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Eintrag #1 vom 04. Sep. 2005 22:06 Uhr Thomas Klein   Nachricht

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Achtung habe in ein Buch = The Normans eine Person gefunden = Anglo-Norman knight, De Clare family ca 1225 . Habe eine Komplette Familien geschichte gefunden im Web . Nun bin ich auf die Person Thomas de Clare gelandet ! Suche mehr abbildungen und mehr in infos zur Person ( Thomas de Clare ). Suche Englische Grafschaften ! Gib es eine Homepage wo man mehr von Grafschaften was erfahren kann oder noch besser abbildungen ??
Ich brauche INPUT
Bis Dann wir sehen uns !!!

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Eintrag #2 vom 05. Sep. 2005 07:06 Uhr Joachim Meinicke  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um Joachim Meinicke eine Nachricht zu schreiben.

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Reicht das erst mal? Mehr bekomme ich in meiner jetzigen Verfassung nämlich nicht hin, nicht mal aus dem Lex. des Mittelalters kopiert-
Joachim
anglo-norm. Adelsfamilie, Träger eines bedeutenden Earldoms (s. a. Gloucester, Hertford, Pembroke). Das Haus stammt von Godfrey (Godfredus), einem außerehel. Sohn Richards I. (- 966), Hzg.s der Normandie, ab. Sein Enkel Richard (- 1090) war Wilhelm dem Eroberer auf dem Eroberungsfeldzug nach England (1066) gefolgt und erhielt neben anderen Besitzungen das honor (Kronlehen) C. in Suffolk, dessen Namen die Familie fortan führte. Nach Richards Tod wurden seine norm. und engl. Besitzungen zw. seinen Söhnen Roger (- 1130) und Gilbert (- 1117) geteilt. Gilbert, der die engl. Güter empfing, war ein enger Gefolgsmann Heinrichs I., auch schon vor dessen Krönung. Es ist vermutet worden, daß Gilbert und sein Bruder Roger an der Ermordung Kg. Wilhelms II., des Bruders und Vorgängers Heinrichs I., 1100 beteiligt waren. Gilbert erhielt zahlreiche Lehen von Heinrich I., darunter Cardigan (Ceredigion) in Wales. Sein ältester Sohn Richard verschaffte sich v. a. bei den Kriegen in Wales Ansehen, wo er 1136 bei einem ßberfall den Tod fand. Gilberts zweiter Sohn, ebenfalls mit Namen Gilbert (- 1148), wurde 1138 zum Earl v. Pembroke erhoben und begründete eine jüngere Linie des Hauses. 1141 und 1147 erhob er sich gegen Kg. Stephan v. Blois. Richards Sohn Gilbert (- um 1152) wurde von Kg. Stephan mit dem Earldom Hertford belehnt; er rebellierte 1147, spielte sonst aber bei den Kriegen zw. den Häusern Blois und Anjou (Angers, Anjou) keine bedeutende Rolle. Ihm folgte sein Bruder Roger (- 1173), der in einen Konflikt mit Thomas Becket, Ebf. v. Canterbury, verwickelt war (1163); letzterer behauptete, daß Roger ihm für die Burg Tonbridge Lehnshuldigung schulde. Roger versuchte mit begrenztem Erfolg, die alte Machtstellung der Familie in Cardigan wiederzuerlangen. Richard FitzGilbert (- 1176), das Oberhaupt der jüngeren Linie, agierte polit. und militär. erfolgreicher, sowohl im südl. Wales als auch in Irland, wo er 1170 landete und die Herrschaft über Leinster übernehmen konnte. Sein Sohn Gilbert (- um 1185) hinterließ keine männl. Erben, so daß seine Besitzungen durch Heirat an die Familie Marshal fielen. Richard, Earl of Hertford (- 1217), das Oberhaupt der Hauptlinie der C., spielte insgesamt keine seiner Machtstellung angemessene Rolle in der engl. Politik; allerdings war er gemeinsam mit seinem Sohn einer der Führer der Adelsopposition gegen Kg. Johann Ohneland (1215). Beide waren Mitglieder des Fünfundzwanzigerausschusses, der aufgrund der Magna Carta gebildet wurde. Durch Richards Heirat mit Amicia, der Tochter des Earl of Gloucester, erbte sein Sohn Gilbert (- 1230) das Earldom Gloucester ebenso wie das Earldom Hertford. Gilbert sicherte sich durch Heirat mit seiner Cousine Isabel, Tochter und Miterbin von William Marshal, Earl of Pembroke, die Wiedererlangung der Herrschaft Kilkenny in Irland, die zu den früheren Besitzungen der jüngeren Linie der C. gehört hatte (1247).
