Thema als Feed (RSS 2.0) Thema als Feed (ATOM 1.0) Burgen in Norddeutschland?

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Eintrag #1 vom 27. Mai. 2000 14:43 Uhr Ranes Haduwolff  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um Ranes Haduwolff eine Nachricht zu schreiben.

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Grüß Euch, mit alten und neuen Freunden zusammensitzen und klönen ist ja ganz nett. Als dann in Mellnau aus der Ecke südlich des Weiswurschtäquators freundlicher Spott über “Euch da oben, die ihr nicht mal richtige Burgen haben” kam, begann ich, aufzuzählen. Ein paar fielen mir ein, dann aber war schnell Schluß, mit dem Argument: “das sind doch alles umgemodelte Renaissance- und Barockschlösser!” Der Abend war etwas fortgeschritten, und ich ging eine Wette ein… Also, gibt es DIE Burgen, so mit dickem Bergfried, Zinnen und Türmen auch im Norden, im (buchstäblich) flachen Land? Ruinen lassen wir auch gelten, wenn sie noch gut dastehen. Gut erhaltene Erdwerke, Motten usw. zählen auch, eigentlich alles zwischen 1100 und 1400. Stadtbefestigungen - hab ich nicht miterwähnt, aber gelten bestimmt auch… Also, gibt es sie, die klassischen Burgen, oder ist mit Weserrenaissance und Sparrenburg schon Schluß?
Euer Haduwolff

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Eintrag #2 vom 27. Mai. 2000 15:38 Uhr Sebastian Scheuten   Nachricht

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Hallo Haduwolff, eine sehr gut erhaltene Burgruine befindet sich bei Neustadt im Südharz. Es handelt sich um die Burg Hohn stein, welche im 12. Jahehundert erbaut und 1627 durch einen Brand zerstört wurde.Dabei wurden jedoch fast nur die hölzernen Dachkonstruktionen zerstört. Erhalten geblieben ist ein vorgelagertes Bollwerk durch welches man in die Vorburg gelangt. Von der Hauptburg sind der heute noch vier Stochwerke hohe Burgfried, ein Großteil des Wohnhauses und der Lagerräume sowie Ställe und ein kleiner Kirchenraum erhalten geblieben.
Gruß, Sebastian

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Eintrag #3 vom 27. Mai. 2000 15:58 Uhr Sascha Sturm   Nachricht

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Tach! Stadtbefestigungen fallen mir so ganz spontan in Rostock und - partiell - in Duisburg ein, wenn das noch zum Norden zählt. Was die umgemodelten Renaissance-Schlösser angeht, möchte ich davon doch so manches als gut erhaltenes Original gewertet wissen. Denn der alte Kern steht ja, machmal nur gering modifiziert, mitten drin. Man muß eben nur mal genauer hinsehen. Das finde ich allemal doch besser als eine Ruine oder gar eine Nachschöpfung des 19. Jh. mit ihren Fiktionen. Eine Wasserburg, wie sie im Flachland häufig war ließ sich einfach bequemer zum Schloß umfunktionieren als so eine schlecht erreichbare Höhenburg, die bald aufgegeben wurde und dann verfiel, bestenfalls noch als Steinbruch taugte. Herzlichen Gruß Sascha

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Eintrag #4 vom 27. Mai. 2000 16:19 Uhr Sebastian Scheuten   Nachricht

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Hallo nochmal; ich hatte noch etwas vergessen. Sollte jemand Interesse an Foto`s von der Hohnstein haben kann er sich bei mir per E-Mail melden; ich schicke dann ein paar eingescannte Bilder.
Gott zum Gruße, Sebastian

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Eintrag #5 vom 27. Mai. 2000 18:21 Uhr Stephan M. Rother M.A.   Nachricht

