Thema als Feed (RSS 2.0) Thema als Feed (ATOM 1.0) Brigandine / Brigantine

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Eintrag #1 vom 04. Mai. 2001 22:24 Uhr Harald Winter  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um Harald Winter eine Nachricht zu schreiben.

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Hy Leute, ich habe in dem neuen Buch von Gerry Embleton einen Schnitt für eine Brigandine gesehen und auch die Art und Weise wie er die Plättchen anordnet. Da die Brigandine seit jeher als sehr bewegliche und dennoch stabile Rüstung galt, ist diese, von ihm dargestellte, Anordnung gelinde gesagt Schwachsinn, denn die gesamte Beweglichkeit geht dabei flöten. Mich würde nun interessieren, ob einer von euch eine historisch korrekte Art kennt, wie diese Metallplättchen angebracht wurden oder ob jemand weiß, ob die Darstellung im Buch doch korrekt ist. Ebenfalls würde ich gern wissen, wie dick diese Plättchen gewesen sind und wie der Gesamtaufbau einer Brigandine war. Allzu dick können sie nicht gewesen sein, denn das Gewicht soll sich ja angeblich in Grenzen gehalten haben. Ich bedanke mich bereits im voraus für konstruktive Beiträge. Bis denne halt
Hariwald vom Küfenfels (freier Söldner)

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Eintrag #2 vom 04. Mai. 2001 22:49 Uhr Andreas (Nachname für Gäste nicht sichtbar)   Nachricht Bitte einloggen, um Andreas eine Nachricht zu schreiben.

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Hallo Hariwald, wenn die Abbildung von Embleton “authorisiert” wurde, dann gehe ich davon aus, daß sie korrekt ist. Für nähere Info wende Dich mal an “1476-Städtisches Aufgebot” oder die “Company of Sainte George” - die kennen sich mit sowas aus. Gruß,
Indy (Tassilos Rache)

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Eintrag #3 vom 04. Mai. 2001 23:24 Uhr Harald Winter  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um Harald Winter eine Nachricht zu schreiben.

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Hallo Indy, habe engen Kontakt zu einem Mitglied beider Vereine und der ist sich nicht sicher, ob und wodurch die Abbildung “abgesegnet” ist. Bei beiden Gruppen laufen ja auch schon kleinere Anfragen von mir, aber bisher noch ohne Ergebnis. Danke trotzdem
Hariwald vom Küfenfels (freier Söldner)

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Eintrag #4 vom 07. Mai. 2001 10:27 Uhr Thorsten (Nachname für Gäste nicht sichtbar)   Nachricht Bitte einloggen, um Thorsten eine Nachricht zu schreiben.

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Moin Harald, könntest Du bitte das Buch nennen, aus dem die Abb. stammt, wenn möglich auch mit Seitenzahl? Ich denke, daß ich Dir dann unter Umständen weiterhelfen kann. Bis denn Thorsten

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Eintrag #5 vom 07. Mai. 2001 11:17 Uhr Wolf Zerkowski  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um Wolf Zerkowski eine Nachricht zu schreiben.

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Moin Thorsten, ich kann dir das Buch auch nennen ;-) Medieval Military Costume, Recreated in Colour Photographs Gerry Embleton,The Crowood Press, ISBN 1 86126 371 6 Seite 65 Abb. O Wenn man es so wie auf der Abb. macht, wird die ganze Geschichte anscheinend starr, da alle Platten miteinander vernietet sind. Gruß Wolf
Gott zum Gruß und allzeit sichere Wege,Arfast Harksen

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Eintrag #6 vom 07. Mai. 2001 23:50 Uhr Harald Winter  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um Harald Winter eine Nachricht zu schreiben.

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Hallo Thorsten, Hallo Wolf, nun, Wolf hat vollkommen recht, wenn man die Platten so anordnet und so miteinander vernietet, erhält man eine komplette starre Konstruktion. Wenn ich so eine Brigandine bauen würde, könnte ich mir gleich eine Brustplatte machen. Der Sinn der Brigandine, nämlich die Beweglichkeit, geht dabei vollkommen verloren. Suche weiterhin nach Tips und Anregungen. Möchte mich auch gleich auf den diesem Weg bei Ingo von den 1476igern bedanken, der sogleich einige Bilder mitsamt Beschreibungen geschickt hat. Sobald ich sie ausgewertet habe, werde ich eine kurze Zusammenfassung hier einbringen. CU
Hariwald vom Küfenfels (freier Söldner)

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Eintrag #7 vom 08. Mai. 2001 09:23 Uhr Thorsten (Nachname für Gäste nicht sichtbar)   Nachricht Bitte einloggen, um Thorsten eine Nachricht zu schreiben.

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Moin Harald, da sich das Buch noch in irgendeiner Umzugskiste versteckt, hatte mir Wolf noch einmal die Illustration als Scan geschickt. Ich denke, daß die Kostruktion so schon o.k., doch die Illustration etwas mißverständlich ist. Die untenliegende Platte ist meiner Meinung nach nicht mit dem letzten, rechten Loch vernietet, sie liegt in der Zeichnung nur so unglücklich unten drunter, daß es aussieht als wären sie vernietet. Wäre em so, würden - wie Du schon gesagt hast - die Platten keinen Spielraum in der horizontalen Bewegung haben. Eine Aufsicht uf die Lage der Platten hätte das sicher anschaulicher gemacht. Was die Kompetenz Gerry Embletons angeht, so halte ich ihn für einen sehr fähigen Mann, der aber - wie so viele - auch nicht immer fehlerfrei ist. Liegt zum Teil auch daran, daß er z.B. nicht selbst plattnert. Jedoch gehört er - zumindest im 14. und 15. Jhdt. - immer noch zu den Reenactment-Koryphäen. Bis denn Thorsten (der zwar gelegentlich plattnert aber garantiert keine Brigantine bauen möchte :-)

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Eintrag #8 vom 11. Mai. 2001 09:46 Uhr Harald Winter  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um Harald Winter eine Nachricht zu schreiben.

