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Eintrag #4 vom 28. Sep. 2004 14:54 Uhr Kurt Scholz  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um Kurt Scholz eine Nachricht zu schreiben.

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Krappbauern in Avignon haben sich mit Gewinnung ihres roten Farbstoffes eine goldene Nase verdient. Es ist anzunehmen, dass Nachfrage bestand. Kann man die überlieferten Bilder als farblich korrekte Darstellung ansehen? Dann wäre die Zeit bunt, aber wurden auch die Burgen bestrichen? Du wirfst mein Geschichtsbild durcheinander, aber es könnte möglich sein. Viele Farben heißt aber nicht unbedingt knallige Farben. Das ist chemisch nicht einfach…(ich recherchiere mal)
Vielerlei Grüße

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Eintrag #3 vom 28. Sep. 2004 14:20 Uhr Hans-Christoph (Nachname für Gäste nicht sichtbar)   Nachricht Bitte einloggen, um Hans-Christoph eine Nachricht zu schreiben.

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Wenn wir rot als wärmend empfinden, grün beruhigend, blau als kalt… ist das kulturell bedingt. Der Einsatz z.B. von rottönen im klerikalen Bereich wird nicht nur unter dem Aspekt der Wertigkeit entstanden sein, sondern auch um z.B. mit farbigen Glasflächen in einer Kirche Emotionen zu wecken.
von Gericheim

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Eintrag #2 vom 28. Sep. 2004 13:38 Uhr Sylvia Crumbach  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um Sylvia Crumbach eine Nachricht zu schreiben.

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Hallo,
leider kann ich Deinem Eintrag nicht ganz folgen.
Wie bitte soll festgestellt werden wie ein Mensch im HMA etwas empfungden hat?
Statements wie: “Meine Nachbarin hat ein grell rotes kleid neu, das muß ****-teuer gewesen sein” Sind nicht wirklich angebracht für eine wissenschaftliche Auswertung oder she ich das als Laie jetzt falsch?

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Eintrag #1 vom 28. Sep. 2004 12:56 Uhr Hans-Christoph (Nachname für Gäste nicht sichtbar)   Nachricht Bitte einloggen, um Hans-Christoph eine Nachricht zu schreiben.

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Ich habe einen Albtraum; wir schaffen den Zeitsprung und stehen mit unseren gedeckt-farbigen Klamotten in einer grellbunten Welt…
Ich starte meine wissenschaftliche Arbeit zum Thema “Farbpsychologie, Neuzeit vs. HMA”, und frage mich - im Angesicht eines farbrekonstruierten Innenraumes einer frühgotischen Klosterkirche, und mit der Fenstern von Canterburry im Hinterkopf - wie bunt war es wohl? Kirchenschiffe komplett bemalt - bunte Steinmuster auf Steine - um Baustoffe zu entmaterialisieren, Skulpturen bepinselt, Burgen von aussen bunt getönt… Das unfarbige Bild, das wir Heute im Kopf tragen ist wohl eine Nachwehe der Romantik, in der die Ruine als Synonym für das Mittelalter stand. Sollten wir die Darstellungen der Standardmanuskripte wörtlich nehmen, und uns blaue Burgen, grüne Kirchen, rote Helme vor Augen führen? Indische Tempel liefern da eine interessante Vorlage. Wer wollte was durch Farbe erreichen, und empfand der HM-Mensch bei bestimmten Farben gleich wie wir…
Wer meint was - besser weiß was?
von Gericheim

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