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Hiho Hadu, klassische Höhenburgen hat es wohl in der norddeutschen Tiefebene (warum wohl ;O) nicht gegeben, mit einer mir bekannten Ausnahme: Der Lüneburg, welche aber nach dem Tod Herzog Wilhelms im Jahre 1369 und den nachfolgenden Kämpfen mit Magnus (Torquatus) von Braunschweig zerstört wurde. Als mittelalterliche Burgen und Ruinen im ostfälischen Raum mögen (wenn Du die rekonstruierten Pfalzen in Braunschweig und Goslar [dort aber schöne Kemenaten in der Stadt] außen vor läßt) gelten die Plesse bei Göttingen, natürlich unser Bodenteich, die Burgruine Knesebeck (zu den Herren vdK siehe meine Magisterarbeit :-), weiterhin die Ruinen Harzburg (oberhalb von Bad Harzburg: dort Otto IV. 1219 gestorben), Lichtenberg (bei Salzgitter: Münzstätte; Burg Heinrichs des Löwen) und Kyffhausen (bedeutende Reichsburg) am Harz. Noch vorhandene Bergfriede in Salzwedel (landesherrliche Burg Albrechts des Bären) und Dannenberg (Waldemarturm, in dem der Dänenkönig nach Bornhöved einsaß), weiterhin Befestigungen des 14. Jahrhunderts in Tangermünde an der Elbe, die Johanniterkomturei in Werben … außerdem sind natürlich noch die vielen Burgen an Saale und Unstrut zu nennen (hier auch mein Tip: Burg Querfurt, die ist nämlich anders als die Neuenburg 1 a mittelalterlich !!!), Hanstein und Ludwigstein an der Werra, also wohl auch kaum schon am Weißwurstäquator, ähm, und die Wartburg gibts ja auch noch … bestimmt noch wesentlich mehr, wenn Du mir Zeit zum ßberlegen gibst … Also es gibt schon was, indes zumeist ohne Zinnen. Schöne Grüße,
Magister

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Eintrag #6 vom 27. Mai. 2000 18:55 Uhr Wolf Zerkowski  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um Wolf Zerkowski eine Nachricht zu schreiben.

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Hallo, da wäre noch das Schloss in Hamburg-Bergedorf 1225 von den Dänen gebaut vom Herzog v. Orlamünde ausgebaut und der Wehrturm in HH-Neuwerk “Nige Werk”, der Turm wurde im 1310 als Bollwerk gegen Piraten errichtet und steht heute noch genauso da.
Gott zum Gruß und allzeit sichere Wege,Arfast Harksen

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Eintrag #7 vom 27. Mai. 2000 22:12 Uhr Axel Aue   Nachricht

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Hi Hadu. Schau doch mal in Otto Piper´s “Burgenkunde”, hast Du doch bestimmt im Regal stehen. In der ßbersichtskarte sind eine ganze Menge Burgen und Burgruinen verzeichnet. Vielleicht kannst Du ja anhand dessen einen ßberblick der HMA-Burgen gewinnen. Im Harz gibt es übrigens eine ziemliche Anzahl an Ruinen. Erwähnen möchte ich hier nur mal die Burg Regenstein (nähe Blankenburg), die zum grosen Teil aus dem Felsgestein “herausgemeißelt” wurde. Ansonsten sind mir (ausser dem bereits von Wolf erwähnten) in Hamburgs Umgebung nur Reste von Holz-Erde-Konstruktionen bekannt. Gruß
Axel

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Eintrag #8 vom 27. Mai. 2000 22:23 Uhr Thomas Schüttenberg   Nachricht

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Ebenso Grüße! An jeder Ecke so ein bröseliges Gemäuer: Limburg (restaurierter Bergfried) oberhalb Holzhausen im Wiehengebirge, Ruine eines Burgfrieds in Rhaden, große Fliehburganlage Babilonie bei Obermehnen, Wallanlagen und Burgareal der Reineburg oberhalb Lübbecke, “Wittekindsburg” bei Porta Westfalika (alle Kr. Minden-Lübbecke)! Weiter könnte ich noch die Schaumburg nennen, wohl die erste Burg, die ich in meinem Leben zu sehen bekam, weiß aber gerade gar nicht mehr, wo die liegt (Schaumburger-Land vielleicht?). Die haben dort einen Kerker in dem eine elendig aussehende, angekette Puppe mir damal einen gehörigen Schreck einjagte… Falls es noch eine etwas frühere Epoche zur Entkräftung der dummen Behauptung eines burgenfreien (Norddeutschen)Tieflandes sein darf, sei hier “Frühmittelalterlicher Burgenbau in Mittel und Osteuropa” von J. Henning & A.T. Ruttkay (Hrsg.) erwähnt, das ich gerade blättere… Alles auf den ersten Blick weniger spektakulär aber dennoch in vielfältiger weise vorhanden! viel spass beim weiteren sammeln, ThomaS