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Hy Thorsten, wenn man die Abbildung so versteht, daß die gesehene Seite die am körper anliegende ist, so läßt dies zu sehr vielen Spekulationen Spielraum, da man nicht sieht, ob sämtliche Platten durchgenieten sind. Sollte dies so sein, ist es eine sehr unglücklich gewählte Darstellung aus der man nichts schließen kann. Was die Kompetenz von GE angeht, so bin ich auch ein Fan von ihm, habe aber leider feststellen müssen, daß er sich oftmals von seiner künstlerischen Ader führen läßt und vor allem den Gemälden des 19. Jhd viel abgewonnen hat. Leider hatten die Maler zu dieser Zeit nur eine sehr verträumtes Bild des ausgehenden 15 Jhd. und dementsprechend sind auch manche Illustrationen von ihm. Nichts des trotz gilt er mit sicherheit als ein Wegweiser für dieses Jhd. Nur um gleich sämtliche Neueinträge vorwegzunehmen, ich will hier keine Diskussion aufkommen lassen, wie gut oder schlecht Gerry Embleton ist, das ist nicht Sache dieses Threats. Auf jeden Fall, danke für den Eintrag und Schade, daß du keine Bringandine bauen willst.
Hariwald vom Küfenfels (freier Söldner)

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Eintrag #9 vom 11. Mai. 2001 23:11 Uhr Nico Tews   Nachricht

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Hallo Ihr, der Clan und ich haben uns über die Winterzeit 3 Plattenpanzer gebaut (Wisby-Plate). Sollte also jemand Interesse haben kann er sich bei mir melden.
ALBA !!!

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Eintrag #10 vom 29. Mai. 2001 17:08 Uhr Thomas Jambrich   Nachricht

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Hi Bigman! Um die Beweglichkeit der Brigantine gewährleisten zu können, muß du die einzelnen Plättchen direkt auf dem Leder annieten. Fürs Leder empfehle ich dir einfaches Spaltleder, weil strapazierfähig, billig und leich zu färben. Auf dieses Leder kannst du ohne Problem den Stoff annähen, bzw. den Wappenrock einfach drüber anziehen. Schnitt ist keineswegs schwierig, denn schaffe sogar ich mit meinen seeeeehr bescheidenen Schneiderkünsten, auf jeden Fall kann ich dir ein Schnittmuster beim nächsten Greifenfest (Mitte Juli).. oder bei unserem Sommerturnier geben.
lg Jambo von Moenchen

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Eintrag #11 vom 14. Jun. 2002 21:00 Uhr Eligius Frammelsberger  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um Eligius Frammelsberger eine Nachricht zu schreiben.

nach oben / Zur Übersicht Welcher Oberstoff wurde bei Brigantinen verwendet?

Hallo,
in Daaden hatte Mathieu diese fantastische rote Brigantine, allerdings mit einem Bezug aus BW-Samt.
Ich will mir gerade sowas zulegen. Den Schmied, der mir die Platten macht habe ich schon.
Aber es gibt noch viele offene Fragen.
Zu den Platten: Welche Materialstärke ist zweckmäßig? Ist 1,5 mm Eisenblech in Ordnung?
Mathieus Brigantine hat aufgrund der Transpiration bei den Gefechtsübungen furchtbar gerostet. Was gab es an Rostschutzmittel im SMA?
Wäre brünieren( welches ßl?), oder Farbanstrich( welche Farbe?) zweckmässiger?
Welche Nieten sind brauchbar? Messing?
Wie werden die Platten vernietet, nur auf dem Stoff, oder auch untereinander? In Osprey´s “English medieval Knight 1400-1500”, sieht man eine Brigantine, bei der die Platten auch untereinander vernietet wurden( Zeichnung von Graham Turner, Tafel G1), was aber wohl keinen Vorteil in der Beweglichkeit brachte.
Das in Osprey´s “English Longbowmen ”auf Seite 22/23 abgebildete Originalstück ( Board of Trustees,royal armouries) scheint nur auf den Stoff genietet zu sein.
Leider steht nicht dabei, aus was der Oberstoff dieses Modells bestand, bzw. wem es gehörte.
Ich hab den uralten Thread bezgl. Seidensamt gelesen. Das Material dürfte wohl ausscheiden( wegen der Kosten wohl für gemeine Soldaten nicht geeignet,damals und heute.)Wäre Leder eine Alternative?
Welche orig.Stücke gibt es?
Gruß
Eligius

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Eintrag #12 vom 16. Jun. 2002 22:20 Uhr Eligius Frammelsberger  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um Eligius Frammelsberger eine Nachricht zu schreiben.

nach oben / Zur Übersicht Dank

Vielen dank an Tatjana und Wolf, die mich mit guten Info´s und super Material versorgt haben.
Gruß
Eligius

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Eintrag #13 vom 17. Jun. 2002 14:27 Uhr Hilmar Becker  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um Hilmar Becker eine Nachricht zu schreiben.

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Da das Umkopieren nicht wirklich funktioniert (Danke Lutz für die ' *g*) hier ne Kopie:
Brigantinen
Lutz Schmidt
lutz.schmidt@web.de 17.06.2002 13:59 Uhr - 4 von 6
67707 Schopp
Hi Eligius,
Mathieu’s Brigantine ist nach dem Stück aus Leeds (RA), das im “English Longbowman”(osprey), gefertigt. (sie gehört nicht ihm, er hatte diese nur ausgeliehen, lässt sich zur Zeit allerdings eine anfertigen).
Da ich mich nun auch schon seit einiger Zeit mit dem Bauvorhaben einer Brigantine beschäftige, kann ich dir sagen, dass alle erhaltenen Originale aus dem 15.JH die mir bekannt sind mit Seiden- oder Wollsamt bezogen sind. 2 Stücke aus dem 16.Jh aus der Armeria Real in Spanien sind mit Leder bezogen. Ich halte aber auch einen _guten_ Wollstoff für eine einfachere B. fürmöglich, ist aber an erhaltenen Originalen nicht belegbar, evtl. kann man das über Schriftquellen belegen…(das ist was für die Archivgänger unter euch!) Darunter scheint zumeist ein Leinengewebe als Trägermaterial benutzt worden zu sein.
Die Plattenstärken liegen zwischen 0,5 und 1,0 mm; 1,5 wird etwas schwer…. es scheint ein direkter Bezug zwischen Plattengröße und Plattenstärke zu bestehen, die größeren Platten wie in Leeds scheinen dicker zu sein als die kleineren z.B. der in Basel ausgestellten Brigantine.
Bei der Basler B. ist jedes einzelne Plättchen mit einer Schmiedemarke (Gotteslamm) (evtl. ist das keine Schmiedemarke, sondern eine Beschaumarke(unwahrscheinlich weil eher 1 BM für das gesamte Stück) oder ein Schutzzeichen wie die Christophorusbilder auf den Rückseiten der Erfurter Setzschilde).Jedes Plättchen ist verzinnt, wie es auch bei den meisten Kettenhemden des 15.Jh nachweisbar ist, ein optimaler Rostschutz, der auch noch der Optik guttut, glänzt herrlich auch wenn man es außen nicht sieht ;O)
Miteinander vernietete Plättchen kenne ich von keinem mir bekannten erhaltenen Originalstück, diese Interpretation im Osprey beruht vermutlich auf einer Darstellung Viollet-le-Duc’s, die ich für sehr unwahrscheinlich halte.Die Nieten werden in Quellen oft als “Nägel” beschrieben, d.h.der Schaft der Niete /des Nagels sieht aus wie ein Schmiedenagel: konisch, spitzpyramidal. Die Plättchen werden von außen mit einem Dorn gelocht (durchschlagen), unter den Deck- und den Trägerstoff gelegt, dann der “Nagel” gestetzt und von innen mit einem Hammerschlag umgeschlagen, wobei sich der “Krater” vom lochen, um den Nagel anschmiegt und diesen mit der umgeschlagenen Spitze zusammen hält.
Ist schwer zu beschreiben, aber ich denke mit ein wenig probieren kriegt man das hin…
Grüße und viel Spass beim Bauen
Lutz, Quartiermeister zu Daaden

