Thema als Feed (RSS 2.0) Thema als Feed (ATOM 1.0) Burgen im MA - neuere Veröffentlichungen und Tagungen

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Eintrag #1 vom 04. Mai. 2008 20:50 Uhr Roman Grabolle  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um Roman Grabolle eine Nachricht zu schreiben.

nach oben / Zur Übersicht Tagung: Die mitteleuropäische Burg im 15. Jahrhundert

Ist zwar noch lange hin und das Programm noch vorläufig. Aber wer sich für einzelne Themen interessiert, kann ja schon mal nach den ReferentInnen googeln, was die noch so veröffentlicht haben. Sind alles ExpertInnen für die jeweiligen Aspekte
Tagung Die mitteleuropäische Burg
im 15. Jahrhundert
www.deutsche-burgen.org/institut/tagung_2009.htm
06.-08. März 2009
Veranstalter: Wissenschaftlicher Beirat der Deutschen Burgenvereinigung e.V.
Veranstaltungsort: Kronberg im Taunus, Stadthalle und Burg
Vorläufiges Programm
Freitag, 6. März 2009
13.00 “ 13.10 Uhr Dr. Joachim Zeune (D Eisenberg) / Dr. Reinhard Friedrich (D Mainz): Begrüßung, Organisatorisches.
13.10 ” 13.30 Uhr Dr. Gerd Strickhausen (D Lahntal): Einführung in das Tagungsthema.
13.30 “ 14.00 Uhr Prof. Christine Reinle (D Gießen): ”Burg und Fehde“.
14.00 ” 14.30 Uhr Dr. Rainer Leng (D Würzburg): “Kriegshandbücher, Belagerung 15. Jahrhundert” (Arbeitstitel)
14.30 “ 15.00 Uhr Kaffee
15.00 ” 15.30 Uhr Prof. Volker Schmidtchen (D Dortmund): “Entwicklung der Belagerungsartillerie im 15. Jahrhundert” (Arbeitstitel)
15.30 “ 16.00 Uhr Dr. Alfred Geibig (D Coburg): ”Burgen und ernstes Feuerwerk “ Formen, Bau, Handhabung und Wirkungsabsichten beim Einsatz pyrotechnischer Waffen”
16.00 “ 16.30 Uhr Prof. Werner Meyer (CH Basel): ”Massenangriffe und Zwinger“ (Arbeitstitel)
16.30 ” 17.00 Uhr Kaffee
17.00 “ 17.30 Uhr Dr. Christof Krauskopf (D Frankfurt/O.): ”… mit guten Büchsen, Armbrust und anderen notdürftigen Wehren …“ Veränderungen im Wehrbau brandenburgischer Burgen im 15. Jahrhundert”
17.30 “ 18.00 Uhr Prof. Ph. Dr. Thomáš Durdik (CZ Prag): ”Entstehung des Artilleriestützpunktes als Machtmittel am Fallbeispiel Hartenštejn in Böhmen“ (Arbeitstitel)
18.00 ” 18.30 Uhr Dr. Joachim Zeune(D Eisenberg): “Hussitenzeitliche Befestigungswerke im südostdeutschen Raum”
18.30 “ 19.00 Uhr Dr. Thomas Kühtreiber (A Wien): ”Von der Burg zur Festung: Festungselemente im Burgenbau des 15.Jahrhunderts unter besonderer Berücksichtigung ßsterreichs“
19.00 ” 19.30 Uhr Pause
19.30 “ 20.00 Uhr verschiedene Kurzansprachen
20.00 Uhr Festvortrag Prof. Werner Meyer (CH Basel): ”Neuerungen im Burgenbau des 15. und frühen 16. Jahrhunderts“
anschließend Empfang / Umtrunk in der Stadthalle
Samstag, 7. März 2009
09.00 ” 09.30 Uhr Prof. Sigrid Schmitt (D Trier): “Burg und Niederadel im Spätmittelalter”
09.30 “ 10.00 Uhr Prof. Stefan Breitling (D Bamberg): ”Wohn- und Repräsentationskultur auf brandenburgischen Burgen im 15. Jahrhundert“
10.00 ” 10.30 Uhr Dr.-Ing. Stefan Uhl (D Warthausen): “Wohn-, Repräsentations- und Wirtschaftsgebäude. Wandel und Innovation im 15. Jahrhundert, dargestellt an Beispielen aus Südwestdeutschland”.
10.30 “ 11.00 Uhr Agnes Chevalier M. A. (B Louvain-la-Neuve): ”Towers, Rooms, Latrines and Fireplaces. Residential structures in the castles of the Hainaut during the 15th century“.
11.00 ” 11.30 Uhr Kaffee
11.30 “ 12.00 Uhr Dr. Stephan Hoppe (D Köln): ”Architektonischer und sozialer Raum. Etappen der Binnendifferenzierung im Burgenbau des deutschen Spätmittelalters“
12.00 ” 12.30 Uhr Prof. i. R. Roland Möller (D Dresden): “Von der Burg zum Burgschloss. Innenraumgestaltung im 15. Jahrhundert” (Arbeitstitel)
12.30 “ 13.00 Uhr Christina Schmid M.A. (A Krems): ”Die Ausstattung von österreichischen Burgen des 15. Jahrhunderts aus archäologischer Sicht“
13.00 ” 13.30 Uhr Gabriele Klug M.A. (A Graz): “Die (Schlaf-)Kammer auf der spätmittelalterlichen Burg in literarischen Darstellungen des 15. Jahrhunderts”
13.30 “ 15.00 Uhr Mittagessen
ab 15.00 Uhr Burg- und Stadtbesichtigung
ab 17.30 Uhr Interne Sitzung des Wissenschaftlichen Beirats
Abendessen für WB-Mitglieder im RPZ
ab 20.00 Uhr Für alle: gemütliches Beisammensein in der Kellerbar des RPZ