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Eintrag #9 vom 27. Mai. 2000 23:21 Uhr Axel Aue   Nachricht

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Ach so, und natürlich die Reste des “Bischhofsturmes” aus Hamburgs Frühzeit.
Axel

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Eintrag #10 vom 28. Mai. 2000 00:54 Uhr Sascha Sturm   Nachricht

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N´ Abend! Ich reich auch mal noch was nach. Zwei Burgen, beide an der Ruhr gelegen, damit eindeutig sogar noch vor dem Mittelgebirge, wenn auch knapp;-) Beide liegen auf der ersten Terrasse über dem Fluß, also nicht mal auf einem Berg. Beide sind allerdings auch nur als Ruinen erhalten. Die eine ist Burg Blankenstein in Hattingen, aus dem 13. Jh., erhalten sind Torhaus und viereckiger Burgfried. Die Burg gehörte zum Besitz der Grafen von der Mark. Die andere ist Haus (huyss) Hardenstein in Witten-Herbede, wahrscheinlich von 1354, erhalten ist ein runder Turm (mit Zinnen;-) und allerlei Mauerwerk des Palas. Gebaut ward das Prachtstück für die Familie derer von Hardenberg. Auch die gut erhaltene und restaurierte Burg Vondern in Oberhausen stammt in Teilen bereits aus dem 13. Jh. Nun ja, vielleicht lehne ich mich ja jetzt etwas weit aus dem Ostfenster, aber wie wäre es denn noch mit der Marienburg (Ostpr.) im jetzigen Malbork? Zugegeben jetzt nicht mehr so ganz deutsch, aber im 13. Jh. sah das anders aus. Und, um mal noch ein Beispiel für die Renaissance-Schlösser zu geben: Schloß Strünkede in Herne hat einen Eckpavillon, an dem zunächst die quadratische, leicht aus der sonstigen Mauerflucht hervorspringende Form auffällt. Schaut man von innen durch eines der Fenster kann man für en Schloß ungewöhnlich dicke Mauern bemerken. Kaum verwunderlich, bedenkt man, daß dieser Teil des Schlosses bereits aus der Mitte des 14. Jh. stammt und wehrhafter Kern einer Turmburg war. Auch der das ganze umgebenden Gräfte dürfte es einigermaßen egal gewesen sein, ob sie ein Schloß oder eine Burg schützte. Dazu korrespondiert der Bau noch ganz nett mit der aus gleicher Zeit stammenden, unweit gelegenen, gotischen Burgkapelle. Herzlichen Gruß Sascha

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Eintrag #11 vom 28. Mai. 2000 11:34 Uhr Arne Heger   Nachricht