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Eintrag #14 vom 18. Jun. 2002 09:26 Uhr Eligius Frammelsberger  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um Eligius Frammelsberger eine Nachricht zu schreiben.

nach oben / Zur Übersicht Vielen Dank an alle,

ihr habt mir echt weiter geholfen. Lutz hat eigentlich nochmal alles Relevante geschrieben.
Von Wolf habe ich Abbildungen der Brig. aus den roy.armouries und einige Konstruktionszeichnungen bekommen.(wer die auch haben will wendet sich bitte an ihn, E-mail Adresse geb ich euch auf Anfrage)
Anhand dieser werde ich nun die Platten ( wohl 1,0 mm in Auftrag geben.
Ich denke, daß ich bis zum nächsten Pfingstreffen fertig bin, dann können wir ja schauen, was daraus geworden ist und was sich daran verbessern lässt.
Sollte jemand Informationen oder Anregungen zum Verzinnen der Platten haben, wäre ich sehr dankbar
Gruß
Eligius
www.arma-georgii.de

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Eintrag #15 vom 20. Jun. 2002 13:37 Uhr Ivo Malz (IMMS)  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um Ivo Malz (IMMS) eine Nachricht zu schreiben.

nach oben / Zur Übersicht Verzinnen

Moin.
Mehrere Möglichkeiten des Verzinnens:
1) Plättchen entfetten und entrosten (metallisch blank machen), in geschmolzenes Zinn tauchen. Erfordert größere Mengen Zinn, und Zinn ist derzeit teurer als Silber.
2) Zu einer gewerblichen Galvanikfirma gehen und verzinnen lassen. Wer keine Nachbarn hat, kann sich auch ein Verzinnungsbecken bauen, aber wie das geht, weiß jemand anders.
3) Fittingslot verwenden. Hierbei handelt es sich strenggenommen um eine Flußmittelpaste, in der metallische Anteile (Zinn und Silber?)enthalten sind. Paste auftragen, Teil erhitzen, und die Paste, sobald sie gleichmäßig verflüssigt ist, mit einem Wollappen abwischen. Sobald das Zeug fließt, ist bereits ein Anteil in die Oberfläche diffundiert und schützt vor Rost.
Möglichkeit 1) könnte eventuell durch Erhitzen der Teile eine verbesserte Diffusion erbringen, ist von miner Seite aber nicht erprobt. OHNE GEWßHR! Nicht, daß sich ein potentieller Selbstverstümmler auf mich rausredet1
Gruß
Ivo

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Eintrag #16 vom 20. Jun. 2002 16:11 Uhr Thorsten (Nachname für Gäste nicht sichtbar)   Nachricht Bitte einloggen, um Thorsten eine Nachricht zu schreiben.

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Moin zusammen,
da mich das Thema durch alle Perioden verfolgt, habe ich mich dazu mal bei Holger Rathsdorf kundig gemacht.
Die übliche Methode des Verzinnens war nicht das Tauchverzinnen (was Massen von Zinn verbraucht) sondern das Feuerverzinnen. Der zu verzinnende Gegenstand sollte auf 200 Grad erhitzt werden (hat bei uns eine Wärmspitze beim Acethylen/Sauerstoffbrenner erledigt) und mit einem Flußmittel bestrichen werden. Dann kann man mit einer einfachen Zinnstange etwas Zinn auftragen und schnell mit einem Wolltuch verreiben. Voila und das Werkstück ist verzinnt. Funktioniert sehr gut, das haben wir an verschiedenen Sachen ausprobiert und es ergibt einen “spacigen” Effekt.
Einfacher macht es natürlich der Galvanisierer und ich muß zugeben, die Sachen sehen genau so aus, wie unsere gelungeneren Werkstücke.
Bis denn
Thorsten

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Eintrag #17 vom 25. Jun. 2002 16:11 Uhr Ivo Malz (IMMS)  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um Ivo Malz (IMMS) eine Nachricht zu schreiben.

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www.wolfeargent.com/cgi-bin/ultimatebb.cgi?[…]

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Eintrag #18 vom 05. Mrz. 2003 18:46 Uhr Thorsten Klahold  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um Thorsten Klahold eine Nachricht zu schreiben.

nach oben / Zur Übersicht Brigantine bei "Braveheart"

Hallo,
nicht böse sein, aber ich bin neu in der Materie und beschäftige mich noch nicht allzulange mit diesem Thema. Dennoch habe ich mir eine Brigantine selber gebaut.
Nun kommt´s. Naiv wie ich bin habe ich mich von den Rüstungen aus dem Film “Braveheart” leiten lassen. Ich habe 98 Blech-Platten 1,5mm dicke(je 4 Nieten pro platte) von der Grösse 5×10 cm (hochkannt) auf die Innenseite eines etwa 3mm dicken leders genietet und mit einem spaltwildleder unterfüttert.
Der schnitt der Rüstung ähnelt einem Poncho der über den kopf gezogen wird und an beiden seiten mithilfe von Schnallen und gurten befestigt bzw. geschlossen wird.
optisch ist mir das stück recht gut gelungen, nur stellt sich mir jetzt die frage: bin ich einem Hollywood-fake aufgesessen oder gibt es hinweise das es brigantinen in dieser Form gab?
Also kann ich mit dieser Rüstung auf einem Event auflaufen ohne lacher zu ernten oder taugt es höchstens fürs LARP bzw als schutz fürs SChaukampftraining?
Würde mich über belehrung freuen!
Ein Unwissender aber lernwilliger
Thorsten

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Eintrag #19 vom 05. Mrz. 2003 19:41 Uhr Thorsten (Nachname für Gäste nicht sichtbar)   Nachricht Bitte einloggen, um Thorsten eine Nachricht zu schreiben.

nach oben / Zur Übersicht braveheart und so ...

