! Sonst kann man das Forum hier bald wirklich vergessen. So, da ich diesen Thread eröffnet und im ersten Posting auch geschrieben habe, wofür er gedacht ist, maße ich mir Folgende Bitte an unseren Admin an: Hallo Gunther, könntest Du bitte Posting 8 - 13 löschen? Würde mich sehr freuen… So, und nun bitte mit Beitrag 14 weiter ZUR SACHE (s. Posting 1) Leicht verärgert Ger

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Eintrag #13 vom 10. Jun. 1999 00:00 Uhr Ivo Malz (IMMS)  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um Ivo Malz (IMMS) eine Nachricht zu schreiben.

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Ich bekunde hiermit zumindest den Willen zur Besserung meinerseits. Asche auf Haupt, Gruß Ivo

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Eintrag #14 vom 10. Jun. 1999 00:05 Uhr Ivo Malz (IMMS)  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um Ivo Malz (IMMS) eine Nachricht zu schreiben.

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Nochmals sorry, die Verdoppel- und Verdreifachung meiner Beiträge ist die Schuld vom Server, gar so wichtig nehme ich mich nicht. Ivo

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Eintrag #15 vom 10. Jun. 1999 10:54 Uhr Dietrich (Nachname für Gäste nicht sichtbar)   Nachricht Bitte einloggen, um Dietrich eine Nachricht zu schreiben.

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Moin Ger. Ich kann Deine Vorbehalte verstehen, aber sieh´ es doch mal so: Wir sollten uns, wie bei jeder Diskussion in jeder Umgebung, auch und gerade hier eine gewisse Leichtigkeit im Umgang miteinander bewahren. Nichts gegen fachliche Diskussionen, aber Beiträge gewinnen meines Erachtens, wenn sie eben NICHT in akademisch bierernstem Ton, sondern etwas locker rüberkommen. Und Zwischenrufe und spitze Bemerkungen und Witze am Rande sind für mich persönlich eher ein Grund, bei solchen Diskussionen weiter mitzumachen. Aber das ist ein Thema für einen weiteren Thread. Dietrich

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Eintrag #16 vom 23. Jun. 1999 13:44 Uhr Silvia (Nachname für Gäste nicht sichtbar)   Nachricht Bitte einloggen, um Silvia eine Nachricht zu schreiben.

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Tach, Da ich nun einmal überzeugte Keltin bin, war ich letztes Wochenende 19/20. Juni bei einem Keltenfest in Neu-Anspach. Dieses Jahr stand die Veranstaltung unter dem Motto ´Pferd und Wagen´. Leider war das einzige was unter diesem Motto auf dem Gelände zu finden war, im Ausstellungszelt ein großes Bild und mehrere Bücher, dafür gab es einen u.a. einen Stand mit keltischem Schmuck an dem ich verdammt viel Geld ausgegeben habe. Es handelte sich um eine ziemlich kleine Veranstaltung, das Gelände hatte eine Größe von ca 50 x 50 m und war leider durch einige kurzfristige Absagen nicht ganz belegt. Es ist eine der wenigen Veranstaltungen, wo man sich bemüht selbst das essen so a… wie möglich zu machen: es gab Schwein und Rind vom Spieß und einige römische Gerichte. Apropos Römer: einer war so mutig und hat sogar sein Zelt aufgeschlagen und war noch am leben, als ich Sontag abend aufbrechen mußte. Zuschauermäßig war die beteiligung sehr mies gewesen, es waren an beiden Tagen vielleich insgesamt 1.000 Besucher da, was für alle Akteure bedeutete, das wir unsere Ruhe hatten, es aber fraglich ist, ob diese Veranstaltung nächstes Jahr noch einmal stattfindet. Mein Resümee: Es ist eine sehr bemühte Veranstaltung, die versucht, sehr viel auf die Beine zu stellen, was aber leider an finanziellen, bzw. organisatorischen Problemen scheitert. Die Atmosphäre war dafür absolut super es war bedingt durch diesen Platz ziemlich familiär. Ich hoffe nur, daß das Fest auch nächstes Jahr wieder stattfindet. Aisling

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Eintrag #17 vom 27. Sep. 1999 17:04 Uhr Sylvia Crumbach  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um Sylvia Crumbach eine Nachricht zu schreiben.