Das Haus C. erreichte den Höhepunkt seiner Macht im 13. und frühen 14. Jh. Richard (- 1262) war minderjährig bis 1243; die Vormundschaft wurde zunächst Hubert de Burgh übertragen und anschließend von der Krone wahrgenommen. Richard war v. a. bestrebt, seine Stellung im südl. Wales zu stärken. Außerdem spielte er gemeinsam mit seinem Sohn Gilbert (- 1295) eine führende Rolle in der baronialen Aufstandsbewegung gegen Kg. Heinrich III. nach 1258; die Hauptgründe für seine Beteiligung waren wohl Erbitterung wegen seiner Behandlung während seiner Minderjährigkeit, Enttäuschung über das Scheitern seiner Versuche, Bristol als Teil des Gloucester-Erbes in die Hand zu bekommen, ferner seine Ablehnung der kgl. Politik gegenüber den Walisern. Seine polit. Haltung deckte sich jedoch keineswegs in allen Punkten mit derjenigen des Hauptführers der Opposition, Simon de Montfort; er stellte sich gegen die ßberprüfung der baronialen Administrationstätigkeit durch die Reformer. Seit dem Herbst 1259 unterstützte er den Kg. und versuchte, durch seinen Einfluß einen Bürgerkrieg zu verhindern. Die Behandlung, die Kg. Heinrich III. Richards Sohn, Gilbert »dem Roten«, angedeihen ließ, trieb diesen nach dem Tode des Vaters in das Lager der Rebellen. Zunächst noch zögernd, unterstützte er Simon de Montfort 1264 (Lewes). 1265 wandte er sich jedoch erneut der kgl. Sache zu, teilweise wegen seiner Ablehnung des Bündnisses Montforts mit den Walisern, das C.s Stellung als Herrn der walis. Marken zuwiderlief. Sein Abfall trug wesentl. zur Niederlage Montforts bei Evesham (1265) bei. Doch sympathisierte C. auch weiterhin mit mehreren früheren Rebellen; seine Intervention zu ihren Gunsten i. J. 1267 (Marsch auf London) wirkte sich für eine schließl. friedliche Lösung der Konflikte aus.
Gilberts de C. Verhältnis zu Eduard I. war oft angespannt. Beide bekämpften sich in den späten 60er Jahren, teilweise wegen des Besitzes von Bristol; durch Schiedsspruch wurden beide zum Kreuzzug aufgefordert, doch blieb Gilbert in England. Nach Eduards Rückkehr (1274) waren die Beziehungen anfängl. gut; Gilbert folgte dem Kg. auf dessen walis. Feldzug i. J. 1277. Doch wurde er in den sog. »Quo-Warranto-Untersuchungen« der Krone (1278-79) zur Zielscheibe der Angriffe erkoren; hierfür wurde eine spezielle Liste aller Usurpationen kgl. Rechte, die ihm zur Last gelegt wurden, aufgestellt. Gilbert de C. spielte auch weiterhin eine bedeutende Rolle in den walis. Kriegen, namentl. im Süden (1282-83, 1287, 1294-95). In den Jahren 1289-91 war er in einen Streit mit dem Earl of Hereford wegen der Errichtung der Burg Morlais (südl. Wales) verwickelt. Die Fehde wurde durch den Kg. beendet, welcher Gilbert mit der Auferlegung einer Buße von 10000 Mark demütigte (1291). I. J. 1290 heiratete Gilbert (nachdem eine erste Ehe 1285 geschieden worden war) die Tochter des Kg.s, Johanna (Joan) v. Akkon. Bestandteil der Ehevereinbarung war die Abtretung aller Güter an den Kg., welcher sie anschließend Gilbert und Johanna gemeinsam übertrug; mit dieser Maßnahme wurden die Kinder aus der ersten Ehe von der Erbschaft ausgeschlossen. Durch verschiedene Maßnahmen war Eduard I. bestrebt, die Position des Earls im südl. Wales zu schwächen, dessen Macht etwa im Bau der Burg Caerffili, eine der bedeutendsten brit. Burgen des 13. Jh., deutlich wurde.
Gilberts Brüder Bogo (- 1294) und Thomas (- 1287) waren ebenfalls bedeutende polit. Figuren der Zeit Eduards I. Bogo war ein reicher Prälat, dessen Lebensweg weniger von Frömmigkeit als von Machtgier und Ehrgeiz zeugt. Von den Ebf.en v. Canterbury und York denunziert, wurde er 1290 vom Kg. zur Zahlung einer Buße von 2000 Mark wegen Fernbleibens vom Gericht verurteilt. - Thomas war eine zeitlang Anhänger von Simon de Montfort, wurde 1265 aber zum engen Vertrauten Eduards I. Zeit seines Lebens war er einer der führenden Helfer des Kg.s in Irland. Er hinterließ zwei Söhne, doch starb der durch ihn begründete Familienzweig i. J. 1331 aus.