Moin Thorsten (netter Name übrigens),
wie Du schon befürchtest, bist Du einem Hollywood-Fake aufgesessen. Es gab Platten unter Leder oder Stoff (und nicht wie in Braveheart darüber). Hierbei müssen aber auf jeden Fall die einzelnen Platten überlappen, um eine Schutzwirkung zu erlangen. Afaik waren die Platten in Braveheart mit Kettengliedern verbunden, kann aber sein, daß ich mich vertue. Es gibt ein paar Abildungen aus dem späten 13. Jhdt. bei denen man die Platten als quadratisch oder längsrechteckig interpretieren kann (z.B. eine schlafrnde Wache, die sich zur Zeit im Landesmuseum Hannover befindet), doch auch hier sind die Platten vom Trägerstoff bedeckt. Es handelt sich auch eigentlich bei diesem Rüstugnstyp noch nicht um eine Brigantine, die erst im letzten Viertel des 14. Jhdts. aufkamen, sondern um die Vorstufe, einen Plattenrock.
Als Material für die Verwendung in der Mittelalterdarstellung ist übrigens Wild- und Spaltleder nicht geeignet, das gab es damals noch nicht.
Hoffe, daß ich helfen konnte
Thorsten

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Eintrag #20 vom 05. Mrz. 2003 20:17 Uhr Thorsten Klahold  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um Thorsten Klahold eine Nachricht zu schreiben.

nach oben / Zur Übersicht missverständniss

Hallo THorsten *fg*
nene die Platten sind innen, unter dem Leder. (das mit dem Kettenring verbundenen Metallplättchen wurde von den englischen truppen als arm und beinzeug getragen)
Hier ein link von Filmrüstung
academyawards.20m.com/braveheart.jpg
das es aussieht als ob die platten aussen wären kommt daher das sich das Leder beim Tragen weitet und sich die Platten durch das leder abzeichnen. (passiert bei meiner auch langsam)
aus eigener Erfahrung (habe die von mir gebaute Rüstung beim schaukampftraining getragen) ist der schutz gegen schläge und schnitte gut bis sehr gut (mit gambeson darunter kaum was zu merken) gegen stiche sowie pfeil und bolzenbeschuss) wird der schutz nicht ganz so effektiv sein, das stimmt wohl aber diese schwäche haben ja viele rüstungen.
Tragekomfort ist sehr gut trotz des nicht geringen gewichts (9,5 kg)
Nochmal die bauart beschreibung(von aussen zum Körper hin): dickes (3mm) oberleder darunter die Platten aufgenietet und mit dem Spaltleder gefüttert (das rauledertypische gesicht des wildleders ist kaum noch zu sehen da schweiss und schmutz es langsam glattscheuern)
Wirklich autentisch ist die rüstung vom material eh nicht. ich habe der einfachheit halber hohlnieten benutzt und das leder ist ein chromgegerbtes (schande auf mein haupt)
Aber mein ziel war es auch nicht eine absolut korrekte kopie zu erstellen sondern ein autentisch “aussehendes” rüststück das beim schaukampf schützt und optisch einigermassen korrekt rüberkommt. (zu schaukampfvorführungen auf MA-Märkten und dergleichen)
Gut damit das ich keine brigantine sondern ein Coat of plates habe habe ich mich jetzt abgefunden *lol* aber geht es ansonsten vom prinzip als korrekt durch oder ist es wirklich mehr so die “helden in Strumpfhosen” film-prop?
wie schon gesagt ich bin noch total unwissend, nur mutmassungen und der wille zu lernen
PS. was “Wildleder” angeht, so wurde diese optik wahrscheinlich schon im MA verwand, und zwar einfach indem man (des angenehmen griffgefühls wegen) die fleischseite des leders behandelte und aussen trug so das das leder eine samtene optik hatte. das habe ich jedenfalls bei meiner aussbildung in der Schuhindustrie gelernt das dies bei höfischen schuhen früher durchaus nicht unüblich war und daher mutmasse ich mal das dies auch an anderen kleidungsstücken anwendung fand.
Thorsten

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Eintrag #21 vom 05. Mrz. 2003 22:06 Uhr Timo Krisch  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um Timo Krisch eine Nachricht zu schreiben.

nach oben / Zur Übersicht Zweifelhafte Quelle

Hallo Thorsten,
an Deiner Stelle wäre ich sehr, sehr vorsichtig, mich beim Zusammenstellen und Fertigen der Ausrüstung nach Filmen zu richten. Gerade Braveheart ist da ein eher schlechtes Beispiel.
Leider kann ich Dir nicht direkt weiterhelfen, denn meine Zeit liegt früher (1220-1250), aber gehe bei Deiner Recherche lieber über entsprechende Fachliteratur (also auch keine Romane).
Auch wenn es Dich jetzt enttäuscht: Du ersparst Dir auf jeden Fall das unangenehme Empfinden, von anderen belächelt zu werden.
Gruß von einem, der es gut meint
Timo

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Eintrag #22 vom 06. Mrz. 2003 00:10 Uhr Thorsten (Nachname für Gäste nicht sichtbar)   Nachricht Bitte einloggen, um Thorsten eine Nachricht zu schreiben.