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Hallöchen, ich wohne im Kreis Lippe und die edlen Herrn zur Lippe waren fleißig was das Burgen bauen angeht: - Die älteste und nur noch Ruine oberhalb von Detmold-Berlebeck ist meine namensgebende Burg, die FALKENBURG. Erbaut von Bernhard II. und seinem Sohn Hermann II. gegen Ende des 12 Jahrhunderts. Erbaut im Forstbanngebiet des Paderborner Bischofs…uiuiuiuiii… - Dann wäre da noch die BURG HORN, erbaut von Bernhard V. bis 1348. Nach der Landesteilung 1344 war sie Bernhards Hauptwohnsitz. (erhalten) - Mit 7400qm Fläche ist sie 4x so groß wie die FALKENBURG, wurde erbaut von Volkwin IV., nachdem der die “Oldenburg”, die alte Familienburg nach einer Abspaltung von seinen Geschwistern aufgegeben hatte: Die BURG SCHWALENBERG, geringfügig jünger als die FALKENBURG, erbaut Anfang des 13 Jahrhunderts.(erhalten) - Die BURG BLOMBERG, soll schon gestanden haben, als die Stadt Blomberg zwischen 1231 und 1255 gegründet wurde…wer sie erbaut hat ist nicht ganz klar, man geht jedoch davon aus, daß die Grafen zu Schwalenberg sie erbaut haben und sie später in den Besitz derer zur Lippe übergegangen ist. Sehr gut restaurierte Anlage, die heute ein Hotel beherbergt. - Er war einer der Schwalenberger Grafen, spaltete sich aber von seiner Familie ab und wird um 1243 erstmals als “Heinrich nobilis de Sterrenbergh” erwähnt.Auf einem Ausläufer des Dörenbergs errichtete er gegen 1240 die BURG STERNBERG, die zur Zeit mit viel Mühe restauriert wird, nachdem die ßberbleibseleiner Jugendburg “entkernt” wurden. Hier lebte und arbeitete im ßbrigen über lange Jahre die FAmilie Harlan. Unter Anderem wurden dort die “Sternberger Fiedeln” gebaut, und der Verein Musikburg Sternberg hat eine Beachtliche Sammlung alter Instrumente in seinen Besitz gebracht, die vorher der Familie Harlan gehörte. - So, von den Burgen zu den Schlössern: Das SCHLOß VARENHOLZ mitlerweile ein Weserreanaissanceschloß, aber die Anfänge liegen viel früher: Man munkelt von einer salischen Zwingenburg aus dem 11. Jahrhundert… - Das SCHLOß BRAKE bei Lemgo, ebenfalle Weserreanaissance, aber auch hier spricht man nach Ausgrabungen Mitte der 80er Jahre davon, daß sich dort schon im 11. Jahrhundert eine der “größten bisher bekannten Territorialburgen der Stauferzeit in Ostwestfalen - Lippe” befunden hat. - Zu guter Letzt: Das RESIDENZSCHLOß DETMOLD, auch heute noch Sitz des Adelsgeschlechtes derer zur Lippe. Die Bauzeit liegt weitestgehend im Dunkeln, aber es wird auf Mitte des 13. Jahrhunderts von datiert, anhand der baulichen Merkmale des Rundturms. Die älteste urkundliche erwähnung findet das Schloß im April 1366 als BURG DETMOLD. Sodele, ich finde das ist für einen kleinen Kreis wie das schöne Lippe doch schon einiges an Burgen, oder??? Euch immer ein fröhliches Lied auf den Lippen und viel Spaß mit der lokalen Geschichte Eurer Gegend,
Arnulf der Puster, Spielmann vom Falkenberg

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Eintrag #12 vom 28. Mai. 2000 13:28 Uhr Thorsten (Nachname für Gäste nicht sichtbar)   Nachricht Bitte einloggen, um Thorsten eine Nachricht zu schreiben.

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moin zusammen, vielleicht wäre ja noch ´ne genauere Eingrenzung des Begriffes “Norddeutschland” vonnöten. Wenn man das Münsterland und Ruhrgebiet mit einrechnet (was anch meienr Definition Nroddeutschland ist) gibt es eine Unmenge an Burgen und befestigten äusern. An der Ruhr haben wir ein gutes Dutzend, nördlcih Richtung Lippe ist auch einige., und das Münsterland ist ja berühmt für seine Unzahl an Waserburgen. Hat da nicht irgendjemand in Lüdinghausen auf Burg Vischering demnächst einen Markt ? ;-) Sollte jedoch Niedersachsen und nördlich gemeint sein, muß ich passen, da ich mich in dem Gebiet nicht auskenne und Burgenkunde eh nciht mein Thema ist. Bis denne Thorsten

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Eintrag #13 vom 28. Mai. 2000 14:55 Uhr Friedhelm Zurawski  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um Friedhelm Zurawski eine Nachricht zu schreiben.

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Ich möchte hier auf die Burg Bentheim verweisen, ehemals Residenz der Grafen von Bentheim zu Steinfurt. Weiter Infos werde ich noch folgen lassen.
Friedhelm Zurawski aga Godehardt von Quendrope

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Eintrag #14 vom 28. Mai. 2000 15:00 Uhr Friedhelm Zurawski  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um Friedhelm Zurawski eine Nachricht zu schreiben.

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So hier sind dei Infos zur Burg Bentheim: Wechselvoll war die Geschichte dieser ursprünglich für Verteidigungszwecke errichteten Festungsanlage, die erstmals im Jahr 1050 im Essen- Werdener Heberegister erwähnt wird.Ein 30 m hoher Bergfried, der sogenannte Pulverturm überragt die Silouette der Burg Bentheim, die in ihren Gebäuden Baustile der Romanik, Gotik und Renaissance vereint Bis dann
Friedhelm Zurawski aga Godehardt von Quendrope

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Eintrag #15 vom 28. Mai. 2000 21:57 Uhr Stephan M. Rother M.A.   Nachricht