	 

Sonntag, 8. März 2009
09.00 ” 09.30 Uhr Achim Wendt (D Heidelberg): “Fortschritt durch Rückblick - Retrospektive Architekturen an der Epochenwende zur Neuzeit”
09.30 “ 10.00 Uhr Dr. Klaus Grewe (D Swisttal): ”Die Wasserversorgung des 15. Jahrhunderts am Beispiel der Burg Blankenheim in der Eifel“
10.00 ” 10.30 Uhr Dr. Heidi Maria Möller Nielsen (DK Højbjerg): “A dynamic Network of Power. Royal Castles of Denmark in the 15th Century”
10.30 “ 11.00 Uhr Prof. István Feld (H Budapest): ”Die regelmäßigen “Burgschlösser” des Königreichs Ungarn im Spätmittelalter“
11.00 ” 11.30 Uhr Kaffee
11.30 “ 12.00 Uhr Dr. Jan Salm (PL Lódź): ”Die polnischen Burgen im 15. Jahrhundert“
12.00 ” 12.30 Uhr Prof. Christofer Hermann (PL Allenstein/Olsztyn): “Ragnit, Neidenburg, Bütow. Die letzten drei Deutschordensburgen in Preußen”
12.30 “ 13.00 Uhr Thomas Bitterli-Waldvogel M.A. (CH Basel): ”Burgen des 15. Jahrhunderts am Oberrhein“ (Arbeitstitel)
13.00 ” 13.30 Uhr Dr. Jens Friedhoff (D Siegen): “Die Neugründungen von Burgen im ausgehenden 14. und im 15. Jahrhundert”
13.30 " 14.00 Uhr Schlussdiskussion
14.00 Uhr Ende der Tagung
Sprache
Die Tagungssprache ist Deutsch.
Mit Sicherheit wird einige Zeit später ein Tagungsband erscheinen.