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Moin, Moin!! am vergangenen Wochenende haben wir das Archäologische Festival in Biskupin/ Polen besucht. Den Rahmen der Veranstaltung bildeten die Rekostruktionsbauten einer bronzezeitlichen Befestigung und Siedlung. Der Zeitraum für Darstellungen begann in der mittleren Steinzeit und endete im 10. Jahrhundert. Schwerpunkt war die Bronzezeit. Die geschätzte Besucherzahl bei 9 Tagen: 100.000 Personen. Besonderheiten; was wir leider nicht gesehen haben: die Eisenschmelze im Rennofen. Aber dafür konnten wir an Metalltechniken vieles bestaunen was man sonst nur (mit ehrfürchtigen Staunen) in Vitrinen sieht. Beispiele: Eine verzierte Axt ähnl. der Mammen-Axt, Silber und Goldschuck mit den verschiedensten Techniken (völkerwanderungszeitl. Fibeln, S-Haken aus dem gotischen Bereich, eine vergoldete Silberschale mit Almandinverzierungen, div. Bronzegußsachen, natürlich Schmuck aus der Bronzezeit, auch in Verbindung mit den entspechenden Trachten z.B. aus Letland. Es gab Gefäße aus Birkenrinde, Töpferwaren aus div. Zeiten (von Trichterbecher bis zur slawischen Keramik (Feldberger-Typ)) Natürlich gab es Bernstein in allen möglichen Formen und Farben, auch gedrechselte Perlen und geschnitzte Sachen. Das Museumsdorf Düppel in Berlin war mit Pechsieden und div. Textiltechniken vertreten, Div. gewebte Bänder etc…… Die einzelnen Zeitabschnitte waren räumlich etwas getrennt. Die meisten Aktiven waren Studenten der Uni Warschau. Vertreten war auch eine Wikinger-Gruppe aus Rußland, die Wikinger aus Wolin mit Schiff, div. Musikgruppen etc.. Die meisten Metallarbeiten wurden von Restauratoren diverser Museen ausgeführt. Die Unterbringung der Teilnehmer geschah nicht in Zelten auf dem Gelände sondern in div. Pensionen und Privatunterkünften in der Umgebung. Eine Reihe der dortigen Reihenhäuser wird neuaufgebaut, neben den Vorführungen von Holzbearbeitung für den Hausaufbau gab es einen Einbaum im Bau an dem sich auch die Kinder in der Handhabung von Axt und Dechsel versuchen konnten. Die Stimmung auf den Fest war sowohl vom Publikum als auch unter den Aktiven sehr freundlich. Wir hatten entschieden weniger Sprach-Probleme als befürchtet. Unser Zelt mit div. Kleinigkeiten; Brettchenweben, Löffelschnitzen und Knochenbearbeitung war, besonders von mehreren Schulklassen reichlich umlagert und meist hat sich jemand gefunden der die verschiedenen interresierten Fragen und unsere Antworten übersetzt hat. Was ungewohnt war: Das Fest wird von Coca-Cola, mehreren Versicherungen, Geldinstituten und anderen Firmen gesponsort. Um das Museumsgebäude und am Eingang gab es sehr viel Werbung, es gab auch Fritten und Hamburger, Würstchen vom Grill und Getränke-Stände wie auf einem Volksfest üblich. So konnte man neben dem Einbäumen und dem slawischen Schiff (mit Seerundfahrt) auch ein moderne Tauchvorführung sehen. Fazit: Wir haben viel Geld ausgeben (nicht nur für Räucherfisch aus der Fischereivorführung oder Bier mit Himbeersirup) sondern für Fibeln, Keramik und Bernstein. Wir haben sehr viel gelernt und besonders unser Archäologe hat sehr viel gefachsimpelt (mit Händen und Füßen auf Deutsch, Englisch und Russisch). Wenn irgendwie möglich fahren wir im nächsten Jahr für das die ganze Veranstaltungsdauer. Sylvia (Dragomira) Heinz- Peter (Hereslav)

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Eintrag #18 vom 30. Mai. 2000 14:10 Uhr Dietrich (Nachname für Gäste nicht sichtbar)   Nachricht Bitte einloggen, um Dietrich eine Nachricht zu schreiben.

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Hallo zusammen. Wer einen “Blick über den Zaun” in´s 19. Jhd. werfen will, kann am kommenden Wochenende (01. bis 04. Juni) mal das jährliche Bürgerkriegs- Reenactment besuchen. Ort: Der amerikanische Standortübungsplatz in Babenhausen bei Darmstadt. Dort werden wir mit etwa 500 Leuten völlig ohne ßffentlichkeit (bis auf wenige geladene Besucher) ein Wochenende im Wald kampieren und Unmengen von Schwarzpulver verbrennen. Wer uns besuchen will, soll am besten am Freitag oder Samstag kommen und beim Stab nach der 96ten Pennsylvania fragen; die schicken ihn dann direkt zu mir.
Dietrich

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