ßh, ich muß doch nochmal nachfragen: Du schreibst in Eintrag Nr. 6: “Im Tagungskreis Soester Niflungenforschung befasst sich Herr Ruhland besonders intensiv mit der Schmiede- und Stahlproblematik”.
Könntest Du mir einen Kontakt zu Herrn Ruhland (gerne auch über 3 Ecken) zukommen lassen? Ich würde Ihn ggf. gerne selbst per Telefon (ist sosnt einfach zu weit für mich) intervieven.
Vielen dank für den Termin. Ich denke zwar nicht, das ich dafür Zeit finden werde, aber sicher finden auch noch Andere Interesse an dieser Veranstaltung.
Aber nochmal kurz zu meinem ursprünglichen Anliegen:
Eigentlich suche ich ja zugegebenermaßen Quellen zum Thema Schmiedekunst. Das “echte” Niebelungenlied gibt wohl leider nichts dazu her. Hm, da bin ich also auch ein Opfer moderner “Mischheldenepen” (nicht zu verwechseln mit Mischlingsheldenepen" die´s ja auch geben soll ;-)) geworden.
Aber wie war das nun genau mit Regin?
Kann hier jemand ein paar Zitate / Links bringen?
Naja, ansonsten kann der Thread wohl vorläufig beendet werden. Es ist ja alles fein säuberlich verlinkt, was im Netz zum Niebelungenlied zu finden ist.
Nochmal danke an alle Beteiligten, die meine Befürchtung bestätigt haben.
der Vortrag von Charlotte Ziegler zu den neuentdeckten Fragmenten und ein Vortrag von Jürgen Weber zur römischen Armee
Achtung:
Es handelt sich bei der Veranstaltung um eine Fach -bzw. Germanistentagung. Jede Form von “MA-Gewandungen” oder Markttreiben ist Fehl am Platz. (Nicht böse sein - reine Vorsicht aus schlechten Erfahrungen…)
Die Schmiedeszene gehört, meines Wissens, nicht zum eigentlichen Nibelungenstoff (wenn Du das Schwertschmieden bei Regin meinst). Die Szene ist im “gehörnten” Siegfried, bei dem ich nicht weis, ob es eine richtige Handschrift gibt oder nur die tausenden Nahcerzählungen. Vom Orginal gehört das ganze in die Edda zur Sigurdgeschichte.
genaue Angaben kommen nach Ostern, wenn ich wieder mal zu Hause an meinen Rechner komme.
Da wäre auch noch das von Frau Ziegler in der Stiftsbib. des österreichischen Klosters Zwettel entdeckte Fragment. Hier ist aber noch eine große Diskussion zur Datierung in gang.
Ich hab gehört, und das stand auch schon in einigen Zeitungen das das erste Originalzusammenhängende Schriftstück vom Bligger von Steinach verfasst wurde. Seine Burg ist in Neckarsteinach. Leider ist unsere Gemeinde zu dumm das mehr publik zu machen, ansonsten könnte ich da vielleicht auch noch mehr zu sagen.
(Gefunden hab ich auf der Burg allerdings nix *g*). Ich wohne übrigens in Neckarsteinach,deswegen.
Ich habe vor einiger Zeit mal ein Buch gelesen, das hieß: Die Nibelungen zogen nordwärts von ritter-schaumburg. Dieses Buch gab als Ursprung für die Nibelungen-Saga die Tidrek-saga (Dietrich-Saga) an. Klang auch ziemlich logisch, was da drinstand. Ich weiß jetzt nicht, ob es das war, was du wissen wolltest. Aber die Wissenschaftler streiten sich immernoch eifrig, welche von den vielen Handschriften denn die “echte” wäre. Vielleicht ist es da mal ein guter Ansatz, sich die Tidreksaga vorzunehme, die ist glaube ich aus dem 9. Jh.
Jeder kennt “irgendeine” Variante, sei es aus Film und Fernsehen, aus der Literatur oder sonstirgendwie.
Aber:
Kennt eigentlich irgen Jemand die echte, Ursprüngliche Version? Ist vielleicht eine Transkription davon im Internet zu finden?
ich frage deshalb, weil ich glaube, das das gute Stück als Quelle für so manche Details ganz brauchbar sein könnte (und mich persönlich auch brennend interessiert, wie da die ganze Schmiedegeschichte dargestellt ist. Im Original, nicht in einem Abklatsch davon!).
Ich kenne inzwischen mindestens zwanzig Versionen, aber vonm Original nur die ersten zwei Verse (hier der Erste):
“Uns ist in alten Maren wunners viel geseit, von Helden Lobebaren, von großer Arebeit. Von Frouden, Hochgezieten, von weynen und von Klagen, muget ihr nu wunners hören sagen…”