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Eintrag #2 vom 04. Mai. 2008 20:57 Uhr Roman Grabolle  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um Roman Grabolle eine Nachricht zu schreiben.

nach oben / Zur Übersicht Alltag auf Burgen im Mittelalter (2006)

Band zu einer ähnlichen Tagung 2005 in Passau:
Joachim Zeune (Hrsg.), Alltag auf Burgen im Mittelalter. Wissenschaftliches Kolloquium des Wissenschaftlichen Beirats der Deutschen Burgenvereinigung Passau 2005.
Veröffentlichungen der Deutschen Burgenvereinigung e.V. Reihe B Schriften 10 (Braubach 2006)
Das Thema aus aktueller Sicht beteiligter Wissenschaftsdisziplinen
Elisabeth Vavra Viele Burgen “ viele Alltage?*
Otto Volk Der Alltag auf Burgen im Spiegel der Rechnungsüberlieferung
Jens Friedhoff Inventare des 14.”16. Jahrhunderts als Quelle zur Ausstattung und zum Alltag auf Burgen und Schlössern
Christof Krauskopf Das Alltagsleben im Spiegel schriftlicher und archäologischer Zeugnisse “ eine kritische Analyse
Reinhard Friedrich Archäologische Zeugnisse zum Alltag auf mittelalterlichen Burgen

	 

Zu den sozialen Gruppen auf der Burg
Werner Meyer Herr und Knecht, Herrin und Magd
Eva-Maria Butz Warten auf den Prinz? Die Erforschung weiblicher Lebenswelten auf der mittelalterlichen Burg

	 

Zum baulichen ”Rahmen“ und seiner Ausstattung
Stefan Uhl Die Rekonstruktion des baulichen ”Rahmens“ zum Alltagsleben auf der Burg anhand von Baubefunden
Joachim Zeune Die Schatzkammern der Burg Burghausen: Gedanken zu einem Forschungsdesiderat
Udo Liessem Anmerkungen zur farbigen Innenraumgestaltung auf Burgen im Mittelrheingebiet
Roland Möller Mobiliar auf Burgen im Mittelalter
Istvan Feld Zur Frage der Beheizung auf mittelalterlichen Burgen (Schwerpunkt Ungarn)
Waltraud Friedrich Hygiene in einer mittelalterlichen Burg zwischen Ideal und Wirklichkeit

	 

Zwischen ßffentlichkeit und Privatheit
Jürg Tauber Die Burg als Schauplatz von Festen
Maria-Letizia Boscardin Freizeit und Muße auf mittelalterlichen Burgen
Thomas Bitterli-Waldvogel Archäologische Befunde zur mittelalterlichen Schreibtätigkeit

	 

Zur Versorgung und wirtschaftlichen Infrastruktur
Manfred Lemmer Ernährung auf Burgen nach dem Zeugnis literarischer Quellen
Thomas Kühtreiber Ernährung auf mittelalterlichen Burgen und ihre wirtschaftlichen Grundlagen
Monika Doll Archäozoologische(s) Wissen(s)-Lücken zu Tieren auf Burgen
Klaus Grewe Die Wasserversorgung auf mittelalterlichen Burgen
Tomás Durdík Bier und weitere alkoholische Getränke auf den Burgen
Michael Herdick Herrschaftssitze und handwerklich-gewerbliche Produktion

	 

Zur Bewaffnung
Alfred Geibig Waffen im Alltag auf Burgen im 15. und 16. Jahrhundert

	 

Naa, hör ich da etwa ”Habn wollen!!!"?? –> Hier könnt ihr bestellen:
www.deutsche-burgen.org/institut/index2.htm

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Eintrag #3 vom 04. Mai. 2008 21:05 Uhr Roman Grabolle  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um Roman Grabolle eine Nachricht zu schreiben.

