“Tartsche . Von arabisch dárake leiten sich die Wörter targa (italienisch), targe (französisch) und Tartsche (deutsch) als Bezeichnung für ca. 115 cm hohe und 60 cm breite Schilde spätmittelalterlicher Fußtruppen ab.
Viereckige Tartschen heißen auch ”Pavesen“ und wurden als Standtartschen (* Setztartschen) nebeneinander gestellt, um eine Schutzwand zu bilden. Reitertartschen haben am rechten Rand eine halbkreisförmige Ausnehmung für die eingelegte Lanze (Speer- oder Lanzenruhe). Daneben waren auch runde Tartschen in Gebrauch (* Rondartsche). Die im 15. Jh. bis Anfang 16. Jh. gebräuchlichen ”Ungarischen Tartschen“ liefen nach oben zu in eine hohe, nach einer Seite versetzten Spitze aus.
E. SINGER, Die Setztartschen des Wiener Bürgerlichen Zeughauses, Gesch., Bedeutung, Konservierung, in: Studien 79/80 aus dem Historischen Mus. der Stadt Wien, Wiener Schriften 44, 63. ”
Aber nun wirklich zurück zum Thema - haste dazu etwas produktives beizutragen?
Also ich kenne Setzschilde aka Pavesen, aber “Satztartsche” Eine Tartsche ist ein im späten 14Jhd aufkommendes, von der Form überwiegen rechteckig-abgerundet gehaltenes Reiterschild mit Aussparung für die Reiterlanze, jedenfalls nach meinem Kenntnisstand.
Da sich, seit meinem ersten Eintrag, leider nicht viel getan hat : lasst es und dann halt doch auf Burg Herzberg versuchen:
.. wir planen, dieses Jahr in Herzberg, als Belagerugstruppe zu kommen - vorausgesetzt der “heribu” gibt uns den entsprechenden Lagerplatz….
Als Anfang ist von unserer Seite angedacht: zwei Katapulte, ca. 40m Palisadenwände, Rammbock, Scorpion, Setztartschen, usw…
Nun seid Ihr gefragt:
wer will sonst noch mitmachen und kann entsprechendes Material (Menschen / Ausrüstung) beisteuern?
Leitern /Träger, etc…
Lagerplatz: muss sich jeder selbst darum kümmern…
Aber warum nicht gemeinsam zur Schlacht?
ßbrigens: die “eingefrorene” Schlacht auf HB nervt langsam…. jedes Jahr das selbe….
Lasst den Verlauf und/oder Ausgang doch mal offen ! Die Touries bekommen
von der Story eh nichts mit. Ich war auf der Schlacht schon auf beiden Seiten. Kämpfer und Tourie ! Die Story kommt für die Touries kaum “rüber” da die Lautsprecher auf dem Turnierplatz
einfach VIEEL zu leise und zu weit weg sind ! Von Ausfällen der Funkmikros (wie letztes Jahr) mal ganz zu schweigen…
Vorschlag: Die Beschallungsanlage für die Schlacht auf die Mauer verlegen.
Dann hören fast alle etwas !
Ansprache zur Rahmenhandlung wie gehabt - allerdings das Ende offen lassen.
Zeitdauer der Schlacht: bisher “nur” ca. 20 Minuten ? Korigiert mich bitte !
Das sollte doch etwas ausgedeht werden.
Z.B. durch die Belagerungstruppe, welche die Burg erst mal ca. 20 Minuten “bearbeitet”. Danach das “alte” Programm….
Als Anführer einer der großen Gruppen auf der Schauenburg wollt ich mich mal kurz äußern.
Wir haben im letzten Jahr schon den Part der Belagerer dort gespielt, aber da anhand der Anzahl der Lager kaum Platz für ein sinnvolles agieren bestand, hab ich nicht mal meine Ballistageschütze mitgenommen(2Stück), im Endeffekt haben wir dann nur Nahkämpfe machen können, was mit dem Belagerungsgedanken ja nicht mehr viel zu tun hat. Die Kämpfe haben Dank den beteiligten Gruppen sehr viel Spaß gemacht, haben aber nix mit der angekündigten Belagerung zu tun gehabt, auf einem breiten Waldweg gibts halt nix zu belagern, schmoll…!