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Hiho, ja, so eine räumliche Eingrenzung erscheint auch mir sinnvoll, zumal Norddeutschland ja auch nicht nur aus Niedersachsen und nördlich davon besteht, sondern es seit ein paar Jahren ja nun auch Mecklenburg-Vorpommern, Sachsen-Anhalt und Brandenburg wieder gibt. Also als politische Gebilde. Ansonsten waren sie auch vorher da *g* Allerdings erscheint mir die Diskussion sonst noch ein wenig ungeordnet … wir können uns natürlich weiterhin -zig Burgenfakten an den Kopf werfen, aber wäre es nicht mal interessant, das Ganze zu gliedern und vielleicht irgendwo in TV zusammenzutragen … Hmmm, Gunther ??? Was hältst Du davon ? Klar gibts Burgenbücher en gros, aber auch unter unserem besonderen Blickwinkel ? Wäre doch mal ganz spannend ! Nur so als Denkanstoß
Magister

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Eintrag #16 vom 28. Mai. 2000 23:28 Uhr Carsten Baumann   Nachricht

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Hi, Hadu, klar, die allermeisten Burgen sind in der Renaissance und im Barock “umgemodelt”, das heißt baulich witerentwickelt worden. Das gilt aber für die allermeisten Burgen, Land auf Land ab. Eine wunderbare Höhenburg ist Burg Falkenstein im Selketal (Ostharz), mit einem sehr gut ausgestatteten Waffenmuseum und einer kleinen Sachsenspiegelausstellung (schließlich hat E.v.Repko dort im 13. Jahrhundert den Sachsenspiegel verfaßt). Eine herrliche Burgruine ist zum Beispiel die Burgruine Regenstein, am Ostharz, bei Blankenburg, nicht weit von Halberstadt /Stadtmauer/ (1 Mal pro Jahr: “Größtes norddeutsches Ritterspektakel”). Außerdem interessant sind die Burgruinen Scharzfeld (zwischen Bad Lauterberg und Herzberg a.H.) und die kleinere Burgruine Sachsenstein, zwischen Bad Sachsa und Walkenried (Zisterzienser - Kloster!). Ganz in der Nähe, gehörend zum Bad Lauterberger Ortsteil Barbis, findet sich der Grenzturm “Alte Warte”, restauriert - 14. Jahrhundert. In Pöhlde (Südharz - West) findet man die Ausgrabung einer frühmittelalterlichen Wallburg - Anlage. Als Höhenburg fällt mir die Marienburg, bei Nordstemmen (zwischen Hildesheim und Hannover) ein. Hierbei handelt es sich allerding um eine Burgenadaption der deutschen Romantik, erbaut von Schulenburger Grafen in den sechziger Jahren des 19. Jahrhundert (ist aber schön gelegen und sieht hübsch aus). Interessant ist auch die, in unmittelbarer Nachbarschaft gelegene Anlage in Burgstemmen. An interessanten Stadtbefestigungen kenne ich Erfurt, Quedlinburg, Halberstadt, Tangermünde (in der Altmark, nahe Jerichow und Havelberg), Buxtehude und Stade (wobei man im Altstadtbereich von Stade das typisch spätmittelalterliche Grundprinzip gut nachvollziehen kann: “Eine Straße darf nicht länger sein, als ein Blick reicht!”). Hier im “hohen Norden” hat es, wie der Magister Rother bereits sagte, natürlich keine Höhenburgen gegeben. Von den Befestigungen möchte ich gerne die ehemaligen Wasserburgen Schönebeck (Bremen - Nord), Burg Hagen und die uralte (9. Jahrhundert) Burg Bederkesa (wie Hagen eine Wasserburg) erwähnen. Selbstverständlich wurden sie alle im Laufe der Jahrhunderte weiterbearbeitet. Frühmittelalterliche Wallburgen finden sich zwischen Bremen und Bremerhaven (Monsilienburg) und die Pippinsburg, zwischen Bremerhaven und Cuxhaven, in Langen (Ortsteil Sievern). Eine ganz besonders gut erhaltene Wallburganlage, aus dem dreizehnten Jahrhundert, ist die Lembecksburg auf der Insel Föhr. Die Anlage an sich ist älter, der Name datiert aus dem dreizehntenten Jahrhundert, als Claus von Lembeck, ein holsteinischer Edelmann, dort Zuflucht suchte und seinen Feinden dort widerstand! Hadu, wie bereits vom Magister gesagt, die beschriebenen Höhenburgen finden sich in Norddeutschland kaum - außer in den Mittelgebirgen. Außer den bereits erwähnten Baulichkeiten, wie der Wartburg, kann ich Deinen süddeutschen Freunden vor allem Burg Falkenstein empfehlen. Oder die Marienburg, die ist dann aber genauso “mittelalterlich” wie Neuschwanstein.
Gruß von Carsten