nach oben / Zur Übersicht Ausstellung 2010: Mythos Burg – Burg und Herrschaft

Und um mich jetzt nicht dem Vorwurf der Einseitigkeit auszusetzen ;-) gibt es noch Hinweise auf die Vorhaben der “Konkurrenz”, die sich übrigens bereits bei ihren Tagungen schon mehrfach dem 15. Jh. gewidmet hat:
Forschungen zu Burgen und Schlössern
Jahrbuch der Wartburg- Gesellschaft
www.wartburggesellschaft.de/[…]/Forschungen_Burgen[…]
DHM Berlin
www.dhm.de/pipermail/demuseum/2008-February/008019.html
Das Deutsche Historische Museum in Berlin veranstaltet vom 25.06. bis 24.10.2010 in seinem von I.M. Pei errichteten Wechselausstellungsgebäude die kultur- und sozialgeschichtlich ausgerichtete Ausstellung
“Burg und Herrschaft (im Mittelalter)”.
Germanisches Nationalmuseum
www.gnm.de/vorschau.php
Mythos Burg - 8. Juli bis Oktober 2010
Burgen faszinieren Millionen von Menschen quer durch alle Altersstufen. Sie entstammen dem »finsteren« Mittelalter und stehen für ritterlichen Kampfesmut, glorreiche Herrschaft und liebevollen Minnedienst. Doch die Ausstellung wird weitverbreitete Vorurteile zum Thema Burg korrigieren. Als Bauwerk war sie keineswegs eine feste Größe, sondern veränderte sich zwischen dem 9. und dem 16. Jh. erheblich. Ihre Wehrfunktion wurde nur selten beansprucht; vor allem diente sie als Wohnort und Mittelpunkt einer Herrschaft. Das Germanische Nationalmuseum öffnet seine Schatzkammern und präsentiert eine umfassende Sonderausstellung mit vielen nie gezeigten Werken zur Kulturgeschichte der Burgen in Mitteleuropa, die gemeinsam mit dem Deutschen Historischen Museum Berlin erarbeitet wird. Die Ausstellung dient auch zur Vorbereitung des voraussichtlich 2012 zu eröffnenden Deutschen Burgenmuseums Veste Heldburg.
Aus dem aktuellen Rundbrief der Wartburg-Gesellschaft zur Erforschung von Burgen und Schlössern e.V. Nr. 43 (2008 Heft 2) S. 5 f., online unter www.wartburggesellschaft.de/Rundbriefe.html
Mythos Burg “ Burg und Herrschaft
Tagung des Deutschen Historischen Museums (DHM) und des Germanischen Nationalmuseums (GNM) in Zusammenarbeit mit der Wartburg-Gesellschaft.
Vom 19. bis 22. März 2009 findet auf der Wartburg bei Eisenach eine Tagung zu grundsätzlichen Fragen der Geschichte und Kulturgeschichte mitteleuropäischer Burgen in Kooperation mit der Wartburg-Gesellschaft statt. Die Tagung steht im Zeichen der Vorbereitung zweier Ausstellungen, die das Germanische Nationalmuseum Nürnberg und das Deutsche Historische Museum in Berlin gemeinsam für Sommer 2010 planen. Die Ausstellungen werden in Nürnberg und in Berlin parallel gezeigt. Dabei liegt der Schwerpunkt in Berlin unter dem Titel ”Burg und Herrschaft“ auf dem historischen Kontext, während Nürnberg mit dem ßberbegriff ”Mythos Burg“ eher den kulturhistorischen Hintergrund beleuchtet.