Nach dem Tode Gilberts (- 1295) war sein Erbe, der ebenfalls Gilbert (- 1314) hieß, noch minderjährig; seine Mutter Johanna übte bis zu ihrem Tode i. J. 1307 gemeinsam mit ihrem zweiten Gatten Ralph de Monthermer die Vormundschaft aus. Gilbert verfolgte als Vetter Eduards II. und als Schwager des kgl. Günstlings Piers Gaveston einen mittleren Kurs in den polit. Angelegenheiten der frühen Regierungsjahre Eduards II. Er fungierte 1311 als Ordainer und kämpfte in Schottland; dort fiel er bei Bannockburn (1314), ohne einen männl. Erben zu hinterlassen. Seine Witwe vermochte durch Vortäuschung einer Schwangerschaft die Zersplitterung der Erbschaft zu verzögern, doch erfolgte 1317 die Teilung unter die drei Schwestern des Verstorbenen. Die Besitzstreitigkeiten zw. den drei Ehemännern der Schwestern, Hugh Despenser d. J., Hugh Audley und Roger Damory, waren ein wichtiger auslösender Faktor für die Konflikte in der mittleren Regierungszeit Eduards II.
Das Haus C. hatte sich seinen Besitz im wesentl. durch kgl. Verleihung, günstige Eheverbindungen, Ankauf und Eroberung geschaffen. Die Güter lagen weitverstreut im ganzen südl. England und Wales; ihr Wert war im 13. Jh. bedeutend. Allein das Kronlehen (honor) C. wurde i. J. 1166 auf ca. 135 Ritterlehen taxiert; 1217 verfügte Earl Gilbert über ca. 456 Ritterlehen. Im frühen 14. Jh. überstiegen die Jahreseinkünfte wahrscheinl. 6000 £; unter den engl. Earls besaß nur Lancaster reichere Güter. Von der Mitte des 13. Jh. an ist die Verwaltung der C. durch Quellen gut beleuchtet: Die Güter waren eingeteilt in einzelne bailiwicks (Verwaltungseinheiten), deren Grenzen natürlichen geograph. Gegebenheiten folgten und die kaum Bezug auf ältere feudale Verwaltungseinteilungen nahmen. So behielten die Ländereien der Giffard und der Marshal, die 1189 bzw. 1247 von den C. erworben wurden, keinerlei administrative Sonderstellung. Clare, Tonbridge und Gloucester in England, Usk und Glamorgan in Wales, Kilkenny in Irland - alle bildeten selbständige Verwaltungsbezirke mit eigenem Seneschall und Einnehmer (receiver, receveur). Die Einkünfte flossen bei dem wardrober (wardrobe) des Earl zusammen; Auditoren überwachten die Verwaltung. Einzelne Herrenhöfe wurden zumeist unmittelbar bewirtschaftet, kaum je verpachtet. In England bestanden die Haupteinkünfte der C. im Verkauf von Agrarprodukten, insbesondere Getreidehandel, und Renten; außerhalb Englands spielten Abgaben aus den den C. unterstehenden Boroughs (Städte und Flecken) sowie Gerichtsgefälle eine noch bedeutendere Rolle. Das gesamte administrative Gefüge der C.-Besitzungen wurde von einem Beraterstab am Hofhalt des Earls kontrolliert.

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Eintrag #3 vom 05. Sep. 2005 09:37 Uhr Martin Bauer  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um Martin Bauer eine Nachricht zu schreiben.

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Infos zu engl. Grafschaften hat zB die englische Wikipedia:
en.wikipedia.org/wiki/Main_Page
Suchbegriff: “Earldoms”

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Eintrag #4 vom 06. Sep. 2005 18:59 Uhr Thomas Klein   Nachricht

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Vielen Dank Thank you . Das Hilft mir weiter und blicke besser durch den Lebenlauf des Thomas de Clare . Werde ein Reenactment auf diese Person machen . Es fehlen nur kleine Details für die Gewandung und Ausrüstung :
Gott zum Grüße Thomas
Bis Dann wir sehen uns !!!

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