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Eintrag #17 vom 28. Mai. 2000 23:49 Uhr Carsten Baumann   Nachricht

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Prima Idee! Da ist der Eintrag vom Magister (15 dieses Threads) doch glatt an mir vorbeigegangen!
Gruß von Carsten

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Eintrag #18 vom 29. Mai. 2000 11:14 Uhr Patrick Wegener  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um Patrick Wegener eine Nachricht zu schreiben.

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Hallo zusammen! Also hier in Castorpe fallen mir gleich 3 ein: 1. der Reichshof(ca. 1100) 2. die Henrichenburg 3. Wasserscloß Bladenhorst (erste Erwähnungen ca. 1050, ausgebaut zum Renaissance-Schloß. Vom Reichshof ist leider nach dem II. WW nichts mehr übrig, aber zumindest Abbildungen erhalten. Von der Henrichenburg wurden erst kürzlich die Grundmauern wiederentdeckt.
Patricius von Blarnhurst

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Eintrag #19 vom 29. Mai. 2000 12:58 Uhr Andree Bocksberger  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um Andree Bocksberger eine Nachricht zu schreiben.

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Die Hohensyburg in Dortmund.Ehemals erwähnt als Sigisburg. Erbaut als Sächsische Fluchtburg über dem Ruhrtal. Durch Karl den Großen im Jahr 775 erobert und zerstört. Die Festung wurde ein JAhr später durch die Sachsen belagert, es gelang den fränkischen Verteidigern jdoch durch einen Ausfall die Belagerung zu durchbrechen. Bei dem Gefecht danach hatten die Sachsen schwere Verluste zu verzeichnen. Die Ruine steht noch heute mit HMAlichen Ausbauten.
Andree

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Eintrag #20 vom 29. Mai. 2000 17:54 Uhr Tino Griebsch  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um Tino Griebsch eine Nachricht zu schreiben.

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Die nach meinem Wissen älteste erhaltene Höhenburg Norddeutschlands liegt in Burg Stargard im Landkreis Mecklenburg-Strelitz in Mecklenburg. Zu bewundern unter www.Burg_Stargard.de Oder Live zum Burgfest im August jeden Jahres. Ich hoffe ihr habt Verständnis für meinen Lokalpatriotismus!
Tino

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Eintrag #21 vom 29. Mai. 2000 23:30 Uhr Ranes Haduwolff  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um Ranes Haduwolff eine Nachricht zu schreiben.

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Grüß Euch, vielen, vielen Dank, das ist sehr ergiebig! Was noch fehlt ist das Eck nördlich Münsterland bis Küste, und südlich von Bremen bis Hamburg und umzu. Um den Wettpreis zu nennen: Eine gute Pulle vom besten Single-Malt! Dank Eurer Mühe werde ich immer siegessicherer. Telefonisch bekam ich von Unbekannt noch einen Tip, bitte nochmal melden (Absender vergessen!). Irgendwie ist es sowieso seltsam, das mittelalterliche leben tobte bei uns im Norden genauso wie überall sonst, wird aber gerne etwas unter den Tisch gefegt. Danke für die Mühe bisher!
Euer Haduwolff

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Eintrag #22 vom 30. Mai. 2000 10:55 Uhr Stephan M. Rother M.A.   Nachricht

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Hiho … Hiho Tino, stimmt: Burg Stargard. Hatte ich auch im Hinterkopf, denn sie wird ja der Typologie nach durchaus als Höhenburg geführt. Die Lunaburg auf dem Lüneburger Kalkberg muß (im von Hadu angesprochenen Bereich in und um Hamburg und Bremen) indes noch bedeutend eindrucksvoller gewesen sein. Ein Jammer, daß wir über sie leider nichts wissen. Die einzige zeitgenössische Darstellung, schon aus dem 14. Jahrhundert, zeigt eine Palisadenzaun und in dessen Innern einen hölzernen Turm. Kaum vorstellbar, daß das der Zustand zum damaligen Zeitpunkt gewesen ist, als die Lüneburg immerhin Residenz der herzoglichen Brüder Otto III. und Wilhelm war. Grabungen haben dort ebenso wie beim einst nahegelegenen St. Michaeliskloster leider überhaupt keinen Sinn, da nicht nur die Anlage geschleift, sondern das Kalkgestein, auf dem sich die Burg ursprünglich erhob, schon vor Jahrhunderten abgetragen wurde … *seufz gemeinsam mit Hadus Wettpreis *g* Schöne Grüße,
Magister