Die Vorträge zur Jahrestagung sollen sich thematisch an den Begriffen ”Burg und Herrschaft“ und ”Mythos Burg“ orientieren. Die Themenkreise umfassen also generell die Mythologisierung der Burg sowie die Herrschaftsbildung auf Burgen, aber auch konkretere Fragen wie beispielsweise Burg und Recht, kirchliche und klösterliche Burgen sowie die praktischeren Bereiche Vorratshaltung, Kochen, Ernährung und Entsorgung auf Burgen bis hin zu internationalen Verflechtungen. Dabei sind keine Einzelbefunde gefragt, sondern ßberblicksthemen, die eigene Forschungsansätze beinhalten. Auch eine reine Zusammenfassung der bisherigen Literatur ist nicht gemeint, vielmehr sind durchaus neue Ansätze erwünscht. Die anliegenden Themen sind teils konkrete Planungen (z. B. Bergfried), teils nur thematische Anregungen.
Die Dauer der Vorträge sollte 25-30 min nicht überschreiten. Die bis zum 30.6.2009 in schriftlicher Form vorliegenden Beiträge werden in einem wissenschaftlichen Beiband zum Ausstellungskatalog veröffentlicht oder können als Essays in den Ausstellungskatalog Eingang finden.
Vortragsprogramm
19.”22. März 2009 Wartburg
Donnerstag, 14.00 Uhr, bis Sonntag, 14.00 Uhr
Festvortrag Donnerstag 19.00 Uhr
[Mitgliederversammlung der Wartburg-Gesellschaft Freitag 18.00 bis 19.00 Uhr]
ca. 35 Vorträge in 6 Gruppen
Die folgende ßbersicht zeigt mögliche Themen. Zu einigen Referaten wurden schon Referenten angefragt (siehe *).
Themen Berlin “Burg und Herrschaft”
Themen Nürnberg “Mythos Burg”
- Burg und Recht allgemein
- Burgen Heinrichs I.
- Eine Burg “ ein Herr? Die Burg als Kapitalanlage
- Rechtsprechung in der Burg *
- Burgen der frühmittelalterlichen Klöster
- Bischofsburgen
- Maximilian, der letzte Ritter
- Oswald von Wolkenstein *
- Der Mythos im Mittelalter (Minneallegorien, z. B. Rosenroman, Gralsburg, Minneburg ” Teppich, Literatur und Kunst) *
- Die Wahrnehmung der mittelalterlichen Burg in zeitgenössischen Schriften
- Christliche Vorstellungen (Symbol f. himmlisches Jerusalem, Paradies, Luther)
- Die große Burg im 10. bis frühen 12. Jahrhundert *
- Der Bergfried *
- Die staufische Burg “ eine Revision
- Hussitenkriege und Burgenbau
- Innovation bei mittelalterlichen Geräten
- Internationale Verflechtungen im Burgenbau
- Turnier und ritterlicher Kampf *
- Das schwierige Leben auf der Burg
- Belege für den Alltag auf Burgen des 11. und 12. Jh.
- Wasserversorgung und Entsorgung auf Burgen
- Mittelalterliche Burgküchen, Kochen im Mittelalter *
- Badestuben auf Burgen
- Burgeninventare
- Mobiliar und Raumfunktionen
- Romantik oder Herrschaftsanspruch ” Burgen-Renaissance zwischen 1870 und 1918 *
- Himmler und der Gral *

