Eintrag #1 vom 09. Feb. 2000 12:30 Uhr
Udo Brühe
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“Oh Gott, bitte nicht schon wieder!”, werden jetzt einige von Euch denken. Aber eigendlich sollte der konkrete Titel dieses neuen Tisches heißen: “Mittelalterliches Christentum und sog. Heidnisches Gedankengut” (Passte aber nicht ins Anmeldeformular) Auch spiele ich hier nicht auf den Umgang der Christen mit den nordischen oder slawischen Religionen an, sondern auf dessen Verhältnis zum klassischen Altertum, der Glaubens- und Gedankenwelt der Griechen und Römer. Wie kommt es, das die Kirche, die sonst eher rigoros mit anderen Religionen umging, die Lehren Aristoteles und Platons anerkannten und deren Studium auf den frühen Universitäten aber auch in der Ausbildung der Kleriker selber, als zwingend notwendig ansahen?
Udo