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Eintrag #23 vom 26. Jun. 2000 02:08 Uhr Marita Wolff  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um Marita Wolff eine Nachricht zu schreiben.

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ßähem, also den Bereich im Osten kann man noch erheblich verdichten. Timo, bei allem Lokalpatriotismus, denk auch an die Burg Penzlin (ca. 15 km von Burg Stargard entfernt), nicht so alt wie Burg Stargard, aber ebensogut erhalten. Außerdem weiß man von den geschliffenen Ruinen in Malchin, Demmin…Naja, kaum das man noch weiß, wo sie standen. Was ist mit der Burg in Neustadt Glewe bei Schwerin, von ihren Umbauten mal abgesehen. Der Glaspalast und die Umbauten im Rittersaal sind ja ein böser Schlag in die Geschichte und Kultur.
Grüßt die Höhenburgen von der Wölfin

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Eintrag #24 vom 22. Jul. 2000 22:56 Uhr Roman Luplow  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um Roman Luplow eine Nachricht zu schreiben.

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Zum Thema Burgen in M./V., im pommerschen Raum existiert auch noch die Burg Klempenow (bei Altentreptow an der B96), ist neuerdings auch wieder eine angesagte Adresse fuer zuenftige Feste und Spektakel. Weiterhin existiert die reaktivierte Slawenburg in Gross Raden und eine Restanlage im Teterower See (Burgwallinsel). Na ja, die liegen ebenso wie die Arkonaer Slawenwaelle (auf Ruegen) zeitlich schon etwas zurueck, bieten aber noch gute Kulissen. Wer´s genauer wissen will sollte sich mal an das Regionalmuseum Neubrandenburg an Herrn Dr. Rolf Voss wenden. Der weiss auf jeden Fall Bescheid! MfG Roman Luplow

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Eintrag #25 vom 22. Jul. 2000 22:59 Uhr Roman Luplow  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um Roman Luplow eine Nachricht zu schreiben.

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Apropos Penzlin, die Burg hat eine traurige Beruehmtheit zu bieten. Dort wurde offiziell die letzte deutsche Hexe eingeaeschert! Der Folterkeller und die Inneneinricvhtung sind noch exzellent erhalten. Ein Besuch lohnt auch ausserhalb des Burgfestes im Juni. MfG Roman Luplow

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Eintrag #26 vom 09. Mai. 2001 11:41 Uhr Sören Menke   Nachricht

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Moin Haduwolf, also im Harz stehen doch noch einige Burgen (oder deren Reste), wie z.B. die Feste Regenstein, oder die Harzburg bei Bad Harzburg, oder die Paschenburg bei Hannover
Gehabt euch wohl Svend von den Goselagern

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Eintrag #27 vom 29. Jul. 2001 01:22 Uhr Frank Schwarzer   Nachricht

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Hallo Haddu
Es stimm t, der hohe norden ist etwa rar gesät mit burgen, aber trotzdem gibt es dorch auch schöne burgen alleine hamburg hatte 6 burgen,zumal im flachland die meisten burgen in oder an seen lagen oder im moor-und sumpfgebiet wie man es in schweden sehen kann,als da wären :graburg eketorps
barby oder vetby . die sind alles schwedische burgen.In norddeutschland wären da : die sonderburg in schlewig-holstein,an der der schlei liegen schwonsburg und die königsburg ( früher schwedisch ).
auch kann man feststellen daß im nordischen bereich der burgfried oft fehlte und eher ein pallas statt dessen gebaut wurde,was man sehr gut an der wikingerkulur sehen kann,da dort hallenähnliche gebäude gebaut wurden (siehe haithabu).und bei mindestens 46 verschiedene burgtypen von nur von “DIE BURG ” zu reden, halte ich für nicht richtig.für ein gespräch stehe ich gerne zur verfügung.
Hochachtungsvoll
Baumi
BaumeisterBenno von Osnabrück

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Eintrag #28 vom 15. Jan. 2002 15:31 Uhr Götz Finger  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um Götz Finger eine Nachricht zu schreiben.