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Eintrag #4 vom 04. Mai. 2008 21:33 Uhr Roman Grabolle  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um Roman Grabolle eine Nachricht zu schreiben.

nach oben / Zur Übersicht Arbeiten von Christof Krauskopf

Ich bin eigentlich davon ausgegangen, dass seine Magisterarbeit, vor allem aber die Dissertation und seine zahlreichen Aufsätze hier bereits allgemein bekannt sind. Allerdings habe ich keinen Treffer bei der Foren-Suche gelandet.
[Und weil das nicht nur einmal passiert ist, nein, wir sind völlig unterschiedliche Personen, wir sehen uns nur angeblich ähnlich ;-) ]
Also Kaufempfehlungen für:
Magisterarbeit:
Christof Krauskopf: “ ”| davon nur noch wenige Rutera zu sehen seyn sollen “|” Archäologische Ausgrabungen in der Burgruine Schnellerts
Hrsg. von Jörg Bremer und Christof Krauskopf
Der sagenumwobene Schnellerts lüftet sein Geheimnis. Auch wenn die Identität des angeblichals Geist umgehenden Schnellertsherrn noch immer ungeklärt ist: Die Archäologie erlaubt es, einen Blick auf seine Lebensverhältnisse zu werfen. Die zahlreichen Funde zeigen uns das Leben auf einer Niederadelsburg von ihrer Erbauung (Baubefunde) über den Alltag der Burgbewohner (Kochtöpfe, Weinbecher, Ofen- kacheln, Werkzeug u.a.), die Repräsentationpflichten des Burgherrn (goldene Beschläge, Zaumzeugzier) bis zum gewaltsamen Untergang (benutzte Armbrustbolzen, Schleuderkugeln). Selbst der Speisezettel läßt sich erschließen (Tierknochenfunde).
Die Stellung der Burg in der Burgenlandschaft des Odenwaldes wird ebenso angesprochen, wie ihre Bedeutung als archäologisches Denkmal. Erstmals liegt mit dieser für die Mittelalterarchäologie in Hessen wichtigen Bearbeitung ein genauer Datierungsansatz vor, der es uns ermöglicht, gezielt ßberlegungen darüber anzustellen, wer ein Interesse daran hatte, diese Burg zu erbauen und wer, sie nach wenigen Jahrzehnten wieder zu zerstören.
Bamberg 1995
150 Seiten
49 Abbildungen, 2 Farbtafeln, 38 Tafeln
EUR 20,35
ISBN 3-931278-00-X
www.scripvaz-verlag.de/r_kl.htm
Dissertation:
Christof Krauskopf, Tric-Trac, Trense, Treichel. Untersuchungen zur Sachkultur des Adels im 13. und 14. Jahrhundert. Veröffentlichungen der Deutschen Burgenvereinigung e.V. : Reihe A, Forschungen ; 11 (Braubach 2005)
www.deutsche-burgen.org/institut/publik_liste.htm
[Rezension "Untersuchungen zur Sachkultur des Adels im 13. Und 14. Jahrhundert"]
Aufsätze:
bis 2004 siehe www.scripvaz-verlag.de/vita_ck1.htm
Untersuchungen zur Sachkultur des Adels im 13. und 14. Jahrhundert. Archäologisches Nachrichtenblatt 9, 2004, 240-242.
Adel in Hessen - Adel in der Schweiz. Die Sachkultur auf Burgen im 13. und 14. Jahrhundert. Zeitschrift für Archäologie des Mittelalters 33, 2005, 245-251.