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Hallo Thorsten,
hatte jetzt nicht an das Teil, das Gevatter Gibson getragen hat gedacht, habe das immer irgendwie unter “Lederpanzerung” abgehakt ;). Dennoch entspricht es von dem “Look” her keinen Plattenröcken, die ich aus der Zeit kenne. Ich würde also in Umgebungen, die Wert auf historische Genauigkeit legen, wie Du schon gesagt hast, darauf verzichten. Mittelaltermärkte und natürlich Eure Trainings sind dagegen imho Gegenden, wo Du keine Probs damit bekommen solltest ;-). Wobei ich ehrlich gesagt nicht den Sinn von nebeneinander liegenden Plattenteilen sehe - zuviele Möglichkeiten, daß ein Speer o.ä. dazwischen gerät. EIne Gefahr, die beim Schaukampf mit stumpfen Waffen natürlich seltener auftritt.
Falls Du noch was Genaueres zu Plattenröcken brauchst, schau mal in den Thread Plattenröcke, da habe ich mich lang und breit zu dem Thema ergossen ;-))
Bis denn
Thorsten

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Eintrag #23 vom 07. Mrz. 2003 11:27 Uhr Thorsten Klahold  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um Thorsten Klahold eine Nachricht zu schreiben.

nach oben / Zur Übersicht Doof *schmoll*

so´n mist.
da geht man als gutgläubiger (dummer?) Mensch doch davon aus das bei solchen multi milionen projekten auch eine vernünftige und somit halbwegs autentische ausrüstung benutzt wird und dann das. Mist
naja, fürs erste muss das gute stück erstmal reichen wenn ich mal wieder zeit habe werde ich mich mal an ein Wisby coat of plates machen, kann ja so schwer auch nicht sein.
Wurde eigentlich unter dem coat of plates eigenlich auch ein gambeson getragen? (ich hoffe mal ja sonst sind schläge auf die rüstung auf alle fälle immer gut für blaue flecken)
Danke für eure antworten.
Werde demnächst erst mehr erkundigungen einziehen bevor ich etwas baue.
Thorsten K.

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Eintrag #24 vom 10. Mrz. 2003 10:30 Uhr Thorsten Klahold  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um Thorsten Klahold eine Nachricht zu schreiben.

nach oben / Zur Übersicht ok Entschluss

Hallo,
ich habe mich jetzt entschlossen ein Wisby-Kämpfer dazustellen und habe daher einen Thread bei Darstellung/Männer eröffnet.
ßber eure Hilfe Tips und ANregungen würde ich mich freuen.
Danke
Thorsten K.

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Eintrag #25 vom 14. Mai. 2004 20:31 Uhr Andreas Vespermann  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um Andreas Vespermann eine Nachricht zu schreiben.

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Hallo, in welchem zeitraum wurden den die Brigantinen getragen und wo?
Andreas

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Eintrag #26 vom 15. Jun. 2004 08:09 Uhr Markus Lohstroh  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um Markus Lohstroh eine Nachricht zu schreiben.

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Moin
ich spiele mit dem Gedanken, mir eine Brigantine zuzulegen. Hat jemand nen heissen Tip wo man so eine bekommen kann?
www.companie-of-st-george.ch/[…]/pc03-graff-brigan[…]
Ich weiss, es geht nichts übers selbermachen, aber an eine solche Brigantine traue ich mich nun wirklich nicht heran, daher wäre ich für eine Bezugquelle echt dankbar ;o).
Lohtrecht

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Eintrag #27 vom 15. Jun. 2004 09:37 Uhr Martin (Nachname für Gäste nicht sichtbar)   Nachricht Bitte einloggen, um Martin eine Nachricht zu schreiben.

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Hallo Markus,
diese Brigantinen sind keine “Stangenware” sondern Einzelanfertigungen, das heißt maß geschneidert, und sie sind nicht für ein Appel und ein Ei zu haben! Ein Brigantine wie die auf dem Bild wenn sie günstig ist kann leicht über 3000 Euro kommen.
Die Abgebildete Brigantine stammt in übrigen aus Frankreich
Schmierfink

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Eintrag #28 vom 15. Jun. 2004 18:20 Uhr Markus Lohstroh  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um Markus Lohstroh eine Nachricht zu schreiben.

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*lach* das dies keine Srtangenware ist und Massangefertigt wird, war mir schon klar, ich hatte allerdings noch keine Bezugsquelle.Was ich allerdings nicht wusste, ist, das die Dinger so einen stolzen Preis ( was nicht heissen soll das er nicht gerechtfertigt ist) haben. Leider zuviel für meinen derzeit schmalen Geldbeutel, dann werde ich wohl meinen Gambeson soweit umarbeiten, bis ich damit zufrieden bin.
Aber danke schonmal für die Auskunft.
Lohtrecht

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Eintrag #29 vom 26. Jun. 2004 00:42 Uhr Sebastian Kempkens  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um Sebastian Kempkens eine Nachricht zu schreiben.

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Joram van Essen baut eine recht schöne Brigandine:
www.medievalproductions.nl/armour
Und dann war da noch eine Firma im UK, es war aber nicht White Rose Armoury, vielleicht finde ich da was. Joram jedenfalls ist ein guter Rüstungsmacher und ein prima Kerl. Bilder von seinen Brigs sind auf der Seite.
Gruß
Sebastian

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Eintrag #30 vom 13. Jul. 2004 11:59 Uhr Frank May  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um Frank May eine Nachricht zu schreiben.

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Hallo Leute!
Bauhilfen gibt es unter: www.reliquary.co.uk/brig/brig1.htm
Hier gibt es eine gute Qualität (mit Seidensamt) für 500 bis 800 englische Pfund.
Gruß,
Frank

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Eintrag #31 vom 13. Sep. 2004 17:00 Uhr Hartmut Kaufmann  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um Hartmut Kaufmann eine Nachricht zu schreiben.

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Ist ja schon ein schönes Ding, so ‘ne Brigantine. Ich habe auch schon mehrere Abbildungen von Bogenschützen mit diesen Rüstungen gesehen. Kann mir jemand sagen, ob diese Rüstungen auch in Deutschland (Norddeutschland) Verbreitung fand, oder ob das eine englische Rüstung ist?
Bevor man sich die Arbeit aufhalst.
Die Links zu den Bauanleitungen sind ja echt super!
Gruß
Bogi
Gruß Bogi

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Eintrag #32 vom 13. Sep. 2004 17:19 Uhr Jens (Nachname für Gäste nicht sichtbar)   Nachricht Bitte einloggen, um Jens eine Nachricht zu schreiben.

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Soweit mir bekannt ist, sind diese im späten 15ten auf Bildern in D. spärlich bis garnicht zu finden, scheint hier nicht typisch gewesen zu sein; eher burgundisch.
Frühere Versionen (→Lettner) (1370-1420) findet man in D. und Tirol- siehe Churburg Rüstkammer sowie diverse Grabplatten, allerdings bei eher besser gerüsteten Personen und Reitern und eher im Süden.
Stellen sich also die Fragen
-wann
-wo in D.
Gruss, Jens

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Eintrag #33 vom 13. Sep. 2004 17:50 Uhr Hartmut Kaufmann  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um Hartmut Kaufmann eine Nachricht zu schreiben.