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Schaut doch mal in dem Buch “Burgen in Mitteleuropa”, Band 2 unter den ßberschriften Burgen in Schleswig Holsstein, Westphalen, Niedersachsen usw. nach. Dort wird eine Vielzahl an Burgen des HM in Norddeutschland vorgestellt.
Ich selbst kann nur die Burg Dreieichenhain (aus. dem 10.Jahr.), die Burgstelle Husterknupp (die arch. ergraben wurde und die Burg Dankwarderrode bei Braunschweig nennen. Weiter gibt es noch das Grunrisslexikon für Burgen, daß aber fachlich eine Katastrophe ist. Dann gibt es noch eine Schrift des schweizerischen Burgenvereines über “Reihnische Holzburgen”.
Götz Finger

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Eintrag #29 vom 24. Dez. 2002 14:45 Uhr Daniel Vokuhl  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um Daniel Vokuhl eine Nachricht zu schreiben.

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ich grüße euch,
im harzvorland gibt es genug burgen und ruinen.
hier im westharz gibt es in fast jedem dorf eine burgruine oder reste von einem kaiserhof.
die sind aber leider fast alle in einem sehr schlechten zustand.
Widego von Gittelde

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Eintrag #30 vom 27. Mrz. 2007 14:49 Uhr Lars-Christoph Klein  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um Lars-Christoph Klein eine Nachricht zu schreiben.

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Das Poster “Burgen und Schlösser in Deutschland” (hängt in meiner Toilette) weist für die Küste wenig aus, aber doch einiges. Also:
Münsterland bis Küste (von Süd nach Nord):
Nienborg, Lage, Dinklage, Dankern, Syke, Osterburg, Berum, Fischhausen.
Zwischen Hamburg und Bremen ist da aber auch nix verzeichnet.
Grüße aus Samarkand

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Eintrag #31 vom 27. Mrz. 2007 14:55 Uhr Joachim Dittrich  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um Joachim Dittrich eine Nachricht zu schreiben.

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Dieses Poster ist sehr oberflächlich in seiner Auflistung der Burgen. Ichr ate dazu, einen Blick hierauf zu werfen:
www.burgeninventar.de/deu.html
Achim v. Hohenberg gen. de Clavis oder Wernhard oder Groschi

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Eintrag #32 vom 27. Mrz. 2007 17:01 Uhr Elisabeth (Nachname für Gäste nicht sichtbar)   Nachricht Bitte einloggen, um Elisabeth eine Nachricht zu schreiben.

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Die Burgeninventar-Seite ist ja super-ausführlich! *staun* (Auch wenn unsere Lustnauer Burg fehlt, aber die ist auch maximal nur noch als Bodendenkmal erhalten.)
Aber was bitte ist eine “abgegangene Burg” Ich mein, ich kann mir was drunter vorstellen (sie war einmal, ist aber nicht mehr), aber woher kommt dieser Ausdruck?
Viele Grüße, Elisabeth

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Eintrag #33 vom 27. Mrz. 2007 18:02 Uhr Joachim Dittrich  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um Joachim Dittrich eine Nachricht zu schreiben.

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Nuja.. abgegangen leitet sich von “Abgang” her. Allerdings hatte es mal mehrere Bedeutungen. abeganc (mittelhochdeutsch) bedeutete u. a. das hinabgehen; hinabführender Weg; Mangel; Beendigung; Abfall vom Holz.
Im lauf der zeit hat es wohl die Bedeutung der “Beendigung” bzw. “Mangel” erhalten. ßhnliches versteht man beim Abgehen auf der Tribüne, also “weg gehen”.
Abgegangen ist also gleichbedeutend mit weg gegangen bzw. beendet. Im Falle einer Burg etwas amüsant…
Salopp ausgedrückt: Futsch ist Futsch und Hin ist Hin, abgegangen halt, weg fort, nicht mehr da.
Unter Abgang verstehe ich heute auch eben etwas, das total weg und futsch ist oder im anderen Sinne einen Weg, der hinab führt.
Achim v. Hohenberg gen. de Clavis oder Wernhard oder Groschi

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