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Eintrag #5 vom 04. Mai. 2008 22:03 Uhr Roman Grabolle  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um Roman Grabolle eine Nachricht zu schreiben.

nach oben / Zur Übersicht Arbeiten von Norbert Goßler

Norbert Goßler, Untersuchungen zur Formenkunde und Chronologie mittelalterlicher Stachelsporen in Deutschland (10.-14. Jahrhundert). Unpubl. Magisterarbeit Marburg/Lahn, 1995.
[Liegt u.a. in Hamburg und natürlich in Marburg vor.
Norbert Goßler, Mittelalterliches Reitzubehör von hessischen Burgen. In: Burgenforschung in Hessen. Begleitband zur Ausstellung im Marburger Landgrafenschloss vom 1. November 1996 bis 2. Februar 1997. Kleine Schriften aus dem Vorgeschichtlichen Seminar der Philipps-Universität Marburg 46 (Marburg 1996) 161-176.
Norbert Goßler, Untersuchungen zur Formenkunde und Chronologie mittelalterlicher Stachelsporen in Deutschland (10.“14. Jahrhundert). Bericht der Römisch-Germanischen Kommission 79, 1998, 479-659 Taf. 1-17.
Norbert Goßler, Reiter und Ritter. Formenkunde, Chronologie, Verwendung und gesellschaftliche Bedeutung des mittelalterlichen Reitzubehörs aus Deutschland. Unpublizierte Dissertation (Marburg 2003).
Norbert Goßler, Reiter und Ritter. Formenkunde, Chronologie, Verwendung und gesellschaftliche Bedeutung des mittelalterlichen Reitzubehörs aus Deutschland. Archäologisches Nachrichtenblatt 8, 2004, 348-351.
Norbert Goßler, Mittelalterliches Reiterzubehör aus Berliner Grabungen. Vortrag auf dem 11. Berliner Archäologentag am 7. November 2007
www.stadtentwicklung.berlin.de/[…]/vortrag_gossler[…]
Norbert Goßler, Materielle Kultur und soziale Differenz. Beobachtungen am archäologischen Fundstoff aus mittelalterlichen Burgen. MOVA-Tagung in Halle, DGAMN zum Thema Archäologie mittelalterlicher Burgen. 21.03.2007.
Norbert Goßler, Materielle Kultur und soziale Differenz. Einige ßberlegungen zum archäologischen Fundstoff aus mittelalterlichen Adelsburgen. Mittelalterliche Eliten und Kulturtransfer östlich der Elbe. Workshop der Arbeitsgruppe ”Gentes trans Albiam “ Europa östlich der Elbe” Göttingen, 26. bis 27. Juli 2007
Zu einem ähnlichen Ergebnis kam die vergleichende Untersuchung des Fundstoffes mittelalterlicher Adelsburgen durch Norbert Goßler (Brieselang) in seinem Beitrag … . Der Referent verglich zunächst die Anlagen und Funde von vier Burgen in Thüringen, in der Niederlausitz, in Mecklenburg und im Kulmer Land. Unter Heranziehung der schriftlichen Quellen gelang es dem interdisziplinär arbeitenden Archäologen zu verdeutlichen, wie zum Spätmittelalter hin der Abstand zwischen der rechtlichen Stellung und dem eigenen Anspruch an sozialem Prestige wuchs. Da sich die hoch- bis spätmittelalterliche Adelskultur
durch eine recht einheitliche materielle Prägung auszeichne, seien Unterschiede in der Ausstattung der gewählten Fallbeispiele entsprechend auf die soziale und rechtliche Stellung der Bewohner sowie die Funktion
der Befestigung zurückzuführen. Der Zustand kann somit als Endpunkt eines nachhaltigen kulturellen Transfers von West nach Ost und vollständige Rezeption betrachtet werden.
www.ahf-muenchen.de/Tagungsberichte/[…]/163-07.pdf
Tagungsbericht Zur Sozial- und Kulturgeschichte der mittelalterlichen Burg - Archäologie und Geschichte. 22.09.2005-24.09.2005, Hochstetten-Dhaun. In: H-Soz-u-Kult, 10.03.2006, hsozkult.geschichte.hu-berlin.de/tagungsberichte/id=937
Anschließend referierte Dr. Norbert Goßler (Berlin) über “Materielle Kultur und sozialer Stand: Beobachtungen am archäologischen Fundstoff aus mittelalterlichen Burgen”. Er stellte dabei Untersuchungsergebnisse von Grabungsfunden mittelalterlicher Burgen vor. Dabei, so Goßler, erweise es sich als ausgesprochen schwierig, eine “Gleichung” zwischen sozialem Stand und materieller Kultur zu konstruieren. Objekte, die auf adligen Lebensstil schließen ließen, fänden sich zwar durchgehend (“Barometerobjekte”), eine soziale Differenzierung an Hand dieser Funde falle aber schwer.