Die beste Belagerung und größte Herausforderung was den zu überwindenden Graben anging, war für uns bis jetzt die Brandenburg(Thüringen!) bei Bad Hersfeld. Wobei wir nächstes Jahr vielleicht die technische Seite mehr zur Geltung lassen kommen wollen. Auch weniger Ritter, mehr Sergenten, Pioniere, Schützen usw.
Die Begeisterung für Belagerung ist schon da bei uns, die entscheidende Frage ist immer der Termin und die Entfernung( allein die spanischen Reiter sind schon 330Kg, jedes Geschütz nochmal ca180Kg, plus Sturmwände und sonstige Lagerausrüstung, den Wachturm von 800Kg ganz zu schweigen!!)
Da fährt man halt ungern über 200Km mit einem 83erTransit und großem Anhänger;-)))
ganz am Rande: An diesem Wochenende wird die Schauenburg im Rahmen des Burgfestes belagert und vielleicht erstürmt (falls die Verteidiger das zulassen). www.schauenburg.de
Ich hätte jedenfalls interesse dran, und kenne noch einige andere Verrückte…
Ich könnte auch noch etwas altes Holzwerkzeug und warscheinlich ne transportable Schmiede organisieren. Allerdings müsste vor Ort die Möglichkeit sein, Holz zu schlagen.
natürlich relativ zu betrachten (obwohl Du z.T. Recht hast). Wenn
man davon ausgeht das ein Tribock mehrere hundert Meter Reichweite hatte war sicherlich ausreichend Platz vorhanden. (je nach Topographie der Landschaft - bitte hier nicht in unendliche Diskussionen fallen)
Worauf ich hinaus wollte ist die Darstellung einer Belagerung. Da kann man nicht über große Distanzen mit Steinen werfen. Was ich sagen will: 50 -100 Meter sollten es schon bis zur Burgmauer sein. Kommt doch schon optisch wesentlich besser, wenn die Gerätschaften in einer Linie nebeneinander stehen und eingesetzt werden. Mann könnte auch besser die Schlachtreihen der Kämpfer / Bogenschützen aufstellen, etc…
Nun - wer kennt eine entsprechende Location? Aber bevor wir uns darüber Gedanken machen: Wer hat überhaupt Interesse am Belagerungstrupp? Wer hat die Gerätschaften? Wer würde was bauen?Wie sieht es mit z.B. mit Sturmleiterträgern aus (viele! nicht nur 1 oder 2 Leitern), Pioniere mit Schanzwerkzeug, einer überdachten Ramme, etc,etc…
An sich keine schlechte Idee, vielleicht solltest Du Dich/Ihr Euch ja mal mit uns kurzschließen in Sachen Belagerung usw., wir haben da ja demnächst mit dem Entstehen der Wünnenburg im Sauerland ganz neue Möglichkeiten.. ;-)
Dastellung eines “Belagerungstrupps”. Grober Zeitraum: HMA - also keine “Feuerwafen”.
Dies scheitert aber letztendlich daran, dass man (als Einzelperson/-gruppe) Unmengen von Material, Belagerungsgeräten, Pavesen, etc… herstellen und auch noch transportieren müßte.
Andererseits - es gibt doch sicherlich viele Gruppen, die Einzelstücke der benötigten Ausrüstung bereits besitzen.
Beispiele:
Wir / Conspiratio? - Katapult
Haddu: Tribock
Wem gehören eigentlich die Herzberg “Rollpavesen” ?
etc, etc…
Gemeinsam müsste sich doch da etwas auf die Beine stellen lassen?? Ich meine “so richtig” !
Gut - der Belagerungsturm in HB, der Tribock und die Pavesen sind schon mal ein Anfang. Aber für eine “anständige” Belagerung waren doch mehr “Gerätschaften” notwendig…
Mein Gedanke: viele einzelne Gruppen schließen sich zu einer “wirklich” großen Belagerungsmannschaft zusammen. Sagen wir mal auf ein oder zwei Veranstaltungen pro Jahr.
Was denkt Ihr?
Wie kann man das organisieren?
Was für “Gerätschaft” wird benötigt?
Wer hat bereits welches “Gerät”
Wo könnte man eine “große” Belagerung durchführen?
HB ist dafür meiner Meinung nach weniger geeignet (zu wenig Platz vor der Burgmauer)