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Oh sorry,
genauere Angaben habe ich glatt vergessen:
Norddeutschland 1470 - 80 zur Zeit von Graf Gerd zu Oldenburg. (Der war zumindest burgundisch Orientiert)
Oder Friesisch, gleicher Zeitraum. Die Friesen hatten Bogenschützen. Leider kenne ich noch keine Abbildungen. Siehe auch meinen Beitrag “Kontinentaler (Lang)Bogen?”
Gruß Bogi

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Eintrag #34 vom 13. Sep. 2004 18:05 Uhr Wolf Zerkowski  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um Wolf Zerkowski eine Nachricht zu schreiben.

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Moin,
für Friesland ( das damals nicht unbedingt Deutschland war esca *gg*) kannst du wohl auch alle Malereien Niederländischer und flämischer Maler als “Vorlage” nehmen. Wirtschaftlich und militärisch orientierte sich da alles Richtung Flandern und Dänemark (Handelswege Friesland - Angeln).
Das sagt natürlich noch nichts darüber aus, ob Brigantinen sozusagen “vor Ort” getragen wurden aber die Einflüsse waren ganz klar vorhanden.
Gruß Wolf
www.bauer-und-bonde.de

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Eintrag #35 vom 13. Sep. 2004 18:18 Uhr Hartmut Kaufmann  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um Hartmut Kaufmann eine Nachricht zu schreiben.

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Hallo Wolf,
wieder dabei?
Kannst du mir evtl. einige der flämischen und niederländischen Malernamen nennen? Dann könnte ich gezielter suchen…
Etwa hier, falls noch nicht bekannt. www.wga.hu
Gruß Bogi

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Eintrag #36 vom 13. Sep. 2004 18:29 Uhr Wolf Zerkowski  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um Wolf Zerkowski eine Nachricht zu schreiben.

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Moin moin Bogi,
klar, ne Menge aber schau mal lieber selbst…;-)) gallery.euroweb.hu/artist.html
Da hast du sie mit Jahreszahlen und wo die Kleckser herwaren….*feix*
Gruß Wolf
www.bauer-und-bonde.de

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Eintrag #37 vom 13. Sep. 2004 22:56 Uhr Hartmut Kaufmann  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um Hartmut Kaufmann eine Nachricht zu schreiben.

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Danke für den Link!
Habe von Memling 4 Gemälde gefunden. Bei den Niederländern keine, die Deutschen sondiere ich morgen.
Tja, Lohti, da werden wir wohl selber bauen müssen… ;o)
Gruß Bogi

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Eintrag #38 vom 15. Sep. 2004 17:43 Uhr Markus Lohstroh  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um Markus Lohstroh eine Nachricht zu schreiben.

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Werden wir wohl, und zwar mit Freuden!
Lohtrecht

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Eintrag #39 vom 17. Sep. 2004 19:17 Uhr Michael Oeser  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um Michael Oeser eine Nachricht zu schreiben.

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Nabend,
also irgendwie schaut es fast so aus, als ob die Dinger (ich finde ja, dass sie etwas tuntig aussehen, so mit rotem Samtgedöns) erst im 15. Jh. aufkamen, oder?!
Falls nicht, wie sahen denn die früheren Briandinen aus?
pax vobiscum

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Eintrag #40 vom 20. Sep. 2004 17:14 Uhr Hartmut Kaufmann  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um Hartmut Kaufmann eine Nachricht zu schreiben.

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et cum spiritu tuo Michael,
wo ist das Problem? Wir reden hier über das Spätmittelalter, bzw. das 15. Jh.
Vor der Brigantine (im 13. Jh.) gab es den Coat of Plates, oder Plattenrock. Die Platten waren da vertikal angebracht.
Tuntig finde ich die Spämiklamotte eigentlich nicht. Aber - beauty is in the eye of the beholder…
Gruß Bogi

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Eintrag #41 vom 04. Nov. 2004 15:14 Uhr Marc (Nachname für Gäste nicht sichtbar)   Nachricht Bitte einloggen, um Marc eine Nachricht zu schreiben.

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Heyho,
sacht mal, ich hab jetzt auf einigen der Shopbilder das gesehen, was auch in den Buch Ritter und Söldner im Spämi stand, dass der aufbau einer Brigantine folgendermaßen sein konnte: Stoff, Metall, Futterstoff. Bin nun ein wenig verwirrt, weil ich bisher eigentlich immer dachte, die wären innen nur metall gewesen, ohne irgenwelchen Futterstoff noch mit drin.
Für Tipps/antworten bin ich dankbar
grüße
Der Marc

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Eintrag #42 vom 04. Nov. 2004 22:25 Uhr Hartmut Kaufmann  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um Hartmut Kaufmann eine Nachricht zu schreiben.

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Hi,
meine (bescheidene) Quellenlage sagt ebenfalls kein Futter! Sowohl ein Bild aus dem “english Longbowman”, als auch ein Foto aus dem historischen Museum in Bern, zeigen die Brig. ohne Futter. Andere Quellen habe ich (noch) nicht frequentiert.
Den Ritter & Söldner hab ich auch, wo siehst du da gefütterte Bigantinen? Ich habe bisher noch keine endeckt?
Gruß Bogi

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Eintrag #43 vom 05. Nov. 2004 02:28 Uhr Georg (Nachname für Gäste nicht sichtbar)   Nachricht Bitte einloggen, um Georg eine Nachricht zu schreiben.

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Links für Selbermacher: www.dayton.net/~lawson/coatofplates.html
Giraut

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Eintrag #44 vom 05. Nov. 2004 10:02 Uhr Alexander Klenner  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um Alexander Klenner eine Nachricht zu schreiben.

nach oben / Zur Übersicht WAH !

Schauder !
Die Anleitung ist gelinde gesagt Schrott.
>leave 1" space between plates<
Das ist historisch vollkommener Nonsens, CoPs werden aus überlappenden Platten gemacht.
Das dort ist eine Rüste, die SCA Sicherheitsanforderungern erfüllt, keine historische Rekonstruktion.
Bitte auf sowas achten, wenn man Anleitungen postest.
Gruß, Ivain

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Eintrag #45 vom 05. Nov. 2004 10:03 Uhr Jens (Nachname für Gäste nicht sichtbar)   Nachricht Bitte einloggen, um Jens eine Nachricht zu schreiben.

nach oben / Zur Übersicht Ähm

Georg, also das gezeigte soll nach eigenen Angaben aber ein Plattenrock und keine Brigantine sein, aber das Word-Dokument offenbart irgendetwas, aber jedenfalls keinen mir bekannten COP, da die Platten wieder mal (vlt. lese ich es auch falsch) nebeneinander sind.
Und wenn dann sowas wie auf dem Foto rauskommt, neee danke ;)
Und der letzte Link offenbart die Anleitung, wie man einen COP aus Plastik baut!!!
Gruss, Jens

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Eintrag #46 vom 05. Nov. 2004 14:22 Uhr Marc (Nachname für Gäste nicht sichtbar)   Nachricht Bitte einloggen, um Marc eine Nachricht zu schreiben.