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Eintrag #6 vom 04. Mai. 2008 22:09 Uhr Roman Grabolle  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um Roman Grabolle eine Nachricht zu schreiben.

nach oben / Zur Übersicht Tagungen in Marburg 2003 und Hochstetten-Dhaun 2005

Materielle Kultur und Alltag im Mittelalter
2. Marburger Mittelaltertagung der Arbeitsgruppe Marburger Mittelalterzentrum (MMZ) am 14. und 15. November 2003 in Marburg
Die Veröffentlichung der Tagungsbeiträge erscheint in Kürze: Herausgegeben von Otto Volk.
Etwa 220 Seiten, zahlreiche Abbildungen (Kleine Schriften aus dem Vorgeschichtlichen Seminar der Philipps-Universität Marburg Heft 55), Marburg 2005.
ISBN 3-8185-0409-1. Preis: 19,50 EUR (zuzügl. Verpackung und Porto).
Aus dem Inhalt:
- Otto Volk: Materielle Kultur und Alltag. Einführung in das Tagungsthema
- Siegfried Becker: Arbeitsgerät und ländlicher Alltag im Spätmittelalter. Quellen und Quellenkritik
- Norbert Goßler: Mittelalterliches Reitzubehör. Versuch einer realienkundlichen Betrachtung
- Christoph Schmidt: Der Wandel von Holzgeräten und seine Bedeutung für den frühmittelalterlichen Alltag. Eine Bestandsaufnahme an Beispielen
- Klaus Sippel: Kupferbergbau in Osthessen in Spätmittelalter und Früher Neuzeit. Wirtschaftsarchäologische Funde und Befunde
- Ulrich Klein: Die Erforschung der materiellen Kultur durch die Stadtarchäologie
- Michael Losse: “kein eintzigh gemach vom regen frei und drucken …”. Quellen zum Alltag auf Burgen in der Eifel vom 15. bis 17. Jh. Ein Arbeitsbericht
- Reinhard Friedrich: Archäologische Zeugnisse zum Alltag auf mittelalterlichen Burgen. Das Beispiel der Burg Bommersheim
- Wolfram R. Keller: Chaucers Bettgeschichten: Materielle Kultur und Alltag in Geoffrey Chaucers “Reeve’s Tale”
- Ines Heiser: ßffentliche Räume als Ausdruck städtisch-politischen Selbstverständnisses
- Klaus Niehr: Wo die Heiligen wohnen. Hagiographische Häuslichkeit in der Malerei des Spätmittelalters
- Irmgard Fees: Schreiben im Mittelalter - die realienkundliche Seite
- Barbara Leupold: Medienwechsel: Der Buchdruck als Vermittler Freidank’scher Normen
- Ulrich Ritzerfeld: Spätmittelalter am Oberrhein. Alltag, Handwerk und Handel (Karlsruhe)
- Die Ritter (Speyer). Konzepte zweier Ausstellungen aus der Sicht der Landesgeschichte
Tagungsprogramm:
www.uni-marburg.de/fb06/mmz/[…]/tagungsprogr11-03.[…]
Zur Sozial- und Kulturgeschichte der mittelalterlichen Burg - Archäologie und Geschichte
Veranstalter: Historisches Seminar der Johannes Gutenberg-Universität Mainz (Abteilung III, Mittlere und Neuere Geschichte und Vergleichende Landesgeschichte); Abteilung für Mittelalterliche Geschichte und Historische Hilfswissenschaften der Universität Trier
Datum, Ort: 22.09.2005-24.09.2005, Hochstetten-Dhaun
Tagungsbericht in: H-Soz-u-Kult, 10.03.2006, hsozkult.geschichte.hu-berlin.de/tagungsberichte/id=937

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Eintrag #7 vom 04. Mai. 2008 22:47 Uhr Roman Grabolle  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um Roman Grabolle eine Nachricht zu schreiben.

nach oben / Zur Übersicht Frauen auf Burgen

Weil die Trierer Tagung vielleicht als verlinkter Text nicht so sehr wahrgenommen wird, weise ich “zur Sicherheit” noch darauf hin, dass der Aufsatz von Cordula Nolte (Bremen):
Arbeiten, Wohnen, Repräsentieren: Burgen als Aufenthaltsorte von Frauen im Spätmittelalter, in: Zur Sozial- und Kulturgeschichte der mittelalterlichen Burg. Archäologie und Geschichte, hg. von Sigrid Schmitt u.a. (im Druck, wahrscheinlich in “Trierer Zeitschrift für Geschichte und Kunst” des Rheinischen Landesmuseums Trier)
noch mal in ähnlicher Form erschienen ist als:
Arbeiten, Wohnen, Repräsentieren. Burgen als Aufenthaltsorte von Frauen im Spätmittelalter, in: Margarete “Maultasch”. Zur Lebenswelt einer Landesfürstin und anderer Tiroler Frauen des Mittelalters, hg. von Julia Hörmann-Thurn und Taxis, Innsbruck 2007, S. 219-246.
Auch sonst finden sich hier viele interessante Arbeiten, mal ausnahmsweise nicht archäologisch ;-)):
www.ifg.uni-bremen.de/content/[…]/gross_nolte.html
Zusammenfassung des Aufsatzes:
Prof. Dr. Cordula Nolte (Bremen) stellte in ihrem Vortrag “Die Frau auf der Burg” an Hand verschiedener Quellen Lebenssituationen von Frauen unterschiedlicher Stände auf der Burg vor (Fürstin, Hofdame, Magd). Dabei wurde deutlich, dass das Spektrum selbst innerhalb des Adels zwischen arbeitender Rittersfrau und repräsentierender Fürstin so stark voneinander abweichen konnte, dass die Lage der Frau auf der Burg nicht abschließend zu bewerten ist. Vielmehr seien exakte Spezialstudien zu den jeweils unterschiedlichen Lebenssituationen der Burgbewohnerinnen nötig, für die sie anhand ausgewählter Quellen erste Beispiele vorstellte.

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