Ich würde es hiermit probieren, zumal es eine bzw. zwei schöne Alliterationen ergibt:
“Ubi sum ibi in fide tibi animus (meus) manet.”
Wörtlich:
“Wo ich bin, dort bleibt mein Geist/Herz dir treu.”
Das lateinische “cor” meint eher das Organ Herz. PS: Philologisch falsch, aber metrisch korrekt würde es “Ubi sum ibin fide tibanimus meus manet” ausgesprochen. Vielleicht fällt mir aber noch eine passendere ßbersetzung ein…
Wenn Gott der Ansprechpartner ist, würde ich das - liturgisch eher verwandte - “servus” (pl. servi) statt famulus vorschlagen, fem. dann “ancilla” (vgl. die Vulgata-ßbersetzungen des Simeonsgebets “Nunc dimittis servum tuum …” bzw. der Worte der Gottesgebärerin an den Erzengel Gabriel “Ecce ancilla Domini”).
Worum soll es gehen? Wer spricht? Das oben gilt für Männer; wenn Frauen sprechen, müßte es “famula” bzw. “famulae” (im Plural) heißen, evtl. paßt da auch “ancilla” bzw. “ancillae”. Wer wird angesprochen? Gott? Landgraf XY?
Bis denn
Karen Thöle
PS: Wer aktuellere Grammatikkenntnisse hat als ich (Abi 90!), möge mich verbessern, wenn er Fehler findet.