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Heyho Bogi
also sehen kann mans da nirgendwo, ist nur ganz kurz in einem satz bei den brigantinen erwähnt….
aber danke für die meinung, der war ich bisher auch, auch wenn man ja nie so genau weis, ob das futter noch vorhanden ist, oder dort mal eins war…
Der Marc

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Eintrag #47 vom 05. Nov. 2004 19:42 Uhr Georg (Nachname für Gäste nicht sichtbar)   Nachricht Bitte einloggen, um Georg eine Nachricht zu schreiben.

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@Jens:
ja da steht “wie man einen COP aus Plastik baut”. Sollte an sich unproblematisch sein, stattdessen ein anderes Material zu benutzen.
Bei der Anleitung bezog ich mich auf ein Pic aus einem anderen Post hier, das genau DIESEN Typ Rüstung darstellt.
Giraut

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Eintrag #48 vom 05. Nov. 2004 19:46 Uhr Jens (Nachname für Gäste nicht sichtbar)   Nachricht Bitte einloggen, um Jens eine Nachricht zu schreiben.

nach oben / Zur Übersicht Moin

Also ich wage mal zu behaupten, dass da ein Unterschied besteht, um man Plastikplatten mit Hohlnieten zusammenhaut, oder ne COP mit Stahlplatten auf textilen oder ledernen Untergrund…
Und genau eben jene Rüstung bezweifel ich auch stark. Ich kenne keinerlei Vergleichsfunde, jede mir bekannte Art Rüstung, die auf dem gleichen Prinzip basiert, beinhaltet überlappende Platten.
Gruss, Jens

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Eintrag #49 vom 06. Nov. 2004 01:43 Uhr Georg (Nachname für Gäste nicht sichtbar)   Nachricht Bitte einloggen, um Georg eine Nachricht zu schreiben.

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Hallo Jens:
Schau mal hier ⇒ www.medievalproductions.nl/armour
Auch die dortige bereits erwähnte Brigantine wurde “mit Hohlnieten zusammen gekloppt”.
ßbrigens: niemand wird gezwungen, das Bauprinzip, das ich verlinkt habe, zu nutzen. Wem`s nicht gefällt, macht es halt anders. Leider habe ich bisher noch keine anderen Bauhinweise hier verlinkt gefunden. Bitte, macht mich schlau und postet gute und machbare Tipps. Bin für jeden Tipp dankbar!
Aber bitte: über andere Tipps nur zu mäkeln, ohne Alternativen anzubieten, ist nicht wirklich der Bringer…
Giraut

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Eintrag #50 vom 06. Nov. 2004 01:48 Uhr Georg (Nachname für Gäste nicht sichtbar)   Nachricht Bitte einloggen, um Georg eine Nachricht zu schreiben.

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@Ivain:
du schreibst “Die Anleitung ist gelinde gesagt Schrott.
>leave 1” space between plates<
Das ist historisch vollkommener Nonsens, CoPs werden aus überlappenden Platten gemacht."
Kein Problem. Bauanleitungen sind wie Kochrezepte - veränderbar. Wenn du den CoP mit überlappenden Platten bauen magst, tu es.
Giraut

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Eintrag #51 vom 06. Nov. 2004 10:58 Uhr Wolf Zerkowski  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um Wolf Zerkowski eine Nachricht zu schreiben.

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Hallo Georg,
Zitat: Schau mal hier ⇒ www.medievalproductions.nl/armour
Auch die dortige bereits erwähnte Brigantine wurde “mit Hohlnieten zusammen gekloppt”.
Zitatende:
Bist du dir da ganz sicher?
Ich weiss nämlich, das Joram van Essen einer der wenigen Plattner ist, die auf historisch korrektes arbeiten wert legen. Ich denke ich werde ihn einmal fragen. Hoffentlich sieht er deine Aussagen nicht als geschäftsschädigend an….;-))
Gruß Wolf
www.bauer-und-bonde.de

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Eintrag #52 vom 06. Nov. 2004 13:06 Uhr Jens (Nachname für Gäste nicht sichtbar)   Nachricht Bitte einloggen, um Jens eine Nachricht zu schreiben.

nach oben / Zur Übersicht Also

ganz ehrlich, ich denke nicht, dass man umbedingt in einem Thread, in dem es sich um die Bauweise _historischer_ Rüstungen geht, Plastikbausatzableitungen posten muss, nur _um_ Links zu posten. Es gibt nämlich Leute, die vlt. nicht so genau hingucken, und die mit Zwischenräumen glatt für bare Münze nehmen.
Vlt. muss man einfach mal nicht ein “Rundum-Sorglos”-Paket posten, sondern lieber kleine, aber dafür haltbare Details.
zu COP: www.bladeturner.com/pattern/wisby/wisby.gif
Kein Futterstoff zu sehen.
Gruss, Jens

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Eintrag #53 vom 08. Nov. 2004 08:14 Uhr Wolf Zerkowski  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um Wolf Zerkowski eine Nachricht zu schreiben.

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Moin Georg,
hier nun die Antwort auf deine Behauptung, die Brigantine auf www.medievalproductions.nl/armour
sei mit Hohlnieten “zusammengekloppt” .
Zitat:
Hi Wolf
I dont know who wrote that, but it is not the case. The red and black brigandine on the website has large headed solid brass rivets, as requested by the customer. I prefer to work with more accurate materials such as in the plain red brigandine on the website, where the rivets are a direct copy from a brigandine in the Royal Armouries, Leeds.
Cheers
Joram
Ziatende.
Also am besten erst einmal fragen, bevor man solche Behauptungen aufstellt…….;-))
Gruß Wolf
www.bauer-und-bonde.de

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Eintrag #54 vom 07. Jan. 2005 21:10 Uhr Peter Dietl  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um Peter Dietl eine Nachricht zu schreiben.

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Hallo,
ich habe da unter www.bestarmour.com/zbroje7.htm bei der Suche nach einer Körperpanzerung um 1420 eine Brigantine gefunden, über die ich mir nicht ganz klar werde, da kein Stoff-oder Lederüberzug vorhanden ist.
Handelt es sich hierbei um einen späten Plattenrock, einen Lentner ohne Leder oder eine frühe Brigantine? Panzerung aus Vorderasien oder doch Böhmen?
Natürlich kann es auch ein Fantasieprodukt sein, würde mich bei diesem Hersteller stark wundern.
Danke für Eure Hilfe
Peter
Peter

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Eintrag #55 vom 08. Jan. 2005 01:34 Uhr Jens (Nachname für Gäste nicht sichtbar)   Nachricht Bitte einloggen, um Jens eine Nachricht zu schreiben.

nach oben / Zur Übersicht Wieso Brigantine?

Wo ist da eine Brigantine? Das zuoberst würde ich als allererstes als Schuppenpanzer identifizieren.
Oder so.
Was es ist- woher es stammt, keine Ahnung. Nur Warum fragst Du das nicht am besten den Hersteller selber? ;)
Gruss, Jens

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Eintrag #56 vom 08. Jan. 2005 21:28 Uhr Peter Dietl  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um Peter Dietl eine Nachricht zu schreiben.

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Hallo,
Hersteller oder Händler können einen sonstwas erzählen, schau Dir doch mal die Angebote durch, da ist mir berufene Meinung 1000x lieber.
Danke
Peter

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Eintrag #57 vom 08. Jan. 2005 22:04 Uhr Jens (Nachname für Gäste nicht sichtbar)   Nachricht Bitte einloggen, um Jens eine Nachricht zu schreiben.

nach oben / Zur Übersicht Hersteller und so

Moin,
Wenn ich sage “frag den Hersteller” meine ich natürlich nach Quellen fragen. Und die kann man nachprüfen. Allemal sinnvoller, also irgendwen zu fragen, ob er Belege für si ein Teil kennt.
Die _sinnreichste_ Variante wäre natürlich einfach _erst_ die Quelle zu nehmen, und _dann_ jemanden, der so ein Teil baut oder schon gebaut hat ;)
Und er hat ja teilweise- jedenfalls meiner Meinung nach- ganz passables Zeug, also muss er schon so ungefähr wissen, was er da tut, und wird hoffentlich ne Quelle dafür haben ;)
Gruss, Jens

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Eintrag #58 vom 03. Aug. 2005 00:03 Uhr Stefan (Nachname für Gäste nicht sichtbar)   Nachricht Bitte einloggen, um Stefan eine Nachricht zu schreiben.

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hallo zusammen
ich möchte mir gerne eine brigantine bauen, habe aber leider noch keine ahnung wie ich die metall plätchen anordnen soll.
ich würde mich sehr freuen wenn mir jemand eine bauanleitung oder ein bild wo der aufbau gezeigt wird schicken kann.
mfg
stefan
cave_gladium

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Eintrag #59 vom 03. Aug. 2005 11:16 Uhr Georg (Nachname für Gäste nicht sichtbar)   Nachricht Bitte einloggen, um Georg eine Nachricht zu schreiben.

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Hallo Stefan!
Weiter unten findest du bereits Links zu Bauanleitugnen, zB diesen
www.dayton.net/~lawson/coatofplates.html
Aber bevor wir aneinander vorbei reden: willst du einen Coat of Plates bauen? Eine Lamellarrüstung, Schuppenrüstung? Oder was ganz genau?
Ich frage deshalb nach, weil es immer wieder passiert, dass verschiedene Leute unter identischem Begriff unterschiedliche Dinge verstehen.
An sich gibt es im Netz sehr viele Bauanleitungen…
Giraut

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Eintrag #60 vom 03. Aug. 2005 12:55 Uhr Wolfgang Ritter  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um Wolfgang Ritter eine Nachricht zu schreiben.

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Hallo,
weiter unten hat schon jemand geposted: www.reliquary.co.uk/brig/brig1.htm
Du kannst die ANordnung der Plättchen auf den Bildern recht gut erkennen und vor allem auch mit erhaltenen Museumsstücken vergleichen.
Viel Spaß´und schreib doch mal, wenn Du fertig bist!
Wolfgang Ritter

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Eintrag #61 vom 04. Aug. 2005 14:55 Uhr Stefan (Nachname für Gäste nicht sichtbar)   Nachricht Bitte einloggen, um Stefan eine Nachricht zu schreiben.

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hallo
ich möchte eine brigantine bauen, wie sie im 15 jahrhundert getragen wurde.
ich hab bei der company of s. g. eine gesehen
“pentecost 2003”
vielen dank für eure meldungen.
mhus
stefan
cave_gladium

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Eintrag #62 vom 04. Aug. 2005 20:04 Uhr Georg (Nachname für Gäste nicht sichtbar)   Nachricht Bitte einloggen, um Georg eine Nachricht zu schreiben.

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Ah ja. Die hier? ⇒
www.companie-of-st-george.ch/[…]/pc03-graff-brigan[…]
Nun hast du ja bereits zwei Links zu entsprechenden Bautipps bekommen. Schon mal den Links gefolgt?
Giraut

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Eintrag #63 vom 05. Aug. 2005 09:28 Uhr Sebastian Kempkens  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um Sebastian Kempkens eine Nachricht zu schreiben.

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Also was eine echte Bauanleitung angeht empfehle ich die Seite von Craig Nadler. Er ist Amerikaner und schreibt demzufloge auf Englisch, aber seine Arbeit und Forschung an der Praxis sind excellent:
www.eskimo.com/~cwn/brig_craig1.html
www.eskimo.com/~cwn/brigandines.html
Gruß aus Köln, Sebastian

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Eintrag #64 vom 05. Aug. 2005 09:51 Uhr Lutz Schmidt  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um Lutz Schmidt eine Nachricht zu schreiben.

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www.schlosstirol.it/content.php?[…]
eine Veröffentlichung zum Thema Brigantinen vom Museum auf Schloss Tirol….
Absolut empfehlenswert!!!
Grüße Lutz

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Eintrag #65 vom 23. Aug. 2005 11:44 Uhr Wolfgang Ritter  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um Wolfgang Ritter eine Nachricht zu schreiben.

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Hallo,
hier: www.company-elefant.com/deutsch/[…]/brigantine.pdf gibt es einen sehr interessanten Artikel über eine Brigantine aus der ersten Hälfte des 15. Jhdt. mit recht großen Brust- und Rückenplatten.
Grüße.
Wolfgang Ritter

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